Wie lange habt ihr eure Kinder abends in den Schlaf begleitet?

Guten Abend,
Da es aktuell Thema im Freundeskreis war:

Bis zu welchem Alter habt ihr eure Kinder Abends ins Bett begleitet?
Damit meine ich zum Beispiel kuscheln, erzählen oder lesen. Kein Hörspiel oder Tablet, sondern persönliches Begleiten.

Seid ihr aus dem Zimmer raus, als sie geschlafen haben oder noch im wachen Zustand?

Wie habt ihr es mit Geschwisterkindern gemacht? Welche Reihenfolge, gab es unterschiedliche Schlafzeiten von Geschwisterkindern?
Vorallem, wenn ihr alleine mit mehreren Kindern seid?

Berichtet doch bitte mal.

Zur Abstimmung:
Bei mehreren Geschwisterkindern nehmt doch gerne das Alter des Kindes, welches länger benötigt hat bei der Schlafbegleitung oder schreibt in den Kommentaren etwas dazu.

Bis zu welchen Alter habt ihr eure Kinder in den Schlaf begleitet?

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Sandmann, Geschichte lesen und kuscheln machen wir aktuell noch (5 Jahre). In-den-Schlaf-Kuscheln gab es ab den ersten Lebensmonaten nicht. Das haben wir dem Kind nie angewöhnt.

"In-den-Schlaf-Kuscheln gab es ab den ersten Lebensmonaten nicht. Das haben wir dem Kind nie angewöhnt."

Das sind Babys ja schon durch die Schwangerschaft gewöhnt...

So habe ich es mit meinem Mann auch gemacht. Von Anfang an nicht mit ihm in den Schlaf gekuschelt - der sollte sich gar nicht erst daran gewöhnen. Nachher könnte er gar nicht mehr ohne mich einschlafen.

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Mein Sohn ist 3 und wird noch in den Schlaf gekuschelt.
Nächste Woche kommt das 2. Kind. Mal sehen wie sich das dann einspielen wird.

Abendritual: Zähneputzen, Mana Bussi, Papa liest -wenn es nicht schon sehr spät ist, eine Geschichte vor. Dann max. eine CD mit Liedern und fertig. Licht dreht der Papa nach der Geschichte ab. Munter ist unser Kind noch. Bei der großen war es auch so.

Hallo,

im Baby- und Kleinkindalter haben wir beide Kinder in den Schlaf begleitet, das heißt wir sind dabei geblieben, bis sie eingeschlafen sind. Der Große fing ab ca. 4 Jahren an allein einzuschlafen und dann Stück für Stück immer öfter. Das war auch die Zeit, als sein kleiner Bruder ein Baby war. Also eigentlich genau das Gegenteil von dem, was einem immer eingeredet wird: "Bis das Baby da ist, muss der Große aber allein einschlafen können, sonst wird das stressig, er wird dieses Ritual eifersüchtig einfordern..." Blabla ;-) Wenn er es gebraucht hat, haben wir uns aufgeteilt. Er hatte aber auch Verständnis, wenn es mal nicht (sofort) ging.

Der Kleine war da früher dran, sicher auch, weil der Große mit im Zimmer geschlafen hat und er dadurch ja nie allein war. Ihm ist es wichtig, dass die Kinderzimmertür offen ist, das war beim Großen aber auch bis 8 der Fall und auch heute ist seine Tür nicht immer geschlossen.

Ins Bett gebracht werden beide trotzdem noch. Kuscheln, erzählen, etwas vorlesen, zudecken... Das ist ganz unterschiedlich und kommt auf die Tagesform an. Wir müssen aber nicht mehr bleiben, bis die Kinder schlafen. Das hat sich ganz stressfrei von selbst ergeben.

LG

Wir haben unsere Kinder in den Schlaf gekuschelt und sie dann schlafend abgelegt.
Beendet wurde das durch die Kinder selbst!

1. Kind (10): ca. 8 Monate
2. Kind (fast 4): 13 Monate
3. Kind (2): ca. 2/3/4 Monate
4. Kind (7 Monate): ca. 2/3/4 Monate

Hallo,

im Moment noch beide. Sie sind 6 und 8 Jahre alt. Aber ich warte nicht mehr bis sie eingeschlafen sind. Einfach über den Tag erzählen, Geschichte und Gute Nacht.

Wie lange sie das noch möchten, ich weiß es nicht. Sind aber beides gute Schläfer, liegt bestimmt am guten Gefühl beim ins Bett bringen.

Liebe Grüße,
Miriam

Solange es das Kind brauchte/braucht. Es ist für die Kleinen die selnsibelste Zeit des Tages und ich bin stolz darauf, dass ich daran teilhaben darf. Das hat nichts mit angewöhnen oder verwöhnen zutun. Ein Kind braucht ab Geburt an Sicherheit und Bindung. Und ich glaube nicht, dass meine 16 Jahre alte Tochter (wenn sie mal so weit ist) von mit noch in den Schlaf begleitet werden will. 🤣
Und wir genießen nichts mehr abends nach einem langen Tag solch wertvolle Zeit teilen zu dürfen.

So lange wie sie es gebraucht haben. Bei der Großen bis sie 6 Jahre alt war.
Bei der Kleinen bis knapp 4.
Die Kleine ist dann zu Großen gezogen. Anfangs sind beide trotz Stockbett immer nur in einem Bett geschlafen.
Es war richtig herzig anzusehen, wenn sie zusammengekuschelt geschlafen haben.

Ich hab mal angeklickt bis 5. Lebensjahr.
kann aber auch noch weitergehen 😃 Sie wird nächste Woche 4, kommt also ins 5. Lebensjahr und wird jeden Abend von mir ins Bett gebracht. Meistens genieße ich es und ich kann mir auch noch nicht vorstellen, wie das mal ohne Begleitung funktionieren soll.
Aber bis vor einem halben jahr konnte ich mir auch noch nicht vorstellen, wie sie einschläft ohne zu stillen 😂 immerhin das haben wir inzwischen geschafft 💪🏼

Ich kann nicht abstimmen, ich weiß es noch nicht. Meine Tochter ist bald fünf, sie braucht noch sehr die Präsenz beim Einschlafen und ich gebe sie ihr gern. Ab und an klappt es mal, daß ich schon gehen kann, wenn sie noch wach ist, aber schon sehr müde. Aber das ist eher selten. Mal sehen, wie es sich entwickelt.

Jetzt 3 Jahre und noch dabei.
Wir machen es so lange, wie es nötig ist. Ich finde die Zeit auch super schön!
Noch schöner finde ich es, seit es nicht mehr 1 1/2 Stunden dauert. :)

Aktuell is sie 5 und wir machen das so:
Zähneputzen, Nachtlicht an, Schlafi an, Bibi und Tina an, ab ins Bett. Lampe mit 10 Minuten Timer an und kuscheln.
Wenn die Lampe aus geht geh ich und sie schläft dann irgendwann ein. An guten Tagen schneller, manchmal auch erst um halb 11 🙈

Die Grosse bis fast 5, der Kleine mit knapp 3,5 wird noch meist Einschlafbegleitet.
Bei der Grossen haben wir es irgendwann ausschleichen lassen, weil es uns einfach zu blöd war, jeden Abend bis zu einer Stunde mit im Bett zu sein (auch wenn das jetzt etwas lieblos klingen mag). Anfangs gab es etwas Protest und es hat nur sporadisch mal hier mal da geklappt (was völlig ok war), aber es wurde von Woche zu Woche besser. Jetzt hat es sich so eingeschlichen, dass die Grosse abends alleine einschläft, allerdings lesen wir natürlich vorher und ich bleib ein bischen bei ihr, um über den Tag zu reden usw. Manchmal schaut sie auch noch Bücher an bevor sie das Licht ausmacht. Und an manchen Tagen muss man halt noch gefühlte 100x rein (Durst, zu warm, zu kalt usw). Ich glaube mittlerweile, dass sie ohne Einschlafbegleitung eher zur Ruhe kommt, weil sonst fällt ihr immer noch was ein ;-)
Der Kleine braucht noch ziemlich viel Kuscheleinheiten beim Einschlafen, bei ihm ist es eher Zufall, wenn er doch alleine einschläft.

Schwierige Fragestellung...

Ich hätte ja gesagt, dass ich meine Kinder nie in den Schlaf begleitet habe, sprich ich hab mich nie daneben gelegt, bis sie schlafen oder in den Schlaf gestillt.
Sie konnten beide fast von Anfang an alleine einschlafen, notfalls auch ohne Ritual.

Aber natürlich gab es bei uns eigentlich immer ein Abendritual mit Vorlesen, kuscheln, erzählen, massieren...
Im Laufe der Zeit hat sich das etwas geändert und wurde seltner, aber selbst heute noch, die Kids sind 13 und 18, genießen sie es hin und wieder, wenn abends noch einer kommt und den Rücken grault. Sogar der Große mag das bis heute, wenn natürlich auch nicht tagtäglich.

Da die Kinder ja einen recht großen Abstand haben, war das zeitlich nie ein Problem. Erst der Große, dann die Kleine...

Hallo!

Abends noch plaudern, im Bett vorlesen und Gute-Nacht-Wünschen ist hier noch an der Tagesordnung - 5 und 7 Jahre. Ich gehe davon aus, dass das noch länger so bleibt.

Zum Einschlafen dazu setzen wünscht sich das jüngere Kind noch. Das ältere schnappt sich lieber nach dem Vorlesen noch sein eigenes Buch und will niemandem mehr daneben sitzen haben.

LG,
Id

Definiere Schlafbegleitung? ;-)

Meine kommt in die Pubertät und kuschelt abends manchmal noch gerne.
Ins Bett geht sie dann von selbst und schläft auch - irgendwann nach mir.

Als Baby war es unterschiedlich. Phasenweise wollte sie ihre Ruhe, einfach im Bett liegen, mit sich selbst sein und schlief dann
und es gab Phasen, in denen sie auf dem Arm sein wollte, Nähe brauchte.

Im Kleinkindalter, Kindergartenalter, Grundschulalter ebenso.


Wenn viel los ist, braucht sie abends mehr Nähe, tagsüber mehr Gespräche.
Wenn nicht viel Neues los ist, reichen ihr kurze Gespräche, bisschen erzählen und abends kuscheln und geht dann alleine ins Bett.


Da mein Kind einen geringeren Schlafbedarf hat, als ich selbst, gilt bei uns die Abendroutine: sie darf sie gerne ankuscheln und in meiner Nähe sein. Aber so, dass ich auch zur Ruhe kommen kann.
Ist ihr das zu langweilig, darf sie noch spielen.

Tagsüber und am frühen Abend spiele ich gerne mit. Wenn ich müde bin, spiele ich nicht mehr mit.

Phasenweise schläft sie bei mir, dann kommt kurze Zeit später ein "heute schlafe ich wieder in meinem Bett, ich bin schon groß", phasenweise kommt sie in der Nacht rüber. Das darf sie auch.
Bedigung: sie weckt mich nur auf, wenn es notwendig ist (Albtraum, krank, übergeben). Wenn sie "nur" Nähe braucht, darf sie gerne kommen, aber nicht aktiv aufwecken.


So finden wir beide genug Schlaf (ich meine mehr benötigten Stunden, sie ihre weniger als ich benötigten Stunden), kommen zur Ruhe, beide Bedürfnisse werden erfüllt.
Wir sind morgens beide ausgeschlafen (sie mehr als ich), wir kommen beide nicht zur kurz, keine von uns quält sich, keine von uns verbiegt sich.


Wenn Besuch da ist, gelten die gleichen Regeln. Jeder Besucher verhält sich so, dass andere schlafen können (wenn Besuch weniger Schlaf braucht als wir) und wir verhalten uns so, dass Besuch zur Ruhe kommen kann.

Man muss nicht schlafen, damit andere Ruhe haben.

Schlafbegleitung durch aktives dabei bleiben am Kinderbett mache ich dann, wenn es mein Kind braucht. Wobei wir das dann meistens auf dem Sofa machen und jede dann zu Bett geht, wenn sie soweit ist.
Direkt am Kinderbett als sie noch nicht laufen konnte bzw. dann habe ich sie schlafend reingelegt; oder auch jetzt, wenn sie völlig übermüdet ist, Tagesgespräche und Abendkuscheln nicht ausreichen und sie direkt danch fragt. Hin und wieder kam das auch vor.


Hilfreich war immer: Bettfertig machen BEVOR wir müde sind. Dann entspannte Abendruhe und einschlaf(gleit)en nach Bedarf (vorbereitet haben wir ja schon alles).

Meine beiden sind 3.5 Jahre und fast 11 Monate. Die Kleine wird noch einschlafbegleitet, die Große teilweise. Meistens geht die Kleine ca 30 Min früher ins Bett als die Große. Die ist in der Zeit bei Papa, der sie bettfertig macht. Wir lesen dann zwei Bücher, sie trinkt nochmal einen Schluck. Dann mache ich das Licht aus und gehe meist nach kurzer Zeit raus, sodass sie dann mit ihren Kuscheltieren einschläft. Ich sag ihr dann immer, dass ich das Babyphone anmache, falls etwas ist. Manchmal ruft sie und möchte, dass jemand da ist bis sie eingeschlafen oft, oft hören wir nichts mehr. Wenn ich alleine mit beiden bin, was nicht sehr oft vorkommt, beschäftigt sie sich in ihrem Zimmer bis die Kleine schläft

Eigentlich ist es völlig egal, weil sich die Kinder sowieso nehmen was sie brauchen. Anerziehen oder abgewöhnen lässt sich nichts. Entweder man hat ein Baby/Kleinkind dass es zulässt, dass man einfach nach dem Ritual rausgehen kann oder man hat es eben nicht. Unsere Große mussten wir das erste Jahr komplett, das 2. und 3. phasenweise Einschlafbegleiten. Ich denke, dass man ab 3 oder 4 mit den Kindern darüber sprechen kann, dass man einfach keine Lust mehr hat, den Schlaf abzuwarten. Davor sind die Kinder zu impulsiv, zu unvernünftig, zu egozentrisch, haben oft Ängste etc. dass man es nach deren Bedürfnisse handhaben muss, weil die Alternative sonst nur Schreien lassen heißt und wer will das schon. Unser 2. Kind brauchte von Anfang an keine Einschlafbegleitung, zwischendurch ein paar mal, dann wieder gar nicht mehr. Er wird nun 2. In Phasen, in denen beide es wollten, musste einfach das ältere Kind warten, bis das Baby eingeschlafen war und danach kam ich zu ihr. Oft war sie dann schon eingeschlafen, hatte aber die Gewissheit, dass ich sofort zu ihr komme, wenn der Kleine schläft.

Hallo!
Also ich habe mal nie angeklickt.
Es gab/ gibt bei beiden ein Abendritual( Duschen, Zähneputzen, kuscheln, gute- Nacht sagen und gut ist).
Als Baby/ Kleinkind haben beide krampfhaft versucht wachzubleiben, wenn jemand am Bett saß. Sie sind beide aber umgehend eingeschlafen, wenn man sich kurz aus dem Zimmer gemogelt hat.
Natürlich sind beide als Babys auf unserem Arm eingeschlafen!
Jetzt sind sie 7 und 12J. und schlafen ohne Probleme .

LG, Janet

Hi,

der Große wurde bis knapp nach seinem 3. Geburtstag begleitet. Vorlesen, kurz noch erzählen und dann kuscheln, bis er eingeschlafen war.
So mit 2,5 hatte ich nachts angefangen, wenn er mal wach wurde, dass ich sobald er am einschlafen war mal dringend aufs Klo musste. Bin dann kurz raus und wieder zu ihm, falls er noch nicht eingeschlafen war, dann wurde gekuschelt.
Das hat gut geklappt und ich konnte dann auch zu ihm sagen, er solle jetzt einschlafen und gut.

Abends wollte er aber immer noch kuscheln, was wir auch gemacht haben.

Als seine Schwester auf die Welt kam, war er 3 Jahre 2 Monate. Er wollte unbedingt dann immer von mir ins Bett gebracht werden. Wenn es ging hatte der Papa die Kleine, oder ich sie mit dabei und gestillt.
Aber gelegentlich kam es vor, dass die Kleine beim Papa nur gebrüllt hat und zu mir wollte.
Da er nicht vom Papa ins Bett gebracht werden wollte, musste er dann warten und meistens war er dann schon eingeschlafen und wurde am nächsten Tag gelobt.
So ging es relativ schnell, dass der Papa ihn ins Bett gebracht hat, während ich die Kleine ins Bett brachte. Danach ging ich immer kurz zu ihm, aber in 9 von 10 Fällen war er eingeschlafen.

Aktuell haben wir gerade angefangen, die Kleine in den Schlaf zu tragen, statt zu stillen, zumindestens zum Einschlafen. Aktuell läuft es gut 😅