Mann kennt kein Ende beim trinken

Mein Mann trinkt so ziemlich jeden bzw. Spätestens jeden 2. Abend 1-2 Bier.

Wenn wir wohin fahren, ist es selbstverständlich das ich heim fahre damit er bier trinken kann.

Männer die keinen Alkohol trinken wenn sie bei uns sind, fragt er ob sie krank sind.

Heut war er allein unterwegs und als ich Grad auf dem Heimweg von der Spätschicht war, stand ich an der Kreuzung und dachte mir nur oh da läuft einer auf der Straße. Es war mein Mann. Echt besoffen. Gestunken wie ein Wirtshaus.

Unsere Kinder sind übers Wochenende weg, aber wir hatten schon öfter den Fall das sie heim wollten. Deshalb haben wir vereinbart, dass er zwar wohin geht, aber meine mutter ihn fahren würde wenn die kinder heim wollen. Sie kennt den weg nämlich dorthin nicht. Er war so dicht, der hätte wahrscheinlich auf keinen Anruf reagiert bzw. Hätte er sobald er aufgelegt hat schon wieder vergessen um was es ging. Hatten wir schon oft (er ruft an ich soll ihn holen, ich steh vor der tür und lässt mich ewig warten und fragt nich wo ich bleibe). Und wenn er denn mal im Auto gesessen wäre, hätte er den weg nicht mehr gefunden oder er wäre voll besoffen rein und hätte die Kinder geholt. Davon lässt er such nämlich dann nicht abbringen, weil schließlich ist er ja nicht betrunken.

Langsam frag ich mich ob er ein Problem mit dem Alkohol kennt.

Ist das dein Ernst? Du bittest deine Mutter deinen Mann zu fahren, weil er es nicht gebacken bekommt die Verantwortung im Notfall für eure Kinder zu übernehmen, wenn du arbeiten bist und da fragst du dich, ob er ein Problem mit dem Alkohol kennt?
Ab dem Moment, wo du geschrieben hast, dass du deine Mutter bittest ihn in dem Fall zu fahren, hab ich mich gefragt, ob du erkennst, dass du co-abhängig bist!?
Ihr solltet euch wirklich Hilfe suchen! Wenn er ständig wütend wird und uneinsichtig bleibt, würde ich tatsächlich andere Gedankengänge eingehen. Gewiss würde ich ihn meine Kinder nicht mehr anvertrauen oder meine Mutter dazu einspannen. Hörst du bestimmt nicht gern und meine direkten Worte tuen mir auch etwas leid, aber ich denke ein ehrliches Wort unter jahrelangem Geschwafel ist mal nötig!

Alles gute

Du hast sehr deutlich und dazu aber nett geschrieben. Das schaffen die wenigsten hier. Ein super Beitrag!

Lieber TE,
ich muss der Userin recht geben. Ihr braucht Hilfe. Leider wird das schwierig so lange dein Mann nicht einsieht das er Hilfe braucht. Da musst du ansetzen. So kann es ja nicht weiter gehen.
Führe ihm sein Verhalten nochmal vor Augen bzw. filme ihn beim laufen und frage ob er sicher nicht besoffen ist usw.
Wenn du dich wegen der Arbeit selbst nicht um die Kinder kümmern kannst, bitte ruhig deine Mutter das zu übernehmen bis du wieder da bist. Dein Mann bekommt es eh nicht geregelt, bzw blamiert euch nur noch.
Das er im Suff Dinge erzählt die niemanden etwas angehen würde ich mir auch nicht weiter bieten lassen, das geht in meinen Augen gar nicht. Aber das ist leichter gesagt als getan, ich weiß.
Sprich mal mit deinem Hausarzt wie man so einen Fall am Besten angeht.
Alles Gute.

Also ohne ihn in Schutz zu nehmen. Aber wenn ich arbeiten bin, ist er immer bei den Kindern daheim. Und da betrinkt er sich nicht. Er war nur gestern unterwegs weil sie nicht da waren.

Ich habe meine mama auch nicht drum gebeten ihn zu fahren. Das kam von ihr. Sie sagte er braucht sich ja nicht heim setzen. Sie fährt ihn wenn was ist. Aber das er so übertreibt. Ich bin schockiert

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Ist das dein Ernst? Wie lange läuft dass denn schon so?

Seit 10 Jahren. Seit ich ihn kenne. Am Anfang war es schlimm. Da kannte er kein Ende. Dann wurde es besser. Seit 3 Jahren trinkt er wieder sein Feierabend Bier. Das mit dem fahren war Schin immer so. Er geht nicht oft allein weg. Aber wenn dann endet es so wie heut. Da kennt er nix und niemand mehr. Und dann muss man auch aufpassen weil er Sachen erzählt die niemand was angehen und weil er schnell was falsch versteht und dann diskutiert oder böse zurück redet. Aber er wird nie aggressiv

Wenn ich ihn drauf anspreche kommt nur zurück, dass ich ihm nix gönne. Und das ich ja auch trinken darf mit meinen Freundinnen.

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Ich hätte mich schon vor Jahren getrennt vor dem ersten Kind.

Ich hab das schon durch nur das ich damals 19/20. Er war 24/25.

Auch immer unter der Woche gesoffen und am Wochenende.

Dein Mann ist Alkoholiker.

Ja er hat leider ein Problem. Wenn er die Kinder hat trinkt er ja nicht wie du schreibst. Das ist dann nicht so schlimm das ich sage Pack deine Sachen und weg.
So wie eine andere schon schrieb Filme ihn. Zeige es ihm wenn er nüchtern ist. Vielleicht öffnet ihm das die Augen. Ich hoffe es wirklich. Wenn nicht such dir Hilfe, bevor es schlimmer wird. Villeicht wird es auch nicht schlimmer oder sogar wieder besser.
Ich würde nicht warten bis den Kindern was passiert.
Wünsche dir die Kraft und Mut die Sache zu klären.

Nicht so schlimm?

Nein es ist gar nicht schlimm, dass die TE ihn auf der Straße wackelt herum laufen sieht.

Er könnte ja nur hinfallen und sich verletzten vll würde er dann die ganze Nacht da liegen und erfrieren. Ist sicher nicht so schlimm dann für die Familie *Sarkmus off*

Warte mal ab was los ist wenn er mal nicht zum trinken kommt.

Nicht so schlimm im den Sinne von so schnell wie möglich weg. Denke man da noch versuchen zu reden.
Sobald jemand ein Problem hat mit den Alkohol ist es natürlich schlimm und derjenige braucht Hilfe.

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Ich glaube ich sehe es lockerer wie viele hier 😏. Habe ich es richtig verstanden, er trink täglich 1 Feierabendbier und wenn die Kinder nicht da sind gibt er sich manchmal die Kante. Jetzt stellt sich die Frage wie oft ist manchmal, ist es 2 Mal im Jahr finde ich es nicht schön aber ok. Ist es 2 Mal im Monat finde ich es schon bedenklich. Trinkt er auch wenn er alleine mit den Kindern ist, das ist ein no Go.
Wenn er alleine ist und trinkt ist das sein Vergnügen, wenn er trinkt wenn er die Kinder hat geht das gar icht, das würde ich verhindern.

LG
Visilo

Ich weiß nicht. Ich finde ein Feierabendbier jeden Abend schon zuviel und nicht normal. Egal wieviel man konsumiert, wenn man anders nicht entspannen kann, ist auch ein Bier ein Problem. Zusammen mit den regelmäßigen Abstürzen kaum, dass die Kinder aus dem Haus sind, ergibt sich doch das Bild, dass für ihn Freizeit =Alkohol bedeutet.

Er trinkt 1-2 Feierabend Bier. Wenn wir auf einem Geburtstag sind trinkt er ein paar Bier mehr. Aber nie Schnaps. Allein geht er vielleicht 1 oder 2 mal im Jahr weg und trinkt halt mehr so wie gestern. Vor den Kindern betrinkt er sich nicht

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Wie geht es dir und den Kindern damit ?

Entweder ein Fake-Beitrag zum Wochenende.

Oder ein Alkoholiker mit familiärer Unterstützung, die das Drama noch in die Länge zieht.

Jedes Abholen und immer wieder aus der Patsche ziehen ist kontraproduktiv.
So denkt er doch „geht doch! muss nichts ändern“.

Naja was heißt mit abholen unterstütze ich das. Wenn ich mit Freundinnen zusammen bin und wir wein trinken holt er mich auch

warum verbringt man mit einem Alkoholiler sein leben und tut dies sogar kindern an ????
Du bist CO abhängig und eure Kinder haben keine Wahl

er kann sich nur selbst helfen. Alkoholkranke müssen erst ganz tief fallen, um zu merken dass sie krank sind und hilfe brauchen.

bitte erzähl nichts von Lieeeeebe.

alles gute

Stört dich sein Verhalten?
War er schon so, als du ihn kennengelernt hast?

Ich könnte mit jemanden, der so ein Verhalten zeigt, so gar nichts anfangen. Jemand, der so gut wie jeden Abend Alkohol trinkt, seine Prioritäten verhisst bzw. falsch setzt, es krank findet, wenn man etwas Nichtalkoholisches trinkt und sein Limit nicht kennt, ist für mich Alkoholiker. Ob das tatsächlich so ist, weiß ich nicht, es würde mich aber wundern, wenn es anders wäre.

Du fragst dich langsam, ob er ein Problem mit Alkohol hat? Nach 10 Jahren? Respekt.

Dass du Co-Abhängig bist (deine Mutter offensichtlich auch), dass du die Situation verharmlost, das wurde dir alles schon gesagt, wesentlich netter und höflicher als ich es je könnte.

Was ich dem noch hinzufügen möchte: hast du dir einmal überlegt, wie eklig und beschämend sowas für die Kinder ist? Mag sein, dass sie ihn nie (oder selten?) in dem Zustand völliger Betrunkenheit erleben. Aber den Geruch den er ausströmt, den bemerken sie, immer, täglich. Und wenn es ihnen nicht mehr auffällt, irgendwann werden die Schulkameraden es ihnen sagen, dass ihr Papa stinkt.
Wie schaffst du es selber, jemand mit einem derartigen Alkoholkonsum noch attraktiv zu finden, schaffst du es die Bilder von dem besoffenen Wrack beim Sex auszublenden? Kannst du ihn überhaupt noch respektieren, ihm auf Augenhöhe begegnen? Deine Nase an seinen Hals drücken und denken, oh wie gut riecht mein Mann? Ekelst du dich noch nicht?

Wie kommst du darauf klar, wenn dein Mann eure Gäste als krank bezeichnet wenn sie keinen Alkohol trinken? Sind dir solche Proll-Sprüche nicht unendlich peinlich? Kommen die so angesprochenen Gäste gerne und oft wieder zu Besuch?

Vielleicht wollen die Kinder auch deswegen oft nach Hause, wenn sie woanders sind,

weil sie Angst haben, dass Papa sich wieder betrinkt
weil sie angst haben, dass er wütend wird der Mutter gegenüber (nicht aggressiv, aber wütend kann passen; widerspricht sich aber oft, besonders wenn er eh schon keine Grenzen kennt und andere als krank bezeichnet, die keinen Alkohol trinken)

Stinkst du nach Alkohol wenn du Abend ein Glas Wein trinkst? Ich nicht. Genauso wenig stinkt jemand der 1 Bier trinkt. Stinken tut man bei übermäßigen Konsum. Ob ich das Bild vor dem Sex ausblenden kann? Also das hört sich so an als ob er wöchentlich betrunken herumrennt. Wir reden hier von Max. 2x im Jahr richtig betrunken

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Moin,

Dein Mann ist Alkoholiker und du bist ihm (unabsichtlich) beim Trinken behilflich, indem zu es tolerierst und schön redest.

Das wird sich leider von selbst nicht ändern, auch wenn ich es dir wünschen würde.

Sprüche wie "du gönnst mir nichts" schieben seine Verantwortung ab, damit er nichts ändern muss.

Leider gibt es keine andere Lösung als ihm die Pistole auf die Brust zu setzen und eine Trennung anzukündigen und dann auch durchzuziehen, wenn er sich nicht ändert. Und gar nicht diskutieren! Nur ankündigen!

Oder es bleibt halt alles so wie es ist bis er entweder krank wird oder es von selbst einsieht und das kann dauern.

LG
Nele

Besfasse dich mal mit dem Tema Co-Abhängigkeit und suche DIR eine Beratungsstelle für ANGEHÖRIGE von Alkohlsuchtkranken.


Dann entscheide weiter.

Tun kannst du nichts, was die Alkoholkrankheit betrifft/seinem Problem.

Du kannst aber etwas für dich tun
für eure Kinder.

- schützen
- reflektieren
- Entscheidungen treffen
- aus Co-Abhängigkeit heraus kommen oder dich so damit befassen, dass du nicht reinrutschst. Dass seine Mutter ihn fahren soll und er es nicht mal mitbekommen würde, wenn die Kinder..... und du organisierst es mit .... kann bereits ein Teil/ein Beginn von Co-abhängigkeit sein.


Alles weitere besprich mit Beratungsstellen.

Übernimm die Verwantwortung für dich und eure Kinder. Nur dann, kann er iregendwann (oder auch nicht) die Verantwortung für sich selbst wieder übernehmen.

befasse dich mit dem Thema für ANGEHÖRIGE
damit du lernst, welche Entscheidungen sinnvoll sind und was es für euch als Familie bedeutet, auch für dich und auch für die Kinder.

Wie wurde in deiner Familie/Großelternfamilie mit Alkohol umgegangen?

Dass deine Mutter ihn fahren würde, klingt ebenfalls co-abhängig.

Bei einmaligem Gesnuss, ok.

Bei häufigem Trinken , kenne ich folgene Reaktionen von Außenstehenden:

- sieh zu, dass du deine Kinder selbst versorgst / sag mir, wo sie sind, ich nutz das navi.
so einen Suffkopf unterstütz ich nicht auch noch in deiner Sucht!

- alternativ von jenen, die selbst schon Co-abhängig sind (Alkoholiker als Mann/Vater hatten oder es von Grund auf so gelernt haben, andere zu bedienen)

na klar, ich fahr dich; lass ihn doch der Arme, er kann ja nichts dafür,

da liegen aber meist vergangene erlernte Krankhafte Strukturen dahinter, die sich in der Gegenwart bei anderen mit ähnlichen Suchtmustern weitergeführt werden.



Alkoholkrankheit heißt nicht, dass nur der Alkoholkranke Hilfe braucht/krank ist,
sondern, dass es in gewisserweise "ansteckend" ist, andere auch krank macht.

Der Erkrankte muss selbst entscheiden, was er tut.

Angehörige, die selbst erkranken (Co-Abhängig werden) können nur sich selbst helfen. Müssen hier zu aber ihre eigenen Muster, Verhaltensweisen überdenken.
Ruhen sie sich darauf aus, dass "NUR ER" krank ist und fügen sie sich ihm, ist das auch nicht gesund, sondern bereits Folgeerkrankung.


Wichtig ist darauf zu achten, dass die Kinder weder die Suchterkrankte Struktur übernehmen, noch die co-abhängige.

Da deine Mutter ebenfalls bereit ist darauf einzugehen, liegt es nahe, dass ich frage, inwieweit sie in Co-Abhängigkeit eintrainiert wurde und davon etwas an dich weitergegeben hat.

Was davon gibst du deinen Kindern mit?

Warum wollen sie so oft nach Hause?
Klar, manche Kinder sind so.
Manche haben aber auch Angst, dass Elternteil sich wieder betrinkt; dass anderes Elternteil alleine nicht damit klar kommt.

Inwieweit nehmen eure Kinder Rücksicht auf ihn, haben Angst, dass ihm etwas passiert, haben Angst, dass du alleine mit der Situation sein könntest, haben Angst dich darauf anzusprechen?
Können sie mit jemandem darüber reden?

In eurem Fall nicht gerade deien Mutter (falls sie es schön reden würde).

Welche EMOTIONALE Verantwortung übernehmen eure Kinder bereits?


Was erzählen Kindergarten/Schule? Gab es da schon mal Andeutungen, dass sich eure Kinder Sorgen machen könnten? Andere Auffälligkeiten?


Das sicherste wäre wirklich eine Beratungsstelle für Angehörige
und mit dieser auch konkrete Unterstützung für die Kinder, inwie weit sie es noch ausblenden oder eben bereits emotionale Verantwortung für euch beide ! Eltern übernehmen.

Hier nochmals. Meine kinder haben ihn noch nie betrunken gesehen. Das ist wie gesagt nur 2 mal im Jahr. Dann bin ich auch alkoholiker weil ich jeden abend ein Glas Wein trinke. Und wenn ich mit Freundinnen zusammen bin trinken wir auch. Eigentlich ist jeder den ich kenne dann alkoholiker

Einfache Frage: kann er auch mal mehrere Tage ohne? Ohne Probleme zu haben.

Wenn ja, ist es noch Genuss.
Wenn nein, ist es Sucht. Punkt.

Selbst, wenn sie ihn noch nicht stockbesoffen/betrunken gesehen haben, wenn er wirklich TÄGLCH trinkt und nicht spontan einige Tage pausieren kann, ist es Sucht.

Bei dir genauso.

Andere als krank zu bezeichnen, wenn sie keinen Alkohol trinken IST KRANK. Nicht die anderen, sondern der, der so einen Schwachsinn sagt.


Ach so und wen du/er jetzt kommt mit "ich könnte, will aber nicht"
ist es nur eine Täuschung. Eine Selbstverarsc***.


Und glaub mir, Kinder sind nicht doof.
Selbst wenn sie ein Elternteil noch nie stockbesoffen gesehen haben:
sie bekommen mit, wenn es anderen auffällt (nur nicht den Betroffenen selbst: Abhängig/Co-abhängig)
Wesensveränderungen oder die Erfahrung, dass die Eltenr anders sind als andere - wobei, wenn euer gesamtes Umfeld jeden Tag trinkt (außer diejenigen, die dein Mann beschimpft mit , dass sie krank wären....) ,,,,, dann wird es für sie völlig normal sein.

Aber gut, sind nicht meine Kinder.
Ich kenne Eltern von Freunden, die täglich getrunken haben "ich KÖNNTE auf hören WILL aber nicht" .....
"meine Kinder haben mich noch nie betrunken gesehen".....

nöööööööööööö
die Kinder haben nur mitbekommen, dass die Eltern ihren Pegel gebraucht haben, um "da zu sein"
nicht mehr Autofahren konnten (weil ohne Alkohol am Abend ging gar nichts)

der Geruch.....
bei anderen schlafen ging nicht, weil etwas fehlte (später merkten sie, dass der vertraute Geruch fehlte), in der Pubertät schämten sie sich dann .....

Ist mir egal, ich bin raus aus deiner Diskussion.


Es sind deine Kinder.
Sie werden euch irgendwann schon die Meinung sagen, was sie davon halten
oder miteintreten in eure Sucht (selbst trinken und oder co-abhängig).

Spart schon mal für eine gute Therapie.

Wenn du als Erwachsene es nicht schaffst dich beraten zu lassen!!!
hoffentlich sind eure Kids schlauer.



Was spricht gegen eine Beratung?

Genau: dort könnte herauskommen, dass du alles verschleierst und nicht sehen willst!


Wenn ich Zweifel habe, lasse ich mich beraten.
Wenn nichts ist, habe ich es von der Fachstelle. Wenn was ist, lerne ich zu handeln.

Wer die Augen verschließt, redet alles schön, leugnet, will nichts ändern
und lehnt somit jede Beratung ab.

deutet SEHR DEUTLICH bei Dir auch auf eine Co-Abhängigkeit und/oder sogar selbst Sucht an.

Aber mir egal, ich bin raus. So lange niemand anderes tot gefahren wird und deine Kinder (hoffentlich) heil dadurch kommen, bestens.
Gib ihnen wenigstens die Chance, dass sie sich bei den anonymen Alkoholikern melden können, wenn sie mal Probleme haben.

Selbst wenn ihr keine habt, die Chance auf Aufklärung zu dem Thema finde ich in der Pubertät generell wichtig.

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Hi
Er ist Alkoholiker und du und deine Mutter Co-abhängig.
Ich hab gesehen, was aus Kindern in solchen Konstellationen wird - rette Deine und geh. Heute noch.

Feinfühliger gehts nicht. Sorry.

Dein Mann ist Alkoholiker und Du bzw deine Mutter seit Co Abhängig. Glaub mir, ich weiß wovon ich Rede, mein Stiefvater war Alkoholabhängig und meine Mutter ist trockene.
Wende Dich als Angehörige an eine Beratungsstelle, dort kann man dir weiterhelfen.

Viel entscheidender ist:
Kennst Du denn ein Ende mit deinem trinkenden Mann?

Es gibt verschiedene Arten Alkoholiker. Nicht jeder muss jeden Tag total betrunken sein. Dein Mann ist Alkoholiker.

Mmh.. Irgendwie bin ich etwas überrascht, wie hier in die 'Alkoholikerkerbe' gehauen wird. Obgleich ich recht empfindlich bin, was das Thema angeht, sehe ich es hier nicht so eindeutig.

Dein Mann ist, deiner Aussage nach, 1-2 Mal im Jahr alleine unterwegs und trinkt mehr als er sollte... Das finde ich ehrlich gesagt jetzt nicht schön, aber auch nicht dramatisch und ehrlich gesagt, trinken die meisten Leute die ich kenne, wenn sie weggehen mal etwas zu viel.

Die täglichen Biere sowie aber auch deinen täglichen Wein und die Abwertung derer, die nicht trinken.. Das würde ich mal besprechen und einfach mal schauen, ob man wirklich ohne auskommt. Einen Monat keinen abendlichen Alkohol für euch, z.B.

Etwas schwierig finde ich auch, dass die Verantwortungsfrage nicht so ganz geklärt ist. Musste er denn damit rechnen, dass die kinder zurück wollen oder ist das eher so ein, in einem von zehn Fällen wollten sie mal zurück?! Er hat sich sicherlich nicht astrein verhalten, aber wenn das eher die absolute Ausnahme darstellt, würde ich es jetzt auch nicht überdramatisieren, ihm aber nochmal klar sagen, dass er vielleicht bei 1-2 bier bleiben sollte, zumindest bis deine Schicht zu Ende ist und du die Verantwortung im Falle die kinder wollen zurück übernehmen kannst.

Mich wundern die Antworten hier ehrlich gesagt...

Das was du da beschreibst klingt wenn ich mir mein Umfeld anschaue völlig normal. Mein Vater und der Vater meiner Freundin haben ebenfalls so ein trinkverhalten, für uns war das immer absolut normal, am Abend 2,3 Bier und wenns einer Feier gibt eben betrinken.

Wenn ich mich in unserem Umfeld umschaue ist es jetzt noch oft ganz normal, ich kenne glaube ich keinen Vater der auf Feiern nicht regelmäßig betrunken ist oder wenn Frau und Kinder nicht da sind. Ebenso mit Müttern die sich betrinken wenn sie mal rauskommen und für die ein oder zwei Gläschen Wein am Abend sein müssen. Unser Umfeld besteht doch zu einem großen Teil aus Akademikern, nicht dass es heißt der Pöbel säuft halt gerne.

Wir arbeiten alle, haben unser Leben gut im Griff, es sind alles gute Eltern, ich wüsste nicht wo das Problem liegt. Ich und meine Freundin haben uns ebenfalls gut entwickelt und keinen Schaden davon getragen.

Ich kenne auch ganze Cliquen, bei denen es genauso abläuft. Jeden Abend ein, zwei Bierchen oder Wein. Bei jeder Gelegenheit, die man zusammen ist werden die Kurzen ausgepackt. Eine Feier ohne Schnaps ist undenkbar. Und weil man eben in diesem Gruppengefüge ist und es jeder macht, hinterfragt es auch keiner und alle finden es normal.
Ich finde diesen Alkoholkonsum überhaupt nicht normal. Ich bewege mich aber auch in Gruppen, in denen Alkohol nicht täglich dazugehört. Und bei meinem Mann würde ich es niemals akzeptieren. Ich möchte nicht, dass meinen Kindern vorgelebt wird, dass Alkohol unbedingt zum Leben dazugehört. Ein paar Mal im Jahr genieße ich auch mal ein Glas Wein. Alkohol ist und bleibt ein Nervengift und es gibt ein riesiges Problem damit in unserer Gesellschaft. Anders als bei Tabak wagt sich die Regierung da nicht dran, konsequent gegen übermäßigen Konsum vorzugehen. Sie würden es sich mit vielen Wählern ordentlich verscherzen. Warum bitte müssen sich Erwachsene "betrinken" bis sie besoffen sind? Was hat das noch mit Genuss zu tun?

Langsam?manche Menschen bewundere ich für ihre schmerzgrenze!

Hi,

hier ist ja was los... 1-2 Bier am Abend, 3-4 Bier bei einer Feier und 2x einen über den Durst trinken im Jahr... Wenn das der Maßstab ist, kenne ich aber verdammt viele Alkoholiker/-innen.

Ja, man kann bei regelmäßigem Konsum kleiner Mengen alkoholabhängig sein, oder eben auch nicht. Die Menge ist nicht entscheidend.

Übrigens auch nicht die Tatsache, ob man in der Lage ist, Pausen zu machen. Gerade diejenigen mit riskanten Konsum an der Grenze zu Abhängigkeit machen Trinkpausen (Fastenzeit, Trinken nach bestimmten Regeln, wie nur noch in Gesellschaft etc.). Dann hat man sich wieder fein bewiesen, dass man ja doch kein großes Problem hat und kann beruhigt weitertrinken.

Die Alarmglocken schrillen bei mir bei folgenden Verhaltensweisen:
- Ist der Mann der TE nervös, wenn kein Bier im Haus ist? Geht er dann noch mal zum Supermarkt oder Kiosk? Oder in die Kneipe?
- Wird jede Gelegenheit genutzt, "sozial akzeptiert" Alkohol zu trinken? Der Nachbar gibt die geliehene Bohrmaschine zurück, Bierchen auf, Prost?
- Will der andere nicht mittrinken, ärgert er sich? So verstehe ich den Bericht der TE, dass ihr Mann den anderen fragt, ob er krank ist.
- Trinkt Dein Mann auch sein abendliches Bier, wenn er krank ist und ein Tee die bessere Wahl wäre?

Ich trinke selber keinen Alkohol (mehr) und finde den Umgang mit Alkohol in unserer Gesellschaft und der Unterschied, der zwischen der akzeptierten Droge Alkohol und anderen Drogen gemacht wird, sehr problematisch. Aber aus der Schilderung der Ratsuchenden den Schluss zu ziehen, das ihr Mann Alkoholiker ist und verlassen gehört und sie und die Mutter mit dem ausgeprägten Servicegedanken co-abhängig sind, finde ich kontraproduktiv.