Geringer Altersunterschied Geschwister ..was sind eure Erfahrungen?

Hallo zusammen,

Unsere Prinzessin wird jetzt demnächst 10 Monate alt und so langsam fangen wir schon an zu überlegen, ob wir schon mit der Planung des zweiten Kindes anfangen sollen.
Wir sind total hin und hergerissen....

...Und ja ich weiß sowas kann nur jeder für sich entscheiden, aber dennoch würde ich mich über eure Erfahrungen freuen
Welchen Altersunterschied haben eure Kinder?
Was sind die Vor und Nachteile eurer Meinung nach?
Würdet ihr das genauso wieder?


Lg

Meine Großen sind 27 Monate auseinander und kurz und knapp--nie wieder so einen kleinen Abstand. Ich hatte keine Hilfe, konnte nicht länger als eine Stunde am Stück schlafen über Monate und war einfach nur runter mit den Nerven.
Der 3. kam, als die Großen 4 und 6 waren und das war ein Sonntagsspaziergang dagegen.

Das beruhigt mich sehr. Nummer 1 und 2 sind 20 Monate zusammen und das war echt Hölle anstrengend.
Wenn Nummer 3 kommt sind die beiden großen 5 und knapp 7 und ich hoffe, dass es ein wenig ruhiger zugeht.

Das wird bei dir bestimmt auch so sein!
Die sind jetzt 14 und 16 und partner in crime, aber bis dahin war es echt ein harter Weg #schwitz
Den Kleinen konnte ich dann genießen #sonne

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Mein Sohn ist 3,5 wenn unsere Tochter im April geboren werden soll. Nachteilig ist das sie vllt nicht mehr so intensiv miteinander spielen. Vorteil kein geschwisterwagen, er bekommt es schon ganz intensiv mit freut sich und versteht es auch richtig. Ich glaube beides hat vor und Nachteile.

Lg

Hallo,
also meine beiden Mädels sind 22 Monate auseinander. Am 1. Geburtstag unserer großen haben wir uns für das zweite entschieden, hat auch relativ schnell geklappt. Das erste halbe Jahr ist wirklich schwierig, was einem aber erst im Nachhinein auffällt 😜
du musst sie bewusst machen das nicht das zweite Mitläuft sondern das erste. du hast zwei Wickel Kinder usw.
da du für dein erstes Kind nicht mehr alle zeit opfern kannst bleiben sie ein bisschen hinterher finde ich.
das hab ich gerade dann gemerkt als die große mit drei in den Kindergarten kam. andere waren in ihrer Entwicklung schneller, aber das ist nichts tragisches und fällt auch nur im Detail auf.
dafür hat es aber auch viele Vorteile, sie haben schnell gleiche Interessen, haben sozusagen ihre beste Freundin in ihrer Schwester. Die kleine war in ihrer Entwicklung dadurch auch sehr viel schneller, auch was Interessen betrifft. Sie wollte ja unbedingt mit der großen mithalten. Die große hat durch den kurzen altersabstand keine Eifersucht entwickelt oder so. Es war ja schnell vergessen das es das Baby vorher nicht gab 😂
jetzt sind sie beide aus der kleinkind Phase raus und ich würde es nie anders machen zwischen Kind 1 und 2.
aktuell bin ich frisch mit Kind 3 schwanger. Haben uns dieses mal etwas Zeit gelassen, waren uns nicht sicher ob nochmal eins dazu kommt usw.
die zwei werden dann 3 1/2 und 5 1/2 sein wenn das Baby kommt.
mal schauen wie es dann wird.
liebe Grüße

Ich glaube wenn Kinder erst mit 3 in den Kindergarten gehen sind sie meistens in der Entwicklung hinterher. Weil sie in einem viel geschützteren Rahmen aufwachsen. Das soll keine Kritik an dir sein, ich denke aber es wäre wahrscheinlich anders gewesen, hättest du se mit 14 Monaten halbtags in die Kita gebracht.

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Hallo
Meine Kinder sind von August 2007
Janaur 2015 April 2016 u Oktober 2017 also knapp 15 Monate auseinander und dann 18 Monate. Ja es ist manchmal anstrengend sie können wie Katz und Maus sein aber natürlich auch genau das Gegenteil sie können super mit einander spielen u halten zusammen jetzt bin ich wieder in der 10 Woche Nr 4 war nicht geplant aber ich finde ein Abstand von ca 2 Jahren eigentlich super wir hatten am Anfang 3 Wickelkinder u einen Geschwisterwagen es halt alles Vor und Nachteile

Unsere Kinder haben einen Altersunterschied von 18 - 22 Monaten. Wir sind sehr glücklich damit. Der Große war 18 Monate, als unser Zweiter kam. Er hat keine Eifersucht gezeigt.
Wir waren immer noch im Babymodus, das war ganz gut. Die 22 Monate waren mir eigentlich schon zu viel. Mit einem 3-Jährigen noch mal bei 0 anzufangen wäre für uns nichts.
Es ist oft anstrengend, aber durch den kleinen Abstand ist es leichter, 2 Kinder auf einmal zu beschäftigen. Sie sind in ihrer Entwicklung und ihren Interessen viel näher beieinander. Das Wickeln nervt manchmal, aber wir hatten nie 3 Wickelkinder gleichzeitig.
Wir wollten auch immer viele Kinder haben und sie bis sie 3 sind selbst betreuen. Bei einem größeren Abstand würde ich bestimmt 20 Jahre zu Hause bleiben und beim letzten Kind fast 50 sein. Das wollte ich nicht. Unser ältester ist jetzt fast 10 und ich Mitte 30.
Einen Geschwisterwagen brauchten wir nie. Sie haben alle immer früh zusammen gespielt.

Ich finde es super so😍

Nr 1 zu 2 sind es 22 Monate
Nr2 zu 3 sind es 31Monate

Mit den ersten beiden war es die ersten 1,5 Jahre die Hölle für mich. Nr 1 war ein total angenehmes Baby, aber Nr2 ein Schreibaby-High-need-Baby... Das hat mich komplett zerstört. Ich war ein absoluter Mombie 😅

Mittlerweile sind die beiden Großen 8 und 6 Jahre alt und verbringen die meiste Zeit miteinander weil sie Interessen teilen, obwohl Bub und Mädchen. Pokemonkarten sammeln, mit LOL Figuren spielen, Malen und Basteln usw.

Nr1 war anfangs von Nr3 total unbeeindruckt, also Interesse gleich Null. Dafür hat Nr2 den Jüngsten sofort ins Herz geschlossen. Anfangs war das auch toll, für mich war es viel angenehmer weil Nr2 einfach mehr Verstanden hat als damals Nr1 zB.

Tja, nun ist der Jüngste 3 Jahre alt, wird nächsten Monat 4 und ist - um es noch dezent auszudrücken - eine richtige Rampensau 😅 ich liebe ihn heiß, er hat so eine taffe selbstbewusste Persönlichkeit, aber gleichzeitig ist er sehr fordernd und schreit das lauthals hinaus. Immer. Zu jeder Zeit. Überall. Die beiden Großen können sowas absolut nicht ertragen, sie wollen daher kaum mit ihm spielen, schicken ihn oft aus dem Zimmer weil er es mal wieder übertreibt. Auch spielt er eben ganz anders als sie.

Daher gibt es unter Tags oft Reibungen die mich auch mal an meinen Geduldagrenze bringen.

ABER, gleichzeitig können die Großen ihn oft besser beruhigen und ablenken wenn er sich verletzt hat oder manchmal mögen sie es sehr gerne wie er singt und tanzt und Fantasiespiele spielt, da erinnern sie sich scheinbar zurück und machen super mit. Er bekundet ihnen aber auch stets wie lieb er sie hat und ich glaube, das genießen meine Großen sehr 😊 und ich auch. Denn daran merke ich immer wieder was für tolle Kinder ich habe.

Jetzt kommt übrigens Nr4 im Mai, also habe ich hier dann über 4 Jahre Unterschied und auch da wird es sicherlich Vor- und Nachteile geben. Ich lass mich überraschen, denn ich hab weiß ja nun, es gibt einfach nicht DEN perfekten Altersunterschied 🤭

Huhu-

Meine Kinder sind Feb'09, Mai'12 , Sep'14 und Juli'20.

Ich würde es immer wieder genau so machen.
Alle drei lieben sich heiss und innig.
Natürlich knallt es auch mal, die ersten 2 sind Jungs und 3j und 3m auseinander .

Für mich kam ein geringer oder größerer Abstand nicht in Frage.

Nummer 4 kommt nun nochmal als Nachzügler, wofür wir uns aber bewusst entschieden haben.

Die Frage ist, was ist für euch ein geringer Altersunterschied?

Wir haben drei Kinder, und jeweils 23 Monate dazwischen. Für manche ist das viel, für andere wenig.

Ich würde es immer so wieder machen - nur noch ein viertes dazu mit grob dem Abstand.

Hi
Also meine Erfahrung ist ganz frisch: Ende Dezember kam unser 2. Kind. Nummer eins ist jetzt 3 Jahre und 2 Monate alt und ich kann bisher nur positives berichten. Unsere große geht seit 1 Jahr in die Kita und ist da voll angekommen. Das heißt ich hatte in der Schwangerschaft und habe nun vormittags Zeit für mich bzw das Baby. Die große hat die Schwangerschaft sehr bewusst mitbekommen und ist nun auch eine tolle große Schwester. Bisher gab es keine Eifersucht. Und sie ist komplett Windelfrei und kann sich auch schon selbst Sachen holen bzw sich an und ausziehen wenn sie will.

Nachteile konnte ich bisher keine erkennen. Mit dem aktuellen Wissen hätte ich vllt sogar noch ein paar Monate länger gewartet und die Zeit mit der großen alleine intensiv genossen. Weniger Abstand ist für mich im Nachhinein nicht denkbar.

Alles Liebe und viel Erfolg bei der Entscheidung

Hallo!

Wir haben einen Altersabstand von 18 Monaten. Unsere sind jetzt 3,5 und 2. Ich finde, so im Nachgang, beides hat Vor- und Nachteile. Ich finde es schön, das beide die selben Interessen haben und auch gern miteinander spielen - allerdings streiten sie auch miteinander. Das ist zwar für uns Eltern nervig, ich finde aber das das zum Entwicklungsprozess positiv beiträgt. Vorteilhaft finde ich auch, dass wir mehr Freizeit haben. Klingt jetzt erstmal komisch 😅, aber so ist es wirklich. Die beiden beschäftigen sich oft zusammen und wir Eltern sind außen vor. Wenn wir irgendwo sind, haben die beiden immer sich zum Spielen (und streiten) und wir müssen nicht den Clown spielen, sondern können auch mal in Ruhe reden. Ich sehe andere Eltern mit einem Kind in meinem Bekanntenkreis, die selbst zugeben oftmals überfordert zusein, weil sie so oft von den Kindern eingespannt werden.

Aber wo Vorteile sind, sind auch Nachteile:
Das erste Jahr war wirklich bescheiden. Ich hatte jedoch das Glück, dass mein Mann beruflich flexibel war. Derzeit ist es nachteilig, dass beide von mir ins Bett gebracht werden wollen. Ich würde aber beide gern mit meinem Mann getrennt ins Bett bringen, da ich es wichtig finde, dass die Kinder abends auch noch kurz Zeit mit uns allein verbringen, da sie schon tagsüber die Aufmerksamkeit mit dem Geschwisterkind teilen müssen. Demnach dauert die Prozedur doppelt so lange. Beide befinden sich ständig in Trotzphasen und manchmal ist das wirklich eine Herausforderung, wenn der eine sich frühs schreiend und wütend wieder auszieht und die Schuhe durch den Flur wirft und der andere vor mir wegrennt 🙄

Meine Nachbarin hat ihr 2. Kind bekommen. Das große ist schon 9. Sie empfindet es sehr entspannend und kann auch aufgrund der Selbstständigkeit des großen, ganz auf das kleine eingehen. Das große Kind hilft auch oft (freiwillig) mit. Für die Mutter-Kind-Beziehung sehe ich da viele Vorteile, für die Geschwister-Beziehung bin ich mir etwas unsicher, da die Interessen doch sehr weit auseinander liegen und wahrscheinlich erst im höheren Alter wieder zueinander finden.

Alles in allem würde ich es aber wieder so machen.

Meine beiden sind April 11 und Aug. 13. Für mich der perfekte Altersabstand. Die beiden gehen gemeinsam durchs Leben und lieben sich. Natürlich, wenn man sie direkt darauf anspricht, dann können sie einander nicht leiden. Dann ist die grosse Schwester nervig und der kleine Bruder doof.

Beobachtet man sie aber, dann spielen sie sehr viel miteinandern, haben gemeinsame Interessen und Themen. Sie gehen gemeinsam zum Sport, haben teilweise den gleichen Freundeskreis. Sie passen wunderbar aufeinander auf. Verteidigen sich gegenseitig, wenn sie das Gefühl haben, dass jemand ungerecht zum Bruder/der Schwester ist. Wenn einer von beiden Hilfe braucht, dann hilft der andere. Kurz sie halten zusammen wie Pech und Schwefel (würden sie aber niemals offen zugeben #verliebt.). Zu gleich sind beide auch absolut unterschiedlich. Jeder hat auch eigene Themenbereiche die ihn interessieren. Meine Grosse ist total ruhig. Sie liest für ihr Leben gern. Mein kleiner ist ein Flummi. Er ist ständig in Bewegung und interessiert sich für alles handwerkliche und technische.

Das es so gut zwischen den beiden funktioniert und das sie teilweise auch den gleichen Freundeskreis haben, hat aber nicht nur mit dem geringen Altersabstand zu tun, sondern auch wie die Altersunterschiede in der Schule und im Kindergarten gelebt werden.

Im Kindergarten wurde ein altersübergreifendes Konzept gelebt. Klar hatten die Grossen andere Beschäftigungsthemen, aber im freien Spiel, waren alle Altersgruppen gemeinsam unterwegs. Die kleinen wurde zu jeder Zeit von den grossen akzeptiert. Geschwister wurden ins Spiel integriert. Durch den geringen Altersabstand, haben meine Kinder mehrere Jahre im gleichen Kindergarten verbracht und damit gemeinsame Freunde gewonnen. Jetzt wo beide in der Grundschule sind, setzt sich dieses altersübergreifende Spiel in der Pause und auch insbesondere im Hort durch. Die Kleinen der ersten Klasse sind bei den Grossen der 3./4. Klasse komplett akzeptiert. Meine Grosse hat keinen "Druck" von aussen, dass sie ihren kleinen Bruder auszuschliessen muss. Es wird gegenseitig Rücksicht genommen. Die kleinen lernen von den grossen und geben es den nächsten Kleinen weiter. Der Freundeskreis meiner Kinder geht von der 4 bis zur 3 Klasse - bunt gemischt.

Für mich hat der geringe Altersabstand eigentlich nur Vorteile. Klar das erste Jahr mit beiden war super anstrengend. Die Grosse war noch nicht richtig selbstständig und der Kleine war sehr anspruchsvoll. Durch den geringen Altersabstand war ich durch diese Phase jedoch schneller durch. Ich könnte mir heute nicht mehr vorstellen noch einmal mit einem Baby zu beginnen. Ich bin so froh, dass meine beiden schon so selbstständig sind. Ich muss aber auch sagen, dass ich generell keine Babymama bin und sehr froh war, als beide aus den Windeln raus waren und mit mir reden konnten ;-)

Unsere beiden Mädels sind 14 Monate auseinander. Sind jetzt 2einhalb Jahre und 17 Monate. Es ist am Anfang hart aber gerade jetzt bekommt man das Gefühl das man erstmal übern Berg ist. Zum Glück sind sie sehr pflegeleicht. Man kam trotzdem an seine Grenzen da wir auch 0 Unterstützung sprich Grosseltern/Familie haben.

Trotzdem es war gewollt und ist einfach herrlich mit den beiden. Man muss auch mal die Zähne zusammenbeissen.

Grüsse

Eine schwierige Frage. Ich finde, wenn man ein eher pflegeleichtes 1. Kind hat und dann evtl. etwas unbeholfen sehr früh das 2. bekommt, welches dann ein High Need Baby ist, kann es sehr schwierig werden.

Bei mir war es zum Glück anders herum, mein 1. Kind war sehr anstrengend und fordernd, schlief und schläft wenig und schlecht, ist sehr temperamentvoll. Meine Tochter ist ein „normales“, ganz zufriedenes Baby, schläft viel besser. Aber braucht auch viel Aufmerksamkeit.
Wenn ich mir vorstelle, es wäre andersrum und ich hätte meine Tochter und nach 1,5-2 Jahren dann meinen Sohn bekommen, es hätte mich komplett zerstört. Das hätte ich nicht geschafft. Und ich kenne Familien, in denen das so war, dort kam nach einem entspannten 1. Babyjahr mit einem Anfängerbaby das 2. Kind mit allen drum und dran, diese Familien sind fast daran zerbrochen.

Daher finde ich die Frage der Altersunterschiede immer schwierig, es kommt auf SO viele Faktoren an. Ich würde vermutlich immer eher etwas mehr Zeit einplanen, eher Richtung 3 Jahre als Richtung 1,5/2 Jahre, zur Sicherheit.

Meine sind jetzt übrigens 2 Jahre und 8 Monate auseinander und es ist perfekt. Das würde ich immer wieder so machen.

Meine Schwester und ich sind 24 Monate auseinander, mein kleiner Bruder nur 14 Monate jünger als ich. Da waren unsere Eltern echt schnell.
Wir empfanden es als absoluten Segen, da wir immer jemanden zum Spielen hatten.
Unsere Eltern waren da auch absolut relaxt und fanden den Abstand super passend.

Meine Jungs sind 18 Monate auseinander. Heute sind sie fast 12 und 13.

Die Schwangerschaft des jüngeren Kind läuft eben nebenher. Während ich mich an die Schwangerschaft mit meinem Großen genau erinnere, habe ich kaum eine Erinnerung an die Schwangerschaft mit dem Kleinen. Ich weiß nur noch, dass ich mit dicken Bauch meinen Großen tragen musste.
Der Anfang ist eben hart. Es sind 2 Wickelkinder. Aber spätestens mit dem Kigaalter wird es besser.
Aber der Große kannte ein Leben als Kronprinz nie und hat so seinen Bruder ab der ersten Minute akzeptiert. Eifersüchtig war er nie. Ich musste nie etwas doppelt kaufen. Die Beiden haben immer geteilt. Die Zwei haben sich gegenseitig auch immer vor Dritten verteidigt. Geschwisterrivalität kennen die Zwei nicht.

Ein geringer Altersabstand hat später bei der Schule noch einen Nachteil...oder kann einen Nachteil haben, wenn das ältere Kind zurückgestellt werden soll und das jüngere Kind ein geistiger Überflieger ist. In der gleichen Klassenstufe ... das ist schwierig.

Hallo
Ganz egal wie die Kinder drauf sind, bei einem kleinen Altersabstand ist auch das große Kind nicht wirklich „groß“. Das wird meiner Meinung nach schnell vergessen und von dem älteren Kind viel mehr erwartet, als man das so tun würde.
Ich persönlich finde es grundsätzlich auch viel anstrengender, mehrere kleine Kinder zu haben, als nochmal ein kleineres Kind zu haben. Das ist auch Typsache. Geplant würde ich nie unter 5-6 Jahre Abstand gehen. Muss aber auch sagen, dass ich, anders als die meisten, auch tatsächlich beides haben. Bei so manch einem Beitrag hier zu diesem Thema kann ich daher nur milde lächeln ;-)

LG

Ganz egal wie die Kinder drauf sind, bei einem kleinen Altersabstand ist auch das große Kind nicht wirklich „groß“. Das wird meiner Meinung nach schnell vergessen und von dem älteren Kind viel mehr erwartet, als man das so tun würde.

Das ist aber auch bei einem größeren Altersabstand so.
Vor kurzem war ich folgender Situation:
Unsere Nummern 2 und 3 wollten zu einem Aktionstag in unserer Gemeinde gehen. Der Große hatte keine Lust. Mein Mann war mit den zwei Kleinen beim Arzt, also habe ich die beiden zum Gemeindehaus gebracht – zusammen mit Nummer 4. Ich habe mich da kurz mit einer anderen Mutter unterhalten. Die war total überrascht, dass ich unsere fast Fünfjährige mitgenommen hatte ("Das ist doch so umständlich, sie anzuziehen…"), anstatt sie bei unserem Neunjährigen zu lassen ("der kann doch auch schon aufpassen")🤔
Ich habe es schon sehr oft erlebt, dass andere Leute uns fast schon vorwerfen, die älteren Kinder nicht regelmäßig als Babysitter zu nutzen. Und ich erlebe immer wieder Familien mit einem größeren Altersabstand (4 Jahre oder mehr), wo immer wieder von den älteren Geschwistern erwartet wird, dass sie sich um die kleinen Geschwister kümmern müssen und viel mehr Verantwortung im Haushalt übernehmen müssen.
Das kann einem natürlich auch passieren, wenn man noch mehr Kinder dazwischen hat😉 Ich glaube aber, dass man leichter in diese Falle tappt, wenn man einen größeren Abstand zwischen den einzelnen Kindern hat. Aber das ist nur meine subjektive Wahrnehmung😊

Das gibt es auch, ist für mich jetzt aber ein anderes Paar Schuhe.
Die TE fragt ja explizit nach Punkten zum kleinen Altersabstand und Eltern bei denen das „große“ Kind, wenn das Baby dann da ist, plötzlich doch einfach dem ganzen Weg laufen können muss, doch einfach mal dies und jenes selbst machen muss und und und, erlebe ich doch häufiger, als die Eltern, die ein vorhandenes Kind fest als Babysitter einplanen.

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Ach ja, auch ich möchte nochmal betonen, dass auch schnell vergessen wird, dass vieles keine Frage des Altersabstandes, sondern eine Charakterfrage ist.

Hallo,

Wir haben einen Altersabstand von 13 Monaten. Sie sind jetzt 3 und 2 Jahre alt.

An manchen Tagen ist es super, an manchen Tagen kann ich es kaum erwarten, dass beide im Bett sind.
Der große Vorteil ist, dass sie nie alleine sind- ich muss selten den Pausenclown für die beiden spielen. Und ich wünsche mir wirklich, dass sie ihre enge Bindung immer behalten.

Ich muss aber auch ehrlich sagen, dass mir manchmal Arme (ich kriege sie gerade noch so eben beide auf den Arm wenn beide mal Trost brauchen) und Nerven fehlen...

Aber ich denke, dass ist wirklich eine Frage des Charakters der Kinder und aber auch eurer Belastbarkeit!

Bei uns ist es gut so wie es ist, ob ich es nochmal so machen würde weiß ich nicht! (Mein Mann sagt, er würde es wieder so machen ;-) )

Alles Gute für dich

Hallo, unsere 2 jüngsten sind knapp 2 Jahre auseinander und ich würde es nicht nochmal so planen. Wir sind im zweiten gemeinsamen Jahr und das erste Jahr war ein Spaziergang dagegen. Vom nicht schlafen und tagsüber trotzdem präsent sein mal abgesehen. Als Eltern zwei so kleiner Kinder ist man den ganzen Tag gefordert. Beide brauchen viel Aufmerksamkeit. Will die eine was, will die andere das gleiche. Spielt die große ruhig vor sich hin, dauert es nicht lange und die jüngste mopst irgendwas und dann ist erstmal Action angesagt. Will die eine auf den Schoß, will die andere auch. Das wiederum will die andere dann nicht. Ich bin manchmal lieber alleine mit den beiden, da finde ich es entspannter. Sind wir alle zusammen mit Papa und großem Bruder geht's rund. Die zwei werden jetzt 2 und 4 Jahre. Ab und an spielen sie auch mal miteinander. Aber wenn sie denn mal so 6 und 8 Jahre alt sind, könnte ich mir vorstellen das es gut harmoniert. Bis dahin hilft nur Geduld und die Ruhe bewahren.

Unsere sind fast genau 2 Jahre auseinander. Der Altersabstand ist für uns perfekt. Kurz vor der Geburt hat die Große durchgeschlafen und wurde auch verlässlich selbstständiger beim Treppengehen, auch mal alleine etwas spielen, Jacke und Schuhe ausziehen und wegräumen, Ruhe halten beim Vorlesen, Essen, usw. Alles Dinge, die dann mit zwei Kindern den Alltag enorm erleichtert haben.

Hallo, meine beiden Jungs sind 2 Jahre auseinander . Sie sind jetzt 1 Jahr und 3 Jahre alt . Ich fand das erste halbe Jahr sehr angenehm, ab dann wurde es anstrengend . Vorallem war mein großer Sohn echt lieb zu seinem kleinen Bruder, erst als er ein Jahr alt wurde und immer mobiler kam die Eifersucht.
Ich habe zwei lebhafte Kinder, das heißt ich muss nun beiden hinterher rennen.
Vorteil, dass beide 18 Uhr im Bett sind und gut schlafen.
Es gibt überall Vor- und Nachteile. Es ist jetzt gut so wie es ist, aber ich würde mit dem Wissen von heute, in meinem nächsten Leben bei einem Kind bleiben oder mind. 4-5 Jahre Abstand haben wollen. Stand heute, möglich, dass ich es in paar Jahren anders sehe.
Mir fällt es schwer, dass mein Großer viel zurückstecken muss. Ich hätte gerne viel mehr Zeit mit ihm alleine gehabt.

Unsere Jungs haben 3 Jahre und drei Monate unterschied. Die Beiden lieben sich, spielen super miteinander, sind die besten Freunde zu mindestens sagt es der Kleine immer "mein liebster Bruder"😍. Der Große beschützt den Kleinen im.er und ist für ihn da.
Na ja der Geburt hat er sehr viel Verständnis gehabt, dass ich jetzt den Bruder stillen muss und er dann dran ist (haben immer wieder mit dem Großen kommuniziert).

Die Mädels meiner Cousine sind 15 Monate auseinander. Die "Große" hat die Welt nicht verstanden, wieso Mama jetzt keine Zeit hat. Wären des stillen hat sie sehr viel geweint und Stress gemacht. Meine Cousine war nervlich fertig mit der Welt. Die Mädels können sich bis heute (6 und 5Jahre) nicht leiden.

Es gibt kein richtig oder falsch.

Huhu,
unser Sohn ist gerade 2 geworden und unsere Tochter wird im Februar 1 Jahr (13 Monate Unterschied).
Ich fand die ersten 9 Monate wunderschön. Die beiden zusammen zu sehen, er hat ihr Dinge gezeigt, sie hat sooooo schnell von ihm gelernt, sie haben gekuschelt und die Nähe des anderen gesucht.
Allerdings ging es dann los mit dem schnell krabbeln und jetzt auch laufen. Sie nimmt ihm alles weg, er wird richtig sauer, man muss soooooo schnell zwischen sie gehen...
Auch ist das zusammen essen momentan ne Herausforderung, weil sie jetzt ihre Grenzen testet und er es sich wieder abguckt und ein paar Schritte zurück zum Baby macht.
Es ist momentan sooooooooo anstrengend, ich wünsche es niemanden 🙈
Sie will ständig zu ihm, er will ständig weg von ihr. Sie schaut sich seine ausflippenden Reaktionen ab und macht jetzt dasselbe.

Ich würde jedem empfehlen mind 3 Jahre zwischen ihnen zu haben, alles andere ist verrückt 😅

Hallo !
Wir haben einem Abstand von 5,5 jahren und einmal von einer Minute .....
5,5 jahre waren perfekt. Kaum eifersüchtig, sehr verständig und stolz wie bolle.
Jetzt ist der große Sohn 9 geworden, seine Brüder 3,5 jahre. Klar ist er manchmal genervt und es ist nicht immer einfach eine Aktivität zu finden, die alle 3 gut finden, aber es klappt gut. Er spielt mit seinen Brüdern und sie streiten wenig.
Die Zwillinge hingegen sind und waren zeitweise (!) echt Stress pur.
Streit um Spielzeug ,Prügeln und Eifersucht wechseln mit einträchtigen spielen und inniger Verbindung. Manchmal im 5 min Takt.
2 trotz Kinder , die toben weil Nummer1 das Brot längs und nr 2 das Brot quer geschnitten bekommen möchte, 2 die alle
Keime im Umkreis von 50km aufschnappen und brüderlich teilen. 2 die ,wenn im Winter alle endlich abmarsch bereit angezogen sind, in die windel gedonnert haben.
aber auch 2 die oft (nicht immer , der Bruder will nicht immer, wenn der andere mag) jemand zum spielen haben , 2 die sich verbünden.
2 die echt laut (!!) kreischend spielen, 2 die mit den Laufrädern über die Straße donnern wollen......

Es ist deutlich anstrengender als 5,5 jahre.aber auch oft schön!
Trotzdem würde ich 4-5 Jahre Abstand perfekt finden!

Meine Kinder haben fast 6 Jahre unterschied und es ist toll. Die Sorge "die Kinder können nichts miteinander anfangen" stimmt einfach gar nicht. Der große liest der kleinen vor, sie toben, kuscheln, spielen Duplo zusammen uvm. Sie lieben sich heiß und innig und sind ein Herz und eine Seele. Meine Freundin hat zwei Kinder mit einem Abstand von 22 Monaten und die Kinder können nichts miteinander anfangen. Sie sind dauernd im Streit und habe schlimme Eifersucht gegenseitig. Für mich war der große altersabstand perfekt. Keine Eifersucht, viel Verständnis, viel Ruhe in der Schwangerschaft etc. Kann es jedem nur empfehlen.