Teilzeit von 6 auf 7 Stunden hoch, weniger Zeit fürs Kind ?

    • (1) 14.08.19 - 20:01

      Hallo Leute. Ich bin Mutter einer wundervollen Tochter die 18 Monate alt ist. Ich gehe seit Mai wieder arbeiten in Teilzeit, 30 Stunden die Woche, 6 Stunden am Tag. Sie geht 7,5 Stunden in eine Krippe. Ich habe habe mich für Teilzeit entschieden, da meine Tochter mein erstes Kind ist und ich so viel Zeit wie möglich ihr widmen wollte. Da sie in einer Kinderwunschklinik entstanden ist, wissen wir nicht ob wir nochmal Glück haben mit einem zweiten Kind.
      Nun überlege ich 1 Stunde länger arbeiten zu gehen, also auf 35 Stunden hoch, 7 Stunden am Tag. Ich müsste dann die betreuungszeit im Kindergarten auf 9 Stunden hochsetzen, sie würde dann 8,5 Stunden gehen. Ich würde gerne weiterhin auf 6 Stunden bleiben aber bei 7 Stunden würde ich mehr Geld verdienen und man will sich ja auch mal was leisten. Mein Partner verdient auch nicht die Welt und da wäre mehr Geld schon gut. Aber bin mir halt jetzt so unsicher, weil ich ja dann auch wieder weniger Zeit mit meiner Tochter hätte. Vielleicht hat jemand ähnliches durch und kann mir berichten. Vielen Dank

      • (2) 14.08.19 - 20:11

        Hallo

        Wenn es kein Notstand ist sondern eher, bissel mehr Geld wäre schön, würde ich die Stundenzahl nicht erhöhen und es lassen wie es ist.
        Letztendlich muss das natürlich jeder selbst entscheiden wie es für einen am besten ist.
        Da du dir aber Gedanken wegen der Zeit mit deiner Tochter machst, denke ich mal es ist nicht so akut das ihr jetzt mehr geld braucht.

        Die zeit um mehr zu arbeiten, wird es immer geben aber deine Tochter ist nur jetzt klein.

        Alles liebe

        Ich würde mir das gut überlegen.
        Du müsstest dann für die Arbeit nicht 7 Stunden kalkulieren sondern 7,5 Stunden (wenn du in DE wohnst).
        Ab 6 Stunden gilt 30 Minuten Pause.
        Die Kosten für einen 45 Stundenplatz im kiga sind auch viel höher. Oder müsst ihr nichts zuzahlen?
        Ich persönlich finde 30 Stunden bei einem so kleinen Kind schon viel.
        Mein Sohn ist jetzt 4,5 Jahre und ich habe jetzt auf 30 Stunden erhöht. Das war dann aber auch für die nächsten Jahre die letzte Erhöhung

        • Ja die halbe Stunde Pause habe ich ja auch noch das weiß ich. Gehe ja jetzt 6,5 Stunden (mit halber Stunde Pause) dann wären es 7,5 Stunden (mit Pause). Die kosten im Kindergarten wären dann 30 Euro höher als jetzt. Darf ich fragen was du bei 30 Stunden verdienst? Also wieviel hast du raus?

          • Wenn du nur sechs Stunden täglich arbeiten gehst, musst du keine Pause machen.

            Ich habe auch ein Jahr jetzt 30 Stunden gearbeitet, von 6.30 bis 12.30 und dann war Feierabend. Keine Pause.

            Könnt ihr euch nicht "abwechseln" beim Kind bringen/holen - also, wer später zur Arbeit muss, bringt die Kleine in die Krippe und wer früher kommt, holt sie ab. So haben wir das früher (beide VZ) gemacht - ich bin allerdings zwei Jahre auch wirklich sehr früh aufgestanden, damit ich nachmittags um drei/halb vier zurück war und der Papa brachte sie zu kurz vor 9:00 Uhr in die Krippe, hatte aber auch nur 12 min Arbeitsweg.

      (8) 14.08.19 - 20:23

      Vielleicht wäre ja ein 450-EUR-Job etwas, da hat man ja weniger Abgaben und die Möglichkeit, auch am Wochenende oder abends zu arbeiten, sodass du die Betreuungszeit nicht erhöhen müsstest (spart Geld) und trotzdem noch viel Zeit mit deinem Kind hast? Das Geld daraus kannst du ja für Urlaube oder andere schöne Sachen zurücklegen.

    Hallo.

    Im Grunde kann dir niemand die Entscheidung abnehmen, weil es sehr individuell ist. Ich bin in einer ähnlichen Situation, mein Sohn ist fast 18 Monate und geht jeden Tag von 8:30 bis 14:30/14:45 in eine Kita. Da ich aber genau 5 Min von der Arbeit dahin brauche, arbeite ich 6 Stunden am Tag. Immer dienstags ist Papa-Nachmittag, da arbeite ich bis 18 Uhr. Seit 2 Wochen ist jetzt donnerstags Oma-Nachmittag, meine Mutter hat darauf bestanden, da habe ich noch mal bis 18 Uhr und komme so auf 35 Stunden.
    Mein Sohn geht auch so gern in diese Einrichtung, dass man meist dort nochmal eine halbe Stunde mitspielen muss oder warten bis er mitkommen will ... ist eine ganz kleine Kita, 12 Kinder, 2 ganz tolle Erzieherinnen. Funktioniert super für alle so.

    Allerdings habe ich meinen Sohn da hineinwachsen lassen die letzten Monate. Im ersten Monat war er 2 Stunden täglich da, von 9 bis 11. Dann hat er etwa einen Monat lang noch Mittag gegessen und ich habe ihn um 11:30 abgeholt. Dann sind wir ein paar Wochen lang schon um 8:30 gekommen. Irgendwann meinten die Erzieherinnen, dass sie glauben, dass er jetzt mitschlafen kann, da kam ich kurz vor 14 Uhr. Dann hat er dort die Vesper nach dem Schlafen mitgemacht usw. Dann haben wir den Papa-Nachmittag eingeführt und eben vor 2 Wochen Oma. Ich habe ihn dabei das Tempo bestimmen lassen und so war es ganz langsam und sanft. Wenn ich ehrlich bin, würde er entspannt auch noch 1 Stunde länger dort machen, weil seine beiden engsten Kumpels auch erst nach 15:30 abgeholt werden, aber mir ist es zu viel. An warmen Tagen, wenn ich weiß, sie sind auf dem Spielplatz gehe ich aber noch schnell einkaufen und hole ihn erst kurz nach 15 Uhr.

    Lange Rede, kurzer Sinn: das ist sehr individuell, wie dein Kind ist, sich da wohlfühlt, deine Arbeit ist usw. ... Vielleicht könnt ihr auch einen Papa-Nachmittag machen? Beobachte es einfach und schau, was ihr braucht und euch gut tut.

    Liebe Grüsse!

    • Vielen lieben Dank für deine Meinung und Erfahrung. Ja ihr gefällt es auch sehr gut im Kindergarten, sie ist gerne dort. Ich würde es auch irgendwie anders machen aber egal wie ich es drehe es wird nicht besser. Ich muss ja auch Geld verdienen, kann dann die Mütter nicht verstehen die dann sagen 7,5 Stunden betrwuungszeiz sind schon "viel zu viel". Mein Mann arbeitet in Tagschicht von 6:00 bis 14:45 Uhr. Ich arbeite zur Zeit von 7:30 bis 14:00 Uhr und die kleine geht von 7:00 bis 14:30 Uhr. Ich laufe ungefähr 20 Minuten auf Arbeit und das muss ich immer mit einkalkulieren.mein Mann kann sie also weder bringen noch abholen, das erledige ich zur Zeit alles. Wenn ich eine Stunde länger gehen würde, würde sie dann von 6:30 bis 15:00 Uhr bleiben und ich von 7:00 bis 14:30 Uhr arbeiten so das ich hinten raus nicht ganz so spät komme und noch zeit habe. Nächstes Jahr November sieht es auch wieder anders aus, da geht mein Mann dann in 2 Schichten arbeiten. Aber bis dahin ist ja noch lange. Und wenn ich einmal den Schritt gemacht habe auf 7,5 Stunden gibt es kein zurück mehr in meiner Firma.

      • Okay, dann klappt mein Vorschlag, den ich weiter oben gemacht hab mit dem "einer bringt, einer holt" leider nicht. Wenn es eine gute Krippe ist und eure Tochter auch gern geht, finde ich den Zeitraum überhaupt nicht verwerflich und ihr habt ab 15:00 noch genügend Zeit miteinander, das sind der ganze Nachmittag und Abend.

        Wenn du 20 Minuten auf die Arbeit läufst wäre ein Fahrrad mit Kindersitz eine super Idee. Oder einen Fahrradanhänger den die dann in der Kita anschliesst. Spart einiges an Zeit uns so fällt es dir vielleicht leichter länger zu arbeiten?

    danke für deine Antwort und deine Erfahrung

(17) 14.08.19 - 20:29

Wenn es nur um "sich mal was leisten" geht, finde ich 7,5 Stunden extrem zu lang für ein 1jähriges Kind......ich käme gar nicht auf die Idee, sie noch länger dazulassen. In finanzieller Not, wenn es so gar nicht anders geht, oder wenn die Eltern sich nicht kümmern können (oder wollen) - aber sonst?!

  • Und wie soll ich meine Tochter weniger Zeit in den Kindergarten schicken wenn ich mindestens 30 Stunden arbeiten gehen muss? Mein Mann geht auch in Tagschicht arbeiten. Eine kürzere betreuungszeit wird nicht machbar sein. Und wie machst du das finanziell? Also wie gehst du arbeiten wenn du dein Kind nicht länger im Kindergarten lassen würdest?

    • Ich muss sagen, wir haben für uns 3 1300 Euro, wenn man die Fixkosten abzieht. Und ich bin Alleinverdiener. Es läuft super und wir können uns auch etwas leisten. Ich mag diese Ausreden immer nicht: ich würde das nicht schaffen.. Da kann man nicht mit leben etc.

      Es geht nicht um Geld, das muss man sich mal klar werden lassen. Es geht nicht um 3 Mal im Jahr in den Urlaub fliegen und sich ein schickes neues Haus leisten. Es geht um viel mehr.

      • (20) 15.08.19 - 10:09

        1300Euro zum Leben ist ja auch nicht wenig. Bei den meisten wird wohl nach Abzug der Fixkosten weniger übrig bleiben. Und an den Fixkosten kann man ja in der Regel wenig schraube. Wohnen muss der Mensch ja, und das dürfte bei den meisten ein erheblicher Posten sein.

      Also wir haben zusammen keine 1300 Euro übrig und können gerade so einmal im Jahr Urlaub machen..ich habe 880 Euro raus bei meinen 30 Stunden, plus 204 euro Kindergeld. Da geht Miete inkl. Gas/strom 320 Euro bei mir ab (bei meinem Mann auch, teilen uns rein) und 210 Euro Kindergarten. Da kommen noch Versicherungen dazu und Essen wollen wir ja auch was.

      • Und man kommt jetzt nicht noch ein zwei Jahre mit 'nur' einem Urlaub aus bis das Kind etwas älter ist? Ich findexeinmal im Jahr Urlaub im Jahr ehrlich Durchschnitt und ob 1300 'übrig' jetzt viel oder wenig ist ist stark Wohnortabhängig. Hier auf dem Land bekommt man dafür ne Menge, oft allem wenn man z b direkt beim Erzeuger das 'zweite Wahl' Gemüse kauft und so.

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