Teilzeit von 6 auf 7 Stunden hoch, weniger Zeit fürs Kind ?

Hallo Leute. Ich bin Mutter einer wundervollen Tochter die 18 Monate alt ist. Ich gehe seit Mai wieder arbeiten in Teilzeit, 30 Stunden die Woche, 6 Stunden am Tag. Sie geht 7,5 Stunden in eine Krippe. Ich habe habe mich für Teilzeit entschieden, da meine Tochter mein erstes Kind ist und ich so viel Zeit wie möglich ihr widmen wollte. Da sie in einer Kinderwunschklinik entstanden ist, wissen wir nicht ob wir nochmal Glück haben mit einem zweiten Kind.
Nun überlege ich 1 Stunde länger arbeiten zu gehen, also auf 35 Stunden hoch, 7 Stunden am Tag. Ich müsste dann die betreuungszeit im Kindergarten auf 9 Stunden hochsetzen, sie würde dann 8,5 Stunden gehen. Ich würde gerne weiterhin auf 6 Stunden bleiben aber bei 7 Stunden würde ich mehr Geld verdienen und man will sich ja auch mal was leisten. Mein Partner verdient auch nicht die Welt und da wäre mehr Geld schon gut. Aber bin mir halt jetzt so unsicher, weil ich ja dann auch wieder weniger Zeit mit meiner Tochter hätte. Vielleicht hat jemand ähnliches durch und kann mir berichten. Vielen Dank

Hallo

Wenn es kein Notstand ist sondern eher, bissel mehr Geld wäre schön, würde ich die Stundenzahl nicht erhöhen und es lassen wie es ist.
Letztendlich muss das natürlich jeder selbst entscheiden wie es für einen am besten ist.
Da du dir aber Gedanken wegen der Zeit mit deiner Tochter machst, denke ich mal es ist nicht so akut das ihr jetzt mehr geld braucht.

Die zeit um mehr zu arbeiten, wird es immer geben aber deine Tochter ist nur jetzt klein.

Alles liebe

Ich würde mir das gut überlegen.
Du müsstest dann für die Arbeit nicht 7 Stunden kalkulieren sondern 7,5 Stunden (wenn du in DE wohnst).
Ab 6 Stunden gilt 30 Minuten Pause.
Die Kosten für einen 45 Stundenplatz im kiga sind auch viel höher. Oder müsst ihr nichts zuzahlen?
Ich persönlich finde 30 Stunden bei einem so kleinen Kind schon viel.
Mein Sohn ist jetzt 4,5 Jahre und ich habe jetzt auf 30 Stunden erhöht. Das war dann aber auch für die nächsten Jahre die letzte Erhöhung

Ja die halbe Stunde Pause habe ich ja auch noch das weiß ich. Gehe ja jetzt 6,5 Stunden (mit halber Stunde Pause) dann wären es 7,5 Stunden (mit Pause). Die kosten im Kindergarten wären dann 30 Euro höher als jetzt. Darf ich fragen was du bei 30 Stunden verdienst? Also wieviel hast du raus?

Wenn du nur sechs Stunden täglich arbeiten gehst, musst du keine Pause machen.

Ich habe auch ein Jahr jetzt 30 Stunden gearbeitet, von 6.30 bis 12.30 und dann war Feierabend. Keine Pause.

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Vielleicht wäre ja ein 450-EUR-Job etwas, da hat man ja weniger Abgaben und die Möglichkeit, auch am Wochenende oder abends zu arbeiten, sodass du die Betreuungszeit nicht erhöhen müsstest (spart Geld) und trotzdem noch viel Zeit mit deinem Kind hast? Das Geld daraus kannst du ja für Urlaube oder andere schöne Sachen zurücklegen.

Aber bei einem 450 euro Job würde ich ja viel weniger verdienen als jetzt. Muss ja dann auch Miete und Kindergarten bezahlen. Wie soll dann noch was übrig bleiben?

Damit war wohl eher gemeint zusätzlich zu den 6 Stunden auf 450€-Basis zu arbeiten, nicht anstatt.

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Hallo.

Im Grunde kann dir niemand die Entscheidung abnehmen, weil es sehr individuell ist. Ich bin in einer ähnlichen Situation, mein Sohn ist fast 18 Monate und geht jeden Tag von 8:30 bis 14:30/14:45 in eine Kita. Da ich aber genau 5 Min von der Arbeit dahin brauche, arbeite ich 6 Stunden am Tag. Immer dienstags ist Papa-Nachmittag, da arbeite ich bis 18 Uhr. Seit 2 Wochen ist jetzt donnerstags Oma-Nachmittag, meine Mutter hat darauf bestanden, da habe ich noch mal bis 18 Uhr und komme so auf 35 Stunden.
Mein Sohn geht auch so gern in diese Einrichtung, dass man meist dort nochmal eine halbe Stunde mitspielen muss oder warten bis er mitkommen will ... ist eine ganz kleine Kita, 12 Kinder, 2 ganz tolle Erzieherinnen. Funktioniert super für alle so.

Allerdings habe ich meinen Sohn da hineinwachsen lassen die letzten Monate. Im ersten Monat war er 2 Stunden täglich da, von 9 bis 11. Dann hat er etwa einen Monat lang noch Mittag gegessen und ich habe ihn um 11:30 abgeholt. Dann sind wir ein paar Wochen lang schon um 8:30 gekommen. Irgendwann meinten die Erzieherinnen, dass sie glauben, dass er jetzt mitschlafen kann, da kam ich kurz vor 14 Uhr. Dann hat er dort die Vesper nach dem Schlafen mitgemacht usw. Dann haben wir den Papa-Nachmittag eingeführt und eben vor 2 Wochen Oma. Ich habe ihn dabei das Tempo bestimmen lassen und so war es ganz langsam und sanft. Wenn ich ehrlich bin, würde er entspannt auch noch 1 Stunde länger dort machen, weil seine beiden engsten Kumpels auch erst nach 15:30 abgeholt werden, aber mir ist es zu viel. An warmen Tagen, wenn ich weiß, sie sind auf dem Spielplatz gehe ich aber noch schnell einkaufen und hole ihn erst kurz nach 15 Uhr.

Lange Rede, kurzer Sinn: das ist sehr individuell, wie dein Kind ist, sich da wohlfühlt, deine Arbeit ist usw. ... Vielleicht könnt ihr auch einen Papa-Nachmittag machen? Beobachte es einfach und schau, was ihr braucht und euch gut tut.

Liebe Grüsse!

Vielen lieben Dank für deine Meinung und Erfahrung. Ja ihr gefällt es auch sehr gut im Kindergarten, sie ist gerne dort. Ich würde es auch irgendwie anders machen aber egal wie ich es drehe es wird nicht besser. Ich muss ja auch Geld verdienen, kann dann die Mütter nicht verstehen die dann sagen 7,5 Stunden betrwuungszeiz sind schon "viel zu viel". Mein Mann arbeitet in Tagschicht von 6:00 bis 14:45 Uhr. Ich arbeite zur Zeit von 7:30 bis 14:00 Uhr und die kleine geht von 7:00 bis 14:30 Uhr. Ich laufe ungefähr 20 Minuten auf Arbeit und das muss ich immer mit einkalkulieren.mein Mann kann sie also weder bringen noch abholen, das erledige ich zur Zeit alles. Wenn ich eine Stunde länger gehen würde, würde sie dann von 6:30 bis 15:00 Uhr bleiben und ich von 7:00 bis 14:30 Uhr arbeiten so das ich hinten raus nicht ganz so spät komme und noch zeit habe. Nächstes Jahr November sieht es auch wieder anders aus, da geht mein Mann dann in 2 Schichten arbeiten. Aber bis dahin ist ja noch lange. Und wenn ich einmal den Schritt gemacht habe auf 7,5 Stunden gibt es kein zurück mehr in meiner Firma.

Okay, dann klappt mein Vorschlag, den ich weiter oben gemacht hab mit dem "einer bringt, einer holt" leider nicht. Wenn es eine gute Krippe ist und eure Tochter auch gern geht, finde ich den Zeitraum überhaupt nicht verwerflich und ihr habt ab 15:00 noch genügend Zeit miteinander, das sind der ganze Nachmittag und Abend.

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Wenn es nur um "sich mal was leisten" geht, finde ich 7,5 Stunden extrem zu lang für ein 1jähriges Kind......ich käme gar nicht auf die Idee, sie noch länger dazulassen. In finanzieller Not, wenn es so gar nicht anders geht, oder wenn die Eltern sich nicht kümmern können (oder wollen) - aber sonst?!

Und wie soll ich meine Tochter weniger Zeit in den Kindergarten schicken wenn ich mindestens 30 Stunden arbeiten gehen muss? Mein Mann geht auch in Tagschicht arbeiten. Eine kürzere betreuungszeit wird nicht machbar sein. Und wie machst du das finanziell? Also wie gehst du arbeiten wenn du dein Kind nicht länger im Kindergarten lassen würdest?

Ich muss sagen, wir haben für uns 3 1300 Euro, wenn man die Fixkosten abzieht. Und ich bin Alleinverdiener. Es läuft super und wir können uns auch etwas leisten. Ich mag diese Ausreden immer nicht: ich würde das nicht schaffen.. Da kann man nicht mit leben etc.

Es geht nicht um Geld, das muss man sich mal klar werden lassen. Es geht nicht um 3 Mal im Jahr in den Urlaub fliegen und sich ein schickes neues Haus leisten. Es geht um viel mehr.

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Ich habe damals auch mit 30 Stunden angefangen und dann wieder aufgestockt. Wenn wir eine längere Betreuung hätten, würde ich längst Vollzeit gehen.

Ich würde einfach abwägen, wie viel Zeit effektiv mit deinem Kind bleibt neben Haushalt und Co.

Danke für deine Antwort

Vielen Dank für deine Antwort und deine Erfahrung

Hallo,

ich gehe 20 Stunden arbeiten, meine Tochter ist fast 3. Die Wege zur Kita und Arbeit sind alle kurz, 10, max15 Minuten. Das reicht mir. So bekomme ich mittags auch den Haushalt noch halbwegs hin. Ich gehe also 4 Stunden am Tag arbeiten. Sie ist 6,5 betreut (inkl. Mittagsschlaf)

Ab 6 Stunden musst du noch 30 Minuten Pause drauf rechnen. Die sind Pflicht!

Und du würdest dann ja 35 Stunden die Woche arbeiten, das ist in der Industrie schon Vollzeit ;-)
Bei mir kamen früher auf die 7 Stunden sogar 45 Minuten Pause drauf. Dann wären es schon fast 39 Stunden die Woche ...

Ich würde bei den 6 Stunden bleiben.

Hallo,

wir hatten die gleiche Lage mit dem Ergebnis, dass mein Mann auch auf Teilzeit ist (34h) und ich 35h arbeite verbunden mit einem internen Wechsel der es mir ermöglicht im Home Office zu arbeiten 2 Tage die Woche. Wir holen unsere Tochter weiterhin um 14.30/14.45 ab und wir haben durch meine Erhöhung gute 300€ mehr netto im Monat trotz Reduzierung meines Mannes.

LG

Das muss jeder selbst entscheiden.
Hängt von vielen Faktoren ab.
Bei mir ist es so,dass ich jeden Tag 12 Stunden außer Haus bin, habe eine Stunde Fahrtzeit und bin selbständig.
Meine Tochter geht quasi seit ihrer Geburt von 7.00 bis 17.00 in die Kita.
Dann holt meine Freundin sie ab, die auch täglich bis 16.30 arbeitet.
Ich komme dann gegen halb 8 nach Hause

Dann hast du und dein Kind ja praktisch nichts voneinander?

In der Woche nicht.
War aber immer klar dass das so läuft.
Mein Job ist mit solchen Arbeitszeiten nun Mal verbunden....

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Ich würde defintiv noch warten. Sie ist noch so klein.
Ich war die ersten 3 Jahre Zuhause, es war finanziell echt hart aber mir war es das wert.
Dann bin ich auf 20 Stunden wieder eingestiegen und für uns war das genau richtig so.
Unsere Maus ist aber auch sehr fixiert auf uns und tut sich schwer, wenn sie den "ganzen Tag" fremd betreut wird. Im Moment geht sie von 7.15 bis 14.15 in den KiGa, theoretisch könnte sie bis 16.00 gehen, danach merkt man ihr aber an, dass es zu viel war.
Mir wäre die Zeit mit dem kleinen Scheißer wichtiger als mehr Geld.

Also ich war 15 Monate zu hause und das war schon grenzwertig gewesen vom Geld her und da hatte ich mir sogar was zurück gelegt gehabt. Habe mir aber gesagt sie ist mein erstes Kind und da wollte ich nicht nach 1 Jahr wieder arbeiten gehen. Uns hat die Zeit sehr gut getan aber ich habe dann gemerkt als sie in die Kita kam das ihr der Umgang mit anderen Kindern gut tut. Unsere geht gerne in den Kindergarten, vielleicht würde es mir deswegen auch nicht zu schwer fallen es zu wagen

Das musst ganz alleine du entscheiden. Höre auf dein Bauchgefühl.....

Wenn du schreibst das dir die Zeit mit deiner Tochter wichtig ist, dann hast du die Antwort doch schon.

Ich selber gehe übrigens 20Stunden und bin Zuhause wenn mein Sohn aus der Schule kommt.

Zum einen möchte ich die Zeit nicht missen, zum anderen kann er als Autist nicht lange im der Betreuung sein, das schafft er nicht.

Zum anderen wäre es mir auch nicht wert mehr zu verdienen und weniger Zeit mit ihm zu haben. Die Kinder werden so schnell groß....

8,5 Stunden sind zu viel für so ein kleines Kind.

Wie kommst du auf diese stumpfe Behauptung?

Ganz einfach: Frühe Fremdbetreuung bedeutet höheren Cortisolspiegel. Ist messbar, ist nachgewiesen. Umso länger die Betreuung dauert umso länger ist der Spiegel auch erhöht. Auch nachgewiesen. Cortisol ist Doping fürs Gehirn, früh fremdbetreute Kinder entwickeln sich schneller. Auch nachgewiesen. Das ist das worüber gern geschrieben wird.
ABER Cortisol hat wie alle Hormone die Entwicklung beschleunigen auch seine Schattenseite: Je höher der Cortisolspiegel im Baby- und Kleinkindalter war umso eher stellt das Gehirn im Schulkind- / Jugendalter auch die Entwicklung ein. Bei Frühchen weiß man inzwischen dass einer der Hauptursachen warum Frühchen später in der Schule oft Probleme haben mit Aufmerksamkeit, LRS etc der frühe hohe Cortisolspiegel ist. Klar ist ein Kind mit 18 Monaten nicht mehr so anfällig wie eins mit -3 Monaten, aber der nachteilige Einfluss ist immer noch da!

Es hängt ganz stark davon ab wie die Betreuungsqualität ist. Und leider sind die kuscheligen kleinen Krippegruppen wie sie von Entwicklungspsychologen empfohlen werden in weiten Teilen unseres Landes nicht gegeben!

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Würde ich machen. Auch langfristig für deine Rente usw ist eine höhere Stundenzahl nicht verkehrt.

Es hindert einen niemand freiwillig mehr in die Rente einzuzahlen. Dazu muss man keine Stunden erhöhen, da kann man auch in den "fetten Jahren" vor dem Kind oder später wenn es in der Schule ist mal ggls auf ne Urlaubsreise verzichten, das Geld in Altersvorsorge buttern und gut ist. Rente berechnet sich nicht nach den Stunden die man arbeitet sondern nach dem Geld das man einzahlt.

Sie möchte mehr arbeiten, weil das Geld etwas knapp wird, und du schlägst vor, dass sie stattdessen nur mehr in die Rente einzahlt?

Glorreiche Idee.

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Ich habe auch schon überlegt auf Vollzeit zu gehen, bei mir sind das 7h36 am Tag. Leider schießt mir dann die blöde Mittagspause alles... da würde ich das rechtzeitige abholen nicht mehr schaffen. Im Betrieb meines Mannes muss sogar eine Stunde Mittagspause genommen werden. Vergiss nicht die pausenzeit mit einzurechnen 😊

LG Bianca

Ja habe eine halbe Stunde Pause. Sowohl bei 6 Stunden, als auch bei 7 Stunden. Also sind dann 6,5 Stunden bzw. 7,5 Stunden.

Guten Morgen,

ich habe vor knapp einem Jahr auf 35h aufgestockt. Bei uns klappt es gut. Von der Betreuungszeit ändert sich rein gar nichts, da ich durchsetzen konnte, dass ich 2-3 Tage die Woche im Homeoffice arbeiten darf. Dadurch spare ich an diesen Tagen 1 1/2h Fahrtzeit.

Mein Mann bringt die Kinder (7 und fast 3) morgens gegen 7:30 in die Schule bzw. zur Tagesmutter und ich hole die Kleine 15:15 und den Großen 15:30 (Ganztagesschule) wieder ab.

LG

Zeit mit deiner Tochter kommt nicht mehr zurück, mehr Geld kannst du immer verdienen!
Überleg dir, was dir wichtiger ist!

Für mich stand Zeit mit meinen Kindern immer vor dem Geld, aber das sieht jeder anders

Ich arbeite nur 20 Stunden, ein Aufstocken um "sich mal was leisten können" und "schöne Urlaube machen zu können" kommt für mich nicht in Frage. Ich finde U3 sollte Betreuung so kurz wie nur möglich sein, da gibts halt nur nen einfachen Bauernhofurlaub in der Nähe, dann gibts halt nur das Nötigste neu zum Anziehen. Die paar Monate bis das Kind älter ist und besser mit längeren Betreuungszeiten zurechtkommt werden so schnell vorbei gehen! Ein Problem ist das bei Fremdbereuung der Cortisolspiegel erhöht ist. Je länger die Betreuung, umso länger ist der natürlich erhöht. Cortisol ist erst mal Doping fürs Gehirn, es entwickelt sich schneller. Aber es hört auch früher auf sich zu entwickeln, und die Forscher gehen davon aus dass unterm Strich das frühere Ende der Gehirnentwicklung sich negativer auswirkt als der schnelle Start.

Wenn bei nem normalen Arbeitnehmer der jeden Tag nach Schema F das selbe macht die Wochenarbeitszeit über 40h erhöht werden soll stehen Tausende der Gewerkschaften auf der Strasse, im Gegenteil, am liebsten schafft man nur 35 Stunden, aber bei einem Kleinkind das jeden Tag was Neues lernt, das nachweisbar unter Stress steht, das sozial eigentlich noch gar nicht soweit ist dass es stundenlang mit vielen anderen Kindern interagieren muss, da stockt man dann locker flockig auf 45 Stunden auf? Wegen wenn wir ehrlich sind Wohlstandsbedürfnissen? Und das bisschen Mittagsschlaf in der Kita ist das was ein Kind das zu Hause Ruhephasen hat schon dringend nötig hat! Ich genieße die Zeit mit meinem Kind und verschiebe unnötige Anschaffungen und "schöne" Urlaube oder mach das halt seltener, dafür aber mit Genuss.

" das nachweisbar unter Stress steht, das sozial eigentlich noch gar nicht soweit ist dass es stundenlang mit vielen anderen Kindern interagieren muss,"

Du weißt schon, dass menschliche Kinder evolutionär immer schon in Gruppen betreut worden sind?

Hallo,

deine trockenen Kommentare finde ich echt klasse... #rofl

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Ich finde, diese Aussagen wie "Zeit mit deiner Tochter kommt nie wieder zurück", "das sind zu viele Std für sie im Kindergarten", "mehr Geld verdienen kannst du später auch noch" ein bisschen zu theatralisch. Man muss Manches vielleicht auch mal ganz nüchtern betrachten...

1. Mehr Stunden, mehr Gehalt = du zahlst mehr ein, deine Rente erhöht sich
2. mehr Geld verdienen kann man eben nicht automatisch später auch noch... es ist alles schnelllebig, es entwickelt sich Vieles, vielleicht will man eine "ewige TZ-Kraft" irgendwann nicht mehr mehr arbeiten lassen.
3. Etwas mehr Geld bedeutet auch, dass man sich mehr Sachen / andere Dinge leisten kann.

Die Zeit, die du aufgeführt hast, bzw. wie das bei euch gelöst werden würde, finde ich total legitim. Ihr seid ab 15 Uhr Zuhause und könnt immer noch den ganzen Nachmittag miteinander verbringen!
Letzten Endes musst du natürlich schon danach entscheiden, wie du am besten leben kannst. Wenn es dich totdesunglücklich macht oder in dir sogar Schuldgefühle auslösen würde, 1 (!) Std mehr am Tag zu arbeiten, mach es nicht.

Meine Mutter hatte zwei TZ-Jobs, als ich klein war. Sie war oft erst Zuhause, nachdem ich aus der Schule da war, abends musste sie zu ihrem anderen Job. Da blieb manchmal auch wenig Zeit miteinander. Oft waren mein Bruder und ich nach Kindergarten / Schule auch noch bei Nachbarn zum Mittagessen o.ä., wenn meine Mutter länger gearbeitet hat. Abends war dann Papazeit, wenn sie arbeiten war.

Und ganz ehrlich? Ich erinnere mich doch überhaupt nicht dran, wieviel Zeit ich mit meiner Mutter in den ersten 3. Jahren verbracht habe. Ich weiß, dass sie viel gearbeitet hat, mein Papa auch, aber unsere Bindung zueinander ist super, ich habe für mich das Gefühl, eine total behütete Kindheit gehabt zu haben, trotz, dass wir öfter mal fremdbetreut waren.

Bei einem Kind das um 6:30 angezogen und gewaschen und gefrühstückt in der Kita steht kann der Nachmittag ehrlich nicht soo lange sein wie es im ersten Moment klingt. Bei den Familien die ich mit diesen Uhrzeiten kenne gibts um 17 Uhr Abendessen und ab 18 Uhr ist das Kind im Bett.

Mein Kind geht trotzdem nicht vor 20Uhr ins Bett. 😉

Ich arbeite auch in Teilzeit (30stunden) aber bei uns gibt es die nicht mit weniger Stunden am Tag. Sondern nur 8,12 h Schichten. Mein Sohn wird also immer mind. 9 Stunden ind er Kita bleiben. Auch werde ich ihn am Anfang nicht zuhause lassen wenn ich frei habe. Wenn er dort angekommen und Eingewöhnt ist wird sich das sicher ändern.
Für mich kommt es aktuell nicht in Frage weniger zu arbeiten. Es haut gerade so mit dem Geld hin.

Wenn du ohne weiteres die Betreuungszeit raufsetzen kannst, und es dich nicht zu sehr stresst, kannst du das natürlich machen.
Bei uns würde das nicht gehen. Ich habe schon die längste Zeit, die geht (8 bis 16 Uhr) und arbeite 30 Stunden. Da ich einen Fahrtweg von Mind. 35 Minuten bei guter Verkehrslage habe muss ich spätestens 15 Uhr losfahren um pünktlich in der Kita zu sein. Oft genug muss ich früher los weil massiv Stau auf der Strecke ist. Wenn ich auf 35 Stunden hochgehen würde, wäre ich nur noch im Stress. Davon hätten die Kinder gar nichts.

Hallo,

gerade bei der Frage " Als Mutter mehr arbeiten, weniger arbeiten,überhaupt arbeiten" scheiden sich die Geister. Du wirst nirgends soviele kontroverse Meinungen hören, als bei dem Thema.

Deshalb, schau, wie es finanziell aussieht, behalte Rente im Blick, behalte dein Stresslevel im Blick, behalte deinen organisatorischen Ablauf im Blick und entscheide dann in Ruhe.

Foren werden dir da wenig helfen können. Stichwort Stutenbissigkeit.

LG

Komisch, als Mann wird man da nicht so kritisch gesehen.
Da ist es eher normal oder wird sogar erwartet, dass er sich den A... aufreißt um Geld für die Familie ran zu schaffen damit Mutti ihre Drei Jahre Elternzeit nehmen kann....wenn man dann aber als Vater sagt... nö, ich möchte auch weniger arbeiten, und Frau soll ihren Beitrag auch leisten und wieder zeitnah arbeiten, dann wird man blöd angemacht.

Hallo,

ja. Die Welt ist noch lange nicht soweit, in allen Bereichen gleichberechtigt zu empfinden.

hi,

wenn es nicht sein muss, würde ich es an deiner stelle nicht machen..

du hast dann fest jeden tag weniger zeit für dein kind, ggf. fallen auch ab und an noch überstunden an (so ist es bei mir).
dein kind ist noch klein, aber umso größer es wird, fallen auch mehr aktivitäten an. soziale dinge, wie freunde treffen / einladen, kinderturnen, geburtstagsfeiern etc.
sind vielleicht banale dinge, aber ich kenne genug eltern, deren kinder da komplett ausgeschlossen sind, weil einfach keiner der eltern noch zeit hat oder andere eltern genervt sind, weil diese die kinder zwar gerne abgeben, aber selbst keine gegeneinladungen machen. später kommt dann noch die schule dazu, auch da braucht man einiges an zeit für sein kind. und das ganze außendrum muss ja auch gemacht werden.. (kochen, einkaufen, putzen, etc..)
wenn du eine option hast, die stunden später vielleicht wieder zu reduzieren, wäre das vielleicht eine option. aus erfahrung weiß ich aber, dass dies meist schwierig ist, weil kein verständnis dafür da ist.
überleg dir gut, wie du mit deiner zeit hin kommst. evtl. besteht die möglichkeit die aufstockung erst mal zu befristen, z.b. max. ein jahr und dann nochmal zu schauen?

Lg
eddi

Was ist deine eigene Belastungsgrenze?

Wie viel Geld braucht ihr, wie viel mehr wäre gut?

Geld ist nicht unwichtig, aber auch nicht das wichtigste überhaupt.


Rechne es dir mal durch, ob es sich lohnt:
- mehr Stunden: mehr Kosten für die Betreuung
- mehr Bruttoeinnahmen: mehr Steuerabgaben? Wie würde sich das Brutto plus auf dein Netto auswirken?
- was passiert mit Überstunden? Diese bringen Brutto mehr; rutschst du dann in die höheren Abzüge oder wäre es auch netto ein Plus.

Pausen: wenn du deine Arbeitszeit erhöhst, um welche zeitliche Menge erhöht sich deine Anwesenheit bei der Arbeit? Je länger du arbeitest, desto mehr Pausenzeit musst du einhalten.

Bei einer Freundin waren die Zeiten so: halbe Stunde mehr Arbeit = 1,5 später zu Hause sein. Grund: durch die 0,5 Stunde mehr kam sie über die Zeitmenge und war somit verpflichtet 1 Stunde Pause einzuhalten. Der Arbeitgeber musste auch darauf achten.

Im Grunde war sie dann sogar erst 2 Stunden später zu Hause. Da sie dann zur Rush Hour fuhr, verlängerte sich ihr Fahrtweg durch Stau.



Wenn es dir gut tut und für euch passt
und finanziell sinnvoll ist (mehr Brutto auch effektiv mehr Netto ergibt),
dann könnte ich es mir durchaus vorstellen.

Welchen effektiven Gewinn hast du durch die zusätzlichen Stunden?
Wenn da einiges übrig bleibt, dann nur zu.


Wenn die Betreuungskosten für die Aufstockung höher sind, als das, was du zusätzlich verdienst:
selbst wenn dein Partner die Mehr-Betreuungskosten übernimmt. Im Familieneinkommen wäre es netto dann ja trotzdem weniger.


Rechnet es euch durch und entscheidet so, wie es für EUCH passt.

Hallo,

Wie können nun noch alle weitere 50 Antworten geben, Lösungsvorschläge machen, Tipps geben, Kritik üben oder Dir gut zureden, eins bleibt Fakt:

Kinder zu haben kostet Zeit und Geld!

Wieviel ihr davon nun Familie investiert müsst ihr entscheiden. Es ist, wie die zu kurze Bettdecke, entweder frierst du am Kopf oder an den Füßen.

Alles Gute

Magnumweiss