Schwiegermutter bettelt nach geld

Huhu
Meine Schwiegermutter bettelt bei uns nach geld l.
Sie lebt mit ihrem jüngsten Sohn zusammen beide arbeitslos, sie bekommen hartz 4.
Ständig fragt sie uns nach geld oder jammert sie hätte keins.
Ich will ihr einfach nicht helfen weil wir es a) nicht können und b) ich es auch nicht einsehe das zwei gesunde menschen nicht selber ihren lebens Unterhalt bestreiten können.
Bei uns arbeitet momentan nur der Mann da ich schon im Mutterschutz bin, zum Leben haben wir ca mit 2 Kindern nach allen fix Kosten noch 1400€ und das ist bei weiten nicht viel obwohk wir beide Einkommen haben.jetzt bekommen wir im Januar unser drittes Kind und die Schwiegermuttwr hat nichts besseres zu tun als ständig nach geld zu fragen.
Sie hat zudem ein Konsum Problem mit gewissen Substanzen und da seh ich es null ein dies zu unterstützen. Wie seht ihr sowas? Würdet ihr helfe oder nicht?

Nein, aber das sagt sich von außen immer leicht. Innerhalb einer Familie ist es wahrscheinlich nicht immer so leicht nein zu sagen.

Hallo!

Es ist wirklich recht schwer, das von außen zu beurteilen.

Grundsätzlich würde ich meiner Familie immer mit Geld aushelfen, wenn sie mal in Not geraten. Es kommt da natürlich aber auch auf die Umstände an...

Wenn es sich um ein Familienmitglied handelt, das einfach nicht arbeiten will sehe ich das nätürlich kritischer, als z.B. bei einer alleinerziehenden, berufstätigen Schwester, der plötzlich die Waschmaschine kaputt gegangen ist.

Wie sich das genau bei deiner SM und ihrem Sohn verhält, weiß ich nicht.
Sind sie wirklich arbeitssuchend, oder liegen sie den ganzen Tag faul auf dem Sofa und konsumieren "gewissen Substanzen"?

Helfen: Ja!
Ausnutzen lassen bzw. dauerhaft finanzieren: Nein.

Liebe Grüße

Sehe ich auch so. Hab meine Schwester auch ziemlich finanziell unterstützt (vor allem mit Anschaffungen) als sie schwanger war mit dem Kleinen und dann ihr Vertrag während der Schwangerschaft nicht verlängert wurde. Meine Schwester würde aber auch nur im äußersten Notfall um etwas fragen und dann geliehen und nicht geschenkt. Und sie hatte zum Teil eher Schwierigkeiten das geschenkte an zu nehmen. Dazu muss ich sagen wir sind zweiverdiener ohne Kinder und wenig Lasten. Wir können uns schöne Sachen Leisten und Urlaube und trotzdem noch extra abbezahlen für unsere kleine Eigentumswohnung (in Deutschland hatten wir nicht kaufen können übrigens). Ich weiß wie es ist um nach Abzug aller Lasten von 15-20€ pro Woche für Einkäufe usw auskommen zu müssen, da gebe ich jetzt lieber mehr aus für meine Schwester und eine gute Freundin die alleinerziehend und noch im Studium ist, weil ich die Beträge nicht vermisse und sie das besser gebrauchen können. Betteln klingt aber eher wie ausnutzen. Die Leute die ich kenne tun sich schon schwer mit Geld leihen von Freunden/Familie.
Es ist nicht so einfach wie viele denken um aus Arbeitslosigkeit heraus zu kommen!! Das sollte man nicht unterschätzen es geht aber vor allem um die Anstrengung/Attitude. Obwohl ich auch verstehen kann wenn man irgendwann aufgibt weil es einfach eine negative Spirale ist.
Ich glaube vor allem das Vertrauen und die Beziehung die man hat wichtig ist bei solchen Entscheidungen. Die eigenen Eltern stehen einem häufig ja doch näher als die Schwiegereltern. Wenn du selbst aber aufs Geld achten musst würde ich es nicht machen!

Man kann sicher auch mal unterstützen. Wenn der Kühlschrank leer ist, kann man für die Schwiemu auch mal Lebensmittel kaufen, wenn es geldlich eng ist. Oder auch mal ein zwanziger zustecken. Aber generell die Schwiemu dauernd mit Geld unterstützen finde ich sehr fraglich. Wenn sie und der jüngste Sohn von Hartz V leben und körperlich gesund sind, kann man sich auch eine Arbeit suchen. Arbeitslos zu sein ist ja kein unabwendsames Schicksal. Es gibt zur Zeit genug Arbeit in Deutschland.

Für seinen Lebensunterhalt ist übrigens jeder selber verantwortlich in Deutschland.

LG Hinzwife

Ich finde, dass das Ganze in erster Linie die Angelegenheit Deines Mannes ist. Will er helfen, findet er Wege. Will er nicht, soll er das kommunizieren

Ich wurde da auch kein geld geben es sind erwachsene menschen. Hallo der bruder ist 22 wo soll das den hinführen wenn er jetzt schon nicht arbeitet und das problem ist das wenn ihr ihnen imner geld gebt dann wissen sie ja geht schon warum soll ich mir eine arbeit suchen. Und zudem habt ihr ja selbst nicht viel aber selbst wenn würde ich mein hart erspartes ihnen nicht geben. Wenn mal wirklich not ist dass man nichts mehr zu essen hat würde ich halt mal den einkauf zahlen aber niemals bargeld geben das sollte dann aber auch nicht jeden monat sein.
Und ich finde es generell so schlimm das manche hart arbeiten gehen und das selbe haben wie arbeitslose teilweise bleibt ihnen sogar weniger übrig.
Wenn es jetzt eine alleinerziehende arbeitende mutter ist wo echt was wichtiges kaputt geht sieht die sache auch anders aus aber da würde ich das geld nur leihen auch nicht schenken wir sind doch alle keine millionäre.
Da brauchst du auch kein schlechtes gewissen haben weil zuerst kommen sowiso eure kinder warum sollen die zurückstecken weil ihre oma nicht arbeiten geht.
Bei einem entzug würde ich hilfe anbieten aber finanziell nicht damit ist ihr auf lange sicht sowiso nicht geholfen.

Hallo.

Nein, wenn sie das Geld für Drogen ausgibt hört sich bei mir das Verständnis auf.

Ich würde ihr nur dahingehend helfen (und auch dem Schwager) einen Job zu finden!

LG

Substanzmittelmissbrauch ist eine Erkrankung von daher ist sie sicherlich nicht gesund. Es gibt viel mehr arbeitslose als Stellen, die besetzt werden können. Eine drogenabhängige Langzeitarbeitslose die keinen geregelten Tagesablauf mehr hinbekommt, ist sicherlich auch das letzte was ein Arbeitgeber sich wünscht.

Harz IV ist zu knapp und alles wird teurer, also auch klar, dass es zu knapp und eng ist. Das sie davon Substanzmittel kaufen kann wundert mich. Geht es hier um den billigsten Fussel und sie isst dafür zu wenig?

Zum Geld leihen, dass ist erstmal eine Sache zwischen dir und deinem Mann.
Werdet euch einig und handelt dann danach. Gemeinsam!

Ich würde nichts leihen, aber mit ihr zum Arzt und zur Tafel gehen. Und wenn mein Geld reicht ab und zu Lebensmittel geben. Und gegen Ende des Monats, sind Abendessenseinladungen bei mir drin. Dafür muss ich an den Abenden die Küche nicht aufräumen und putzen.

"Es gibt viel mehr arbeitslose als Stellen, die besetzt werden können."

Unfug.

"Harz IV ist zu knapp"

Wenn ich saufe und kiffe, dann sicher.

"Substanzmittelmissbrauch ist eine Erkrankung von daher ist sie sicherlich nicht gesund"

Wo steht was von "MISSbrauch"?! Kann doch sein, dass sie gar nicht abhängig sind?!

"Eine drogenabhängige Langzeitarbeitslose die keinen geregelten Tagesablauf mehr hinbekommt"

Und wieder dichtest du Unfug hinein.

Im Übrigen gibt es ganz wunderbare Programme, die Langzeitarbeitslosen helfen, wieder Fuß zu fassen.

Aktuell zum Beispiel das "Teilhabechancengesetz". Nicht einfach nur eine "blöde Maßnahme", sondern richtige Arbeit gegen richtiges Geld, oft sogar höher als zum Mindestlohn!

ALG II ist nicht zu kanpp.

"das zwei gesunde menschen nicht selber ihren lebens Unterhalt bestreiten können."
"Sie hat zudem ein Konsum Problem mit gewissen Substanzen"

Bei SuchterKRANKung würde ich mich dringend an eine Beratungsstelle für ANGEHÖRIGE wenden.

Dann geht es nicht nur um Geld geben oder nicht Geld geben,
sondern auch darum, sich selbst zu schützen, aber auch ggf. Hilfe anbieten - wobei das bei Suchterkrankung anders aussehen kann, als bei anderen Erkrankungen.

WO sind die Grenzen
WIE müssen die Grenzen gesetzt werden

Jemand mit Suchterkrankung ist NICHT gesund.
Daher ein anderer Weg, als bei Gesunden.

Trotzdem heißt das nicht automatisch Geld geben, weil krank.

Sondern INFORMIEREN, wie man als Angehörige damit umgehen kann.
Welche eigenen Entscheidungen getroffen werden müssen.


Wenn es noch keine Sucht ist, aber durchaus problematisch mit den Substanzen, würde ich mich trotzdem bei einer Beratungsstelle für Angehörige beraten lassen.

Hi,

kein Geld! Jemanden um Geld anzubetteln, der selbst wenig hat - besonders innerhalb der Familie - ist mies. Ich würde mich schämen. Vor allem hier in D, wo man sehr wohl mit HartzIV auskommt.

Lass die beiden die Fenster bei dir putzen! Dafür gibts dann Geld. Oder die Bügelwäsche erledigen etc. Das sind Arbeiten, für die keiner angelernt werden muss.

VG
Gael

Also bei einem Konsum problem mit gewissen Substanzen ist sie ja schon mal kein gesunder Mensch der einfach so arbeiten gehen kann.
Versteh mich nicht falsch ich nehme sie absolut nicht in Schutz, aber sie scheint krank zu sein.
Geld würde sie von mir auch nicht bekommen, ich würde mit ihr einkaufen gehen um zu helfen.

Wie alt ist der jüngste noch bei ihr lebende Sohn?
Ist da vielleicht sogar eher handlungsbedarf, sprich Jugendamt, wenn denn die Sucht der Mutter bekannt ist.

Besprich mit deinem Mann ein ganz genaues Vorgehen.
1. Wie viel ihr noch "investieren" werdet und in welcher Form (z.b. lieber zusammen einkaufen und bezahlen als das Geld so geben)
2. Genaues Ultimatum stellen

Wenn die Mutter anscheinend keine Chance auf Arbeit hat ist für mich ganz klar der jüngere Sohn in der Verantwortung, der ja bei ihr wohnt. Die sollen ihren Haushalt selber in den Griff bekommen.

Meine Eltern haben auch Suchtprobleme.
Je nachdem wie tiefgreifend die Lage schon ist wird sich selbst aufopfern nicht mehr viel nützen und euch nur kaputt machen.

Dein Mann sollte sich emotional etwas davon distanzieren, damit ihr sachlich eine Entscheidung treffen könnt, die für eure eigene Familie das Beste ist.