Würdet ihr in der Familie auch mit mobben oder würdet ihr die Person erstmal richtig kennen lernen, bevor ihr auch sie verurteilt?

Wie würdet ihr Euch verhalten, wenn Eure gesamte Familie zerstritten wäre und alle aus der Familie Euch den schwarzen Peter zuschieben würden?

Ich würde gerne Kontakt zu meinen Geschwister, diese lassen sich aber verleugnen von ihren Partner/innen, weil die Partner/Innen was gegen mich haben und meine Geschwister eher kontrollieren wollen das ich ja kein Kontakt aufbaue. Die Kinder von denen haben mich nie anders kennen gelernt und sind um die 20.

Wie würdet ihr das von der anderen Seite sehen, wenn Euch Eure Eltern immer über einen Verwandten Boshaftigen erzählen. Würdet ihr nicht auch selbst mal Eure eigene Meinung haben und ändern und diese ausgegrenzte Person mal kennen lernen? Oder habt ihr Angst, das auch ihr ausgegrenzt werdet?


Frohe Weihnachten Euch allen.

Wie seht ihr das zur Themenfrage?

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Das hat glaube ich nichts mit mobbing zu tun.

Oder ich verstehe da was falsch. Du bist mit deinen Geschwistern zerstritten und deren Kinder mögen dich auch nicht.

Fragt sich halt was du tatsächlich für eine Person bist? Warum grenzen dich alle aus? Was hast du getan? Aus dem nichts kommt sowas ja nicht.

Es muss ja nicht immer die Schuldfrage bei einem alleine gestellt werden, darum gehts doch gar nicht.


Ich bin es Leid, immer diese Ellbogengesellschaft erleben zu müssen. Unsere Oma hat uns Kinder früher noch Wertschätzung mit auf dem Lebensweg gegeben, wo meine Mutter nur immer so getan hatte, nichts bestimmen und nichts machen zu dürfen, nur weil halt Oma alles in die Hand genommen hatte. Jetzt ist Mutter aber immer noch die, die sich ständig über alle möglichen Leute beschwert aber nichts verändert. Sie macht mich sowieso immer zum Sündenbock und die anderen nutzen dies aus und spielen mit. Der Partner meiner Schwester hat von Anfang an was gegen mich und hat mich sogar schon einmal eine Ohrfeige gegeben bzw. mich beklaut. Dafür soll ich nun auch noch Schuld sein?

Na jetzt ist aber mal >Schluss hier mit Euren Vorwürfen. Ihr habt Null Ahnung und spielt Euch genauso auf, wie diese Leute.

Echt? Alle Partner, und alle Kinder der Partner haben seit 20 (!) Jahren ein Problem mit einem?

Da sollte man sich an die eigene Nase fassen. Unrealistisch nichts dafür zu können.

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Entschuldige bitte, aber was ist denn das für ne bescheuerte Frage?! Mit mobben??? Das ist hoffentlich nicht Dein Ernst!

Sorry, ich versuch's nochmal konstruktiv.😅

Ich finde es schrecklich, wenn Leute gemobbt werden. Wenn es in der Familie vorkommt ist es noch viel heftiger. Das dann noch dem eigenen Nachwuchs vorzuleben ist unverantwortlich. Von so Leuten würde ich mich immer so weit wie möglich distanzieren. Das ist sehr grausam, von der eigenen Familie gemobbt zu werden.

Nein, ich würde mich da nicht anschließen!

Vielleicht wird Deine Familie zu Weihnachten mit Empathie und Weitsicht beschenkt. Ich würde es ihnen und Dir sehr wünschen! Alles Gute und schöne Feiertage! 🎄✨

Nach 20 Jahren könnten die mich alle mal.

Nach 20 Jahren würde ich mich mal fragen, ob ich vielleicht was falsch gemacht habe.

Finde es immer seltsam, wenn sich ganze Familie gegen EINE Person „verschwören“.

Das weiß natürlich nur die TE selbst.

Nur schieb ich ihr nicht automatisch auch den schwarzen Peter zu. Ich kenne sie schließlich nicht.
Die Frage war aber auch nicht wer ist schuld, sondern was man tun würde.

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Woher weißt du, dass die Partner deine Geschwister kontrollieren, obwohl du keinen Kontakt hast?

Mit welcher Begründung wollen sie keinen Kontakt?

Was sagen deine Eltern zur Situation? Können sie vermitteln?

LG

Unter mit mobben verstehe ich etwas Anderes...

I.was muss ja vorgefallen sein, dass ALLE sich gegen EINEN wenden und das schon seit 20 Jahren. Wegen einem einfachen Grund wendet sich in der Regel nicht die komplette Familie gegen einen.

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich ebenfalls Menschen aus dem Weg gegangen bin, mit denen meine Eltern Probleme hatten.

Das waren nicht viele Menschen und keine nahen Verwandten, da ist die Situation halt nochmal anders, da mir diese fremden Problembären halt nichts bedeuten und ich im Zweifel lieber auf Abstand gehe. Zufällige Treffen mit diesen Menschen haben mich darin bestärkt, dass diese nicht umsonst als "schwierig" gelten.

Wegen einer "fremden" Person würde ich mich auch nicht mit meinen Eltern streiten, da sind mir die eigenen Eltern wichtiger. Wobei sowas noch nicht mal im Ansatz der Fall war.

Meine Eltern sind aber auch vernünftige Menschen und ich habe bisher den Großteil ihrer Entscheidungen nachvollziehen können und für klug befunden.

Als ich noch jung war, war klar wen meine Mutter für böse hält, von dem halte ich mich fern. Ich wollte die Konsequenzen einfach nicht tragen. Ich habe den Absprung geschafft und damit war ich unter den bösen. Und meine Geschwister haben mich nicht mehr sehen wollen. Wobei ein Teil der Familie (Onkel, Tanten) mit mir noch 5 Jahre Kontakt hatten. Allerdings nur heimlich weil "du weißt ja wie deine Mutter so sein kann". Das habe ich dann beendet, weil es mir zu sehr weh getan hat.

Im Gegensatz zu dir, habe ich die gezogene Grenze akzeptiert. Also keinen Kontakt mehr aufgenommen. Später habe ich dann Kontakt zu den anderen "bösen" gesucht und da teilweise einen guten Kontakt. Andere wollten auch hier nicht, weil ich sie mies behandelt habe, als ich noch 'du weißt ja wie meine Mutter so ist" gesagt habe. Und das verstehe ich auch vollkommen.

Von daher rate ich dir, akzeptiere die gesetzte Grenze deiner Geschwister. Das tut scheiße weh. Aber nach ein paar Jahren ist der Schmerz weg und es vernarbt ganz gut.

Das ist schwierig. Die Kinder sind ja vermutlich damit aufgewachsen, dass du eine persona non grata bist und kennen es nicht anders, vor allem wenn sie keinen Kontakt zu dir haben. Ich glaube in der Situation ist es nicht so abwegig, dass sie dir gegenüber negativ eingestellt sind und wenn nicht das, dann zumindest gleichgültig. Um ehrlich zu sein, wäre mir eine Tante, die in meinem Leben keine Rolle gespielt hat, später auch „egal“. Nur weil man verwandt ist, muss man ja keine Verbindung zueinander verspüren.

Hallo,

ich finde die Überschrift etwas irreführend, möchte aber dennoch gerne antworten.

Du schreibst nichts darüber, WARUM sich deine Familie gegen dich stellt. Aber genau das wäre für mich durchaus relevant.
Ein Beispiel:

Die Mutter meiner Mutter (meine "Oma"), hat zugesehen, wie meine Mutter als Kind von ihrem Stiefvater verprügelt wurde. Meine Mutter bekam oft kein Essen und wurde auch sonst sehr schlecht behandelt. (Sie kam aufgrund der miserablen Umstände sogar zeitweise in ein Kinderheim.)

Aufgrund dieser Informationen, habe ich jeglichen Kontakt zu meiner "Oma" gemieden.
Da musste ich mir auch kein eigenes Bild mehr machen...

Wenn meine Mutter jetzt nur nicht besonders gut mit ihr ausgekommen wäre, hätte ich trotzdem Kontakt gesucht. Aber bei Kindesmisshandlung und dergleichen hört es bei mir auf.
(Nur als Beispiel.)

Deshalb kann ich deine Frage auch nicht pauschal beantworten. Es kommt (für mich) immer darauf an, worum es geht. LG

Ich würde überlegen ob ich nicht der Geisterfahrer bin und mich ansonsten mit Menschen umgeben die mir guttun anstatt mich in hättehättefahradkette zu kreisen

Mobben mag ich gar nicht. Aber das was du da schriebst...oder nicht schreibst...schreit man nicht gemocht werden.

Was willst du? Und wie!

"Wie würdet ihr Euch verhalten, wenn Eure gesamte Familie zerstritten wäre und alle aus der Familie Euch den schwarzen Peter zuschieben würden?"

Das ist unterschiedlich.
Bei manchen bin ich froh drum: wenn sie mich meiden, muss ich es nicht tun.

Bei anderen ist es schade, aber hey, wenn sie mich nur so sehen, wozu die Mühe? Warum sollte ich Zeit und Energie in etwas verschwenden, was ein Fass ohne Boden ist. Sie haben ihre Meinung, dass ich der schwarze Peter bin, dann sollen sie doch.

Bei weiteren reflektiere ich mein Verhalten, entschuldige mich, wenn es angebracht ist.
Ich respektiere, wenn sie Kontakt zu o.g. haben. Da ich keinen Kontaktabbruch aus Solidarität wünsche, haben sie inzwischen kapiert, dass ich nicht auf Friede Freude Eierkuchen mache.
Grüßen, keinen Streit vom Zaun brechen bei Festen und diese nicht in die Zwickmühle bringen, hat gereicht, dass sie sich nicht von o.g. einlullen lassen.

Von den Verwandten mit denen ich Kontakt habe, besteht unser Verhältnis aus Respekt.



Vom Partner verleugnen lassen, habe ich mich noch nicht. Allerdings schon deutlich klar gestellt, dass ich keinen Kontakt wünsche und mich künftig selbst "verleugnen" werde, sollten sie weiterhin den Kontakt zu mir suchen.

Hierbei ist aber einiges vorgefallen. Erpressung, Drohnung, sonstiges. Natürlich bin ich die Böse, weil ich ihre liebe Art nicht möchte. Damit kann ich leben. Ohne geht es mir besser.

Umgekehrt habe ich schon einen Typen in die Schranken gewiesen, der mich von Beginn an kontrollieren wollte. Mit wem ich Kontakt haben möchte, entscheide ich immer noch selbst. Ein Partner muss meine Familie nicht mögen, aber dagegen hetzen ist ein no go.



"Wie würdet ihr das von der anderen Seite sehen, wenn Euch Eure Eltern immer über einen Verwandten Boshaftigen erzählen. Würdet ihr nicht auch selbst mal Eure eigene Meinung haben und ändern und diese ausgegrenzte Person mal kennen lernen? Oder habt ihr Angst, das auch ihr ausgegrenzt werdet?"


Das kommt SEHR darauf an, WER es mir erzählt! In welchem Zusammenhang! Und wie die Person generell über andere spricht!

Bei Menschen, die generell über jeden schlecht reden, gebe ich nichts darauf, was sie sagen. Ich höre hin und wieder hin, glaube aber nicht, was sie sagen.
Den Kontakt suchen, würde ich dann trotzdem nicht!
Bei zufälligen Begegnungen bleibe ich freundlich, lerne die Person kennen und entscheide dann.

Bei Menschen, die sehr gut differenzieren können, die mir ihre Meinung nicht aufdrängen, mir aber sagen, was sie denken - und auch sonst sehr vorsichtig sind, wann sie was wem mitteilen,
dann höre ich schon genauer hin.
Warum erzählt mir die Person das? Frust los werden? Wahrscheinlichkeit, dass wir uns je begegnen? Warnung mit Begründung? Treffen steht an?

Den Kontakt zu der anderen Person suchen, würde ich deswegen nicht. Vermeiden nur, wenn es gravierende und bedrohliche Gründe sind.

Sonst wäre mir die Person eher egal.

Die Verwandtschaft ist groß. Es gibt ein paar, für die ich das schwarze Schaf bin. Für manche bin nur? ich es (Gründe, weiß ich bis heute nicht, da auf Nachfrage nur diffuse Antworten kommen), für die meisten bestehen wir aus einer Herde schwarzer Schafe und sie sind das jeweils Weiße.

Für die, die mich dazu auserkoren haben: die Türe steht offen, falls mir je die Gründe nennen wollen. Da ich ihnen nicht hinterherrenne und keine Lust habe, mich beschimpfen zu lassen, sehe ich keinen Grund den Kontakt zu suchen. Umgekehrt, gerne. Vielleicht erfahre ich noch, was los war. Wenn nicht, dann nicht.

Wer mitschimpft, nur weil es die anderen tun, ist nicht der Umgang, den ich pflegen oder aufbauen möchte.
Sollten wir uns mal begegnen, ok. Höflichkeit ist machbar und dann sieht man weiter.

Aus Familienstreitereien anderer halte ich mich raus.
Umgekehrt ziehe ich auch klare Grenzen, wenn sich jemand in den Konflikt zwischen mir und ... *wer auch immer es gerade ist* einmischt.
Von kleiner Regenschauer, bis es hat ernstzunehmende Gründe, kann alles dabei sein. Missverständnisse lassen sich meist gut klären, wenn nicht noch eine dritte Person die Finger im Spiel hat.

Ich würde mich hinterfragen und wenn ich dann der Meinung bin, ich bin gut so wie ich bin, dann könnte man mich mal....ich laufe niemanden hinterher, ich muss auch niemanden von mir überzeugen, auch nicht die Familie.

Allerdings glaube ich nicht an deine unschuldige Seite.Das ein Mensch ( deine Mutter ) soviel "Macht" haben kann, kann eine zeitlang sein wenn alle noch mehr oder weniger jung sind, aber das sogar die Partner dich direkt ablehnen und auch bei einem Treffen nicht der Meinung sind:"ok, sie ist vielleicht was eigen, aber so schlimm ist sie doch nicht!", glaube ich nicht und wenn einer sogar aggressiv dir gegenüber wird....hmmm...auch hast du hier eine passiv aggressive Antwort gegeben auf eigentlich nichts....ich denke so völlig unschuldig wie du dich hier darstellst bist du nicht an den Ablehnungen.
Es sind zu viele die dich ablehnen, es sind ja nicht nur 1 oder 2 Leutchen....und irgendwann würde zumindest einer mal auf dich zu kommen...so viele lassen sich nicht ewig aufhetzen ohne sich nicht selber ein Bild gemacht zu haben.

Aber, wie schon erwähnt, wenn du der Meinung bist du bist ok so wie du bist....dann lass die Anderen.

Ich lass mir von niemanden vorschreiben, mit wem ich rede oder nicht. Die Familie meiner schwiemu ist auch zerstritten. Reden kaum miteinander. Und trotzdem verabrede ich mich ab und zu mit deren Tochter damit unsere beiden kleinen Kinder miteinander auf dem Spielplatz spielen können. Ich grüße die Familie und sie uns. Wir reden auch miteinander, wenn es sich ergibt. Aber befreundet muss ich trotzdem nicht mit ihnen sein. Mir reicht es das wir miteinander auskommen und das wichtigste ist ich möchte auf keinen Fall mal zu meiner Tochter sagen mit der Darfst du nicht spielen weil Oma oder irgendwer die blöden findet.

Es gibt zwei Möglichkeiten, entweder du akzeptiert es wie es ist und brichst komplett den Kontakt ab oder du besteht auf Aussprache!

Ich habe mir lebenslang immer die Menschen selber ausgesucht, mit denen ich Kontakt haben wollte und mit wem nicht. Da haben mich andere nicht beeinflussen können.
Bis heute nicht.
Allerdings gibt es auch in meiner Familie Menschen, die ich wirklich nicht um mich brauche.
Was Du allerdings beschreibst, finde ich seltsam. Warum trauerst Du Menschen hinterher, die nichts von Dir wissen wollen? Hast Du keine Familienmitglieder, mit denen Du gut auskommst und Freunde? Wenn tatsächlich nein, tja, dann würde ich wirklich mal mein eigenes Verhalten überdenken.
LG Moni

Als junges Kind fand ich die doof, die die anderen doof fanden.
Als älteres Kind tat mir jemand leid, der ausgeschlossen wurde, aber ich hab mich nicht getraut, etwas dagegen zu sagen. Hab aber beim Mobben nie mitgemacht, sondern den Personen hin und wieder ein Lächeln gegeben. Mehr hatte ich mich nicht getraut.

Als Jugendliche hab ich mich von allen zurück gezogen und kam am besten mit den Außenseitern klar.


Und jetzt als Erwachsene mache ich mir prinzipiell von allen erstmal selbst ein Bild. Egal, was andere sagen. Aber ich habe auch gemerkt, dass die meisten Geschichten nicht an den Haaren herbei gezogen sind.


Deshalb würde ich an deiner Stelle auch mal in dich gehen, was genau eigentlich vorgefallen ist und wie dein Verhalten vielleicht auf andere wirkt.
Prinzipiell sollte man andere akzeptieren, auch wenn sie anders sind. Aber es gibt für jeden einzelnen unterschiedliche Grenzen. Deshalb kannst nur du es für dich beantworten, ob du vielleicht etwas anders machen könntest oder ob die anderen alle so verbohrt in ihrer Meinung sind.

Ich kann aus deinem Text eure Familienkonstellation nicht rauslesen.
Ob du schon immer das schwarze Schaf bist oder ob etwas vorgefallen ist. Wie ist das Verhältnis zu deinen Eltern?
Vielleicht hinge es davon ab, wie ich meine Eltern und den Rest der Familie empfände, ob ich ihrem Urteil vertrauen würde.

Meine Mutter ist mit ihrer Familie auch weitgehend zerstritten, weil sie mit einem Europäer (meinem Vater) zusammen ist. Ich habe keinen Kontakt zu meinen Cousins, mittlerweile ist es mir auch egal. Wir haben ja keinerlei gemeinsamen Erinnerungen und keine gemeinsamen Bekannten, außer die genetische Verwandtschaft verbindet uns nicht viel. Worüber sollten wir denn sprechen?