Kinderbetreuung durch depressive Schwiegermutter

Hallo,
Ich zerbreche mir zur Zeit den Kopf darüber, ob ich meinen Sohn (2) weiterhin allein von der Großmutter, die wohl sehr depressiv ist und auch bereits mehrere Suizidversuche begangen hat betreuen lassen soll.
Das schlimme für mich ist, dass ich eigentlich weder von der Depression noch von den Suizidversuchen wissen darf. Mein von mir getrennt lebender Ehemann hat mich darüber aufgeklärt nachdem ich mit seiner Mutter aneinander geraten bin und sie diese Situation komplett verdreht hat und komplett anders dargestellt hat als sie tatsächlich war - was für mich jede Menge Ärger gebracht hat.
Ich wusste zwar bisher aus eigener Erfahrung dass ihre Stimmung manchmal sehr wechselhaft war, dachte aber das liegt an den Schlafstörungen die sie hat und habe das auch eher mit den Wechseljahren in Verbindung gebracht.
Nun ist es so, dass mein Sohn erst 2 Jahre alt ist und ihr letzter Suizidversuch wohl nicht sehr lange her ist und wohl auch trotz Besuch statt gefunden hat. Ich möchte ihr den Kleinen natürlich nicht entziehen und auch Kontakt weiter ermöglichen, aber am liebsten nur noch zusammen mit meinem Ex, da ich auch die gesamte Situation gar nicht einschätzen kann. Mein aktueller Stand ist, dass es ihr zur Zeit sehr schlecht geht, sie sehr viele Medikamente nimmt und ihr letzter Versuch etwa einen Monat her ist. Mit mir wird darüber wie gesagt nicht offen kommuniziert weshalb ich da auf die Aussagen meines Ex angewiesen bin.
Er kann es zum einem verstehen, dass mir dabei nicht Wohl ist, ihr den Kleinen alleine zu überlassen, doch meint er dass er nicht will dass seine Mutter von meinen Bedenken etwas mitbekommt, weil sie das sehr aufregen würde und er Angst hat dass dies zum nächsten Suizidversuch führen könnte. Vielleicht kann mir jemand helfen eine Lösung zu finden?

Ich würde gar nicht darüber nachdenken, einem schwer psychisch Kranken, mein kleines Kind anzuvertrauen, das finde ich verantwortungslos.
Kontakt soll natürlich weiter stattfinden, aber definitiv nicht allein.

Schwierige Situation ... eines vorneweg ... Du bist nicht verantwortlich für Deine Schwiegermutter ... was Dein Noch-Ehemann da treibt, nennt sich emotionale Erpressung.

Und nein, natürlich geht Euer Kind nicht mehr alleine zur Oma ... das ist unverantwortlich.
Sollte sie nach dem Warum fragen, spiel den Ball Deinem Noch-Ehemann zu. Er soll das klären. Du ziehst Dich aus dem Thema komplett raus.

Hi,
nein, ich würde den kleinen nicht alleine hinlassen. Deine Schwimu sollte stationär behandelt werden und braucht Hilfe .
Nicht auszudenken, wenn sie einen erneuten Versuch unternimmt, wenn dein Kind dabei ist.
Wenn dein Ex nicht will, dass du es ansprichst, dann soll er es tun - er müsste doch die gleichen Bedenken haben.
Ja, er will seine Mutter schützen - seinen Sohn aber MUSS er schützen, er kann es nämlich nicht alleine.
Und die Suizidversuche fanden ja anscheinend statt, obwohl sie den Enkel regelmäßig betreut hat - das ist also kein Argument für eine weitere Betreuung. Mit diesem unter den Teppich gekehre hilft er seiner Mutter nicht.
lg

Denk an dein Kind, nicht an deine SM.
Diesen ganzen Blödsinn von wegen "nichts wissen dürfen" und totschweigen können die in ihrer eigenen Familie treiben. Wenn es ums Kind geht wird entweder klar kommuniziert und alle Fakten auf den Tisch gelegt, oder der Zwerg geht da nicht mehr hin. BASTA

Stell dir mal vor es passiert irgendwas wobei dein Kind in Mitleidenschaft gezogen wurde.
"Hauptsache SM wurde nicht zu sehr aufgeregt", tät dich das dann trösten?

Mich nicht.

Die Lösung ist einfach: Deine Schwiegermutter ist hochgradig depressiv mit suizidalem Verhalten. Das ist KEINE zuverlässige Betreuung für ein Kleinkind.

Da es sich nicht um deine Mutter handelt, sondern um die Ex-Schwiegermutter, ist es auch nicht deine Baustelle, ihr das zu verklickern. Das ist Sache ihres Sohnes, von dem ich mich im übrigen nicht erpressen lassen würde.

Bedeutet im Umkehrschluss: Ich würde mein Kind nicht mehr zu der Schwiegermutter geben. Was er macht, wenn er euren Sohn hat, ist leider seine Sache. Wenn sie nachfragt, warum du deinen Sohn nicht mehr vorbei bringst, würde ich darauf verweisen, dass den Expartner, also ihr Sohn, ihr das gerne erklären kann. Windet er sich raus, würde ich dann aber klar sagen, dass ihre psychische Instabilität nicht förderlich ist für ein kleines Kind und du nicht möchtest, dass dein Kind eventuell einen (weiteren) Suizidversuch miterleben muss.

Was glaubst du, wie es euer Kind verstört, wenn es einen solchen Versuch mitbekommt? Oder noch schlimmer: Wenn der Versuch klappt und euer Kind zusehen darf, wie Oma stirbt? Danke, nein. Auf gar keinen Fall würde mein Kind da noch alleine hingehen.

Meine Mutter leider auch an Depressionen. Ist in Behandlung und hat gute und schlechte Phasen.
Aber noch nie suizid versuche gehabt.

Sie passt auch oft auf die Kinder auf.

ABER sie redet auch offen mit mir, geht es ihr 1 Tag schlecht, sagt sie es mir ehrlich und sagt dann die Kinderbetreuung ab.
Sie kann sich selber immer gut einschätzen!

Jemand der so stark depressiv ist und suizid versuche startet und nicht offen mit dir redet, würde ich kein Kind anvertrauen.

Wenn der Ex an „seinen Wochenenden“ das Kind dort alleine bei der Schwiegermutter ablädt, würde ich deutlich protestieren und das Jugendamt einschalten. Das ist Kindeswohlgefährdung.

Ich würde mein Kind nicht mit ihr alleine lassen wollen und dein Ex sollte reinen Tusch machen! Seine Mutter wird sich nicht deshalb umbringen, nur weil du dann die Wahrheit kennst.
Weder du noch er sind schuld, wenn sie es tatsächlich mal schaffen sollte sich umzubringen.
Ist sie in Behandlung?
Dein Ex sollte doch auch das beste für sein Kind wollen und die Treffen lieber begleiten finde ich.

Auf keinen Fall kommt das Kind da alleine wieder hin! Und wenn sich Menschen umbringen wollen bringen sie sich um, wenn nicht das nicht mehr alleine hinlassen der Auslöser ist dann dass die Nachbarin keine Karte aus dem Urlaub schreibt oder sonst was. Gerettet hat so ein Blödsinn noch keinen, aber durchaus schon unschuldige Menschenleben gekostet! Außerdem schadet ihr Eurem Kind auch psychisch indem ihr ihm diesem Umfeld aussetzt, Kinder merken sowas und es schadet ihnen!

Zu Depressionen gehört ja noch viel mehr als die Frage ob man sich umbringt! In einer Depression sind Menschen oft völlig teilnamslos, antriebslos, nehmen ihre Umwelt kaum wahr! Die bekommt nicht mit wenn Dein Kind versucht ne Kerze anzuzünden, vergisst das heiße Wasser auf dem Herd mit dem Dein Kind dann versucht der Oma nen Tee zu machen oder merkt nicht dass es im Bad Reinigertabs lutscht ...

Hey,

ich hatte viele Jahre mit Depressionen zu kämpfen.
Seit meine Kleine (3) da ist, achte ich viel, viel besser auf mich und bin seitdem stabil.

Aus Erfahrung kann ich sagen, dass ein Mensch mit Depressionen keine gute Betreuung für ein Kleinkind leisten kann.

Selbst ohne Suizidgedanken oder -handlungen ist ein Mensch mit Depressionen durch die Krankheit ganz schlecht in der Lage einfühlsam und schnell auf ein Kind reagieren.
Mal ein/zwei Stunden okay, aber als konstante Betreuung für mehrere Tage die Woche käme es für mich nicht in Frage.

Das Verhalten Depressiver ist selbst für Erwachsene oft erschreckend und unberechenbar, wie soll damit ein Kleinkind zurecht kommen?

Lg

Warum lässt dein Ex euer Kind von seiner schwerkranken Mutter betreuen? Sie hat mehrere Suizidversuche hinter sich und er lässt euer Kind so mir nix dir nix einfach alleine dort? Unverantwortlich ist das von ihm. Hat er denn keine Angst was passieren könnte? Begleiteten Besuch ja, aber alleine dort lassen, da hätte ich keine ruhige Minute.
Sprich ein ernstes Wort mit ihm, dass das nicht geht. Das ist wie gesagt unverantwortlich.

Hallo,
ich schließe mich allen an: NEIN, mein Kind wäre dort nie alleine. Nichtmal im Notfall!
Begründungen gab es ja alle wichtigen oben schon!
Liebe Grüsse!

Also ganz ehrlich, wenn ich nicht sicherstellen kann das jemand am Leben bleibt während mein Kind bei ihm ist .... ne das geht gar nicht. SIcherlich ist nicht jeder Depressive suizidgefährdet, aber deine SchwieMu würde offenbar keinen Halt mehr machen auch wenn ihr Enkel bei ihr ist. Ne das geht gar nicht. Alleine der Gedanken er könnte in der Zeit da sein..... sorry dann muss sie sich behandeln lassen oder das Kind bleibt da weg!!!!

Ela

Wenn sie so auf Medikamenten ist... nicht wenige gehen auf die Fahrtüchtigkeit, in Kombi sowieso. Das schlägt schon einen gesunden von Stuhl. Ein schwer depressiver hat nicht die Konzentration ein Kleinkind zu beaufsichtigen. Unter solchen Medikamenten gleich dreimal nicht.
Ich persönlich würde mich bedeckt halten dass ich mehr weiss. Unter der Prämisse dass das Kind nicht allein und nicht ohne Beaufsichtigung vom Vater dort ist. Ich nenne das bewusst beides! Wenn er das nicht leisten kann oder will gäbe es offene Gespräche mit allen + Jugendamt.