Altes Haus

Hallo zusammen 😊

An die Hausherren von alten HĂ€usern:
Mich wĂŒrde mal interessieren, ob ihr euch noch mal ein altes Haus kaufen wĂŒrdet? Warum ja, warum nein?

Habt ihr handwerkliches Geschick mitgebracht oder auch gar nicht? Habt ihr trotzdem selbst gewerkelt / seid am Werkeln?

Ich freue mich auf Erfahrungen😊
Liebe GrĂŒĂŸe🌾

Unser Haus ist BJ 1911 und ja, wir wĂŒrden es immer wieder so machen 👍
Alte HĂ€user haben so viel Charme, die alten Böden, die hohen Decken, im Sommer so herrlich kĂŒhl, unser Haus hat zudem noch einen Kaminanschluss, die schöne, alte Treppe......

90% der Sanierung haben Handwerker gemacht, dazu fehlte uns das Know-how und auch die Zeit.
Den Rest erledigen wir Step-by-step selbst, ohne Zeitdruck.

Ganz lieben Dank fĂŒr deinen Beitrag 😊
Das klingt wirklich traumhaft 😍

Wir haben uns gestern wieder ein altes Haus angeschaut und genau das sagte ich in einem Raum auch zum Makler: „Hier hat es so viel Charme“ 😍😄

Außerdem hat mir unser Haus zu meinem liebsten Hobby verholfen.....dem Stöbern und Selbstrestaurieren von alten Möbeln - gefunden auf FlohmĂ€rkten, Auktionen etc... 😍😍😍

Unser Haus ist von 1890 und traumhaft schön. Aaaaber ja es ist immer was zu machen. Als nĂ€chstes die Fassade mit Fachwerk, Wetterseite. Das werden so um die 7000€ werden.
Wir haben schon etwas selber gewerkelt, ich hab aber immer Schiss was passiert, wenn es nicht richtig fachmÀnnisch gemacht ist.
Wieder kaufen, hmm ich wĂŒrde wahrscheinlich gar kein Haus mehr kaufen wollen. Und nicht mehr diese GrĂ¶ĂŸe. 225 m2.
Aber das Leben, WĂŒnsche und Vorstellungen Ă€ndern sich. Also von daher, immer ran an die alten Steine; -)

Ganz lieben Dank fĂŒr deine Erfahrung 😊

Ja das glaube ich. Es gibt immer was zu machen. Wenn eine Sache fertig ist, kann man wahrscheinlich wieder mit etwas Anderem anfangen😄

Dankeschön 😊🌾

Huhuuuuu đŸ€Ș

Wir haben uns letztes Jahr ein altes EFH gekauft 😁 Baujahr 1950, innen komplett renovierungsbedĂŒrftig, außen aber alles in Schuss und das Dach wurde vor 10 Jahren erst neu gedeckt!

Alle hielten uns fĂŒr bescheuert, wir wussten ab der ersten Sekunde dass das unser Baby wird 🙃

Der Charme von alten HĂ€usern ist einfach da! Und das baut man heute nicht mehr. Ich liebe das verwinkelte am meisten 💕

Von Tapeten ab und Styropor abmachen, ĂŒber WĂ€nde rausnehnen, neue Fenster und TĂŒren einsetzen, Balken ergĂ€nzen, Böden rausreißen bis hin zum kompletten Badneubau war bei uns alles dabei. Also der Katalog von A-Z â˜ș 120 m2 reine WohnflĂ€che haben 6 geschickte HĂ€nde in etwas mehr als 1 Jahr neu hergerichtet. Ganz fertig sind wir noch nicht, aber nach und nach wird es immer weniger 👌

Anstrengend, keine Frage. Doch ich wĂŒrde mich immer wieder dafĂŒr entscheiden, weil man sich sein Heim selbst baut â˜ș

Das klingt wirklich super😍 Schön, dass du dich immer wieder dafĂŒr entscheiden wĂŒrdest😊

Lieben Dank🌾

Mein altes Haus ist geerbt, in die Sanierung haben wir aber schon so viel reingesteckt, wie andere in ihren Neubau. DafĂŒr haben wir ein RiesengrundstĂŒck im Ortskern, ein sehr angenehmes Wohnklima und wirklich viel Platz. Wir haben an 100 qm WohnflĂ€che noch mal in etwa die gleiche FlĂ€che angebaut (das entfĂ€llt aber in erster Linie auf ein großzĂŒgig dimensioniertes Treppenhaus, Bad und "Masterbedroom". Im alten Teil haben wir durch den Wegfall der Treppe viel Platz gewonnen und alle RĂ€ume bis auf einen im Zuschnitt geĂ€ndert. Das Dach haben wir etwas hoch gesetzt, so dass da auch nochmal 36 qm WohnflĂ€che entstanden sind.

Es war sauviel Arbeit, aber ich liebe es! Wir haben alle Elektro- und SanitĂ€rinstallationen von Fachbetrieben machen lassen. Ebenso alles, was die Statik anging. Den Anbau und das Dach hat ebenfalls ein Fachbetrieb gemacht, da haben wir nur gestrichen und die Böden gelegt. Im alten Teil haben wir eine Backsteinwand freigelegt (da haben andere Verblender oder ne Tapete, wir haben die Originalwand, Dielen abgeschliffen, zum Teil Böden gelegt und Trockenbau gemacht. Die Fliesen in allen BĂ€dern, in der KĂŒche, sowie im Eingangsbereich hat mein Schwiegervater gelegt. Der hat uns viel geholfen, ebenso, wie mein Schwager.

Wow, das klingt wirklich mega😍 Da hat sich die ganze Arbeit gelohnt😍

Vielen Dank 😊🌾

Hallo

ich habe zwar neu gebaut, doch meine Eltern leben in einem Wohnhaus in der Innenstadt.

Irgendwann mussten die Holzfenster erneuert werden. Alle EigentĂŒmer wollten Kunststoff nehmen wegen der besseren Isolation. Sie haben gut 3 Jahre mit der Gemeinde deshalb streiten mĂŒssen. Schließlich ist es "denkmalgeschĂŒtzt" und alles muss Original ersetzt werden.

Schlussendlich durften die Kunststoff in Holzoptik rein. Doch es war ein langer Kampf und die Fenster kosteten das Doppelte zu normalen.

Also bei alten HĂ€usern auch auf das achten. Da sind einige dann mit dem Amt im Clinch und eine Sanierung kostet gleich nochmal so viel.



lg lene

Hallo,

Wir haben ein Jahrhundertwende-Haus und sind total glĂŒcklich damit. Das allerschwierigste war, ein solches zu finden, da diese in unserer Region extrem rar sind.

Vorallem wenn noch unverbastelt, mit Umschwung und bezahlbar.

Wir hĂ€tten auch ein modernes Haus nach unseren Vorstellungen neu gebaut, aber in unserer Stadt ein grosses GrundstĂŒck so zentral zu finden, wĂ€re unmöglich resp. unbezahlbar gewesen.

Gleiche Argumente wie Incredible-Baby: Charme, WĂ€rme, Geschichte, Vergangenheit, alte Bausubstanz, gute Lage und Aussicht sowie toller Garten mit altem Baum-/Strauch-Bestand.

Wir haben das Haus - welches zwischenzeitlich mal "erneuert" wurde - quasi auf seinen Altzustand zurĂŒckgebracht, Kernsanierung war angebracht. Unter den Modernisierungen kamen all die alten Details hervor, die wir erhalten konnten: hohe Decken, Stuck, Parkett, Kacheln, Essenslift etc.

Den RĂŒckbau haben wir komplett selbst erledigt, ebenfalls die Bauplanung/-fĂŒhrung, haben da aber einen Statiker ins Boot geholt. Strom hat mein Mann gemacht (von Berufes wegen), ich habe viele Vorbereitungs-/Hilfsarbeiten wie KabelkanĂ€le rausspitzen, TĂŒren Abschleifen, Grundieren etc. ĂŒbernommen. Gartenbau/Wiederherstellung ebenfalls bis auf das Schneiden all der verwilderten ObstbĂ€ume, das hat ein GĂ€rtner erledigt. Sonst die Gewerke einzeln dazu geholt. Die meisten Baumaterialien in Absprache mit den Gewerken selbst besorgt.

Wie gesagt, wir sind mit unserem Haus wirklich richtig glĂŒcklich; seitdem die Kinder da sind, wissen wir es noch viel mehr zu schĂ€tzen. Durch die Eigenarbeit und BaufĂŒhrung haben wir sehr viel Geld eingespart, ausserdem konnten wir viele unserer WĂŒnsche bzgl. Materialien verwirklichen. Wir hatten hier aber auch durch Freunde und Familie theoretischen Support, sodass es kein "Gebastel" wurde.

ABER: das ganze war rĂŒckblickend extrem anstrengend, ging bei beiderseitigem Vollzeitjob stark an die Substanz. Der Hausbau war fĂŒr uns bisher die grösste Herausforderung als Paar. Auch die Kommunikation mit den Handwerkern darf man nicht unterschĂ€tzen, nur weniges lĂ€uft da einfach nur von selbst und wenn man arbeitet, ist das oft super schwierig. Wir hatten ĂŒber zwei Jahre praktisch null Freizeit/Ferien. Ausserdem haben wir auf einer Etage gelebt und die andere umgebaut; das war Ă€usserst mĂŒhsam, staubig und kalt. Das war VOR unseren Kindern - MIT ihnen wĂ€re der Umbau in dieser Art und Weise nie möglich gewesen - da verkommt ja schon das Aufstellen eines neuen Bettes zum Tagesprojekt ;-)

Mein Mann und ich lieben das Arbeiten mit verschiedenen Materialien und können auch mit diversen Maschinen sicher umgehen. Aber nach der 12. TĂŒr abschleifen oder nach 40qm verklebtem Nadelfilz-Teppich-Herausreissen verflucht man es nur noch - man darf sich das nicht zu romantisch vorstellen. Aber: Wir bereuen's keine Sekunde!

Wow, Wahnsinn was ihr da geleistet habtđŸ˜±đŸ˜

Das glaube ich dir aufs Wort. Da wird eine Beziehung so richtig auf die Probe gestellt 😄

Lieben Dank fĂŒr deine Erfahrung😍🌾

Unser Haus ist 120 Jahre alt, wurde aber Anfang der 60er kernsaniert und aufgestockt. Danach erfolgten nur noch kleinere Reparaturen. Als wir das Haus also vor 15 Jahren kauften, hatte es noch Nachtspeicheröfen, 2 alte BĂ€der, kleine RĂ€ume (11 StĂŒck), abgehĂ€ngte Decken aus Holz, einfachverglaste Holzfenster mit sauschweren Holzrollos--ich bin quasi rĂŒckwĂ€rts wieder rausgegangen bei der Besichtigung, zu allem Elend waren alle Möbel aus den 60ern noch vorhanden, das Schlafzimmer war aus den 40ern #schwitz
Aber mein Mann war schockverliebt und sagte "Wir schaffen das"! Tja, er hat seinen Jahresurlaub genommen und ist ins Haus gezogen, ich habe in der Heimat den Umzug organisiert und alles gepackt--35 km entfernt. Unser Erstgeborener war 1,5 Jahre alt.
3 Wochen vor dem Umzug stand ich im "Wohnzimmer"--WĂ€nde nackt, DurchbrĂŒche unverputzt, GrĂ€ben zogen sich durch den nackten Betonboden, da eine neue Gasheizung installiert wurde. Mein Mann grinste im Kreis, ich konnte mir grade noch die TrĂ€nen verkneifen.
Als wir einzogen, waren nur das Schlafzimmer, das Kinderzimmer und ein Bad fertig.
Ich will es nicht zu lang gestalten, aber man braucht Mut und Nerven und einen langen Atem! Und natĂŒrlich das nötige Kleingeld.
So haben wir das Haus zwar recht gĂŒnstig gekauft, haben aber den gleichen Preis nochmal fĂŒr Renovierungen ins Haus gesteckt. Das ging natĂŒrlich nicht alles sofort--wir haben im Dezember noch ein Bad renoviert und nun sind die TerrassentĂŒre, die NebeneingangstĂŒre und noch ein paar Fenster dran und dann sind wir FERTIG! Wobei da natĂŒrlich die zuerst renovierten Sachen schon wieder 15 Jahre auf dem Buckel haben #rofl
Aber doch, ja, jederzeit wieder! Ich liebe unser Haus! Ich habe es geliebt, die alten SchĂ€tzchen der Vorbesitzer vom Dachboden zu holen. Ich hatte einen wunderbaren Nachmittag, als ich die alten Zeitungsartikel aus den 60ern lesen konnte, die in die alten TĂŒrrahmen gestopft waren.
Aber man sollte entweder sehr viel Geld haben oder selber handwerklich begabt sein, wie es mein Mann ist. Er macht unheimlich viel selbst!
Aber jetzt haben wir ein großes Haus mit großem Garten, das sich im Wert vervierfacht hat und es ist sehr hĂŒbsch geworden.

so witzig, auch wir haben im/neben TĂŒrrahmen Zeitungsartikel aus der Zeit gefunden!

Und ja, ein (altes) Haus ist kein Projekt, sondern ein Prozess!

Wow, vielen Dank fĂŒr eure tolle Geschichte đŸ˜±đŸ˜ Toll, wie ihr das damals durch gezogen habt, vor allem mit kleinem Kind. Mega Leistung 😍🌾

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Hallo
Meine Schwester hat Anfang 2018 ein altes Haus gekauft. Bisher sind sie noch sehr zufrieden damit und wĂŒrden es so immer wieder machen. Handwerkliches Talent haben beide nicht wirklich, auch in unseren Familie reicht es nicht dafĂŒr, ein altes Haus schick zu machen. Das Haus wurde vor wenigen Jahren komplett saniert und renoviert, der alte Stil aber erhalten. Der Gutachter war begeistert.
Der einzige große Minuspunkt ist die Raumaufteilung, an der man nichts Ă€ndern kann. Sie hĂ€tten es gerne etwas offener gehabt, das ist aber in dem Haus nicht möglich bzw. bei der Modernisierung wurde schon rausgeholt was geht.

LG

Lieben Dank fĂŒr deine Erfahrung 😊🌾

Wir sind gerade in den letzten ZĂŒgen dabei â˜ș Das Haus ist aus den 1950er Jahren, zentral gelegen mit sehr großem, wunderschönen Garten. Bis auf Heizung und Dach musste alles erneuert werden. Wir haben nochmal 60% des Kaufpreises reinstecken mĂŒssen: neue Holzsprossenfenster (ohne hĂ€tte das Haus viel seines Charakters verloren), Elektriker neu, Gas-/Wasserleitungen neu, Neue Aufteilung des Erdgeschosses (DurchbrĂŒche, TĂŒren zumauern), KĂŒche neu angesiedelt, BĂ€der neu und was halt alles dazu gehört. In den fĂŒnf Monaten der Sanierung habe ich meinen Mann kaum gesehen, da wir schon zwei Kinder (1 und 3) haben und ich mittlerweile in der 30. ssw mit nr 3 bin konnte ich selbst bis auf Kinderbetreuung nicht viel machen. Auf eine Baustelle ziehen wĂ€re aufgrund der beiden Kleinen keine Option gewesen! Letzte Woche sind wir umgezogen, es gibt noch 1000 kleine Baustellen, aber ich hab die Vermutung dass es die mit Altbau immer geben wird. 😂 also, es ist sauanstrengend, man muss jeden Cent notieren damit die Kosten nicht aus dem Ruder laufen und starke Nerven haben. Aber ich bin sehr glĂŒcklich mit der Entscheidung.

WĂŒrde ich auf gar keinen Fall machen, ĂŒberhaupt nicht mein Ding. Du kaufst quasi blind, außer du entkernst alles komplett, aber dann kann man gleich neu bauen

Hast du meine Frage richtig gelesen? Ich glaube nicht 😅 Ich habe niemanden nach der Meinung gefragt, ob er es machen möchte oder nicht. Meine Frage ging explizit an EigentĂŒmer von alten HĂ€usern!

Ach ja, es macht vor dem Kauf natĂŒrlich sinn einen (staatlich geprĂŒften) BausachverstĂ€ndigen einzuladen.

Ein altes Haus kommt am ende teurer als neubau. Man mĂŒsste es Kern sanieren und alles von Grund auf neu machen. Isolieren neue Heizung und und. Allein was die Entsorgung ausmacht von kosten.

Unsere Eigentumswohnung mit 157 qm2 ist jetzt vor 7 Jahren genaut geworden und wir zahlen 800€ fĂŒr die Heizung und Warmwasser ErwĂ€rmung pro Jahr. Vorher haben wir fĂŒr 80 qm rund 2000€ bezahlt. Eine Freundin hat sich ein 25 Jahre altes Haus gekauft mit 120m2 und braucht auch rund 2000€ im Jahr nur fĂŒr die Heizung trotz neuer Fenster.

Also ich wĂŒrde es nicht machen. Man spart sich nix.
Deswegen wollten wir das Haus der Schwiegermutter auch nicht.

Meine Frage ging an EigentĂŒmer von alten HĂ€usern. Und nach dem finanziellen habe ich ĂŒberhaupt nicht gefragt😅 Das es im Endeffekt so viel wie ein Neubau kostet, ist ja klar. Aber wie gesagt, das habe ich nicht gefragt 😆 Trotzdem danke fĂŒr deine Meinung

Naja was ist der unterschied? Das Haus meiner Eltern ist 40 Jahre alt. Das Haus meiner Schwiegermutter 60 Jahre. Wir haben einen Teil (80m2) renoviert und umgebaut. Wir sind dann aber nach 2 Jahren geflĂŒchtet von der Schwiegermutter.

Ich weiss was es bedeutet ein altes Haus zu haben. Und auch so einen scheiss Umbau. Wir wollten max 10 000€ rein stecken geworden sind es 30 000€(ohne Einrichtung) und das trotzdessen wir alles ohne Firma gemacht hatten.
Beim Wand aufstemmen fĂŒr die neue KĂŒche entdeckten wir die Defekte Stromleitung ein Wunder, dass es noch nicht gebrannt hatte. Der Stromkasten war zum tauschen. Dann war hinter dem Kleiderschrank von seiner Oma (verstorben) Schimmel den haben wir auch erst beim aufstemmen fĂŒr die Steckdosen entdeckt... und so könnte ich ewig weiter schreiben

Jeder unserer Freunde hatte so solche Überraschungen. Mein Mann ist Installateur und es gab kein Haus wo er nicht ausrĂŒcken musste.

Und was reizt dich an einem alten Haus? Du bist komplett begrenzt mit dem möglichkeiten zb Raumhöhe einteilungen... wenn dir etwas an einem Alten Haus gefÀllt... kann man es beim neubau nachmachen.

Und an die jenigen die schreiben hohe RĂ€ume sind so toll. Die muss man im Winter erst mal warm kriegen. Mit einer guten Isolierung wird es auch nicht warm im Sommer. Ich weiß wovon ich spreche wir haben bei unserer Wohnung den Dachboden ausgebaut und es hatte vll höchstens 25 Grad bei 34 Grad Aussentemperatur und das im eigentlich 3ten Stock und wir haben von frĂŒh bis Abend Sonne.

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Wir haben ein selbstgebautes Recyclinghaus - es wurde direkt nach dem Krieg gebaut. Der EigentĂŒmer und Bauherr war Zimmermann. Er hatte acht große Holzformen gezimmert und aus Rheinkieseln und Bombenschutt jeden Tag acht Steine gegossen und verbaut - ĂŒber drei Jahre.
Aus den zerbombten HĂ€user hat er die alten Balken und Dielen, die noch in Ordnung waren, gerettet. Alte Fenster, eine alte, geschwungene Holztreppe, geschnitzte TĂŒren, einfache TĂŒren.
Jede Etage hat einen anderen Holzboden. Die RĂ€ume sind verwinkelt. Da nur die WĂ€nde aus Stein und Rest aus Holz ist (Holzdecken mit AscheschĂŒttung), musste er die Treppe aus Beton bauen - nach ein paar Jahren, wegen Brandschutz. Er hat also die alte Holztreppe, so schief und steil und uneben sie war, als Gießform genommen.
Leider sind die Decken niedrig.
Als wir das Haus vor 20 Jahren kauften, war es auch noch innen hĂ€sslich vertĂ€felt, die Dielen mit allerlei anderen Schichten ĂŒberdeckt - von Linoleum, PVC, Verlegeplatte bis hin zu schrecklichem Teppichboden.
Die Substanz war gut, die Lage einmalig, der Garten groß.
Wir haben das Haus gekauft, entkernt, die Dielen abgeschliffen, neue BÀder eingebaut - ich könnte so manches Bauabenteuer erzÀhlen.
Wir LIEBEN dieses Haus, es hat einen ganz besonderen Zauber. Und so ein Haus, auch wenn alles irgendwie ein bißchen schief ist, hat sonst niemand.
Die Fenster sind inzwischen nei, das Dach auch, die Elektrik ... und vieles mehr. Dennoch hat dieses Haus einen unverwechselbaren Charme und ich möchte noch lange hier wohnen bleiben.

LG

Luna

Das klingt ja wirklich ganz besonders und super schön😍 Da wĂŒrde ich gerne mal MĂ€uschen spielen und mir alles ansehen 😍😄

Ganz lieben Dank fĂŒr deinen Beitrag 😍🌾

Kann ich gut verstehen, das wĂŒrde mir sicher auch gefallen. Wir konnten da nicht so sehr auf Stil oder Charme achten, da die Preise anfingen ziemlich hoch zu werden. Wir mussten erstmal prioritieren, dass es gross und erschwinglich war. Obwohl die Kinder fast schon aus dem Haus waren, aber wir haben auch eine eigene Firma und wollten da einen Lagerraum und eine Werkstatt haben. Und dann haben wir uns das Haus halt nach unserem Geschmack angepasst. Nur die kleine KĂŒche - die gefiel mir gar nicht. Wir konnten sie nicht breiter machen, aber wir haben sie lĂ€nger gemacht. Immerhin etwas.

Unser Haus ist aus den End-60ern. "Nur alt" hĂ€tten wir nie gekauft, da wir weder Lust haben, Geld zu verbrennen, noch jahrelang zu basteln oder auf einer Baustelle zu leben. Dieses Haus ist erst vor 10 Jahren komplett entkernt und komplett gedĂ€mmt worden, neue Heizung, neues Dach, Solar, neue Fenster......nun ist es ein kfW80-Haus, noch dazu riesengroß und in super Lage #pro #pro
Von daher: alt ja, alter Standard nein :-).

Und was habt ihr bezahlt? Wenn die Frage halt ok ist. Also fĂŒr das Haus selbst entkernen und neu einrichten usw?

Diesen Riesenposten inkl. Erweiterung in 2 Dimebsionen, der grĂ¶ĂŸer war als der ursprĂŒngliche Kaufpreis des Hauses, haben unsere Vorbesitzer ĂŒbernommen - und dann ein paar Jahre spĂ€ter verkauft - an uns :-).
Wir hĂ€tten weder Zeit noch Lust gehabt, sowas durchzufĂŒhren.

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Wir bauen grade mein Elternhaus um.
Es ist 1958 erbaut von meinem Opa und in den 80ern ist ein Anbau dazu gekommen,sowie neue Fenster/TĂŒren/Klinker/eine der ersten Fußbodenheizungen-die es damals gab/neue BĂ€der/KĂŒche...

Nun tauschen wir die Etagen, meine Mama zieht oben in 90 qm und wir unten zu viert in 130qm.
Heute erst haben wir die KĂŒche abgebaut, eine Wand rausgerissen, Fliesen weg gekloppt und begonnen das Bad zu entkernen.
Wir Tapezieren ansonsten teilweise selbst und machen solche Hiewiearbeiten wie Rigibs an die WĂ€nde bringen, oder eben das Entkernen der BĂ€der/Tapeten abreißen, zudem verlegen wir noch in 2 RĂ€umen Venyl boden...

Ansonsten ist das Projekt in HÀnden eines BautrÀgers, der die anderen Arbeiten erledigt.
. Es kostet schon Nerven und Kraft. Vorallem mit 2 Kindern (1&3 1/2 Jahre, wenn man nachts auch nicht immer Ruhe zum erholen hat).
Wir haben einen Abschnitt im August gemacht. Nun geht's an den aufwendigeren Teil.
Was halt anstrengend ist, ist auf der Baustelle zu leben. Du hast immer Dreck und Unordnung.
Solange das Wetter gut ist, können wir wenigstens nach draußen ausweichen.
Daher hoffe ich, dass wir mit dem gröbsten auch nach Plan Mitte Oktober durch sind.

Uns macht es aber auch Freude zu sehen wie es sich verÀndert, was wir aus dem Haus machen.

Unser Vorteil war auch das Finanzielle. Wir stecken hier nicht so viel wie in einen Neubau rein, haben es aber sehr schön.
Und das Haus bleibt in der Familie.
Könnte noch ewig weiter schreiben :) aber jezz ist erstmal Feierabend #rofl

Alles Gute fĂŒr euch :)

Wow, ganz lieben Dank fĂŒr deinen Erfahrungsbericht 😍 Wahnsinn wie ihr das mit zwei kleinen Kindern wupptđŸ˜±đŸ˜ Finde es auch super schön, dass du so in seinem Elternhaus bleiben kannst 😍

Bei allem Charme... nein, nie wieder. Habe selbst zum GlĂŒck nie eines gekauft, aber meine Großeltern und ich habe dort gelebt. StĂ€ndig was zu tun und trotzdem Nebenkosten ohne Ende und einfach nicht den Luxus, den ein Neubau hat.
Wir bauen neu, nahezu energieautark, mit WĂ€rmerĂŒckgewinnung und DĂ€mmung und Schallschutz ohne Ende.
Da ist auch immer was zu tun, klar, aber im Kern ist erstmal alles top auf die nÀchsten Jahre gesehen.

Vielen Dank fĂŒr deine Meinung 😊🌾 ja, das glaub ich dir aufs Wort. Man wird immer etwas zu tun haben.

Euer Neubau klingt einfach perfekt 😍

Unser Haus ist Baujahr 1925. Und ich liebe es, finde es wunderschön und wĂŒrde es nicht tauschen wollen.
Ich selbst bin nicht so handwerklich begabt, aber mein Mann schon. Ist auch nötig, es ist ja irgendwie nichts Standart und alles irgendwie schief;-).

Lieben Dank fĂŒr deine Meinung 😊🌾
Das klingt sehr nach uns. Ich bin auch eher handwerklich unbegabt😄

Ich sehe gerade, die anderen waren alle sehr ausfĂŒhrlich. Dann will ich auch mal.

Wir haben damals ein altes Haus gesucht, hÀtten aber auch ein schönes modernes genommen.

Unseres haben wir dann vor 15 Jahren fĂŒr hiesige VerhĂ€ltnisse gĂŒnstig bekommen. Es war stark sanierungsbedĂŒrftig und teilweise in den 70ern "renoviert" worden.

Wir haben die Fenster aus den 70ern durch zum Haus passende vierflĂŒgelige weiß lackierte Holzfenster ersetzen lassen, die neuen ZimmertĂŒren den alten nachempfinden lassen, die hĂ€ssliche 70er- Jahre-HaustĂŒr durch eine der alten nachempfundenen EichetĂŒr ersetzen lassen, den Bodenbelag im Treppenhaus entfernen lassen und den alten Terrazzo freigelegt, das Parkett (aus den 70ern, aber trotzdem schön, Eiche) abschleifen und ölen lassen. HolzfensterbĂ€nke und Rolladenkastenbretter hat mein Mann geschreinert (das hat lang gedauert, er ist ja kein Schreiner, sagt aber, wenn er kein Ingenieur wĂ€re, wĂ€re er gern Schreiner;-)), der hat inzwischen alle SĂ€gen, die er schon immer mal haben wollte;-).

Finanziell waren wir nicht besser dran als mit einem neuen Haus. Und wir sind ja nicht fertig, im Moment dĂ€mmen wir das Dach... nirgends passt eine Standardlösung so richtig, ĂŒberall muss individuell etwas eingepasst werden.

Aber es macht Spaß. Ich selbst kann nicht viel machen, aber mit meinem Mann ĂŒberlegen schon. Und manchmal nervt es auch, wenn ich sehe, wie schnell ein moderner Neubau fertig ist. Aber dafĂŒr gefĂ€llt es uns besser, steht im Zentrum und nicht außerhalb im Neubaugebiet und hat einen fĂŒr hiesige VerhĂ€ltnisse großen Garten und nicht so ein Handtuch wie viele Neubauten hier.

Wir ziehen morgen in unser Haus Baujahr 1959.
Haben knapp 1 Jahr renoviert, da eben alles 60 Jahre alt war.
Es war und ist viel Arbeit aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt.
Wichtig sind Freunde mit handwerklichem Geschick und wenn man selbst auch gerne werkelt ist es auf jeden Fall auch von Vorteil.

Wie schön😍 Da wĂŒnsche ich euch schon mal einen reibungslosen Umzug ins neue/alte 😃 Heim😍😊

Wir wohnen in einem 250 Jahre alten Fachwerkhaus und es war die beste Entscheidung!
Besonders liebe ich an dem Haus die alten Balken im Inneren, die dicken WÀnde (im Sommer schön kalt drinnen), die hohen Decken und die lange Geschichte zum Haus die auch im Stadtbuch steht.
Im Winter heizen wir mit dem großen Kamin im unteren Flur und es reicht fĂŒr das gesamte Haus. Es lĂ€sst einfach kaum WĂ€rme rein, aber auch kaum raus!
Wir hatten jedoch das GlĂŒck, dass die verschiedenen Vorbesitzer alle paar Jahre renoviert und modernisiert haben. Das Haus hat den alten Charm behalten, jedoch zum grĂ¶ĂŸten Teil neue Kabel, Wasserröhre und z.B. das Dach ist auch erst 10 Jahre alt.
Die RĂ€ume sind auch schön groß, da viele ehemals kleinen RĂ€ume zusammen gelegt wurden. Wir haben inzwischen sogar noch drei WĂ€nde wieder eingezogen um z.B. zwei Kinderzimmer im oberen Stock zu haben.

Das Haus wurde sogar weit unter Marktwert verkauft, da es vielen zu alt und mit knapp 300qm auch zu groß war. FĂŒr uns ist es jedoch genau richtig! Haben so z.B. jeder sein eigenes BĂŒro, ein GĂ€stezimmer und ein extra Zimmer fĂŒr die Hunde mit eigenem Zugang zum Garten wĂ€hrend wir arbeiten sind.

Das einzige was auffĂ€llt ist, dass eben nicht alles so gerade ist. Das fĂ€llt vor allem bei grĂ¶ĂŸeren Möbeln auf, die z.B. unten an der Wand sind, aber oben noch eine große LĂŒcke zur Wand haben oder andersrum.
Ebenfalls sind die TĂŒren manchmal unterschiedlich groß, da die GrĂ¶ĂŸe der OriginaltĂŒren heute nicht mehr verkauft wird. Die neueren WĂ€nde haben daher TĂŒren in der heutigen StandartgrĂ¶ĂŸe. Aber selbst das hat irgendwie Charme.

WÀre das Haus nicht in so einem guten Zustand gewesen, hÀtten wir es jedoch nicht gekauft. Da wÀre uns der Arbeitsaufwand und der finanzielle Aufwand zu hoch gewesen.

Das klingt wirklich traumhaft😍So richtig gemĂŒtlich und charmant😍

Danke fĂŒr deinen Erfahrungsbericht 🌾😊

Das klingt toll, ich liebe Fachwerk; im nÀchsten Leben möchte ich auch ein Fachwerkhaus:-).

Guten Abend
Unser Haus wurde 1937 gebaut und zwar von meinen Urgroßeltern 😃
Ich wollte es nicht tauschen wollen, was es fĂŒr Geschichten zu erzĂ€hlen hat, was fĂŒr VerĂ€nderungen in all den Jahren statt gefunden hat und noch statt finden werden, welches Leben, Lieben, Leid hier erlebt und gelebt wurde.
Ich wĂŒrde es nicht eintauschen wollen-ich liebe den Geruch, jede quietschende Diele -einfach alles 😊

Wir werkeln immer, BĂ€der umgebaut, Kamin wieder in Stand gesetzt, TĂŒren erneuert, Strom verlegt, GartenverĂ€nderung...vielen in Eigenregie, anderes durch Fachleute-aber es macht Spaß.
NatĂŒrlich ist es auch manchmal echt anstrengend und nervig-aber am Ende zĂ€hlt der Erfolg oder die Erfahrung 😉

Oh man das ist ja toll 😍 und vor allem das dieses SchĂ€tzchen in der Familie bleibt😍 großartig 🌾

Hallo!
Unser Haus ist von 54. Es wurde aber laufend saniert, zuletzt umfassend vor 20 Jahren. Es passte von der Raumaufteilung perfekt. Außerdem ist es sehr hell, freundlich, hat Geschichte und einen schönen Garten.

Wir haben hier nicht viel wesentliches machen mĂŒssen, das war mir sehr wichtig. Weil wir 3 kleine Kinder haben, können wir einfach nicht viel selbst erledigen und ich möchte nicht auf einer Baustelle wohnen. Mein Mann hingegen wollte schon immer gerne was handwerken. Es mangelt an Zeit, aber kleinere Aufgaben ĂŒbernimmt er schon.

Allerdings muss man bei alten HĂ€usern natĂŒrlich schon damit rechnen, dass etwas kaputt geht. Wir haben jetzt einen Rohrbruch. Trotzdem wĂŒrde fĂŒr uns kein neues Haus in Frage kommen, wir finden neue HĂ€user nicht schön. Das ist uns zu optimiert und zu wenig individuell. Aber natĂŒrlich ist es Geschmackssache.

Wir jedenfalls wĂŒrden uns noch einmal fĂŒr unser altes Haus entscheiden.

Lieben Dank fĂŒr deinen Erfahrungsbericht 😍

Das klingt wirklich schön. Und ja, da gebe ich dir absolut recht. Mit drei Zwergen daheim wollte ich auch nicht auf einer Baustelle leben 😄 Toll, dass ihr da was passendes gefunden habt 😍

Hi,

unser Haus ist Baujahr 1928.

Wir haben es direkt von der Familie gekauft, die es damals gebaut hat und es war eigentlich alles zu machen.

Wir haben einen Gas Wasserinstallateur in der Familie, der hat uns die Heizung und Rohre gemacht, Die Schlitze fĂŒr die Rohre und Elektrik haben wir selbst gemacht. Die Leitung fĂŒr Elektro haben wir auch selbst verlegt, den Anschluss an die VerteilerkĂ€sten hat ein Fachmann gemacht, genau wie den Gasanschluss.
Eine Wand haben wir rausgenommen, so haben wir unten im EG ein großes Zimmer mit Wohn/Essbereich und KĂŒche und das Bad.
Dort haben wir den Holzboden rausgemacht und selbst Estricht verlegt.
Oben haben wir den Holzboden in allen 3 RĂ€umen abgeschliffen.
Fenster wurden vom Fachmann neu gemacht.
Insgesamt haben wir 7 Monate gewerkelt, dann waren die WohnrÀume tapeziert und die Decken abgehÀngt, sowie Vinyl Laminat gelegt.
Im Flur/Treppenhaus haben wir tapeziert und die Decken abgehÀngt als wir darin gewohnt haben.

Ein neues Haus mit dem GrundstĂŒck und der GrĂ¶ĂŸe wĂŒrde hier 450.000€ kosten und wĂ€re trotz hohem Eigenkapital nicht möglich gewesen und hĂ€tten wir so auch gar nicht bekommen.
Im 2. Jahr haben wir die Mauer zum NachbargrundstĂŒck weggemacht (gehört den Schwiegis) und den Hof neu pflastern lassen, zudem gab es ein neues Dach und neuen Verputz.
Dieses Jahr, das 3. jetzt haben wir den Garten schön gemacht.

Wenn die Kinder grĂ¶ĂŸer sind mĂŒssen wir anbauen, denn das eine Kinderzimmer ist ein Durchgangszimmer zum anderen Kinderzimmer, das lies sich nicht Ă€ndern.
Da werden wir in ein paar Jahren einen Raum anbauen, damit jeder ein richtiges Zimmer hat.

Wir wĂŒrden es jederzeit wieder so machen, auch wenn es viel Arbeit ist und sehr anstrengend war die Zeit.

Das klingt nach viel Arbeit aber einem wirklich wunderschönen Eigenheim😍😍

Ich bin wirklich begeistert, wie toll ihr das alle hinbekommen habt 😍

Dankeschön 🌾😊

Ich musste in sowas aufwachsen und habe es gehasst, die Decken waren hoch und die RĂ€ume fĂŒrchterlich geschnitten und schlecht zu heizen. Meine Eltern haben jeden Cent und jede freie Minute in das Haus gesteckt, als mein Vater starb haben wir es verkauft da ich das Ding nicht geschenkt haben wollte und meine Mutter auch froh war da endlich raus zu kommen.

Ein junges Paar war so vom Charm des Hauses angetan das sie viel zu viel dafĂŒr bezahlt haben. Im Nachhinein haben wir gehört das sie nach 8 Jahren das Handtuch geworfen haben weil halt immer was war und das Geld ausging.

Wir leben nun in einem Neubau und ich liebe es. Im Sommer ist es kĂŒhl und im Winter warm. Ich zahle fĂŒr Heizung, Strom, Warmwasser nur ca 150 Euro im Monat und muss nicht Angst haben das stĂ€ndig was kaputt geht.
Freunde von uns haben einen riesigen Bauernhof ĂŒbernommen( als ich das erste Mal dort war fand ich es auch traumhaft) und versuchen seid 15 Jahren das GebĂ€ude bewohnbar zu machen. Manche Auflagen der Behörden machen die ganze Sache nicht leichter. Die Ehe ist mittlerweile Geschichte und das Haus immer noch nicht fertig.

Wenn man sich solch einem Abenteuer stellen will, kann man GlĂŒck haben, es kann aber auch schief laufen.

LG
Visilo

Wir haben vor vier Jahren ein Haus gekauft das Baujahr 1965 ist, 210 kvm. Aussen war es okay - neues Dach und neue Holzfassade im oberen Stockwerk (unten ist sowieso nur Putz). Anstreichen mussten wir die Holzfassade allerdings noch. Innen sah es ziemlich furchtbar aus und der Garten war Chaos, und die Garage auch.

Nun wohnen wir in Schweden und es unterscheidet sich schon etwas, hier wird mehr mit Holz gebaut. Aber es wie gesagt nur oben etwas Holz. Wir haben das ganze Erdgeschoss praktisch entkernt - Fussböden, WĂ€nde, Decken. Da war alte Holzverkleidung an den Decken, die haben wir abgemacht, alten Parkettboden raus und neuen gelegt, alte Fliesen raus und neue verlegt. Das haben wir alles selbst gemacht. Mein Mann hat dann auch noch die alten Fliesen von der Kellertreppe abgemacht und die Treppe mit den Resten vom Parkettboden beschichtet, und unter der Treppe SchrĂ€nke passend gebaut. Fenster haben wir neue einbauen lassen. Man hĂ€tte das auch selbst machen können, aber das wurde uns dann doch zu viel. Neue EinbaukĂŒche haben wir auch selbst reingemacht. Mein Mann die Vorarbeit und ich hab die SchrĂ€nkte zusammengebaut. Das war das erste Jahr.

Im zweiten Jahr hat mein Mann in einem Kellerraum der völlig entkernt war (da waren nur Mauern und Zementboden) ein Badezimmer gemacht. Er musste erst die alten Rohre herausnehmen, d.h. den Zement aufbohren, und dann neue Rohre. Es dauerte wohl ein halbes Jahr bis es einigermassen Form annahm. Die Kacheln nachher gingen ja schnell, die ganze Vorarbeit dauerte ewig. Er hat dann sogar mit Hilfe seines Bruders der Elektriker ist, die Elektrik selbst gemacht, Down-Lights eingebaut in die Deckenplatten, die er angebracht hatte. Insgesamt waren wir ein Jahr dran mit dem Badezimmer. Wir hatten natĂŒrlich noch ein kleineres Bad, zumindest mit Dusche.

Dann mussten hatten wir den Verdacht, dass die Abflussrohre (sorry, ich weiss nicht mehr so genau wie das alles auf Deutsch heisst) ziemlich kaputt sind nach 50 Jahren. Die wahren nur im oberen Teil vom Haus ausgetauscht worden. Also hat mein Mann in einem Kellerraum aufgebohrt und die Rohre rausgenommen - die waren auch gerade fast kaputt. Und die gingen dann weiter in den Nebenraum und hoch ins kleinere Badezimmer. Wir haben dann in allen drei RĂ€umen neue Fliesen legen mĂŒssen - das haben wir beide gemacht. Und bei der Gelegenheit gleich WĂ€nde und Decke gestrichen. In der WaschkĂŒche waren auch an den WĂ€nden Kacheln, aber an einer Wand waren sie abgegangen, die Wand haben wir dann neu gemacht. Meist wird es dann mehr als man sich gedacht hat.

Dieses Jahr dann eine neue Treppe, mehr so ein kleines HÀuschen mit Dach und so mit Treppe. Hat mein Mann ganz in Holz gebaut. Und noch eine einfache Treppe in Holz zum Nebeneingang. Und vom Garten wollen wir gar nicht reden, wir haben dauernd Projekte. An der Garage haben wir inzwischen zwei Seiten neu gemacht (neues Holz dran und angestrichen). Usw... Aber inzwischen ist es ziemlich schön. :)

Wir haben auch ein altes Haus aus den 1940er Jahren gekauft. Hier musste einiges gemacht werden. Beispielsweise mussten wir alles behindertengerecht umbauen lassen.

Eine behindertengerechte Dusche, wie hier zu sehen: https://www.schulte.de/de/de/behindertengerechte-dusche war nur der Anfang.

Hat alles ganz schön gekostet, aber es hat sich am Ende gelohnt.

Das war hier auch irgendwann das Problem nach meiner Erkrankung. Nun sind beide BĂ€der barrierefrei, wobei das obere Bad halt oben ist. Also wenn ich noch "behinderter" werde, dann Lifta oder leider ausziehen #zitter

Hallo!

Unser Haus ist von 1906 und seit 50 Jahren im Familienbesitz.

Ein neues Haus kĂ€me fĂŒr mich nie in Frage, da fehlt komplett der Charme und fĂŒr mich sehen sie alle gleich aus.

Mein Mann kann handwerklich alles außer Elektrik und wir haben ein paar Freunde, die Handwerker sind.
Ohne diesen Bonus wÀre es finanziell schwierig, weil zu tun ist wirklich immer was.

LG Claudi

Hallo, wir haben vor 7 Jahren ein altes Haus, Baujahr 1939, erworben. Insgesamt 1300 qm GrundstĂŒck. Wir sind damals erst einmal eingezogen und haben dann mit den Sanierungs- und Renovierungsarbeiten begonnen. Wir haben die Zimmeraufteilung verĂ€ndert d.h. WĂ€nde herausgerissen und an anderer Stelle wieder aufgebaut (natĂŒrlich nie ohne den Rat eines Statikers), die Haustechnik teilweise saniert Elektroanlage neu, neue Fenster TĂŒren, EingangstĂŒren, neue Fussböden, neue Decken. Wir haben quasi 2 Jahre auf einer Baustelle gewohnt (ohne Kinder, wir haben keine). Mein Mann ist handwerklich sehr begabt und wir haben fast alle Gewerke in der Familie, soll heissen: wir haben sehr viel selbst gemacht. HĂ€tten wir diese Leistungen bezahlen mĂŒssen, hĂ€tten wir gleich ein neues Haus bauen können. RĂŒckblickend betrachtet war es eine Ă€ußerst anstrengende Zeit, die uns auch als Paar sehr gefordert hat. Herausgekommen ist ein schnuckliges Haus mit Charme, wo wir uns einhundertprozentig wohlfĂŒhlen. Nach diesem Projekt wissen wir, dass wir auch Zeiten von Anstrengung und Stress gemeinsam ĂŒberstehen können. Allerdings muss man auch erwĂ€hnen, dass eben immer etwas zu tun ist was ggf. mit Ausgaben verbunden ist. Im nĂ€chsten FrĂŒhjahr beispielsweise sind die DĂ€cher des Nebengelasses dran. Ich fĂŒr mich habe beschlossen, dass es so ein Projekt nur einmal in meinem Leben gibt. Insbesondere das Wohnen auf der Baustelle, die Doppel Belastung und die fehlende Zeit fĂŒr andere Dinge haben mir sehr zu schaffen gemacht. Mein Mann wiederum, der im vollkontinuierlichen Schichdienst tĂ€tig ist, fand alles nicht so schlimm und könnte es sich durchaus noch einmal vorstellen.

LG
Nici