Schnullerkinder!

Hallo ihr Lieben,

ich hoffe ich greife niemanden mit meiner Frage an und hoffe, dass ihr sie auch nicht so interpretiert. Aber seit einer Zeit frage ich mich, wieso so viele Kinder ständig und darüberhinaus in den absurdesten Situationen einen Schnuller im Mund haben. Erleichtern diese Dinge den Alltag wirklich so sehr, denn ich habe den Eindruck (durch Beobachtungen) das es eigentlich nicht so ist. Zu mir. Ich habe zwei Kinder. Beide haben keinen Schnuller. Nicht, weil ich ein gegner davon bin. Ganz im Gegenteil. Ich habe meinen beiden Kindern Schnuller gekauft. Jedoch erst nach 6 Wochen. Ich hatte Angst vor Saugverwirrungen etc. Mein Sohn hat von Anfang an keinen Schnuller akzeptiert. Meine Tochter von der 6 Woche bis zum 6 Monat. Da hat sie ihre ersten Zähne bekommen und hat den Schnuller nur ausgespuckt. Da musste ich mir nachts dann andere Dinge überlegen, um sie zu beruhigen. Als die Zähne dann da waren, dachte ich mir, dass der Zug abgefahren ist. Nach dem Motto "Jetzt hat sie es 2 Wochen ohne geschafft, jetzt kriegt sie ihn auch nicht mehr". Ich finde Schnuller von daher überhaupt kein Teufelszeug oder so. Ich bin nur so irrtiert davon in welchen Situationen die kleinen die Dinger im Mund haben: offensichtlich zufrieden im Kinderwagen, im Einkaufswagen, auf den Laufrad, auf der Rutsche, im Sandkasten. Neulich ist mir sogar eins im Freibad im Becken mit Schwimmflügeln entgegen gekommen. Da musste ich sehr lachen. Oftmals beobachte ich auch, dass Kinder in schwierigen Situationen in denen sie schreien oder schlechte Laune haben den Schnuller gar nicht wollen. Sie winden sich und spucken den Schnuller aus. Die Eltern stecken das Teil dennoch immer wieder rein. Das kann doch nicht der Sinn der Sache sein. Es gibt doch auch andere Möglichkeiten sein Kind zu beruhigen. Manchmal tun mir die Kinder fast leid. Eine Theorie von mir ist, daß es den Eltern vielleicht auch unangenehm ist, wenn das Kind laut ist. Meine Tochter quikt und brabbelt den ganzen Tag und das teilweise auch ziemlich laut und energisch. Manchmal nervt es mich. Aber so ist es halt. Daher meine Frage an die Schnuller Eltern. Was sind eurer Beweggründe nde für den schnuller und ist meine Ansicht vielleicht zu einfach, da es irgendwas gibt das ich nicht bedenke? Gerne auch Meinungen von anderen Eltern!

Das habe ich mich in letzter Zeit tatsächlich auch schon öfter gefragt.
Zum einen denke ich einfach, gibt es halt auch Kinder, die ein extrem hohes Saugbedürfnis haben - was aber glaube ich der seltenere Fall ist.
Ich glaube für manche Eltern ist es der einfachste Weg, dass das Kind dadurch ruhig ist oder sich schneller beruhigt.
Ich beobachte oft im Bekanntenkreis, dass beim ersten Mucks der Schnuller gezückt wird ohne zu versuchen das Kind anders zu beruhigen oder abzulenken. Oder dass der Schnuller einfach aus Gewohnheit dem Kind beim Einsteigen ins Auto in den Mund gedrückt wird.

Ich selber bin auch kein Gegner und auch unser Sohn bekommt seinen Schnuller, allerdings wirklich nur zum schlafen in seinem Bett. Unterwegs habe ich nie einen dabei 🤷🏼‍♀️

Aber wenn die Eltern nunmal in der Situation wissen, dass ihr Kind nur dadurch zu beruhigen ist? So wie man auch weiß, wenn das Kind Hunger hat? Dann probier ich doch auch nicht erst, ob es spielen möchte. Oder biete Milch an, wenn ich Müdigkeit erkenne...
Oder das Kind schreit immer im Auto, außer es bekommt den Beruhigungssauger? Es lässt sich nicht jedes Kind anders ablenken, wenn es einmal an den Schnuller gewöhnt ist bzw. den Schnuller kennt. Unsere Tochter war da unkompliziert, aber meine Freundin hatte einen kleinen Schnullerjunkie und sie lebte soooooo viel leichter, als sie es endlich akzeptierte und entsprechend reagierte. Abgewöhnt hat sie den Schnuller dennoch mit 2,5 - als er soweit war...

Das habe ich ja auch eingangs erwähnt, dass es natürlich auch Kinder mit einem extrem hohen Saugbedürfnis gibt und da ist das finde ich auch was anderes.
Ich meinte eher so die Situationen in denen sich das Kind leicht gestoßen hat, gestolpert ist oder gerade seinen Willen nicht bekommt. Gerade bei letzterem ist das für die Eltern oft der bequemste Weg, aber das muss natürlich jeder für sich selber entscheiden.
Ich verurteile niemanden für seine Vorgehensweise und jeder das da seinen eigenen Weg finden.

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Ich finde solche Beobachtungen immer schwierig! Man sieht einen winzigen Ausschnitt aus dem Leben einer anderen Familie und zieht Schlüsse über "immer" / "ständig"... Mit deiner Frage implizierst du ja doch irgendwie, dass etwas negatives daran ist, wie andere Familien den Schnuller handhaben. Du beurteilst Situationen, die nur Momentaufnahmen sind und dazu noch so viele verschiedene Familien betreffen...
Es ist halt wieder so ein Thema, wo die Allgemeinheit weiß, dass der übermäßige Schnullergebrauch nicht gut ist - also was soll man hier schon antworten. Man sägt sich ja selbst ins Bein, wenn man pro Schnuller argumentiert.

Unsere erste Tochter hat gleich am zweiten Tag im KH einen Schnuller bekommen. Sie hat ihn dann immer zum Schlafen bekommen und wenn sie mal untröstlich war. Ich hatte immer einen Notschnuller dabei, wir haben ihn tagsüber so gut wie nie gebraucht. Wir hatten einfach Glück, die Entwöhnung war auch mehr als unkompliziert. Dennoch saß die Kleine auch mal mit Schnuller im Wagen, obwohl es keinen Grund gab - sie hatte ihn halt rausgekramt oder sie war etwas unruhig oder... Wenn du uns nun da gerade begegnet wärst?

Ich kann jedenfalls nicht beobachten, dass es übermäßig zugenommen hat bzw. siehe oben, alles nur Momentaufnahmen. Mich wundern höchstens 4-/5-jährige Kinder mit Schnuller, da hoffe ich einfach, dass die Zähne gut kontrolliert werden...

Meine Tochter 2,5 schnullert noch, sie verlangt auch nach dem Schnuller. Sie war ein Schreibaby und brüllte Tag und Nacht. Gut, der Schnuller war nun kein Allheilmittel, aber mit war es tatsächlich besser als ohne. Bei ihr hatte ich schon immer den Eindruck sie braucht etwas zur Beruhigung. Sie hat auch regelrecht auf ihnen herum gekaut, wenn Zähne kamen. Einen Beißring/Stick etc wollte sie nicht. Hat sie den Schnuller nicht, nimmt sie die Finger oder kaut auf ihren Nägeln herum. Da finde ich den Schnuller besser, damit sich dieses „Finger/Fingernägel nuckeln/kauen“ nicht einschleicht, das bekommt man später viel schlechter abgewöhnt und führt unter blöden Umständen zu Verformungen... natürlich benutzt man den Schnuller doch dafür Kinder schneller ruhig zu stellen oder was für einen Zweck sollte es noch haben? Ich gestehe, dass ich einfach manchmal auch meine Ruhe wollte. Schlafmangel, Haushalt... manchmal fehlten mir einfach die Nerven auf das Gebrüll. Meine Tochter ist in dem Punkt sehr temperamentvoll. Auch gebe ich zu, dass ich durch die Außenwelt geprägt bin. Auch wenn du z.b schreibst, dass es halt mal so ist, wenn Kinder schreien, sehen das andere eben ganz anders. Einige fühlen sich so schon gestört, wenn Kleinkinder zu laut sind, geschweige denn sie quengeln die ganze Zeit... lies dir mal die Threads durch bezüglich Kleinkinder im Restaurant oder beim einkaufen. Die Geduld anderer ist auch an einer kurzen Zündschnur gebunden, da will man zum Teil auch nicht noch mehr Angriffsfläche liefern und versucht das Kind schnell ruhig zu stellen. Ich denke es ist auch immer von Kind zu Kind unterschiedlich und sollte so gesehen werden. Wenn das ein Kind eben braucht, ist es halt so. Mein Kind hat einen Schnuller, sonst nichts. Andere Kinder haben einen schnuffeltuch oder ein Kuscheltier oder eine andere Marotte... jedem das seine! Warum hast du deiner Tochter denn von der 6 Woche bis zum 6 Monat einen Schnuller gegeben? Was waren deine Gründe? Vielleicht waren deine Gründe ja identisch mit denen aller anderen!
Ich bin auch ehrlich, ich achte nicht darauf, was andere Kinder haben oder nicht, dass muss ja jeder selber wissen und es fällt mir nicht mal auf! Man könnte genauso fragen, warum so viele rauchen oder anderweitige Dinge zur Beruhigung nutzen...

Ein anderes Thema ist auch einfach, dass Babys-Kleinkinder sich nicht selbst beruhigen/regulieren können und auf Hilfe „angewiesen“ sind, etwas zur Beruhigung suchen! Einige Babys nuckeln inbrünstig am Fäustchen, einige kann man sogar während eines Ultraschalls am Daumen nuckeln sehen... einige wohl mehr, andere weniger. Jeder Mensch bedient sich an Techniken oder Dingen, die ihm helfen sich zu beruhigen und abzuschalten. Das müssen eben auch Kinder lernen. Erst die Fäustchen, dann der Schnuller, irgendwann vlt. ein Hörspiel, dann selber etwas lesen... so geht es dann immer weiter. Ich mache Yoga, eine Freundin hört Musik, jemand anderer raucht vielleicht.

Ich Knöpfe das nuckeln am Schnuller jedoch nicht an Bedingungen, nicht nur im Bett. Nicht nur am Abend... sondern so, wie meine Tochter ihn braucht, bis wir langsam versuchen ohne ihm auszukommen und merke, dass sie jetzt schon, dass sie immer öfter ohne ihn auskommt und ihn schon selber von sich aus weglegt! Ich hoffe so schafft sie es eben selber, ohne, dass ich ihn auf Krampf und viel Geschrei abgewöhnen muss. Ich möchte auch nicht, dass mein Mann von heute auf morgen sagt, so ab heute gibt es kein yoga mehr sondern xyz. Klar, ist kein richtiger Vergleich und wenn es gar nicht klappt, sollte man schon schauen, wie man das Kind dabei unterstützen kann, aber bis zum 3 Lebensjahr ist dieses Bedürfnis normal und bis dahin gebe ich ihr auch die Zeit zu schauen, ob sie es doch selber schafft.

Hi,

ich möchte dich dahingehend beruhigen dass auf dem Abschlussball meiner Tochter alle 16 bis 17 Jahre alten Schülerinnen ohne Schnuller ihr Abschlusszeugnis entgegen genommen haben.
Also egal ob du Kinder siehst mit oder ohne Schnuller, bis zum Schulabschluss scheinen die diese Dinger los zu werden. War übrigens auch kein Gesprächsthema an diesem Abend.

Schönen Abend noch, oder besser gesagt gute Nacht

Achso, ich war Daumen Lutscher. Das endete damit das meine Daumen wund waren am mittelgelenk. Der hat schon weg getan. Meine Mutter hat mit bitteres Zeug auf den Daumen geschmiert, mir ein Pixibuch vorgelesen von einer Katze die am Daumen lutscht usw. Hätte ich doch nen Schnuller gehabt, der wäre irgendwann weg gewesen.

hallo!
ich habe zwei töchter.bei meiner grossen,konnte man an einer hand abzählen,wie oft sie in ihrem leben einen schnuller im mund hatte.meine zweite tochter brauchte von anfang an ihre schnuller wie die luft zum atmen.sie hatte ein extremes saugbedürfnis und immer einen schnuller im mund.ich war froh,als sie es sich mit zweieinhalb jahren abgewöhnt hatte,nur leider hat sie als ersatz das nägelkauen für sich entdeckt.

Ich war froh das unsere beiden Jungs Schnuller genommen haben! Der erste hatte immer einen und es hat ihn einfach gut beruhigt, der zweite hat sich zwischendurch schwer getan nimmt ihn aber nun auch. Mich hat das Dauernuckeln an der Brust gestört und das ewige Brust verlangen wenn er Trost bräuchte! Nun bekommt er ihn wenn er danach verlangt und Nachts hat er ihn zum Beispiel kaum. Und das was man sieht sind oft ja nur kleine Ausschnitte und die Kinder sind vielleicht ruhig oder zufrieden weil sie den Schnuller haben! Was nicht so meinst ist wenn die großen Kinder ab 3 immer noch ständig damit rum laufen da haben wir stark reduziert aber weg war er erst beim ersten Sohn mit 5 als ich merkte er kann sich trennen. Zu dem Zeitpunkt war der Schnulli nur zum einschlafen noch da! Und unser Sohn hat keine schiefen Zähne und der zweite ist jetzt 10 Monate mal sehen wie lang er ihn braucht.

Hallo,

Mein Sohn ist 20 Monate alt und ein Schnullerkind.
Er braucht ihn und seinen Kuschelhasen in diversen Situationen, um sich selbst zu regulieren.
Auf dem Spielplatz, Puky fahren, etc hat er ihn nicht, aber im Buggy, beim Autofahren, oder wenn er müde ist oder Schmerzen beim zahnen hat, verlangt er danach und bekommt ihn auch.

Meine Schwester hat bis zum 12. Lebensjahr am Daumen gelutscht, auch in der Schule und hatte dadurch verschiedene Probleme.
Daher habe ich frühzeitig, trotz Stillens, den "Didi" eingeführt. Für uns ist es richtig so.

Meine Tochter hatte ebenfalls einen, aber mit 8 Monaten verweigert. Mit der Abgewöhnung kenne ich mich also noch nicht aus, aber ich vertraue darauf, dass wir den richtigen Zeitpunkt erkennen, wie es bei der letzten Abendflasche auch war.
Ich stress mich da nicht.

LG Nadine

Hi,

ich habe das auch bei 2 Kindern in der Krabbelgruppe erlebt.
Die Kleine lag auf der Decke und war total zufrieden, der Schnuller lag schon 10 Minuten nur rum, hat die Mama nur nicht mitbekommen weil am quatschen oder Handy.
Irgendwann wollte sie ein Spielzeug haben, kam aber nicht ran und fing an zu meckern.
Die Mutter schaute nur kurz, sah den Schnuller daneben liegen: Oh du hast deinen Schnuller verloren.
Zack Schnuller rein, ohne mal zu schaun woran das Meckern liegt. 🙄 und das ging jedesmal so. Irgendwann habe ich sie mal darauf angesprochen. Sie hat sehr positiv darauf reagiert und tatsächlich weniger Schnuller gegeben.
Die Mutter ihres Freundes hatte ihr wohl gesagt, der Schnuller muss immer rein, sonst meckern sie nur. Da sie noch sehr jung war, hat sie sich da einfach auf die Erfahrung verlassen.

Bei der 2. Mutti habe ich nichts gesagt, die war 100% von allen ihren Erziehungsmethoden überzeugt, das hat man schon daran gemerkt, dass sie jedem erklären wollte, wie man es richtig zu machen hat. Sie war dann auch nicht so oft da, hat wohl gemerkt, dass sie ziemlich angeeckt hat.

Mein Großer hatte einen Schnuller. Den bekam er, wenn normales beruhigen nicht funktioniert hat, oder gerade nicht möglich war z. B. im Auto.
Später dann nur noch zum Schlafen. Mit 2 wollte er ihn von alleine nicht.
Bei der Kleinen jetzt sind wir schnullerlos seit sie 4 Monate ist, da wollte sie ihn nicht mehr.
Nachts beruhigen geht bisher nur mit Stillen. Ganz selten funktioniert es, sie mal in den Schlaf zu tragen.
Bald haben wir Urlaub, da will ich es dann noch Mal probieren. Sie ist jetzt 14 Monate.
Ich bin mal gespannt :)

Meine Tochter hat einen Schnuller und das seit der Geburt. Eingesetzt wird es jetzt nur wenn sie müde ist und ins Bett will (gibt es eben nur im Bett) oder wenn sie sich stößt und arg weint und sich nach 3 Minuten nicht beruhigt (selten aber es kommt vor). Manchmal gebe ich es ihr im Kiwa aber auch nur wenn sie müde ist und einschläft oder beim Kinderarzt während der Impfung.
Als sie kleiner war hatte sie es auch im Sandkasten. Das hatte den Grund, dass sie dadurch weniger Sand gegessen hat. Als sie größer war, und verstand was man ihr erklärt, kam der Schnuller dort weg. Sie ist jetzt 16 Monate alt und am Nikolaus wird die Schnullerverabschiedung 😉 falls sie vorher nicht selbst damit aufhört.
Ich denke es ist leichter für die Eltern (zumindest empfinde ich es so) das Kind in bestimmten Situationen zu beruhigen. Insbesondere als Baby war es eine Hilfe für mich, da ich nicht stillen durfte. Und Flasche ständig zu Beruhigung geben war keine Option.

Viele Grüße

das ist doch so wie mit allem.
Jedes Kind ist anders. Von dem kurzen Ausschnitt den man erlebt, erlaubt man sich die Situation zu beurteilen. Aber mein weiß ja gar nicht, was vorher war oder ob die Eltern einfach wissen, das nur das hilft.
Manche Kinder haben halt auch einfach ein hohes oder ein geringes Saugbedürfniss.

Meine Tochter hat die ersten Wochen einen Schnuller gehabt. Dann wollte sie ihn plötzlich nicht mehr und hat ihn nie wieder gewollt.
Mein Sohn hat den Schnuller geliebt. Jetzt ist er 1 Jahr 9mon. alt. Seit 4 Mon. nimmt er keinen Schnuller mehr.
Ich habe ihn nicht mehr frei zugängig, außer Sichtweite liegen gehabt.
Dadurch wurde es immer weniger, bis er ihn dann vor 4 min. gar nicht mehr brauchte.

Bei mir und meinen Schwestern, war es so. Wir hatten alle keinen Schnuller. Haben aber am Daumen genuckelt. Meine eine Schwester hat lange genuckelt. Bestimmt bis kurz vor der Schule noch hin und wieder. Meine andere Schwester hat sogar noch in der 1 und 2 Klasse ganz viel genuckelt. Alle Versuche haben nicht geholfen ihr das ab zu gewöhnen.
Ja und ich habe nur selten genuckelt und habe wohl ohne Probleme aufgehört.
Also was ich sagen will. Jedes Kind ist anders und man kann die Situation bei fremden gar nicht gut genug einschätzen um sich ein Urteil zu bilden.

Ich sehe es ähnlich. Oft sind die Kleinen superzufrieden, steckt ihnen Vater/Mutter/Geschwisterkind ohne Grund den Schnulli rein und findet das süß. Oder es wird sogar ein Spiel draus gemacht, Schnulli rein (Eltern), Schnulli raus (Kind), immer wieder.
Oder 2Jährige erzählen begeistert, kriegen die Zähne aber kaum auseinander und nuscheln, weil beim Reden der Schnuller im Mund ist.
Oder mitten im Spielen und Toben auf dem Spielplatz - Schnuller.
Bei uns lag der Schnulli ab etwa 1. Geburtstag immer im Bett (Ausnahme Krankheit o.ä.). So um den 2. Geburtstag herum kam er weg bzw. Kind hat ihn selbst abgegeben.
Ich finde Schnuller hilfreich, aber er sollte ein Mittel zum Zweck sein und kein Dauergast im Mund.
Gruss

Hi,
meine beiden Jungs hatten auch keine Schnuller und sind dem Schnulleralter schon lange entwachsen, somit bin ich von deinem Post nicht persönlich getroffen.
Trotzdem hat er für mich ein sehr schales G‘schmäckle und tönt doch ein sehr nach Schnullerkind-Bashing.
Hätte ich ein leidenschaftliches Schnullerkind, würde mich dein Post total ärgern.
Es geht dich doch gar nichts an, warum manche Kinder in Momenten, die nach außen unangebracht scheinen, einen Schnuller im Schnütchen haben. Das sind lediglich Momentaufnahmen.

vlg tina

Mein Baby will keinen Schnuller. Wir haben gefühlt alle Sorten zu Hause. Manchmal wird damit gespielt aber das war's auch schon.
Der Sohn einer Freundin ist 5 und sie versucht schon seit einem Jahr den Schnuller abzugewöhnen. Leider nicht konsequent. Der Kleine sitzt da mit dem Schnuller im Mund und spielt oder guckt fern.

Mein subjektives Gefühl ist, dass den Kindern heutzutageteher recht früh der Schnuller abgewöhnt wird. Jedenfalls erzählen mir zur Zeit dauernd Eltern von ca Gleichaltrigen Kindern wie meinem Zweijährigen, dass sie ja gerade daran arbeiten den Schnuller abzugewöhnen und manche loben uns sogar, dass mein Kind ja keinen (mehr) braucht. Letzteres ist definitiv nicht mein Verdienst, mein Kind wollte irgendwann den Schnuller einfach nicht mehr (ich hätte mir manchmal gewünscht, er würde den zur Beruhigung nehmen).

Als ich Kind war, hat mein jüngerer Bruder deutlich länger einen Schnuller gehabt. Bestimmt bis 5 oder 6. Er war im Kindergarten auch nicht das einzige Kind. Und ich hatte nie das Gefühl, dass das als komisch empfunden oder besonders thematisiert wurde. Ich habe auch als Kind nie was von einer Schnullerfee gehört. Und ich selbst habe sogar noch länger am Finger genuckelt. Hat uns beiden nicht geschadet.

Ist wie gesagt nur mein persönlicher Eindruck (und wertfrei gemeint) aber mir kommt es so vor, als würden viele Dinge heute früher passieren. Kinder geben früh den Schnuller ab, lernen früher Radfahren, tragen schicke Klamotten in einem Alter in dem man früher noch Nicki-Strampler trug 😉

Witzig, mir geht es genau umgekehrt.
Die Leute in meinem Alter, von denen ich es weiß, mussten den Schnuller alle mit ca. 1 Jahr abgeben, während ich heute immer häufiger 3/4-jährige Kinder mit Schnuller sehe. Ist aber vielleicht auch nur subjektives Empfinden oder eine Regionssache.
Wirklich irritiert hat mich eigentlich nur der vllt. 6/7-jährige Junge, der auf seinem Schnuller rumkaute.

Mit dem Fahrrad und den Klamotten stimme ich dir aber zu.

Ich habe die Ansicht, dass jedes Kind eben andere Bedürfnisse diesbezüglich hat. Manche haben ein erhöhtes Nuckelbedürfnis, andere eben nicht. Es ist m. E. besser einen Schnuller anzubieten, als die Brust oder den Daumen, weil man den Schnuller leichter abgewöhnen kann. Brust kann zur bloßen Beruhigung auch nicht gut sein, wenn kein echter Hunger besteht. Bei meiner Großen war das der Fall. Sie hatte ein enorm hohes Nuckelbedürfnis, hat auch meine Hebamme bestätigt. Sie hat sich selbst so dermaßen überfüttert, dass sie täglich mehrfach erbrochen hat. Daumen klappte ja noch nicht, dauerhaft meinen Finger hergeben auch nicht, daher war der Schnuller die sinnvollste Lösung für alle. Sie nahm ihn immer zur Beruhigung, ich habe ihn auch in ihren Mund "gestopft", hat sie ihn jedoch mehrfach ausgespuckt, ließ ich es bleiben. Es dauert etwas, bis der Saugreflex anfängt, daher das mehrmalige in den Mund stopfen, denn durch das schreien bekommen Babys manchmal nicht mit, dass was im Mund ist. Meine Große hatte allerdings auch kein absolutes Lieblingskuscheltier, da war eher der Schnuller ihr ein und alles. Ganz anders meine Kleine: Wir haben erst ab etwa 3 Monaten den Schnuller angeboten, da hat sie ihn als Zahnungshilfe benutzt, sonst nicht. Sie hatte aber ein Lieblingskuscheltier, an dem sie gesaugt hat. Das hat sie immernoch und sie ist jetzt 3. Bei den Großeltern gab es aber dieses Bild häufiger mit dem Schnullerreinstopfen, statt zu prüfen, ob etwas anderes das Problem ist. Da wurde auch versucht nach Zeit immer die Bedürfnisse des Babys zu stillen (haben wir schnell geändert). Vielleicht ist das noch etwas des alten Erziehungsstils, was heute noch von manchen übernommen wird, weil sie es anders nicht kennen? Bei uns half jedoch immer, dass der Schnuller in manchen Situationen lieber weggepackt wird, z.B. beim Schwimmen. Da war die Ablenkung auch groß genug, sodass er nicht nötig war. Zudem wollte ich einen Verlust vermeiden.

Hallo, meine Tochter wird im Winter 3 Jahre alt. Sie benötigt den Schnuller derzeit noch zum Einschlafen. Wenn sie am späten Nachmittag und Abend sehr erschöpft ist, es aber quasi zu spät ist, um sie nochmal kurz hinzulegen, aber es zu früh für den Nachtschlaf ist, nuckelt sie gerne noch. Auch wenn sie sich verletzt hat. Ansonsten achte ich darauf, dass es nicht zu viel wird im Alltag. Nach der Eingewöhnung im Kindergarten soll er dann von der Schnullerfee abgeholt werden.
Liebe Grüße

Die einzigen Schnullerkindereltern, die mich nerven, sind die, die mir einreden wollen, es sei krank, dass ich meine Kinder stille, bis sie sich selbst abstillen - während sie ihrem krakeelenden Vierjährigen den Schnuller ins Gesicht drücken.
Jedem das Seine. #winke

Ich hab 2 Kinder und der Große war ein echtes Schnuller Kind. Es war quasi ein richtiger Kampf den los zu werden, aber gerade wenn er müde war brauchte er ihn (er lief also nicht ewig lange den ganzen Tag damit im Mund rum).

Der Kleine ist jetzt 20 Monate alt und kommt sehr gut ohne aus und braucht ihn jetzt nur noch zum Schlafen. Ich habe den Schnuller einfach unterwegs an einer Schnullerkette an ihm dran so kann er ihn selbst nach Belieben nehmen und das klappt schon seit er greifen kann ganz gut. Zuhause liegt er auch so, dass er ihn jederzeit nehmen könnte, wenn er wollte. Ich hab aber beiden Kindern nie krampfhaft den Schnuller in den Mund geschoben, wenn sie ihn offensichtlich gar nicht brauchten. Haben sie als kleine Babys geschrien und den Schnuller ausgespuckt wurden sie eben anders beruhigt.

Hi,

auch wenn Schnullereltern immer entrüstet reagieren - ich finde es furchtbar. Wird das Kind mittags aus der Krippe geholt - zack Schnuller rein... im Buggy - Schnuller, auf dem Spielplatz - Schnuller.

Meine Jungs hatten beide keinen Schnuller. Auch ich habe ihnen einen angeboten nach ca 14 Tagen (mir wäre nämlich tatsächlich lieber gewesen, sie nehmen einen Schnuller statt den Daumen), sie haben ihn beide nicht genommen.

Meine Hebamme sagte mir damals,dass es am besten sei, den Schnuller mit 8 - 10 Monaten wieder abzugewöhnen, eben ab dem Moment wo die Kinder anfangen zu kauen (ja, ich weiß,dass das bei jedem Kind individuell ist und jetzt wahrscheinlich 3 Urbia-Mütter aufschreien, das ihr Kind aber erst mit 18 Monaten feste Nahrung zu sich genommen hat...). Das finde ich plausibel, es gibt auch einen schönen Artikel dazu von einem Kinderarzt.

Hätte ich ein Schreikind gehabt o.ä. - ja, ich hätte einen Schnuller gegeben. Aber trotzdem so früh wie möglich abgewöhnt. Das ist nämlich tatsächlich was angewöhntes. Und je länger eine Gewohnheit dauert, desto schwerer ist es, die wieder abzulegen.

In der Krippe, in die mein Sohn geht, bekommen die Kinder übrigens ihren Schnuller weggenommen, sobald die Eltern aus der Tür sind. Da hab ich noch nicht einmal Theater erlebt. Die Kinder wissen- hier gibt es keinen Schnuller - Ende.

Ich weiß - nicht populär, aber meine Meinung.

Lg

Ich wünschte, unser jüngster würde einen Schnuller nehmen.
Für ihn bin ich der menschliche Schnuller 🙄

Unsere große hatte bis 1,5 Jahren einen.
Die mittlere brauchte keinen.
Der jüngste will keinen, obwohl er einen bräuchte.
Also kann ich sagen :Es hängt viel vom Kind ab und deswegen möchte ich mir kein Urteil bilden, darüber, wie andere das handhaben. Denn ich kenne die Umstände und die Kinder nicht.

Mein Großer war ein totales Schnullerkind, er hat es eben gebraucht. Inzwischen mit fast 10 Jahren ist er natürlich schnullerfrei 😅 und die Zähne haben mitnichten drunter gelitten. Abgewöhnt haben wir es ihm mit 2 Jahren, was ich persönlich schon recht spät fand, aber es ging halt nicht anders. Er war als Baby/Kleinkind sehr sensibel und hat den Stress wohl so verarbeiten können.
Meine Kleine (11 Monate) hat den Schnuller sofort wieder ausgespuckt und seitdem nie wieder genommen. Einpaar fliegen hier durch die Gegend (neu und unbenutzt), die steckt sie gerne in Becher und sortiert da herum. Im Gegensatz zum großen Bruder ist sie auch wirklich ein sehr gelassenes und mit sich selbst zufriedenes Persönchen, das kaum aus der Ruhe zu bekommen ist.

Hallo,

lustig - ich finde ja, dass immer weniger Kinder mit Nuckel draußen zu sehen sind und v.a. sind diese dann jünger. Als ich Kind war, war es normal, dass 3- oder sogar 4-Jährige mit Nuckel unterwegs waren, heute sind es doch eher die ganz kleinen, bis 2 Jahre vielleicht. Das liegt sicher an der Aufklärung darüber, dass es nicht gut für den Kiefer ist, wenn Kinder ständig über mehrere Jahre "schnullern".

Ich beobachte allerdings auch, dass Kinder schnell mit dem Nuckel ruhiggestellt werden. Mir fällt das halt auf, weil der Nuckel für mich nie die erste Wahl war, andere bieten immer erst den Schnuller an - sei es, um die nächset Mahlzeit rauszuzögern oder einfach aus Faulheit, sich mal mit dem Kind zu beschäftigen oder es einfach nur hochzunehmen, weil es Nähe braucht.

LG

"Ich beobachte allerdings auch, dass Kinder schnell mit dem Nuckel ruhiggestellt werden. Mir fällt das halt auf, weil der Nuckel für mich nie die erste Wahl war, andere bieten immer erst den Schnuller an - sei es, um die nächset Mahlzeit rauszuzögern oder einfach aus Faulheit, sich mal mit dem Kind zu beschäftigen oder es einfach nur hochzunehmen, weil es Nähe braucht. "


Was für eine überhebliche Antwort! Woher willst Du in diesem Moment wissen, dass die Eltern "zu faul" sind, um sich mit ihrem Kind zu beschäftigen? Bei einem Blick über den Tellerrand sollte Dir auffallen, dass jedes Kind anders ist.
Manche beruhigen sich nur an der Brust, wollen nie einen Schnuller.
Andere lieben den Schnuller, wollen ihn am liebsten rund um die Uhr.
Wieder andere brauchen ihn nur zum Einschlafen. Oder vielleicht wenn sie sich weh getan haben.
Wieder andere brauchen ihn nur als Säugling und gewöhnen ihn sich selbst ab.
Und wer weiß am besten, wie es mit dem eigenen Kind steht? Die ELTERN. Nicht die (besserwisserischen) Außenstehenden.

Es gibt so viele Varianten, wie es Kinder gibt. Stumpfsinnig über andere Urteilen geht ja so leicht, zeugt aber von Borniertheit und auch von einer gewissen Dummheit.

Es geht hier um Eltern, bei denen man hören und sehen kann, was ich beschrieben habe. Ich urteile nicht vorschnell. Im Gegenteil, ich habe sehr viel Mitgefühl und Verständnis für Eltern, deren Kinder sich nicht beruhigen wollen. Aber mein Mitgefühl hat eben auch seine Grenzen. Ich schrieb ja mit keiner Silbe, dass alle Eltern so sind, nur dass ich so etwas auch (!) beobachte.

Eltern die ihrem Baby sagen, dass es jetzt liegen bleiben muss, dass es noch keinen Hunger haben kann... So etwas sehe ich tatsächlich immer wieder. Teilweise wird das Baby geschuckelt und geschuckelt, Nuckel immer wieder rein. Es kann ja noch keinen Hunger haben, schließlich sind die 2 / 3 / 4 Stunden noch nicht rum.

Ich sehe Eltern die ihr Baby oder Kleinkind ignorieren, während es verzweifelt weint. Da wird der Nuckel immer wieder reingeschoben, statt einfach das Kind, das schon die Arme nach Mama ausstreckt, hochzunehmen. Mama hat halt keine Hand frei, da sie am Smartphone daddeln muss.

Ich fahre regelmäßig mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Was man da sehen kann, ist teilweise ganz furchtbar.

Hallo,

ich hab mir nicht alle Antworten aufmerksam durchgelesen, kann dir aber von uns berichten:
Meine zwei "Großen" hatten keinen Schnuller. Aus purer Überzeugung!
Sie wurden bzw. werden nach Bedarf gestillt, wurden viel getragen, warum also dieses unnütze Ding?
Dass unser drittes Kind ebenfalls keinen Schnuller bekommt, war sonnenklar.
Ja, dann war der kleine Mann sechs Wochen alt und ich nervlich ziemlich mitgenommen. Ich hatte noch einen Schnuller aus einem dieser Drogerie Begrüßungspakete und: Volltreffer!

Seit dem hat er einen Schnuller, den er bekommt, wann immer ich der Meinung bin, jetzt könnte er ihn gebrauchen.
Er wird trotzdem nach Bedarf gestillt und auch gerne, so lange er das möchte, aber tatsächlich war er von Beginn an nicht so ein Brustjunkie wie seine Geschwister.
Nachts kann er richtig wütend werden, wenn ich ihm die Brust anbieten möchte und er aber eigentlich viel lieber den Schnuller will.

Ich danke meinem Jüngsten dafür, dass er mir noch einemal ganz deutlich vor Augen geführt hat, dass jede Familie für sich selbst entscheidet, was gut für sie ist und dass das auch absolut richtig so ist.

Nach bald einem halben Jahr mit Schnullerkind kann ich sagen: Ja, er erleichtert mir Einiges. Ein Allheilmittel ist er aber leider nicht.
Ich werde versuchen, den "Schnullerkonsum" der Entwicklung meines Kindes anzupassen. Da ICH dieses Ding allerdings eingeführt habe, werde ich versuchen zu warten, bis sich mein Sohn alleine davon entwöhnt. Wenn es vier Jahre dauert, ist das eben so.

LG

#pro

"Ich danke meinem Jüngsten dafür, dass er mir noch einemal ganz deutlich vor Augen geführt hat, dass jede Familie für sich selbst entscheidet, was gut für sie ist und dass das auch absolut richtig so ist."

Das meinte ich ;-) mit #pro