Partner mit Kind

Was ist zu beachten wenn man eine Beziehung eingeht, zusammen zieht und der Partner/in schon ein Kind hat, was regelmäßig da ist?

Kommt sehr drauf an, wie alt das Kind ist. Wieviel Kontakt schon vor dem Zusammenziehen herrscht. Wie lange die Beziehung schon existiert. Wie die Charaktere der einzelnen Personen sind.


lg lene

Eifersucht. Egal wer auf wen. Mit dem Wort und dem Gefühl wird man oft zu tuen haben.

Hallo,

man sollte sich als Partner/in unbedingt weitgehend aus der Eltern-Kind-Beziehung heraus halten- egal in welchem Alter. Also vor allem auch aus der Erziehung. Wie diese laufen soll, wenn das Kind zum Besuchs-Kontakt da ist, sollte unbedingt vorab ohne Kind besprochen werden, damit der/die neue Partner/in eine entsprechende Info hat.

Zeit mit Mama oder Papa allein ohne deren/dessen Freund/in ist für viele Kinder sehr wichtig. Wenn man zusammen wohnt, geht das natürlich nicht ausschließlich. Aber am Besuchs-Wochenende zumindest einen halben Tag bzw. stundenweise wissen die meisten Kinder sehr zu schätzen. Vor allem, wenn das Kind ohnehin eher selten bzw. nur kurz zu Besuch ist, könnte man als Partner/in ein solches Wochenende/einen Tag auch bewusst anderweitig für sich verplanen- muss ja nicht jedes Mal sein.

Weniger ist in diesem Kontext oft mehr- es fällt Kindern meist leichter, einen adäquaten "Draht" zu einem/r neuen Partner/in eines Elternteils zu entwickeln, wenn die Erwachsenen sich zurückhalten und vom Kind keine bedingungslose Akzeptanz und Zuneigung von Anfang an erwarten.

Viele Grüße,

Kathrin

So ganz würde ich das nicht sagen.

Mein Mann hat ein Kind. Dieses habe ich im halbwegs jungen Alter kennengelernt (ich glaube ungefähr mit 7)
Mein Partner war sogar froh, dass ich ein bisschen bei der Erziehung mitgeholfen habe und als ich mich zurückgezogen habe, wenn das Kind da war, standen beide plötzlich bei mir und fragten, wo ich denn bleibe.

Später kamen sogar vom Kind Nachrichten an mich, ob ich eh auch da bin ind nicht wieder mit Freundinnen unterwegs :)

Das klingt sehr schön. Ich denke der springende Punkt ist dass du dich nicht aufgedrückt hast und der Sohn von selbst auf dich zugekommen ist.

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Regeln! Ganz wichtig, sprecht euch vorher ab und notiert ein paar Grundregeln, die für alle ok sind und an die sich zu halten gilt. Da kann die kleinste Sache zum größten Sturm aufbauschen wenn sich einer ärgert über etwas, das für den anderen ganz normal ist.

Beispiel: die Kleine meines Mannes stand früher nach dem Essen auf, lies alles stehen und liegen, sogar den Stuhl hat sie nicht mal an den Tisch zurück gestellt. Sie war 8 als wir zusammenzogen. Das war für mich etwas dass sie lernen musste, in ihrem Alter kann man das erwarten. Oder anderes Beispiel: sie war gewohnt, dass sie immer auf dem Sofa vor dem Fernseher einschlafen darf. Hiess für uns Kindersendungen bis sie eingeschlafen war. Danach brachte Papa sir in ihr Bett. War für mich inakzeptabel, ich will Abends mein Sofa und TV benutzen können wie ich will. Es gab noch diverse solche Sachen. Gut war, dass wir das VOR Zusammenzug klar besprochen und definiert haben. Andernfalls hätten wir das Zusammenziehen gelassen.