Wohnen mit den Schwiegereltern

Hallo ihr alle,

ich lese in diesem Forum schon eine ganze weil mit, locker 1 oder vielleicht sogar schon 2 Jahre. Immerwieder zum selben Thema: Leben mit den Schwiegereltern, wiel ich in genau dieser Situation bin, seit mehreren Jahren. Ich wäre euch sehr dankbar, wenn ich Meinungen zu meiner Situation bekommen würde, weil ich einfach nicht weiß, ob ich übertreibe oder überempfindlich bin.

Folge Situation bei mir:
Ich bin mit meinem Freund jetzt ca. 4 Jahre zusammen. Ich habe noch studiert als wir uns kennen lernten, während er schon gearbeitet hat. Er hat mir dann auch erzählt, er würde gerne das Haus seiner Schwiegereltern ausbauen, sodass er oben und sie unten wohnen würden. Bis dahin fand ich die Idee ja auch einleuchtende aber wenn ich gewusst hätte, dass ich mal in eine derartige Zwangslage komme, dann hätte ich vielleicht anders darüber gedacht. Wir waren da noch sehr frisch zusammen.
Irgendwann hatten wir (meine Schwiegereltern, mein Freund und ich) das Thema, dass meine Studentenwohung ja doch recht teuer ist und es doch viel sinnvoller wäre, wenn ich mit bei meinem Freund einziehen würde (das Angebot kam von meiner Schwiegermutter, ich habe dann aber erfahren, dass mein Freund mich auch fragen wollte): Der Ausbau hatte da noch nicht begonnen, es war auch noch kein Kredit beantragt und er hat quasie oben gewohnt und seine Eltern unten.
Finanziell war das für mich eine große Entlastung aber ich habe trotzdem lange drüber nachgedacht und obwohl ich auch ein leicht komisches Gefühl habe ich angenommen. Konkret: Ohne dieses Angebot hätte ich auch finanziellen Gründen nicht weiter studieren können, da meine Mutti auch nicht soviel Geld hat und trotzdem sie alles getan hat, um mir zu helfen.
Irgendwann wurde es dann konkret mit der Kreditbeantragung zum Ausbau in sechstelliger Höhe. Ich habe immer wieder meine Bedenken geäußert, dass wir vielleicht warten sollten, weil ich a) mir nur schwer vorstellen konnte, mit meinen Schwiegereltern in einem Haus zu wohnen (für immer) und b) ich ja auch garnicht wusste wo ich nach dem Studium hinkommen. Zumal mein Freund zu seiner Arbeit auch 100km pendelte. Egal, es wurde trotzdem durchgezogen.
Dann war ich fertig mit dem Studium und es kam, wie es kommen musste, ich habe einen Job genau in der selben Stadt gefunden, in der auch mein Freund arbeitet. Hieß also für mich auch pendeln und immer wieder habe ich gesagt, dass ich den Ausbau für nicht sinnvoll halte und wenn wir schon in der selben Stadt arbeiten können wir uns dort ja eine Wohnung nehmen und wenn er unbedingt in seinem Elternhaus leben will, kann man das doch zur Rente immernoch machen. Egal, es wurde trotzdem durchgezogen mit der Begründung, man müsse ja keine Miete zahlen, wenn man ein Haus hat (gehört auch jetzt noch seinen Eltern). Wie soll denn das mit dieser Pendelei mal mit Kindern werden frage ich mich?

Das Haus wurde jetzt also ausgebaut und die Wohung kann genutzt werden, außerdem ist da ne 12.000€ teure Küche drin und was das noch unfertige Bad kosten soll, will ich gar nicht wissen. Wir haben uns also immernoch das Bad mit den Schwiegereltern geteilt.
Ende letzten Jahres habe ich dann, nachdem ich 3 Jahre immerwieder gesagt habe, dass ich es für keine gute Idee halte und dann auch, dass mich das mit dem Pendeln fertig macht (4:30 Uhr aufstehen , 18:00Uhr wieder zurück sein, dabei habe ich aber Minusstunden gemacht und die Bahn ist pünktlich gefahren) Nägel mit Köpfen gemacht. Ich habe mir in der Arbeitsstadt eine Wohnung gesucht, was natürlich auch erstmal nen Riesenkrach gab. Lange Rede kurzer Sinn: Die Woche über wohnen wir jetzt in der Stadt während wir am Wochenende im Ausbau wohnen. Und das macht mich fertig.

Ich bin nirgendwo so richtig zu Hause und ich will auch verdammt nochmal nicht jeden Freitag und Sonntag Zug fahren. Ich möchte erwachsen mit meinem Freund in einer Wohung wohnen und wir können uns dann das Geld für ein Haus zusammensparen, das war mein Plan, alles für die Katz. Ich möchte am Wochenende früh meine verdammten Semmeln selber holen und ich möchte in den Garten oder raus gehen könnnen, ohne immerzu lächeln zu müssen, weil sich sonst die Schwiegermutter gleich wieder fragt was sie schlimmes geamcht hat oder was schlimmes passiert. Ich laufe was meine Emotionen und mein Gesichtsausdruck in diesem haus angeht nur noch auf Autopilot, immer lieb und nett sein.
Ich kann die Schwiegereltern nicht mehr sehen. Sie sind nicht bösartig oder fies oder so aber es ist einfach nervtötend wenn man sie mit dieser Regelmäßigkeit sehen muss. Und dann muss auch immer miteinander geredet werden.
Dann der Garten: Ich hatte mehrfach vorgeschlagen (meinem Freund), dass wir für uns einen kleinen Teil bekommen können, wo wir selber werkeln können. Ist nichts draus geworden, das Haus und das Grundstück gehört ja auch den Schwiegereltern und jetzt in ihrer Renten wollen die da natürlich planen, wies ihnen passt, ist ja auch ihrs.

Da ich mir meine Lebensplanung mit dem eigenen Haus nun ja jetzt abschminken kann, würde ich mich aber wenigstens freuen, wenn ich mit meinem Freund unsere eigene kleine Familie in einem zu Hause haben könnte aber auch das geht nicht, weil ich mal hier, mal da bin. Ich würde gerne raus aus der ganzen Sachen, das belastet im Moment auch meine Arbeit, weil ich nichts anderes mehr im Kopf habe...

Kann mir dazu vielleicht jemand was sagen? Ich weiß, der ganze Text ist extrem wirr und enthält lange nicht alles, was noch so vorgefallen ist aber ich denke, das wichtigste ist drin. Was würdet ihr machen? Oder übertreibe ich und sollte mich glücklich schätzen, mit Anfang 30 sowas zu haben?

Grüße und vielen Dank fürs Lesen
Steppengras

Ähm, was soll man dazu sagen? Knallhart? Ich würde meinem Freund vor die Wahl stellen. Entweder dauerhaft zusammen in die Stadt ziehen oder Trennung. Für mich gäbe es keine andere Option. Sorry

Ja ich weiß und das schlimme ist, ich könnte dir nichmal genau sagen, wie die Antwort wäre, echt nicht....
Alleine das sollte kja schon zum nachdenken anregen.

Ich weiß auch das ich es einfach mal direkt und schonungslos ansprechen sollte aber ich habe da ein echtes emotionales Problem. Ich habe da richtig Angst und das nicht wegen einer eventuellen Trennung... (schlimm, schlimm,...)

Alleine jetzt schon diesen Betrag hier zu eröffnen hat mir die Tränen in die Augen getrieben. Manchmal denke ich einfach ich sollte alles so lassen wie es ist bis es eben nicht mehr geht und ich zusammenbreche aber das wäre mir gegenüber auch nicht fair.

Aber es geht doch jetzt schon nicht mehr. Dir geht es nicht gut und das schon länger. Bis zum endgültigen Zusammenbruch dauert es nicht mehr lange, so wie sich das liest.
Du musst zusehen, dass es dir gut geht und das auch durchziehen. Ich weiß, dass das schwer ist. Ich musste es auch erst auf die harte Tour erfahren. Aber du musst zu allererst an dich denken.
Was willst du? Und dann rede offen mit deinem Partner. Aber wie gesagt, ich sehe im Moment (von außen) nur die beiden Möglichkeiten...oder den Zusammenbruch, aber auch dann musst du für die irgendwann eine Entscheidung treffen. So lange würde ich nicht mehr warten.

Ich finde nicht, dass du übertreibst. Ich kann das sehr gut nachvollziehen. Ich hab ein sehr gutes Verhältnis zu meinen Eltern und Schwiegereltern und beide sind sehr rücksichtsvoll und würde das dennoch nicht wollen.

Meine Eltern wohnen im ausgebauten Haus meiner Großeltern (mit meiner Oma) und ich kann aus Erfahrung sagen, dass meine Mutter manchmal sehr gelitten hat darunter, da meine Oma auch eine sehr spezielle Person ist. Ein wenig mehr Privatsphäre wäre oft schön gewesen.

Bei dir kommt noch die Pendelei dazu, worauf ich auch keine Lust hätte.

Also.. Ich kann dir leider keine hilfreichen Tipps geben, aber ich verstehe absolut, dass du das alles blöd findest.

Danke dir schonmal, das hilft mir.
Ich bin mir so unsicher ob irgendwas falsch ist bei mir aber wenn das andere ähnlich sehen, dann kanns ja nicht so kaputt sein. :)

Bei dir ist nichts falsch. Aber die Pendelei belastet dich, dass du keine Rückzugsmöglichkeit (Garten) hast, belastet dich. Der ständige Kontakt zu den Schwiegereltern belastet dich. Wie lange willst du das noch aushalten?

weiteren Kommentar laden

Hi,
ich gehe davon aus bzw. ich hoffe, dass du finanziell nicht mit im Haus steckst. Ergo: Ich würde am Wochenende einfach in der Stadt bleiben, ausschlafen, die verdsmmten Semmeln selbst holen. Wenn er unbedingt hinfahren und ausbauen will, kann er das ja tun.
Ich hätte auf so ein Modell auch keine Lust. Vor allem hat er einen (noch dazu hohen!) Kredit aufgenommen, ohne dass ihm auch nur ein Quadratzentimeter von Haus und Garten gehören. Das finde ich schon sehr naiv.
Die Zeit wird zeigen, wohin die Reise geht mit euch als Paar. Alles Gute!

P S : Sein einziger Ausweg, wenn er mit dir zusammenbleiben will: Wohnung fertig ausbauen und dann vermieten. Vorher sollte ihm aber der Teil läääängst gehören (Grundbuch!)

Nein, aus dem finanziellen Teil beim Haus habe ich mich komplett rausgehalten und vom Gehalt her kann iach auch auf eigenen Beinen stehen. Die Wohung finanziere ich auch komplett selber.

Thema: Am Wochenende in der Wohung bleiben:
Habe ich einmal angesprochen, dass ich das machen möchte, gab nen Riesenstreit danach mit den Worten, dass hier alles was mit der Wohnung zusammenhängt ja die Beziehung belasten würde. Am Ende bin ich das Wochenende dann aber in der Wohnung geblieben.

Tja das mit dem Kredit habe ich ihm auch gesagt aber er meinte seine Familie wäre nicht so. Aber ganz ehrlich, ich habe schon Pferde kotzen sehen....

weitere 3 Kommentare laden

Oh Wei...
Es hört sich so an, als hätte dein Freund ziemlich rücksichtslos nur seine Belange durchgesetzt.
Was sagt er denn zu dem Ganzen?
Oder hast du das alles mucksmäuschenleise mitgemacht?
Das Kind ist ja nun in den Brunnen gefallen, daher mache ich dir jetzt keine Vorwürfe. Bringt ja nix.

Er hat also jetzt einen 6-stelligen Betrag ins Haus seiner Eltern reingesteckt. Du hoffentlich nicht?
Warum haben die Eltern ihm das Haus denn noch nicht überschrieben? Oder geschenkt?
Wurde sich da generell schon mal Gedanken drüber gemacht?
Weil er ja quasi Geld ins Haus seiner Eltern gesteckt hat. Gibt's noch Geschwister?

Ich denke dein Freund und du solltet unbedingt reden! Sagt ihm, dass du so nicht leben möchtest.
Was gibt es für Alternativen?
Unter welchen Umständen könntest du dir vorstellen dort wohnen zu bleiben?

Wenn ihr im Haus wohnen bleibt, dann sorgt dafür:
- separater Eingang
- Garten trennen

Aber 100km pendeln. Jeden Tag. Puh. Und irgendwann mit Kindern-möchte ich nicht müssen.
Also... Wäre es möglich in der Nähe einen Job/Jobs zu finden?

Es ist echt eine Verzwickte Situation. Und so richtig raten kann ich dir grade auch nix.
Das sind eher Gedankengänge.

Alles Gute erstmal!

Er kennt meine Einstellung dazu und ich habe es ihm auch immer wieder gesagt. Ich habe auch gesagt ich versuche es und dann habe ich ihm gesagt, dass es nicht klappt. Seine Lieblingsantworten sind dann: "das wird schon" oder "Sehen wir dann, wenn es soweit ist."

Und ja es gibt noch Geschwister, die werden bereits von den Eltern (?) ausgezahlt und es gab auch schon einen Termin mit der Überschreibung des Hauses + Grundstück an meinen Freund aber da waren wohl Sachen drin, die sowohl meinem Freund als auch den Eltern nicht gepasst haben und irgendwann ist das dann untergegangen und soll später nochmal besprochen werden.

Ich habe aber das Gefühl, ich habe da gar kein Recht mich einzumischen, wir sind ja nicht verheiratet.

Es gab ja mit der Pendelei auch schon die folgenden Fälle:
1) Weihnachtsfeier in der Firma: ich muss schon nach 2 Stunden abhauen, um wenigstens noch gegen 11 Uhr "zu Hause" zu sein.
2) Zugausfall auf halber Strecken wegen Grund xy, ergo Schwiegervater muss uns mit dem Auto abholen kommen.
3) Zugausfall im laufe des späten Nachmittags z.B. wegen Schneechaos/Sturm/etc. und ich muss länger bleiben wegen Betriebssitzung, ergo ich schlafe auf Arbeit, weil ich hier nicht wegkomme oder ich habe Glück und einer fährt mit dem Auto in die Richtung.

weitere 2 Kommentare laden

Ich bin voll auf deiner Seite.
Vermietet doch die Bude am AdW, zahlt damit den Kredit ab und sucht euch eine nette Familienwohnung.
Geht das Eigentum des Hauses denn irgendwann mal an deinen Partner? Sechsstellige Kredit für nicht sein Eigentum ist ja schon happig.
Seht es als Investition in die Zukunft.

Für mich gäbe es das hin und her auch nicht mehr. Das kann man zum Berufseinstieg machen, aber dann ist auch gut.

Sie können die Wohnung im HAUS DER SCHWIEGERELTERN doch gar nicht vermieten.

Weil das Haus den Schwiegereltern gehört!

Zumal eh die Frage ist, ob sich das vermieten lässt, wir wissen ja nicht... Gibt's einen separaten Eingang? Sind die Schwiegereltern überhaupt bereitet Mieter aufzunehmen?

Usw...

Das Haus hat einen Eingang und dann eben zwei Wohnungstüren ... also die Wohungstüren sind geplant (nicht ausgesucht oder bestellt) aber noch nicht eingebaut.

wenn ich also ins Haus komme laufe ich Gefahr meinen Schwiegerektern in die Arme zu rennen. Wenn sie hoch kommen, dann klopfen sie aber zumindest. Also sie kommen nicht einfach reingerannt, das hat der Schwiegervater nur am Anfang gemacht um die Post hochzubringen... (die ich mir ja nicht selber von der Treppe nehmen kann...)

weitere 3 Kommentare laden

Es ist ja auch so, dass sich die eigene Lebenssituation ändert mit der Zeit, Job, Kinder, usw... und dann merkt man, die alte Form des zusammen wohnen geht nicht mehr so wie vorher.

Du bist deinen Schwiegereltern auch nix schuldig. Du musst das so nicht weiter machen...

Ich würde mit meinem Mann in Ruhe darüber reden, wie sehr dich alles belastet usw. Vielelicht gibt es dann eine Lösung an die jetzt noch keiner denkt?

Vielellicht ist Trennung eine Lösung. Ich kann dir sagen, wenn man zu lange gegen seine eigenen Wünsche und seine Bedürfnisse lebt wird man davon krank.

Hallo!

Also soweit ich verstanden habe, warst du von Anfang an nicht begeistert zu den Schwiegereltern zu ziehen. Du hast da einfach ein schlechtes Gefühl dabei.
Dein Freund hat das aber dennoch gemacht. Anscheinend versteht er sich gut mit den Eltern und fügt sich da wohl auch immer. Deine Meinung war ihm wohl egal.

Er ist wirklich jeden Tag 200 km gependelt? Sorry, aber das ist auf Dauer echt blöd und es machte da wirklich Sinn in der Gegend der Arbeit eine Wohnung zu suchen. Von daher finde ich das also richtig, das du da aktiv geworden bist.
Am Wochenende zu den Eltern fahren und da zu wohnen....warum fährst du da immer mit? Würde ich einfach nicht machen.
Er scheint seine Eltern sehr zu brauchen, aber das heißt ja nicht, das du da mitziehen musst. Von daher würde ich klar äußern, was ich will und was nicht. Du möchtest ein unabhängiges Leben von den Schwiegereltern führen, dein Freund wohl nicht.

Die Bindung zwischen denen ist da ehrlich gesagt nicht Gesund. Die Eltern beeinflussen ihn sehr stark und er lässt das zu. Da deine Meinungen bisher immer ignoriert wurden, würde ich wohl auch deutlicher werden und ihm vor Augen führen, das es hier nicht um Geld sparen gehen, sondern um euer eigenes Leben.
Fakt ist halt, das du nicht bei den Schwiegereltern wohnen möchtest und das schon von Anfang an. Das du auch keine Lust hast, jedes Wochenende dahin zu fahren.

Meine Güte, er ist erwachsen und sollte langsam mal ohne Eltern klar kommen. Ich sehe meine Eltern vielleicht 2 mal im Jahr. Wir wohnen weiter auseinander. Wir telefonieren öfter und das reicht auch.

Wenn du mit ihm eine Zukunft haben und mit ihm auch Glücklich sein möchtest, musst du klar sagen was du willst und was nicht. Wenn er darauf nicht eingeht, dann ist er auch einfach nicht der Richtige.

LG Sonja

Naja, deine Wünsche wurden bis jetzt immer komplett ignoriert. Vielleicht wär es mit Anfang 30 mal an der Zeit, dass du dein eigenes Ding durchziehst?!

Ich würde meine Sachen packen und in die Wohnung beim Arbeitsplatz ziehen. Ob er dann mitzieht oder nicht, siehst du dann eh.


LG

Wir hatten das gleiche Problem nur das wir um nur 30 000€ ausgebaut hatten. Haus gehörte trotz versprechen immer noch der Schwiegermutter... Badezimmer auch nicht fertig also hoch zur Schwiegermutter ^^...

Nur mit dem pendeln wars nicht so schlimm ich hab ein Auto und hatte nur 25km in die Arbeit...

Aber meine Schwiegermutter ware eine Flasche geldgierige Schlange was sich erst hinten nach rausgestellt hatte. Wir durften ihren Garten nur mähen aber nicht benutzten usw...

Mein Mann ist GSD dank mit mir ausgezogen ubd wir haben uns eine Wohnung gekauft 2 Jahre nach dem Umbau. Sie hat uns noch 4000€ abfertigung bezahlt... aber wir waren schon soweit die neuen Böden und Küche raus zu reissen und auch die Wände so zu hinterlassen wie wir sie bekommen hatten.

Wäre mein Mann nicht mit ausgezogen hätte ich mich getrennt. Ich war schon allein auf Wohnungssuche. Aber er hat das dann nicht zu gelassen.

Aber es gibt einen feinen Unterschied. Wir wollten den Umbau beide um Geld zu sparen leider kamen ein paar Dinge dazu wie Elektrik wo wir dachten es sei noch ok.

Dein Partner hat das einfach egoistisch durch gezogen obwohl du das nicht wolltest. Das spricht nix über seinen Charakter bzw darüber das es ihm wichtig ist was du willst.

Kannst du dir die Wohnung allein leisten? Wenn ja würde ich ihn bitten mal ein für 1-2 Wochen Heim zu ziehen. Und in der Zeit soll er mal überlegen was er will.

Für dich ist das so kein machen mehr. Ich würde nicht mehr mit zu seinen Eltern gehen.

Ja ich habe das bei der Wohungssuche mit meinen Ausgaben so kalkuliert, dass ich die Wohung alleine halten kann.
Ich will das auch durchziehen so wie dus sagst aber ich habe auch schon recht weit am Anfang vom Thema geschrieben, dass ich irgendwie nicht mehr soviel Kraft habe und nur noch Angst...

Ja ich hab es erst jetzt gelesen sorry.

Du brauchst keine Angst zu haben. Was dich hält ist die Gewohnheit. Nach ein paar Wochen lässt alles aus und du fängst wieder an das Leben zu genießen.

Zu einer Beziehung gehören immer 2. Wenn er das nicht versteht macht es dich auf die Dauer krank. Das hat so keine Zukunft. In 10 Jahren wird es schwieriger einen Mann zu finden mit dem man eine Familie gründen kann.

weiteren Kommentar laden

Liebe Steppengras,
es tut mir echt leid, dass das so eine doofe verfahrene Situation für dich ist. Ich finde es aber gut dass du dir jetzt darüber Gedanken machst wie es weitergehen soll. Und das ganz konkret .

Pendelfahrten sind definitiv etwas was mich langfristig belasten würde. Für einen bestimmten Zeitraum ist das in Ordnung, aber nicht bei einer solchen Strecke. Das ist ja auch Lebenszeit die da ganz intensiv verschwendet wird. Die fehlt euch jetzt als Paar, die fehlt dir auf der Arbeit, die fehlt dir irgendwann für eine Familie. Bei aller Liebe zu meinem Partner wäre das nichts was ich ein ganzes Leben lang machen würde. Denn wenn du jetzt gerade glücklich mit deiner Arbeit bist sehe ich auch keinen Grund diese aufzugeben...und dann lässt sich das Problem nicht lösen.

Ich würde mich an deiner Stelle mit deinem Partner zusammen setzen und ein ernstes Wort reden. Und zwar ohne Ausreden wie "Wir warten mal ab" und d"Das wird sich schon geben". Solche Floskeln lösen das Problem nicht. Du bist unglücklich und hast genauso wie er ein Recht darauf glücklich zu sein. Vielleicht geht das aber zu zweit nicht weil eure Vorstellung nicht vereinbar sind. Das ist zwar traurig, aber sich das einzugestehen ist besser als ein ganzes Leben lang unglücklich zu sein.

Ich würde ihm sagen, dass du für dich entschieden hast in dieser Wohnung zu leben. Besuche bei den Schwiegereltern sind ok, sollten aber auch nicht mehr als das sein. Besuche. Er kann für sich entscheiden wie er damit umgehen möchte, aber für dich steht außer Diskussion in sein Elternhaus zurück zu gehen. Das hat auch nichts damit zu tun dass das Badezimmer nicht fertig ist, sondern das für dich die Situation so nicht tragbar ist. Du möchtest dein eigenes Zuhause und das ist in Ordnung.

Hallo,

also ich würde da auch nicht mehr jedes wochenende mitfahren, das ist ja mega anstrengend.. und ich würde dann wohl auch langsam das gespräch suchen, es geht ja so echt nicht weiter und entweder ihr baut euch langsam da ein leben auf, also erkundigt mal die stadt und seit ein paar wochenenden da.. oder ihr führt wirklich dann getrennte leben.. weil so weiter gehen kann es echt nicht.

klar die angst lässt einen erstmal zurück zucken, aber danach fühlt man sich- nach einer gewissen trauerzeit- doch sehr befreit...

alles gute und viel erfolg

Du machst es aber auch kompliziert. Pack Deine Sachen in die eigene Wohnung und wenn Du am Wochenende mal mit ihm seine Eltern besuchst, dann packst Du eine Tasche mit den Dingen, die Du dort brauchst. Ansonsten wohnst Du dauerhaft in deiner Wohnung.

Will er da unter der Woche auch mit wohnen, weil ihm jetzt die tägliche Fahrerei zu blöd ist, sollte er sich auch an den laufenden Kosten beteiligen. Klar, er nutzt Strom und Wasser, kocht und isst ja auch und wenigstens ein kleiner Anstandsbeitrag sollte drin sein, wenn er sich 5/7 dort aufhält. Ist aber kein Muss, das entscheidest ja Du, ob das fair für Dich ist, weil Ihr dann ja quasi bei Dir zusammenwohnt.

Ansonsten kann er dann am Wochenende so oft zu sich nach Hause fahren, wie er will. Es ist ja eindeutig sein Zuhause - Du scheinst keine Wünsche und Ansprüche haben zu dürfen. Wirkt zumindest so auf mich. Also kann seine Mutti am Wochenende für ihn Brötchen holen, sich im Garten mit ihm über strahlenden Sonnenschein und sein ebenso strahlendes Dauerlächeln erfreuen und ihm seine Wäsche waschen. Das würde ich nämlich dann auf keinen Fall für ihn machen.

Ohne meine Wohung wäre die tägliche Pendelei für ihn jetzt kaum mehr möglich einfach weil wir kein Auto haben.
Er hat sich ein Auto zusammen mit seinen Schwiegereltern finanziert aber seitdem die in Rente sind beide haben sie scheinbar das Hoheitsrecht daran. Ergo müsste sein Vater (die Mutter hat keinen Führerschein) jeden Tag um 5 Uhr aufstehen und uns zum Bahnhof fahren, da die Busse früher nicht fahren und den ersten den wir nehmen könnten, dann würden wir 1 1/2 Stunden später auf Arbeit sein. Am Abend entweder das selbe oder wir nehmen den Bus uns sind dann erst 18:30 Uhr zu Hause natürlich inkl. der Minusstunden, dies auf Arbeit gab.

Ich durfte bei der Wandfarbe und der Küche mit entscheiden, deswegen finde ich die ja so schön. ;) Aber es ist eben trotzdem kein zu Hause, wenn man da (vorallem wenn man Pendelt) nie ist.

Du, ich bin völlig auf Deiner Seite. Du hast das Zusammenleben ausprobiert, aber es ist nicht so, wie Du es Dir vorgestellt hast. Wandfarbe und Küche aussuchen bedeutet nicht, dass Du das Haus automatisch als Dein Zuhause ansehen kannst. Und offenbar gibt es mehr Negativpunkte als positive Aspekte. Hast Du das jemals schriftlich als Pro und Contra Liste zusammengeschrieben? Schon, dass Ihr keinen eigenen Garten bekommt, obwohl es versprochen wurde.. naja. Selbst ein Vermieter könnte sich das nicht so ohne Weiteres erlauben. Warum dürfen das seine eigenen Eltern mit ihm machen?

Das mit seinem Auto ist sowieso sein Problem. Er lässt sich ja offenbar ganz schön veräppeln. Aber Du eben nicht. Völlig korrekt. Das ändert aber auch nichts daran, dass zusätzliche Kosten entstehen, die Du nicht zwingend alleine tragen musst, wenn Du mit ihm unter der Woche in Deiner Wohnung wohnst. Und noch weniger ändert es was daran, dass man Dich zwingen kann, an den Wochenenden zu seinen Eltern zu fahren. Kann man eben nicht. Dann wohnt Ihr halt erst einmal wieder getrennt.

Habe ich das richtig gelesen, dass du einen Kreditvertrag mit unterschrieben hast, aber nichts selbst entscheiden darfst?

Nein habe ich Gott sei Dank nicht. Ich bin aus der finanziellen Sache da absolut raus. Eben weil ich da nicht 100% dahinter stehe.

Außerdem nehme ich keinen Kredit auf für etwas, dass mir nicht wenigstens zum Teil gehört. Also wenigstens das habe ich hinbekommen.^^

Zieh komplett in die Stadt und sag ihm dass du nicht im Haus der Schwiegers wohnen wirst. Du kommst aber gern alle 6-8 Wochen Mal auf einem Kaffee mit.
Und dann schau was passiert. Wenn er geht geht er. Aber lieber jetzt als in 5 Jahren.

Das mit dem Mietanteil würde ich auch überlegen. Es wäre mehr als fair.

Prinzipiell schon aber sein Argument ist da immer er müsste ja den Kredit zurück zahlen. Achso und was auch noch angedacht war: Wenn wir in dem Haus wohnen, dann würden wir die Kosten nicht etwa durch 4 teilen sondern es so machen, dass die Schwiegereltern nur einen kleinen Teil zahlen müssen und wir den Rest, da wir ja recht gut verdienen....

Oh backe. Das geht auf eure Kosten.
Aber ehrlich. Dann bringe dich jetzt in Sicherheit und zieh komplett in die Stadt. Du finanzierst sonst die Schwiegers. Hast die Pendelkosten. Das geht so nicht.

Es hat ihn keiner gebeten den Kredit aufzunehmen. Im Gegenteil. 1/3 würde ich verlangen. Sonst hast du das gleiche Spiel. Du finanzierst dann halt ihn.
Wenn er das nicht will kann er ja abends heim pendeln.

weitere 2 Kommentare laden

Deine SE nutzen deinen Freund ganz schön aus. Ist ja echt übel. Er steckt ne Menge Geld in deren Haus, es gehört ihm aber nix. Er finanziert das Auto mit und darf es nicht nutzen.
Und später sollt ihr den größten Anteil der Nebenkosten zahlen. Da ist es ja klar, dass sie nicht wollen, dass ihr auszieht und Mieter dort einziehen. Die lassen sich nicht so ausnehmen ...

Ich an deiner Stelle würde mit deinem Freund in Ruhe reden. Du willst dort nicht wohnen und fertig.
Entweder er zieht zu Dir in die Stadt oder ihr geht auf Dauer getrennte Wege, wenn ihm seine Eltern wichtiger sind wie du.

Wenn er unsicher ist, dann trennt euch doch erstmal räumlich.
Er wohnt bei seinen Eltern, du in deiner Wohnung.
Ich bin ziemlich sicher, dass ihn das pendeln ohne Auto nach kurzer Zeit sehr nerven wird und er dann vielleicht einsichtig wird.

Wenn nicht : noch bist du Anfang 30 und hättest genug Zeit, Dir in Ruhe einen anderen Partner zu suchen.
In 5 Jahren wird es vermutlich nicht mehr so einfach, wenn du noch Familie willst.
Und ganz ehrlich : willst du mit einem Mann Kinder haben, dem seine Eltern wichtiger sind als seine Frau ?
Vor allem wenn man in einem Haus wohnt - da sind große Konflikte und eine Trennung ja vorprogrammiert...

Naja ich finde "Ausnutzen" zu krass. Das Haus wird ihm ja noch überschrieben und am Wochende nutzen wir das Auto ja auch wenn wir wohin wollen. Nur halt nicht über die Woche. Ich musste z.B. für unseren Urlaub ein Auto für eine Woche mieten, was das kostet könnt ihr euch ja denken aber das geht wenigstens Hälfte Hälfte.

Die Idee mit den Nebenkosten war von ihm, genauso wie er den Ausbau zuerst getriggert hat.

Die Pendelei hat er ja schon sehr viel länger als ich gemacht und für ihn wars nie ein Problem weswegen er auch nicht nachvollziehen kann, wieso das für mich ein Problem sein soll.

Gibt es nicht die Möglichkeit, dass ihr euch nach Jobs in der Nähe des Hauses umschaut?

Das wäre wohl meine Lösung. Und dann würde ich auch klipp und klar eine Ansage bei den Schwiegereltern machen und Grenzen setzen. Zudem die Gartensituation klären.

Aber das geht nur, wenn dein Freund da auch hinter dir steht.

Sollte das für dich nicht in Frage kommen, da du auf keinen Fall mit den Schwiegereltern unter einem Dach leben magst, dann bleibt da leider nur die Trennung. :-(

weitere 2 Kommentare laden

Die sind ja ganz schön schlau, die Schwiegereltern. Und anscheinend ziemlich manipulativ. Dein Freund scheint ja selbst zu glauben, dass er selbst alles genau so will wie seine Eltern...

Ob man ihm jetzt wünschen sollte, dass er eine Frau findet, die das so mitmacht (ich guck mal in die Glaskugel: mit Kindern ohne Auto in der Pampa sitzt, den Mann die Finanzen und die Kindererziehung mit den Schwiegereltern besprechen und festlegen lässt, aber später mal die Schwiegereltern pflegt) oder dass er aufwacht und mit dir in die Stadtwohnung zieht...aber sechsstellig ist schon sehr teures Lehrgeld.

Was für eine Situation ist denn, wenn du mal Freitag Abend zu deinem Partner sagst, du bleibst das Wochenende in der Wohnung hnd er soll allein zu seinen Eltern?

Dann kannst du wenigstens kurzfristig durchatmen mal alleine.


lg lene

Das kann ich dir genau sagen was dann ist:
Er denkt ich will mich gleich trennen und alles ist schlimm und er sitzt wie ein Häufchen Elend da. Und dann erkläre ich ihm das ich nicht direkt die Trennung will sondern auch mal meine Ruhe haben möchte und auch nicht jedes Wochenende seine Eltern sehen möchte. Nach ca. 2 Stunden gehts dann wieder und er fährt. Das passiert aber Freitag früh, weil wir direkt nach der arbeit fahren würden. Wir sind dann also 2 Stunden zu spät zur Arbeit gekommen.

Ich habe ihm auch gesagt, dass ich im Haus nicht gut schlafe und den Tag über sehr wenig Energie habe, wenn ich in der Wohung bin, ist das ganz anders.

Klingt nicht nach einem erwachsenen Mann sondern nach einem trotzigen Kleinkind. Und ich könnte es mir in meinem Job nicht erlauben, 2 Stunden zu spät zu erscheinen.

Spinn mal deine Gedanken weiter. Wenn Kinder da wären ..... Jedes Wochenende zu denen? Wann käme denn deine Mutter mal dran?


lg lene

weiteren Kommentar laden

Hi,
naja, manchmal passt das mit dem Partner halt nicht. Ihr habt unterschiedliche Auffassungen eure Wohnwünsche betreffend, schlimmer noch, er hat all deine berechtigten Bedenken übergangen. Grundsätzlich hat er so unrecht nicht, dieses Modell leben ja doch etliche Leute und wenn’s gut läuft, schafft man Win-Win-Situationen. Es muss aber für alle Beteiligten passen, das tut‘s bei euch aber nicht. Ich denke sogar, dass sich auch deine SchwieEltern nicht sehr wohl damit fühlen, sonst wären sie nicht so „fühlig“ und würden jeden Zug in deinem Gesicht deuten.
Für dich kann das so nicht weitergehen und du musst Tacheles reden.

vlg tina

Puh, gut dass noch keine Kinder im Spiel sind...

Mir wäre das alles zu viel (schon allein jedes WE komplett bei und mit irgendwelchen Eltern rumhängen. Selbst mit meinem Partner möchte ich nicht jedes WE komplett verbringen - ich hab ja auch noch Hobbys und Freunde).
Und dann noch Pendeln, sich verstellen und so.
Und eine gemeinsame Zukunftsplanung ist nicht möglich.

Ne, ich wäre da raus.

Ich möchte nur zu bedenken geben das du unbedingt die Sache klären solltest bevor ihr heiratet oder Kinder bekommt!!
LG

Das sehe ich auch so: In dieser Situation werde ich weder Heiraten noch Kinder mit ihm bekommen. Obwohl ich vorallem Kinder gerne hätte aber auf gar keinen Fall so.

Hallo,

meine Eltern haben, seit ich 6 war, bei den Eltern meiner Mutter im Haus gewohnt.

Soweit ich weiß, haben sie den Um- bzw Ausbau auch selbst bezahlt, obwohl das Haus (noch) meinen Großeltern gehörte. Allerdings war immer klar, dass meine Eltern das halbe Haus erben würden, Mamas Bruder die andere Hälfte und weitere zwei Geschwister wurden ausbezahlt - für letzteres haben meine Großeltern jahrelang gespart! Und es gab immer ein entsprechendes Testament - mein Opa war Jurist ;-)

Garten: gehörte den Großeltern, aber meine Eltern haben einen angrenzenden Garten gepachtet, später gekauft.
Wir Kinder durften noch nicht mal in Omas Garten spielen. Jeder hat seinen eigenen Rasen gemäht, es gab sogar zwei Rasenmäher.

Keller/Dachboden: genau getrennt, jeder hatte seinen Bereich.

Eingang: Es gab eine gemeinsame Haustür und dahinter je eine Wohnungstür. Wenn eine Partei die andere besuchen wollte, hat man kurz angerufen und gefragt. Nur wir Kinder gingen "einfach so" zu Oma nach unten, aber immer mit höflichem Anklopfen.

Nebenkosten: immer schon genau abgerechnet, mein Opa war da sehr detailverliebt ;-) Strom und Wasser nach Verbrauch, Heizung und Müll genau halbe/halbe.


Ich finde, es gibt genau zwei Möglichkeiten: entweder, du siehst deinen Freund und dich als Paar - dann hast du alles Recht der Welt, deine Bedingungen für ein Zusammenleben durchzusetzen. Und zwar unbedingt jetzt!! Denn "erstmal heiraten, dann mitreden" funktioniert nunmal nicht.
Oder du bist da raus - dein Freund führt ein Leben, in dem du nichts zu sagen hast. Dann geht die Beziehung nur weiter, wenn zufällig alles zusammen passt. Und das scheint leider nicht der Fall zu sein...?

Gut, dass du finanziell unabhängig bist. Du machst das schon richtig.
Blöde Situation - dein Freund wird Stellung beziehen müssen.
Vielleicht wäre es gut, er würde erstmal zu dir oder noch besser in eine eigene Wohnung in der Stadt ziehen. Später zurück kann er sich ja offen halten. Aber er war offenbar noch nie ohne seine Eltern? Das trübt natürlich den Blick aufs eigene Leben...

Ich hoffe, ihr findet eine Lösung.

LG!

PS
Und wie schon geschrieben:
Ich war 6, als wir bei den Großeltern eingezogen sind.

Aus meiner jetzigen Erfahrung mit eigenen Kindern denke ich, dass es sehr hilfreich war, dass meine Eltern als Familie schon etabliert waren, bevor sie ins Haus der Großeltern gezogen sind. Eine neue Familie muss sich immer erstmal finden.
Obwohl meine Oma extrem rücksichtsvoll und zurückhaltend war - aber gerade in der Babyzeit ist die Versuchung, das Kind "nur mal kurz" an Oma zu übergeben, sehr groß. Und daraus erwachsen Traditionen/Ansprüche etc, die man später gar nicht mehr will.
Und die Elternzeit ist auch immer eine besondere Zeit. Die kann man nicht zum Maßstab für das spätere (Zusammen-)leben nehmen.

Das mit dem Dachboden ist lustig: Wenn die Schwiegereltern da hoch müssen, dann müssen sie in unsere Wohnung, weil bei uns im Flur die Zugangslucke ist

weitere 2 Kommentare laden

Hey...
Wer hat den Kredit beantragt?
Wer zahlt ihn ab?ihr?
Wenn ihr den Kredit abzahlen bzw beantragt habt bzw umgebaut habt dann würde ich verlangen dass das Haus euch überschrieben wird. Du hast im Falle der Fälle nix in der Hand oder eben vertraglich festhalten Bein notar was dir "gehört " bzw Geldsumme (was ich nicht hoffe etc aber man sollte immer so denken finde ich)

Bei uns war es etwas anders. Wir haben uns vor 3 Jahren ein Haus gekauft und renoviert.
Für meinen Mann war irgendwann klar sein Vater zieht zu uns. Ohne das näher mit mir zu besprechen. ( Kind war bereits unterwegs)
Nicht nur der Vater würde einziehen sondern auch seine freundin (mit der ich nicht so recht klar komme)
Okay es stand fest wir würden einen qeiteren Kredit aufnehmen an und umbauen für seinen Vater. Ich fand die Idee nicht so toll und selbst meine Schwägerin meinte dass sie das nicht machen würde obwohl alle mit dem Vater eine gute Beziehung haben.
Ich habe ganz klar Bedingungen gestellt:
- getrennter Eingang
-getrennter Garten
- wir setzen nicht jeden tag aufeinander
-es wird nicht im Sommer jeden tag gegrillt zusammen sondern auch mal wir alleine als Familie
-es wird geklingelt wenn es was gibt aber nicht einfach rein gekommen oder am fenster geklopft
-es wird ein Mietvertrag geben (kosten des kredits übernehmen quasi sie)

Ich hatte echt bedenken aber ich muss jetzt sagen es ist absolut olay. jeder hat "sein" leben etc. Als sie eibezogen sind war zu erwarten dass noch kein Zaum im garten ist. Also bin ich 2 Tage vor Einzug los und habe Zaum gekauft und ihn beim strömenden regen verbaut. Es war mir einfach verdamit wichtig...
Es ist praktisch oft jemand im Haus zu haben wo mal Junior nimmt etc aber es gibt auch tage wo ich doch mal sagen muss "Junior bleibt heute bei uns...Nein wir möchten heute mal unsere ruhe"
Fühlst du dich nicht wohl berede es mit deinem freund...alle sollten glücklich sein und ihr euer zu hause finden....zusammen...


Grüße

Der Kredit läuft vollständig über meinen Freund und ich habe nichts damit zu tun, habe mich da komplett raus gehalten.
Er zahlt ihn also komplett selber.

Als ich so Sachen wie eine eigene Stelle für uns im Garten angesprochen habe war auch nur der Satz: "Sehen wir dann, wenn es soweit ist." Tja, dass ich schon ne ganze Weile "so weit" aber der Garten ist von den Eltern komplett verplant, logischerweise, ist ja auch ihrer.

Mhhh okay da verstehe ich deine bedenken....
Ich an deiner stelle würde nochmal das Gespräch suchen du bist so nicht glücklich...ihr habt keinen Garten wo ihr selbst bestimmen könnt wo was hinkommt
(Die "nette" Freundin von schwiegerpa wollte bei mir auch Gemüse anbauen etc habe da ganz klar Nein geaagt)
Ich sehe es wie du dass eure situation schwierig wird wenn mal Kinder da sind. Da hätte ich bedenken dass sie nur mitmischen weil ihr nicht komplett euer eigenes habt...
Hier ist alles separat und trotzdem muss ich oft sagen "meine Kinder meine Erziehung "
Grüße und ich wünsche dir nur das beste