4- köpfige Familie und 'nur' ein Auto ?!

Hallo ihr Lieben,

Wir haben den Luxus, 2 Autos zu besitzen.
Wir würden uns gerne ein Häuschen kaufen, suchen aufgrund dessen nach Einsparmöglichkeiten und haben überlegt, auf das zweite Auto zu verzichten.

Ich werde wieder bei meiner Arbeitsstelle in einer anderen Stadt anfangen, aber würde auch in unserer Kleinstadt problemlos einen Job finden. Ob ich das will, ist die andere Frage 😂
Auch 'mal eben' zu Opa fahren oder in die Stadt wäre dann nicht mehr möglich. Natürlich wäre es machbar, würde aber Zeit in Anspruch nehmen, da die Busse hier eben nicht so regelmäßig fahren und eine kurze Strecke mit dem Auto zu einem Tagesausflug mit dem Bus wird 🤷‍♀️

Ich hoffe hier auf Erfahrungsberichte, vor allem von Familien, die mittlerweile auch nur ein Auto haben. Habt ihr es bereut ?!

Mir ist klar, dass es immer auch ohne geht. Es geht auch ohne Spülmaschine, Thermomix und Saugroboter, trotzdem verzichtet man ja ungern auf etwas, an das man sich so gewöhnt hat 😂

Hallo,

wir haben auch zwei Autos. Ich habe meine Familienkutsche und mein mein Mann einen Dienstwagen. Wir wohnen auch eher ländlich. Es gibt öffentliche Verkehrsmittel, teilweise mit recht guten Verbindung (Zug) (zumindest unter der Woche, wenn keine Schulferien sind), teilweise etwas schwierig (Bus). Je nachdem wo man genau hin möchte. Es wäre möglich auf ein Auto zu verzichten und ich selbst mach es oft freiwillig und fahre mit dem Fahrrad oder laufe. Ist aber auch etwas anderes wenn man sich das aussuchen kann und nicht muss. Es gibt auch Tage/Wochen wo ich keine Lust habe mit dem Fahrrad zu fahren und mehr das Auto nutze.

Wir haben unser eigenes Haus in einem (neuen) Wohngebiet... es gibt hier einige Familien die unbedingt hier bauen wollten und dafür an anderen Stellen Abstriche machen müssen - z.B.: keine zweites Auto. Den einen macht das gar nix aus, die kommen gut damit klar und die anderen fluchen nur - ist also auch absolute Typ- und Gewohnheitssache!

Probiere es doch einfach mal aus. Stell dein Auto für 2-3 Wochen zu deinen Eltern, einer Freundin etc. So, dass man nicht "schwach" werden kann und fahr mal alle Strecken ab die ihr so nutzen würdet - zu den Großeltern, Geschwistern, Freunden, einkaufen, Ärzte, Hobbys usw.

Gäbe es denn einen Plan B wenn zwar den Alltag an sich ohne Auto möglich wäre aber dann doch in Einzelsituationen eines benötigt wird? Oma/Opa, Geschwister, eine Tante etc. die mal ein Auto leihen könnten oder dich irgendwo hinbringen/abholen?
Wäre Fahrradfahren oder evtl. ein E-Bike eine Alternative?
Was für Autos habt ihr denn? Vielleicht hilft es ja sich schon zu verkleinern oder das Modell zu wechseln, welches im Unterhalt/Versicherung besser gestellt ist?

Hey
Also wir haben 2 autos und dass muss auch so bleiben, ich werde bald wieder arbeiten da die busse hier nur jede std fahren und nen mega umweg über die dörfer fährt wäre ich oder auch mein Partner entweder zu früh oder zu spät auf arbeit.
Wir haben 2 kinder einer muss immer mobil sein zum abholen/bringen während der andere arbeitet.
Außerdem hab ich im kopf falls einer unterwegs oder arbeiten ist und eins der kinder dringend zum dr muss ,wäre busfahren die schlechteste alternative.
Ausserdem bin ich mit dem auto unabhängig von bus,bahn und partner und das vollen wir so beibehalten.


Lg

Wir haben seit einem Jahr nur noch ein Auto. Mein Mann pendelt mit dem Zug zur Arbeit. Fährt mit einem cityRoller zum Bahnhof.
Und ich habe das Auto um die Kinder zu fahren und zur Arbeit zu kommen...
Und falls er doch mal ein Auto braucht, darf er den zweiten Wagen von seinen Eltern nutzen.

Wir hatten zwei Autos und uns viel auf das wir eigentlich nur zum Großeinkauf ein Auto brauchen oder um meine Familie (100km weg) zu besuchen. Also verkauften wir ein Auto. Zur Arbeit war es mit Bus und Bahn kein Problem. Dann kam Kind 1 und 2 und ich war so daran gewöhnt alles mit der Bahn zu machen, das ich auch da das Auto stehen ließ. Im Gegenteil, frische Luft und spazieren gehen ist ja gesund, also habe ich richtig viel zu Fuß gemacht. Habe aber mir auch alles mehr oder weniger in der Nähe gehabt. Jetzt sind wir umgezogen und nun, ist die Bahnhaltestelle nicht mehr direkt vor der Tür, und ich habe etwas weniger Zeit (Elternzeit nähert sich dem Ende..) jetzt benutze ich unser Familienauto täglich, mein Mann kommt so zur Arbeit. Allerdings ist er mit dem Auto viel schneller bei der Arbeit, also denke ich, das wir wohl demnächst doch wieder ein zweites Auto anschaffen. Meiner Erfahrung nach ist es im Alltag mit Kindern, sofern man arbeitet / nicht extrem viel Zeit hat, mit Auto definitiv einfacher. Wenn halt dann der Partner "ohne Kinderbetreuung" ohne Auto zur Arbeit kommt ist es ja okay. Aber wenn nicht, würde ich nicht auf ein zweites Auto verzichten.
LG

Wir haben seit vielen Jahren nur ein Auto.
Ich arbeite zuhause und mein Mann fährt mit dem Auto in die Arbeit.

Aber:
Wir haben hier alles vor der Tür (Ärzte, Apotheken, Einzelhandel, Bäcker, Metzger, sogar weiterführende Schule) und der Bus in die Innenstadt fährt im 10min Takt.

Natürlich sind die Häuser hier teuer. Mein Bruder baut „auf dem Dorf“ und für das gleiche Geld gibt es 30% mehr Grundstück und Wohnfläche.
Aber der nächste Bäcker ist 10min mit dem Auto entfernt. Einzelhandel und Ärzte nur mit dem Auto zu erreichen.
Ohne zweites Auto geht es da nicht.

Kommt also immer auf das Umfeld an.

Moin,

wir hatten mal eine kurze Phase mit 2 Autos, da waren wir auch 4 Personen. Ich fand es grauenhaft, ständig war irgendwas... 2x Winterreifen aufziehen, alle Verschleißteile gehen quasi doppelt kaputt, 2 Autos zur Inspektion. Das Plus an Komfort und Bequemlichkeit wog die Nachteile und vor allem die immensen Kosten m.M. nach überhaupt nicht auf und ich hatte nie Freude an den 2 Autos.

Wir haben 3, demnächst 4 Kinder und fahren derzeit einen Kombi (7-Sitzer); ich spare gerade auf einen Mini-Bus #schwitz#verliebt

Mein Partner hat eine recht doofe Pendelstrecke mit dem Bus, aber bekommt seine Monatskarte sehr günstig über die Arbeit und hat sich inzwischen dran gewöhnt. Es geht 1 Stunde pro Tag mehr drauf an Pendelzeit als mit einem Zweitwagen... das kleinere Übel, wie ich finde. Für später wäre es auch möglich, sich den Wagen zu teilen, einer 2 Arbeitstage und einer 3.

Ich glaube, du würdest dich dran gewöhnen statt nur spontan mal eben zu Opa dann doch den Besuch mit dem Fahrplan abzustimmen und gleich auf dem Rückweg noch beim Laden vorbei und und und. Das ist reine Gewohnheit und nach 2 oder 3 Monaten hast du es sicher drauf, Strecken gut zu kombinieren.

LG, Nele

Hallo
Testet es doch einfach mal und lasst das eine Auto stehen.
Wir wohnen zwar in einem kleinen Ort, in dem man schon nach dem Bus schauen muss, haben aber das nötigste und etliche Vereine vor Ort oder in gut erreichbarer Nähe (mit dem Fahrrad).
Wir nutzen so viel es geht hier, kenne aber auch einige die zB. den Dorf KFO als nicht ausreichend empfinden #gruebel
Der springende Punkt sind unsere Arbeitsstellen. Wir mögen unsere Arbeitgeber sehr und sehen keinen Grund für einen Wechsel. Die Entfernung ist nicht weit, aber mit öffentlichen Verkehrsmitteln eine halbe Weltreise. Mehrfach umsteigen, Verbindungen zu doofen Zeiten,.. Das ärgert mich ehrlich gesagt schon. Machbar wäre es, würden wir das aber täglich machen, würde es den Alltag total sprengen.
Wir machen das beste draus, lassen das Auto sonst für Kurzstrecken stehen, schauen nach Fahrgemeinschaften,..
Privat wäre es sicher eine Umstellung, aber machbar. Man müsste mehr planen und könnte vielleicht nicht immer ganz so spontan sein. Negativ sehe ich das jetzt nicht unbedingt. So denkt man sicher nochmal mehr darüber nach, welche Strecken wirklich nötig sind.

LG

Ein ordentliches E-Bike und Anhänger!
Wir sind zwar nur zu dritt, haben aber auch nur ein Auto, obwohl beide berufstätig sind und wir ländlich wohnen.
Klappt super. Wenn wir alle Jubeljahre mal ein großes Auto brauchen, leihen wir eins bei der Autovermietung und fertig. Spart unterm Strich richtig viel Geld.
#winke

Wir hatten damals auch nur 1 Auto, als wir aufs Land gezogen sind. Daher habe ich genau auf die Infrastruktur und auf die Verkehrsanbindungen geachtet, da Land nicht gleich Land ist.
Ich wollte möglichst viel zu Fuß erledigen können, d.h. Metzger, Bäcker, Supermarkt, Frisör, Arzt, Kindergarten, Grundschule, Sportvereine etc. sollten fußläufig zu erreichen sein. Die Anbindungen an Bus und Bahn sollten regelmäßig möglich sein usw.
Wir hätten uns ein Haus für 100T Euro weniger kaufen können, wären dann aber komplett auf ein Auto angewiesen gewesen.
Jetzt kann ich durch Krankheit kein Auto mehr fahren und mache jeden Tag 3 Kreuze, dass wir uns damals nicht auf das günstige Haus eingelassen haben, sondern hierhin gezogen sind, wo all unsere Kriterien erfüllt werden.
Man weiß nie, wie doof es kommt!

Es kommt extrem darauf an wo Du wohnst/arbeitest und der Rest ist Gewöhnung.
Wir hatten früher jeder ein Auto. Als wir zusammen- und umgezogen sind haben wir eins abgeschafft. Wir sind nun bald 4, wieder frisch umgezogen und es steht immer mal wieder zur Diskussion ob wir das Auto ganz abschaffen. Wir behalten es fürs Vergnügen wie Ausflüge etc, brauchen tun wir es nicht.

Aber: wir haben die Wohngegend bewusst nach Infrastrukturkriterien ausgewählt. Dh. von uns braucht keiner das Auto zur regulären Arbeitsstelle, Kinderarzt, Supermärkte, Sport und Freizeit etc, ALLES was eine Familie braucht ist in unmittelbarer Nähe oder mit den Öffis super angebunden.
Mein Mann hatte jetzt das Auto ein paar Wochen regelmässig zur Arbeit genutzt und da musste ich doch glatt meine Gelüste auf einen IKEA-Bummel auf das Auto timen - da kam von Freunden die am Dorf wohnen gleich wieder "Zweitwagen". Es ist totaler Humbug in unserer Situation ein zweites zu haben, aber das muss man glaub erst selber erleben.
Daher: Probiere es aus. Stell es mal 4 Wochen auf Halde. Und wenn ihr eh kaufen wollt würde ich die Infrastruktur in die Kaufentscheidung mit reinnehmen.

In meiner vorherigen Ehe hatten wir nur ein Auto. Meine Frau musste täglich relativ weit zur Arbeit mit dem Zug pendeln. Manchmal hat es sie genervt, aber grundsätzlich ging das. Mit dem Auto wäre die Strecke auch nicht schöner gewesen.

Das Auto hatte ich, weil ich mit Bus und Bahn viel länger zur Arbeit brauchte und außerdem es zeitlich sonst gar nicht geschafft hätte, unsere Tochter abzuholen. Für alles, was dann nachmittags angefallen ist, hätte ich gar kein Auto gebraucht. Und Großeinkauf war dann eben am Wochenende dran.

Es ist eine Organisationssache, aber grundsätzlich klappt es auch als Familie mit nur einem Auto. Wir hatten auch immer den Luxus, im Notfall auf ein Auto meiner Eltern zurück greifen zu können.

Wir haben gar kein Auto, benutzen bei Bedarf aber Autos aus einem Carsharing-Pool. Die Vorteile sind die fehlenden Fixkosten (unter dem Strich zahlen wir jährlich weniger als wir für die Parkplatzmiete in der Nähe unserer Wohnung zahlen würden, und dann hätten wir nur einen Parkplatz und noch kein Auto) und die Möglichkeit, den Autotyp je nach Bedarf auszuwählen, einen kleinen Stadtflitzer oder eher einen grossen Transporter.

Ich bin mir bewusst, dass das in Gebieten, wo der öffentliche Verkehr dünn oder umständlich ist oder um 18 Uhr eingestellt wird, keine Option ist.

Als ich Kind war, hatten wir lange als siebenköpfige Familie nur ein Auto.
Da war halt immer Organisation gefragt.
Der Vorteil war, dass wir den Supermarkt direkt gegenüber hatten, man also dafür kein Auto brauchte. Und die Verwandtschaft war auch mit dem Auto mind 1,5h entfernt, da wurden Besuche sowieso geplant;-)
Soweit war das immer total in Ordnung. Innerhalb unserer Kleinstadt (mit nicht so toller Busanbindung) haben wir viel zu Fuß oder mit Rad/Roller gemacht

Ich erinnere mich allerdings an zwei blöde Situationen. Beide Male war mein Vater mit dem Auto weg und eines von uns Kindern war verletzt. Einmal hat die Nachbarin meine Mutter und Schwester von einem Krankenhaus ins Nächste gefahren, einmal musste ich in der Schule 1h auf den nächsten Bus warten und wurde dann von einer Freundin meiner Mutter ins Krankenhaus gefahren. War blöd, hat aber funktioniert und im Normalfall sind die Leute ja hilfsbereit.

Puh ja wenn man es nicht anders kennt ist das sicher schwer.
Wir haben schon immer nur ein Auto und kommen sehr gut klar. Wir erwarten unsere Nummer drei und fahren einen touran
Ich arbeite nicht und mein Mann im Dorf neben an. Einmal im Monat hab ich 5 Tage kein Auto. Man muss sich absprechen und organisieren, aber für uns überhaupt kein Problem so. Wir brauchen wirklich nur eins.
Allerdings wohnen wir auf dem Dorf, hier gibt es nicht mal einen Bäcker. Also nichts 🤣
Für alles müssen wir fahren. Das geht halt alles weil mein Mann es nicht für die Arbeit brauch 🤷🏼‍♀️ In der Stadt ist das ja alles nochmal viel einfacher

Wir haben nur ein Auto, das ich brauche um zur Arbeit zu kommen.
Meine Freundin fährt mit der Straßenbahn, die direkt vor unserer Wohnung abfährt/ hält.
Sie fährt 20 Minuten, steigt aus und geht noch 200 m bis zur Arbeit.
Einkaufen fahren ich nach der Arbeit wenn es viele Sachen oder Getränke sind, Kleinkram bringt sie mit.
Die Kinder kommen zu Fuß / Bus zur Schule und wieder zurück.

Wir waren mal eine kurze Zeit mit einem Auto unterwegs, mit Baby und Kindergartenkind.
Unseren Großen brachte ich zu Fuß in den Kindergarten. Mein Mann ging Schichten, so hatte ich das Auto doch recht häufig. Und man konnte genau planen mit Einkaufen.

Als mein Kleiner drei Jahre alt wurde, hatten wir allerdings einen Fiat Panda als Zweitwagen (4 Türer) gehabt. Die Kita (in unsere konnte er nicht gehen, da er Integrationsstatus hatte) war 12 Kilometer von uns weg. Und zur Arbeit musste ich auch noch. Und neben der Arbeit wurde die Fahrerei auch noch viel mehr. Die Kinder hatten auch noch Therapien in der Großstadt, 20 bis 25 Kilometer vor uns weg eine Tour. Und später kam für den Kleinen auch noch Autismustherapie dazu, 40 km eine Tour. Und die Besuche bei meiner Mutter wurden auch noch häufiger, war umgezogen von der Stadt zu meiner Schwester (Ma hatte aber eine eigene Wohnung dort). Sie war nicht mehr sehr fit nach Oberschenkelhalsbruch, ehemalige Nachbarn und aktuelle Freundschaften kamen nicht mehr so häufig. Also musste sie häufiger besucht werden, meistens 1 x die Woche (sonst alle 2 bis 3 Wochen). Mein Mann fuhr in der Zeit einen Opel Zafira und ein SUV von BMW, den brauchte er für die Arbeit.

Bei uns hat sich doch einiges geändert. Ich fahre inzwischen ein doch etwas größeres Auto: Opel Meriva. Da muss der Rollstuhl von meiner Mutter rein (lebt inzwischen im Pflegeheim), damit sie auch mal rauskommt. Mein Mann und mein Großer teilen sich einen VW Crafter (wegen der Motorräder), beide haben ein Motorrad und fahren damit.

Ich brauche den Platz im Auto auch noch wegen Einkäufe usw.


LG Hinzwife

Habe vergessen zu schreiben: Wir wohnen auf einen Dorf mit nicht so guten ÖPNV. Die Termine der Kinder passten nicht mit dem Busfahrplan und das dauerte mir einfach zu lange mit der Fahrerei. Und soviel Zeit zu verdatteln hatte ich auch nicht.

Hallo!

Ob ein Auto reicht, oder ob man ein zweites braucht, hängt ja nicht nur von der Kinderzahl ab, sondern auch von den allgemeinen Umständen. Wir wohnen eher ländlich, mein Mann hat gute 5km zur Arbeit, bei mir sind es je nach Streck 8-9km. Wir könnten zwar beide mit dem Bus fahren, allerdings passen die Buszeiten nicht so ganz zu unseren Arbeitszeiten. Um pünktlich zu sein, müssten wir beide mit dem Bus fahren, mit dem auch die Schüler fahren (also voll, laut, anstrengend) und wären dann aber deutlich früher als nötig an der Arbeit. Und abends das gleiche Spiel umgekehrt - 18:30 Dienstschluss, 19:24 geht der nächste Bus.
Das Fahrrad wäre noch eine Option, aber wir arbeiten beide in einem Beruf, wo ein gepflegtes Erscheinungsbild wichtig ist. Und wenn ich 10km Fahrrad im hier vorherrschenden Gelände gefahren bin, muss ich erst einmal duschen. Mein Mann hätte zwar die kürzere Strecke, aber auch er muss über diesen Hügel erst einmal rüber, da kommt man schon ins Schwitzen.
Die Kinder kommen nur in sofern ins Spiel, als das Auto uns morgens auch eine Zeitersparnis bringt, wenn wir mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren würden, müssten wir morgens vor den Kindern (bzw. jetzt nur noch vor dem Kleinen) aus dem Haus und wären abends auch später wieder da.
Allerdings würde ich behaupten, das 2. Auto ist immer noch günstiger als ein Haus in besserer Lage. Wir haben für unser Haus mit Grundstück ca. 300.000€ bezahlt, in den zentraleren Neubaugebieten hätten wir alleine fürs Grundstück schon locker 150.000€ oder mehr gezahlt. Und der Preisunterschied will erst einmal eingespart werden (Ich muss dazu sagen, dass mein Auto mittlerweile 11 Jahre alt ist und damals bar bezahlt wurde. Darüber hinaus ist das Auto recht sparsam und günstig in Steuer und Versicherung).

LG

Hi,
also bei uns geht es, mittelgroße Stadt, zu Fuß ca 25 Minuten in die Innenstadt, zur Schule 20 Minuten.
Ich fahre prinzipiell kein Auto mehr. Zur Arbeit Bus oder Rad, Businfrastruktur naja...alle 30 Minuten, aber schlechte Querverbindungen.
Vorteilhaft finde ich: da wir zwangsläufig ohne Auto waren, konnte meine Tochter früh weite Strecken laufen und rad fahren. Entlastend ist aber, dass mein Vater auch mal den einen oder anderen Fahrdienst übernimmt.
Klar, mit Auto wäre es einfacher - wir brauchen auch schonmal eine Stunde Anreisezeit, wo es mit Auto eher 15-20 Minuten wären, aber ich überpacke den Tag auch nicht, und auf dem Weg lässt sich gerade mit Kindern viel entdecken.
Ich habe folgende Rechnung angestellt: Würdenich mir ein Auto kaufen, entsprechend meinen Ansprüchen an Komfort und Sicherheit und rechne alles rein, also Benzin, Versicherung, Steuer, Reparaturen, Parkhaus...dann komme ichbauf Kosten von 300 Euro im Monat. Ziehe ich den Bus ab, 250 - dafür gönne ich mir auch 1-2 Mal im Monat ein Taxi, wenn es schnell gehen muss oder wir faul sind.
lg

Das kommt auf die täglichen Entbehrungen an, sonst empfehle ich ein Lastenrad mit E-Motor.

Ich hab noch nicht mal nen Führerschein (bin aber dran). Ich komme super klar, hab ein Fahrrad mit Anhänger für 2 Kinder und 1 grosse Einkaufstaschen sowie einen Bollerwagen. Ich pendle mit dem Zug zur Arbeit, Dauer 70 Minuten (mit dem Auto wären es 90-120 Minuten).
Den Führerschein mache ich eher der Vollständigkeit halber und leider auch mit sehr tiefer Motivation - ich habe mein Leben immer ohne Auto gemeistert und es fehlt mir auch nicht.

Allerdings würde ich mir kein Haus kaufen, wenn es finanziell so knapp ist, dass man sich zwischen Auto und Haus entscheiden muss. Ist aber nur meine persönliche Meinung.

Wir haben 2 Autos.
Mein Mann fährt aber ein ganz einfaches, günstiges, altes Auto. Damit fährt er auch nur auf Arbeit, 20 Minuten entfernt. Wenn etwas kaputt geht, kann er es selber reparieren und die Teile sind nicht so teuer.

Ich fahre quasi das große Familienauto, was dann auch am Wochenende oder zum Feierabend genutzt wird.

Ohne 2 Autos gänge es bei uns nicht, da wir beide 20 Minuten vom Wohnort entfernt arbeiten. Muss auch ehrlich sagen, dass ich nie mit dem Bus fahren würde. Wäre hier auch viel zu umständlich. Ich fange Morgens um 6 an, da müsste ich hier schon um 4 mit dem Bus los 🙈 Zu meinem Mann seiner Arbeitsstelle fährt glaub ich so zeitig noch gar kein Bus 😅

Hallo 😊
Ich und mein Freund haben 2 Autos, wir leben aber auch auf dem Land in einem Haus.
Würden wir in der Stadt leben, wäre 1 Auto absolut in Ordnung.
Aber da die nächste Stadt 13 km entfernt ist, ist das undenkbar. Sind zwar nicht die Welt, aber würde bei einem kleinen Einkauf (wie du auch schon sagtest) zu einem Tagestrip werden. Bus fährt zwar ab und zu aber nicht einmal im Stundentakt und der nächste Bahnhof ist 5 min mit dem Auto entfernt. Und selbst da fahren die Züge nur im Stundentakt.
Das Auto bräuchte leider mein Freund, da er relativ früh mit der Arbeit beginnt, und die Zugfahrt dorthin eher ein Umweg wäre, der dreifach so lang dauern würde. Ich könnte ihn zwar bringen und abholen, wäre aber im Endeffekt so ein unnötiger Spritverbrauch.
Alsoooo ja wie gesagt, in der Stadt, wenn ich alles um mich herum hätte (Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte, Kindergarten, Schule und gute Verbindungen) würde mir 1 Auto vollkommen genügen. Am Land würde ich alleine im Haus versauern 😂

Wir hatten am anfang kein auto. Das ging genau so gut wie mit auto.
Kommt halt darauf an wie die verbindungen vor ort sind. Die sind hier bei uns super.
Jetzt haben wir eins. Aber fahren nur wenn was dringendes ist oder für grössere sachen, früher haben wir uns dann halt ein auto geliehen.
Ansonsten fahren wir auch heute mit auto, noch sehr viel mit öv.

Glg alyal

Übrigens sind wir zu viert und in ein paar monaten, zu fünft.

Hallo,
wir haben Spülmaschine, Thermomix, aber kein Auto.
Bei 4 eigenen Kindern und 9 Tageskindern muss jeden Tag eine Menge auf den Tisch, aber wir gehen mit dem Fahrradanhänger einkaufen. Zu Hobbys, Freunden, zum Arzt etc., das geht alles per Rad. Mein Mann und ich wir arbeiten von zu Hause, das heißt es fallen auch keine Arbeitswege an. Es ist alles eine Sache der Gewöhnung. Ich konnte mir vor 2 Jahren überhaupt nicht vorstellen, ohne Auto zu leben. Inzwischen weiß ich gar nicht mehr, wie es mit Auto ist.