Kontaktabbruch zur Familie

    • (1) 18.12.19 - 12:12

      Hallo ihr Lieben,

      ich bin neu hier, weil ich gerne Objektive Meinungen zu meiner Situation hören würde :)

      Ich verkürze die Sachverhalte etwas, ich hoffe es ergibt Sinn.

      Ich habe das Gefühl meine Eltern (Hauptproblem ist meine Mutter, Stiefvater hält sich aus allem raus) interessieren sich nicht für meine Tochter und mich.
      Wenn ich meine Mutter frage, ob sie meine Tochter beaufsichtigen, während mein Mann und ich im Urlaub sind (1x im Jahr) kommen Sätze wie „länger als eine Woche nehmen wir sie nicht, das halte ich nicht aus, die ist ja nur am quatschen“ und das während sie daneben steht. Wir waren früher immer 2 Wochen bei meinen Großeltern sei dazu gesagt, Sätze wie „es ist nicht selbstverständlich, dass deine Eltern dein Kind beaufsichtigen“ treffen hier also nicht zu, denn bei uns in der Familie ist sowas selbstverständlich. Dieses Jahr war meine Tochter insgesamt 2 Tage alleine da, mehr nicht. Es kam immer was von ihrer Seite aus dazwischen... ich habe auf den Hund allerdings immer 2 Wochen aufgepasst. Manchmal sogar 2x2 Wochen im Jahr und teilweise sogar 2 Hunde (sehr groß und unerzogen und damals noch mit Kinderwagen, es war sehr viel Arbeit, ich war alleinerziehend).
      Meine Eltern erkundigen sich auch nie nach meiner Tochter. Nie. Selbst wenn wir sowieso schon am telefonieren sind, will sie auch niemand mal sprechen. Keiner hat sie bisher vom Kindergarten oder mittlerweile eben von der Schule abgeholt (sie ist jetzt 8). Wenn meine Tochter bei meinen Eltern ist, spielen sie auch nicht mit ihr, die Kleine muss sich dann alleine beschäftigen oder sie sitzt halt blöd rum. Es wird nicht gefragt, wie die Schule ist, wer ihre Freundinnen sind, was sie für Interessen hat. Sie wird auch nicht umarmt oder irgendwas, weil sie ja von sich aus nicht auf meine Mutter zugeht. Sowieso sei „das Kind total seltsam“. Die Hunde allerdings werden geküsst und geschmust und hören ständig, wie toll sie sind und wie sehr meine Mutter sie liebt. Sowas haben wir noch nie zu hören gekriegt. Meine Tochter hat schon ganz gut erkannt, dass die Oma die Hunde mehr mag als sie. Das finde ich sehr traurig. Nun gab es Streit (per WhatsApp, weil sie mich auch nie anruft und ich es nicht mehr einsehe, ihr immer nachzutelefonieren) der dann eskaliert ist. Ich warf ihr dann eben Dinge, die mich stören vor und dass sie die Hunde eben offensichtlich lieber hat als ihr Enkelchen und ihre Antwort war „die Hunde sind auch nicht ständig am Maulen“ (weil meine Tochter immer mault, wenn sie bei der Oma spazieren gehen muss. Sonst ist sie sehr, sehr lieb bei dort und sagt gar nichts, beschäftigt sich in ihrem Zimmer etc). Das war echt ein Schlag ins Gesicht.
      Das war vor 3 Monaten. Seitdem habe ich mich nicht mehr gemeldet und sie auch nicht. Ich bin bisher immer diejenige gewesen, die sich bei Streit gemeldet hat. Wirklich IMMER. Wenn ich was klären wollte, kam IMMER der Satz „du bist zu empfindlich, wenn du es nicht willst, müssen wir ja keinen Kontakt haben“. Es kommt niemals zur Aussprache und das wäre bitter nötig, aber es wird lieber alles totgeschwiegen.

      Wie seht ihr die Sache? Soll wieder ich mich melden oder soll ich es einfach gut sein lassen?

      Liebe Grüße
      Jule

      • (2) 18.12.19 - 12:33

        Ehrlich gesagt wäre ich der Typ, der es nicht schaffen würde sich nicht zu melden... Aber du hast es jetzt 3 Monate geschafft! Und fehlt sie dir und deiner Tochter? Vermutlich Nein... Sie suggeriert ja schon länger, dass sie nur Kontakt zu dir hat, weil du das willst. Ihr könnt gut ohne sie auskommen, also wozu Kontakt suchen? Um dich zu entschuldigen, dass du deine Tochter wichtiger findest als ein paar Hunde?! 🤦 Wenn du es jetzt so lange geschafft hast würde ich den Kontakt gänzlich verlaufen lassen... Klingt nicht so als würde euch die Frau gut tun.

        • Danke für deine Antwort :) Es fällt mir schon schwer. Ich bin aufgewachsen mit den Worten „Familie ist das wichtigste“, ich sehe es auch nach wie vor so.
          Nur erkenne ich jetzt, dass ich mit diesen Worten wohl manipuliert wurde, damit ich brav alles mache, was sie wollen, ich wollte nämlich auch nie gerne auf die Hunde aufpassen.. ich finde es so unendlich traurig für meine Tochter.

          Achja, das hatte ich noch vergessen- dieses Jahr haben meine Mutter und meine Schwester einen Urlaub über den Geburtstag meiner Tochter gebucht. Sie war so enttäuscht, weil wir IMMER jeden Geburtstag zusammen feiern (den Sonntag drauf halt). Als ich es ansprach kam „ach, das haben wir vergessen. Ist ja nicht so schlimm, sie feiert doch lieber mit ihren Freundinnen, als mit ihrer Oma“.

          • (4) 18.12.19 - 14:17

            "„Familie ist das wichtigste“, ich sehe es auch nach wie vor so."

            Bei dem Satz krieg ich nen Affen! Jede Freundin, jeden Freund darf man frei wählen, aber Familie muss man ertragen? Warum. Sind auch nur Menschen, außer dass paar DNA Schnipsel ähnlich sind.
            Verabschiede Dich von diesem Familienzwnag und es wird Dir besser gehen, verbringe Dein Leben mit menschen, die Dich und Dein Kind mögen und sei nicht mehr so blöd, Dich wegen der Hunde ausnutzen zu lassen.
            Das Kind würde ich nicht mehr dahin geben, das ist sich für ide KInderseele nicht besonders förderlich mizubekommen, dass einem die eigne Oma nicht mag.

            • (5) 18.12.19 - 17:44

              Für diese Antwort könnte ich dich knutschen!
              Immer dieses "Aber es ist doch deine Familie"-Gewäsch. Niemand von uns sucht sich aus in welche Familie er/sie geboren wird. Der eine hat Glück, der andere nicht.

              (6) 18.12.19 - 21:07

              Das gleiche gilt aber auch die Gegenseite. Wenn die Oma keinen Bock auf das Enkelkind hat, darf man das ruhig auch akzeptieren.

          (7) 18.12.19 - 20:08

          Ich glaube bei dieser Absage zum Geburtstag würde mir schon so was rsusrutschen wie „nein, sie feiert nicht lieber mit Freundinnen, Familie ist doch das Wichtigste“

    (8) 18.12.19 - 12:36

    Hallo,

    das Verhalten Deiner Mutter empfinde ich als ziemlich lieblos, keine Frage.
    Sie scheint egoistisch zu sein und Dir gegenüber keine wirkliche Mutterrolle einnehmen zu wollen. Das tut weh und ist schade. Ich denke, das musst Du verarbeiten und Dich entsprechend auch von Erwartungen freimachen.

    ABER was mich total an Deinem Text grade stört:
    Wenn Deine Mutter schon so ist und vor allem Deiner Tochter gegenüber derart desinteressiert gegenübersteht: wie um alles in der Welt kannst Du dahin Deine Tochter für 1 Woche oder gar länger abschieben?!??
    Wie geht es denn Deiner Tochter in der Zeit??#schock Abgeschoben zu jemanden, der sie nicht mag?!??

    Da komme ich ehrlich gesagt grade nicht drüber hinweg...

    • (9) 18.12.19 - 12:48

      Ich habe die ganze Situation auch gerade erst richtig kapiert in den letzten 3 Monaten, vorher war das für mich eben normal und ich habe wirklich geglaubt, ich sei eben empfindlich. Meine Mutter hat mich sehr viel manipuliert was das angeht, immer gesagt, was für eine gute Mutter sie ist. Erst durch die Familie von meinem Mann (vor 2 Jahren kennengelernt) habe ich gemerkt, das was nicht stimmt, wollte es aber erstmal gar nicht einsehen.
      Ich war bei einer Psychologin und habe meine Familie und mich jetzt erst richtig analysiert.

      Meine Tochter ist immer gerne hin, sonst hätte ich es nicht gemacht. Meine Eltern haben 2 Häuser, eins mit Pool, was für ein Kind natürlich super ist und eins mit riesigem Grundstück. Sie spielt auch gerne mit den Hunden. Wie gesagt, sie will nur nicht spazieren gehen.

(10) 18.12.19 - 12:39

Warum willst Du denn ständig erzwingen,dass die Großeltern auf Deine Tochter auspassen,wenn es doch offensichtl. für beide Seiten nicht stimmig ist?
Ich finde nicht,dass Großeltern verpflichtet sind auf d.Enkelkinder aufzupassen.Ja,Du möchtest diesen Satz nicht hören,aber es ist so.

Wir haben nur noch meine Mutter ,mein Vater u. auch meine SE sind sehr früh verstorben. Sie haben ihre Enkel auch nicht kennenlernen dürfen.Leider wohnen wir auch fast 300 km auseinander. Meine Mutter ist sehr bemüht ,was d. Enkel angeht ,aber alle Urlaub haben sie dort nie gemacht.Ich würde so etwas auch nicht verlangen oder voraussetzen.

Somit wurden unsere Kinder auch fast nie von d. Schule od. Kita von d.Oma abgeholt,weil sie halt nicht vor Ort wohnen.

Ob man gleich d.Kontakt abbrechen will/muss ,dazu kann ich Dir nichts raten.Aber etwas erzwingen wollen...das bringt Null.

LG Kerstin

  • (11) 18.12.19 - 12:41

    ALLEINE Urlaub...sollte es heißen

    (12) 18.12.19 - 12:56

    Es geht nicht darum, es zu erzwingen. Meine Mutter bietet es ja auch an, sie zu nehmen, aber wenn ich dann einen Termin ausmachen möchte kommen solche Sätze. Zumal ich auf die Hunde auch nicht gerne aufgepasst habe, worauf die Antwort dann war „tja, musst du aber“. Verstehst du was ich meine? Wir sind eine sehr kleine Familie von 8 Leuten und es hieß immer, dass die Familie das wichtigste sei und ich habe das auch immer geglaubt. Es macht mich einfach traurig, dass meine Maus keine Oma hat, die andere Oma interessiert sich nämlich auch nicht.

    • (13) 18.12.19 - 13:31

      Doch ,DU hast eine Erwartungshaltung.
      Deine Tochter soll 2 Wochen betreut werden,damit Ihr in d.Urlaub fahren könnt....
      Ich würde so etwas niemals erwarten. Wozu auch,wir nehmen unsere Kids mit in d. Urlaub.
      Wir sind auch nur eine kleine Familie,dennoch habe ich so eine Erwartungshaltung überhaupt nicht.
      Mein Mann ist schon Opa,er holt die Lütte (3 Jahre) hind und wieder von der KiTa ab,wir haben regelmäßig Kontakt,dennoch hat sie noch nie bei uns übernachtet ,wir nehmen sie auch nicht mit in d. Urlaub. Wir haben selbst 2 schulpflichtige Kids,arbeiten beide in Schichten,stets WE &Feiertage. Unsere Wochen sind auch voll gepackt,wenn d.Lütte bei uns ist,dann machen wir das gern ,aber dennoch gibt es da keine Regelmäßigkeit oder erwarten die Eltern das.

      Für mich liest es sich so,also wolltest Du Deine Tochter regelmäßig bei den Großeltern parken.Wenn diese dann aber nicht zuverlässig sind od. sich gar nicht ums Enkelkind wirkl. kümmern wollen,warum fragst Du denn immer wieder nach?

      LG Kerstin

      • (14) 18.12.19 - 14:50

        Ich finde schon den Begriff „bei den Großeltern parken oder abschieben“ total blöd, so sehe ich das überhaupt nicht, das klingt ja nur negativ. Ich war immer gerne bei meinen Großeltern und finde das wichtig für die Beziehung. Und selbstverständlich fahren wir auch gemeinsam mit meiner Tochter in den Urlaub, alles anders wäre unmöglich. Aber ich gehöre zu den Leuten, die findet, dass man auch immernoch Mann und Frau ist und nicht nur Eltern und auch alleine mal was machen möchte und von 365 Tagen mal 14 ohne Kind zu sein, um wieder Energie zu tanken ist keine Straftat.

        • (15) 18.12.19 - 17:23

          Das Ihr mal Zeit als Paar wollt ist ja total verständlich,ABER 14 Tage am Stück finde ich heftig,was Du da erwartest.
          Vielleicht empfindet Deine Mutter die Betreuung des Enkelkindes viel anstrengender als sie ursprüngl. mal dachte.
          Ich würde mein Kind jedenfalls niemals in so einer Umgebung lassen,wenn sie da nicht gewollt ist ...keine Stunde,schon gar keine Tage oder Wochen.

          Ich würde mir einen Babysitter suchen.Du schreibst ,dass sie schon 8 Jahre alt ist,dann sind kinderfreie Urlaube ja gar nicht mehr so fern und das ganz ohne Betreuung für das Kind,weil es dann alt genug ist um alleine zu bleiben.

          (16) 18.12.19 - 21:05

          Ich finde diese Ansage, 14 Tage ohne Kind zu sein, um Kraft zu tanken, total schräg. Wenn ich ein Kind in die Welt setze, dann bin ich für das Kind 24 Stunden am Tag da, und das 365 Tage im Jahr. Das ist mein Ziel als Mutter.

          Ich bin grad mal entsetzt, wie Elternschaft definiert werden kann.

          • (17) 18.12.19 - 21:36

            Das war aber nicht meine Frage zu beurteilen, wieviel Urlaub ich machen darf oder nicht. Meistens sind es die Leute, die ihre Kinder unter der Woche 3 mal irgendwo bei den Großeltern abgeben, was bei uns nicht der Fall ist. Zumal ich nichtmal was von 2 Wochen gesagt habe. Ich sagte nur, dass ich 2 Wochen auf die Hunde aufgepasst habe und dass die Aussage meiner Mutter „nicht länger als eine Woche“ war, nach mehr habe ich auch gar nicht gefragt.

            • (18) 19.12.19 - 10:26

              Evtl ist die Grossmutter nicht mehr die Jüngste und empfindet es nunmal als anstrengend für 14 Tage auf ein Kind aufzupassen. Einem Hund stellt man zweimal am Tag Futter hin und geht noch zweimal mit ihm raus. Das ist zwar anstrengend und nervig wenn man es sich nicht ausgesucht hat, aber kein Vergleich zu einer Achtjährigen. Die will rund um die Uhr beaufsichtigt werden, dreimal am Tag Essen kochen, unentwegt schauen, dass das Kind sich nicht verletzt oder was kaputt macht. Dann noch bespassen wenn ihr langweilig wird etc.... Das übersteigt evtl einfach die Kapazitäten deiner Mutter. Würde für die Zeit des Urlaubes echt ne Alternative ( Urlaubscamp, Babysitter etc suchen).

              • (19) 19.12.19 - 14:23

                Doch, für eine Oma ist sie sehr jung, habe meine Tochter mit 21 bekommen. Meine Schwiegermutter ist 15 Jahre älter als meine Mutter und macht trotzdem gerne alles mit meiner Tochter.
                Und 3 mal täglich kochen, unentwegt beschäftigen oder aufpassen?! Du hast wohl noch kein Kind, sie ist 8 JAHRE, keine 8 Monate. Ist nicht so, dass sie bei jedem Schritt hinfällt und sich den Kopf anschlägt. Ihr Brot kann sie sich selbst machen, alleine duschen, auf Toilette etc. Im Haushalt kann man sie schon einspannen und als Hilfe nehmen. Das ist echt kein Argument. Und ein Babysitter kommt für mich nicht in Frage bei all den Verrückten da draußen.
                Und ein Hund ist wesentlich mehr Arbeit als Futter hinstellen und ne Runde spazieren. Da muss man das Fell kämmen und sie rasieren, den Bart von Kletten befreien, die Füße sauber machen und ständig hinterher wischen. Mein Kind macht nicht so einen Dreck.

          (20) 19.12.19 - 10:48

          14 Tage mit 8 jährigem Kind sind gar nichts! Komm mal runter von deinem hohen Ross, Alter 🙄! Was macht dich zum Ankläger, Richter und Henker! Richtig! Niemand. Also wirklich! Unmöglich!

(22) 18.12.19 - 12:43

Also ehrlich gesagt kann ich die Erwartungshaltung nicht nachvollziehen, dass die Eltern das Kind für eine oder zwei Wochen zu sich nehmen damit man in den Urlaub fahren kann. Wenn sie es anbieten würden und es passt, gut, aber der Mutter einen Vorwurf machen weil sie das nicht möchte, finde ich nicht gut. Jeder hat sein Leben und warum soll man sich von der Familie seine Freizeit verplanen lassen.
Ich frage meine Mutter auch ab und zu, ob sie aufpasst. Mal sagt sie ja, mal sagt sie nein. Wenn sie kann und will ist es gut, wenn nicht, mein Kind, mein Problem.

Wenn jemand, egal ob Familie oder nicht, kein Interesse an mir oder meiner Familie hat, dann muss ich das so akzeptieren. Interesse kann man nicht erzwingen und es bringt auch nichts etwas einzufordern, wenn derjenige es nicht gerne macht.

Also, nicht ärgern, lebt ihr euer Leben und haltet euch nicht mit Menschen auf, denen ihr nicht wichtig seid. So schwer es auch sein mag...

(23) 18.12.19 - 12:44

Ich habe gerade das Gefühl, Du sprichst über meine Mutter.

Da geht der Hund auch über Enkelkinder und es gab in 14 Jahren kein Tag, an denen meine Mutter mal mit eins der Kinder auf einem Spielplatz ect. war.

Wenn man zu Besuch ist, dann wird sich in den Stuhl gepflanzt und über alles gequatsch, und die Kinder beschäftigen sich mit irgendetwas anderem. Sie fragt nie nach Kita, Schule, Hobbys ect.

Mein Mann und ich finden das schon lange so extrem traurig.

Es gab mal Streitigkeiten, als ich das ansprechen wollte. Aber da wurde sie zur Furie.
Mein Bruder hat aus diesem Grund damals bis heute den Kontakt zu ihr abgebrochen.

Ich habe mir seit längerer Zeit gesagt, das ich das so nun auch akzeptiere, da ein Kontaktabbruch für mich keine Option ist.

Man sieht sich an Geburtstagen, Weihnachten und dann ist es ok.

  • (24) 18.12.19 - 13:00

    Hallo :) schön, oder nicht schön, dass ich nicht alleine dastehe.
    Bei uns ist dann bei Familienfeiern immer so eine unterschwellige Anspannung, bei euch nicht? Irgendeiner ist auch immer am Heulen (meist ich), was für mich jede Feier zerstört. Ich kann auch einfach nicht so tun, als wäre nichts, dafür bin ich nicht der Typ, ich will nicht immer alles schlucken müssen. Sie können mir nämlich permanent ihre Meinung geigen, ich muss immer alles hinnehmen, aber ich darf nichts sagen, es ist so deprimierend :(

    • (25) 18.12.19 - 13:39

      Sagen wir mal so.

      Wenn wir dann zusammen kommen, sage ich schon nix mehr.
      Aber ja, ich fühle immer eine gewisse Anspannung...und bin irgendwie froh, wenn es dann geschafft ist und man sich wieder lieb "Auf Wiedersehen" sagt.

      Ich denke, ich habe da emotional auch schon länger mit abgeschlossen. Daher würde ich da nicht bei jedem Treffen immer wieder was aufwühlen.

      Versuche sie vielleicht einfach so zu akzeptieren und es hin zu nehmen. Vielleicht gehst Du dann mit allem viel besser um (wie ich).

      Ich habe noch meinen Vater, mit seiner Frau und er ist halt ganz anders. Er geht in seiner Oparolle total auf und die Kinder haben immer viel Spaß mit ihm. Er jnteressiert sich auch sehr für vieles in ihrem Leben und sir lachen viel. Seine Frau ist auch immer sehr lebhaft und lustig. Manchmal sagt er einfach zu unseren Jung: Na, Lust wieder bei Opa zu schlafen? Machen wir wieder ne lustige Party und Spielen Stadt, Land, Fluss.



      Das nimmt mir dann etwas den Schmerz.


      Wer weiß, vielleicht liegen bei Großeltern, die das nicht so können und den Bezug zu ihrer Rolle nicht finden, psychologische Grunde (von früher?) dahinter. Meine Mutter hatte zum Beispiel selbst auch keine Oma und Opa und ist in einer schrecklichen Pflegefamilie aufgewachsen. Das wird vielleicht alles Gründe haben. Ich weiss es nicht.

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