Genervt von "schlauen" ratschlägen

Bin gerade so genervt und manchmal weiss ich nicht so recht wie ich in solchen situationen richtig reagieren soll.

Es geht allgemein um schlaue ratschläge von anderen wie man mit seinem kind umgehen soll. Das kennt ja jeder und nervt so gut wie jede mama die ich kenne.

Komme gerade vom abendessen von den schwiegerältern. Seit meine kleine da ist erzählt mir schwimu wie das alles zu laufen hat. Kind braucht wasser weil zu heiss draussen kind muss dies kind muss das ... bla bla bla.

Eben fragte sie mich ob ich mit beikost angefangen hätte (meine tochter ist 4,5 monate, viele hier würden sagen ist viel zu früh) da ICH der meinung war das sie anzeichen zeigte habe ich es neulich ein paar tage ausprobiert aber danach war sie jedesmal schlecht drauf. Daher habe ich es wieder gelassen anzubieten. Es eilt ja nicht und es soll ja für sie auch schön sein. Wenn sie noch nicht soweit ist ist es doch ok.

Ich sagte ihr das ich es probiert habe aber sie es noch nicht verträgt. Da fragt sie ob wir ihr nicht quark mit beeren geben wollen 🙄 ich sagte nein. Erstes bekommt es igr noch nkcht und für kuhmilch sei es ohnehin noch viel zu früh. Da sagt sie m7r das die ganzen laktoseintolleranzen daran liegen das die kinder das viel zu spät erst bekommen bla bla bla 🙈 es nervt much so. Erstes ist das faktisch falsch und gefährlich und zweites muss ich mit ihr nicht über meine entscheidungen bez der ernährung meines kindes diskutieren. Und so geht das bei JEDEM thema. Egal worum es geht, sie weiss wie es geht und richtig ist und ich erkläre warum ich es genau so NICHT mache. Mittlerweile werde ich auch ein wenig harsch dabei. Ich mag meine tochter gar nicht bei ihr lassen weil ich mir sicher bin das sie meine wünsche nicht respektiert.

Ich bin nicht der typ der nickt und lächelt und ich möchte mich mit ihr auch nicht verwerfen weil ich sie ansonsten sehr gerne habe.

Aber das regt mich so auf das ich jetzt hier zu hause sitze und mich einfach nur ärgere darüber. Zumal es für sie in ihrer wahrnehmung sicher so aussieht als zicke ich nur rum.

Mein freund sagt immer ich soll mich nicht so aufregen und sie reden lassen. Ich versuche es ja aber es klappt nicht :(

Wie geht ihr mit sowas um?

www.gehoerschutz-versand.de und Meditation

😂 gute idee

Ohren auf, so selten wie möglich hin fahren, fertig.

Danke. Bin schon selten da. Daher kann sie den zwerg ja auch kaum kennen. Erstaunlich das sie trotzdem besser weiss was gut für das kind ist.

Das bleibt wohl nur "durchzug" für die male die ich da bin... auch wenn es mir sehr schwer fällt

Ich würde entweder nach dem Motto „da rein, da raus verfahren“ oder wenn es überhand nimmt und mich sehr nervt, einfach sagen, dass du das aber so und so machen willst und darüber nicht diskutieren brauchst, weil du die Mutter bist und dass die Ratschläge nett gemeint sind, die Menge dich jedoch nervt.

Ich würde gar nicht disskutieren.

Ich würde nur sagen, dass es mein Kind ist und ich mach es so wie es für das Kind am besten ist den ich bin die Mutter.
Und dann gleich ein neues Thema anfangen oder einfach zb wenn zu Hause kochen gehen oder Wäsche einräumen ect.
Einfach das sie merkt jetzt ist Schluss mit dem Thema.

Ich sorge für meinen Neffen und mein Bruder der Papa von meinen Neffen war jetzt 1 Woche da von der Montage und er wollte mir auch Dinge Vorschreiben^^ ich hab ihm dann einfach nicht mehr zu gehört und ignoriert. Der soll mal Tag und Nacht da sein, dann würde er kapieren das es einfach nicht zum umsetzten bzw erzwingen geht. Oder meine Eltern wollten klug dazu reden. Mein Neffe hat dank seiner Mutter ein Trauma und muss deswegen zur Therapie. Meine Schwester wollte auch mitreden... aber es ist als aussenstehender immer leicht Tipps zu geben. Aber ein Kind ist keine Maschine. Und was bei dem einen gut geklappt hat muss beim anderen nicht genauso Funktionieren.

Ein Kind 1-2 Stunden am Stück zu sehen ist nicht das selbe wie 24/7 das Kind zu betreuen. Deswegen lass sie reden am besten. Und du musst dein Kind nicht bei ihr lassen.
Wenn sie beleidigt ist einfach nicht drauf gehen. Sie darf es wie ich dich einschätze eh sehen wenn ihr auf Besuch kommt ect.

Links rein, rechts raus. 😉
Habe meiner Oma heute erzählt, dass mein zwei Wochen altes Baby gerade nachts jede Stunde trinken möchte. Sie meinte ganz erstaunt, dass ich ihm das ganz schnell wieder abgewöhnen sollte. Ich sagte, dass meine Tochter solche Phasen auch hatte und es da immer von ganz allein wieder aufhörte. Sie meinte, sie hätte ihre Kinder einfach raus in den Flur gestellt und schreien lassen, da war das auch ganz schnell vorbei. Ich sagte dann einfach nur, dass man das heute nicht mehr so macht und gut. Sie kann das ganz gut akzeptieren, obwohl sie immer wieder mit sowas anfängt. 😉

Oh gott das ist ja gruselig 🙈

Ja, für uns heute zum Glück unvorstellbar, aber vor über 50 Jahren war es eben so. Das Kind als Haustyrann usw. 😅

War bei uns letztens auch so bei meinen Eltern. Alle fingen an mit ihren Ratschlägen. Hab genau einmal versucht zu argumentieren. Interessierte keinen. Dann kam die klare Ansage von mir in entsprechendem Ton und Mimik, dass das Thema jetzt hier beendet ist und ich darüber nicht weiter diskutieren werde.
Guckten erst alle doof weil damit keiner gerechnet hat, aber dann war das Thema tatsächlich durch und auch danach gab es nicht mehr ungefragt tolle Ratschläge.

Manchmal muss man einfach klar die Grenzen ziehen.

Ich diskutiere leider schon, aber da ich damit hartnäckig geblieben bin hat es gefruchtet und hier wird’s mittlerweile akzeptiert, dass das Baby (mittlerweile 8 Monate) bei uns schläft, damit nicht verzogen wird, nicht schlecht schläft weil die Milch nicht reicht, mit 3 Monaten noch keinen Brei oder Karottensaft bekommen hat weil es sonst nicht satt wäre, ich verdammt noch mal Kaffee trinken und Sushi essen darf, ich schon weiß wie ich mein Kind anziehen muss, das fremdelnde Kind nicht auf mich fixiert ist weil ich stille oder man es angeblich zu selten sieht .... ansonsten fahr ich aber auch mit der Strategie da rein da raus. Je nachdem wie sehr mich etwas aufregt.

Achja anziehen 😂 das mache ich auch immer falsch. Sagt sie zwar nicht direkt aber witzig formulierte kommentare sollen mir sagen das es nicht richtig angezogen ist. 🙈 und so wird man bei ankunft in der tür begrüßt. Es ist do nervig. Das baby muss übrigends in der karre unter den bäumen liegen damit es schläft... jnd wenn es halt nicht schläft sondern brüllt muss es brüllen, es muss lernen überall einzuschlafen. Das muss ich trainieren 🙄

Ohren auf Durchzug und nicht aufregen. 😉

Ganz ehrlich, es ist für viele Ältere ewig her, dass sie selbst Kinder hatten und früher mussten die Babies hart im Nehmen sein, man ist mit ihnen oftmals nicht zimperlich umgegangen.

Viele erinnern sich nur noch ganz grob an die Meilensteine und Faustregeln

3 Monate = Drehen
4 Monate = Beikost beginnen
Halbes Jahr = Sitzen
1 Jahr = Laufen

Dass das bei Weitem nicht bei jedem Kind so ist, interessiert viele in ihrem Starrsinn nicht. Faustformeln müssen ja doch irgendwie stimmen, wird oft gedacht. 🙄

Würde da nicht viel drauf geben und einfach im individuellen Tempo weiter machen.

Das mache ich natürlich. Nur werd icv schon richtig sauer das hat schon eine dynamik bei mir angenommen das ich schon genervt bin wenn sie noch nichtmal ausgesprochen hat es macht mich rasend das meine meinung wie ich MEIN kind behandle scheinbar nebensache in der ganzen jnterhaltung ist... und da sorge ich mich natürlich irgendwann zu platzen.

Sag ihr, dass du nur Ratschläge möchtest, wenn du sie darum bittest, dich ansonsten beim Kinderarzt informierst und deinen eigenen weg gehst. Vielleicht gibt es ja wirklich ein Thema, bei dem sie hilfreich sein kann? Evtl fühlt sie sich zu wenig gebraucht? Frag sie doch mal, wie das bei ihr alles war, als junge Mutter, wie es ihr ging, wer ihr geholfen hat, wie dein Freund als Kind war..vielleicht findet ihr dann eine andere Ebene

Da sie davon ja unentwegt redet wie es bei ihr war ( später stellt sich dann raus das sie die erinnerung ihre 2 jahre alten sohnes mit meiner 2 monate alten tochter vergleicht) und sie nicht versteht das die kinder alle unterschiedlich nicht 🤷‍♀️ ist das leider keine option. Unter anderen umständen wäre das eine gute idee.

Als ich schwanger war hat sie sich noch beschwert darüber das ihr ihre schwiemu immer so viel reingeredet hat... 🙄 selbstreflektion funzt also leider auch nicht

Und wenn du ihr das freundlich, mit Augenzwinkern, in Erinnerung rufst?

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Hi
Ich gehe bei so etwas mittlerweile in zwei Phasen vor.
Erst höre ich mir den Vorschlag an.
Ist er gut, ist alles supi. Das probiere ich aus.
Ist er nicht gut oder bin ich grundsätzlich anderer Ansicht, bedanke ich mich, erkläre aber deutlich, dass ich das so nicht möchte.
Einfach nur ignorieren wurde leider schon als stillschweigendes Einverständnis interpretiert.
Wird trotzdem darauf bestanden, dass alles was wir machen falsch ist weise ich darauf hin, dass das unsere Entscheidung ist. Ich erwarte, dass die respektiert wird. Ich habe auch schon deutlich gesagt, dass ich ansonsten das Vertrauen verliere, wenn ich "hintergangen" werden sollte.

Ich verstehe, dass (fast) alle es gut meinen und mir nichts böses wollen. Aber ich erwarte auch, dass alle verstehen, dass ich es gut meine und ihnen nichts will wenn ich etwas anders mache. Dem Himmel sei es getrommelt und gepfiffen, kann ich mit den meisten sehr offen reden und muss nicht auf Eierschalen tänzeln.

Bei dem allseits beliebten Argument "wir haben das früher so gemacht, das muss stimmen" sage ich immer:
"Dann leb du auch danach!"
Komischerweise will keiner mehr Goldzähne haben wie früher, sondern schöne Keramikfüllungen.
Auch Minimalinvasive OPs werden dem Aufschlitzen vorgezogen ;-)

Viel Glück

Danke das werde ich ausprobieren. Ich bin ja auch allgemein nicht unaufgeschlossen aber wenn es richtung belehrung geht werd ich zur wurst. Ich bin kein schulkind dem man die hausaufgaben erklären muss....

Neulich hat sie sich schokopudding auf den finger gemacht jnd wollte es mekner tochter ablecken lassen. Wären ich sie auf dem arm hatte. Als sie sah das ich es gesehen habe hat sie es schnell vom finger gewkscht. Ich verstehe einfach nicht was sowas immer soll 🤷‍♀️

Ich kann nur sagen, dass du auf Dein Gefühl hören sollst. Wie warm/kalt du dein Kind anziehst, was es isst und wie es schläft.
Ich habe immer den Fehler gemacht, dass ich auf die Ratschläge anderer gehört habe und es immer shief gelaufen ist. Ich dachte sie haben ja Lebenserfahrung und wissen schon was sie sagen. Aber nein! Sie kennen Mein Kind nicht.
Ein Beispiel: es war Sommer und meine SchwiMu meinte, dass meine Tochter zu leicht angezogen war. Ich war der Meinung, dass sie es so gut hat und keine Mütze o. Ä. braucht. Dann habe ich auf ihr Anraten doch gehört und die kleine wärmer angezogen. Nun hat sie geschwitzt (was ich nicht gemerkt habe) und wurde am nächsten Tag krank durch den Zug. Und so war es oft. Immer und immer wenn ich auf mein Muttergefühl nicht gehört sondern auf jemanden anders gehört habe, lief es schief und das war falsch für meine kleine. Ich wundere mich immer wieder über die Richtigkeit vom Muttergefühl. Und dieses hat mich noch nie im Stich gelassen.

Alles Gute euch

Danke ich denke das auch. Schießlich kennt man sein kind doch am besten 🤷‍♀️

Hey,
Die Tips die man(Mutter) immer aufs Auge gedrückt bekommt, sind ja meistens so wie unsere Eltern es vor zig Jahren gemacht haben.
Wenn ich von einem älteren Semester mal wieder ungefragt Tips bekomme, mit noch dem Satz am Ende, wir haben unsere Kinder ja auch groß bekommen, sag ich immer:
Früher hat man in der Schwangerschaft auch noch geraucht und getrunken, und heute macht das ja auch keiner mehr. Dinge ändern sich nunmal, und ich richte mich nach neueren Erkenntnissen. 🤷‍♀️
Davon ab, ich kann diese furchtbaren Ratschläge auch nicht ertragen. Jeder fühlt sich irgendwie dazu berufen ungefragt seinen Senf dazu zu geben.
Auch ein Klassiker: du musst das Kind auch mal schreien lassen, sonst verwöhnst du es zu sehr. 🙄
Meiner ist 4 Monate alt.

Viel Durchhaltevermögen dich

*Für

Hallo,
Wenn mir jemand ständig mit veralteten bzw. falschen Aussagen kommen würde, würde ich aktuelle Artikel bzw Studien ergoogeln die erläutern warum diese Aussage falsch ist.
Ich erwarte bei einer Diskussion aber auch dass jemanden mit gesicherten Argumenten kommt und nicht „die Nachbarin meiner besten Freundin war früher Erzieherin und hat gesagt...“ warum genau soll Quark mit Beeren gut sein? Und sie dann mit dem lactose-Mist kommt würde ich fragen woher sie diese Aussage hat.

Viel Wind um nichts ehrlich gesagt,NIE würde ich meinem Kind mit 4,5 Monaten feste Nahrung geben,was hat sie jetzt mehr vorgeschlagen als Du selbst?
Und ich bin auf dem Dorf aufgewachsen und wir haben früh Kuhmilch bekommen und alle in meinem Umfeld haben schlicht keine Unverträglichkeiten,es ist immer die aktuelle wissenschaftliche Lage und kann sich schnell verändern.
Mein Gott die Frau hat kein Verbrechen begangen und vielleicht bist Du da nicht gleich so spitz.
Auch ich habe mich daran gehalten und meinen Kindern keine Kuhmilch gegeben aber auch keinen Zucker&Co und diese wurden voll gestillt bis zum zweiten Lebensjahr
Du nicht?
In Ordnung!aber auch die Einstellung kann ich akzeptieren obwohl ich es nie so gemacht hätte.
Himmel immer diese Spitzen gegen SM,was bin ich froh meine Schwiegertöchter sind alle so liebevoll und in der Lage zu diskutieren.

Naja ich bin auch in der lage zu diskutieren. Aber das ist ja kein diskutieren was sie macht. Ich bin jetzt hier so spitz weil es mich langsam nervt.ich habe ihr immer wieder mit einer egelsgedult erklärt warum ich es so mache wie ich es tue. Aber wenn sie dann schon heimlich entgegen meinen wünschen handelt werde ich eben sauer. Das ganze hat ja wie gesagt ne vorgeschichte und irgendwann ist es eben nicht mehr witzig. Und es steht mir zu irgendwann genervt davon zu sein.

"Egal worum es geht, sie weiss wie es geht und richtig ist und ich erkläre warum ich es genau so NICHT mache."

Warum lässt du dich denn auf eine Diskussion überhaupt ein? Das ist doch total nervig. Es liegt an dir, da eine Diskussion entstehen zu lassen oder sie im Keim zu ersticken. Sie sagt "Du solltest dies und das tun!" und du sagst einfach "Mal sehen" oder "Ahja" oder "Das entscheide ich dann schon, wenn ich es für richtig halte". Ende des Gesprächs!

Oder du schlägst Haken. Sie sagt "Du musst unbedingt Quark mit Beeren füttern!" und du fragst "Was sind denn eure Pläne für's Wochenende? Also wir wollten Fritz und Mirja mal wieder besuchen" oder "Ach, hast du mitbekommen, dass xy Zwillinge erwartet?" oder "Das Wetter soll ja ziemlich umschlagen morgen, da hole ich wieder meine Herbstjacke raus!". Zack, Gespräch über "du musst/solltest" ist beendet.

Probier's mal aus :-)!

LG

Danke ich werde es versuchen

Mein Ratschlag: Erwachsen werden und lernen mit Vorschlägen / Kritik umzugehen. Und sich vielleicht auch mal informieren wenn man was anders hört als man kennt. Es gibt kein "ich bin nicht der Typ", man kann Verhalten erlernen und man lernt ein Leben lang.

Viele Vorschläge Deiner SM sind total harmlos, wenn sie 4,5 Monate alt ist fangen die meisten mit Beikost an, nicht umgekehrt, und wenn sie schon Anzeichen für Beikostreife zeigt sehe ich das Problem nicht, du hast es ja selber ausprobiert.
Quark ist vielleicht für den Anfang etwas schwer verdaulich aber außer dass Dein Baby etwas Bauchweh bekommen könnte passiert da nix! Gefährlich ist für mich was anderes. Dein Wissen dass man spät Allergene gibt ist tatsächlich veraltet, das war vor 20 Jahren der Stand, ist heute längst widerlegt. Die späte Einführung von Milch und Nüssen und co hat Allergien sogar geschürt! Und irgendwo ist es ja logisch, Allergien entstehen wenn Kinder mit zu WENIG Allergenen in Berührung kommen und ihr Immunsysem Amok läuft weil es trainieren will und nicht kann!

Also Mein Ratschlag: Lerne einfach zu lächeln. Im Prinzip bist Du genauso ein beharrlicher Besserwisser wie Deine Schwiegermutter, ihr gebt Euch da nix. Denn nur wer denkt er weiß alles Besser gibt tolle rAtschläge oder bockt

Ich sage nicht das ich es besser weiss ich habe auch nichts gegen einen austausch mut unterschiedl7chen standpunkten. Aber was da abgeht hat mehr was von "belehrung" und das finde ich übergriffig.

Egal was da abgeht, wenn einen etwas so anfrisst gibt es 2 Möglichkeiten:
1. Die anderen sind schuld -> Ich kann nix dafür, ich kann nix dagegen machen
2. Ich bin "Schuld" daran dass es mich so anfixt -> ich kann an mir arbeiten dass dem nicht mehr so ist.

Man kann hier stundenlang diskutieren, du wirst deine Schwiegereltern nicht ändern, oder nur sehr schwer und nur in sehr kleinen Schritten. Du könntest auch versuchen Dich zu ändern und gelassener und kritikfähiger zu werden.

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Hallo,

das kenne ich nur zu gut. Zum Glück wurden mir beim 2. Kind keinerlei ungebetene Ratschläge erteilt, wahrscheinlich haben sie mitbekommen dass es mich nicht interessiert und dass der Große gut geraten ist (trotz Langzeitstillen, später Beikoststart , Tragen im Tuch, Familienbett und nicht schreien lassen).

Komischerweise kamen die ungebetenen Ratschläge mehr von er Oma-Generation (also unserer Eltern).

Beispiel:
-Mit 3 Monaten KANN und DARF man das Kind nicht mehr stillen, das braucht Flaschenmilch mit Karottensaft und Brei (Muttermilch sei ja eh nicht nahrhaft) - dieser Tipp kam von meiner Mutter und meiner Schwiegermutter.
Komischerweise sahen das die Urgroßeltern (also die Großeltern von meinem Mann und mir) komplett anders. Die haben Langzeitstillen befürwortet und gelobt. Irgendwann war es der Oma meines Mannes zu blöd und sie hat meine Schwiegermutter auf den Pott gesetzt ;-) Danach war zumindest beim Thema Stillen Ruhe.

Mein Opa war immer fasziniert wie entspannt ich mit dem Stillen umging und mich nicht aufm Klo versteckt habe. So etwas war in den 50ern nicht üblich und er hätte sich so ein entspanntes Verhältnis auch schon damals gewünscht. Auch fand er es toll dass mein Mann sich so eingebracht hat. Er selber war mit meiner Mutter auch so fürsorglich umgegangen, hat sehr viel Zeit mit ihr verbracht, ist stundenlang mit dem Kinderwagen durch die Stadt spaziert...damit war er aber in den 50ern eine große Ausnahme.

Wie gesagt von den Urgroßeltern (also die aus den 20ern und 30ern) kam eher Unterstützung/Zuspruch als von den Großeltern (50er Baujahr).

Wie ich mit der ständigen Kritik umgegangen bin? Je nach Tagesform schwankte es von "Ohren auf Durchzug", Gegenargumente oder "Pampig werden" #schein

Das ist ein ganz normales. Generationsproblem. Auch du wirst mit deinem Enkel das gleiche Problem haben. Dann ist das, was du jetzt als der einzige richtige Weg empfindest nach neuesten Erkenntnissen völlig falsch sein. Meine Schwiegertochter argumentiert zum Glück nicht mit erhobenen Zeigefinger. Wir diskutieren viel, aber ich beherzige schon ihre Wünsche. Mit einem Schuss Humor lässt sich vieles geradebiegen. Du bist die Mutter, aber er ist auch ihr Enkel und nicht das Kind vom Nachbarn.

LG

Aber nur weil er ihr Enkel ist, hat die Schwiegermutter nicht das Recht zu bestimmen, wie alles zu laufen hat!

Ich möchte gar nicht falsch verstanden werden, klar dürfen und sollten sich Großeltern (egal welcher Seite) einbringen dürfen etc. Aber es gibt auch Grenzen und jemanden (egal ob erwachsene Kinder, Schwiegerkinder, Arbeitskollegen etc) ständig belehren und ihm sagen, was er machen muss, ist einfach nervig.
Das mag doch keiner!

Ich renne meiner Schwiegermutter doch auch nicht die Tür ein und sage ihr, das Töpfe unter dem Herd kommen und nicht links in Schublade xyz.

Wir sind ja alle erwachsen, da sollte man nicht anfangen müssen zu diskutieren, weil man eine Entscheidung trifft, die jemand blöd findet. Da müsste ich ja den ganzen Tag diskutieren. Zuletzt wohl auch mit dem Busfahrer, weil der plötzlich auch eine Meinung hat, wann welcher Fahrgast auszusteigen hat (mal überspitzt gesagt).

Natürlich wird unsere Generation später auch nicht immer wissen, was auf dem neusten stand ist, was die Empfehlungen sagen etc. Aber ich vertraue doch darauf, dass die Hebammen künftig noch wissen, was sie sagen und Ahnung von ihrem Job haben, sowie Kinderärzte. Zudem hoffe ich sehr, dass meine Schwiegertochter später nicht völlig taub auf beiden Ohren ist und hört, was ihr vom Fachpersonal geraten wird. Warum sollte ich da reingrätschen und ihr sagen, wie sie es machen muss? Wie ich es heute Handhabe, hat doch überhaupt nichts damit zutun, wie es künftig mal sein wird. Wir leben im hier und jetzt nicht im Jahre 1930, aber auch nicht in 2070...

Ich weiß ja, dass es nicht böse gemeint ist. Aber man sollte doch auch selbst einmal merken, dass man es einfach auch maßlos übertreiben kann. Solche Konstellationen können irgendwann so nerven, dass jeder gute Wille darüber zu lachen irgendwann sich verpufft und man einfach nur genervt ist.
Vor allem dieses, meine Schwiegertochter möchte es nicht, ich mache es aber trotzdem... so unnötig solche Spielchen. Wem möchte man denn etwas beweisen? Sich selber, ihr, dem Kind?
Meine Schwiegermutter ist eine ganz liebe, ich mag sie sehr, aber nach der Geburt unseres Kindes, ist sie regelrecht mutiert. Heute 5 Jahre später, sagt sie selber, sie weiß nicht, was mit ihr los war!
Ihr Verhalten hat Eibe lange Zeit echt viel kaputt gemacht. Zum Glück haben wir die Kurve noch gekriegt, aber es war wirklich hart.
Einmal hat sie mir in ihrem Haus, die Tür abgeschlossen, wo ich mein Baby zum schlafen hingelegt habe, während ich kurz auf Toilette war. Als mein Baby anfing zu weinen und ich es holen wollte, war die Tür zu. Sie wollte mir beweisen, dass es ja von alleine aufhört zu brüllen und sie mir damit einen Gefallen tun würde, weil mein Baby künftig nicht mehr weinen würde. Ich dachte ich spinne. Selbst mein Mann hatte Schwierigkeiten ihr den Schlüssen abzunehmen, während mein Kind immer weiter brüllte und ich Angst bekam, es könnte sich beim strampeln noch unter ein Kissen vergraben. Es war 6 Monate alt und lag auf einer Decke im Schlafzimmer, rund herum Kissen, damit es nicht auf die Fliesen rutschte, wenn es sich drehte regelmäßig rein... sie öffnete erst die Tür, nachdem mein Mann sie anbrüllte, dass sie entweder die Tür aufmacht oder er sie eintreten würde.
Gewiss wollte sie mich nicht damit ärgern, aber in dem Moment wollte ich sie am liebsten erwürgen. Von einem humorvollen Lächeln, war ich weit entfernt...
Man sollte, egal ob als Mutter oder Oma mit sich selbst im Gespräch bleiben. Einfach über das Leben der Kinder und Enkelkinder entscheiden, steht den Großeltern (unter normalen Voraussetzungen) nicht zu.

Lg

Huhu
Ja, das nervt. Ja, das kenne ich und ja, meine SM macht auch einfach, was sie für richtig hält.
Nach mittlerweile 12 Jahren und mehreren Kindern habe ich resigniert. Man kann sie nicht ändern und auf gute Argumente hört sie eh nicht. Also arrangiert man sich.

Der Grund für die Besserwisserei ist eigentlich traurig. Sie will Anerkennung und fühlt sich zutiefst gekränkt, wenn sie Unrecht hat. Also hole ich mir andere Tipps von ihr, die ihr das Gefühl geben, etwas weitergeben zu können: "Wie hast du diesen tollen Salat gemacht? Weißt du wo ich dies oder jenes am besten kaufen kann?"
Und wenn sie wieder ungefragt Tipps verteilt lächelte ich, denk mir meinen Teil und schweige. Ich sehe sie immerhin nur alle 2 Wochen.

Ich würde da auch versuchen, so gelassen wie möglich zu bleiben, der Schwimu aber nicht unfreundlich zu antworten. Sie ändert sich nimmer, aber ihr bekommt sicher Stress, wenn du ihr offen zeigst, dass sie dich nervt. Ich verstehe dich! Aber sag die einfach innerlich immer wieder vor, dass sie halt reden soll und dass du sie nicht oft siehst.

Meine Schwimu ist weit weg in einem anderen Land und sie hat auch schon per whatsapp und am Telefon tolle Ratschläge gegeben... ich bin mir sicher, dass sie es nicht böse meint, sondern gut und unser Wohl möchte, aber auch hier spielt der Generationenkonflikt eine Rolle und bei uns noch die andere Kultur.

So war meine Schwimu zum Beispiel gleich enttäuscht, dass ich voll stille, denn wie soll sie dann das Baby füttern? (..erstmal halt gar nicht..?)
Dann kam der Tipp, das Neugeborene, das wenige Tage alt war, nur alle vier Stunden zu stillen, damit man ihm einen Rhythmus antrainiert... uha. Naja. Das war wohl bei ihr damals so. Unserer hat aber alle 1-2 Stunden getrunken, hätten wir ihn schreien lassen sollen? Laut Schwimu ja! Er würde sonst verwöhnt.
Und auch ihre Sorge, warum der neugeborene Wurm noch keinen Schnuller und kein Kuscheltier im Bett hat? Und warum wir ihn nicht spazieren fahren, wenn er spät abends manchmal weint?

Wie gesagt, sie kennt es nicht anders und meint es nicht böse, aber ich bin schon froh, dass wir sie nicht wöchentlich sehen...

Kopf hoch und nicht ärgern lassen, auch wenn es schwer fällt! Versuche, dich auf ihre positiven Seiten zu konzentrieren, ich bin sicher, dass auch sie welche hat. Und letztendlich ist es schon toll, wenn Kinder gut mit ihren Großeltern auskommen, das wird sich zeigen.

Hallo,
ich habe eine sehr liebe Schwiegermutter (und auch eine liebe Mutter). Sie mischen sich nicht ein, lassen uns unser Ding machen und reagieren nur mit Tipps, wenn wir danach fragen.
Wäre ich an deiner Stelle, würde ich ihr folgendes sagen:
„Ich habe dich sehr gern und ich möchte auf keinen Fall mit dir streiten. Bitte lasse mir den Freiraum, mein Kind so zu versorgen und zu erziehen, wie ich es für richtig halte. Wenn ich Tipps brauche, melde ich mich bei dir, ansonsten halte dich bitte zurück. Wenn das nicht funktioniert, wäre es sehr schade.“
Und deinen Partner würde ich fragen wie er es fände, wenn er von deiner Mutter ständig solche „Tipps“ bekäme. Ob er das auch immer einfach überhören könnte oder ihm nicht doch auch mal die Geduld abhanden käme...
Die Omas meinen es nie böse, aber das heißt ja nicht, dass man die eigene Meinung nicht vertreten darf und letztlich machst du mit DEINEM Kind, was DU für richtig hältst.

LG

Jede Generation versaut ihre Kinder so gut sie kann 😜

Ganz ehrlich, ich bin schon sehr gespannt darauf, was mir meine Kinder später um die Ohren hauen werden, was ich JETZT nach bestem Wissen und Gewissen gemacht habe....sicher ist davon in 20-30 Jahren auch was falsch!

Wie ich mit sowas umgehen würde (bei mir sagt keiner mehr was, da ich 4-fache Mama bin 😜, ICH werde eher gefragt 👍👍): „Danke für den Tipp. Wenn ich noch unsicher bin, melde ich mich“ oder „Ja ja“ (wenn das Gegenüber schwer von capito ist) und dann Thema-Wechsel und am besten gar nicht so viel erzählen 😜.
So lange DU dich rechtfertigst/erklärst, bietest du deinem Gegenüber Futter. Mach einfach dein Ding, mit „Kritik“ muss man umgehen können ggf auch einfach drüberstehen.

Der Punkt ist ja nicht, ob etwas richtig oder falsch ist, sondern das ständige unaufgeforderte Aufdrängen irgendwelcher Ratschläge in einer Form, dass die Person erwartet, dass man sie dann befolgt. Viele Dinge hängen ja auch vom Kind ab oder vom Charakter der Eltern und können nicht verallgemeinert werden.

Aus meiner Sicht helfen zwei Dinge: Es selber besser machen, wenn man mal in der umgekehrten Situation ist (z.B. wenn Geschwister, Freunde etc. nach einem Kinder kriegen oder später dann bei Enkeln) und zweitens eine deutliche, aber freundliche Aussprache, dass die Ratschläge bestimmt gut gemeint seien, dass man über Arzt, Hebamme etc. bereits ausreichend zu dem Thema informiert sei und lieber über andere Dinge sprechen möchte.

Brauchst mir nichts erzählen 😜

"Anweisung vom Kinderarzt"
"Anweisung von Hebamme" (mehrere Jahrzehnte Berufserfahrung)

#schein

Ernsthaft....
Wenn jemand Interesse hatte und es darum ging einen Kompromiss zu finden - ich verstehe person/Person versucht mich zu verstehen - dann habe ich auch gerne mal erklärt und auch zugehört WARUM es wie gemacht wurde.


Auf nur "das muss so....." habe ich nicht erklärt. Warum auch.
Wenn ich "nur" die Mutter war oder zu jung, nur das erste Kind oder #bla,
dann habe ich gesagt

"Anweisung vom Kinderarzt" (hat studiert, hat Erfahrung, noch nicht uralt und in seiner Ansicht versteinert)

"Anweisung von der Hebamme (mehrere Jahrzehnte Berufserfahrung: wenn der Kinderarzt als zu jung galt und deswegen keine Ahnung hätte :-p)

Natürlich habe ich das nur gemacht, wenn es Themen waren, bei denen sie mir dies auch gesagt hatten.
Wenn mein Bauchgefühl von außen torpediert wurde, habe ich beide wirklich um Rat gefragt. Deren Rat habe ich entsprechend weiter gegeben, wenn jmd. meinte, ich müsse es aber anders.

https://www.gehoerschutz-versand.de/Peltor - Immer dabei haben und wenn Schwimu anfängt, eben entschuldigen und die Dinger aufsetzten.

Nein, im Ernst. Viele Optionen hast du nicht. Ich treffe meine Schwimu nur 2 - 3 im Jahr und habe, da es nicht mehr wird, beschlossen es "zu ertragen".

Müßte ich mehr Zeit mit ihr verbringen, dann hätte ich (schon vor 14 Jahren) mal eine Grundsatzrede gehalten. Diese "Rede" hätte mir viel Stress eingehandelt, allen vorran von meinem Mann. Aber, ich hatte mich eigentlich schon dafür entschieden und alles bei meinem Mann gut "eingestielt", also habe erst ihn gefragt, wie er gewisse Dinge sieht, wer die Erziehung leisten soll, wer so reinreden darf etc. Alles ganz frei und erstmal ohne Bezug auf seine Mutter.

Und hatte geplant einen vom Stapel zu lassen und dann kam die Info, dass sich der Besuch nur weiterhin auf 2,3 mal im Jahr beschränken wird und ich habe nichts gesagt.
War aber schwer.

Das kann ich verstehen. So macht es keinen spass familienbesuch zu haben. Soll doch eine schöne situation sein, da muss es doch nicht dauernd um das baby gehen (ist ja auch mal schön über andere themen zu sprechen) und wenn man dann bei jeder gelegenheit vermittelt bekommt es nicht richtig zu machen kann man den besuch nicht genießen. Zumal ich denke das sich jede mutter mehr als genug gedanken darüber macht was wie für das kind am besten ist bzw was funktioniert und was nicht. Und wenn man rat braucht fragt man doch eh. 🤷‍♀️ aber bei dem ständigem gemäckel frage ich mittlerweile auch lieber andere nach rat.