Streit in der SS, weil Partner jeweils Problem mit Schwiegermutter

    • (1) 14.08.19 - 23:23

      Guten Abend zusammen,

      ich bin das erste mal schwanger und das jetzt in der 23. Woche. Mein Freund und ich sind jetzt seit 15 Jahren zusammen.

      Momentan streiten wir öfter, weil ich seine Mutter und seine Schwester einfach absolut nicht ausstehen kann (wobei die Schwester noch geht aber die Mutter leider überhaupt nicht, da ich ihre Art nicht leiden kann)

      Das gleiche gilt für meinen Freund: er kann meine Schwester nicht ab und meckert schon mal gern über meine Mutter. Wobei ich das für Schwachsinn halte, aber er das genauso schwachsinnig hält, dass ich seine Mutter nicht leiden kann.

      Ich möchte daher auch, dass das Kind MEINEN Nachnamen bekommt, was er natürlich mies findet, und lieber hätte, dass das Kind seinen Namen bekommt. Ich möchte halt nicht, dass das Baby genau so heißt, wie seine Mutter / Schwester 😩 Auch das Thema heiraten.. wenn wir heiraten sollten, sind wir uns schon einig, dass jeder seinen eigenen Nachnamen behält und keinen Doppelnamen möchte.

      Auch graut es mir jetzt schon wahnsinnig davor, wenn das Baby da ist und die dann ständig zu Besuch kommen... ich habe da absolut keinen Bock drauf, wenn ich ehrlich bin.

      Das sind die Gründe, weshalb wir uns halt streiten.. aber mein Empfinden seiner Familie gegenüber ist wirklich so extrem, dass ich das mit dem Baby teilweise jetzt schon bereue (wobei das Baby ja nichts dafür kann), aber alleine die Vorstellung auf diese Pflichtbesuche.... mir graust es 😔😢

      Geht es jemanden ähnlich?!? Wie geht ihr mit der Situation um? Habt ihr Tipps für mich?

      Sorry für den langen Text..

      • Es gibt in meinen Augen keine Pflichtbesuche.

        Ein wenig Toleranz und ein roundtable Gespräch täten allen Beteiligten mal ganz gut

        Hey, ich finde es recht traurig zu lesen, das du es bereust ein Baby zu bekommen, da du die Mutter und Schwester des Vaters nicht leiden kannst.....

        Da ihr anscheinend gegenseitig die Familie des anderen nicht besonders mögt, fragst du dich zurecht wie es in Zukunft werden kann.

        Für mich persönlich hört sich das alles nicht harmonisch an, eher sehr traurig. Für dich wäre es schon schlimm, seinen Namen zu tragen!? Weshalb löst du dich nicht von Schwiegermutter und Schwägerin? Was ist vorgefallen? Auch bzgl deiner Familie, weshalb mag dein Freund diese nicht?

        Sollte es keine Vorgeschichte geben und ihr euch alle einfach nur nicht leiden können, würde mir das zu denken geben. Das tut es ja anscheinend auch. Entweder schafft ihr es, euch mit dem nötigen Respekt zu begegnen oder jeder sollte seinen eigenen Weg gehen.

        Ich wünsche euch alles Gute!

        • (5) 15.08.19 - 12:22

          Fuer den Vater ust es doch genauso schlimm ihren Nachnamen anzunehmen. Finde ich schlimm dass in D immer nich mehrheitlich gefaelligst die Frau bei Heirat den Nachnamen des Mannes annehmen soll. Und damit gleich verbunden es muss mind. 1 Sohn her, damit der Nachname nicht ausstirbt.

      Ich kann nur zum Thema Nachnamen raten: Sieht man sich die Trennungsraten an, sowie die Prozentzahl der Kinder, die nach der Trennung bei der Mutter leben ist es nur logisch, dass die Kinder den Namen der Mutter haben.

    • Hi, das klingt ein bisschen so als wolltet ihr dem jeweils anderen klar machen, wie furchtbar die Mutter und Schwester des jeweils anderen ist.
      Hey, es ist seine Mutter und seine Schwester! Natürlich liebt er sie und mag sie! Genau wie du deine liebst! Akzeptiert das einfach.
      Wenn du keinen Bock auf seine Verwandten hast, schick ihn mit dem Kind alleine los.
      Zum Nachnamen: Welche Vorteile hat welcher Nachname? Muss man einen vielleicht immer buchstabieren und den anderen nicht? Sonst Münze werfen?

    Du solltest mal runter kommen und ein wenig erwachsener werden.

(12) 15.08.19 - 07:31

Hallo,
Für mich hört sich das nach einem hochgekochtem Streit an. Versuch mal die Emotionen rauszunehmen und es ruhig zu betrachten. Du heiratest deinen Freund, nicht die Schwester, egal wie er heißt. Dein Baby bleibt dein Baby, egal wie es heißt.
Bei der Namensgebung sind so Dinge wie Schreibweise, Kombi mit dem Vornamen usw viel wichtiger als wer noch so heisst.
Wenn möglich würde ich in einem solchen Fall die Besuche getrennt machen. Du gehst mit dem Kind zu deinen Leuten, er zu seinen und gut.

(15) 15.08.19 - 08:48

Man kann es sich im Leben auch selber schwer machen... 🙄

Tipps wurden ja schon genug genannt.
Da kaum Argumente kommen außer „Ich kann ihre Art nicht leiden“ und die Schwester vermutlich nur Pech hat, dass sie die Tochter der Mutter ist und dein Partner scheinbar eher versucht deine Familie auch nicht zu mögen, weil du seine nicht magst, würde ich auch dazu raten einfach mal etwas entspannter und toleranter zu werden.

Mit Baby habt ihr dann auch ein gemeinsames Thema, vielleicht hilft das schon, vor allem wirst du aber über Hilfe dankbar sein.

Alles getrennt machen, er seine Familie du deine finde ich mit Kind wirklich blöd und das heiraten würde ich mir dann generell überlegen, wenn ihr schon solche Probleme habt, wo eigentlich keine sind...

So ganz verstehe ich das nicht:
Du magst seine mutter/Schwester nicht und er deine nicht?

Na dann könnt ihr euch ja beide in den anderen hineinversetzen und wisst wie es den anderen geht.

Wenn du mit dem Baby dann oft bei deinen Eltern bist, dann lass ihn alleine zu seinen Eltern fahren (gleiches recht für alle, es ist ja auch sein Kind)

Bezüglich dem Nachnamen:
Wenn ihr nicht verheiratet seid würde ich den Namen der Mutter nehmen (ok wir haben gleich dem vom Vater, weil sollte es zur Trennung kommen er trotzdem der apa bleibt)
Wollt ihr nur den Nachnamen behalten weil ich die Mutter des jeweils anderen nicht leiden könnt? 🤔
Wenn ja, was hat der nachname mit einer Person zu tun?
Für mich stand immer fest, es wird einen gemeinsamen ehenamen geben.

Was ist so schlimm an den Nachnamen vom jeweils anderen? Warum wollt ihr euren eigenen behalten?


Meine Schwiegermutter hasst ihre schwimu seit Anfang an (sie hat meine damals regelrecht gemobbt) und auch heute nach fast 30 ehejahren ist das Verhältnis sehr angespannt und trotzdem hat sie den Nachnamen angenommen. Sie hat ja den Sohn und nicht die Mutter geheiratet.

(17) 15.08.19 - 09:57

Hallo,

du bist seit 15 Jahren mit deinem Partner zusammen und bereust jetzt, dass ihr ein Baby bekommt wegen einem bescheuerten Nachnamen und evtl. Besuchen deiner Schwiegermutter und der Schwester deines Partners? Ernsthaft? #klatsch
Ich kann das echt nicht glauben.

An die Leute die sagen: MAN heiratet nicht die Mutter. DOCH du heiratest die ganze Familie mit. Ich finde ihr solltet euch gegenseitig keine Vorwürfe machen, schon gar nicht anfangen mit ,,deine mutter/Schwester ist so und so''. Er wird das niemals einsehen, auch wenn es stimmt was du sagst. Liebes ich habe alles selber durch, bin jetzt von ihm getrennt. Ich sage auch noch vielleicht hätte man das mal entspannter angehen sollen. Ich würde auch immer mitgehen, einfach aus dem Grund, dass sie deinem Freund nichts einreden kann weil du ja eben dabei bist. Schwiegermütter und schwägerinnen können so dreist sein. Du musst alles leiser bissen kontrollieren und herunterfahren. Sei froh viele wünschen sich babys und es klappt nicht. Das ist das schönste was dich erwartet.

(21) 15.08.19 - 16:58

Hi
Zu den Problemen mit der gegenseitigen Familie kann ich dir raten, finde mit deinem Partner eine gemeinsame Ebene.
Für mich ist Schwiegerfamilie Zwangsverwandschaft, man bekommt sie einfach dazu. Versteht man sich ist das super, versteht man sich nicht, muss man einen Kompromiss finden.
Wenn ihr eure Familie nur nicht mögt, spricht doch nichts dagegen, die jeweilige Familie alleine zu besuchen. Stellt gemeinsam Regeln für euer Kind auf. Wichtig wäre dabei nur, dass ihr euch genug vertraut und die Gefühle des jeweils anderen genug akzeptiert um diese Regeln auch ggü. euren Familien zu vertreten.
Was den Namen angeht, nehmt doch von beiden etwas. Dein Nachname und einen Vornamen aus seiner Familie?
So haben wir es gemacht. Mein Familienname und seinen zweiten Vornamen als Zweitnamen. Sein Vater trug den Namen und ich fand ihn schön.
Liebe Grüße und alles Gute.

(22) 15.08.19 - 18:23

Das heißt wenn es nach dir und deinem Partner geht, lernt das Baby weder die ein noch die andere Familie kennen, weil ihr die jeweils blöd findet. Oh man. Als Tip vielleicht erwachsen werden bis zur Geburt und die Vernunft walten lassen.

(23) 15.08.19 - 19:36

Moin.

Auf euch werden noch ganz andere Ängste, Sorgen und Nöte zukommen... Da sind eure Probleme a la "den mag ich aber nicht" oder "die kann ich nicht leiden" totale Kinderkacke.
Im Sinne eures Kindes habt ihr bis zum ET einige Wochen noch, um erwachsen zu werden. Und für mich hört sich eure, sorry, Gehabe nach Machtspielchen an... Du magst meine Schwerster nicht, gut, mag ich deine Mutter nicht. Mal ehrlich. Es mag euer Kind sein, aber es ist noch lange nicht euer Besitz. Selbst so ein kleines Würmchen hat Recht auf seine Individualität. Dazu gehören auch seine Bindungen zu Personen. Und wenn es nun mal deine SchwiMu ist, dann ist das so. Gebt ihm die Chance, dass Kind selbst entscheiden zu lassen und lasst mal eure persönlichen Kindergartenbelange außen vor. Das Leben ist zu kurz und ihr nehmt eurem Kind ein Stück weit Erfahrungen mit der Familie. Ihr habt jetzt noch einige Wochen Zeit euch mal gemeinsam an den Tisch zu setzen und das im Argen liegende zu klären.
Dabei könnt ihr eure Grenzen aufzeigen und eben äußern wie ihr euch was wünscht.
Und vielleicht sollte neben eurem schnellem Erwachsenwerden auch ne Portion Gelassenheit mitwachsen. Auch, wenn du ihre Art nicht leiden magst, hat sie ne Chance zu bekommen eine tolle Omi zu werden.

Alles Gute und ich hoffe euer Kleines ist dem Twist nicht ausgesetzt.

Tja, bei Bekannten von mir ist/war das ähnlich. Bei der Hochzeit hat jeder seinen Namen behalten und bei der Anmeldung des gemeinsamen Kindes haben sich die beiden immer noch um den Nachnamen gezofft....VOR dem Standesbeamten #schock
Sie brach dann in Tränen aus und rannte aus dem Raum und bekam dann ihren Willen.
Das Ergebnis ist, dass nun der Vater immer mit dem Nachnamen der verhassten SM angesprochen wird und er jedesmal Gift und Galle spuckt.
Es ist also immer noch ein absolutes Reizthema bei den beiden, obwohl jetzt schon 10 Jahre verstrichen sind.
Mir wäre das zu sehr Kindergarten, zumal da jeder SEINEN Kopf durchsetzen will...dafür wäre mir meine Lebenszeit zu schade, wenn ich ehrlich bin.
Ich würde es auslosen, so haben mein Mann und ich es auch gemacht. Weil ich es schon sehr viel unkomplizierter finde mit EINEM Nachnamen!
Ihr solltet euch auch mit der jeweiligen Schwiegerfamilie arrangieren. Bockig sein bringt doch keinen weiter.

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