Enkelkinder über Nacht haben

Hallo liebe Gemeinde,

nachdem in den Weihnachtstagen wieder mal "beiläufig" von den beiden Müttern kommuniziert wurde, wie gern sie doch mal mein Kind (1,5) über Nacht hätten, stelle ich mir folgende Frage: WARUM?

Beide Mütter haben das Kind tagsüber schon oft bekommen, weil beide Seiten dabei Spaß haben. Auch mal einen ganzen Tag bei jeweils einer Oma ist kein Problem und ist für alle toll.

Und trotzdem wollen die Omas das Kind über Nacht mal bekommen. Haben sie vergessen, wie durchwachsen solche Nächte waren? Mein Kind wacht mind. 2x noch auf für eine Flasche. Dazwischen oft unruhiges Wälzen wegen der Zähne. Es ist einfach nicht ein Durchschlafkind noch.

Wenn es neben mir liegt nachts, wache ich schon auf, wenn es beginnt, unruhiger zu liegen. Ich kann schnell den Schnuller aus dem Gesicht holen, weil er drückt; den Schlafsack wieder richten, weil er verdreht ist; die Hand halten, weil es nach danach sucht. So kommen wir alle gut zur Ruhe.
Doch selbst mein Mann, der täglich im gleichen Raum liegt, braucht zu munter werden viel länger als ich, obwohl er die typische Geräuschkulisse schon kennt.
Bei den Großeltern dauert es sicher nochmal länger, sodass alle Parteien garantiert öfter komplett aufwachen.

Was haben also Großeltern davon, das Kind über Nacht zu haben außer "Arbeit" und Schlafmangel? Sie verbringen ja nicht mal aktiv Zeit miteinander so wie tagsüber.


Verwirrte Grüße.

Das sollte dir doch egal sein, außer du willst nicht, dass das Kind auswärts schläft?! #schein

Problem hab ich bei Gott keines, eher Interesse. Meine beiden Mütter konnten es nämlich nicht begründen. 😉

Sie lieben ihr Enkelkind und möchten es gerne (auch mal nachts) um sich haben.
WAS braucht es da mehr Begründung??#kratz
Was war denn deine Begründung, warum du ein Kind wolltest?;-)

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>> Was haben also Großeltern davon, das Kind über Nacht zu haben <<

Frage sie doch einfach mal danach, um ihre Beweggründe zu erkennen.

>> Bei den Großeltern dauert es sicher nochmal länger, sodass alle Parteien garantiert öfter komplett aufwachen. <<

Naja, das wäre dann im Zweifel ja nicht dein "Problem".


Ich persönlich finde 1,5 Jahre auch noch etwas früh für eine Übernachtung einfach aus dem Gefühl heraus. In dem Alter hatte unsere z.B. häufiger mal einen Nachtschrecken und meine Eltern oder Schwiegereltern wären sicherlich gelinde gesagt irritiert gewesen, wenn sowas passiert.

Aber wenn sie es gerne wollen und du prinzipiell nichts dagegen hast, könnte man es ja probieren. Wenn die Nacht dann zu grauenvoll wird, werden sich die Großeltern schon dementsprechend äußern und von weiteren Versuchen Abstand nehmen.

Probiere es doch einfach aus. Omas sind doch was Kinder anbetrifft doch sehr erprobt. Haben doch mit ihren Kindern eigene Erfahrungen gemacht. Nur zu, mache es einfach.

LG Hinzwife

Entlastung und Erholung für die Mutter?
Paarzeit für die Eltern?

Ist jedenfalls bei uns der Grund.

Ja, in dem "niedlichen Alter" zwischen Baby und Trotz-Kleinkind kam hier auch dieser Wunsch auf und ich habe es nicht verstanden. Zumal unser Kind in dem Alter spät, kurz und auch noch schlecht schlief, fast stündlich aufwachte und nur mit Körperkontakt einschlief, während es an meinen Haaren zog. Horror also. Das hab ich den Omas auch nicht verheimlicht...

Ich glaube, der Wunsch fällt in die Kategorie "Enkel für sich haben", s.a. Thread weiter unten (Enkel wird entfernt). Vielleicht gehts auch ums Kuscheln und in einem Bett schlafen, weil man das eigene Kind schreien ließ, und das rückblickend nun doch irgendwie falsch findet? Die Theorie habe ich hier, und meine Schwiegermutter hat mir tatsächlich eine ganze Liste an Dingen gestanden, die sie rückblickend bereut im Umgang mit meinem Mann.

Zum Glück (vor allem für die Oma) sprach das Kind mit 1,5 Jahren bereits Drei-Wort-Sätze und hat den Vorschlag, bei Oma zu übernachten souverän abgelehnt.

Na ja, bei einmal übernachten ist ein Schlafmangel ja nun nicht wirklich vorhanden. Selbst wenn die Nacht für Oma anstrengend war, sie macht es nicht täglich. Es macht sie also im Normalfall nicht KO.

Was es den Omas bringt, weiß ich auch nicht aber meine Schwiegermutter hat das recht gut im Griff. Sie will halt MICH bzw uns Eltern entlasten. Beide übernachten bei ihr seit sie jeweils 9 Monate alt waren. Meist höre ich so Sachen wie ‘durchgeschlafen’, ‘kein Problem’, ‘so brav’. Die ein oder andere Magen-Darm-Geschichte hat sie schon abgekriegt (war beim Kinder abliefern noch nicht erkennbar), aber das hat sie als Krankenschwester fast mehr im Griff als ich.
Und Auch wichtig: ich bin mir sicher sie ruft an wenn’s gar nicht geht oder eins der Kinder unbedingt heim will.

Ansonsten genieße ich die ein oder andere ruhige Nacht! 😉

Genauso sieht's aus - danke für's ganz normale Posting - ohne Unterstellung, man will als Oma Macht ausüben und was für einen Sch**ß noch alles.
Meine Tochter samt Mann haben es ab und zu sehr genossen, eine Nacht für sich alleine zu haben und ja, sie wussten auch, dass ich sofort angerufen hätte, wenn meine Enkelin nach der Mama geweint hätte o.ä und ich sie hätte nicht beruhigen können oder wenn was Gravierendes gewesen wäre.

Ansonsten hat es Leonie seeeehr genossen, morgens bei uns in der Mitte zu liegen und von vorne gestreichelt zu werden und zusätzlich den Rücken gekrault zu kriegen. Da schlief sie oft nochmal ein. Und ja, Opa und Oma haben dieses schöne Enkelgefühl auch genossen - und zwar ganz ohne "Machtmissbrauch" und was weiß ich sonst noch. Wir hatten sie sogar schon, als sie noch Monitorkind war - die Mama zermürbten die Fehlalarme schon manchmal. Mir machte es nichts aus - ich wusste auch immer, wie im Notfall zu handeln gewesen wäre.
Manchmal wird einem bei manchen unterschwelligen "Oma-Hass/Neidpostings" nur noch schlecht.
Diese Mütter vergessen eines - sehr schnell kann eine Familie auch in die Lage kommen, dass jemand krank wird, ins Krankenhaus muss oder ähnliches - und dann ist es wohl gut, wenn das Kind nicht nur eine Bezugsperson hat. Auch Papas bekommen nicht immer wunschgemäß frei. Wir haben es erlebt! Drei Krankenhausaufenthalte meiner Tochter und ihr Mann bekam nicht frei.
LG Moni

Warum nicht?
Und oft funktioniert das mit der Nacht besser bei Großeltern als man denkt.
Ich bin Mutter u d auch schon Großmutter, mein Enkel schläft und auch schon hier und wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit UND ,die Eltern haben Paarzeit auf die sie sich freuen....

Keine Ahnung, aber weder meine Eltern, noch die Mutter meines Ex haben solche Wünsche je geäußert. Sowohl meine Mutter also die Ex-Schwiemu geben nämlich ehrlich zu, dass sie dann nur sehr schlecht schlafen vor Sorge, dass sie was verpassen und niemand legt Wert darauf.

Sie betreuen über Nacht (seit er ca. 4 Jahre alt ist), wenn das Kind sich das wünscht, oder sie darum gebeten werden, aber aktiv fragt da immer noch niemand.

Ich denke aus nostalgischen Gründen. So eine durchwachte Nacht mit kuscheln verbringen erscheint vermutlich irgendwann wieder verlockend.

Das ist doch eine ganz tolle Idee- du kannst den extra Schlaf gut brauchen. Probiert es aus!

#winke

Hallo

Warum muss man alles hinterfragen?

Meine schliefen mit 6-9 Wochen durch.

>>Warum muss man alles hinterfragen?<<

Vielleicht aus Neugier oder um seine Mitmenschen besser zu verstehen?
Du würdest dich wundern, in was für einer Gesellschaft und unter welchen Umständen du leben würdest, wenn nie jemand etwas hinterfragt hätte.


>>Meine schliefen mit 6-9 Wochen durch.<<

Schön für dich.

Man darf wohl nichts mehr fragen! Wird alles gleich als Kontra für Großeltern aufgefasst🤦🏻‍♀️


Was genau möchtest du der TE damit sagen, dass deine mit 6-9 Wochen durchgeschlafen haben??
Mit 9 Wochen schliefen meine auch super durch, legte sich dann mit 6 Monaten, bis zum dritten Lebensjahr...
man solle sich daran erfreuen, solange es anhält! Ich kenne kein Kind, was von Baby an das ganze Kleinkind-alter durchgeschlafen hat.

Hallo,

meine Eltern hatten viel Freude am abendlichen Ritual wie Baden und noch gemeinsam Geschichten lesen und kuscheln - die Stimmung ist abends ja eine ganz andere als tagsüber.

Zum aufwachen: meine Mutter wacht besser aus als ich bei meiner Tochter. Davon abgesehen schlief meine Tochter aber schon immer mega gut bei ihnen und schlief dort durch bevor sie es bei uns tat (lag aber daran, dass der Tag mit Oma und Opa immer voller Action ist)... meine Eltern haben doch meinen Bruder und mich auch groß bekommen: warum sollte ich ihnen dann nicht zutrauen eine läppische Nacht nicht zu schaffen?

Ich finde die Nächte ohne Kind toll, weil ich dann auch mal auftanken und durchschlafen konnte und weil wir auch als Paar viel Zeit hatten. Die Bindung zu Oma und Opa ist phänomenal und ich würde beim nächsten Kind nicht bis 14 Monate warten...

LG

So war es bei uns auch #pro
Meine Enkelin hat bei uns geschlafen wie ein Stein. Sie weiß noch heute, mit 13, dass über ihrem Bettchen bunte LED-Schmetterlinge als Mobile hingen und sie Schlaflieder vorgesungen bekam #verliebt
LG Moni

Hi,
mhhh, vielleicht ist es für sie schwer nachvollziehbar, dass du in den 1,5 Jahren noch nie das Bedürfnis hattest dein Kind über Nacht betreuen zu lassen und sie wollen dir da ein bisschen auf die Sprünge helfen und dir einfach nur mitteilen, dass sie dafür bereit wären.

vlg tina

Hallo!

Ich habe Schwiegereltern, die uns bereits in der Schwangerschaft mitteilten, dass das Baby dann ganz oft bei ihnen übernachten wird.

Wir wurden als Elternpaar nie gefragt, ob wir das überhaupt wöllten, es wurde einfach "beschlossen" und ab der Geburt des Kindes bei jedemnTreffen vehement zur Sprache gebracht.

Wir hatten ein Schreibaby das 6 Monate lang voll gestillt wurde. Ich fragte mich da oft, wie meine Schwiegereltern sich das mit der Übernachtung vorstellen und warum sie das unbedingt wollen.

Mittlerweile glaube ich, die Gründe recht gut zu kennen:
Meine Schwiegereltern wollten die Übernachtungen, damit die Bindung zum Kind möglichst eng wird.
Meine Schwiegermutter wäre gerne eine Art "Zweitmutter" für unser Kind geworden, da ihre eigenen Kinder damals größtenteils von Kindermädchen und den Großeltern betreut wurden (was sie nun vermutlich bereut).

Ich hatte mal zufällig ein Gespräch zwischen ihr und meinem Mann mitbekommen, in dem er ihr erklärte, dass ich, die Mutter, nunmal Hauptbezugsperson fürs Baby bin und nicht sie.
Es scheint, als hätte sie sich in ihrer Vorstellung schon sonst was ausgemalt.....

Außerdem äußerten meine Schwiegereltern auch, dass sie das Baby mal ganz für sich alleine "haben" möchten. Vermutlich glauben sie, dass unsere Tochter (jetzt 14 Monate alt) zutraulicher wird, wenn wir Eltern nicht dabei sind.
Könnte ja auch sein.

Lange Rede kurzer Sinn:
Es geht um die Bindung!

Großeltern erhoffen sich mit solchen Wünschen eine engere Bindung zum Kind.
Leider wird gerne mal außer Acht gelassen, dass man die Eltern aber nicht einfach übergehen kann und Druck oft Distanz hervorruft.

Wenn du dich gut dabei fühlen solltest, dein Kind über Nacht dort zu lassen, dann versuch es einfach. Ansonsten eben nicht.

Viele Grüße

Ach, dass mit dem Druck schrieb ich nur im Zusammenhang mit meiner Geschichte.

Bei euch wurde ja "nur" angefragt, das ist natürlich was anderes.

Freu dich doch einfach dass sie dir mal eine durchschlafene Nacht ermöglichen wollen.

Ganz einfach, weil sie gern die Verantwortung übernehmen möchten, weil es ihnen Spaß machen würde - das Kind in den Schlaf singen, nachts für ihn da sein, gemeinsam frühstücken ... das ist für die Großeltern schon toll :)
Unsere Maus ist 21 Monate alt und hier wird auch ständig gefragt, ob sie mal über Nacht bleiben könnte. Ich finde es schön, dass das Interesse so groß ist und verstehe, warum sie das gern hätten. Noch bin ich leider selbst nicht bereit dazu ... aber bestimmt bald :)

Hallo,
meine Eltern erfreuen sich daran, viel Zeit mit ihrer Enkelin zu verbringen. Da ist es schön, wenn abends vorm Schlafengehen noch kuschelig vorgelesen wird, Oma zum Einschlafen etwas vorsingt oder eine Geschichte erzählt und morgens alle zusammen frühstücken, um dann früh aufzubrechen und den Vormittag zu nutzen, um Ausflüge zu machen oder auf den Spielplatz zu gehen.

Das sind alles Dinge, die man als solche auch tagsüber machen kann, aber die Dauer des Besuchs und der damit verbundene Alltag bzw. die Rituale geben dem Ganzen viel mehr Gemütlichkeit und zusätzliche Nähe.

U.a. Durch die Übernachtungen oder auch "Ferien" hat unsere Tochter bei ihren Großeltern ein zweites Zuhause gefunden, wo sie sich geborgen und wohlfühlt. Es ersetzt nicht Mama, Papa und das eigentliche Zuhause, aber es ergänzt es auf ganz liebe Art.
Ohne Übernachtungen wäre das Verhältnis sicherlich auch sehr gut und lieb, aber es wäre dann eben nur Besuch.

Ich habe als Kind selbst oft bei meiner Oma übernachtet (fast in jeden Ferien und auch zwischendurch mal am Wochenende, wenn ich es wollte) und es war einfach etwas ganz anderes als bloß mal zwei Stunden zu Besuch dort zu sein. Es war Alltag mit meiner Oma, der aber doch was ganz Besonderes für mich war.
Ich denke meiner Oma ging es ähnlich und so fühlen nun auch meine Eltern. Sie genießen es - den frischen Wind, das Lustige und Staunen und den Quatsch, das Kuschelige und Unbedarfte... Eben alles, was sie sonst in ihrem Alltag schon lange nicht mehr hatten und nun durch ihre Enkel ganz ungezwungen nochmal miterleben dürfen.

Dass es auch mal anstrengend sein kann, gehört halt dazu, doch das nehmen sie für die vielen schönen Momente gerne in Kauf. Pause können sie noch genug machen, wenn niemand da ist, ebenso schlafen. Zumindest sagen das meine Eltern so.

Super warm beschrieben - Du beschreibst auch, wie es bei uns war. Mein Mann liebte meine Enkelin bis zu seinem Tod unwahrscheinlich und wir beide genossen jede Übernachtung von ihr - samt gemeinsamem Frühstück und anderen Unternehmungen. #verliebt
Sie kommt heute mit 13 noch gerne zu mir, kuschelt sich in die Sofaecke, wir quatschen, erzählen, diskutieren oder tauschen uns über die Macken der Smartphones aus. Das hat sich nun schon etwas geändert zu früher . #freu
LG Moni

Ja, genau. In dem Alter war ich auch noch oft und gerne mit meiner Oma zusammen und wir haben uns über alles Bewegende unterhalten oder einfach nur beieinander unseren Kram erledigt.
Später als Teenager ging es dann etwas auseinander. Da wurde für mich anderes interessanter, sodass das Übernachten immer seltener wurde und schließlich ganz ausschlich, aber die große Oma-Liebe ist bis weit über ihren Tod hinaus geblieben und wird auch nie weggehen. Ich denke, diese innige Verbundenheit hat auch sehr viel mit der Zeit zu tun, die wir zu zweit verbracht haben. Das ist nochmal ganz anders, als wenn immer jemand drittes dabei ist. Ich bin glücklich und dankbar, dass es so war. Das hat mir sehr viel gegeben, auch heute noch, wenn ich daran zurückdenke.

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Huhu!

Also, unser Sohn übernachtet auch seit er ca 1,5Jahre alt ist, bei meinen Eltern.
Sie genießen das alle. Oma liebt es sich auch nachts zu ihm zu kuscheln, wenn er sie ruft. Sie lieben es, ihm morgens seine Milch zu machen.
Er schläft dort tatsächlich viel besser, als zu Hause.

Und wir haben auch mal Zeit. Können abends Essen gehen und ins Kino und morgens mal ausschlafen.

Ziel ist es auch, dass der Lütte sich bei seinen Großeltern zu Hause fühlt. Das hat nur Vorteile. Es kann schließlich immer mal sein, dass eine Situation kommt,, in der er dort hin MUSS. (Wir im Krankenhaus oder so)
Dann kennt er es und hat auch kein Problem damit.

LG Aki

Ist doch egal...

Mir wäre es zumindest egal. Ich würde mich freuen, und das Kind liebend gerne zu den Omas bringen.

Hallo,


hier ist der umgekehrte Fall gerade aktuell. Unsere Kleine ist jetzt 7 Monate alt und wir wollen, dass sie in nächsten Jahr beginnt hin und wieder bei den Großeltern zu übernachten. Wir wollen unsere Kleine bewusst früh an eine Nacht bei Oma und Opa (sowohl Eltern als auch Schwiegereltern) gewöhnen. Damit sollte ein Notfall eintreten beide Seiten es schon mal eine gemeinsame Nacht erlebt haben.

Unsere Nichte 2 Jahr hat noch nie bei Oma und Opa geschlafen, dann musste die Schwangere Mama für mehrere Nächte in die Klinik und Papa war auf Dienstreise. Völlige Katastrophe für beide Seiten. Ein Notfall kann leider immer passieren, was wir keinem wünschen.

Daher wollen wir die ersten Nächte so legen, dass wir unsere Kleine wenn es nicht klappt abholen können. Meine Eltern haben auch klar mitgeteilt, dass sie in den ersten Nächte uns als Backup haben wollen für den Notfall. Aber klar freuen sie sich auch auf ihr Enkelkind übernacht.

Wir wollen einfach einen guten Nitfallplan haben für den Fall der Fälle.


LG Morgain

Guter Plan. Ich habe in der ‘Gewöhnungsphase’ auch - von Kind unbemerkt- mit bei den Großeltern übernachtet. Kind(er) hingebracht, dann auswärtiges Abendprogramm mit Mann oder Freunden, so dass das Schlafen legen komplett in Verantwortung der Großeltern lag. Nachts bin ich halt wieder zu ihnen und habe im Gästezimmer geschlafen. Für den Notfall. War aber nie was.

Ich denke man möchte das einfach um "gebraucht" zu werden. Sie lieben das Enkelkind, wollen euch entlasten und möglichst viel Zeit mit dem Enkelchen verbringen. Ich finde an dem Wunsch garnichts verkehrt. Und grade wenn es nicht täglich ist, ist man doch viel weniger gestresst wenn es mal eine nicht durchschlafene Nacht gibt.

ABER wir haben unsere Tochter erst mit 3 Jahren bei Oma schlafen lassen. Mir war wichtig dass sie es selber will und dass ich mich sicher fühle. Das hat aber Nichts mit dem Wunsch der Großeltern zu tun.

Ja, das kenn ich... hier will die Oma unser Baby (4 Monate) am liebsten direkt abholen und 700km weit alleine mitnehmen für eine Woche mindestens 🙈 Sie ist das von ihren anderen Enkeln gewohnt, die allerdings viel näher dran wohnen. Die beiden (2 und 4) übernachten öfter mal bis zu zwei Wochen ohne Eltern dort.

Ich kann mir das im Moment noch so gar nicht vorstellen, weil unsere noch so klein ist und ich sie voll stille. Oma hat aber vorsorglich schon mal ein Fläschchenset gekauft, falls ich (sie hofft auf ganz bald!) abstille 🙄 😂

Wenn unsere Tochter älter ist und mir selbst sagen kann, dass sie alleine zu den Großeltern möchte, ist das völlig ok. Aber jetzt... nein. Es sind liebe Großeltern, aber alte Schule (Franzosen). Das Kind wird halt allein im dunklen Raum weinen gelassen, bis es einschläft. Das möchte ich unserer Maus nicht antun, sie schläft seit Geburt bei uns im Beistellbett. Schläft sehr gut, aber nachts trinkt sie ein paarmal.

Ich war allerdings früher als Baby schon alleine bei meiner Oma, was zu einer sehr guten Bindung zwischen uns geführt hat. Die Bindung zu meiner Mutter allerdings war nicht die allerengste... was sicher auch daran liegt, dass ich sehr früh öfter für längere Zeit bei meiner Oma statt meinen Eltern war.

Wahrscheinlich erinnern sich Großeltern nicht so ganz genau an die anstrengenden Nächte oder handhaben sie anders (siehe schreien lassen). Sie möchten gerne intensiv Zeit mit den Enkeln verbringen, ohne von der besorgten Mutter beobachtet zu werden 😂 Verstehe ich auch... ich würde unsere Kleine auch mal allein dort lassen, wenn ich nicht wüsste, wie die Großeltern manche Dinge handhaben 😬 Später ja... jetzt noch nicht!

Ein zweijähriges Kleinkind für zwei Wochen bei den Großeltern??😮 Bei allem Verständnis nach einem Stückchen Freiheit: das finde ich schon krass (und könnte es wohl auch gar nicht laut aktuellem Stand - Murkel ist 14 Monate alt).

LG

Ja, er war aber schon wesentlich jünger alleine bei den Großeltern, meist zusammen mit seinem Bruder. Diesen Sommer sogar mehrmals 1-2 Wochen am Stück, weil der Schwager mit Frau selbst renoviert. Hat wohl dort für alle so gepasst. Ich finde es auch lang, aber sie sind daran gewöhnt und scheinen gerne bei den Großeltern zu sein, wobei sich der Ältere wohl einmal beschwert hat 🙈

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Also meine Ma möchte uns damit einfach entlasten. Uns freie Zeit zu 2. verschaffen. Mit ihren Enkeln zusammen sein.

Wir hatten am 25. eine Einladung bei Freunden. Da haben die 2 das erste Mal bei meinen Eltern übernachtet.

Das geht natürlich nur, wenn beide Seiten es gern möchten und die Kinder sich bei Oma wohl fühlen. Meine Mama ist sehr oft bei uns . Ich und auch mein Mann vertrauen ihr voll und ganz. Wenn tagsüber alles super mit Oma alleine klappt und wie gesagt alle einverstanden sind, sehe ich da keinen Grund der dagegen spricht.
Jeder kennt sein Kind am Besten und wenn man der Meinung ist, es ist für eben dieses Kind zu früh, dann muss man es ja nicht machen.
Meiner Schwiegermutter würde ich die 2 zum Beispiel nicht über Nacht anvertrauen, geschweige denn ein paar Stunden allein. Sie möchte es auch selber nicht, da sie sich sehr unsicher ist und es noch dazu 2 sind. Das ist für uns alle auch vollkommen in Ordnung.

Lass das doch dann die Sorge der Großeltern sein. Vielleicht wird es ihnen eine "Lehre" sein und sie werden es dann nicht mehr so dringend wollen.
Vielleicht macht es ihnen aber auch nichts aus und sie freuen sind,dem Kind Frühstück zuzubereiten und mit ihm zu spielen.
Als Ausrede zu nehmen, was die davon haben, wenn sie eine unruhige Nacht haben, ist blöd - sag doch einfach dass du das Kind (noch) nicht über Nacht abgeben willst..