Abgabe Kita fällt schwer, Mann wütend

Huhu ihr Lieben
vielleicht könnt ihr mir ja ein wenig die Augen öffnen oder mich bestätigen.
Folgendes:
Mein Sohn hat nach den drei Wochen Kitaschließzeit Probleme abgegeben zu werden.
Heute war es beim Abschied wieder sehr Tränenreich und er hat sich festgeklammert, natürlich mache ich mir da Gedanken.

Ich hab nun überlegt ihn früher abzuholen nach dem Mittagessen dort, damit er hier bei mir Schlafen kann.
Über diese Idee ist mein Mann gerade richtig wütend geworden. Und ich versteh gar nicht warum.
Er sagt wegen der Routine dort und damit der Kleine wieder besser rein kommt.
Ich denke mir aber, das von null auf hundert (24h Zuhause dann plötzlich 7h Kita), ist dann doch ganz schön viel. Die Routine hätte er ja bis zum Schlafen gehen dort trotzdem.

Seh ich das so falsch und das es gar nicht so schlimm für meinen Sohn ist?
Mein kleiner ist zwei Jahre alt und auch recht sensibel.

Wie ist es bei euren Kids nach der Schließzeit, habt ihr Tipps?
Sind eure Männer da auch so komisch?
Oder bin ich komisch?

Ich danke euch schonmal für die Antwort.

Hallo,

ganz klar bin ich 100% bei Dir.
Wenn du die Möglichkeit hast hol den Kleinen nach dem Mittagessen und gut.
Wir haben das auch immer so gehandhabt. Unser Sohn war nie länger in Kita als
wirklich notwendig.
Aber ich bin auch eine Glucke!!!! GRINS


LG

Hallo, wenn du zu Hause bist, kannst du ihn auch nach dem Essen abholen. Besprich das mit den Erziehern.

Gruß Sol

Ich bin Mann und unsere Tochter war gestern das erste Mal den ganzen Tag in einer neuen Gruppe mit etwas älteren Kindern. Sie war zwar zufrieden, aber völlig geschafft. Ich habe sie heute früh anderthalb Stunden länger schlafen lassen.

Ich würde an deiner Stelle auch mal den Druck raus nehmen und nach einer Woche mal schauen, wie es steht. Oder vielleicht mittags mal anrufen und nachfragen.

Ich bin da bei deinem Mann. Das Kind sollte wieder in die Routine finden und wenn du da „herumpfuschst“ machst du dem Kind keinen Gefallen und es wird länger brauchen um wieder reinzukommen.

Sehe ich auch so.

Wenn man arbeitet und die KiTa währenddessen tatsächlich braucht, sieht man zu, dass man die Abläufe nicht komplizierter macht als nötig und keine zusätzlichen Veränderungen rein bringt.
Am zweiten Tag lief bei uns alles wieder ganz normal, auch keine Tränen beim Abgeben.

Wenn man trotz KiTa viel daheim ist oder einfach die Zeit hat, dann spielt es keine Rolle, wie sehr man den Prozess der Wiedereingewöhnung in die Länge zieht und nur stundenweise wieder einsteigt. Wenn es für Dich also zeitlich passt, kannst das Kind nur halbtags abgeben.

Vorsicht ist nur geboten, wenn das Kind sehr oft schon mittags geholt wird.
Bei uns hat man einer Familie den Ganztagsplatz auf Halbtags gekürzt, da offensichtlich kein Bedarf für Ganztagsplatz bestand, und stattdessen die Teilnahme am Mittagstisch und den Ganztagsplatz einem anderen Kind ermöglicht.

Neuerdings muss man halbjährlich einen Nachweis über Arbeitszeiten beibringen.

Hallo,

auf die Gefahr hin mich unbeliebt zu machen:
Ich bin auf der Seite deines Mannes.
Hier sind momentan Ferien und ich dachte auch, es wäre schön, wenn das Töchterchen nur bis nach dem Mittagessen bei der Tagesmutter ist und zuhause schläft.
Haben wir ausprobiert. Resultat: Sie hat zwei Stunden gebraucht, um in den Schlaf zu finden, obwohl sie wirklich müde war.
Nach den Ferien muss sie wieder bei der Tagesmutter schlafen und ich habe die Befürchtung, dass sie das schlechter verträgt, wenn sie vorher 6 Wochen lang immer nach dem Mittagessen abgeholt wurde.
Daher sprich mit den Erziehern, aber bedenke auch, dass Routine wichtig ist.

Alles Gute für euch.
nudelsuppn

Genau,deshalb bloß keine Zeit mit seinem Kind verbringen!
Werde ich nie verstehen,nie.
Sie schläft nicht,weil Sie Zeit mit DIR verbringen will,hat Mutternatur so eingerichtet.

Hallo,

ich habe jetzt lange überlegt, was ich dir antworte und ich versuche sachlich zu bleiben.

Zeit mit mir verbringt sie wirklich zur Genüge. Allerdings bin ich unfreiwillig alleinerziehend und kann mir den Luxus, zuhause zu bleiben nicht leisten. Jetzt in den Ferien bin ich deutlich flexibler als zu Schulzeiten, muss aber trotzdem was schaffen, damit ich in der Schulzeit genug Zeit fürs Töchterchen habe. Abgesehen davon braucht sie den Kontakt zu anderen Kindern.

Ich schaue immer, wie es meinem Kind geht und ich weiß genau, dass sie ihren Mittagsschlaf braucht genauso wie ihre Routine. Mir jetzt zu unterstellen, ich würde keine Zeit mit meinem Kind verbringen wollen, finde ich anmaßend.

Es ist schade, dass du dich an Dingen hochziehst, von denen du offenbar keine Ahnung hast. Etwas mehr Gelassenheit im Umgang mit anderen Vorstellungen könnte dir gut tun.

Alles Gute für dich.
nudelsuppn

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Hallo.
Wie verhält er sich denn den Rest des Tages im Kiga? Wir hatten hier gerade 2 Wochen Urlaub und nach dem Urlaub gleich den Wechsel in die größere Gruppe (er wird im Oktober 3). Am Montag war alles ok, er sagte zwar er möchte nicht gehen aber hat nicht geweint und war doch etwas neugierig. Ab Dienstag bis heute hat er dann wieder geweint beim Abgeben. Das war vorm Urlaub auch an einigen Tagen so, also eigentlich an fast allen Tagen die letzten Monate... allerdings wird uns immer wieder gesagt, dass er nach 2 Minuten wenn wir weg sind wieder gut drauf ist und auch den ganzen Tag zufrieden ist, spielt, gut isst und schläft etc.
Beruflich habe ich nur an einem Tag in der Woche die Möglichkeit ihn eher abzuholen, aber auch da hole ich ihn auch nicht vor dem Mittagschlaf. Sonst ist er 9 Stunden dort und sagt nachmittags auch immer dass es schön war.

Also frag mal nach wie es den Tag über ist, davon würde ich es abhängig machen wann du ihn abholst.

Alles gute

Wahrscheinlich bin ich auch eine kleine „Glucke“ und reagiere da sehr emotional.
Die Erzieherin meinten das er den Tag sonst viel Spaß hat und nicht weiter weint. Es ist auch wirklich eine tolle Kita!
Ich werde ihn dann nach dem Schlaf abholen.

Manchmal ist es aber einfach schwer zu entscheiden was richtig oder falsch ist für die Kleinen.

Ich danke euch Allen für die Antwort.
Aus euren Meinungen kann ich viel mitnehmen.
Vorallem:
Es gibt kein „Richtig“ oder „Falsch“.

Damit euch noch einen schönen Tag!!!
😁

Super Daddy,mit so einem könnte ich nicht zusammen sein.
Du hast recht!

Von dir habe ich noch nie einen netten Beitrag gelesen. Warum bist du eigentlich so fies zu anderen Müttern? Fühlst du dich danach besser?

Interessiert keinen.

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Hallo!

Da gibt es kein "richtig" oder "falsch".
Dem einen bringt die Routine mehr, dem anderen ein leichter Start.
Ich würde es einfach von meinem Kind abhängig machen.....und da hast du m, glaube ich, schon die richtige Antenne für.

Liebe Grüße vom Hummelinchen

P.S. mein Sohn ist "schon" 4,5 und ich habe ihn die ersten beiden Tage vor dem Essen abgeholt. Arbeite aber auch von zu Hause und kann das gelegentlich passend machen.
Durch die neuen Kinder und damit verbunden Anwesenheit der Eltern, Tränen beim Abschied usw finde ich die ersten Tage nach den langem Ferien echt anstrengend für die Kids Und auch die Erzieher haben momentan alle Hände voll zu tun. Wenn da das ein oder andere Kind vorzeitig abgeholt wird, entlastet ich sie gern so.

Wenn ich merke das es meiner Tochter mal schwer fällt im Kindergarten hole ich sie auch mal ein paar Tage früher ab. Sie geht dann ja trotzdem hin und es tut ihr gut langsam wieder rein zu finden. Ich empfinde es als Luxus die Möglichkeit zu haben sie früher abholen zu können. Wenn ich bald wieder arbeite wird sie da durch müssen, solange kann man sich ja nach dem Kindern richten. LG

Wie zelebrierst du die „Abgabe“ im Kindergarten?
Ruf einfach an, frag wie es Läuft, ist alles super, würde ich es machen so wie es immer ist.

Irgendwie haben alle recht. Frühzeitig wieder an den Kiga Alltag gewöhnen oder quasi nochmal erneut eingewöhnen.
Du kennst dein Kind am Besten.
Wenn du meinst er ist in zwei drei Wochen wieder eingewöhnt und der Kiga hat nichts dagegen, dann würd ich es so machen.
Offensichtlich stehst du nicht unter Zeitdruck.
Man darf auch nicht vergessen, dass das Kind erst 2 ist. Mit einem 4 oder 5jährigen mag das vielleicht schneller klappen,weil sie mehr verstehen.

Ich sehe das so wie dein Mann.

Ich bin bei deinem Mann. Meiner Meinung nach hat er recht mit der Routine. Ich würde das nicht machen. Ich persönlich hätte Angst, dass das Kind aus der Routine kommt und bei jeder Kleinigkeit abgeholt werden möchte. Augen zu und durch. Dauert dann halt vielleicht zwei bis drei Tage aber dann wird er sich wieder dran gewöhnen.

Hör auf dein Gefühl, achte auf seine Gefühle und sprich mit den Erzieherinnen.

ein Pauschal gibt es nicht.

Mein Kind braucht sehr viel Routine und Rahmenbedingungen.
Ebenso wichtig sind Ausnahmen bei Bedarf.


D.h. frage nach, wie es ihm dort geht, wie es zur Mittagszeit geht.

Morgens beim Abgeben weinen, kann bedeuten, dass die Umstellung heftig ist; nachmittags aber die Routine gebraucht wird. Das Bekannte/Wiedererkennbare.

Morgens weinen kann aber auch bedeuten, dass die langen Tage zu viel auf einmal sind und eine Staffelung ganz gut sind.


Meine ging zwar nicht in die Kita. Erst Kindergarten ab Ü3 Jahren.
In der Schulzeit ist es heute noch ähnlich.

Schule geht sie, kein Problem. Sie freut sich auch darauf.
Manchmal tut es ihr gut, wenn sie sofort den gewohnten Stundenplan hat, alles so, wie sonst auch.
Und manchmal tut es ihr gut, wenn sie nach den Sommerferien anfangs noch kürzere Tage hat. Dann legt sich mein Pubertist, (die als Kleinkind so gut wie nie mittags geschlafen hat), freiwillig hin und döst.
Sie sucht die Ruhe, um die vielen Eindrücke zu verarbeiten. Da bin ich nach den Ferien manchmal ganz froh, wenn noch kein Training, keine üblichen Termine sind.


Bei deinem würde ich darauf achten, wie es mittags geht. Braucht er dann die Routine und den Schlaf dort wo er es kennt?
Immerhin würde er dort schlafen und zur Ruhe kommen.

Früher abholen würde ich z.B. wenn dann noch mal Action wäre und der Müdigkeitspunkt früher einsetzt oder um zusätzliche Reize erst mal abzufangen.

Und morgens mal näher hinsehen, was los ist. Gewohnheit, neue Reize, Veränderungen nach einem Schub?

Nachmittags/abends eher Ruhepausen einbauen. (meine liebte den Kindergarten, schrie aber zu Hause erst mal alle Reize raus. Hinlegen und dösen ging damals nicht. Sie verarbeitete es auf diese Weise)

Ist er morgens ausgeschlafen? Fit?
ist die Aufwachphase lang genug?

Ist es eine alte Gewohnheit: erst weinen und wenn Mama weg ist, spielen und es ist alles gut?
Braucht er länger sich in der kita wieder einzufinden? Wenn ja, Erzieherin mit ins Boot holen.

Nur ne Frage zur Verständnis:
Es gibt nur Probleme beim hinbringen?
Wenn du dann weg bist ist alles OK?

Ich würde mich jetzt mal aus dem Fenster lehnen und behaupten, dass sie sich erst wieder daran gewöhnen muss in der Früh im Kindergarten ab gegeben zu werden.
Jetzt war sie 3 Wochen wieder zu Hause und ist es vielleicht einfach nicht mehr gewohnt.

Wenn sie nach dem abgeben wenn du weg bist fröhlich weiter spielt ect würde ich sie nicht früher abholen.
Wenn es Probleme gibt und sie nicht im Kindergarten schlafen will, dann würde ich sie abholen.

Was für viele Forenuser unvorstellbar scheint: Kinder sind tatsächlich unterschiedlich;-).
Es gibt die, die Routine brauchen, und (meiner Ansicht nach die Mehrzahl) die, die besser damit zurechtkommen, wenn man sich an momentanen Bedürfnissen orientiert und ab- und zugibt, wo man die Möglichkeit hat.

Wie das bei eurem Kind ist, kann ich nicht beurteilen.
Ich finde es auch okay, wenn dein Mann Bedenken anmeldet und seinen Standpunkt diskutieren will. Aber wütend werden, weil die Partnerin ein weinendes Kind nicht länger als nötig in die Kita geben will...da geht es nicht darum, dass das Kind seine Routine braucht, das ist bloß Machgehabe.

Meine Kinder waren immer am einsichtigsten, wenn ich erklärt habe, was ein Muss ist, und was diskutiert werden kann.

Hallo :-)

Tut mir leid, dass der erste Tag so schwierig war - aber er ist noch so klein. Unser Sohn ist 4,5 und hat auch noch Phasen (manchmal sogar mehrere Wochen lang), wo das Abgeben morgens schwierig ist und er sehr klammert und weint. Und nachmittags ist er immer ganz fröhlich.

Entscheide nach Deinem Bauchgefühl. Würde es Euch beiden gut tun und helfen, vielleicht gemeinsam beim Mittagsschlaf zu kuscheln und dann ganz gemütlich ein Buch zu lesen und Kakao zu trinken? Dann macht das! Hast Du eher das Gefühl, es wird dann morgen schlimmer, dann lass es. Aber ich denke, Du fühlst, was das Richtige ist #liebdrueck

Neulich war ich mal krankgeschrieben, nichts Ernstes, eher zur Vorsicht wegen der "frischen" Schwangerschaft. Da war ich nach einem Spaziergang und einem Besuch bei meinem Opa zufällig zur Mittagszeit wieder an der Kita. Ich hab nur ganz kurz gezögert, dann bin ich rein und hab ihn als Überraschung als Mittagskind geholt. Das Gesicht, als er von seinem Teller hochschaute, hättest Du sehen sollen #verliebt Er hat sich SOOO gefreut! Aber er wusste auch, dass das eben eine Ausnahme war und nicht immer geht. Trotzdem war das für uns beide irgendwie ein ganz besonderer und liebevoller Tag :-) (und am nächsten Tag blieb er wieder bis nachmittags, ganz problemlos)

Alles Gute für Euch!#winke

Wenn du zu Hause bist, würde ich das auch erstmal ein paar Tage/eine Woche machen. Wir hatten vor 2 Monaten genau das selbe problem (ohne schließzeit, die haben wir jetzt und ich bin in 2 Wochen gespannt wie es bei uns dann wird..) und uns hat es total geholfen, den kleinen erstmal wieder stundenweise an die Kita zu gewöhnen, nach nicht ganz einer Woche war wieder alles gut.
Sorry, aber sein Mann muss das herzzerreißende Schreien nicht anhören, meiner hat es einmal mitbekommen weil unser sohn immer früher am morgen mit dem Protest angefangen hat, und das war eben einmal um 5uhr früh in unserer Einfahrt als er den Papa nicht in die Arbeit fahren lassen wollte. Da ist mein Mann mit Tränen in den Augen trotzdem gefahren, aber da hat er mal gemerkt wie schlimm das ist..
Also: wenn du die Möglichkeit hast, mach es deinem Kind nicht unnötig schwer! Das hat nix mit Einknicken oder Inkonsequenz zu tun, falls es deinem Mann darauf ankommt!

Zu hause ist halt am schönsten😅

unser hatte auch letztens 2 wochen urlaub, in der 2. woche wollte er eigentlich in die kita, hat fast jeden tag gefragt, dann war der tag da und er hat auch geweint beim abgeben, hatte auch erst überlegt, ihn noch zu hause zu lassen, aber hatte es dann auch gelassen, da ich termine hatte und die nicht verschieben wollte und konnte. ab dem 3. tag ging es super, hat seine erzieher fröhlich begrüsst und hat sich dem spielen hingegeben.. jetzt sagt er zwar wieder "heute nicht kita??" , aber was muss, das muss leider... ab und zu lasse ich ihn auch zu hause, mal einen tag in der woche, aber jetzt soll er erstmal wieder regelmässig gehen.. finde halt auch das die routibe wichtig ist, aber das sind halt verschiedene ansichten, jeder hat seine und was für DEIN kind am besten ist, kannst nur du einschätzen..

allerdings hab ich auch von sehr vielen gehört, dass das nach dem mittag abholen und dann schlafen nicht klappt, weil kinder es so kennen : nach hause und spielen ...

aber wie gesagt, schau , probiere aus und gut ist😋

Mein Sohn trennt sich morgen auch grad etwas schwer beim abgeben. 3 Wochen keine Routine und dazu einen Gruppen Wechsel und viele neue Erzieher in der Einrichtung.

Wenn ich könnte würde ich ihn früher holen, aber erst nach dem Mittagsschlaf. Das machen wir sonst auch so wenn wir ihn mal zeitiger abholen können oder er von anderen abgeholt wird immer erst nach dem Schlaf.

Ich würde mal mit den Erziehern sprechen, welchen Eindruck er macht, wenn du weg bist bevor ich "Unruhe" in den Alltag meines Kindes bringe, gerade weil er sensibel ist.

Hallo,

ich finde es prima, wenn du dein Kind früher abholst, wenn es dir möglich ist.

Ich würde meine Kinder nicht extra im Kindergarten lassen, damit sie sich (wieder) daran gewöhnen. Ich bin da zu meinen Kindern ehrlich und trotzdem verständnisvoll und sie wissen daher genau, ob ich früher oder später zu Hause bin. Wenn es dann mal nicht eher geht, weil ich lange arbeiten muss, fällt es ihnen viel leichter. Dann haben sie Verständnis für mich.

Mittlerweile ist es eher so, dass ich Verständnis dafür aufbringen muss, dass sie noch mit ihren Freunden spielen wollen, aber als sie noch klein waren, gab es Tage, an denen sie nicht lange bleiben wollten. Dann waren sie eben Mittagskind, wenn es mir möglich war sie früher abzuholen. Das hat ihnen nicht geschadet. Keines meiner wirklich sehr unterschiedlichen Kinder brauchte die Routine, von der dein Mann spricht.

Ehrlichkeit, Verständnis und ganz tolle Erzieher sind bei uns der Schlüssel zu einer glücklichen Kindergartenzeit.

LG

Was hier manche schreiben.....*augenroll*. Ein gesundes Kind ist kein Wecker, der bei der kleinsten Abweichung gleich anfängt Terz zu machen oder eine Bombe mit Zeitzünder, die man ja nicht anfassen oder verrückten darf, sonst geht gleich alles kaputt.

Die Frage ist, wie alt das Kind ist, wie verständig und wie man es vermittelt. Wenn ich sage, oh armes Bubu Du hast geweint, dann hole ich dich früher ab, könnte das Kind auch daraus lernen, dass das generell drin ist und extra Theater machen, damit es früh geholt wird. Und dann habt ihr vermutlich tatsächlich mehr Probleme als Nutzen dadurch.

Wenn einem der Gedanke dass von 0 auf 100 vielleicht nicht so ne ganz tolle Idee ist, aber kommt und man dann sagt. Na schau mal, da haben wir früher Schluss, da können wir mal eine Ausnahme machen, dann kannst du dich so langsam wieder dran gewöhnen. Und das Kind versteht das, dann genießt es möglicherweise die Mehrzeit mit den Eltern und akzeptiert trotzdem, dass das eben nicht normalerweise möglich ist.

Wenn ihr generell verschiedene Arbeitszeiten habt und ein Kind von klein auf nix anderes kennt als dass es mal lang bleibt und mal Mittagskind ist, dann gewöhnt es sich auch daran und hat nicht automatisch die Erwartung immer Mittagskind zu sein.

Ich denke also, dass ihr durchaus Ausnahmen machen könnt, aber es nicht in dem Zusammenhang tun solltet, dass er geweint hat, sondern weil ihr ausnahmsweise es mal früher schafft.

Ich hab damals noch studiert und hatte einen zeitlich unregelmäßigen Plan, der sich zudem jedes Semester änderte. Für mein Kind war das ganz normal, dass es mal länger und mal kürzer in der Kita war. Es wusste ich bin in der Uni. Und gleich wenn ich fertig bin, hole ich sie ab. Nur das war wichtig. Manchmal war sie auch ganz zu Hause, wenn ich Semesterferien hatte oder mal mit in der Uni, wenn ich nur in der Bibo lesen und kopieren musste. Da gab es nämlich einen Mutter Kind Raum mit Bällebad und das war das Größte. Sie hat dann fleißig den Kopierer bedienen geholfen. Und wenn ich Prüfungen hatte, wusste sie, dass es manchmal auch nicht anders ging und Mama mal länger in die Uni musste. Wir haben darüber gesprochen. Sie hat es zunehmend verstanden und es war eigentlich nie ein Thema.

Nach der Eingewöhnung hat sie auch mal 2 Wochen beim losgehen geweint. Aber das war dann auch gut und die Erzieher könnten sie auch ablenken. Ich denke, wenn das geht, dann ist das Anfangsweinen auch nicht schlimm. Sie spielen und schwupps ist es vergessen.

Meiner war wg Betriebsferien und Umbau jetzt auch länger draussen und frühs war dann keine seiner Lieblingsbetreuerinnen da weil die die Schicht gehabt hätte krank war.
Dazu ein neuer Gruppenraum.
Er hat kurz gefremdelt und dann kam der Azubi den er gut kennt. Da wurde es besser.

Ich bin dann raus und habe 15 Minuten später telefonisvh nachgefragt ob alles ok ist. Sonst hätte ich ihn geholt.
Meiner macht Terz wenn das abgeben nicht kurz ist. Daher lieber zügig gehen. Ggf auch eine Option bei Euch?