Wofür alles aufkommen im Studium

Hallo! Ich bin alleinerziehend mit drei Kindern, Vollzeit berufstätig und der Vater zahlt Unterhalt.
Jetzt beginnt mein Ältester sein Studium. Er möchte weiterhin hier wohnen, so dass essen und wohnen bezahlt ist. Jetzt braucht er noch eine Monatskarte, Bücher, Semesterbeitrag, etc. Dass das von mir übernommen wird ist klar.
Wie verfahrt ihr aber z.B. mit Markenklamotten, Fitnessstudio, Urlaub, weggehen, Taschengeld, etc.?
Zahlt ihr das auch alles, oder muss euer Kind dafür in den Semesterferien jobben?

Ich habe damals vom BAföG und Kindergeld die Wohnung, Nebenkosten, Semesterticket/Semesterbeitrag bezahlt - viel blieb da nicht übrig für Essen, Kleidung, Sparen und Freizeit (wohne in einer teuren Stadt), also habe ich gearbeitet. 8 bis10h/Woche in der Uni im Labor, später in der Uni im Büro - da hat man auch Verständnis, wenn Prüfungszeit ist. Die 400€ bis 500€ haben dann für alles andere gereicht. Für Luxus wie Urlaub musst du mMn kein Geld zugeben, dein Kind ist schließlich erwachsen - außer es geht um den Familienurlaub, da nimmt meine Mutter auch heute noch kein Geld von mir an und ich bin bereits verheiratet und habe selber Kinder.

Meine Tochter arbeitet neben dem Studium (16 Stunden in der Uni freien Zeit 32Std.) ich überweise ihr ein Art Taschengeld. Und ihr Vater auch, so hat sie im Monat ca. 600 € von uns und das Geld vom Arbeiten. Trotz der Arbeit, studiert sie brav und die Noten sind super.

Ich schreib mal, wie meine Eltern das bei uns gemacht haben, von uns Geschwistern sind noch nicht alle mit dem Studium fertig:
Wir haben alle nicht mehr zu Hause gewohnt, also haben sie uns das Kindergeld und den Familienzuschlag überwiesen (aufgerundet). Ansonsten haben wir BAföG bekommen und teilweise gejobbt. Semesterbeitrag, Bücher, Klamotten, etc. haben wir alles selber gezahlt.
Für den gemeinsamen Urlaub mit den Eltern mussten wir nichts zahlen, da meinte meine Mutter aber, dass sie es rückblickend wohl so machen würde, dass wir trotzdem einen Teil zahlen müssen, immerhin überweisen sie uns das Geld ja auch in der Zeit, in der wir im Urlaub oder zu Hause sind. Wenn wir alleine wegfahren wollten, haben wir das selber bezahlt.
Da meine jüngste Schwester wahrscheinlich nächstes Jahr kein BAföG mehr bekommen wird, haben meine Eltern angeboten, ihr zu BAföG-Konditionen Geld zu leihen. Will sie aber nicht annehmen, sondern lieber jobben.
Wenn es mal knapp war (oder sein wird), haben sie immer Geld geliehen, aber eben nur das. Wir haben zurückgezahlt. Teure Bücher haben wir uns dann oft zu Weihnachten/Geburtstag gewünscht

Du musst immer überlegen, dass du das ja irgendwann für 3 Kinder alles zahlen musst.

Ich würde es wohl so handhaben:
Entweder Kindergeld oder Unterhalt des Vaters wird auf mein Konto gezahlt, damit wird "Kost und Logis" gezahlt. Das andere würde ich auf sein Konto überweisen und davon zahlt er dann den Rest: Semesterbeitrag, Bücher, Klamotten, etc.
Ist er BAföG-Berechtigt? Ansonsten kann er sich nach Nebenjobs umschauen, oder sich für Stipendien bewerben. In manchen Fächern gibt es Spezialstipendien, ansonsten gibt es viel von Kirchen oder Parteien, teilweise auch nur Teilstipendien, z. B. Bücherstipendien, die in manchen Fächern ungemein wertvoll sind.

"Da meine jüngste Schwester wahrscheinlich nächstes Jahr kein BAföG mehr bekommen wird, haben meine Eltern angeboten, ihr zu BAföG-Konditionen Geld zu leihen. Will sie aber nicht annehmen, sondern lieber jobben.
Wenn es mal knapp war (oder sein wird), haben sie immer Geld geliehen, aber eben nur das. Wir haben zurückgezahlt. Teure Bücher haben wir uns dann oft zu Weihnachten/Geburtstag gewünscht"

#pro #pro #pro
Sehr fair und angemessen für einen jungen Erwachsenen #pro! Finde ich 1000x besser, als alles in den Allerwertesten geblasen zu bekommen.

"Da meine jüngste Schwester wahrscheinlich nächstes Jahr kein BAföG mehr bekommen wird, haben meine Eltern angeboten, ihr zu BAföG-Konditionen Geld zu leihen."

Frage dazu: Sind sie deiner Schwester nicht zu Unterhalt verpflichtet? Denn dann kann man ihr "Angebot" ja kaum als solches bezeichnen.

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"Wie verfahrt ihr aber z.B. mit Markenklamotten, Fitnessstudio, Urlaub, weggehen, Taschengeld, etc.? "

Mein Kind geht zwar noch zur Schule, aber da gilt bereits:

- Kleidung übernehmen den Basics-Betrag. Besonderes, alles, was darüber hinausgeht wünscht sie sich zu Festen oder spart selbst darauf.

- Fitnessstudio ist noch nicht wichtig. Sportverein übernehme ich (Familientarif). Gibt es für Studeten Sportprogramme, Sportangebote?
Wie habt ihr es bisher gemacht?

Verein Familientarif würde ich weiterhin übernehmen oder geliebte Hobbies weiterhin mitünterstützen. Fitnessstudio oder besonderes müsste sie sich schon selbst zusammen sparen oder zu mindest einen Teil dazu bezahlen.

- Urlaub: noch bezahle ich es.
Wenn sie mal in Ausbildung ist oder studiert, käme es darauf an, was sie vor hat.
Günstige Urlaube mit Freunden, um wirklich mal abschalten zu können, würde ich wohl bezuschussen. Ebenso Urlaube, die für's Studium hilfreich sind. Je nach Fach/Interessensgebiet.

Aber so richtig vollen Urlaub mit allem drum und dran? Nö.

- Weggehen kann sie sich schon jetzt vom Taschengeld bezahlen. Dafür gibt es einen Festbetrag und den teilt sie sich ein.


Je nach Studienfach kann es durchaus unterschiedlich sein, wie/ob man sich etwas dazu verdient. Etwas dazu verdienen fände ich aber schon sinnvoll. Das hat noch mal eine andere Wirkung, als wenn es das Geld "sowieso" gibt.

Ich bin zwar nicht in deiner Situation, sehe es aber bei Bekannten/Verwandten.

Ich finde, es ist mehr als genug, wenn der Student Kost/Logie/Monatskarte usw. bezahlt bekommen.

Luxus wie Markenklamotten, Fitnessstudio, Urlaub usw. kann der Herr doch wohl gut selbst verdienen.

Finde, auch Schüler/Studenten sollten sehen, wie es ist, Geld zu verdienen und was es heißt "einer geregelten Arbeit nachzugehen".

Du siehst ja hier im Forum die Beiträge von erwachsenen Menschen, die komplett überfordert sind, wenn sie nach dem Studium Vollzeit arbeiten sollen....;-)

Kommt auch auf den Studiengang an. Als ich Diplom gemacht habe konnte ich arbeiten. Zwei Semester über der Regelstudienzeit war da auch kein Problem. Heute ist das beim BA enger getaktet. In den Semesterferien sollen Projekte und Praktika Absolviert werden... Muß man auch bedenken wenn man möchte dass das Kind das Studium schafft.

Lg
Muriel

Ja sicher müssen Studenten viel leisten. Aber dennoch bleibt mE genügend Zeit, um sich das Geld für Luxus verdienen zu können.
Die Zeit für Urlaubsreisen hat der Sohn der TE ja scheinbar auch.;-)

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Hi du! Also mein Sohn ist ja erst 14 daher kann ich wohl eher weniger mitreden. Aber ich wundere mich über die Frage ob man seinem Kind im Studium den Urlaub finanzieren soll? Klar das man seinem Kind hilft was Unterhalt und solche Sachen angeht klar, auch das man vielleicht mal was zum Handy zuschießt oder so. Aber Markenklamotten, nö! Kann man selbst zahlen wenns die normalen Sachen nicht tun. Fitnessstudio ist Extrakram müsste ich schließlich auch extra zahlen. Urlaub nö . Weggehen ist Freizeitvergnügen und sicherlich gegönnt, aber wieso auf meine Kosten. Taschengeld als Zuschuss kein Thema, aber Höhe bestimmt man selbst. Ich finde das sich auch STudenten ein wenig dazu verdienen können.

Liebe Grüße Ela

Hi

Zunächst noch eine rechtliche Sache: ab Volljährigkeit muss der Vater den Unterhalt direkt an das volljährige Kind bezahlen - oder Kind unterschreibt, dass der Unterhalt auf dein Konto gehen kann. Und: auch du bist dann zu Barunterhalt verpflichtet!

Das Kind muss dann natürlich auch entsprechend Kostgeld bezahlen, wie ihr das regelt bleibt eigentlich vollständig euch überlassen. Zb Unterhalt an dich, dafür wohnen, essen, Taschengeld, was auch immer für das Kind.

Ich würde einmal in nackten Zahlen schauen welchen Anspruch das Kind hat und dann weiter schauen. Es ist ja nicht zuletzt dem vorhandenen Geld geschuldet, was man dem Kind bezahlt und was nicht.

Ich hab zb von meinen Eltern (nach heutigem Wert) knapp 120 Euro und die Familienbeihilfe (= Kindergeld) bekommen. Habe aber nicht zu Hause gewohnt, Stipendium war außer Reichweite. Habe natürlich nebenher arbeiten müssen.
Und nein, bei meinen Kindern werde ich es nicht so machen.

Urlaub werde ich ihnen zwar nicht bezahlen, den Rest aber schon. Muss ich rein rechtlich übrigens auch.

LG

Bekommt er Bafög? Damit sollte er grob auskommen. Er bekommt kein Bafög? Dann würde ich mich am Mindestsatz (ca. 780€ abzüglich Miete, Essen usw.) halten. Ich halte es für absolut selbstverständlich, sich
a) einen 450€-Job zu suchen und/oder
b) in den Semesterferien entsprechend Geld zu verdienen.
Er isst, lebt komplett umsonst bei dir. Für den gesamten Rest sollte er selbst aufkommen, so als erwachsener Mann. Es spricht ja nichts gg. ab und an mal etwas extra, aber ein Goldesel bin ich nicht - unabhängig vom Einkommen. Zum Erwachsensein gehört es dazu, zu kalkulieren, zu arbeiten für sein Geld / für seine Ausgaben.
Gruss

Also ich würde schon erwarten, dass meine Kinder sich neben dem Studium noch was dazu verdienen! Müssen andere auch und ich habe früher auch neben Schule und Studium noch gearbeitet.
Ansonsten gibt es halt nur Basics und Urlaub mit uns #schwitz

Wir haben den Kinder überwiegend alles finanziert und als Gegenleistung wurde das Studium zügig durchgezogen und mit sehr guten Resultaten.....

Hallo,

ich bin ebenfalls dafür, dass ein Student auch etwas Geld selbst dazu verdienen kann.

Bei mir selbst war es so, dass mir meine Eltern die Miete und die Nebenkosten bezahlt hatten, alles andere musste ich mir selbst irgendwie finanzieren.

Ich arbeitete unter der Woche 2x im Verkauf und in den kompletten Semesterferien in einer großen Firma am Fließband in 3-Schicht (dafür gab´s eine Menge Geld). Ansonsten bekam ich nur noch das Kindergeld.
Für die Semestergebühren nahm ich einen Kredit auf.

Urlaub? Fitnessstudio? - Davon konnte ich nur träumen.#rofl

Für Arbeitsmaterialien (die in meinem Studiengang recht teuer waren) bekam ich manchmal einen Zuschuss von meinen Eltern.

Ich muss sagen, dass ich mich damals finanziell von meinen Eltern shon etwas im Stich gelassen fühlte. Es gab auch Tage, in denen mir eine Kommilitonin Essen vorbei brachte, weil ich kein Geld mehr für Lebensmittel hatte. Schön war das echt nicht...

Falls meine Tochter mal studieren möchte, werde ich sie deshalb schon finanziell absichern, so dass alle Grundkosten gedeckt sind (Miete, Essen, Arbeitsmaterialen. Kleidung etc.)
Aber einen Urlaub muss ich ihr dann trotzem nicht finanzieren, und statt Fitnessstudio kann man auch joggen gehen oder entsprechende Übungen zuhause machen.

Denn bedenke, dass das alles später, bei evtl. 3 studierenden Kindern, recht teuer werden kann.

Liebe Grüße

Ich habe vor etwa 10 Jahren mein Master abgeschlossen...es ist nicht soooooo extrem lange her?

Jedenfalls, bei mir im Freundeskreis wohnte keiner bei den Eltern, da deutliche Uni-Städte. Alle von Außerhalb. So gut wie alle haben einen bestimmten Betrag von den Eltern bekommen und damit müsste man klar kommen. Die wenigsten haben groß jobben müssen, also wenn nur für Urlaube oder solche extra „Luxus“ aber nicht fürs Kino, so als Beispiel. Viele haben den Bafög Höchstsatz damals bekommen, so als Richtlinie, aber im grossen und ganzen war das natürlich von Geldbeutel der Eltern abhängig.

Ich würde es wie bisher machen: was zahlst du KD. Was zählt sich das „Kind“ selbst? Je nach Studiengang ist es schwer nebenbei zu jobben. Bei manchen kann man sich ein Job als studentische Hilfskraft von Anfang an suchen oder je nach Fach eine Werkstudenstelle bei einer Firma. Aber letztes Endes, meiner Meinung nach, kommt es drauf an, was das Kind studiert und ob Zeit übrig bleibt. Ich würde an der Eltern-Stelle wie bisher handhaben mit den Ausgaben. Also hast du Fitness Studio bisher bezahlt? Würde ich weiter machen, wenn machbar. Soll das Kind darüber hinaus mehr haben wollen, dann Job suchen!

Ein volljähriges Kind hat Recht auf Barunterhalt in Höhe von 735 Euro im Monat, was beide Eltern in Abhängigkeit ihres Einkommens zahlen müssen, das Kindergeld wird angerechnet.
Ein Student ist nicht verpflichtet , neben dem Studium zu arbeiten.
Das hat mir mein Anwalt so erklärt, als es darum ging, wie es mit dem Unterhalt für ein Volljähriges Kind im Studium aussieht.
Mein Ex und ich zahlen das anteilig arbeiten tun beide Kinder trotzdem, da das Geld natürlich nicht fürs Leben reicht.

Ne, er hat ja keinen eigenen Hausstand und bekäme Unterhalt nach der letzten Stufe. Und ja, wir sind beide Unterhaltspflichtig, aber da er ja hier wohnt, isst, etc. Gestaltet sich das ganze ja so kompliziert.

735€ pro Monat
abzüglich Miete, Nebenkosten, Essen, Waschdienst, evtl. Fahrdienst usw.usf. - bleibt ein Taschengeld übrig!

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Ich habe schon in der Schulzeit ein größeres Taschengeld bekommen und mußte alles, bis auf Kost und Logis selbst zahlen. Das war super, so konnte ich gut lernen mit Geld umzugehen. So würde ich das bei einem Student erst recht machen. Wenn es ihm dann nicht ausreicht kann er ja arbeiten gehen.
LG

Meine Eltern haben mich tatsächlich ein Semester ankommen lassen, und mich finanziert. Danach haben sie die Fixkosten übernommen, also WG Zimmer, Heizung, Krankenversicherung. Das waren knapp 400€. Ich habe zusätzlich 10h in der Woche gearbeitet, und auch 400€ verdient, davon habe ich Essen, Bücher, etc bezahlt.

Im Jahr der Bachelorarbeiten (Architektur, 2 Stück) habe ich meinen Job verloren, und hatte Gelegenheitsjobs. Da haben sie mir noch einen 100er extra geschickt, weil es ihnen wichtig war, dass ich mich auf den Abschluss konzentrieren kann.

Mit Anfang des Masters (10/2017) habe ich 20h gearbeitet und war komplett unabhängig, das zieht sich bis jetzt. Momentan bin ich in Karenz und möchte gern in dieser Zeit die Masterarbeit zum Großteil abschließen, solange ich eben die staatlichen Leistungen beziehe.

Bis zur Unabhängigkeit haben meine Eltern mir 2x pro Jahr den Flug heim gezahlt, Urlaub darf ich immer noch gern mit ihnen machen, sie übernehmen den Großteil, erwarten sich aber auch, dass ich Mal im Supermarkt zahle. Das ist mehr als fair wie ich finde.

Vielleicht orientierst du dich am Bafög Höchstsatz. Der ist ja ungefähr so bemessen, dass ein Student damit auskommt. Dann ziehst du einen angemessenen aber nicht zu hohen Betrag für wohnen und essen ab und den Rest bekommt dein Kind ausgezahlt. Dass wäre dann für mich inklusive Kindergeld und Unterhalt vom Vater.

Ich halte irgendwas zwischen 300-400€ zum auszahlen für angemessen. Davon müssen dann auch Fahrkarten, Bücher etc. bezahlt werden. Er wird ja sicher auch im Semester mal in der Mensa essen oder so. Wenn was überbleibt ist super, dann kann er sich teure Kleidung kaufen und mal für einen Urlaub oder anderes sparen.

Das ist aus meiner Sicht Minimum. Da du fragst, wie es bei anderen war, möchte ich dir kurz von mir berichten. Ich habe in einer anderen Stadt studiert. Meine Eltern haben mein WG Zimmer bezahlt, mein Auto und mein Pferd mit allem drum und dran. Dazu hatte ich ca 600€ pro Monat zur freien Verfügung. Das war weit mehr, als sie gemusst hätten. Aber es tat ihnen nicht weh und ich bin davon nicht völlig missraten. Im Gegenteil: mein Studium hatte ich mit 24 abgeschlossen und sehr gute Noten. Ich arbeite seit mehreren Jahren in einem sehr sicheren, attraktiven Beruf und habe ein gutes Einkommen. Meinen Standard mit Pferd und Markenkleidung und ähnlichem kann ich von Anfang an alleine problemlos halten.

Kannst ja Mal ausrechnen, was dem Kind an Unterhalt Zustände, wenn es auszöge. Davon ziehst du anteilige Miete und Essensgeld ab und dann weißt du, was du ihm noch so zahlst. Für alles darüber geht man arbeiten.

Für Privatvergnügen dürfen Studierende gerne nebenbei (am Wochenende) jobben gehen. Zu meiner Zeit war es vollkommen normal, neben dem Studium zu arbeiten.

Also ich wundere mich, wasDu da so als Bedarf aufzählst.

Ich habe auch zuhause bei den Eltern gewohnt und musste viel selbst dafür sorgen, wie ich klar komme.

Eltern haben Obdach inklusive Nebenkosten und Lebensmittel daheim finanziert. Das war‘s aber auch schon.

Für den Rest gab es BaFög und selbst Arbeiten gehen.

Urlaub als Studentin? Gab es nicht!
Fitnessstudio - auch nicht. Unisport, allenfalls.
Bücher - Geliehen aus der Bib.
Und so weiter.

Auch heute gibt es noch Studenten, die zusehen müssen, wie sie zurecht kommen. Das schadet nicht, im Gegenteil, es ist eine gute Schule fürs Leben.

Wir haben unseren Kindern bei der Geburt ein Sparkonto angelegt, das genau dafür da ist.
Wer kriegt den Unterhalt aufs Konto, dein Sohn oder du? Wenn dein Sohn den bekommt, musst du ihm weder Taschengeld noch Klamotten noch sonst was zahlen, dafür hat er ja dann Geld.
Du zahlst ja für ihn auch Miete und Essen und du musst deine anderen Kinder später auch finanzieren.
Wenn du es bekommst, würde ich deinem Exmann sagen, dass er es deinem Sohn überweisen soll.

Meine Kinder haben noch ein bisschen, bis sie studieren, aber ich finde es wertvoller, ihnen einen bestimmten Betrag im Monat zu überweisen, von dem sie sich Kleidung und so kaufen müssen, als ihnen diese Dinge direkt zu kaufen. Dann lernen sie nämlich den Umgang mit Geld besser. Ich finde es auch nicht falsch, wenn man einen Nebenjob hat. Aber das kommt auf den Studiengang an.

Als ich in meinem Studium zu Hause bei meiner Mutter gewohnt habe, habe ich von beiden mein Unterhalt bekommen und meiner Mutter Anteilig die Miete mit bezahlt und essen. Die restlichen Sachen habe ich von dem Rest Unterhalt bezahlt. Semesterbeitrag haben meine Eltern sich geteilt.

Mein Kind ist noch nicht so alt, aber ich habe während des Studiums zu Hause gewohnt.
Meine Eltern haben meinen Studienbeitrag bezahlt.
Dann habe ich annähernd mein Kindergeld ausgezahlt bekommen.

Für den Rest bin ich arbeiten gegangen. Ich hab an einer Tankstelle gejobbt. Ging super am Wochenende.

Hallo,

ich war nie neben dem Studium jobben und das würde ich auch von meinen Kindern nicht verlangen. Allerdings werden sie eben mit Kindergeld und Unterhalt / BAföG auskommen müssen.

Vielleicht änder ich meine Meinung dazu, wenn ich sehe, dass das später nicht machbar ist - als ich noch studiert habe, war das problemlos möglich, auch wenn meine Kommilitonen ganz oft nicht dieser Meinung waren. Man muss mit dem Geld eben haushalten - wer Luxus will, muss nebenbei jobben.

Familienurlaube würde ich wohl weiterhin finanzieren, so meine Kinder in dem Alter noch Lust darauf haben.

LG

hi,

bei uns ist es noch lang nicht soweit, aber ich würde sagen, kost und logis zahlen wir.
das kindergeld geht ausgerundet an das kind inkl. taschengeld und der rest muss dazuverdient werden.

lg
eddi