Schlechtes Gewissen meinen Kindern gegenüber

Hallo,

da wir mal wieder beim Hauskauf überboten wurden quält mich nun langsam die Frage was passiert wenn wir niemals ein Eigenheim haben werden.
Ich habe wahnsinnige Angst davor das meine Kinder sich schämen werden wenn sie nicht im Haus groß werden.
Des Weiteren plagt mich das schlechte Gewissen das ich ihnen dann niemals eine Immobilie vererben kann.
Da wir grad selbst merken das fast alle unsere Freunde irgendwoher Grundstücke und Häuser erben und wir mittlerweile sehr verzweifelt etwas suchen.

Bitte nehmt mir meine Ängste.

Wir haben auch kein Haus, aber ich hab kein schlechtes Gewissen gegenüber meinen Kindern. Ich lebe doch nicht um mir Besitz anzueignen, den ich vererben kann.
Ich versuche meinen Kindern eine schöne Kindheit zu verschaffen und werde sie sicherlich später in ihrer Ausbildung unterstützen, aber sich ihr Leben aufbauen müssen sie selbst.
Ob dann noch was zum Erben übrig ist weiß ich nicht. Aber solange sie keine Schulden erben ist doch alles gut.

Wenns den Kindern peinlich ist, dann habe ich in der Erziehung versagt.

So sehe ich das auch. Meine Eltern haben mir weder Haus noch viel Geld vererbt und auch für die Beerdigung war gesorgt und keine Schulden.
Eine glückliche Kindheit,gute Erziehung und Liebe sind mehr Wert als ein Haus im Grünen.
Und wenn sich alle ein Haus kaufen(können),was hat das mit mir zu tun?
Man darf sich nicht immer mit anderen vergleichen.
Manche Menschen kaufen sich ein Haus und jedes Jahr ein neues Auto,dazu noch teure Urlaube,aber die können nachts nicht ruhig schlafen weil sie nicht wissen wie sie alles bezahlen sollen. Aber diese Menschen tun das nicht für sich,sondern wegen anderer,weil die mithalten wollen.
Hauptsache man hat ein Dach über dem Kopf.

Ich bin nicht im Haus groß geworden. Habe mich deswegen nie geschämt. Diese Angst ist doch absurd.

Was das Thema erben angeht, kann ich es insoweit verstehen, dass ich meinen Kindern auch gerne was hinterlassen möchte und eine Immobilie ist halt bei vielen das wertvollste, was sie besitzen. Trotzdem kann man ja auch anders für seine Kinder vorsorgen. Eine Immobilie ist ja auch nicht das Nonplusultra. Meine Eltern haben eine Eigentumswohnung, ich habe zwei Schwestern. Wir sind alle mit eigenen Immobilien versorgt. Ich lege nicht wirklich wert darauf, die Wohnung zu erben. Keiner von uns will darin wohnen und wenn wir sie verkaufen und den Gewinn durch drei teilen, ist das jetzt auch nicht sooo viel.

Also auch diese Angst musst Du nicht haben.

Ansonsten kann ich dir nur Mut machen. Wir dachten auch, das wird nix mit dem Haus. Wenn überhaupt mal eins passte, wurden wir überboten. Und plötzlich kam "unser" Haus und ich bin froh, dass es mit den anderen Häusern nichts geworden ist. Es kann also noch werden.

Ich kann dir deine Angst nicht nehmen, will ich auch nicht! Selten habe ich so was beklopptes gehört...

Ein Kind, das sich schämt, nicht in einem Haus zu wohnen?? Entweder hat die Erziehung versagt oder die Gesellschaft ist einfach nur noch zum Kopfschütteln!

Thema erben: wenn ihr kein Haus kauft, müsstet ihr ja total viel Geld über haben, was man sonst in das Haus gesteckt hätte... investiert das doch in Gold oder Aktien. Die könnt ihr auch vererben :-)

Stimmt. Geld kann jeder brauchen, ein Haus nicht.

Naja... total viel Geld über ist ja übertrieben. Das Geld was man monatlich in ein Haus stecken würde zahlt man so fleißig an den Vermieter.
Lediglich das EK ist über und eine kleine Summe was man immer wieder anspart.

Ich habe ohne Haus aufgewachsen und das hat mir nicht geschadet. Familie meiner Freundin hatte ein Haus. Ich war überhaupt nicht neidisch. Wir mussten nur wenig Zeit in Haushalt investieren, viel gereist. Ich habe auch kein Haus. Wenn ich manche Hausbesitzer höre, wieviel Zeit und Geld sie investieren, fühle ich mich so frei. Mir ist wichtig, dass meine Kinder gute Ausbildung bekommen und un ausgewählten Beruf glücklich sind. Das kann ich ihnen ermoeglichen

Das ein Haus Zeit und Arbeitsintensiver ist stimmt natürlich.

Ein Haus zu haben hat aber auch Vorteile...Zum Beispiel das man nicht überraschend rausgekündigt werden kann. Das ist nicht so unwahrscheinlich wenn man zur Miete wohnt. Zusätzlich muss man sich auch nicht mit anderen Problemchen rumschlagen die das Wohnen in Mehrfamilienhäusern gerne mit sich bringen.

Was Urlaube/Reisen und die Ausbildung der Kinder mit einem Haus zu tun haben sollen erschließt sich mir nicht ?!

Wir haben ein Haus und unsere Kinder besuchen gute Schulen und wir machen viel Urlaub...

Na ja, wemn man so viel Geld hat, ist eine Sache. Wenn aber entweder oder, und in vielen Familien ist es so, wenn man hazs finanziert und ansonsten jeden Cent dreimal drehen muss, da liegen meine Prioritäten nicht beim Haus. Und schlechtes Gewissen haben, nur wenn die Kinder in einer Wohnung und nicht in der Haus aufwachsen - so ein Quatsch

weiteren Kommentar laden

also ich weiß nicht, da machst du dir zu viele Gedanken.... wann werden denn deine Kinder erben? da sind sie schon alt und hoffentlich schon selbst mit Eigenheim, Wohnung oder zur Miete untergekommen. ich kenne kein Kind, welches ein Haus zum Glücklichsein braucht

Ich bin in einer Großstadt aufgewachsen, in einer Wohnung, habe mich nie dafür geschämt und lebe auch jetzt mit 2 Kindern in einer Wohnung, in der gleichen Großstadt. Ich werde ein Haus Erben (steht nicht in Deutschland) und bin jetzt schon mehr als genervt dass ich dieses Haus irgendwann an der backe haben werde. Sobald das Haus mir überschrieben wird, schenke ich es meinem Cousin, weil ich keine Lust darauf habe.

Du siehst nicht alle freuen sich über so ein "tolles" Erbe 😉

Und weshalb man sich schämen sollte, weil man kein Haus hat, ist mir schleierhaft.

Hallo, die wenigsten Kinder wachsen in Häusern auf......warum sollten sie in einer Wohnung unglücklich sein? Das Miteinander ist doch viel wichtiger als das wo.
Den Zahn mit dem "Haus vererben" ziehe ich dir. Ihr werdet alt, benötigt Pflege. Die kleine Rente reicht dafür nicht aus. Woher nehmen? Haus verkaufen, richtig, und in Pflege stecken. Reicht ein paar Jahre. Pflege und Leben sind teuer.
Erben ist schön, aber man kann nicht davon ausgehen.
VG

Hey,

auf gewisse Weise kann ich dich verstehen.
Meine Tochter ist sooo gerne draußen, aber ich habe nicht immer Zeit (und manchmal auch ehrlich gesagt keine Lust mehr 🙈) nach der Arbeit noch etwas draußen zu machen.

Ich habe mir einen Garten für sie gewünscht. Einfach raus und toben...

Balkon ist einfach nicht das Gleiche.

Wir haben lange gesucht und die Häuser hier im Viertel (wir müssen hier bleiben) waren extrem teuer UND in einem Zustand das einem die Spucke weg blieb oder gingen unter der Hand weg.

Und dann kam unser Haus. Ein riesiger Zufall und wir waren die ersten die es besichtigen konnten.

Am Mo wussten wir noch von nichts und Di abend hatten wir die Zusage 😊

Ich drück euch die Daumen, dass euer Traum noch in Erfüllung geht!

Lg
Beerle

Ich bin sprachlos, noch nie so etwas absurdes gehört - ist das ernst gemeint? Du solltest deinen Kindern andere Werte vermitteln, als Angst davor zu haben, nie ein Haus zu besitzen. Ich selber bin in einem Haus groß geworden und wohne mit meinem Kind in einer schönen, großen Maisonette Wohnung über 2 Etagen mit Balkon - Wiesen, Gärten usw.gibt es hier sogar auch😉 Ist dir ein Statussymbol wichtiger, als Zusammenhalt, Liebe, Familie, Freunde usw.? Oder schämst du dich etwa dafür vor anderen? Wenn dem so sei, würde ich deinen Freundeskreis austauschen...

Gehe mit gutem Beispiel voran und mach das nicht zum Thema vor deinen Kindern - sonst halten diese es irgendwann für genauso "unnormal", wenn sie später kein Haus haben - und das ist total unsinnig.

Liebe Grüße und * kopfschüttel*

In meiner Familie hatte Status schon immer einen hohen Stellenwert. Ja, ich bin nicht ganz unversehrt aus dieser Sache raus.
Das erste was ich von meinen Eltern zu hören bekam, „wieder überboten?, dann bietet doch endlich mal mehr“...
Wahlweise kommen noch Sprüche das meine Kinder in einer Mietwohnung ja nicht glücklich werden können. Und da wir schon seit langer Zeit was größeres suchen, wird es hier auch wirklich langsam eng.

Ich würde mich eher für die Haltung/Einstellung meiner Eltern schämen!

weitere 3 Kommentare laden

Ich kann dich verstehen.
Ich bin früher in einem Haus aufgewachsen und wünsche mir das auch für meine Kinder.
Aber ich glaube, du machst dir zu viele Gedanken. Denkst zu erwachsen ;)

Wir haben uns letztens ein Haus angesehen und unsere älteste Tochter protestierte lauthals, dass sie nie aus unserer Wohnung ausziehen dürfen. Sie liebt die Wohnung so sehr..
Nun ja, 87qm für fünf Personen und einige Tiere, kein Wohnzimmer,kein Balkon.. Wir Eltern finden es kaum zum Aushalten. Die Kinder finden es toll hier 🤔
Deshalb :denk nicht so kompliziert. Guck dir deine Kinder an. Wirken sie unglücklich wegen der Wohnsituation? Wenn nein, dann ist doch alles super :)

Ich würde mich mehr für Eltern schämen, die mehr auf Schein, statt Sein machen.
Die nicht zu sich selbst stehen, sondern sich was Äußerliches wünschen und die ELTERNwünsche auf ihre Kinder projizieren!

Ich kenne viele glückliche Erwachsene, die in Wohnungen groß geworden sind, es liebten mit anderen Kindern zu spielen, sich freuten, dass ihre Eltern Zeit für sie hatten.

Sie hatten oft mehr Zeit mit ihren Eltern und Geld zum Leben, als Kinder von Eltern, die - die Hausschulden abbezahlen mussten, Geldmangel herrschte (Kredit), nach außen immer hübsch Schein gemacht werden musste (intern aber jeder Pfennig umgedreht wurde), Haus- und Gartenarbeit viel Zeit in Anspruch nahmen.


Eine Freundin hat es genossen in der Wohnung der Eltern. Ihre Worte: ich brauchte nicht jede nacht ins Bett geschickt zu werden. Ich ging freiwillig. Durch die Wand hörte ich den Fernseher und durch die offene Türe die Töpfe in der Küche und wusste, der Alltag läuft wie jeden Tag und alle sind da.

Hallo.

Sorry ist das dein ernst?? Warum sollte ein kind sich schämen?
Wo sollte man da anfangen und wo aufhören?

Wir fahren 3 mal im Jahr in den Urlaub, Deutschland. Andere fliegen 3 mal in die Sonne und andere machen Urlaub auf Balkonien. Und? Man sollte aufhören auf andere zu schauen sondern glücklich sein über das, was man hat und so seine kinder auch aufwachsen lassen

Es gibt immer jemandem der vermeintlich schöner, besser und toller ist.

Ich bin auch in einer Wohnung aufgewachsen und wir hatten eine Woche Urlaub im Jahr. Ich hatte trotzdem eine schöne Kindheit weil ich Eltern hatte die mich liebten, mit denen man lachen und Spaß haben konnte und die sich ein Bein ausgerissen um mir, trotz wenig Geld, alles zu ermöglichen.
Es gibt immer welche die es toll haben und welche denen es schlechter geht. Man muss mit sich selbst zufrieden und im reinen sein.
Alles Gute

Den Gedanken hatte ich nie.
Meine Eltern haben zwar gebaut, aber bedeutet hat mir das nichts; meine Klassenkameraden hat es auch null interessiert, wer im eigenen Haus und wer in einer Mietwohnung wohnte.

Wir haben auch vor 15 Jahren ein Haus gekauft; mein Mann wollte gern und wir haben es in einer teuren Gegend verhältnismäßig günstig bekommen. Bald ist es abbezahlt. Ja, es ist schön drin zu wohnen. Es ist schön, einen Garten und Platz zu haben. Aber ob wir ohne unglücklicher wären? Und ob unsere Kinder es mal erben steht in den Sternen; es könnte genauso gut für die Pflege draufgehen. Und ob sie das überhaupt mal interessiert?

Ich bin in keinem Eigenheim aufgewachsen, meine Kinder nicht und meine Enkelin wieder nicht. Und nun? Sind wir deswegen nicht normal, weil sich keiner dafür schämt?
Also es gibt bei urbia wohl nichts, was es nicht gibt an Einbildungen, sorry.
Für Dein Kind sind ganz andere Dinge wichtig wie das, ob ihr Miete bezahlt oder Kreditraten.
Dauernd heisst es bei Hausbesitzern nach ein paar Jahren "das muss repariert werden und das auch noch....derzeit jammern alle, die einen Kachelofen haben, dazu die, die eine alte Heizung haben usw. usw. Die Probleme habe ich alle nicht.
Klappt es mit dem Haus, gut, wenn nicht - auch!
"Wahnsinnige Angst" allein deswegen zu entwickeln, ist wirklich hysterisch.
LG Moni

Wenn einem aber die Instandhaltung zu teuer wird, kann man doch noch immer sein Haus im Alter verkaufen und sich eine Mietwohnung in der Stadt suchen, dann hat man ordentlich Kapital und kann alles verprassen, seine Kinder unterstützen oder sich ein schönes Leben machen.

Süß!

Auch wenn der Immobilienmarkt zwar platzt, kommt es auf die Lage an.

Einige Immobilien, die früher eine gute Lage hatten, teuer waren, sind heute out.
Käufer? Kaum und wenn, dann nur unter Preis.

Wer kauft schon:
- in schlechter Lage (schwierige Verkehrsanbindung)
- hohe Investitionen (Heizung, Dach, Isolierung)

Eine Immobilie, die gut in Schuss ist, wollen viele.
Eine, deren Investitionen hoch sein werden, wird man nicht so einfach los. Zumindest nicht, wenn dann noch andere Faktoren dabei sind.

Eine frisch renovierte Immobilie verkaufen? Wozu? Dazu hat man ja gerade investiert.


Hinzu kommt die Frage, wie sich der Markt entwickelt.
Mit einer Mietwohnung in der Stadt müsste man aktuell schon einiges sehr gut verkaufen.
Jetzt etwas kaufen, ist keine Garantie, dass es sich in 10 Jahren noch lohnt.

weitere 4 Kommentare laden

Ich kenne niemanden, der sich dafür schämt, in einer Wohnung aufgewachsen zu sein, auch niemanden, der dafür in der Schule aufgezogen oder bemitleidet wurde.

Meine Eltern konnten auch kein Haus kaufen - auf finanziellen Gründen, aus Platzgründen (weil wir viele Kinder sind und sie nicht am Ende zu zweit in einem riesen Haus wohnen wollten) und weil es aufgrund des Berufes meines Vaters eine Sondergenehmigung gebraucht hätte.

Das heißt: Sobald mein Vater in Rente ist, müssen sie aus dem Haus raus, in dem sie jetzt wohnen und werden wahrscheinlich in irgendeine Mietwohnung ziehen.
Mir (und meinen Geschwistern) ist es völlig egal, dass wir einmal kein Haus erben werden. Da fällt immerhin dieser Streitpunkt einmal weg;-)
Als mein Großvater gestorben ist, wurde das Haus (das er zu Teilen wirklich selber gebaut hat) einfach verkauft: Die einen Erben besitzen selber ein Haus, die anderen konnten es sich nicht leisten, die Geschwister auszubezahlen und/oder haben auch nicht vor Ort gewohnt. Und dann macht es auch keinen Unterschied mehr, ob man ein Haus oder das Geld auf der Bank, oder irgendeine andere Anlage vererbt.
Es steckt ja gerade bei mehreren Kindern immer ein Aufwand dahinter, etwas vererbt zu bekommen, was man nicht so gerecht teilen kann.

Ich habe es bei Freunden in meiner Heimatstadt auch oft mitbekommen, dass sie zur Hochzeit o. Ä. ein Grundstück geschenkt bekommen haben. Mit meiner Erziehung hätte da ich das schlechte Gewissen. Ich will gar keine großen Werte vererbt oder geschenkt bekommen, ich erarbeite mir das lieber selber.

Die meisten,die ich kenne, wollen das Elternhaus nicht haben/ erben. Zb ist es evtl schon renovierungsbedürftig oder am falschen Standort.

Rede deinen Kindern einfach nicht ein,dass sie ohne Haus unglücklich sein müssen

Aber man kann doch dann das Haus verkaufen, man muss doch nicht direkt einziehen.

Hä ?

Warum sollte sich ein Kind schämen weil es nicht in einem Einfamilienhaus groß wird?
#schock

Ich hab ja schon viel gehört aber das ist mir neu #schwitz

Hallo,

Ich werde mich nun unbeliebt machen, aber ich kann deine Gedanken nachvollziehen. Wir leben in Niedersachsen, ländlich geprägt, viel Gewerbe, Handel und Handwerk, sehr strukturstarke Gegend, hohe Eigenheimquote usw...

In unserem Dorf leben etwa 3500 Menschen, der Großteil davon im Eigenheim. Hier hat man spätestens mit der Geburt des 1. Kindes ein eigenes Haus. Ich kenne nun auch ehrlich kaum welche in unserem Alter, die zur Miete wohnen.

Du musst dir aber im Klaren darüber sein, dass es deine Bedenken sind, und deinen Kindern wahrscheinlich erstmal egal sein wird. Was passiert, wenn sie älter werden, kann dir keiner sagen.

Ich finde das alles nicht richtig, aber wir leben nun mal in einer solchen Welt, in der aus eben auch Äußerlichkeiten, Eigentum und Status geht.

Ihr findet bestimmt bald euer Haus, ich drücke euch die Daumen.

Was kostet denn ein Häuschen bei euch in der Gegend? Hier gehts ab 600T€ los.

>>Ich finde das alles nicht richtig, aber wir leben nun mal in einer solchen Welt, in der aus eben auch Äußerlichkeiten, Eigentum und Status geht.<<

Und genau das muss man seinen Kindern dann mit auf den Weg geben??? 🤔

Also ich möchte meinem Kind andere Werte vermitteln, aber bestimmt nicht das es auf Äußerlichkeiten, Eigentum und Status ankommt 🙄

weitere 7 Kommentare laden

Du hast in deiner persönlichen Verzweiflung vermutlich einnbisschen den Realitätsbezug verloren.
Besinn dich mal drauf, was die offiziellen Zahlen besagen. Im Verhältnis wachsen wesentlich mehr Kinder nicht im eigenen Haus auf als dass es welche tun.

Es ist eine emotionale Sache, wenn man meint, das für die Kinder zu brauchen. Eine reelle Wertanlage ist eine Immobilie nur bedingt.

Mein Mann und ich sind auch geboren worden als unsere Eltern schon Eigentum hatten. Wir kennen es so und es ist für unsere Lebensrealität auch unverzichtbar.
Wie möchten nicht in dem Gefühl leben, dass jemand anderes (Vermieter) entschiedet, wann wir unseren Lebensmittelpunkt durch Umzug verlagern müssen.

Wegen der angespannten Immobilienlage ziehen wir jetzt aufs Land. Ins Eigentum. Mit allen Vor- und Nachteilen.

Viel Glück euch

Das ist doch albern. Hier in der Stadt müssten sich dann fast alle Kinder "schämen".

Weswegen soll man sich da überhaupt schämen, weil Eltern nicht genug Geld für ein Haus haben? Weil die Eltern kein Haus kaufen wollen? Dann hat die Erziehung aber versagt. Meine Mutter hatte nie ein Haus, habe mich deswegen nie geschämt - warum auch?

Hier in der Stadt wohnen übrigens auch Besserverdiener wie Professoren, Piloten, Ingenieure usw. zur Miete in Wohnungen.

Hallo
Ich muss mich den anderen leider anschließen.
Außerdem will ich noch anmerken, dass eine Immobilie nicht wirklich ein ein uneingeschränkt positives Geschenk ist. Bei mehreren Geschwistern kann es auch sehr lustig werden, wenn die Frage kommt was damit gemacht wird.
Dazu muss es ja erst einmal so kommen. Ich kenne einige ältere Menschen, die bewusst verkauft haben und sich jetzt eine schöne Zeit machen, ohne die Verpflichtungen des Eigenheims. Andere mussten verkauften oder oder oder.

LG

Hallo,

ich habe mir jetzt nicht alle antworten durchgelesen,
aber deine gedanken finde ich etwas absurd. sorry, finde aber grad keine anderen worte..

1. weisst du nicht, wo es deine kinder später hintreibt. vielleicht wohnen sie später in anderen städte, andere länder oder sogar kontinente..

2. vielleicht bauen sie selber, weil sie nicht so lange warten wollen, bis sie erben

3.wenn sich kinder dafür schämen, wo sie gross geworden sind, dann ist was falsch gelaufen...

ich bin teilweise in einer wohnung und teilweise im haus gross geworden und wäre es nur einer wohnung gewesen, fände ich das auch nicht schlimm..
wir wohnen jetzt auch in einer wohnung und werden uns die nächsten 10 jahre auch kein haus leisten können... und wenn dann nur ganz weit weg vom schuss, weil hier die preise dermaßen steigen..
und bis wir was erben, vergeht (gott sei dank) auch noch zeit, sodass die kinder wahrscheinlich schon aus dem haus sind😅

also wer weiss schon was die zukunft bereit hält und ein eigenheim ist zwar schön, sollte aber nicht zu weit oben stehen.. dann lieber ein paar mehr ausflüge oder schöne urlaube.. hat viel mehr erinnerungswerte😉
meiner meinung nach...

Dieses vererben Ding ist meiner Meinung nach völlig überholt!

Ich sehe es bei meinen Eltern. Diese haben sich damals ihr Haus gebaut. Ebenfalls um zu vererben (ihre Aussage!) Und was haben sie davon? Rein gar nichts!

Ich habe noch zwei Geschwister. Und wir alle drei besitzen inzwischen selbst Immobilien - da wir alle schon längst Familie gegründet haben. Und meine Eltern? Meinen immernoch, dass sie uns ja unbedingt etwas vererben wollen "damit wir da Mal einziehen können". So ein Bullshit!!! Wohlgemerkt: wir besitzen bereits alle etwas, das vererben von meinem Elternhaus damit einer von den eigenen Kindern einziehen kann, wäre geglückt- hätten meine Eltern vor zehn Jahren vererbt/ uberschrieben/ geschenkt (und selbst ausgezogen, da das haus für drei Generationen überhaupt nicht ausgelegt ist).

Und dazu kommt noch: wir alle drei wohnen überhaupt nicht mehr in der Nähe von meiner Eltern. Aber diese meinen immernoch, dass wir uns bestimmt freuen und dann mit Familie in ihr Haus ziehen (klar, weil unsere Jobs etc. PP auch mitziehen 🙄).

Wir sagen oft: verkauft es jetzt, macht was schönes mit dem Geld, wir wollen es nicht. Aber das wird gar nicht für voll genommen.

Ende vom Lied: meine Eltern investieren kaum noch, schaffen den Garten null (beide ü70) aber sind so verbissen auf dieses vererben, dass sie sich ihren Lebensabend echt ruinieren.

Und wir Kinder? Sagen offen, dass wir es wohl alle gemeinsam verkaufeb, wenn der Fall der Fälle eintritt, da wir alle unseren Lebensmittelpunkt schon vor Jahren woanders haben ...

Bei der heutigen Lebenserwartung ist das Konzept doch eh überholt.
Meine Oma wird jetzt 90, die potenziellen Erben des Hauses sind also auch schon grauhaarig und haben schon laaaaange lange lange selbst vorgesorgt!