Rollenverteilung- wie läuft das bei euch? Traditionell oder, oder,oder...?

Guten Morgen!

Ich wollte mal hören wie das bei euch so ist?
Wir wohnen in einem ganz kleinen Kaff und gestern habe ich mich mit Freundinnen unterhalten bzw. haben zwei über ihre Männer und deren NICHT Beteiligung zu Hause geschimpft. Wie läuft das bei euch?
Bei uns ist das ein Laune- DIng. Ist mein Mann gut drauf, dann fragt er auch mal ob er mit den Kindern mal spazieren gehen soll, damit ich etwas Zeit habe aber es gibt auch Tage da kommt er wieder und legt die Beine hoch und mault nur wenn ich ihn um etwas bitte.
Wir haben vier Kinder zw. 7 und 1 und ich bin Selbstständig. Ich arbeite morgens, nachdem ich alle verteilt habe, bei den Kunden und bin Nachmittags dann Mama und Hausfrau und Gärtnerin, Taxifahrerin... und abends meist wieder im Büro.
Wie macht ihr das so? Freue mich auf eure Rückmeldungen.

Mein Partner und ich kümmern uns beide um den Haushalt. Vorallem am Wochenende wo wir beide frei haben, putzen wie sehr gerne zusammen und teilen dann alles auf, wer was macht. Mein Partner ist sehr ordentlich und hasst Unordnung und Dreck, genau wie ich. Er kann besser putzen als meine Freundinnen/Bekannte.

Guten Morgen,

warum bespricht man nicht vor der Kinderplanung, wie Arbeit , Haushalt und Kinder aufgeteilt werden?

Gibt es eine solche Rollenverteilung nur im „Kaff“? Ich glaube nicht.

Hilft es dir, wennschon schreibe, dass bei uns die Rollen anders verteilt sind? Hier macht jeder das, was gerade anfällt. Ist viel bei mir in der Arbeit zu tun, unterstützt mich mein Mann und umgekehrt.

Meinst du, dein Mann bringt sich mehr im Haushalt ein, wenn du ihm sagst, dass andere dieses machen?

VG

***warum bespricht man nicht vor der Kinderplanung, wie Arbeit , Haushalt und Kinder aufgeteilt werden?***

"Man" bespricht das bestimmt vorher, aber Theorie und Praxis sind nicht immer deckungsgleich. Das wäre ja zu schön und einfach, wenn das, was man so bespricht, immer hinterher auch eintritt bzw. noch zur tatsächlichen Situation passt ;-)

LG, Nele
mit Junge (12) und 3 Mädchen (8, 19 Monate und 36. SSW)

Da gebe ich dir recht. Wir haben es besprochen. Natürlich. Die Praxis sieht etwas anders aus. Wie ein familienleben schlussendlich aussieht wenn es soweit ist kann man nicht gänzlich einschätzen.
Wir leben zwar relativ so wie gedacht, dennoch ist es sehr viel schwieriger und nicht so rosarote wie in einer werbefamilie.
Aber wir haben weiterhin dasselbe Ziel. Der Weg dahin ist nur manchmal verändert.
Das ist Leben.

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Wir wohnen nicht einmal zusammen. Er schmeißt am Wochenende alleine den Haushalt, kocht und putzt was anfällt (meistens sind wir dann bei mir) und wenn ich ihm irgendwelche Pläne mitteile, denen ich nachgehen will, macht er das auch noch mit. Find ich meistens nicht so pralle. Was die Kinder betrifft sind das meine, Tochter ist erwachsen und ausgezogen, Sohn wohnt natürlich noch bei mir und wendet sich gleichermaßen an uns. Traditionell ist bei uns nur die Stunden- und Geldverteilung, er macht 40 und verdient gut, ich mache 15 und verdiene normal.

Allerdings kenne ich das auch von Exfreunden nicht, dass die sich zu Hause nicht ihren Aufgaben widmen. Dieses "ich muss betteln, damit er mir im Haushalt und bei den Kindern hilft" (alleine das Wort "helfen", gell?) würde ich schon im Keim ersticken. Man muss nicht so ein Getriebener sein, wie mein Mann es ist, aber dass man wenigstens am Wochenende zusammen den Haushalt schmeißt halte ich eigentlich für selbstverständlich! Und dass die Kinder, die ja Zeit mit Vater und Mutter haben wollen, am Abend ihre Exclusivzeit mit dem Vater bekommen finde ich ebenfalls normal.

Wir wohnen hier zusammen, also müssen wir auch zusammen für Ordnung sorgen... Wir wollten beide Kinder, also sind wir auch gleichermaßen für die Umsorgung zuständig... Wir arbeiten schließlich beide, auch wenn ich im Moment durch Elternzeit und fehlende Kinderbetreuung noch nicht ganz soviel arbeite...

Das einzige, was mein Mann öfter macht als ich ist tatsächlich kochen... Ich mag es nicht, mich nervt es, ich kann diesem Geschnibbel und Gerühre einfach nichts abgewinnen... Wenn mein Mann also warmes Essen haben möchte, muss er sich drum bemühen, das habe ich direkt am Anfang unserer Beziehung klar gemacht... Mittlerweile unterstütze ich ihn da mehr, aber Spaß habe ich immer noch nicht dran...

Allerdings würde mein Mann dafür niemals eine Toilette putzen, da schüttelt es ihn... Somit sehe ich meine Kochunlust ausgeglichen und wir sind zufrieden wie es ist...

LG

Ist es denn wirklich so? Klar ist Kinderbetreuung Arbeit aber sowohl in der Zeit wo ich zu Hause war als auch in der Zeit wo ich Teilzeit gearbeitet habe, habe ich viel mehr im Haushalt gemacht als mein Mann.
Wenn zwei Kleinkinder durch die Wohnung laufen macht man doch zwangsläufig mehr Hausarbeit. „Mal eben“ ne Waschmaschine anwerfen, Spülmaschine ausräumen, saugen, wischen.
Ich stell mir gerade vor, wie mein Mann abends nach Hause kommt und hier wäre nichts gemacht und er müsste 50/50 mit anpacken 😂
Versteh mich nicht falsch, mich macht diese Hausarbeit aggressiv und null Spaß, aber wenn ich ein sauberes Zuhause haben will, mache ich hier sauber oder bezahle ne Putzfrau.

Da ich nicht arbeiten gehe weil wir 2 Kleinkinder haben machen ich auch fast den ganzen Haushalt alleine.
Wenn ich mal einen stressigen Tag hatte hilft mir mein Mann noch. Und am WE machen wir den Haushalt manchmal zusammen.

Wenn ich arbeiten gehen würde, wäre das sicherlich anders. Dann müssten beide ran 😂

Huhu:-)

Im Haushalt hat jeder seinen festen part (ich hasse wäsche zusammenlegen, dafür wasche ich und hänge auf) und sonst machts der der es halt macht. Ich glaube ich hab jetzt seit fast 7 jahren die bäder nicht mehr geputzt;-)
Mein mann hat vor knapp zwei Jahren das kochen für sich entdeckt. Mittlerweile kocht er mehr als ich und sucht sich neue rezepte raus.
Das einzig rollenübliche ist die kinderverteilung bezüglich der arbeit. Er geht 50std und ich nur 25/30std. Passt:-)
In der freizeit ist es je nach lust und laune. Wir machen eigentlich alles mit den kids zusammen und wenn einer mal die füße hochlegen will, geht's halt mit den drein allein in den zoo;-)

Das war uns ist immer abhängig von dem drumherum, also dem Beruf zB gewesen.
Vor 18 Jahren haben wir uns alles geteilt. Der der da war hat gekocht, geputzt oder was auch immer anfiel. Dann begann mein Partner in der Woche nach der Arbeit und am Wochenende zu studieren, also hab ich alles gemacht, damit ich ihn in seiner wenigen Freizeit habe. Als er fertig war, hab ich mich beruflich weiterentwickelt, und er hat mehr übernommen.

Als ich 9 Jahre in Elternzeit war hab ich den Haushalt, Garten und den Papierkram alleine erledigt. Wäre anders aufgrund seines Jobs gar nicht gegangen, oder eben wir hätten gar keine gemeinsame Familienzeit mehr gehabt.

Nun bin ich selbständig zu Hause, die Kinder 10,8,6. Das meiste mache ich. Mein Mann kommt gegen 20/21 Uhr nach Hause. Ist er da, macht er auch was.

Ich bin zu Hause, deshalb mache ich ganz klar das meiste der Hausarbeit.
Aber mein Mann macht abends auch ungefragt das was zu tun ist: Wäsche aufhängen, saugen, Geschirrspüler, bügeln, Wäsche zusammenlegen usw... je nachdem was eben noch zu tun ist.
Am WE auch putzen, gärtnern.
Ich muss ihn um nichts bitten so wie er mich um nichts bitten muss.
Es gibt Dinge die er ungern macht wie kochen und waschen und Bad putzen. Dafür hasse ich bügeln und Staub putzen, das macht dann eher er. Hand in Hand, ein geben und nehmen.

Guten Morgen,

Bei uns sieht es so aus:
Uns gehört beiden das Haus,
wir haben beide die Kinder (zwei Stück),
wir gehen beide Arbeiten.
Wir machen beide den Haushalt und wir legen beide mal die Beine hoch.
Und wir haben beide unsere Hobbys, denken wir nachgehen.

Das einzige was ungleich ist, ist unser Gehalt bei gleicher Arbeitszeit, weswegen ich auch die Elternzeit genommen habe. Das eine Jahr war also eine traditionelle Rollenverteilung. Frau mit Kind Zuhause, Mann geht arbeiten.
Wobei mein Partner durch Urlaub und Überstunden bzw Minusstunden insgesamt 4 Monate Zuhause war.

Empfindest du die Rollenverteilung bei euch als ungleich oder sogar ungerecht? Dann setzte dich mit deinem Mann hin. Besprecht eure Ansichten, Wünsche und Bedürfnisse. Schaut wo ihr Kompromiss mache könnt.
Vielleicht möchte dein Mann sich bei den Kindern mehr einbringen, denkt aber er tritt dir auf den Schlips und du siehst es als Einmischung.
Ich denke reden ist hier die Lösung.

Alles Gute und liebe Grüße.

Es ist unser Haushalt und unsere Kinder; wer zuhause ist, macht da was nötig ist. Da ich mehr zuhause bin, mache ich da natürlich mehr.

Beine hochlegen und maulen würde ich nicht gelten lassen. Oder mal das Gleiche machen und ihn dann fragen, was er meint, wie das Abendessen nun auf den Tisch und die Kinder ins Bett kommen. Einfach mal nix machen und dann ins Büro gehen - dann sind Abendessen und Kinder sein Part.

Mich regt immer auf, wenn von "Hilfe" im Haushalt und bei den Kindern die Rede ist. Das ist doch etwas Gemeinsames, um das sich beide kümmern und nicht der eine dem anderen "hilft". Mit den Kindern sollte sich ein Vater beschäftigen WOLLEN und sie nicht nur der Mutter zur Entlastung abnehmen, weil diese meckert.

Hier macht jeder, was anfällt. Den Haushalt erledige ich tatsächlich großteils alleine, weil wir uns nur am Wochenende sehen. Dafür erledigt mein Mann alle Reparaturen / Renovierungen und die Gartenarbeit sowie Dinge wie die Steuererklärung - dabei "Helfe" ich ihm ja auch kaum.

Ich habe manchmal nur das Gefühl, dass die ein oder andere Frau - auch in meinem Bekanntenkreis die vielen Dinge, die der Mann macht, eben NICHT sieht und sich dann darüber aufregt, dass im haushalt nichts getan wird.

"Ich habe manchmal nur das Gefühl, dass die ein oder andere Frau - auch in meinem Bekanntenkreis die vielen Dinge, die der Mann macht, eben NICHT sieht und sich dann darüber aufregt, dass im haushalt nichts getan wird."

Dem kann ich nur zustimmen #pro
Es hat bei mir auch ne Weile gedauert bis ich eingesehen habe, dass mein Mann eigentlich mehr macht wie gedacht, weil man seine Arbeiten eben nicht gleich sieht.

Ich bin im Moment noch in Elternzeit und gehe in Teilzeit zurück. Wir haben eine Haushaltshilfe idR 1x/Woche. Im Haushalt mach ich insgesamt mehr, (Geschirrspüler, aufräumen), um die Kleine kümmert er sich außerhalb von stillen und ins Bett bringen (= stillen) genauso, den Wocheneinkauf machen wir zusammen. Er geht oft Wasser vom Supermarkt nebenan holen, oder wenn sonst Kleinigkeiten fehlen. Garten teilen wir uns auf, ne zeitlang hat er den Garten allein gemacht als ich noch nicht konnte. Wenn es mit Schichtdienst geht, kommt er auch mit zu Kinderarztterminen und zu unserem Babykurs (Musikgarten).
Kochen tun wir nicht jeden Tag, er kocht meist einfache Sachen (Nudeln, Kartoffeln ), und sonst koche ich, allerdings auch nichts anspruchsvolles, Hauptsache es schmeckt.

Bei uns packen beide mit an.
Mein Mann und ich arbeiten beide Vollzeit.
Vielleicht mach ich etwas mehr wie mein Mann, dafür hat er auch oft längere Arbeitstage.
Ich kümmer mich um die Wäsche und Bad putzen und putzen allgemein und die Grundordnung, mein Mann räumt abends oft die Küche auf und morgens die Spülmaschine aus und bringt den Müll weg.
Seine Hemden bügelt er selber. Er kümmert sich um die Autos, und alle handwerklichen Dinge die so im Haus anfallen z.B. Wenn ich ihn drum bitte, saugt mein Mann auch.
Ich kümmer mich etwas mehr um die Kinder, aber das ist völlig in Ordnung so.
Ich mach die beiden morgens fertig, mein Mann bringt in Kiga.
Ich hole ab und koche, Ins Bett bringen mache auch oft ich.
Trotzdem schaffen wir es einmal die Woche trainieren zu gehen.
Insg. bin ich mit unserer Aufteilung zufrieden.
Von traditioneller Rollenverteilung halt ich ehrlich gesagt nicht viel. Allerdings würd ich wahrscheinlich den Haushalt komplett alleine schmeissen wenn ich Hausfrau wäre :-p

Wir hatten schon verschiedene Rollenverteilungen. Als unser erstes Kind geboren wurde war mein Mann 1 Jahr zu Hause und ich habe Vollzeit gearbeitet, da ich besser verdient habe als mein Mann. Allerdings war das keine Option für die weitere Zukunft. Mein Mann wollte sich beruflich weiterentwickeln und ich gerne mehr für die Kinder da sein.

Jetzt haben wir die klassische Rollenverteilung. Mein Mann ist der Hauptverdiener, ich arbeite Teilzeit und kümmere mich um den Haushalt und Kinder. Mein Mann macht kaum etwas im Haushalt.
Für mich sind Haushalt und Kinder keine Last, es geht mir leicht von der Hand und ich mache es auch gerne.
Mein Mann verbringt viel Zeit mit seinem Hobby, wobei er dort die Kinder viel mit einbezieht. Im Haushalt springt er ein wenn ich nicht da bin, krank bin oder wenn für eine Feier viel zu tun ist.

Ich finde man muss da sein Wohlfühl-Gleichgewicht finden und das muss nicht immer unbedingt die 50:50 Aufteilung des Haushalts sein. Ein gemachter Haushalt ist ja nur ein kleiner Teil dessen was einen glücklich macht.

solche ehemänner/partner/väter, wie von dir beschrieben, sind mir in meinem großstädtischen höher gebildeten umfeld gänzlich unbekannt.

ich kenne aber auch nicht eine einzige frau, die sich auf einen solch gestrickten kerl eingelassen und und sich in irgendein 50er-jahre familien"idyll" hätte drängen lassen.

Du kennst keine Frau & Mutter in deinem Bekanntenkreis bei der die Mutter weniger arbeitet (Tz) und sie dementsprechend mehr im Haushalt macht? 😂
Von 50iger Jahre Regelung wo die Frau nicht arbeiten durfte bzw ihren Mann fragen musste, hat niemand gesprochen

Aber von einem Mann, der "wenn er gute Laune hat, fragt, ob er mal mit den Kindern spazierengehen soll, dass die Frau mal etwas Zeit hat" und "mault, wenn er mal was im Haushalt machen soll".

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Guten morgen

Mein mann und ich arbeiten beide in teilzeit. Er 70% und ich 50%. Haben zwei kinder, 4einhalb und zweieinhalb. Wir machen beides. Kinder gehen zwei tage die woche in die kita. Die grosse ist seit einem monat zusätzlich jeden morgen in der vorschule. Leben in der schweiz. Wir teilen uns alles auf. Beide kümmern sich um haushalt, wäsche, abfall und beide kochen. Beide kümmern wir uns um die kinder. Arbeiten beide in der pflege. Er arbeitet nur nachts, ich habe früh-, spät- oder nachtschicht. Eig. Ist alles 50:50 aufgeteilt, keine ämtchen. Der, der dazu kommt macht es.

Glg alyal

Moin #tasse

Dafür, dass mein Mann aus einer Kultur kommt, wo die Männer im Haushalt keinen Finger rühren, macht er sehr viel #verliebt Er hat nicht so den Ordnungssinn, aber Kochen, einkaufen und nach Ansage Hausarbeiten erledigen macht er. Das reicht mir auch, denn wenn ich arbeite, werden wir wieder eine Putzfrau haben.
Zurzeit bin ich aber zu Hause und dann sehe ich das als meine Aufgabe, außer, wenn ich krank bin oder am Wochenende.

Mit den Kindern macht er alles, was zeitlich geht, das ist für mich auch viel wichtiger... also über herumfliegende Socken ärgere ich mich mal vorübergehend, aber wenn er mit den Kindern nichts machen würde, hätte ich ein ernsthaftes Problem mit ihm.
Natürlich ist er werktags nicht wild am Toben nach der Arbeit, aber er bringt unsere Kleinste jeden Abend ins Bett und kuschelt mit ihr und am Wochenende macht er mit ihr Ausflüge oder kümmert sich zu Hause. Er passt z.B. immer Sonntagsmorgens auf, da bin ich 3 Stunden außer Haus. Oder nimmt sie mit, wenn er etwas unternimmt.

LG, Nele
mit Junge (12) und 3 Mädchen (8, 19 Monate und 36. SSW)

Also dadurch, dass ich mit Baby daheim bin zurzeit, mache ich auch den Großteil vom Haushalt.
Mein Mann legt trotzdem regelmäßig Hand an an Tagen an denen ich viel unterwegs war oder der super stressig war und das selbstverständlich. Sobald ich wieder arbeite wird das wieder miteinander gemacht.

Was den Kleinen betrifft, nimmt mein Mann ihn mir fest am Tag ab, außer wenn es ihm mal nicht so gut geht oder er spät heim kommt. Das besprechen wir aber immer miteinander und er setzt mich da nicht einfach vor vollendete Tatsachen.

Wir leben klassisch. Altmodisch vielleicht. 😂
Aber wir sind sehr zufrieden so. Als Kinder ein Thema würden haben wor natürlich darüber gesprochen woe für uns ein familienleben vorstellbar wäre und was wir uns wünschen.
Mein Mann kann weder in elternzeit gehen noch in reduzierter stundenanzahl arbeiten. Es ist in seinem Beruf schlicht nicht möglich.
Für uns kein Problem. Ich wollte so wie er das unsere Kinder solange finanziell möglich hauptsächlich zuhause betreut werden.
Ich bin also mit beiden Kindern zuhause. Gehe vormittags auf 450€ Basis arbeiten. Das erhöht sich nächstes Jahr da meine kleine nun dann auch in den Kindergarten kommt. Ich bin allerdings vorerst mit beiden ab 12 Uhr zuhause.
Solange ich überwiegend zuhause bin mache ich natürlich mehr Hausarbeit als er. Sobald wir aber beide daheim sind macht jeder das was gerade anfällt. Jeder kann mal ausruhen, mal härter mit anpacken.
Mein Mann ist zwar gerade der klassische hauptverdiener, aber trotzdem kann und macht er alles was so ist. Er kann kochen putzen bügeln. Alles.
Er ist mir dankbar das unsere Kinder so aufwachsen und ich sie hauptsächlich betreue und die Hausfrau spiele und er seinen Traumberuf so weiter ausführen kann. Ich bin ihm dankbar das wir finanziell so da stehen das wir unseren Wunsch leben können.
Mein Mann ist unregelmäßig da und weg. Wir haben aber dadurch auch zu anderen Zeiten familienzeit. Jeder hat mal Zeit für sich, für die Kinder und für unsere Ehe.

Klar gibt es hier und da mal Dinge die stören aber dann redet man drüber und findet eine Lösung. Nicht immer easy aber alles in allem sind wir als Familie da wo wir sein wollen.

Wir haben die ganz traditionelle Verteilung.
Mann macht Karriere und ich Kinder und Haushalt.
So zumindest ca 90 Prozent.

Die anderen 10 Prozent sind übergreifend : da kümmert er sich auch um die Kinder, kocht am Wochenende und hin und wieder räumt er sogar die Spülmaschine aus xD und ich studiere Teilzeit. Wobei er mir auch öfter dabei hilft und mir einiges abends erklärt.


Wir fahren mit diesem Modell echt gut und sind sehr zufrieden :)
Und das ist letztendlich das, was zählt.

Bei uns kann man das total schlecht sagen.

Ich kümmere mich überwiegend um den Haushalt. Es gibt Dinge, die sieht er nicht wirklich.
Aber er kocht dafür meistens warm. Er stammt aber auch aus Westafrika und macht das sehr gerne.
Bad schrubben usw. ...ich glaube das kennt er nicht.

Er macht gerne was mit den Kids oder bringt sie auch gern zur Schule/Kiga. Da wechseln wir uns ab.

Wenn er Unordnung sieht, räumt er aber auch von alleine auf.

Ich bin aber ganz zufrieden. Ich mag es eh nicht haben, wenn er auf einmal anfängt zu säubern, dann ist nichts mehr wie es mal war. 😆 Wie alles stehen muss ect. haben wir ziemlich unterschiedliche Vorstellungen von.

Mein Mann hat zwei Wahlmöglichkeiten. Entweder hat er eine fröhliche Frau oder eine Frau, die ihm Stress macht.😊Da er lieber eine fröhliche Frau mag, ist es für ihn selbstverständlich, dass er genau die gleichen Pflichten hat wie ich. Wir sind beide voll berufstätig. Ich bleibe auch gern zu Hause, aber da müsste er dann alle Kosten übernehmen. Das zieht meist auch noch als Argument.😊

Ich wäre jetzt sehr gern das Flaggschiff der weiblichen Emanzipation mit perfektem 50:50 Haushalt und Kinderbetreuung. Leider gehen da Wunsch und Wirklichkeit ziemlich auseinander.

Ich sehe das Ganze pragmatisch und wir haben eine Putzfrau für 7 Stunden die Woche, damit wenigstens irgendjemand (wenn schon nicht mein Mann) wischt, die Bäder putzt und einen Großteil der Wäsche macht (und ich meinem Mann nicht an die Gurgel gehe ;-) )

Die Kinder mache ich im Alltag größtenteils, bin auch die mit dem gutbezahlten Halbtagsjob als Lehrerin. ;-)

Aber mein Mann macht was mit ihnen/kümmert sich um sie wenn ich was mit Freundinnen machen will oder auf Klassenfahrt bin oder zu meinem Hobby will, also er kann das und ich habe auch Zeit für mich. Manchmal kocht er auch oder kauft ein, kümmert sich immer um den Müll, den ganzen Papierkram, Reparaturen, den Hund und das Holz.

Insgesamt also eher "traditionell" bei uns, obwohl ich mich dafür ehrlich gesagt überqualifiziert finde. ;-) Aber ich kann damit leben.

Hallo, interessanter Thread!😊

Wir leben eher klassisch.

Wir haben eine einjährige Tochter und ich befinde mich in Elternzeit.
Mein Mann führt eine kleine Firma (Familienunternehmen in 3. Generation) und das geht natürlich nur Vollzeit.

(Die Frage, ob mein Mann zuhause bleibt, stellte sich also erst gar nicht, da es schlichtweg nicht machbar wäre.)

Ich selbst bin sehr glücklich damit, mein Kind in den ersten Lebensjahren voll betreuen und begleiten zu dürfen. Das ist für mich ein absolutes Privileg.

Mein Haushalt hält sich in Grenzen, auch da kann ich absolut nicht meckern.

Mein Mann macht seine Wäsche selbst (schon immer) und kümmert sich um den Müll und den Getränkeeinkauf. Auch Dinge die unsere Autos oder Versicherungen betreffen, regelt er.
Ich mache den Rest, also alles, was unser Kind betrifft, Aufräumen, Einkaufen, Putzen, Kochen, unsere Wäsche etc.

1x/Woche kommst unsere Putzfee und kümmert sich um die Intensiv-Reinigung der Bäder, Fußböden und Fenster (falls nötig).

Am WE kocht gerne auch mal mein Mann und beschäftigt sich intensiver mit unserer Tochter.
Unter der Woche bleibt Abends meist noch etwa eine halbe Stunde Papa-Tochter-Zeit.

Ich persönlich finde es wunderschön, so, wie es gerade ist.😊 Es gibt aber schon ein paar berufliche Projekte, die ich bald (von zuhause aus) angehen möchte.

Liebe Grüße