Verstehe das Unverständnis nicht 🤦🏼‍♀️

Hallo,
in 2 Wochen sind wir zu einer 75. Geburtstagsfeier vom Opa Seite von meinem Mann eingeladen in einem Restaurant . Unser Baby mittlerweile fast 4 Monate ist zur Zeit sehr viel am schreien und möchte viel herumgetragen werden. Essen bei uns ist zur Zeit auch mehr oder weniger anstrengend 🙂.
Gerne würde ich zuhause mit dem Baby bleiben aber mein Mann möchte dies nicht verstehen. Er sagt, ach vielleicht ist es dort nicht so schlimm mit dem schreien und bla bla bla. Ich sag halt, für mich ist es auch nicht toll, ständig mit dem Baby dann irgendwo hinzumüssen zwecks stillen und dann mein Essen kalt genießen oder überhaupt nicht genießen können. Er will es einfach nicht verstehen habe ich das Gefühl.
Für mich wäre es einfacher zuhause zu bleiben und vorallem viel stressfreier.
Wie bekomm ich das in seinen Schädel?

Lg

Oje. Wir waren auch zu nen Geburtstag im Restaurant eingeladen. Als mein Baby brüllte, bin ich mit ihm ins Auto, hab gestillt. Aber es hat sich richtig eingebrüllt. Alle haben sich gewundert wo ich so lange bleibe. Aber niemand kam auf die Idee mal nachzuschauen, was los ist.

Warum hast du niemanden gesagt, wo du hingehst? Unlogisch.
Und warum ins Auto? Man kann ganz nett fragen in jedem Lokal und es findet sich immer eine Lösung.

Ich bin auch immer ins Auto. War ruhig, ungestört und super bequem :-).

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ICH würde mit Baby im TT oder Trage hingehen, da kann das Baby sich zurückziehen. Und wenn die Stimmung tatsächlich kippt, kannst du immer noch gehen.
Auch würde ich im Vorfeld mit meinem Mann reden, dass er auch mal das Baby nimmt/rumträgt, so dass du auch in Ruhe essen kannst.

Bei manchen Babies funktioniert das einfach alles nicht. Ich denke immer noch mit Grauen an den 60. Geburtstag meines Vaters zurück, da war meine Tochter 8 Wochen alt und hat praktisch durchgebrüllt. Tragen, Pucken, Stillen, nichts hat geholfen. Raum zum Zurückziehen gab es dort keinen, und ich musste nach einer Stunde vor dem Essen wieder gehen.

Klar, probieren kann man es. Aber wenn man eben die Erfahrung gemacht hat, dass es oft nicht funktioniert, warum soll man sich dann den Stress antun? Ich verstehe die TE.

Ich habe ja geschrieben, dass ICH es so handhaben würde....und mein 2. Kind war ein Baby, welches sehr schnell überreizt war und dann geschrien hatte. Tragehilfe/TT war das das Zaubermittel schlechthin. Weiß also, wovon ich rede 😊.
Vielleicht hat die TE sowas einfach noch nicht für sich in Erwägung gezogen?
Und wenn es nicht klappt, geht man halt einfach. So habe ich es damals auch gehandhabt. Da wird niemand was sagen.

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Erwarte nicht, dass er es versteht. Ihr setzt unterschiedliche Prioritäten . Es ist seine familie. Wie wäre es, wenn es deine wäre? Würdest du dann gehen?
Sag ihm klar, dass du nicht mitkommst.

Ich kann dich verstehen, es gab bei uns auch Situationen in denen es ziemlich anstrengend war und ich so manche Mission gerne abgebrochen hätte 😁Aber ich muss sagen, dass ich es an deiner Stelle trotzdem versuchen würde, in zwei Wochen kann sich schon ne Menge verändert haben und vielleicht ist es entspannter als du denkst. Besteht denn nicht die Möglichkeit, dass ihr euch, falls euer Kleines keine Lust mehr hat und getragen werden möchte, euch abwechselt? Oft nehmen ja auch gerne Verwandte die Kinder ab, sodass man in Ruhe essen kann.

Liebe Grüße

Hallo,
Ich hab 2 kinder mittlerweile 3 jahre und 17 Monate alt..versteckt hab ich mich nie zuhause,wir waren auf große geb feiern,Hochzeiten und so abends mal in Restaurants..ehrlich gesagt kann ich dein mann verstehen,du weißt doch garnicht wie es wird ,sollte dein baby sich nicht beruhigen lassen kann man immer noch nach hause,und wegen stillen naja wenn man sich dafür entscheidet weiß man ja vorher das man ggf in der Öffentlichkeit den mops rausholen muss,wenn das kind hunger hat das ist kein grund sich zuhause einzusperren..tuch drüber und gut ist..ich glaube du schiebst dein baby vor um es dir leicht zu machen sorry


Lg

Sie kennt ihr Kind, sie weiß wohl am besten, was das Kleine verträgt und was nicht. Und wieviel Stress sie selbst verträgt. Zu behaupten, sie würde ihr Kind als Vorwand nehmen finde ich ganz schön dreist.

Wie gesagt,MEINE meinung!!

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Dein Instinkt ist da völlig richtig! Wir waren mit 4 Monaten bei einem großen Geburtstag vom Onkel meines Mannes. 60 Leute. Musik und Gespräche. Ende vom Lied, ich war mit dem Zwerg wirklich pausenlos unterwegs mit dem Kinderwagen und habe ihn einmal in einem Kämmerchen hinter der Küche gestillt. Gegessen habe ich nix. Gespräche? Pustekuchen. Es macht einfach keinen Sinn, ist Stress für Baby und Mama und muss man mit so kleinen Krümeln einfach mal beiden. Es kommen auch wieder andere Zeiten. Wenn du Argumente brauchst. Sag deinem Mann, jedes Geräusch, dass wir wahrnehmen kommt beim Baby 3x lauter an. Zu viele Gerüche sind sehr stressig für die Zwege. Das Immunsystem ist immer noch empfindlich und sollte nicht zu vielen menschlich unterschiedlichen Biotopen ausgesetzt werden.
Gruss und viel Glück.

Gar nicht. Weil ich dich auch nicht verstehe 🤷🏻‍♀️. Gerade Restaurants sind sehr bemüht und stellen das Essen warm. Außerdem kannst du für ein paar Minuten dein Kind auch jemanden (dem du vertraust) in die Hand drücken (falls es für dein Kind ok ist).
Und ich hab das Gefühl (rein vom schreiben her) dass du dich total reinsteigerst und gar keine Lust hast. Versuch dich zu entspannen und versuch gelassener zu sein.

Stillen kann man meistens planen. Dann wird eben vor dem Essen gehen / vor dem Essen zu Hause noch mal gestillt, sodass ein erneutes Stillen während des Essens unwahrscheinlich ist.

Ansonsten sind genügend Verwandte da - irgendjemand will doch wahrscheinlich immer das Baby halten, sodass du auch in Ruhe essen kannst. Und wenn nicht, dann bestellen dein Mann und du eben zeitversetzt, sodass einer zuerst und der andere danach essen kann.

Es gibt Möglichkeiten, man muss nur wollen.

Bei uns war das Stillen nicht planbar, egal wie man das wollte. Sobald ich aus dem Haus mit der kleinen war, wollte sie ran. Es ist immer noch so, dass wenn wir unterwegs sind, sie recht schnell Hunger bekommt (sie ist 1J. und 4M. alt und wird tagsüber nicht mehr gestillt, ausser vor dem Schlafen). Ich habe immer damit gerechnet, dass sie gestillt werden wollen wird (hoffentlich richtig geschrieben 😂).
Jedenfalls sah das bei mir so aus: vor dem rausgehen - stillen, schnell ins Auto, ankommen - stillen, nach dem Einkaufen, Spazieren (zwischendurch wieder stillen 😂) oder sonst was wieder stillen, dann wieder ins Auto, unterwegs wenn sie sich nicht mehr beruhigte, wieder anhalten und stillen. Und der Weg mit dem Auto war maximal 20 Minuten. Also entspannt klingt es nicht. Deshalb kann ich die Fragestellerin verstehen.
Naja, andererseits war das doch ein Plan in meiner Situation.

LG

Das kann durchaus sein, ist aber sicher nur die Regel.

Man findet zu jedem Beitrag ja auch immer jemanden der begründet, warum wieso weshalb etwas nicht geht. Ja. Ich stimme zu, das gibt es. Wenn man aber immer alle Eventualitäten abwägt, braucht man keinen Rat mehr geben...

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Ihr habt zwei diametral verschiedene Standpunkte. Er will an die Feier, sieht das Problem mit dem Baby nicht. Du willst nicht an die Feier, siehst in dem Kontext nur Probleme mit dem Baby.
Warum nicht eine Einigung: Ihr geht hin, aber ihr einigt euch im Vorfeld sehr genau über die Aufgabe von euch.
Rumtragen beim Essen: Papa. Stillen: Mama. Soooo schwer sollte das nun ja nicht sein, oder? Gezeugt habt ihr es vermutlich auch gemeinsam, dann teilt euch nun auch die Aufgaben.

Es ist in 2 Wochen, nicht Morgen... vielleicht ändert sich bis dahin noch etwas.
Ist es weit von eurem zu Hause weg? Oder wärd ihr auch relativ schnell wieder daheim, wenn es gar nicht geht?

Ich weiß nicht. Hab kein Kind. Wenn ich zu meinem Mann sage, da und dort will ich aus dem und dem Grund nicht mit hin, dann geh ich nicht mit und er geht dann eben alleine, wenn er nicht verzichten kann/will. Wo ist denn das Problem?

Bist du sonst auch nicht so gerne auf den Feiern von seiner Familie?

Mein Vorschlag ist, dass er alleine dorthin soll. Ist ja auch seine Familie, da kennt er jeden.

Seine Familie feiere halt schon recht viel, was mir schon direkt nach der Geburt auf den Keks ging.
Da war das Baby nicht mal 2 Wochen alt und schon mussten wir auf einer Feier tanzen und was war das Ende vom Lied... geschrien die ganze Autofahrt ca. 40 Kilometer und die Nächte durch...! Seither hab ich ein „Trauma“. Sorry, dass mich nur die wenigsten verstehen ☹️

Warum willst du es denn nicht wenigstens probieren? Wer weiß, vielleicht ist dein Baby an dem Tag richtig gut drauf?!
Ich kann verstehen, dass der Besuch deinem Mann wichtig ist und er euch auch gern dabei hätte...
Es gibt doch soooooo viele Möglichkeiten, wenn man denn will: Kinderwagen mitnehmen oder Tragetuch o.ä. wenn das Kind müde wird. Beim Essen kann man sich abwechseln. Wo man stillen kann, lässt sich sogar vorher rausfinden. Und wenn alles nichts hilft, dann bricht man den Besuch eben ab und fährt heim.
Ich verstehe dein Unverständnis ehrlich gesagt nicht...

Ja ich hab es mir fast gedacht, dass hier Unverständnis aufkommt.
Mir ist eins bewusst geworden, stehe zu deinem Bedürfnis! Man muss niemanden etwas recht machen! Es ist deine Entscheidung.
Ich gestehe, bei meinem ersten Kind habe ich mich stark zurück gezogen. Meine Kinder waren außerdem sehr sensibel! Den Geburtstag meiner Oma habe ich in der Küche mit Baby verbracht, weil sie nur geweint hat. Ich habe meinem Kind dies angetan, weil es sich gehört!?
Mach du es besser. Wenn dein Mann gehen will, bitte. Vllt probiert ihr es und es klappt besser als gedacht. Wenn nicht, dann geht ihr früher! Fügt euch nicht um anderen zu gefallen, es ist dein Leben, deine Entscheidung.

... sie lebt aber nicht allein abgeschieden im Wald, sondern ist Teil einer Familie und einer Gemeinschaft und vielleicht ist es ihrem Mann wichtig?

Wieso traut der Mann es dem Baby und der Familie zu? Kennt er sein Kind so wenig oder steigert sich nur die TE in etwas hinein?

Manchmal geht es im Leben nicht darum, dass es für einen selbst bequem und stressfrei ist, sondern dass man jemandem gegenüber Respekt zeigt und das kann zum Beispiel ein 75. Geburtstag sein. Es geht da nicht darum, ob sie da mitfeiern kann oder nicht, sondern dass ein älteres Familienmitglied geehrt wird.

Ich finde es auch erschreckend, wie viele hier kein Verständnis zeigen. Alle scheinen ja super entspannte Babys zu haben, die alles mit machen. Und von Unsicherheit keine Spur. Ich bin mir bei allem unsicher, weil es nun mal mein erster Schatz ist. Und selbst wenn, jedes Baby ist anders, selbst Geschwister. Aber schön zu wissen, dass nicht nur ich so denke wie du!

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Unsere Tochter war 3 Monate alt bei dem Geb der Oma meines Mannes 80 Jahre alt wurde Sie.
Wir sagten wir probieren es geht es nicht gehen wir wieder (40min Autofahrt)
Ja das ankommen war schwer sie frisch aufgewacht es war ich zu laut und zuviel aber nach dem ich Sie beruhigte und sie in Ihrem Wagen abgeschirmt war alles kein problem mehr

Gegen 23uhr sind wir nachhause fall erledigt.

Ich wäre immer für zumindest probieren.

Lg

Geh hin, probiere es aus. Dann bist du nicht unhöflich gegenüber dem Gastgeber. Sollte es wirklich nicht funktionieren gehst du wieder heim. Verstehe das Problem nicht.

Wie wäre es mal selber nachzudenken ob vielleicht nicht wer das Problem ist sondern du? Warum schreit das Kind? Warum kannst du nicht stillen während dessen du isst?

Nein, ich möchte dir nichts unterstellen. Aber solche Gedanken gehen mir durch den Kopf. Vielleicht denkst du ja auch mal drüber nach.

Glaub mir, stillen während man selber am Tisch isst (mit Messer und Gabel)geht nicht... also manche...

Also ich kann das 🤷🏼‍♀️ Habe dann zwar nur eine Hand frei zum Essen, aber es geht 😉

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Das selbe Thema hatte ich vor kurzem mit meinem Mann. Wir waren zu einer Hochzeit eingeladen und abgesprochen war eigentlich, dass ich mit zur Trauung komme, er aber alleine zur Feier geht, da diese zur Schlafenszeit der kleinen beginnt und mir das zu stressig ist.
Ein paar Tage vor der Hochzeit wusste er von dieser Absprache nichts mehr und war sauer auf mich.
Ich habe ihm also klipp und klar gesagt "Ich komme mit, weint sie und ich merke sie fühlt sich nicht wohl gehe ich"
Da ich unser Baby kenne mussten wir nach 1 Stunde gehen. Er kam dann mit, weil er doch keine Lust auf die Hochzeit hatte.
Es war übrigens ein Arbeitskollege von ihm, den ich noch nie gesehen hatte🤷‍♀️

"Es war übrigens ein Arbeitskollege von ihm, den ich noch nie gesehen hatte🤷‍♀️ "

Und mit dem Dein Mann sicher noch eine Weile arbeiten muss...
Ich kann schon verstehen, dass es ihm wichtig war, dass Ihr mitkommt bzw. es ihm unangenehm gewesen wäre, wenn Du gleich von vornherein abgelehnt hättest...

Naja, mein Mann arbeitet im Lager und der Kollege ist LKW Fahrer, die arbeiten also nur indirekt zusammen und das einzige was die zusammen machen ist rauchen😅
Der Kollege hat übrigens von Anfang an gesagt, dass er versteht wenn ich mit Baby nicht mitkomme, weil die Feier mit DJ und lichtershow war. Er hatte also mehr Verständnis als mein Mann.
Meine Meinung ist halt, das unser Baby vorgeht und da es ihre Schlafenszeit war, war es für sie einfach nur scheiße.

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Möglichkeit 1: du bleibst zu Hause. Es gab Phasen mit meinem Kind, da wollte ich mir zusätzliches nicht antun. Sonst gerne und mit viel Spaß. Manchmal war ich selbst einfach so platt, dass ich nur das notwendige machte und nicht notwendige Termine verschoben habe.
Nach der Phase wurde es besser und wir machten wieder.

Möglichkeit 2:
ihr organisiert euch und sprecht euch ab. Voraussetzung: beide sind verlässlich und er unterstützt dich, wenn Plan B zum tragen kommt!

Bsp. ihr geht gemeinsam hin. Wenn Baby anfängt zu quengeln, gibt es
- einen Ruheraum (wo du dich zurückziehen kannst, OHNE dass er meckert!)
er zu dir steht, wenn du dich zurückziehst

- er nimmt dir vor Ort den Kleinen ab, trägt ihn auch herum.
du kannst/"darfst" auch in Ruhe essen - er trägt ihn; danach umgekehrt

- er bringt euch nach Hause, wenn es zu viel wird und fährt dann noch mal zur Feier.
Je nach Strecke ist das machbar. Voraussetzung: er macht es ! Ohne zu murren!


Nicht mitfahren würde ich, wenn er den Kleinen generell nicht abnimmt
nicht zuverlässig ist: du sollst bei der Feier dabei sein, aber dich um alles kümmern, er feiert und du bekommst dann danach zu hören, wie unmöglich du dich aufgeführt hast (Kind nicht ruhig gestellt bekommen hast/rausgegangen bist / nicht rausgegangen bist) usw.

Mitgehen würde ich, wenn es Plan B, C, D gibt und er sich zuverlässig daran hält. Wenn es die Örtlichkeiten erlauben, auch mal "schnell" nach Hause zu fahren und dann wieder zu kommen. Wenn niemand es übel nimmt, wenn jemand wegen Baby früher nach Hause fährt.
DANN würde ich es auch versuchen.

Nicht machen würde ich es, wenn es egal ist, was ich mache.
Komme ich, aber es passt nicht: motzen.
Komme ich mit Baby nicht, passt es nicht: motzen.
Baby/Mutter verhalten sich nicht ruhig, wie erwartet: motzen.
Mutter/Baby sitzen ruhig in der Ecke, es klappt gut: aber. .... andere Erwartungen. Dann würde ich es nicht machen
(gilt auch bei meiner Verwandtschaft)


Sprecht verschiedene Möglichkeiten durch!
Stellt er sich stur, würde ich das machen, was für mich machbar ist.
Geht er darauf ein und ist zuverlässig, dann gibt es Möglichkeiten, wie es passen könnte.
Sowohl vor Ort Plan B; als auch: wann kommst du gerne mit, wann geht es definitiv nicht; wann kommt es auf einen Versuch an + Plan B, Plan C

Ich bin da auch voll bei deinem Mann und verstehe dich nicht so ganz. Kind 1 war sehr gerne im Kinderwagen, Kind 2 im Tragetuch oder der Trage, also eine Möglichkeit, die Kleinen zu beruhigen, gab es immer. Ja, an manchen Abenden war es schwieriger als an anderen, aber dann hat einer draussen ein paar Runden mit dem Baby gedreht und gut war. Stillen war bei uns auch alles ausser planbar, aber wir sind trotzdem an Geburtstage und Hochzeiten und ich hatte immer ne ruhige Ecke.

Ich kann dich gut verstehen, wenn dein Kind so ist, wie meines war.
Ablegen war nicht, Kinderwagen schon mal gar nicht und die Tragehilfe wurde heiß und innig gehasst, dafür war Dauerberuhigungsnuckeln total angesagt. Ein müdes Baby schläft doch nicht freiwillig bei so einem Tumult ... äh haben hier alle solche Anfängerbabies gehabt? Never ist mein Kind woanders eingeschlafen. Ich weiß noch, als wir um 4 Uhr nachts mit einem krähenden Baby, welches keine Sekunde die übermüdeten Augen zugemacht hatte, nach Hause gelaufen sind.
Ich finde die meisten Vorschläge, Besserwisserei und erhobenen Daumen hier völlig daneben. Ich gehe doch nicht auf eine Feier, auf der ich ständig separiert im Auto, im Nebenraum rumhänge, um ein aufgelöstes Baby zu beruhigen. Bei einer Feier, auf der erst jeder das Baby auf dem Arm haben will, es aufgeputscht wird und dann jeder besser weiß, was notwendig ist: "Lass es schreien, kräftigt die Lungen, es hat Hunger, es ist müde, ihr verwöhnt es, äh muss das sein, wir anderen möchten uns gerne unterhalten" oder später "so ein kleines Baby muss man aber nicht mitbringen, es schreit ja nur die ganze Zeit, wo war eigentlich xy , wieso war sie immer weg? Das war ja ganz schön laut! Das schöne Essen, xy hat gar nichts gegessen! Ach xy hat es ja gut, der Bruno hat ihr das Baby abgenommen (etwa 7 Minuten und 23 Sekunden Zeit zum Essen für die Mutter). "
Sorry weder ich, noch das Baby (meins damals) noch meine Verwandtschaft hätte den Abend irgendwie genossen, mein Sohn hätte das Essen gesprengt. Oder ich wäre hungrig abgezogen oder separiert gewesen und das hätte eine Ehekrise gegeben!!!

Ein 75. Geburtstag ist etwas ganz besonderes, aber es sollte dann auch um das Geburtstagskind gehen. Meine Mutter ist zwar schon 81, aber ich vermute, einen Restaurantbesuch mit Babygeschrei, Hinsetzen, Aufstehen, hastig Essen in den Schlund stopfen, plötzlicher Aufbruch würde sie extrem nervig beim Geburtstagsessen finden.
Das kann man bestimmt anders und ebenso respektvoll händeln.

Sie muss doch weder das Baby 150 fremden Leuten gegen, noch bis 4.00 Uhr nachts mit einem völlig aufgelösten Baby dort ausharren UND der Vater ist auch vor Ort und kann sein Kind sicher auch mal halten, rumtragen usw...

Danke! So sehe ich das auch!

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Ich würde mit 2 Autos fahren, sodass du im Fall der Fälle abdüsen kannst.
Außerdem würde ich direkt vor dem Reingehen stillen und das Baby ins TT nehmen (bzw. dein Mann). Das hat bei unseren immer gut geklappt. Zwischen den Gängen dann eine Runde Kinderwagen an frischer Luft, im Auto stillen, dann wieder ins Tuch.
Und falls alles nix nützt - dafür ist das 2. Auto da :-). Kommt natürlich auf due Entfernung an.

Mache deinem Mann doch folgenden Vorschlag.

Ich Pump etwas Milch ab (falls noch nie gemacht ist ja noch Zeit zum üben) und geb den Kleinen die komplette Gebfeier an dich ab. Klar das du auch die nächste Nacht dafür zuständig bist, während ich liegen bleibe. Schließlich will der Stress beim Baby ja auch verarbeitet werden.

Sagt er dazu Ja, gehe hin und genieße das leckere Essen. Plausche ein bißchen mit seiner Familie und gönne dir die Feier.


Hat er plötzlich ganz wichtige Gründe weshalb das so nicht geht, bzw. Weshalb ihr nun doch nicht zu der Feier gemeinsam gehen könnt. Auch gut dann bleibst du mit Baby halt Zuhause.

Hallo,
ich kann sich durchaus verstehen. Grade beim ersten Kind ist man selbst total angespannt und der Fokus liegt zu 100% auf den Bedürfnissen des Babys.
Nach einer Weile möchte man aber (eigentlich) auch selbst mal wieder raus.
Wir persönlich haben es so gehalten, dass ich lediglich gestillt habe und mein Mann hat alles andere übernommen. So wären wir beide recht entspannt. Gestillt habe ich überall, das war mir völlig egal - auch am Tisch. Mit Stillkleidung kein Problem, niemand sieht, was er nicht sehen soll/möchte.
Diese Gelassenheit brauchte bei uns aber auch etwas Zeit.
Wenn deinem Mann der Opa wichtig ist und eine enge Bindung besteht, würde ich es wahrscheinlich versuchen - da kann ich aber nur für mich reden.
Du kennst dein Kind am besten und bevor du da eine Fleppe ziehst, weil du gestresst bist und keine Lust mehr hast und dein Baby auch überreizt ist, kannst du wirklich besser zu Hause bleiben.
Die anderen Gäste haben ja auch nichts davon.
Du musst entscheiden 😉🙂

LG

Ich würde es halt einfach mal versuchen. Zum Stillen wird sich doch ein Plätzchen finden. Und wenn das Baby zu unruhig wird, dann lass deinen Mann mal ran. Dann sieht er zumindest, dass du nicht übertreibst. ;-)

#winke

Ich würde auch hinfahren und schauen wie es läuft, wieder nach Hause kann man immer noch. Wenn man keine Einladungen mehr annimmt ist man plötzlich einsam wenn die Kinder größer sind...