Plötzlich Kontakt zu 1. Kind

Hallo ihr lieben
Mein Freund und ich haben einen gemeinsamen Sohn, kind nr. 2 ist unterwegs.
Da wir uns schon 20 Jahre kennen,weiß ich auch von seinem Sohn aus einer früheren Beziehung.
Er hatte aber zuletzt vor 9 Jahren Kontakt zu ihm,die Oma hat den Kontakt verhindert( sie hat das Sorgerecht).
Letzte Woche hat sich plötzlich seine Ex gemeldet und meinte ist ja alles doof gelaufen bla bla bla.
Jetzt ist mein Freund heute ganz spontan zu seinem “Sohn“ gefahren( über 200 km entfernt), zwecks reden und evtl Kontakt wieder aufbauen.
Ich würde mich nie zwischen meinen Freund und seinen Sohn stellen,aber mich kotzt es gerade so richtig an das er “mal eben“ da runter fährt,ohne Rücksicht auf uns zu nehmen (mich und unseren Sohn),denn wir haben immer nur einen Tag am WE als Familie. Er hat überhaupt nicht mit mir drüber gesprochen ob das ok ist,immerhin hatte ich für uns heute was geplant.
Ich wusste das irgendwann der Tag kommt wo sein 1. Sohn ein Thema sein wird und ich war auch immer positiv eingestellt,aber jetzt stört mich das gewaltig und passt mir gar nicht.
Wie soll ich jetzt damit umgehen?
Sorry,wenn es jetzt so lang geworden ist.

Hallo, überlege dir wie es sich anfühlen würde keinen Kontakt zu deinem Kind zu haben. Dann hole tief Luft und überlege wie schnell du deine Sachen packen würdest um zu deinem Kind zu kommen.

Ihr könnt noch oft etwas zusammen machen. Dein Mann könnte aber die letzten Jahre nichts mit dem anderen Sohn unternehmen.
Sauer wäre ich auf die anderen Erwachsenen.


Gruß Sol

Versteh mich nicht falsch,ich weiß wie gerne er den Kontakt haben möchte und ich stelle mich auch nicht dazwischen.
Da ich Mutter bin kann ich das ja auch gut nachvollziehen.
Ich bin nur enttäuscht das er darüber nicht mit mir geredet hat,sondern einfach los gefahren ist.
Klar können wir noch an anderen Tagen was unternehmen,aber er die Pläne für heute einfach ignoriert.
Ok,sein Sohn wird heute 17,hat also Geburtstag.
Aber ich finde sein Verhalten trotzdem mies.

Dein Mann befindet sich wörtlich in einer Ausnahmesituation! Natürlich hat er die Pläne für heute ignoriert.

Mies? Du findest sein Verhalten mies?
Nach 9 Jahren und dann noch am Geburtstag des Sohnes, wäre nicht fahren eher als mies zu bezeichnen.

Du musst dringend tief durchatmen!

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Das ist ziemlich ungeschickt gelaufen... da würde ich genauso empfinden.

Ich denke, das Einzige, was Dir helfen kann, ist sich in diesen 1. Sohn hinein zu versetzen: Er sieht seit Ewigkeiten seinen Papa wieder - das muss unheimlich aufregend sein! Und wie unendlich wertschätzend, dass das so spontan mölich ist!!!

Ich finde es allerdings auch etwas panne, dass Dein Mann nicht vorher mit Dir darüber gesprochen hat.
Das würde ich ihm mitteilen, wenn er zurück ist, NACHDEM ich gefragt habe, wie es war, wie der Sohn reagiert hat etc (Du bist doch sicher auch neugierig, oder?) :-)

Sein Sohn weiß gar nicht das er kommt,so wie ich das verstanden habe.
Natürlich soll er seinen Papa( ich sage eher Erzeuger,weil Papa durfte er nie sein für ihn) auch haben.
Klar möchte ich wissen wie es gelaufen ist. Und eine Standpauke bekommt er auf jeden Fall.
Denn wenn in Zukunft regelmäßig Kontakt besteht müssen wir als seine Familie ja mit einbezogen werden.

Ich würde die Standpauke wirklich sein lassen.

Das ist doch nun echt eine Ausnahmesituation und sehr emotional für deinen Partner. Da tritt doch für diesen Augenblick so ziemlich alles in den Hintergrund.

Wenn es so läuft, wie er es sich erhofft, dann freu dich doch einfach mit ihm, wenn er enttäuscht wiederkommt dann steh im bei.

Ich finde, als Partnerin hat man die Aufgabe gerade in solchen Situationen seinem Mann beizustehen und die eigenen Belange erstmal hinten anstehen zu lassen.
Wie es dann zukünftig weiter geht, wird sich zeigen.

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Entweder bist du ein ganz schön verwöhnte Prinzessin oder deine Hormone rauschen gerade durch. Du bist tatsächlich eifersüchtig auf ein Kind, dass 9 Jahre seinen Papa nicht sehen durfte, weil er mal ein Wochenende tatsächlich zu ihm fährt und mal nicht etwas mit dir macht?

Nimm deinen Sohn und macht was schönes. Danach liest du nochmal deine Nachricht hier und kannst womöglich selber nur den Kopf schütteln. 😉

Also ich bin weder eine verwöhnte Prinzessin noch habe ich einen Hormonrausch.
Es geht hier nicht um Eifersucht,sondern ums Prinzip
Natürlich wünsche ich mir das die beiden Kontakt haben,aber von jetzt auf gleich einfach abzuhauen ist mies.
Und uns betrifft der Kontakt ja auch,wenn es in Zukunft überhaupt welchen geben sollte.

Mies ist dein Verhalten.
Wenn du es ihm doch so sehr wünscht,dann freu dich mit ihm. Aber du hängst dich lieber damit auf, dass du den heutigen Tag verplant hast. Ja wie lange soll dein Mann denn noch warten seinen Sohn endlich wieder zu sehen? Weißt du überhaupt was es heißt so lange von seinem Kind getrennt zu sein. Du machst ja schon Theater wegen einem Tag,den dein Mann zu Recht ohne euch verbringt.

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Hallo.

Ich finde, du klingst etwas eifersüchtig.
Wahrscheinlich hat sowohl dein Mann, als auch sein Sohn unter der Situation der letzten Jahre gelitten.
Ist doch schön, wenn sie zumindest JETZT die Möglichkeit haben, wieder zueinander zu finden.
Ihr habt hoffentlich noch unendlich viele Wochenenden, an denen ihr was zusammen unternehmen könnt.

"Er hat überhaupt nicht mit mir drüber gesprochen ob das ok ist,immerhin hatte ich für uns heute was geplant."

Hast DU denn mit ihm drüber gesprochen, was DU für heute geplant hast??

Wenn nein: Warum sollte er dann mit dir drüber sprechen?
Wenn ja: Kann das tatsächlich wichtiger sein, als sein Kind???????

Sorry, aber ich finde, du verhältst dich wie ein trotzendes Kleinkind, das nicht genügend Aufmerksamkeit bekommt.

Wovor hast du solche Angst? Dass du und deine Kinder zu kurz kommt, nur weil jetzt noch ein Kind etwas Aufmerksamkeit bekommen soll? Wohl gemerkt: Zuwendung, die es schon seit seiner Geburt verdient hätte!?!

Natürlich habe ich ihm schon vor einigen Tagen gesagt was geplant ist.
Aber das scheint ihm egal gewesen zu sein. Hätte er gesagt er würde den Tag für den Besuch seines Sohnes nutzen,wäre das ok gewesen. Aber nicht spontan einfach sein Ding durchziehen und unsere Pläne ignorieren.
Wovor soll ich Angst haben? Ich weiß ja nicht erst seit gestern das der Sohn existiert.
Und es ist ja nicht so das sein Sohn bei uns einzieht.
Aber wenn er sowas schon nicht für nötig hält zu besprechen,wie soll das dann in Zukunft funktionieren wenn regelmäßig Kontakt besteht,da muss er uns ja mit einbeziehen.

Na bei deinem Mann, seiner Ex und dem Sohn ist ja scheinbar ALLES schief gelaufen.

Es wird ja nicht von ungefähr kommen, dass die Oma das Sorgerecht für den Jungen hatte.

Warum hat dein Freund dies nicht beantragt bzw. bekommen?

Sicher hat der Junge die letzten 17 Jahre schon genug mit gemacht. Kann man da nicht EINMAL über seinen Schatten springen und dafür Verständnis zeigen, dass der Vater (ohne es mit dir auszudiskutieren) zu ihm fährt?

WAS hätte er denn groß besprechen sollen? Er hat dir doch gesagt, WO er WARUM hinfährt! WAS hätte er noch machen sollen? Dich um dein Einverständnis bitten?

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Du solltest es akzeptieren!

Du willst dich nicht zwischen ihnen stellen... Regst dich aber auf, dass er "mal eben" zu seinen Sohn fährt... 🤔

Da er nur 1 Tag in der Woche hat... Den er die letzten Jahre mit dir verbracht hat... Ist es kein Weltuntergang, wenn er nun ein Mal zu seinem Sohn fährt... Oder?

Was soll er denn für Rücksicht auf dich und euren Sohn nehmen?... DU hast was geplant... Schön... Er anscheinend auch... Vielleicht fehlt euch ein bisschen mehr Kommunikation?!?

Ich verstehe dein Problem nicht so recht... 🤷‍♀️

Würdest du auch so denken, wenn es dein Sohn wäre?
Deinem Mann wurde der Kontakt mit dem Sohn 9 Jahre verwehrt.
Tut mir leid, aber da würde ich auch nicht mehr groß diskutieren und zu meinem Kind fahren.
Klar habt ihr auch ein Kind, aber euer Kind wächst mit seinem Vater auf.
Tut mir leid, aber ich finde dein Verhalten etwas egoistisch.
Lass deinem Mann doch die Freude auf ein Wiedersehen und die Hoffnung, dass er nun endlich regelmäßigen Kontakt haben kann.

kontakt wurde ihm verwehrt??? und da nimmt es der aaaarme papi so hin????

da klagt man auf umgang.

Und warum schreibst du das mir???

Es ist nicht sein „Sohn“ es IST sein Sohn!

Ihr habt nur einen Tag die Woche, das ist blöd, kann ich verstehen. Sein großer Sohn hatte seinen Vater noch NIE. Und wenn dein Mann da jetzt drei Wochen bleiben würde um sich kennen zu lernen, dann wäre das so. Er gehört zu ihm und kann ja nunmal nichts dafür, dass er so weit weg von seinem
Vater wohnt und der Kontakt verwehrt wurde.

Sei froh so einen Mann zu haben. So weißt du, dass er nichts über euer Kind kommen lässt und sich auch in einem Trennungsfall kümmern würde. Das sollte selbstverständlich sein, ist es aber nicht.

Versuch dir doch vorzustellen, dein Sohn wäre dir jahrelang vorenthalten worden und du hättest die Chance den Kontakt wieder aufzubauen... Und dann stell dir vor, dein neuer Partner wäre darüber sauer.

Wenn der Besuch geplant gewesen wäre,dann hätte ich mich auch vom Gefühl her drauf einstellen können,so bin ich einfach überrumpelt worden.
Unser Sohn bedeutet alles für ihn und diese enge Bindung würde ich auch nie zerstören.

Hab ich doch auch nie gesagt. Du bist glaub ich gerade unnötig aufgebracht. Er ist ein toller Vater, wenn er sofort die Chance nutzt.

Du würdest also dein jetziges Kind nicht sofort und überstürzt besuchen, wenn du nach 9 Jahren die Möglichkeit hättest? Sondern erstmal mit deinem neuen Partner den Kalender durchforsten, wann es dem neuen Partner passt!? Glaubst du doch selber nicht!

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Hallo, du fühlst dich überrumpelt. Erst kein Kontakt, dann klingelt das Telefon und husch ist der Mann, den man sonst für sich hat, fort. Ich kann dir allerdings versichern, dass dein Mann und der Junge mindestens genauso überrumpelt wurden. Mach dir einen schönen Tag mit deinem Kind und freue dich darüber, dass ein 17-Jähriger endlich mal ein paar Stunden mit seinem Vater verbringen darf und dein Kind vielleicht auch bald mal seinen Halbbruder sehen wird, das könnte eine Bereicherung für alle sein, wenn man es zulässt.
Alles Liebe

Hallo

Vielleicht hatte dein Mann keine Lust auf dein Programm.

Der Sohn hat heute Geburtstag und weiß nicht das sein Vater kommt?

Na, ob der sich freut?

9 Jahre hat er sich nicht um seinen Sohn gekümmert und nun "Ta Ta" der liebe Papa ist da.

Wenn er Interesse am Umgang gehabt hätte, gibt es Wege es zu erreichen denn auf Umgang hat er ein Recht.

Also nix mit toller Vater, jedenfalls nicht für den Großen

Ich kann Dir aus eigener Erfahrung versichern, dass es nicht nur durchaus möglich, sondern auch nicht unüblich ist, den Umgang zu verhindern. Sei es auf juristischem Wege oder durch massive Beeinflussung des Kindes. In unserem Fall hat mein Mann mehrere Jahre vergeblich vor Gericht(en) um seinen Sohn gekämpft. Zuerst hat er das Sorgerecht verloren, dann das Umgangsrecht. Der Junge ist glücklicherweise mit 14 aus freien Stücken zu uns gezogen.

Ich hoffe , du bist ein Fake ....
Aber ich antworte Mal...

Ich finde deine Art furchtbar und ganz ehrlich würde ich wäre ich dein Mann echt über die Beziehung nachdenken. Du hattest deinen Mann jetzt Zich Jahre für dich jetzt fährt er einmal zu seinen Sohn was ihm wahrscheinlich sein ganzes Leben belastet hat und du bist sauer, weil du was geplant hast?
Echt jetzt?
Ich wäre auch losgefahren. Ich als Partnerin hätte ihm das aber gegönnt und mich zurück genommen in dem Moment denn das macht man in so einer Situation.
Deine Standpauke würde ich mir gut überlegen die ist nämlich absolut fehl am Platz.
Es ist ein Tag an dem Geburtstag des Sohnes. Da würde ich auch alles stehen und liegen lassen.

Kein Kontakt zum Kind für so lange Jahre.
Und dann hat er eine Chance und auch noch am Geburtstag.
Ich freu mich gerade für Deinen Mann.

Und du solltest das eigentlich auch tun. Schade dass dir das nicht gelingt.
Ich hoffe du schaffst es ihm diesen Wahnsinns Tag zu gönnen und nicht im Nachhinein mit Terz zu ruinieren.

Ich bin zwar sonst dafür, dass man sich in einer Partnerschaft abspricht und so,
dass es doof ist, wenn etwas anderes geplant ist.....

aber.....

1 Tag als Familie pro Woche im Vergleich zu "seit 9 Jahren!"
da würde ich auch nicht lange den Partner fragen, ob etwas geplant ist (Kaiserschnitt, OP ausgenommen).

Das würde ich mitteilen, hinfahren und später in Ruhe drüber sprechen.


Andere Planungen würde ich schon absprechen.
An Tag x, möchte ich, dass wir Zeit haben.
Bei einer Überraschung würde ich diese nicht verraten, aber durchaus eine Markierung in den Kalender machen.

Auch, wenn es sonst Gewohnheit ist / gerade, wenn ein bestimmter Tag Gewohnheit ist, teile ich Planungen dann mit.

Bei uns war Sonntag Familientag früher. Viele Jahre.
Fand an diesem Tag aber etwas anderes statt, was die Familie betraf, wurde das von den Eltern mitgeilt. Untereinander, an uns Kinder..
Auch / gerade weil wir gewohnheitsmäßig den Tag zusammen hatten, hieß es: da bist du da!
Als Kind habe ich mich gewundert. Je älter ich wurde, desto sinnvoller erschien es mir.

Meinem Kind teile ich auch mit, wenn sie sich einen Tag freihalten soll.
Damit ahnt sie zwar schon, dass es "anders laufen wird", dass es eine Überraschung geben könnte.
Aber das hilft uns beiden, uns darauf einzustellen.

Achtung: wir geben uns am Tag x nicht der Gewohnheit hin, sondern es wird anders.

Mit einem Partner, der mir am Tag selbst mitteilt: ich habe für UNS HEUTE etwas geplant, kann ich nicht umgehen.



Anders ist es und da bin ich dafür voll flexibel:

- xxxx hat angerufen. Ich fahre hin.
Notfall, medizinischer Notfall, Wiedersehen nach 9 Jahren
das geht alles vor.

- wenig Veständnis oder wo ich drüber reden würde, vor allem für künftig:
wenn der "Notfall" sehr oft vorkommt. Wenn es ein wiederkehrendes Verhalten einer anderen Person ist, wodurch sich andere genötigt fühlen.

Während meiner langjährigen Partnerschaft waren meine Eltern Pflegefälle.
Ich hatte die Freiheiten auch die Partnerschaft zu leben. Mein damaliger Partner wusste aber, dass ich von einer Minute zur anderen abrufbar bin.

Da seine Eltern zwar noch fit waren, aber unklar war, wie lange das noch wäre, war auch schnell klar: sollte je was sein, sind alle Pläne hinfällig. Dann zählt der Moment. Und wenn er es mir erst am Flughafen mitteilt, während er schon auf dem Weg dorthin ist.


Sicher, ein Kind ist kein medizinischer Notfall.
Aber nach 9 Jahren ist es eben doch anders, als wenn er sein Kind einmal pro Woche sieht. Wenn unklar ist, wie es gewertet wird, wenn er sagt
"ach du, sorry, ich will dich zwar wiedersehen, aber heute geht es nicht. Meine Frau mit 2. und 3. Baby hat schon was geplant. Was weiß ich noch nicht. Wir sehen uns so selten. Vielleicht nächste Woche nach der Arbeit. Ach neee, da habe ich ja einen wichtigen Termin, da ist ein Meeting und da erwartet meine Frau, dass ich zu Hause bin....
wie wäre es mit Weihnachten. Nicht am 24. aber danach. Es sind ja Ferien. Und wenn ich vom Familienurlaub einen Tag abzwacke oder mir mal einen Tag frei nehme.....
Kann mein so lange warten? Es ist ja nicht so schlimm. Meine anderen Kinder sehe ich ja nur einmal die Woche. Vielleicht ein anderes mal, wenn weniger los ist.... Nach 9 Jahren kommt es auf ein paar Tage mehr auch nicht an?"

Ich glaube, da wäre je nach Vorgeschichte der Ofen schnell aus bei vielen.

Bei: "hurra, ich komme sehr gerne. Ich versorge gerade meinen Kleinen, weil meine Frau im Krankenhaus liegt / nach der Arbeit reicht es gerade nicht, weil mehr Termine sind.
Ich sehe zu, wie ich das organisiere und komme so schnell wie möglich"
würde ich durchaus Verständnis von der wartendenen Person erhoffen (nicht erwarten, aber erhoffen).


Das sind so kleine Unterschiede, die für mich eine Entscheidung mitbeeinflussen und Prioritäten neu sortieren.

Ich finde auch du müsstest dich eher für deinen Freund freuen und total glücklich sein, dass er Kontakt zu seinem Sohn aufbauen kann. Das nenne ich Familie. Schlechte Gedanken darüber, daß ihr für heute etwa anders geplant hattet ist doch total egal. Manchmal habe wir auch was geplant und dann machen wir doch was anders, weil einer krank wird oder wir jemandem helfen müssen oder oder oder. Ist doch nicht schlimm. Finde es echt traurig und bedenklich dass du deinem Partner so einen wichtigen Tag mies machst.

Das ist glaube ich das erste mal, dass ich echt sprachlos bin....und das will was heißen, bin seit 10 Jahren aktiv....

Bin zwar noch nicht so lange aktiv, aber ebenfalls selten sprachlos...in diesem Fall bin ich es aber tatsächlich. FASSUNGSLOS🙄

Hallo,

Vorab ich habe nicht alle Antworten gelesen und hoffe ich wiederhole nicht Andere.

Verstehe ich es richtig, dein Freund ist ohne Dich zu informieren, einfach los gefahren?

Sprich ihr habt in den letzten Tagen nicht darüber gesprochen, dass er heute los fährt.
Er ist heute aufgestanden, hat seine Sachen gepackt und ist los.

Wenn das so sein sollte, kann ich Deinen Unmut über Deinen Partner verstehen.

Aber lassen den Mangel an Kommunikation zwischen Euch, nicht dem Aufbau einer Beziehung zu seinem Sohn im Wege stehen.

Nicht der Sohn hat Schuld an der mangelnden Kommunikation, sondern dein Freund und auch Du. Zu einer Kommunikation gehören zwei Parteien.

Dein Freund hätte Dich informieren müssen, dass er los möchte und Du hättest ihm sagen müssen was Du für den Tag geplant hast. Hätte einer von Euch das Gespräch gesucht über die Pläne am Wochenende, wäre es nicht zu der Überschneidung gekommen.

Somit sei ruhig etwas angefressen über diese Situation, aber stehe Dir nicht selber im Weg und lasse Dir den schönen Tag am Wochenende dadurch versauen.

Empfange Deinen Freund, wenn er wieder da ist, mit offenen Armen und frage ihm wie der Tag war. Es kann ja auch richtig bescheiden für ihn werden, sollte der Sohn in ablehnen oder sich nicht freuen.

Über Eure Kommunikation zu dieser Sache würde ich nicht gleich sprechen.

Ja, es ist immer leicht gesagt für mich als Außenstehende und ob ich selber in der Situation so reagieren könnte, kann ich nicht sagen, aber damit die Situation nicht zu einem richtigen Streit wird, ist es denke ich das Beste.

Tja - willkommen in der Realität. Du wusstest, dass er ein Kind hat.
Mein zweiter Mann hatte aufgrund Verbots der Mutter auch viele Jahre keinen Kontakt zu seinen Töchtern. Als dies endlich möglich wurde, weil sie erwachsen waren, bemühte er sich sehr, endlich wieder ein Verhältnis aufzubauen, trotz sehr vieler Widrigkeiten, die Du garnicht wissen möchtest.#zitter
Und weisst Du was? Der Charakter eines solchen Mannes war mir bei weitem lieber, als wenn ihm seine Töchter scheißegal gewesen wären. Ich habe ihn nach Kräften unterstützt.
LG Moni

Du hast hier ja schon ordentlich Prügel bezogen.

Ich verstehe an der Geschichte gar nichts, weder deine Haltung noch die deines Partners.

Die Großmutter hatte das Sorgerecht – warum nicht der Vater? Dann hat er den Sohn geschlagene neun Jahre lang nicht gesehen. Wie will die Großmutter denn das konkret verhindert haben? Wenn er schon aus welchen Gründen auch immer kein Sorgerecht hatte, wieso hat er denn dann keinen Umgang gerichtlich geltend gemacht? Solche Verfahren sind Selbstläufer.

Vor dem Hintergrund wundert es mich auch, dass er nun nach neun Jahren wie von der Tarantel gestochen auf Zuruf der Mutter, die auch kein Sorgerecht hatte, zu seinem Sohn fährt und jeder hier den Vater so außerordentlich bedauert. Da stimmt doch vorn und hinten was nicht.

Die Mutter war damals erst 16,deshalb hat die Oma das Sorgerecht.
Die Oma hat den Kontakt immer versucht zu vermeiden,es hat am Anfang nicht geklappt. Dann ist die Oma mit dem Jungen weg gezogen und das Jugendamt hat die neue Adresse nicht mitgeteilt,die Oma wollte das nicht.
Mein Freund hat jahrelang versucht den Kontakt aufzubauen,aber die Familie hatten immer Steine in den Weg gelegt.
Damals hatten Väter auch nicht die Rechte wie früher.
Warum sich die Ex jetzt auf einmal meldet lässt mich auch wundern.

"Damals hatten Väter auch nicht die Rechte wie früher."

Seit geschlagenen 15 Jahren können nichteheliche Väter den Umgang ohne Probleme gerichtlich durchsetzen. Ob die Großmutter dabei nun dem Jugendamt die neue Anschrift mitgeteilt hat oder nicht - die kann man auch anderweitig ermitteln. Irgendwohin wird er ja auch den Unterhalt gezahlt haben.

Das richtet sich ja nicht gegen dich, mich wundert nur, dass die meisten Teilnehmerinnen hier - gutefee ist da eine der Ausnahmen - voller Verständnis für den Vater sind, der neun Jahre lang das Opfer der bösen Oma gewesen sein soll und nun Hals über Kopf losstürzt, um endlich seinen Sohn zu sehen, als hätte man den ins Ausland entführt, dabei hat er die Situation doch jahrelang selbst so belassen. Da sehe ich dann allerdings auch keinen Grund, alles stehen und liegen zu lassen.

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Was für eine egozentrische Haltung.

Erkennt man übrigens auch an:

1. Das Wort Sohn in Anführungsstrichen, ekelhaft.

2. "(mich und unseren Sohn)" - früher sagte man zu sowas "Der Esel nennt sich immer selbst zuerst."

Deine Haltung zu der Thematik finde ich schrecklich! Komm mal von deinem hohen Ross runter!

Und du lass deinen Senf doch einfach woanders ab wenn du nix vernünftiges zum Thema beitragen kannst.

Wenn Du 9 Jahre Dein Kind nicht siehst... fragst Du dann ernsthaft IRGENDWEN ob es ihm passen könnte das Du ENDLICH die Gelegenheit hast es wieder zu sehen ?

Nicht?
Na siehste ;-)#winke

Und könntest du dir einen Grund vorstellen, dein Kind neun Jahre lang nicht zu sehen?
Nicht?
Na siehste.

Der Vater hat in all der Zeit keinen Versuch unternommen, um mit seinem Sohn in Kontakt zu treten. Da muss man ihn nicht als sorgenden Vater darstellen, der es nicht mehr erwarten kann.

Und wenn man nicht sorgender Vater ist lässt man dann alles stehen und liegen und fährt los ?

Eher nicht!

Es wurde klar geschrieben dass die sorgeberechtigte Person den Kontakt unterbunden hat. Und selbst wenn er selbst nie die Initiative ergriffen hat lohnt es sich für das eigene Kind immer (!) loszufahren! Besser spät als nie!

An der Stelle des Vaters würde ich auch mitten in der Nacht alles stehen und fallen lassen, wenn mir nach 9 Jahren endlich der Kontakt ermöglicht wird!

Dass Du da jetzt Rücksicht forderst, finde ich mega schnippisch und kleinlich.

Egal was ihr geplant habt, es kann kaum wichtiger sein.

Ob nun ein gemeinsamer Wochenendtag flöten geht oder nicht, das wäre mir völlig egal.

Und fragen würde ich Dich überhaupt nicht.

In der Beziehung zu seinem Kind hast Du nun mal keine Mitsprache und das ist auch in Ordnung so.

Hast Du Angst, dass die Gefühle zwischen Deinem Partner und seiner Ex wieder aufflammen?
Kann es sein, dass gar nicht das Kind das "Problem" ist, sondern dessen Mutter?
Wolltest Du eventuell von der Comunitiy Deinen Verdacht bestätigt bekommen?

Ich bin gerade etwas überfordert mit der...Gesamtsituation... 🤔

👌🏼
Das war auch mein erster Gedanke, als ich mir ihre Antworten hier so durchgelesen habe.

Nö auf die ex hat er einen zu großes Hass

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Puh, anstatt dich für deinen Partner zu freuen und hinter ihm zu stehen, machst du ihm Vorwürfe? Kannst du dich als Mutter nicht in deine Situation versetzen? Natürlich lässt er alles stehen und liegen, wer würde das nicht tun? Wie egozentrisch musst du sein..

Hallo, ich muss jetzt auch mal meinen Senf dazu abgeben;-)! Habe mir jetzt nicht eine einzige Antwort hier durchgelesen, aber ich denke, dass du bestimmt zerrissen wurdest! Und wahrscheinlich hast du deinem Mann auch schon Vorwürfe gemacht, aber egal.....was ich dir wirklich am späten Abend noch ganz schnell ans Herz legen möchte ist, bitte bitte, versuche nicht, zu emotional zu reagieren! Ihr habt ein gemeinsames Kind, das 2. ist unterwegs und ich kann mir vorstellen, dass bei dir jetzt sämtliche Alarmglocken angehen und du einfach eine verdammte Angst um das hast, was ihr euch aufgebaut hast! Aber wenn du jetzt nicht auch versuchst, dich in die anderen rein zu versetzen, dann machst du dir und euch das Leben unnötig schwer! Ich versuche dir mal die andere Seite nahe zu legen....der inzwischen erwachsene Sohn einer ganz lieben Freundin hatte seinen Vater nie kennen gelernt. Er wurde ab dem Zeitpunkt der Zeugung von ihm abgelehnt. Ich war damals bei seiner Geburt dabei und er ist für mich wie ein eigener Sohn. Und im Laufe der Zeit hat er einfach akzeptiert, dass sein Vater ihn nicht kennenlernen möchte. Vor ein paar Wochen suchte der Vater dann ganz plötzlich den Kontakt, nachdem er wohl dem Tod durch eine schwere Erkankung von der Schippe gesprungen war. Und was soll ich sagen, sein Sohn hatte soviel Mut und Güte in sich und hat ihn getroffen. Seitdem passiert ganz viel Heilung von verletzten Wunden zwischen den beiden. Um das Ganze nun aus Sicht deine Mannes zu sehen, dem ja offensichtlich der Kontakt duch die Oma unterbunden wurde, was muss er einen unterdrücken Schmerz und eine Sehnsucht nach seinem Kind all die Jahre verdrängt haben, damit er nicht daran zugrunde gegangen ist! Und es ist wirklich zu verstehen, dass er seinem Herzen gefolgt ist um sein Kind in den Arm schließen zu können! Zeige du Stärke und unterstütze ihn in dieser elementaren Lebensaufgabe für euch alle! Spreche mit ihm über deine Ängste, aber mache ihm keine Vorwürfe! Es ist nur menschlich, wie er gehandelt hat! Aber es ist auch menschlich, dass man Angst hat, wenn man auf einmal zurück gelassen wird. Ich bin überzeugt, dass er dich nicht verletzen wollte und wenn du ihm jetzt den Rücken stärkst, könnt ihr als Paar auf Dauer nur davon profitieren! Alles Gute wünsche ich euch!

Danke. Ja die haben mich hier heute schon ganz schön vermöbelt,aber da stehe ich drüber und ich lebe noch.
Ich hatte ja jetzt auch etwas Zeit zum nachdenken. Klar, Angst ist definitiv da.
Und ansonsten wird auch immer alles besprochen und gemeinsam was angepackt.
Heute fühlte ich mich ausgeschlossen, gerade weil ich weiß wie wichtig das für ihn ist.
Ich werde nachher auch definitiv nochmal das Gespräch mit ihm suchen und ihm sagen wie ich das sehe.
Ich will das mein Freund glücklich ist, mit uns als Familie. Und mir war klar das sein Sohm irgendwann mal eine Rolle in unserem Leben spielen wird, aber das das jetzt so holter die polter passiert hat mich völlig überrumpelt.

Ich wollte dir mitteilen, ich verstehe auf was du hinaus wolltest! Alle Ehre den Postern, welche dich in die böse Stiefmutter-Ecke drängen, aber in deiner Haut stecken sie nicht. Nimm's nicht so ernst, man sieht halt immer lieber, was man gerne sieht. Hier der aufopfernde Vater, welcher nach jahrelangem Leidensweg endlich sein heißgeliebtes Kind in die Arme nehmen kann... aber es ist nicht alles Schwarz oder Weiß.

Ich nehme an, du hast ihn anfangs bei seinen Kontaktversuchen begleitet. Zumindest hast du mit ihm geredet, vielleicht sogar stundenlang über seine Sorgen und Wünsche über das Kind. Irgendwie war es abstrakt da ja nie Kontakt bestand, aber es war ein Thema- und zwar für euch beide gemeinsam. Dir war klar, du würdest ihn unterstützen, wenn er die Möglichkeit hätte seinen Sohn zu sehen, vielleicht umarmen, ihm seine Nervosität nehmen. Ihr seid ja eine Familie, ein Team, da ist man füreinander da.

Stattdessen macht er sich bei der ersten Gelegenheit auf dem Weg, lässt dich zurück, empfindet es nach all der Jahre gemeinsame Beziehung nicht für notwendig, dich in diesem für ihn wichtigen Zeitpunkt seines Lebens mit einzubeziehen. Er fährt zum 'alten', die 'Neue' kann warten ... aber du bist aktuell seine Familie und warst es die letzten Jahre. Du bist nicht irgendwer, der einfach für etwas Wichtigeres beiseite geschoben wird. Du willst zurecht teilhaben an solch wichtigen Entscheidungen bzw Erlebnissen. Nicht, um ihm dem Umgang zu verbieten, sondern ganz einfach, weil ihr Partner seid.

Und ich teile die Meinung von strandflieder, dass es nicht zwangsläufig der beste Zeitpunkt für den Besuch ist.

Ich kann mir vorstellen, dass dein Mann auch von seinen Gefühlen überwältigt war und einfach aus der Hüfte heraus geschossen hat mit seiner Aktion. Also sei nicht zu streng mit ihm.
Und sieh den anderen Usern nach, dass die nur ihre eigenen Kinder im Kopf haben und somit immer für den väterlichen Umgang plädieren und auf einem Auge dadurch manchmal blind sind.

Danke,du scheinst eine der wenigen zu sein die versteht wie es für mich ist.
Für unseren Sohn ist er der super Papa.
Ich habe alles von Anfang an mit bekommen, als er mir sagte das sie schwanger ist ,wir waren vor 20 Jahren schon mal ein Paar und das Kind entstand in der Beziehung nach uns.
Und ich habe immer mein Bestes getan um ihm zu helfen,war immer für ihn da. Und auch jetzt. Nur jetzt betrifft es mich direkt und ich fühle mich ausgestoßen. In Zukunft darf das so nicht mehr laufen,das er ohne Rücksicht auf seine Familie Entscheidungen trifft und wir dabei im Hintergrund verschwinden.

Genauso ist es. Du solltest es aber besser in Ruhe mit ihm besprechen und ihn nicht gleich anspringen. Dabei musst du ihm mitteilen, was dich an seiner Aktion genau gekränkt hat, nicht, dass er es auch in den falschen Hals bekommt. Immerhin bist du direkt beteiligt. Er entscheidet ja auch nicht alleine wie, wann und wo sein Sohn euer gemeinsames Kind kennenlernen kann.

Um ehrlich zu sein bin ich selbst über den Beißreflex der User überrascht, aber so Stiefkinderthemen scheinen einfach zu triggern.

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