Für wen machen wir das?

Hallo liebe Forenteilnehmer
Für wen schaut ihr denn? Ich habe das Gefühl, dass es immer nur um die Wünsche der Grosseltern geht, nicht um die eigenen... Übernachten bei den Grosseltern? Sie freuen sich halt. Entfernen des Kindes? Sie möchten es halt auch mal für sich haben. Weihnachten wird nur nach dem Kind geschaut und es verwöhnt? Ja lasst sie doch, sie haben halt so Freude. Aber geht es nicht darum was wir wollen? Ist es nicht unser Kind? Muss man tatsächlich schauen, dass die Grosseltern möglichst viel von ihrem Enkelkind haben? Ist es nicht auch unsere Freude und wir wollen Zeit verbringen und es nicht möglichst oft abgeben, damit die Grosseltern was davon haben?

Vermutlich liegt die Lösung bei einem gesunden Mittelmaß.

Ich hatte auch schon oft das Gefühl, ich hätte meinen Schwiegereltern einen "neuen Sinn im Leben" bzw. "ein neues Hobby" geboren, weil sie sich wirklich sehr stark auf das Kind fokussierten und alles danach ausrichten.

Für mich: Viel zu erdrückend!
Aber andere Menschen würden es sicher als "große Hilfe" bezeichnen.

Ist wohl auch Ansichtssache.

Generell würde ich aber sagen, dass ein Kind für Niemanden geboren wird.

wow, deine Antwort spricht mir aus dem Herzen. Genau auf den Punkt gebracht was ich denke, es ist so erdrückend obwohl nicht böse gemeint, aber zu viel für mich. Klar ist es schön, dann auch mal einen Abend für sich zu haben, aber wenn es immer nur darum geht, dass die Grosseltern ja so Freude haben, dann erdrückt mich das, ich habe doch auch Freude...

Ich denke, in den meisten Familien ist nicht so, wie es hier oft dargestellt wird.
Hier schreiben ja eher Frauen, die von ihren Eltern/Schwiegerelten genervt sind.

>>>und es nicht möglichst oft abgeben, damit die Grosseltern was davon haben?<<<

Viele geben aber auch mal gerne ab, um Einladungen annehmen zu können und die Kinder sind gerne bei den Großeltern.

Genauso ist es bei uns. Mittlerweile sind meine ja schon groß, und können generell sagen was sie wollen, oder halt auch nicht... Aber sie waren schon sehr früh bei meiner Mama, ich glaube seit sie zwei sind. Dann aber auch immer für eine Woche oder zwei, weil meine Mama halt weiter weg bleiben
Auch bei Schwiegereltern waren sie schon sehr früh, wenn auch nicht so lange, weil Schwiegereltern einfach näher dran wohnen. Dafür weiß ich noch, dass ich Judith das erste Mal mit ein paar Wochen da gelassen habe, um einkaufen zu gehen.
Die Kinder sind immer gerne zu den Großeltern gegangen, ich habe weder bei meiner Mutter noch bei meinen Schwiegereltern ein Problem damit gehabt, und die Großeltern haben sich gefreut. Und freuen sich auch immer noch.
Mittlerweile sind die Kinder wie schon gesagt hat groß, und sagen was sie wollen. Aber jetzt gerade ist mein Sohn mit seiner Tante für eine Woche in Dänemark. Da ich, obwohl er sein Handy mit hat, nichts von ihnen höre, gehe ich davon aus, das alles bestens ist.
Liebe Grüsse, Frauke

Das kommt immer darauf an. In einer Familie schaut man auf alle. Und auch da kommt es immer darauf an, wen man zur Familie zählt.
Generell sollte es allen Beteiligten gut gehen und jede Partei sollte mit einem Kompromiss gut leben können. Das heißt, alle Beteiligten müssen sich selbst mal zurück nehmen können.
Wenn ich die Großeltern zur Familie zählen möchte, dann komme ich ihnen natürlich auch gerne entgegen. Das heißt aber nicht, dass ich alles nur nach ihnen richten muss. Genau so kann es nicht nur um mich gehen. Es kann je nach Alter auch nicht nur alles um das Kind kreisen.
Jeder muss da seinen Platz finden. Und das kann mitunter sehr anstrengend werden 😉

Alles Gute

Hi,

ich denke es kommt immer darauf an, wie sehr man sein Kind als sein Eigentum betrachtet.

Es ist zwar unser Kind, aber auch der Enkel meiner (Schwieger)eltern.
Gewisse Rechte haben sie also schon, einen Umgang können sie ja auch einklagen, schwieriger als ein Elternteil zwar, aber es geht.

Zudem hat ja auch das Kind ein Recht auf seine Großeltern und profitiert vom Kontakt (bessere Sozialkompetenz, bessere Sprachentwicklung). Und im Normalfall tut es ja auch den Eltern gut, mal Zeit zu Zweit zu haben.

Es ist einfach wichtig einen Weg zu finden, der für beide Seite passt.

... ich kann es auch immer nicht fassen, wie manche Menschen ihren zum Himmel schreienden Egoismus als vermeintliche Mutterliebe verkaufen wollen ... allein schon die Formulierung oben im Thread “das Kind abgeben” ... dieses Kind ist ein Mensch mit einem Anrecht auf ein soziales Leben und Familie und nicht auf eine Mutter, die glaubt, dass es ihr Besitz ist und entscheiden kann, welches Familienmitglied an welchem Tag wieviel Minuten und weshalb “bekommt” ...

Die Aufgabe einer Mutter ist es, das Kind großzuziehen und es wachsen zu lassen und durch das Leben zu begleiten und nicht, Zuhause einzusperren, ihm seine Großeltern, die sich in den meisten Fällen durch nichts als Liebe “schuldig” machen, zu verwehren und so zu tun, als wäre sie die einzig richtige und wissende Person in seinem Leben.
Natürlich gibt es Ausnahmen und Großeltern, die es übertreiben oder das Kind gefährden, aber das ist wirklich nicht die Masse.

Insofern, für die Fragestellerin: du tust es für dein Kind, verdammt noch mal und wenn du es wirklich aufrichtig lieben würdest und nicht nur dein Ego daran aufpolieren, dann würdest du dich für dein Kind freuen, dass es liebende Großeltern hat, die es im Leben begleiten und unterstützen wollen.

Ich finde diese ganzen Antieltern und ganz besonders Antischwiegerelternposts so nervig und furchtbar mittlerweile. Ja es mag ein, zwei wirklich schwierige Eltern/Schwiegereltern geben, aber diese Fülle hier??? Ich glaube es liegt größtenteils nicht an den Omas und Opas, sondern an den ganzen Helikopter Müttern, die nur noch rum schwirren. Möchte eine Oma oder ein Opa, eine Tante, ein Onkel, was weiß ich wer alles am Leben eines Babys teilnehmen, rasten regelmäßig junge Mütter total aus. Niemand will das Baby abnehmen, mein Gott. Manche sollten mal lernen, dass nicht nur eine Mutter für das Kind wichtig ist. Selbst Väter werden regelmäßig ausgebotet. Das Baby schläft bei Papa nicht, lässt sich nicht von ihm beruhigen. Hausgemachtes Problem, weil Mama nix abgeben kann und will.

Dieser Post suggeriert als seien Oma und Opa Konkurrenz. Bisschen drüber

Das Beste ist tatsächlich, wenn ihr eure Kinder alleinig bei euch lasst. Nur nicht in die Hände anderer gebt.
Aber beschwert euch später nicht,
- dass die Familie zu wenig Interesse zeigt,
- dass ihr keine Unterstützung habt
- dass ihr gerne mal weggehen möchtet, aber das Kind bei keinem anderen bleibt
- dass ihr gerne mal Paarzeit hättet, aber keiner das Kind nehmen mag

Wie man sich bettet, so liegt man! #cool

Ich wäre froh, wenn meine Eltern (Mutter im Rohrstuhl, kann nicht mehr sprechen, Vater noch berufstätig) die Möglichkeit hätten, mir die beiden Mäuse mal etwas abzunehmen. Auch die würden es gern tun. Geht aber leider nicht, wohnen auch etwas weiter weg.

Oh, was wäre es toll, wenn meine lieben Schwiegereltern (sie sind wirklich lieb!) in der Nähe wohnen würden, um ihre heiß geliebten Enkel öfter zu sehen und uns zwischenzeitlich zu entlasten, wenn wir mal wieder akuten Schlafmangel haben oder auch einfach mal was vor....

Ja, es wäre wirklich schön, wenn unsere Kinder die mit wichtigsten Menschen in unserem Leben auch mal allein sehen könnten. Klar werden sie dort verwöhnt und es läuft anders als zu Hause, aber na und? Aus uns und unseren Männern ist doch idR auch etwas geworden.

Rohrstuhl = Rollstuhl 😅

Meine Güte, ich bin so froh, wenn unsere lebhaften quasi-Zwillinge fröhlich mit ihrem Übernachtungstaschchen bei Oma und Opa durch die Tür hüpfen. ;-) Oma und Opa gibt es praktisch "für uns". ;-)

Mal durchatmen, mit dem Mann ausgehen, Freunde abends besuchen...wie geil.

Wir überstrapazieren das nicht, aber hin und wieder ist das El Dorado. Außerdem finde ich persönlich es total schön, dass meine Kinder zu den Grosseltern so ein gutes Verhältnis haben.

Ob das daran liegt, dass ich schon 9 Jahre in der Elternzeit "durchgebacken" wurde, und interessierte Grosseltern deshalb als Geschenk ansehe, statt als "Konkurrenz", wie so viele Babymamas?

Unsere gehen oft zu omas und opas. Ihnen macht das total spass und es gibt Tränen wenn sie wieder abgeholt werden von uns. Gerade auf meiner Seite gibt es sehr enge Verhältnisse. Ich bin Einzelkind und meine Eltern haben lange auf Enkel gewartet. Ich hab als Kind selber viel Zeit bei den Grosseltern verbracht und fand es immer toll. Ausserdem haben wir so zu Hause auch mal Paarzeit. Alleine is doch was anderes als mit Kids. Tut also allen gut.

Ich finde es hier im Forum immer so schön, wenn die Kinder ganz klein sind, dann klagt eine Vielzahl von Beiträgen, dass die Großeltern, Onkel und Tanten oder sogar noch entferntere Beziehung das Kind haben will. Ab KiTa-Forum wird dann beklagt, dass ja keiner da ist, der mal das Kind nehmen kann bei Schließtagen oder anderem. Meine Vermutung: da besteht ein Zusammenhang ;-)

Ein Mensch ist ein soziales Wesen, von Anfang an. Aber um diese Beziehungen zu entwickeln und sich auch mit dem "Anders-sein" der Anderen umgehen zu lernen muss es eben auch die Gelegenheit haben. Natürlich immer in Grenzen, aber Toleranz und Sozial- und Konfliktfähigkeit lernt man nicht aus Büchern, sondern durchs Vorleben.

Solange eine große Anzahl der Mütter die Schwiegereltern als potentielle Gefahr und Konkurrenz ansieht, die die Babys nur entfremden und weg nehmen möchten, wirds schwierig mit dem sozialen Leben. Wie du sagst, spätestens wenn man dann mal Hilfe braucht oder nach jahrelangem Eltern da sein auch mal eine Auszeit braucht und die Großeltern springen nicht sofort, wird gejammert. Dann sind die Großeltern auch doof und gemein.

Ich wäre froh, wenn die Schwiegereltern die Kinder mehr nehmen könnten. Bei 500km Entfernung leider nicht möglich.

Kinder würden sich freuen über extra - Aufmerksamkeit. Großeltern würden sich freuen wegen Liebe und so. Und wir würden uns freuen, weil wir etwas entlastet würden und weil wir uns darüber freuen, dass sich unsere Kinder freuen.

Win win win - situation.

Es geht nicht nur darum, was wir wollen. Sondern darum zu gucken, was auch die anderen (kind, Großeltern in diesem Fall) wollen und eine Lösung zu finden, die die Größtmögliche Zufriedenheit herstellt und daneben so wenig Unzufriedenheit wie möglich verursacht. Menschen sind immerhin soziale Wesen.

Mir geht es darum, dass es meinem Kind gut geht.

Tut es meinem Kind gut: gerne.
Tut es meinem Kind nicht gut: dann nicht.

Meine Wünsche (keine Erwartungen!) sage ich offen
Mein Kind ist soweit, dass sie ihre Wünsche auch offen sagt.
Großeltern sagen ihre Wünsche auch offen.

Und dann besprechen wir, wie es machbar ist, ohne dass jemand dabei Schaden nimmt. Das gilt für alle.



Dieses mein-dein-wessen Gehabe geht mir auf die Nerven.
Mein Kind ist nicht mein Eigentum. Es ist ein eigener Mensch und es es müsste heißen: Es ist meine Verantwortung, diesem Menschen gegenüber.... "mein Kind" ist einfach nur kürzer beim Schreiben ;-)

Zu meiner Verantwortung gehört auch, dass "mein Kind" (das Kind wofür ich meine Verantwortung trage) gut aufwachsen kann, lernt, dass man Kompromisse machen kann, reden kann und sie niemandes Eigentum ist - sie aber auch nicht über andere Verfügen kann.

Für mich kommt es mehr drauf an wer das Kind aus welchen Gründen "haben" will.

-Oma und Opa, die bei uns im Haus leben, wollen mit dem Kleinen mal alleine raus in den Stall und ihm das neue Kalb zeigen? Sicher gerne, ich freue mich auf die freie Zeit und bin froh wenn ich den Kleinen freudestrahlend wieder um eine Erfahrung reicher zurück bekomme.

-Opa und seine Frau, die sehr weit weg wohnen, möchten beim Besuch eine Runde mit dem Kinderwagen gehen weil ich so müde aussehe? Jippie!

-Oma will den Kleinen mit den Worten "Papa hat ihn ja eh immer, außerdem bei mir ist es doch viel besser und ich brauche mal wieder ein Foto von uns zum Angeben"? Oh nein. Sicher nicht.

Wer dem Kleinen Gutes will oder uns als Eltern helfen will, dem gebe ich ihn ehrlich gerne in die Hand und bin froh, dass er noch andere Bezugspersonen hat außer mich und Papa. Wenn jemand sich nur selbst profilieren will durch den Kontakt zu ihm unterbinde ich das. Er ist ein kleiner Mensch und hat ein Recht darauf Kontakt zu anderen Menschen zu haben. Aber ich habe auch die Pflicht ihn vor Menschen zu schützen die ihn ausnutzen wollen, weil er sich selbst ja noch nicht abgrenzen kann. So sehe ich das.

Ich finde, es kommt drauf an.
Ich kenne Mütter, die ihr Kind krank zu den Großeltern geben, weil die Großeltern, die das Kind mehrmals die Woche für mindestens den halben Tag haben, sonst traurig sind - geht garnicht! Um ein kranken Kind hat sich die Mutter zu sorgen. Und da sind die Gefühle der Großeltern sche*ßegal.
Übernachten kann man doch ruhig, wenn sich alle damit wohl fühlen. Meine Mutter hat in diesem 1 Jahr mein Kind 2x ins Bett gebracht und war da als er geschlafen hat, damit wir abends mal essen gehen können für 2 Std. Ich wäre aber auch froh, wenn meine Eltern ihn mal für 3-4 Std. nehmen würden, damit ich wirklich mal richtig was schaffen kann.
Ich finde das gute Mittelmaß - Kinder nicht dauerhaft abschieben aber auch kein Glucke sein!

Um ein krankes Kind hat sich die Mutter zu kümmern? Darf der Papa vielleicht noch?

Meine Oma kam öfter zu uns, wenn ich krank war, weil meine Mama ihre Praxis nicht schließen konnte. Guess what? Ich lebe noch und ich fand es sogar schön. Oma hat mir immer leckeren Haferbrei gemacht, mir vorgelesen. Wieso zum Henker dürfen sich nicht auch die Großeltern kümmern, sofern das Verhältnis gut ist und sie fit genug dazu?

Bei uns bleibt oft mein Mann zu Hause, wenn ein Kind krank ist. Weil es für ihn beruflich besser geht, als bei mir. Ich sehe das Problem nicht, mein Mann nicht und die Kinder auch nicht. Ich bin nicht alleine der wichtigste Mensch im Leben meiner Kinder, ich stehe auf der gleichen Stufe wie mein Mann und dicht danach kommen die Großeltern.

Du sprichst mir aus der Seele und beschreibst Gedanken die ich hier beim Lesen auch so oft habe. Die wünsche der Großeltern und noch viel mehr deren Ansprüche gehen so oft über das normale Maß hinaus (jedenfalls nach meinem empfinden) und da wird dann geraten, sich zu freuen, dass sie sich kümmern und Interesse zeigen, Verständnis zu haben oder aber doch bitte nicht so sehr am Kind zu klammern.

Für mich sind Großeltern immer noch Großeltern und hätten meine Eltern oder Schwiegereltern eine solche anspruchshaltung an den Tag gelegt wie ich es hier oft lese, hätte ich denen was gehustet. Die Kids sind nicht dafit da um eine Lücke in deren Leben zu füllen oder zu deren bespassung beizutragen
Meine Schwiegermutter war schon sehr übergriffig, was zur Folge hatte, dass wir maximal einmal pro Monat hingefahren sind oder eingeladen haben. Die 50 km zwischen uns und die Tatsache, dass wir auf deren Unterstützung und Hilfe zu keiner Zeit angewiesen waren (und ich mir auch eher die Zunge abgebissen hätte als zu fragen) kamen mir da echt entgegen.

Ich hoffe, dass ich als Oma nie so werde wie ich das hier oft lesen muss..

Man kennt immer nur die Sichtweise der hier anwesenden Mütter. Mich würde ja mal interessieren, ob das alles wirklich so ist, wie es hier oft dargestellt wird. Kinder die von Oma aus dem Arm gerissen werden, Omas, die das Baby mit Sahne füttern etc. Ich hab viele Freunde mit Kids um mich rum, auch in Familie etc hab ich sowas noch nie mitbekommen. In der Realität. Bei Urbia liest man es täglich mehrfach

Bei uns war's definitiv so, dass mir meine Schwiegermutter das Baby quasi aus dem Arm gerissen hat, kaum, dass ich aus dem Auto ausgestiegen waren war, und sie kaum wieder hergeben wollte. Weihnachten, da war die Lütte 8 Monate, sollte sie unbedingte weihnacvtstorte kriegen und wenn sie weinte und zu mir wollte hieß es, das müsste sie schon mal aushalten auf fremden Armen..

In erster Linie geht es mir um das Wohlbefinden meines Kindes und nicht um einen Machtkampf.
Wenn das Kind glücklich ist und keinen Schaden hat, darf es gern nach Herzenslust verwöhnt werden.
Wenn wir Eltern mit dem Kind etwas unternehmen wollen, hat es für die Großeltern dann halt keine Zeit. Und sonst ist es fürs Kind doch gut, wenn es guten Kontakt zu den Großeltern hat und wir Eltern haben Betreuung fürs Kind. Win win.

Ich finde es echt kompliziert. Klar ist es schön Grosseltern zu haben und eine gute Beziehung zu ihnen zu fördern, aber um jeden Preis? Muss ich ihnen den Gefallen tun, wenn nur sie wollen, dass das Kind bei ihnen schläft? Wenn sie das Kind entreissen, muss ich mir das gefallen lassen? Nur damit ich später eventuell mal etwas davon habe, muss ich mir jahrelang vieles gefallen lassen? Wieso soll ich entspannt an die Sache rangehen wenn sie das nicht können?

Wir erfüllen keine Wünsche. Wenn es zeitlich passt kommen wir vorbei ansonsten nicht auch wenn sie es gerne hätten.
Alleine lassen kommt für uns nicht in frage.

Da wir auch nicht auf Hilfe bei Betreuung angewiesen sind oder sein werden muss ich es auch niemanden recht machen.
Würde mein Kind sagen es will zu Oma würden wir es natürlich lassen solange es das nicht kann muss es auch nicht.
Nein ich bin keine Helikopter Mama aber ich richte nicht unser Leben nach dem der anderen und unsere Entscheidungen müssen sie akzeptieren.
Für uns passt so alles.
Also nein wir richten uns bestimmt nicht nach den Wünschen der Großeltern.
Mein Kind hat übrigends trotzdem andere super Bezugs Personen & auch Kontakt zu anderen Leuten 😉

Hallo, da stimme ich dir zu. Was ich hier lese an antworten auf so einen post, ist immer die Mutter die bekloppte undankbare die sich anstellt und übertreibt.
Ich denke, das es vor dem Kind schon oft kein gutes Verhältnis zur sm gab, denn sind wir mal ehrlich und das lässt sich auch nachlesen, Frauen haben bedeutend mehr Probleme mit ihren sm als es Männer haben.
Mütter von Söhnen, gerade aus der älteren Generation sind erstmal eifersüchtig wenn ihr über allllles geliebter Sohn auf einmal eine Frau in seinem Leben hat. Wenn ich also meine Schwiegerochter so aufnehmen in die familie, dann erwartet doch bitte keiner, das wenn auf einmal das enkelchen da ist, man das kind mit einem guten gefühl da lässt?

Das doch geheuchelte scheisse, sorry aber jahrelang war man es nicht wert und dann auf einmal soll alles ganz toll sein... Sicher nicht.

Nein wir richten unser Leben nicht nach den Wünschen der Großeltern aus, so weit kommt es noch. Und ja meine sm ist eine der Sorte extrem übergriffig und Distanzlos, das gab ein Gespräch mit einer klaren Ansage und seit dem läuft es.
Es ist ja schön, daß hier so viele es ganz toll finden wenn Mutter und sm gaaaanz oft da sind und man sich oft sieht, es gibt aber eben auch andere Menschen, wie mich/ uns, denen das einfach zu viel ist, wir brauchen und ertragen nicht ständig die Familie um uns herum, das ist uns zu eng, zu viel da habe ich das Gefühl zu ersticken.

Dafür muss man sich werde entschuldigen noch schlecht fühlen Menschen sind unterschiedlich Punkt.