Wie teilt ihr auch die Aufgaben

Hallo ihr lieben,

Ich würde gerne mal hören wie euer Alltag in der Woche so aussieht und eure Aufgabenverteilung (Haushalt, Kinder, wer geht vollzeit oder Teilzeit arbeiten, wer holt die kinder aus der kita und bringt sie etc) und warum ihr es so handhabt wäre auch toll zu wissen. Oft hat es ja finanzielle Gründe. Wie gestaltet ihr ein Wochenende? Ist immer Programm oder auch nur gammel wochenenden dabei? Und wer bleibt daheim wenn die Kinder krank sind? Wer übernimmt Arzttermine etc?

Hintergrund meiner vielen Fragen ist das mein Mann und ich uns eigentlich einig waren das ich auf Teilzeit gehe (max 5 stunden am Tag) und die Kinder (1 und 3 Jahre) in die betreuung bringe und hole, Arzttermine, Logopädie usw übernehme, den Einkauf mache und den Haushalt bis aufs Kochen. Mein Mann arbeitet vollzeit, hat seine Selbstständigkeit die wir nicht bräuchten, sie ihm aber spass macht da aie eher Hobby ist und eben das Essen kocht. Nun ist es aber seit einiger Zeit so das wir abends streiten weil er meint ich leiste nichts. Zb war unsere kleine mit scharlach krank. Ich habe die kinder fertig gemacht, die grosse weg gebracht, war beim arzt, apotheke, einkaufen, habe den haushalt gemacht trotz anhänglichem Kind, zwischendurch wickeln, füttern, fieber messen und kuscheln usw. Dann ging es die grosse abholen. Dann beiden gerecht werden, dann duschen/baden, bettfertig machen und die kleine füttern. Sie ins bett und dann die grosse wieder bespaßen etc. Es kommen dann Sprüche wie das ich den Tag ja Ruhe hatte und aufm sofa sitzen konnte. Ich fühle mich da ungerecht behandelt. Sage es ihm auch. Es interessiert ihn nicht. So situationen gibt es ständig. Es macht mich echt rasend weil er es so wollte. Er wollte und verlangte regelrecht das ich mindestens bis die kleine in der 3 klasse ist auf Teilzeit gehe und für die kinder da bin. Für mich ist es ok. Ich arbeite sehr gerne aber geniesse die zeit mit den kindern. Deswegen wollte ich mal bei euch ao hören.

Das Problem ist doch nicht die Aufteilung, sondern dass dein Mann dir nicht auf Augenhöhe begegnet und das, was du leistest, nicht wertschätzt.
Beide Vollzeit, einer Vollzeit und einer zuhause, beide Teilzeit.......uvm. Da gibt es zig Varianten. Wichtig ist doch nur, dass jeder den anderen respektvoll behandelt und das, was er tut, wertschätzt und anerkennt. Das ist bei euch nicht der Fall und darin sehe ich das Problem, nicht "wer macht was" oder "wer macht wieviel". LG

Bei mir ist es haargenau so wie bei dir :(

Was genau ist denn der Streitpunkt? Dass er kochen muss? Oder ist der Haushalt zu unordentlich seiner Meinung nach? Oder geht's rein darum, wer mehr leistet?

Wir arbeiten beide inzwischen Teilzeit, Kinder werden zu Hause betreut, bzw. die Kleine (14 Monate), der Große ist fast 10 und inzwischen lange aus dem Gröbsten raus.

Meine Aufgaben:
Kochen (wobei wir oft auch einfach bestellen)
Grobe Unordnung beseitigen
Stillen, Kleine ins Bett bringen
Einkaufen

Seine Aufgaben:
Den Großen zum Training bringen
Schulische organisatorische Angelegenheiten
Grobe Unordnung beseitigen
Kleine baden
Garten

Haushalt macht die Haushaltshilfe 2x in der Woche

Wenn ein Kind krank ist, betreuen wir beide abwechselnd, bei Hausaufgaben teilen wir uns ebenfalls auf, wenn der Große Hilfe braucht. Windeln wechselt derjenige, der halt gerade da ist.

Wochenende gammelt keiner herum, an einem Tag ist Ausflugstag, an dem anderen machen wir was im Garten, gehen spazieren, spielen gemeinsam.

Ihr arbeitet beide Teilzeit und habt 2x wöchentlich eine Haushaltshilfe? Oh wow klingt nach einem sehr entspannten Leben 😅

Jep, wir haben lange und hart genau darauf hingearbeitet und genießen es jetzt sehr
👍

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Schon wieder? Du schreibst doch jede zweite Woche zu dem Thema.

Wenn Dein Mann Dein Leben so chillig findet, dann schlag ihm doch mal vir, für ein paar Monate zu tauschen.

Musste dein Mann noch nie einen Tag lang alleine auf die Kinder aufpassen? Falls nicht, dann wärs höchste Zeit dafür. Wied seine Sicht sicherlich verändern.

Genau! Am besten ein verlängertes WE mit einer Liste was dazu im Haushalt noch alles zu erledigen ist. Bei solchen Männern kriege ich echt die Wut und bin unheimlich dankbar wie es bei uns zu Hause läuft.

Also aktuell bin ich noch in Eltenrzeit. Mein Mann hat einen Tag "Home Office" und kümmert sich Abends nach der Arbeit ums Baby und bringt es auch ins Bett. Haushalt machen wir gemeinsam. Ich bin einfach nicht der Hausfrauen-typ, ich sehe das nicht als meine "Aufgabe" und ich hasse es. Jetzt bin ich Zuhause um mich um unser Baby zu kümmern nicht um alles alleine zu putzen. Wenn ich wieder Arbeite, will und werde ich den Haushalt auch nicht alleine machen - es ist ja unser Haushalt und wir sind ein Team.

Am Wochenede wird oft einfach "gegammelt", man ist maximal einen Tag unterwegs... Jeden Tag am Wochenende einen Ausflug mit Baby zu machen ist für uns super auslaugend und der "Home Office"-Tag wird oft für Arztbesuche und Termine genutzt, weil mein Mann da flexibel ist und gern bei den U-Untersuchungen und co. Dabeisein will.

Später wird wohl mein Mann das Kind in die KiTa bringen, da unser Kind in seiner Betriebskita einen garantierten Platz hat - er kann es auf dem Weg zur Arbeit einfach mitnehmen, wäre quatsch wenn ich mitkommen würde.

Hmm, was nutzt es dir, wenn dir fremde ihren Tagesablauf aufschreiben? Das Problem ist dein Mann. Er respektiert dich nicht. Er zeigt keine Wertschätzung für dich und deine Leistungen.

An deiner Stelle würde ich wieder voll arbeiten gehen und ihn in allem mit einbinden. Er bringt morgens und du holst ab oder umgekehrt.

Kind ist krank? Einmal bleibst du und einmal er zuhause. Zum Arzt geht er natürlich auch. Ganz klar. Haushalt wird auch geteilt und kochen macht ihr auch im Wechsel.

Ich hoffe, er gleicht deinen finanziellen Verlust aus? Lohn, Rente usw?

Bei uns ist es so, dass ich zu Hause bleibe und mein Mann voll arbeitet.
Das ist ganz pragmatisch entschieden: Mein Mann verdient deutlich besser als ich es tun würde, ich darf als Ärztin in der Schwangerschaft sowieso vieles nicht tun. Wir arbeiten beide im Schichtdienst, das ist blöd zu organisieren, wenn wir beide arbeiten, außerdem bin ich seit 10 Jahren gefühlt dauernd schwanger😉 Uns war ist es wichtig, dass unsere Kinder in den ersten 3 Jahren von einem von uns betreut werden. Wenn wir mit der Kinderplanung durch sind, stellen wir das aber vielleicht auch um (beide in Teilzeit, oder er bleibt zu Hause).

Weil ich zu Hause bin, mache ich auch einen Großteil der Aufgaben. Wenn mein Mann da ist, hilft er aber auch immer. Natürlich spielt er auch mit den Kindern, aber er macht auch mal die Wäsche, kocht, …
Wenn ein Kind krank ist, Arzt übernehme ich auch, bin ich eh da. Zum Kiga bringe meistens ich sie. Wenn mein Mann Spätschicht hat, macht er das auch manchmal.
An den Wochenenden sind wir meistens einfach zu Hause. Unsere Nr. 2 hat manchmal Fußballspiele, ansonsten machen wir Spaziergänge oder kleine Ausflüge in den Zoo. Manchmal besuchen wir auch die Familie. Mein Mann muss auch am Wochenende regelmäßig arbeiten, von daher ist es bei uns auch anders. Und weil bei uns auch der Alltag mit vielen Kindern natürlich stressig ist, genießen wir das Wochenende lieber, als noch mehr unterwegs zu sein.😉

Das Problem ist nicht eure Aufgabenverteilung, sondern dass dein Mann nicht anerkennt, was du tust.
Ich finde es schwierig, dass dein Mann von dir verlangt, dass du in Teilzeit gehst. Mein Mann und ich haben das auf Augenhöhe diskutiert. Es steht ja nirgends, dass Kinder und Haushalt Aufgabe der Frau sind.
Er scheint ja auch keine Vorstellung davon zu haben, was einem als Hausfrau so abverlangt wird. Hat er mal diese Aufgaben übernommen? Das sollte er wahrscheinlich mal tun, damit er ein Gefühl dafür kriegt, dass du auch einen Fulltimejob hast.

Wenn er das im übrigen so wollte würde ich gar nicht mit mir diskutieren lassen. oder frag ihn doch mal wieso er sooooviel arbeitet wenn das gar nicht nötig ist wie du schreibst?

Ela

Weshalb ziehst du dir diesen Schuh an? Such dir Arbeit, zumindest Teilzeit, werde selbstbewusst und lass dich nicht so behandeln.

Solltest du in dieser Rollenverteilung die nächsten 8 Jahre tatsächlich so verbringen, wie gewünscht, dann begibst du dich bei dieser Art Wertschätzung definitiv aufs Abstellgleis.

Wieso du aber zuhause bleiben willst, obwohl anscheinend beide Kinder in die Betreuung gehen (werden), erschliesst sich mir nicht.

Wir arbeiten beide 80% seitdem die Kinder 6Monate alt sind. Am jeweiligen Mama-/Papa-Tag macht derjenige, der zuhause ist, alles, was mit den Kindern und Haushalt anfällt: Betreuung, Einkauf, Wäsche, Putzen, Kochen. So weiss auch jeder, was der andere leistet, das stimmt für uns gut - für die Kinder ebenfalls.

Ich arbeite im Schichtdienst - wenn ich weg bin, übernimmt selbstverständlich mein Mann (Nächte und Wochenenden/Feiertage), dafür übernehme ich in den Kompensationstagen vieles.

Ähm ich gehe doch Teilzeit arbeiten. Hast du meinen Text nicht richtig gelesen?!

Hi!

Also erstmal: Ich finde es schade, was dein Mann sagt, ich würde ihm mal sagen: "Wenn du meinst, dass ich wenig leiste, dann bleib doch du mal zuhause und mach mal, was ich mache, und dann reden wir weiter!"

Wir sind beide Ärzte, mein Man pendelt. Morgens bringt er die Kinder, ich mache Frühstück. Wir arbeiten beide Vollzeit. Nachmittags holt Oma die Kinder von der KiTa, die Großen laufen zu ihr. Sie kümmert sich gern zwei Stunden um die Kids. Die Kleinen haben keine Termine nach der Schule, sie machen Turnen und Musikkarussel als Gruppe von der KiTa, d.h. die Erzieherinnen bringen die angemeldeten Kinder zum Kurs. Die Großen gehen selbständig nach der Schule zu ihren Hobbys (Schwimmen, Bratsche, Turnen, Klavier, Volleyball und Klarinette). Die sind alle nah bei der Schule und sie gehen in Laufgruppen hin. Ich bin gegen 17 Uhr 30 zuhause. Dann kümmere ich mich um die Kinder und beseitige das gröbste Chaos. Um 18 Uhr kommt Papa, wir kochen zusammen. Am Wochenende ist am Samstag Putzen, Aufräumen, Hausaufgaben und co. Tag, da helfen alle mit. Und am Sonntag machen wir einen Ausflug oder die Zwerge machen was mit den Freunden aus. Am Samstag ist traditionell Pizza-bestell-Tag.

Dir alles Gute!
punktpunktpunkt

Also bei uns ist es so, mein Partner hat seine Aufgaben und ich meine. Mein Partner kümmert sich um die komplette Wäsche, waschen, Hoch-holen, aufhängen und Falten. Ich Falte aber meine selbst nochmal nach ist ordentlicher. Dann ist er noch für die Spüle zuständig bzw Spülmaschine einräumen, anmachen ausräumen. Wobei einräumen ich ja auch mache wenn was rumsteht.

Wenn das Baby jetzt kommt wird es nicht anders sein. Wir haben natürlich viel geredet und er möchte sich natürlich auch um das Baby kümmern wie es dann wird kann ich gerade noch nicht sagen. Ich bin in Elternzeit 2 Jahre. Bleibe aber bis der kleine in der Kita ist zu Hause. Das sind für mich einfach wertvolle Jahre. Ich hab aber das Glück, dass ich bin zu Hause arbeiten kann. Finanziell ist das alles machbar so daß ich es so machen kann ohne wirklich auf viel verzichten zu müssen.

Ansonsten mache ich eigentlich den Rest des Haushaltes.

Mal sehen wie es mit Baby wird😆

Hallo, vorneweg mein Mann würde es auch gefallen wenn ich Teilzeit arbeiten würde. Wir haben 3 Kinder zwischen 15 und 2 Jahren. Ich gehe Vollzeit arbeiten weil ich 1. Man meine Rente denke, wer weiß ob ich da dann alleine über die Runden kommen muss und 2. arbeite ich in leitender Position die Vorgabe hierfür ist eine wöchentliche Anwesenheit von mindestens 38,5 Stunden. Ich könnte auch eine Ebene runter aber ich liebe meine Arbeit. Unser Alltag ist strukturiert jeder weiß was er zu tun hat. Der große kümmert sich hauptsächlich um seine Schule, geht in der Woche Kleinigkeiten einkaufen und räumt jeden Tag den Geschirrspüler aus. Großer Einkauf meist Freitag nach Absprache mein Mann oder ich. Wenn mein Mann früh oder Nachtdienst hat, holt er die kleinen und ich bringe sie morgens weg. Wenn er spät hat genau umgekehrt. Arzttermine die planbar sind, legen wir auf freie Tage bzw kann mein Mann auch Entlastungszeit nehmen wenn mal nötig. Therapie ect haben wir nicht. Wochenende so wie dieses gestern draußen im Wald und heute gammeln und alles Spielzeug aus den Schränken kramen. Wir müssen gerade zu dieser Jahreszeit nicht immer was unternehmen. Bei uns klappt es in der Regel gut. Ich habe eine Dame die einmal pro Woche gründlich sauber macht. Die ist mir heilig und nimmt mir ne Menge Arbeit ab. Ohne Strukturen würden wir aber im Chaos versinken und viel Kommunikation ganz wichtig.

Na dann muss er bei der nächsten Krankheit daheim bleiben mit genauer Liste was zu tun ist.

Liebe TE,

deinen Mann würde ich auf den Pott setzen. Ist er neben seiner Vollzeitarbeit selbständig? Du sagst ja, die Selbständigkeit bräuchtet ihr nicht, nun ja, die könnte er ja auch weiter einschränken oder auch aufgeben und dir unter den Arm greifen. Macht sich das sehr einfach und haut dir auch noch Vorwürfe um die Ohren. Das würde ich mir nicht gefallen lassen.

Wie war es bei uns früher (ist schon wirklich ein paar Jahre her)? Mein Mann hatte mir trotz seiner Schichtarbeit geholfen mit den Kindern und auch im Haushalt. Unser jüngster Sohn ist nämlich mehrfachbehindert durch frühkindlichen Autismus. Klar blieb auch eine ganze Menge an mir hängen. Aber das Kind vom Kindergarten abgeholt, vorbereitetes Essen warm gemacht ggf . Kartoffel geschält, den Großen zum Schwimmverein gefahren, hat auch einen Großeinkauf gemacht, auch mal mit den Kleinen zur Therapie gefahren, wenn ich einen Termin mit dem Großen hatte. Ich arbeitete damals 2 bis 3 ganze Tage in der Woche als Teilzeit. Ich hatte immer eine Menge Termine mit den Kindern, wenn mein Mann zu Hause war, half er mir bei Engpässen wie schnell mal eine Suppe fertigmachen, weil wir vielleicht mal eine Stunde Zeit hatten, um dann zur Therapie zu fahren. Sicher gab es auch mal Wochen wo ich alles alleine machen musste, weil mein Mann Überstunden machte. Wo man auch zeitlich eng getaktet war, wo Wochenende manchmal eine Katastrophe war, weil der Jüngste die Nacht zum Tag machte und mein Mann Nachtschicht hatte und praktisch nicht genügend Schlaf bekam. Aber Tiefenentspannung kannten wir Eltern aber beide nicht. Das passierte erst viel später, als der Jüngste in die Pubertät kam.

LG Hinzwife

Das Problem wird sich bei euch auch nicht ändern, wenn dir andere erzählen wie es bei denen läuft. Dein Mann hat schlicht und einfach keinen Respekt.
Hatte er Elternzeit? War er mal mit den Kindern zu Hause und weiß was Sache ist? Wenn nein, dann holt das nach! Meine Schwägerin zB geht Vollzeit arbeiten, weil sie sagt, arbeiten ist relaxter als sich ums Kind zu kümmern - da kann man alleine aufs Klo. 🤣

Wir haben drei Kinder, die ersten 9 (!) Jahre hatte ich tatsächlich Elternzeit. Mein Mann arbeitet immer schon lange & viel (den Job habe ich vorher auch gemacht). Heißt, er ist morgens vor den Kindern zu Hause, und abends meist zu Hause, wenn Schlafenszeit ist, oder wir Abend essen. Somit mache ich alles alleine. Schule, Kindergarten, Garten, Haushalt,...6 Tage die Woche bin ich nachmittags für die Hobbies und Verabredungen der Kinder unterwegs. Ich bin mittlerweile selbständig und ziemlich flexibel. In die Nachmittagsbetreuung geht keins meiner Kinder....sie bringen eher Kinder zum betreuen mit. 🤣
Wenn mein Mann zu Hause ist, möchte ich das er Zeit für die Kinder hat - und mich - und nicht noch Rasen mähen muss.

Er war aber zB auch schon mal 6 Wochen alleine mit den Kindern (ich war im Krankenhaus in der letzten Schwangerschaft...war alles was schwierig und wir bekamen ein Frühchen). Da hat er hier alles gewuppt.

Er ist eher so, dass er mit mir schimpft, das ich mir keine Zeit für mich gönne...& findet, ich sei ein Arbeitstier. 🤣 Das denke ich von ihm. Wir sagen uns recht häufig, dass wir froh sind uns zu haben und das wir toll finden was der andere leistet.

Bei uns ist es absolut gleichberechtigt. Wir arbeiten beide voll, aber zeitversetzt. Es ist klar geregelt wer wann arbeitet oder für die Kinder zuständig ist und wir vorher durchgesprochen. So kommt jeder in den Genuss ausreichend Zeit mit den Kindern zu verbringen, sich selbst zu verwirklichen, aber auch die Pflichten bleiben nicht an einem hängen.

Ich bin total glücklich damit und werde auch von meinen Arbeitskolleginnen beneidet. Diese strampeln sich einen ab für das Kind und Ehemann und werden auch vom Chef leider nicht immer nett behandelt.

Ich bin die einzige, die trotz drei Kinder Vollzeit arbeitet und das nur, weil mein Mann seinen Part übernimmt und wir ein eingespieltes Team sind. Das war aber nicht immer so, wir mussten auch unsere Rollen erst finden, mit vielen Diskussionen verbunden, wer was macht. Mittlerweile sind die Tage zugeordnet, z. B. Montag arbeit ich lang, er holt um 15 Uhr die Kinder ab und verbringt mit ihnen den Nachmittag und Abend, bis ich dazustoße (meist zum Abendessen oder spätestens zur Bettgehzeit).

Das ist nicht viel weniger als andere Kinder auch haben, wo womöglich ein Part ganz zu Hause ist.

Wenn auf "seine" Tage ein Termin in Kindergarten und Schule fällt ist er dran. Ebenso mit Hausaufgabenbetreuung, Essen machen etc. und an meinen Tagen eben ich. Arzttermine lege ich meistens freiwillig auf meine Tage. Bei Kindkranktage sprechen wir uns ab, wer am ehesten abkömmlich ist.

Bezüglich Hausarbeit: Ich bin generell zuständig für aufräumen, backen und Wäsche machen und er für Putzen und handwerkliche Tätigkeiten - für beides hab ich absolut kein Händchen. Ich denke an alle Termine, die wir als Familie oder die Kinder haben - und er denkt an die Termine der Müllabfuhr ;-). Darum kümmere ich mich dann überhaupt nicht.

Mein Mann macht aber meistens noch freiwillig mehr: Meistens fährt er Einkaufen, kümmert sich um die Steuererklärung, macht den Garten, wäscht das Auto oder verschönert unser Haus ;-) - und ich kümmere mich in der Zeit um die Kinder, halte ihn den Rücken frei, damit das erledigt werden kann, was erledigt werden muss. Am Wochenende verbringen wir gerne Zeit gemeinsam, machen Ausflüge. Es kommt aber auch vor (besonders jetzt im Herbst/Winter), dass wir den ganzen Tag rumgammeln, sprich wir schlafen lange, die Kinder stecken noch lange in ihren Schlafanzügen und wir werkeln dann nur ein bissl rum und entspannen zwischendurch. Sind halt dann doch manchmal kaputt bzw. stellen fest dass der Haushalt auf der Strecke geblieben ist...

Warum wir uns da so aufteilen? Finanziell bzw. karrieretechnisch ist mein Job der bessere, aber das ist und war für uns nicht ausschlaggebend. Wir möchten beide alles haben und das klappt ganz gut. Mein Alptraum wäre kein eigenes Geld zu haben und kein Verständnis vom Partner, für das was ich leiste. Mein Partner möchte auch nicht "nur" Hausmann sein.
Bei uns weiß jeder was der andere leistet sowohl beruflich als auch privat, da wir eben beide überall drinstecken. Gerade so Tage, an denen man mit 3 Kindern alleine ist, womöglich 1-2 kränkeln oder man selber, finden wir tatsächlich beide anstrengender als ein Tag im Büro - und keiner erwartet dass dann auch noch der komplette Haushalt erledigt ist.

Frag deinen Mann mal worum es ihn eigentlich geht... Ist er neidisch auf deine "faulen" Tage zu Hause? Dann würde ich ihm anbieten, gerne mal zu tauschen. Oder fahr ein Wochenende mit Freundinnen weg und leg ihm eine ToDo-Liste hin... So was kann ich gar nicht ab. Jeder hat seinen Beitrag zu leisten...

Bei uns trage ich einen Großteil zum Familieneinkommen bei und dennoch würde ich nie auf die Idee kommen, zu Hause nur die Füße hochzulegen, selbst wenn mein Mann Hausmann wäre...

Ich bin bis zum 3. Lebensjahr mit unserem Kind zuhause. Kümmere mich überwiegend allein um den gesamten Haushalt. Wobei mein Mann auch mal mit anpackt. Aber was nützt es dir? Mein Mann bedankt sich regelmäßig noch dafür, dass ich zuhause bin, da er weiß, dass es hier nicht ganz sooo einfach ist. Unser Kind hat gesundheitlich einige Holpersteine... nichts dramatisches, aber eben Zeitaufwendig und viel Therapie Untersuchen... das hätten wir in den Umfang schwer abdecken können, w ein wir beide Vollzeit arbeiten würden. Ist aber auch egal, wie es bei uns läuft. Wichtig ist, dass dein Mann dich nicht respektiert und dich nicht wertschätzt. Ihr befindet euch nicht auf Augenhöhe, obwohl du Teilzeit arbeitest. Effektiv fehlen dir zu ihm nur drei Stunden Arbeit, in denen du aber eure Kinder zur Kita bringst und abholst, den Haushalt schmeißt und die Kinder versorgst... wenn er neben dem Job, selbstständig und Hobbymässig noch was mache, ist das ja sein Problem. Ihr benötigt das Geld nicht zusätzlich und es ist mehr ein Hobby? Dann kann er es auch nicht als Arbeit verbuchen!

In deinem Fall, würde ich lieber die drei Stunden länger arbeiten, als neben dem Job noch alles andere alleine stemmen zu müssen und dann nicht mal als ebenbürtig gesehen zu werden. Würde mein Mann sowas sagen, würde ich ihm sagen, dass ich ab sofort Vollzeit arbeiten gehen würde und ihm 50 Prozent aller Tätigkeiten im Haushalt aushändigen, die er zu erledigen hat (Fenster putzen, bügeln... alles anteilig) und 50 Prozent an der Kinderbetreuung. Einer fährt die Kinder in die Kita, der andere holt sie ab! Freizeitgestaltung ebenso. Nicht nur er hat Anrecht auf sein Hobby..

Dann würde dein Mann mal sehen, ob er noch große Töne spucken würde.
Dein Mann ist dabei es sich auf deine Kosten ganz schön gut gehen zu lassen. Den Zahn würde ich ihm ziehen, bevor es zu spät ist.
Spätestens, wenn er dran wäre mit den Kindern zum Arzt zu fahren und zwei kranke Kinder zuhause hüten zu müssen, würde ich ihn mal fragen, was er so den ganzen Tag getrieben hat, dass nicht alles picobello sauber geleckt ist, immerhin ist er dann ja ein paar Tage zuhause und hat Zeit...

Lass dich nicht veralbern.
Gibt Männer die übernehmen, trotz Teilzeitarbeit der Frau noch anteilig etwas am Haushalt. Und du hast reduziert, weil ihr das so wolltet, damit einer mehr Zeit hat, für Kinder und Haushalt. Das heißt aber nicht, dass derjenige deshalb gleich alles alleine übernehmen muss. Wenn ich bedenke, was mich der Haushalt, mein kleines Kind, einkaufen etc. an Zeitaufwand jeden Tag kostet und ich noch Teilzeit arbeiten würde, hätte ich bei dem Deal ja mit Rosinen gehandelt. Dann hätte ich meinem Mann gesagt, dass ich lieber Vollzeit arbeiten gehe (die drei Stunden mehr, machen den Kohl auch nicht fett) und er dafür ALLES andere übernehmen soll. Wäre für mich der bessere Deal.

Bei uns ist alles schon etwas her da die Kinder erwachsen sind.

Wird sind in das Haus gezogen als unsere Große über ein Jahr alt war. Ruhe kehrte erst mit über zwei Jahren ein zuvor hatte mein Mann nur Arbeit mit Haus und Hof so das ich alles um Familie allein gemacht habe.

Als dann Ruhe einkehrte ging mein Mann in Schichtdienst und wenn er frei hatte kümmerte er sich um Haus und Garten aber nahm sich auch Zeit für uns.
Ich war Hausfrau hatte nebenbei neue Berufe für Später(also jetzt) gelernt.

Als die Zweite Tochter kam war die große 4 Jahre da wechselte mein Mann seinen Beruf und geht seitdem nur noch in Tagschicht er ist 15 Uhr zu Hause.
Als die Große 8 Jahre war kam dann die Jüngste.

Der Alltag mit 3 Kindern war. ich habe morgens alle fertiggemacht und in Kita und Schule gebracht. Kita Mittags wieder abgeholt .Den Haushalt und kleine Einkäufe habe ich vormittags gemacht.
Mein Mann hat zum Feierabend die Kinder von der Schule abgeholt und dann hatten wir Zeit in Familie.Wir haben fast alles zusammen unternommen egal ob Einkaufen ,Termine oder auch nur die Freizeit.Er hat auch jeden Abend das Abendbrot gemacht, Die Kinder haben wir zusammen Bettfertig gemacht und ins Bett gebracht
Am Wochenende hatte mein Mann immer frei und da hat er vormittags entweder etwas im Haus/Hof/ Garten gemacht oder mir beim Großputz geholfen oder auch mal gekocht.

Heute ist es so die Kinder sind 27,23,19 und ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht . Wir haben Tagsüber die Eltern und Schwiegereltern hier und meine Omi wohnt hier.Sie entlasten uns auch etwas.
Heute ist es so das ich in meinem Beruf bin der ist 5 Minuten vom Haus entfernt, mein Mann kommt immer noch 15 Uhr nach Hause und meist auch so. Wir verbringen die Nachmittage immer noch zusammen aber verteilen uns auch viel im Haus und Garten. Mein Mann Geht in die Garage Basteln, Schwiegervater werkelt im Schuppen, Vater im Garten Mutter strickt in der Küche , Schwiegermutter ist überall mal und Omi schaut Fern. Ich selbst bin mal da und dort und habe auch meine Hobbys.
Hausputz mache ich überwiegend aber alle helfen mit.

Nur am Wochenende unternehmen wir alle etwas zusammen.

Hallo,

wir arbeiten beide vollzeit, wobei ich meine tägliche Arbeitszeiten flexibler einteilen kann als mein Mann. Dafür gibt es viele Zeiten, zu denen ich grundsätzlich keinen Urlaub nehmen kann, bei meinem Mann hingegen klappt das in der Regel, wenn wirklich wichtige Dinge anstehen.

Wir erledigen beide die Aufgaben des Alltags, egal ob Haushalt oder Kinder. Wir wissen beide, was es bedeutet kranke Kinder zu betreuen und haben daher für den anderen Verständnis, wenn der Haushalt an solchen Tagen nicht glänzt. Wir geben beide im Haushalt unser Bestes und erledigen das, was wir schaffen. Genau das unterstellen wir auch dem anderen.

Daran scheint es bei euch zu hapern. Dein Mann weiß nicht, wie es ist, die Aufgaben zu erledigen, die du erledigst. Er unterstellt dir auch nicht, dass du dein Bestes gibst, sondern er glaubt, du legst dich auf die faule Haut und sorgst somit dafür, dass Arbeit für ihn liegen bleibt. Das ist natürlich Quatsch, aber für ihn sieht es so aus. Da hilft wahrscheinlich nur ein Rollentausch, damit der Perspektivwechsel gelingen kann. Oder ihr verteilt die Alltagsangelegenheiten generell gleichberechtigt. Ich kann nicht so recht verstehen, warum nur ein Elternteil mit kranken Kindern zu Hause bleiben sollte. Da kann man sich super reinteilen und bei anderen Dingen auch.

LG

Unser Sohn ist 4, mein Mann arbeitet Vollzeit und ich 25 Stunden.

Ich packe das Frühstück für den Kleinen, während mein Mann ihn fertig macht. Er bringt ihn zur KiTa und ich mache Haushalt. Dann fahre ich zur Arbeit, mache kleine Erledigungen und hole ihn wieder ab.

Das Nachmittagsprogramm besteht aus zwei Kinderkursen und meist 1-2 Verabredungen. Wenn nichts geplant ist, gehen wir nach Hause und mein Sohn hilft im Haushalt (Staubwischen, Pfandflaschen wegräumen, Besteck einsortieren, etc.)

Wenn mein Mann kommt, kümmert er sich um das Kind und ich bereite das Abendessen vor. Nach dem Essen wird der Kleine von uns gemeinsam fertig gemacht und wir gehen alle zum Lesen in die Kuschelecke.

Danach hatten wir früher gemeinsam noch Wäsche etc. gemacht, inzwischen mache ich das alleine, damit er mehr Zeit für eine Online-Fortbildung hat.

Am WE machen wir drei die Wohnung richtig sauber und machen Unternehmungen. Sonntagvormittag wird gebastelt, da mein Mann beim Sport ist.

Arzttermine und Kindkranktage übernehme meist ich, da meine Arbeitszeiten überwiegend flexibel sind und bei mir der geringere Verdienstausfall liegt.

Mein Mann hat meine Arbeit als Mutter und Haushaltsführung immer aks gleichwertig zu seinen 40 Stunden gewertschätzt, selbst als ich es noch nicht so sehen konnte.