Krankenlager

Hi ihr lieben, wie schaut eigentlich bei euch ein Tag aus, wenn eure Kleinen krank sind?

Macht ihr dann nichts, ruht euch von der anstrengenden Nacht aus, kuschelt und liegt mit dem kranken baby/Kleinkind.
Oder läuft der Haushalt und der Rest wie geplant, ihr seid fleißig wie immer?

Wäsche, Bäder, Böden, Deko usw werden gemacht?

Wir haben gerade so eine Situation. Beide Kinder krank und die nächte dementsprechend kurz und anstrengend. Also ich versuche mich viel auszuruhen und auch zu schlafen. Klar, ein bisschen Haushalt mache ich schon. Wäsche waschen, kochen, ggf. Staubsaugen, Müll raus, aber nur das was wirklich dringend ansteht. Bäder oder wischen machen wir nicht. Wenn aller wieder fit sind, mache ich Bäder, beziehe alle Betten usw. Vorher macht es eh keinen Sinn. Finde ich.

Wir haben gerade so eine Situation. Beide Kinder krank und die nächte dementsprechend kurz und anstrengend. Also ich versuche mich viel auszuruhen und auch zu schlafen. Klar, ein bisschen Haushalt mache ich schon. Wäsche waschen, kochen, ggf. Staubsaugen, Müll raus, aber nur das was wirklich dringend ansteht. Bäder oder wischen machen wir nicht. Wenn aller wieder fit sind, mache ich Bäder, beziehe alle Betten usw. Vorher macht es eh keinen Sinn. Finde ich.

ich bin selbständig im unteren Stockwerk und wenn ein Kind krank ist, dann ist zwar die "Betreuung" gesichert, aber für mich ist das immer ein Horror und bringt mich nahe an den Burnout ...

Geschäft unten muss laufen "wie wenn nix wäre" und gleichzeitig renne ich dauernd hoch + runter, mache Tee, Wärmflaschen, kucke nach dem Rechten, erinnere an Trinken, gebe Medizin ....usw .... bleib mal ne Weile da usw.....
der Haushalt bleibt da also eher zwecks Überlastung auf der STrecke, weil ich Nachmittags/Abends eben den Job nachholen muss, was ich morgens nicht geschafft habe...

Hm ich finde das kommt immer auf die krankheit an. Bei nem schnupfen mache ich so weiter wie sonst auch da mein kind dabei auch immer normal weiter macht. Aber bei richtig starkem krank sein, sehe ich un erster linie zu das es meinem kind an nichts fehlt und alles andere hole ich abends oder beim mittagsschlaf nach. Ich habe leider zu viele hummeln im hintern um dinge dauerhaft liegen zu lassen.

Kommt drauf an. Letzte Woche hatte der eine Zwerg Fieber und hat drei Tage auf mir gelebt. Jeder Versuch, ihn abzulegen wurde mit "Neinneinneinneinnnein" quittiert. Da hab ich nix gemacht, und auch der (zum Glück gesunde) Zwillingsbruder ist echt zu kurz gekommen.

Das kommt drauf an, wie krank das Kind ist und wie dringend was gemacht werden muss. Ist das Kind nur etwas quengelig und hat bisschen Fieber, mache ich auch Haushalt. Nicht unbedingt Großreinigung, aber Wäsche und Abwasch geht trotzdem.
Im Sommer hatte sie allerdings Drei-Tage-Fieber, da war nur rumliegen und kuscheln angesagt, weil sie extrem matschig war.

Bei uns läuft alles normal weiter, ohne Extra- Ausruhen für die Gesunden. Wir haben 4 Kinder und nie sind alle gleichzeitig krank. Das Leben geht also weiter.

Meistens hat man ja Kindkranktage. Ich finde es tatsächlich sehr schön, ist ja fast wie Urlaub, gerade als die Kinder kleiner waren. Stundenlanges kuscheln, gemeinsam Fernsehen schauen anstatt auf der Arbeit zu sein, Quality Time mit meist einem Kind.
Wenn ich oder mein Mann (oder beide, Gott bewahre) Krank sind, sieht das allerdings sehr anders aus. Meine 4 sind zum Glück inzwischen alle groß. Aber was das für ein riesen Horror ist wenn 6 Personen parallel über dem Eimer hängen und 4 davon auch noch deine Bespaßung wollen während du selbst einfach nur sterben willst...definitiv einer der negativsten Grunde der Mutterschaft und einer der Sachen, die ich jetzt mit großen Kids auch nicht vermisse :D

Hallo,

Also mein Kind ist 2.5 Jahre alt und wenn er krank ist, komme ich zu nix. Er schläft schlecht, sonst auch schon nicht viel. Er nörgelt und ist weinerlich und spielt nix allein. Fernsehen darf er nicht. Daher ist es der worst case mit spazieren,kuscheln.. selbst kochen ist Drama, weil ich ihn nicht am Körper trage, wenn ich am Herd stehe. Er ist wie ein Klammeraffe, der dann extrem viel Nähe braucht. Egal weswegen er krank ist. Also Haushalt null. Aber auch dekorieren etc. Schaffe ich sonst nur, wenn er abends schläft. Mein Sohn will immer viel reden, erleben, spielen. Am liebsten mit mir oder anderen Kindern. Also nix mit Haushalt usw. .. hat bei mir aber nix mit mangelndem Fleiß zu tun. Würde gern so Tage nutzen. Sie sind für mich extrem fordernd.

VG

Das kommt ganz darauf an, was mein Kind hat und wie es ihr geht.

40°C Fieber, schläft, trinkt, schläft. Zustand gut.
Ich mache es so, wie sonst auch mit kleinen Änderungen:
ich achte darauf leiser zu sein, bin mit einem Ohr beim Kind, zwischendurch auch öfter,
sage alle überflüssigen Termine ab.

Das, was ich mache, gestalte ich so, dass ich es auf Abruf, Husten, Erbrechen, Röcheln sofort fallen lassen kann.

Bei Bedarf ruhe ich mich im Kinderzimmer mit aus.


Bei Erbrechen, ohne Fieber oder bei leichtem Fieber, Schmerzen, halb wach, nicht schlafend, nicht wach:

es dreht sich alles um die Grundversorgung.
Kind: helfen wo nötig, Flüssigkeit, Medikamente wenn notwendig
selbst Ruhepausen
Wäsche waschen, die es dringend hat. Anderer Bestand kann auch mal liegen bleiben.

Selbst ausruhen, Nahrungsaufnahme.


Irgendwas dazwischen: Je nach Bedarf. Erhöhter Kuschelbedarf lässt sich bei seicht schlafendem kind auch mit Buch decken. Dann bleib ich halt mit liegen, versorge mich aber selbst und versuche es als Auszeit zu sehen, statt als "Hinderung vom Alltag"

Ich achte dabei auch auf mich. Meistens erwischt es mich mehr, eher, als sie.
wenn ich mich anstecke, dann ist es eben so. Aber ich muss es nicht forcieren.


Bei gutem Allgemeinzustand und sehr wichtigen Terminen kann Kind auch mal alleine bleiben. Jetzt mit Pubertät sowieso. Davor je nach Befinden.
Erreichbarkeit vorausgesetzt. Meine oder von Bezugspersonen, die bescheid wissen.


Ist es eine vertraute Krankheit (Magen-Darm, Erkältung mit Fieber) ist es einfacher.
Ist es etwas Neues oder noch nicht definierbares, bin ich eher/anders in der Nähe, da das auch für ein großes Kind erschreckend sein kann. Je nach Heftigkeit natürlich.

Bei wiederkehrenden Infekten des Alltags oder bei Freunden mit chronischen Erkrankungen ist dann zB. auch eine gewisse Art von Übung, Bekanntheit da. Da braucht es dann schon auch Fürsorge, Nähe und so. Aber gleichzeitig weiß meine dann schon, was auf sie zu kommt, was sie tun sollte oder eben auch nicht.
Je nach Krankheit auch. Das Kind einer Freundin hat zwei chronische Erkrankungen. Das eine ist lästig, anstrengend, zermürbend. Das Kind weiß, was zu tun ist, geht souverän damit um, Krankenhaus ist bekannt. Das andere erschreckt immer wieder aufs Neue, weil es eben schon mal heftig war und die Erfahrung prägt.

Daher ist es schwer zu vergleichen oder pauschal zu sagen.

Natürlich mache ich auch den Haushalt, wenn das Kind krank ist. Je nach Krankheit sind Spülmaschine und / oder Waschmaschine vielleicht sogar im Dauereinsatz. Ich mache auch ganz normal Essen und räume auch ganz normal auf.

Allerdings fange ich nicht ausgerechnet dann an, den Hausputz zu machen oder irgendwas zu dekorieren.

Bei uns ist es immer ordentlich und aufgeräumt,wir sind da auch immer sehr gut organisiert und können durchaus nach einer langen Nacht nur kuscheln.
Ich koche auch mal doppelte Portionen und friere ein so haben wir nie ein Problem und können auch faulenzen bei Bedarf.

Es kommt ganz darauf an wie das Kind drauf ist.
Will das Kind den ganzen Tag kuscheln mache ich nichts.
Schläft es auch mal alleine und kann ein paar Minuten ohne mich, dann mache ich den Haushalt und versuche zu kochen.

Wenn mein knapp zweijähriger krank ist (das ist seit der kita im Sommer ganz schön häufig der Fall) geht nicht viel. Mein Sohn ist schon bei leicht erhöhter Temperatur schon super weinreich und unzufrieden, am Tag bevor er krank wird muss ich ihn meistens schon aus dem Kiga holen, weil er aus unerklärlichen Gründen plötzlich viel weint. Dann weiß ich : morgen ist er krank 😣 meine Tochter war, wenn sie denn mal krank war oder ist, super pflegeleicht, viel am kuscheln und schläft viel. Eigentlich ist sie dann sogar am liebsten 😀

Haushalt das was sein muss. Aber meist, vor allem wenn ich nicht eh zum Kinderarzt muss, mache ich ein paar Stunden was im homeoffice, wähle mich in einen Termin ein, ... das meist gesunde Geschwistetkind ist ganz normal in der Schule bzw im Kindergarten und geht so fern organisierbar auch zum Sport oder zum Musikunterricht. Und wenn die Nacht ganz schlimm war, liege ich auch einfach mal mit auf der Couch.

Da ich nie Hausfrau war sondern immer gearbeitet habe, war der einzige Luxus an solchen Tagen das ich zu Hause gearbeitet habe und so Verfügbar. Inzwischen sind sie so groß, dass sie im Regelfall alleine zu Hause sind.
Haushalt lief in der Zeit ggf. auf Sparflamme, da man sich ja nicht teilen kann.

Ich mache Home Office und arbeite nebenher meine allerdringendsten Aufgaben ab, also nur das, was unbedingt (!) sein muss. Ich teile mir meine Arbeit eh selbst ein und muss selbst zusehen, dass mehrmonatige Projekte zeitig fertig werden, so dass ich mir mit einem Vollausfall nur selbst schaden würde.

Kind wird dabei noch ausreichend betüddelt und im Haushalt auch das Nötigste erledigt, soweit es geht. Putzen und Deko gehören jedenfalls nicht zum Nötigsten.

„Ausruhen“ ist bei mir irgendwie nie, irgendwas machen ich falsch scheinbar...

Hier wird alles weiter gemacht wie bisher.
Liegt aber daran, dass die Große fast nie krank ist.
Die Mittlere bei Krankheit einfach viel schläft.
Und das Baby eh immer mies drauf ist und schlecht schläft, viel in der Tasche ist usw. Wenn es krank ist, ändert sich nicht viel, außer, dass es noch miesere Laune hat und noch weniger schläft.

Als meine Kinder im Kindergartenalter und Jünger krank waren hatte ich das Gefühl Klettverschüsse am Körper zu haben. Die Kinder waren quenglich und wollten sich nicht von mir trennen.
Ich saß/lag die meiste Zeit beim Kind und wenn Sie mal ein paar Minuten geschlafen haben konnte ich mal auf Toilette oder Duschen.Zu essen gab es wenn sie überhaupt gegessen haben etwas fertiges aus der Kühltruhe oder eine Dose Ravioli . Da war keiner wählerisch. Hauptsache es ging schnell.
Ich selbst kam in der Zeit weder Tags noch Nachts zum schlafen da meine Kinder bei Krankheiten keinen Schlaf brauchten, den haben Sie dann später nachgeholt.

Ich habe 3 Mädchen alle waren total verschieden, aber waren Sie krank waren Sie alle 3 gleich.

Bei uns lösten sich die Kinder mit Krankheiten immer ab immer schon Eine nach der Anderen.
Sobald mein Mann von Arbeit kam hat er sich um entweder das kranke Kind oder die gesunden Kinder gekümmert.

Der Haushalt blieb erstmal liegen aber in dem Moment waren die Kinder wichtiger.