Zu dumm um bei Hausaufgaben zu helfen- Lösungen?

Hallo,

kurze Zusammenfassung:
10 jährige Tochter
Gymnasium Bayern 5. Klasse
Geringe Frustrationsschwelle

Unser Problem sind die Hausaufgaben. Ich kann meinem Kind einfach nicht helfen bzw etwas erklären. Also nicht ohne dass ich das ganze Buch durchsuche oder auf Google meine Antwort finde.

Diese ganzen Regeln, sei es in Deutsch (Prätertium, Partizip, ?), Englisch (Apostroph, Satzbau, etc) und Mathe (Termberechnung, Teilbarkeitsregeln,..).

Ich war „nur“ auf der Hauptschule. Vieles was ich gelernt habe war Lösungsorientiert, bei ihr müssen noch 9 Jahre Mathematikunterricht gefüllt werden und das merkt man.

Muss ich jetzt alles neu lernen weil ich sonst nicht fähig bin mein Kind nachmittags nach Hause zu lassen?

Quintessenz wäre nämlich sonst dass sie bis 17 Uhr in der Tagesbetreuung bleiben muss.

Vielleicht hat ja jemand noch ein paar Ideen.

Danke

Ich war als Kind in der Situation deiner Tochter - meine Eltern hatten beide "nur" die Hauptschule besucht.
Allerdings war ich ehrgeizig und habe so viel gelernt, dass es für ordentliche bis gute Noten gereicht hat.
Wie sind ihre Noten denn, wenn du ihr die Aufgaben nicht erklären kannst? Wenn nur ein bisschen "Anstupsen" fehlt und ihr nicht nachmittagelang über den Aufgaben brütet, würde ich sagen: entweder Tagesbetreuung (was ich nicht tragisch finde, dort sind ja auch andere Kinder, sie hat also auch SpielkameradInnen, wenn sie mit den Aufgaben fertig ist), gelegentlich Nachhilfe oder halt einfach mal auflaufen lassen.
Wenn aber ohne stundenlanges Erklären oder Nachlernen nichts geht würde ich überlegen, ob die Schulart für sie die richtige ist.

LG Irene

Hallo,
Ich war damals in einer Nachmittagsbetreuung. Ich fand es toll da, ich hatte Hilfe bei den Hausaufgaben und hatte dadurch auch bessere Noten. Das tolle daran war, ich war auch viel schneller fertig damit. Danach konnte gebastelt bzw gespielt werden.

Hi,

wenn Du wirklich jeden Tag den Stoff erklären musst, was macht Deine Tochter denn in der Schule???
Hin und wieder Unterstützung ist ja völlig normal und auch ich muss dann schon mal googeln. Aber wenn Deine Tochter so viel Hilfe benötigt, ist sie vielleicht ein wenig überfordert? Hier wäre eine Hausaufgabenbetreuung und/ oder Nachhilfe sinnvoll.

LG

Ich kenne es nicht so, dass man einem Kind bei den Hausaufgaben helfen und alles nochmal erklären muss.

Wenn sie derartige Probleme hat, solltet ihr Nachhilfe in Anspruch nehmen oder auf eine andere Schulform wechseln.

Ich kann halt nicht spontan bei selbst kleinen Fragen helfen.

Und fragen würde sie gerne sehr viel.

Das Schultempo ist schon enorm da es ja nur Kinder mit Eignung gibt.
Bayerns Übertritt wird nur anhand von Noten entschieden.

Wenn deine Tochter so viel Fragen muß, dann würde ich auch sagen, sie ist nicht geiegent für'S Gymnasium. >Von den Noten her anscheinend ja, aber nicht vom Lernverhalten.

Denn gute Noten in er Grundschule kann man gut durch Auswendiglernen erreichen. Ein Mitschüler meines Sohnes hatte viele Einser im Übergangszeugnis, aber sackte dann am Gymnasium in vielen Fächern um 2 oder sogar 3 Noten ab. Sein Abitur hat er nicht mit nem 1,4 Durchscnhnitt wie nach der Grudnschule gemacht, sondern mit 3,1 und teilweise mit Nachhilfe während der Schullaufbahn. Weil er halt nie das Lernen richtig gelernt hatte.

Ich würde wirklich überlegen, ob nicht die Realschule besser für sie wäre, denn es hört sich an als verstehe deine Tochter viele Dinge nicht wirklich auf Anhieb in der Schule, Da sie viel Hilfe braucht und wie du schreibst speziell in Mathe ja schon immer Probleme hatte.

Meine Mutter hat mir oder meinen Geschwistern auch nicht helfen können, das war aber auch nicht ihre Aufgabe, finde ich.

Meine Große ist ebenfalls in der 5. Ich wüsste nicht, was ich da erklären müsste (noch kann ich mithalten, aber das wird sich sicher bald ändern, trotz Abi - ist ja ne Weile her 🤣). Wenn sie jetzt bei allem schon groß Erklärungen und deine Hilfe benötigt würde ich eher überlegen, ob sie nicht weiß wie man lernt oder ob sie auf der Schule richtig aufgehoben ist. Grundsätzlich lernt sie ja den Großteil in der Schule, muss es bei den Hausaufgaben „nur“ anwenden.

Vielleicht ist Nachhilfe was für sie.

Ich sehe es wie meine Vorschreiberinnen:
Der Stoff wird im Unterricht behandelt - die Hausaufgaben sollten nur noch der Übung dienen und nicht dem Verstehen. Klar passiert es hin und wieder, daß etwas nicht verstanden wurde, wenn das aber zum Dauerzustand wird, passen Kind und Schule nicht zusammen.

Für das kleine 'Hä?' zwischendurch gibt es auch im Internet gute Erklärtexte und -videos.

Grüsse
BiDi

Und was ist so schlimm daran sich selber zu bemühen um es dem Kind zu erklären?
Auch ich muss mir oft die Mühe machen und es mir erarbeiten und finde es nicht schlimm.
Meine Eltern konnten es mir ich nicht sofort erklären haben sich aber die Mühe gemacht und sich eingelesen.
Das ist nun wirklich nicht die Welt außer ihr habt eine Lernbehinderung was ja durchaus sein kann.

Ich könnte mich in Mathe/Physik/Chemie soviel "bemühen", wie ich wollte, würde das nichts. Schon meinen Kindern konnte ich da nicht helfen. Ich habe diese Fächer gehasst wie die Pest und null begriffen - trotz eines recht guten Realschulabschlusses.
Es kann auch nicht die Aufgabe der Eltern sein, nochmal einen Schulabschluss mitzumachen, wie ich es fast mit meinem Sohn musste, weil er überhaupt nicht lernen wollte. Nachhilfe konnte ich mir nicht leisten.
Ich helfe in den anderen Fächern noch heute meiner Enkelin, wo es nötig ist. Englisch sowieso. Aber - das ist oft nur Anstupsen zum eigenen Denken und nicht ein Repetieren des gesamten Schulstoffs.
Außerdem gibt es in Youtube nichts, was es nicht gibt... .Gottseidank #freu hätte ich vor 30 Jahren schon brauchen können.
LG Moni

Hm, ich habe hier 3 Schulkinder. Ganz ehrlich, denen würde ich was husten, wenn ich mit allen den Stoff nochmal durchgehen muss! Dann kann ich die ja direkt zu Hause beschulen. Hast du überhaupt schon Kinder in der Schule?
Klar, mein Jüngster ist in der 4. Klasse und da erkläre ich ab und zu mal was bei den Hausaufgaben. Aber ich bin sehr ungeduldig und habe schon auf die KL verwiesen, weil Junior und ich da nicht kompatibel waren und er meine Erklärungen nicht verstanden hat.
Aber die beiden Großen sind in der 9. und in der 11. und machen ihren Kram alleine.

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Ich habe zwar Abi, aber konnte bereits in der GS nicht alles einfach so aus dem Ärmel schütteln! Mein Abi ist 25 Jahre her. Ich helfe mir auch mit Google und Co., aber spitze meine Kinder auch immer an, dass sie sich das vom Lehrer erklären lassen, wenn sie was nicht verstanden haben. Mein Großer hat Mathe und Physik LK, meinst du DA kann ich ihm noch helfen?? Irgendwann sehe ich mich auch nicht mehr in der Pflicht--wenn meine Kinder den Stoff beim Lehrer nicht verstehen, gibt es auch sehr gute Youtube Videos. Und wenn alle Stricke reißen-Nachhilfe.

Hi,

also ich jetzt 23 Jahre aus der Schule raus, kein Abi.

Unser Sohn geht in die 10te Klasse Gym. Bei Mathe, Physik und Chemie bin ich raus. Da kann ich nicht mehr den Erklärbär spielen. Alle anderen Fächer, das geht. Ich muss mich zwar kurz einlesen und googeln, krieg das aber hin.

Unser Sohn hat den Quali extern gemacht, keinerlei Hilfe durch die Schule. Komplett andere Themen in Mathe, Projektarbeit und auch noch Religion. Da habe ich mich wirklich mit ihm hingesetzt und alles erarbeitet. Er hats geschafft durch sehr, sehr viel Hilfe von mir. Das geht alles, wenn man wirklich will und auch selbst mitlernt.

Bei unserer Tochter, 5te Klasse Gym, kann ich in allen Fächern helfen und erklären. Mathe z. B. hasst sie wie die Pest. Da braucht sie immer Hilfe bei den Hausis. Klar musste ich auch erst mal gucken, was ein Term nochmal ist, aber kurz angucken und probieren, dann hab ich es.

Ja, ich glaube wirklich, dass Du es noch mal mit ihr zusammen lernen musst und auch kannst. Ich arbeite jetzt seit ein paar Jahren an einer Schule. Durch diesen Job sehe ich vieles ganz anders und ich muss ehrlich sagen, ich habe total viel gelernt.

Sowohl in Deutsch als auch in Mathe. Und auch das wie. Welche Möglichkeiten habe ich, einem Kind möglichst anschaulich etwas näher zu bringen. Wenn man ständig die Grundlagen in der Grundschule mitbekommt, wird das meiste der Aufgaben aber auch logisch und einfach für einen Erwachsenen in höheren Klassen.

Hilft Dir jetzt nicht weiter, aber ich würde es probieren, dass Du Dich reinkniest. Das schaffst Du.

LG
aus Bayern

Entweder sie bleibt in der Tagesbetreuung oder ihr seht ein, dass sie hoffnungslos überfordert ist und nicht auf diese Schule gehört.
Du kannst nicht als Mutter den gesamten Schulstoff mit ihr nochmal durcharbeiten, ist ja auch nicht Sinn der Schule.
Das wird ja immer schwieriger und nicht leichter.
Wieso 9 Jahre Mathe, wenn sie erst in der 5. Klasse ist?
Ich habe einen guten Realschulabschluss und mich lebenslang in allem Möglichen weitergebildet, aber für die 7. Klasse Realschule reicht bei mir auch nicht alles, wenn ich mit meiner Enkelin Hausaufgaben mache.
Da liegt dann auch das Tablet daneben zur Unterstützung.
Wenn Deine Tochter eine niedrige Frustrationsschwelle hat UND den Stoff nicht schafft, kannst Du es nur mit der Tagesbetreuung versuchen. Wenn auch das nicht hilft, denkt über Realschule nach. Es muss nicht nur Abiturienten geben. Sollte sie es sich später anders überlegen, kann sie nach der Mittleren Reife 2 Jahre draufsetzen und Abi machen.Nehmt den Druck raus, auf Krampf klappt das eh nicht.
LG Moni

Ich meine NOCH neun Jahre Mathematik. Und sie ist erst in der Fünften.

#rofl okay ....miss(t)verstanden....

meine eltern konnten mir nur bis zur 4. klasse helfen. beide sind relativ spät eltern geworden und daher auch schon etwas älter... früher hat man bis 14 die schule absolviert und dann hat mein vater auf dem bau angefangen... somit konnte nicht viel geholfen werden. meine mutter hatte zum glück englischunterricht 2 jahre gehabt und konnte mir anfangs noch helfen.

ich habe ab der 5. klasse selber die hausaufgaben gemacht und hatte immer gute noten. war allerdings anfangs auf der haupt und nach der 10. auf der oberstufe. aber selbst da benötigte ich keine hilfe. abgesehen von meiner dyskalkulie, wobei da auch nachhilfe nichts geholfen hat. habe dem lehrer in der 11. gesagt, 1 punkt im zeugnis und ich bin zufrieden. damit habe ich trotzdem mein abi geschafft.

ich würde mir an deiner stelle nicht so viele gedanken machen.. deine tochter schafft das schon gut alleine. schließlich wurde das, was als hausaufgabe aufgegeben wurde, auch schon im unterricht bearbeitet. somit müsste sie im thema schon drin sein.

falls es doch mal schwierigkeiten gibt, kann sie doch bestimmt mit einer freundin lernen.

Meine Eltern könnten mir ab dem Gymnasium auch nicht mehr helfen. Ich hätte selten mal externe Hilfe. Hab mir alles selbst erarbeitet. Wüsste auch nicht, wie das sonst klappen sollte. Später haben wir Mitschüler uns auch mal untereinander weitergeholfen, oder eben Nachhilfe. Aber das grobe sollte das Kind doch im Unterricht mitnehmen.

Meine Mutter war auch nur auf der Hauptschule und konnte überhaupt kein Englisch, Latein auch nicht.

In dem Alter habe ich selbstverständlich meine Hausaufgaben ohne ihre Hilfe erledigt und so gelernt. Wenn ich Fragen hatte gab es meine Mitschüler als Ansprechpartner.

Ich hab Abitur, aber das wird mir nicht helfen wenn meine Kinder in zehn Jahren eine weiterführende Schule besuchen. Ich hab nicht vor alles Mitzulernen um es zu erklären.

Mach dich locker, deine Tochter ist alt genug um das alleine zu schaffen.

Ich bin Lehrerin (aktuell in Elternzeit) und kann nur sagen: Die Hausaufgaben sind eine Übung zur Festigung und Wiederholung des in der Schule gelernten. Sie sollte ohne Hilfe in relativ kurzer Zeit bewältigbar sein. Dass hin und wieder eine Frage auftaucht ist normal (da kenne ich auch keinen Kollegen der etwas dagegen hätte wenn das Kind seine Schwierigkeiten in der nächsten Stunde anspricht wenn die Eltern nicht helfen können), aber täglich in allen Gegenständen sollte für gewöhnlich nicht sein. Ich kann natürlich aus der Ferne nicht beurteilen wie deine Tochter schulisch da steht, aber für mich wirkt es, als wäre sie mit dem Pensum das gefordert ist etwas überfordert. Die Nachmittagsbetreuung erscheint mir eine gute Möglichkeit. Ich weiß nicht wie das in Bayern ist, aber bei uns machen das Lehrerinnen und Lehrer, die dann auch diverse Verständnisprobleme aus dem Unterricht mit dem Kind besprechen.

Es gibt die Buchreihe "für Eltern". Mathe für Eltern, Biologie für Eltern etc.

Von DK.

Ich finde nichts Schlimmes daran, noch mal "mitzulernen".

Ich kann mit dieser "das Kind muss völlig allein klarkommen, die Schule ist dafür verantwortlich"Einstellung nicht so viel anfangen. Vieles ist Allgemeinbildung und sollte von jedem Erwachsenen beherrscht werden.

Vielen Dank für eure unterschiedlichen Antworten.

Also wie immer wenn man einen Thread aufmacht, ist der Umriss zu klein.

Ich übe vieles mit und schaue es mir auch an. Nur oft sind mir die lernarten völlig fremd. ZB dass heute einfachste Rechnungen völlig anders angegangen werden. Der Hintergrund ist das große Problem:


Eine Rechnung nochmal durchgehen wenn man den Weg nicht erklären kann? (Also den Weg vor 30 Jahren schon aber den von heute nicht?)
Warum dieser satzbau? Weil es sich richtig anhört... aber was wäre wenn..?
Warum diese Wertsteigerung? Selbe Antwort... Woher willst du das wissen?
Usw.

Sie will halt mehr wissen. Oft wird dann die Sache problemlos Rund aber sobald ich dieses Teilstück nicht bei der Hand habe wird es kritisch.

Aber danke euch!

Wenn es dich tröstet, ich habe Abitur und muss auch oft googeln.

Am Schlimmsten finde ich die 4 Fälle in Deutsch. Mathe macht im Ernstfall mein Mann, der hat sowas in der Richtung studiert.

Es schadet nichts, alles neu zu lernen, so bleibt man geistig beweglich #schwitz.

Es ist halt hier in Bayern so, dass vieles am Elternhaus hängt, ihr schafft das schon!

Danke!

Es ist ja nicht so dass ich nicht dabei sein wollen würde aber es sind schon oft böhmische Dörfer 😅

Naja ich bin aber auch recht ungeduldig. Wir brauchen wohl etwas länger für die Umstellung.

Es ist deine Aufgabe, dafür zu sorgen, dass das Kind sein Material in der Schule dabei hat und dass sie Nachmittags ordentlich Hausaufgaben macht, lernt usw. Also an sich musst du ihr bei der Organisation und Struktur helfen. Den Unterrichtsinhalt und die darauf basierenden Übungen/ Hausaufgaben muss sie eigentlich selbst schaffen. Hat sie viele Fragen und du kannst sie ihr nicht beantworten, dann notiert die Fragen und sie kann sie bei der Besprechung stellen. Die Hausaufgaben sind ja dann nicht einfach nicht gemacht, sondern nicht gekonnt und die Fragen belegen, dass sie sich damit auseinandergesetzt hat.
Sollte das aber über einen längeren Zeitraum sehr häufig auftreten, suche das Gespräch mit den Lehrern. Dein Kind ist dann womöglich überfordert mit den Inhalten oder dem Tempo. Dann muss eine andere Lösung gefunden werden.

Natürlich organisieren wir alles und die Hausaufgaben sind her macht und es ist gelernt.

Daran fehlt es nicht und ich bin da sehr gerne dahinter eben weil ich froh bin dass sie diese Möglichkeit hat. Obwohl wir alle keine Gymnasiasten sind.

Es sind immer diese „ABER“ Fragen die mich oft überfordern.

Die ist sehr intelligent und will alles immer ganz genau und logisch erklärt haben.

Hier hackt es einfach aus. 😅

Hi,

mir ging es als Kind prinzipiell ähnlich. Ich war ein Oma-Kind, denn meine alleinerziehende Mutter arbeitete Vollzeit. Ab dem Kindergarten war ich nachmittags bei Oma. Sie überwachte in der Grundschule meine Hausaufgaben, und ihr hatte ich in meinem ersten Zeugnis den Satz zu verdanken, ich können "ungeübte Texte fließend lesen".
Als ich aber in die fünfte Klasse auf's Gymnasium kam, erklärte meine Oma, die nur acht Jahre Volksschule genossen hatte, auch, sie sei dann ab jetzt raus bei den Hausaufgaben.
Bei mir lief es trotzdem. Ich wurde ein bisschen ins kalte Wasser geschmissen, aber ich lernte, mich selbst zu organisieren, und mir Inhalte anzueignen. Okay, in Englisch hatte ich keinen guten Start, da hatte ich in der fünften und sechsten Klasse jeweils eine vier im Zeugnis (das wurde nach einem Lehrerwechsel ab der siebten Klasse deutlich besser, und am Ende hatte ich Englisch als LK). Aber insgesamt waren meine schulischen Leistungen weiter gut. Eine Nachmittagsbetreuung in der Schule gab es bei uns damals nicht.
In eurem Fall würde ich dir empfehlen mit deiner Tochter zu besprechen, wie es weiter laufen soll. Bei allem was auswendig gelent werden muss, Vokabeln und Sachwissen in Erdkunde und Co., kannst du sie ja auf jeden Fall abhören. Die Frage ist eben, ob sie bei Mathe und Grammatik Unterstützung braucht.
Ich stehe übrigens nächstes Jahr auch vor einer Herausforderung. Bisher unterstütze ich unsere Sechstklässlerin (Real) auch bei den Hausaufgaben und beim Lernen. Ist auch bisher für mich kein Problem. Was sie bis jetzt machen, kann ich noch im Schlaf. Da unsere Tochter dann in der siebten Klasse voraussichtlich Französisch wählen wird, stehe ich aber auch vor einem Problem, denn diese Sprache wollte ich nie lernen. Mit Englisch, Latein und Spanisch könnte ich dienen, aber bei Französisch bin ich auch raus. Wahrscheinlich werde ich hier dann tatsächlich mit lernen, denn ich habe auch sonst keinen zur Hand, der ihr da helfen könnte, weder Papa noch Oma können das. Es würde mir nicht schaden, auch etwas Französisch zu können, muss ich zugeben. Es wäre mir auch beruflich teilweise nützlich. Ich bin mir nur noch nicht schlüssig, wie ich es angehen werde. Also prinzipiell spricht aus meiner Sicht auch nichts gegen das mitlernen - ich weiß nur nicht, wie gut das für euch umsetzbar ist.

Viele Grüße
Angel08

Ich glaube, das hat nichts damit zu tun, dass du "nur" die Hauptschule besucht hast. Man vergisst einfach viel, das meiste hat man jahrelang nicht mehr gebraucht.
Ich selbst ging aufs Gymnasium, mein Sohn geht in die Hauptschule. Die paar Dinge, die du aufgelistet hast, lernen sie dort genauso. Und auch ich muss im Buch nachblättern oder mal schnell auf Googel schauen 😏

Hallo meine Tochter ist in der 6. Klasse in der Regel werden aufgrund von Ganztagsbetrieb die Hausaufgaben in der Schule erledigt aber es kann natürlich mal vorkommen das auch etwas zuhause erledigt werden muss.

Ich helfe ihr so gut ich kann wenn Sie eine frage hat aber wenn es von uns keiner lösen kann dann muss sie es sich eben am nächsten Tag von der Lehrerin erklären lassen und das gab noch nie probleme den meist handelt es sich da um einzelne Aufgaben.

Sie hat seit dieses Jahr Französisch das haben wir nie gelernt sehr witzig wenn ich sie manchmal abfrage und sie mir dann erklärt wie man es richtig ausspricht so lernen wir beide noch was.

Einzelne Fragen ab und an kein problem nur wenn sie mir mehr fragen stellen würde als selbstständig Arbeiten dann würde ich mal ins Gespräch gehen mit den Lehrern ob sie den stoff den beherrscht.

Lg

Hi,
deine Tochter ist ja erst seit wenigen Monaten auf dem Gym, da schon von Überforderung zu sprechen ist Quatsch. Sie braucht sicherlich noch etwas Zeit, sich an die neuen Anforderungen zu gewöhnen und wenn sie verunsichert ist und um Hilfe bittet, ist das doch legitim.
Jetzt ist der Stoff der 5. Klasse nichts, was ein erwachsenes gereiftes Gehirn nicht begreifen kann, auch wenn einiges sicherlich vergessen ist. Eigentlich ist es ja genau der richtige Weg, ihr zu zeigen, was sie tun kann, wenn sie bei etwas unsicher ist: das Buch durchforsten und/oder Google fragen.
Ich würde in kleinen Schritten mehr Selbstständig von ihr fordern.

vlg tina

Hallo,

ich habe mir nicht alle Antworten durchgelesen, bin aber Gymnasiallehrerin und möchte dir auch antworten.

Es ist nicht deine Aufgabe als Mutter, am Nachmittag stundenlang mit deinem Kind die Hausaufgaben zu machen und dich gar noch in den Stoff einzuarbeiten. Dafür gibt es geschultes Fachpersonal, nämlich die Lehrer. Hausaufgaben sind nur zur Vertiefung des in der Schule erworbenen Wissens da. Wenn dein Kind viele Fragen dazu ja, kannst du sie an die jeweilige Lehrkraft verweisen, aber du musst doch das Gymnasium nicht zusammen mit deiner Tochter absolvieren.

Du bist doch nicht zu „dumm“ um deinem Kind bei den Hausaufgaben zu helfen! Bitte rede dir so etwas nicht ein! Deine Aufgabe als Mutter kann beispielsweise sein, Vokabeln und Lernstoff für Klassenarbeiten abzufragen, dafür musst du dich nirgendwo einlesen oder einarbeiten, das geht auch mit dem Heft in der Hand. (So haben es meine Eltern auch gemacht, sie waren beide auch „nur“ auf der Hauptschule.)

Für mich klingt es tatsächlich so, als wäre deine Tochter auf der falschen Schulform, wenn sie bereits in Klasse 5 so an ihre Grenzen kommt, dass ohne riesigen Aufwand von dir ein Mitkommen in der Schule nicht mehr möglich ist. Suche doch mal das Gespräch mit dem Klassenlehrer, wie er/sie dein Kind im Unterricht erlebt. Kann sie dort dem Stoff folgen? In der Orientierungsstufe des Gymnasiums können Kinder in der Regel die Hausaufgaben allein erledigen...

Grenzen waren hier nicht das Thema sondern meine Fähigkeiten, kleinste Fragen zu beantworten.

Ich kann vieles, dass andere wohl aus dem Stegreif können, nicht.

Orientierungsstufe gibt es in Bayern nicht. Hier sind nur gymnasialgeeignete Kinder.

Aber danke - werde etwas von dem Wahnsinn outsourcen.
Täglich die eigene Unfähigkeit unter die Nase gerieben zu bekommen - nervt 😅