Was machen eure Männer/ Oma

HY,
Was machen eure Männer so? Wo und wie helfen sie? Wie unterstützen Sie euch?

Wir haben drei Kinder (10J/3J und der kleinste 6Wochen)

Habt ihr alle Traummänner zuhause die euch bei allem helfen, oder teilt noch jemand das Leid das man 99% allein machen darf/ muss?

Also mein Mann wohnt wie ich hier in der Wohnung.
Er hat wie ich zwei Etagen und einen Garten.
Das muss alles ordentlich und sauber sein, so wie er und ich es uns vorstellen... ...


Das einzige was jeder für sich macht, ist das Bad. Wir haben hier zufällig zwei.
So macht jeder "seins".
Wobei ich gestehen muss, dass ich hier mit Wäsche wenig zu tun hab. Das macht eher mein Mann. Dafür mach ich eher mal den Kühlschrank und die Dunstabzugshaube

Ich finde ja immer noch, dass "helfen " der falsche Ausdruck ist...als Paar sollte man doch eher ein Team sein, dass sich in das gemeinsame Projekt Familie zu gleichen Teilen einbringt.

Und nein mein Mann "hilft " nicht - er tut (ohne Aufforderung), was getan werden muss, damit der laden (zwei Kinder, Haus, Garten, bis vor kurzem ein Hund) läuft.

Hey!
Arbeitet ihr in eurem „bezahlten“ Job denn beide gleich viel?

Ich arbeite 30 Stunden, mein Mann Vollzeit. Als die Kids klein waren, hat mein Mann Teilzeit gearbeitet 25 Stunden) ich Vollzeit

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Nachtrag - die Dienste von Oma haben wir nie in Anspruch nehmen müssen. Weder von meiner Mutter noch von der Schwiegermutter - wenn wir mal allein weg wollten, hatten wir einen babysitter und den Rest haben wir allein gewuppt - obwohl die Kids nur16 Monate auseinander sind und wir beide berufstätig sind

Mein Mann hilft nicht.



Mein Mann macht seinen Teil der anfallenden Aufgaben.

Hey!
Wir haben zwei Kinder (inzwischen 7 Jahre alt) und ich habe den Haushalt. Würde ich sagen, wir teilen uns das hier 50/50 wäre das zwar schön, aber eine Lüge 😂
Ich mache hier sauber, kümmere mich um die Finanzen (Überweisungen etc). Beim Wäsche zusammenlegen hilft er mit, wenn ich den Korb zwischen uns auf dem Sofa ausleere.

Er macht den wocheneinkauf und kümmert sich um den Garten. Er kocht am Wochenende.. aber die reine Putzerei bleibt an mir hängen.
Allerdings arbeite ich auch nur an drei Vormittagen und er in leitender Funktion.

Manchmal nervt es mich wahnsinnig, dass ich mich für so eine klassische Rollenverteilung entschieden habe. Ich habe ein Studium abgeschlossen, habe gut verdient. Auf der anderen seite wäre es auch nie in frage gekommen, die Kinder 9 Stunden in die Kita zu geben.

In meinen alten Job konnte ich Teilzeit nicht zurück (vertrieb) und alle Jobs die danach kamen entsprachen nicht mehr meinem Können. Ich war TZ immer mehr ne Aushilfe als komplett integriert.

Wenn ich halbe Tage zu Hause bin, käme ich nicht auf die Idee meinem Mann abends um 19 Uhr den Staubsauger in die Hand zu drücke oder unseren freien Samstag mit gemeinsamer Hausarbeit zu bestreiten. Das kann man machen wenn beide gleich viel arbeiten oder wenn die Kinder noch ganz klein sind.

Warum gehst Du davon aus, dass Euer Zuhause Dein Job ist? Hast Du mit den Kindern nicht schon genug zu tun? Oder siehst Du sogar die Kinder als Deinen alleinigen Job an?

Ich finde das ein schwieriges Thema. Gerade wenn die Kinder noch klein sind gestaltet sich die "Arbeit" des Tages ja sehr verschieden und da kann man manchmal auch nur sehr schwer sagen wer hier eigentlich den schwierigeren Job hat. Wir haben es eigentlich schon fast immer so gemacht, dass einer sich um die Kinder kümmert und der andere den Haushalt rockt. Ich arbeite seit kurzem wieder, weshalb wir es jetzt zusätzlich sehr klar aufgeteilt haben. Hier mal unser Wochenplan:

Jeden morgen macht einer die Kinder für die Kita fertig (frühstücken, waschen, anziehen) und der andere macht die Betten, kümmert sich um die Wäsche und räumt die Küche wieder auf.

Montags und Freitags bringe ich die Kinder in die Kita und er putzt die Bäder. Die restlichen Tage bringt er die Kinder in die Kita und ich mache den restlichen Haushalt. Am Mittwoch müssen wir beide nicht arbeiten, da geht er einkaufen, während ich mal durchfege und wische. Abends nach dem Heutejournal räumen wir noch gemeinsam auf. Nachmittags und manchmal auch abends muss er noch arbeiten und ich kümmere mich um die Kinder und mache den Haushalt, wenn alle im Bett sind.

Bei uns klappt das ganz gut. Auch wenn wir oft ziemlich platt sind und dann um 20 Uhr im Bett verschwinden. 3 Kinder und Arbeit ist eben echt eine Nummer für sich. Es wird immer dann schwierig, wenn eigentlich beide zu erschöpft sind. Wir haben dann aber auch schon mal "Notfall-Urlaub" genommen um mal 3 Tage durchatmen zu können. Unser lieber Chef (selbst Vater von SIEBEN Kindern) hatte dafür vollstes Verständnis.

Ich kann euch nur raten mal einen Plan zu machen, welche Aufgaben überhaupt anfallen und dann nicht nur zu verteilen wer es macht, sondern auch einen festen Zeitpunkt am Tag oder der Woche festzulegen.

Liebe Grüße
Dachskinder mit Dachsjunge (5), Dachsmädchen (3) und Dachskrümel (1,5)

Hallo.
Wir haben Zwillinge, fast 10 Monate alt.
Mein Mann ist unter der Woche gegen 17Uhr zu Hause. Meistens macht er dann für uns Abendbrot, ich fütter die kleinen.
Putzen ist nicht so seins. Das mache ich. Er geht dann mit den kleinen spazieren, damit ich meine Ruhe habe 😅
Ansonsten macht er auch alles mit was anfällt. Er hat jetzt nicht direkt ein Auge dafür 😅, aber wenn wir uns absprechen was noch zu tun ist, macht er ohne zu murren mit.

Hier...
Ich putze quasi 3 Kindern hinterher mein Mann macht nichts. Teller stellt er in die Küche aber in die Spülmaschine schafft es der Teller nie.
Achja er arbeitet...ich bin noch in Elternzeit...aber es war davor schon.
Habe es satt die putze zu sein und noch zu hören "es könnte hier besser aussehen"
Klar dass wir aber noch 2kinder haben und ich auch nicht jedem Tag Lust auf Putzen habe ist ja egal.

Grüße

So ein kerl wäre niemals der Vater meiner Kinder geworden...

Wem (außer Deinem Ego) nutzt diese Info?

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Mein Mann macht das, was ihm Spaß macht. Dazu gehört kochen, einkaufen, alles was sich ums Auto dreht, Ausflüge und Urlaub planen, handwerkliche Sachen. Ich mache das, was so gut wie niemandem hier Spaß macht. Putzen, Wäsche, Müll. Organisation finde ich okay (Arztermine, Tagesmutter/Kita "Elternabende besuchen", Amtsgänge, Finanzen). Kinderbetreung teilen wir uns 1/3 er 2/3 ich. Er geht aber auch mehr arbeiten, was auch so völlig ok ist und natürlich abgesprochen. Meine Mama kommt tatsächlich so einmal im Monat und hilft mir beim putzen (eben so Dinge die man nicht ständig macht, wie abstauben, Fenster putzen und ausmisten), aber natürlich verbringt sie dann auch viel Zeit mit ihrem Enkel und begleitet mich zu Terminen! Ich musste dringend zur Zahnbehandlung, als mein kleiner noch so frisch war und voll gestillt wurde. Sie kam immer mit betreute den kleinen so liebevoll. Dafür bin ich ihr so dankbar! Sie hat auch schon gesagt, sie hilft uns, wenn das Geschwisterchen kommt. Meine Schwiegermama hat das nun auch angeboten, da sie bald in Rente geht. Also ich kann mich nicht beschweren 🙋‍♀️

Mein Mann arbeitet Vollzeit, bekocht uns gerne, schwingt auch mal den Staubsauger. Er kehrt die Straße, saugt und putzt die Autos, geht sehr gerne Einkaufen. Wenn ich mal nicht kann oder es zeitlich nicht schaffe, wischt er auch mal den Boden oder das Bad. Wobei ich das meist mache. Er beschäftigt sich sehr viel mit den Kindern, geht mit dem Hund raus..
Also eigentlich macht er alles, was ich auch mache 😊
Ich finde, so sollte es auch sein. Natürlich legt er auch mal die Füße hoch, das darf und soll er auch, er arbeitet ja auch viel. Aber alles in allem beteiligt er sich genau so im Haushalt wie ich und wirkt auch bei der Kindererziehung mit.
Auffordern muss ich ihn nie, er macht es von sich aus.
Muss aber dazu sagen, dass er auch keine Hobbys und auch kaum Freunde hat. Er geht so gut wie nie weg, liest nicht gerne, spielt keine Konsole, macht keinen Sport o.ä.
Familie steht bei ihm ganz oben.

Liebe Grüße

Wir haben zwei Kinder, 10 Jahre und 16 Monate, ein Haus mit riesigem Garten.
Haushalt und Bügeln macht die Haushaltshilfe an zwei vollen Tagen die Woche. Kochen, Kinderbetreuung und Garten teilen wir uns im gleichen Maße, weil wir beide im Homeoffice arbeiten.

Wir haben 2 Kinder, 2 und 5. Mein Mann „musste“ sich vor der Geburt des 1. Kindes selbstständig machen, weil es seine Stelle nicht mehr gab jedoch die Möglichkeit eine Agentur zu übernehmen. Finanziell war es die mit Abstand beste Entscheidung. Familienzeitlich leider nicht. Im Schnitt arbeitet er zwischen 10 und 12 Stunden täglich. Trotzdem beteiligt er sich in der wenigen Zeit schon. Zum Beispiel steht er fast jeden Tag mit dem Kleinen auf und lässt mich noch eine halbe Stunde schlafen. Er bringt die Große in den Kindergarten, bevor er in die Arbeit fährst und wenn er es schafft, die Kinder noch vor dem Schlafen gehen zu sehen, bringt er sie auch mit ins Bett. Am Wochenende haben wir mindestens einen Tag Familienzeit. Ansonsten mache ich alles Übrige alleine, also Haushalt, alles Organisatorische und Kinder. Großeltern haben wir keine da. Alle 2-3 Wochen kommt meine Mama mal zum Kaffee vorbei und wir unternehmen gemeinsam etwas mit den Kindern. Ansonsten habe ich keine Unterstützung.

Ich habe einen tollen Mann, der auch ein liebevoller Vater ist. Er arbeitet viel, geht aber nach der Arbeit häufig noch schnell einkaufen (liegt auf dem Weg). Gegen Ende der Schwangerschaft und im Wochenbett hat er den Haushalt komplett alleine gemacht. Ich bin noch in Elternzeit und mache jetzt mehr im Haushalt als er. Da ich aber auch daheim bin, finde ich das ok. Trotzdem geht er, wie gesagt, meistens einkaufen und hängt mal die Wäsche auf, saugt Stsub oder so. Ansonsten kümmert er sich Zuhause dann viel um unseren Zwerg, so dass ich mal eine Pause habe (Wickeln, füttern, spielen, Spaziergänge). Wenn ich wieder arbeiten gehe, wird er der Haushalt und Einkaufen wieder mehr aufgeteilt.

Wir fanden beide schon immer, dass jeder Bewohner sich beteiligen muss. Wir wurden auch beide so erzogen. Ich muss ihn daher auch nicht auffordern und bin super zufrieden. Mir war das immer wichtig, einen Partner zu haben und nicht ein weiteres Kind.
Das soll nicht heißen, dass es man es nicht auch ganz anders regeln kann. Das muss jeder selbst wissen. Aber alle müssen damit zufrieden sein.

"Habt ihr alle Traummänner zuhause die euch bei allem helfen"

Wie lange wollen Frauen eigentlich noch diese entlarvende und blöde Formulierung des "helfen" nutzen, wenn es um Beteiligung des Mannes an der Hausarbeit geht?!

Es ist NICHT der Hauptjob der Frau, den Haushalt zu erledigen. Insofern kann bei einer Beteiligung des Partners an der Hausarbeit nicht von "helfen" die Rede sein.

Und einen Mann, der sich angemessen an der Hausarbeit beteiligt, muss man auch nicht herablassend, süffisant und fast schon ironisch-dreist (so als gebe solche Männer nur selten oder wenn als Phantasiegebilde) "Traummann" nennen - nur weil man frustriert ist, einen im Haushalt unfähigen Faulpelz abbekommen zu haben(?)!

Das kann man doch so pauschal gar nicht sagen.

Wenn ich den ganzen Tag zu Hause bin, weil ich in der Elternzeit bin oder arbeite ich weniger weil ich „nur“ Teilzeit arbeiten gehe und mich nachmittags um die Kinder kümmere, finde ich es total normal, dass ich neben der Betreuung auch den Haushalt mache. Je größer die Kinder werden, desto mehr Zeit bleibt doch dafür.


Arbeiten beide annähernd gleich viel, muss auch jeder seinen Teil erledigen, aber für alle anderen Fälle ist es doch angemessen, auch mehr im Haushalt zu machen.

Naja, wenn man die notwendigen Aufgaben in einer Familie mal in drei Säulen teilt, dann wären das bei mir

Finanzen (das Erwirtschaften des Lebensunterhaltes, aber auch Steuererklärung machen, Stromtarife im Auge behalten, etc.)


Haushalt (je nachdem auch Garten, alles ums Auto und evtl vorhandene Tiere)

Betreuung der Kinder (inkl Elterntaxi, Obst für die Pause beim Handballspiel schnibbeln und der Frage, wer das Geschenk besorgt, das Ben-Luca zum Kindergeburtstag bei Marlon mitbringen will)


Ganz viele Frauen finden es selbstverständlich, die eine Säule zu mindestens 90% zu übernehmen (Reifen umstecken und Rasenmähen bleibt ja meist Männersache), obwohl sie bei den anderen beiden Säulen auch wesentliche Teile übernehmen. Auch in der Elternzeit tragen ja viele mit dem Elterngeld zum Familieneinkommen bei. Oder wenn sie "nur" Teilzeit arbeiten. Elternzeit und Teilzeit machen die meisten Mütter ja, um ihre Kinder zu betreuen. Also auch hier ein wesentlicher Teil. Aber "der Haushalt" wird halt gemacht, weil sie "eh zu Hause ist".

Frauen fordern immer wieder, ihre Arbeit als "Managerin eines kleinen Familienunternehmens" müsse mehr gewertschätzt werden. Hier wird Frauen geraten, sie mögen ihren faulen Partnern abstruse Rechnungen vorlegen, was ihre Dienste als Köchinnen, Putzfrauen oder Erzieherinnen ihn eigentlich kosten würden. Aber zuerst mal müssen Frauen doch das, was sie tun, selbst wertschätzen. Als wichtige Säule, ohne die eine Familie nicht in Stabilität leben kann und als etwas, das gleichberechtigt zu Erwerbsarbeit und Kinderbetreuung ist.

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Wir haben auch drei Kids 8,6 und bald 4 Jahre und Nr4 kommt im Mai.

Mein Mann kocht fast täglich für uns, er ist gelernter Koch und hat viele kreative Ideen. Ich bin da mehr die Standartrezepte-Köchin 😅 und Kochen mag ich generell nicht.

Unter der Woche teilen wir uns Abends die Schultaschenkontrolle bzw hilft jeder von uns einem Schulkind bei den Aufgaben. Er übernimmt auch Abends nach der Arbeit die Kids zum bespaßen, sodass ich mich bisschen ausruhen kann.

Am WE teilen wir uns den Haushalt und das Einkaufen.
Wäsche ist absolut nicht sein Ding, er merkt sich die Einstellungen nach all den Jahren immer noch nicht, deswegen ist das stets meine Aufgabe.
Staubsaugen, Klo putzen, Bad putzen usw teilen wir spontan auf, je nachdem wie wir gelaunt sind. Eigentlich klappt das oft ohne reden wer was jetzt macht. Wir sind beide recht ordentlich, wir mögen es nicht wenn wo was herum liegt oder Brösel am Tisch liegen ect... Somit ist immer einer von uns so genervt von einer Sache, das der jenige es direkt weg macht bzw in Angriff nimmt.

Wenn die Kids Ferien haben sind wir allerdings auch beide fauler, denn da nutzen wir eher die Tage um mit den Kids ja viel außerhalb was zu unternehmen. Aber dann läuft alles wieder wie vorher.

Bis wir aber an diesen Punkt angekommen sind, hat es bisschen gedauert. Mit jedem weiteren Kind haben wir bemerkt sie nötig es ist sofort alles sauber zu machen, weil sich schnell zu viel anstaut 😂

Mein Mann und ich haben uns entschieden, dass er Vollzeit arbeitet und ich Vollzeit zu Hause bin. Wir wollen unsere Kinder selber betreuen (Kindergarten erst Ü3) und haben den Luxus, dass wir es uns gut leisten können.
Die Entscheidung, dass er arbeitet, war rein rational (besseres Gehalt und ich darf in der Schwangerschaft viele Aufgaben in meinem Job nicht übernehmen).
Er arbeitet in Schicht, also ist seine Hilfe ein wenig davon abhängig.

Natürlich mache ich erst mal mehr, aber das ist ja auch mein Job als Hausfrau. Wenn er da ist, kümmern wir uns 50/50. Mal spielt der eine mehr mit den Kindern und der andere macht den Haushalt, mal andersrum. Im Zweifel ist es mir lieber, wenn er sich mit den Kindern beschäftigt. Mich haben sie ja den ganzen Tag um sich😄
Worauf ich bestehe, auch wenn er eine anstrengende Woche hatte, ist, dass er Kleinigkeiten ernst nimmt (Geschirr in die Spülmaschine, Tisch mit Abdecken...). Ansonsten können wir uns aufeinander verlassen, dass wir uns gegenseitig den Rücken freihalten. Wenn er eine anstrengende Woche hat, mache ich etwas mehr, wenn ich eine angestrengte Woche habe, macht er mehr.
Im Normalfall funktioniert das gut so. Wir haben auch von Anfang an eingeübt, dass wir uns beide kümmern. Weil ich zwischen den beiden Großen kurzzeitig gearbeitet habe, haben wir uns da zwangsläufig so einspielen müssen und das konnten wir uns beibehalten.
Direkt nach der Geburt von unserem Ältesten war es schwieriger. Da war er am Anfang etwas in diesem Modus: Du bist Hausfrau, also kümmerst du dich und ich spiele nur mit dem Kleinen. Da habe ich einige Gespräche mit ihm geführt und ihn auch immer wieder explizit gebeten, sodass es dann gut geklappt hat.
Ich bin aber mittlerweile auch entspannter geworden, was seine Art der Hilfe angeht. Er setzt bspw. beim Putzen andere Prioritäten als ich. Anfangs habe ich versucht, ihn "umzuerziehen", aber davon bin ich jetzt abgekommen.
Kurzum: Manchmal bin ich gefrustet, aber meistens ganz zufrieden.

Wir haben 2 Kinder (7 Jahre und das zweite 16 Monate alt). Ich arbeite derzeit 15 Stunden in der elternzeit. Ab dem 3. Geburtstag wieder meine regulären 30 Stunden. Im Moment zu 100% im home Office, später wieder gemischt aus Büro und zu Hause. Bevor jetzt kommt, so einen Mann hätte ich nicht genommen, es war MEIN Wunsch, dass wir das so machen.

Mein Mann arbeitet Vollzeit in Schichten. Er nimmt den Müll mit und putzt Fenster. Mehr nicht. Aber er bringt die Teller nach dem Essen in die Küche (Geschirrspüler ist für ihn tabu) und räumt sein Kram weg. Ich räume ihm also nicht hinterher. Kümmert sich um die Kinder, wenn er da ist. Und er kümmert sich um unsere Finanzen. Und als Kfz-mechaniker kümmert er sich auch um unsere Autos 😜

Ich kümmere mich überwiegend um die Kinder. Gehe einkaufen, koche und mache den kompletten Haushalt (außer Fenster). Fahre den großen, mit der kleinen, 4 mal die Woche zum Training. Nehme alle arzttermine alleine mit den Kindern wahr. Und arbeite nebenbei noch.

Aber wenn ich mal ausfalle, weil ich krank bin oder mit dem großen im Krankenhaus war (die Aufenthalte reichten von 2 Wochen bis 5 monate), dann ist mein Mann da und wäscht die Wäsche, hält die Wohnung in Ordnung und kümmert sich. Genauso wenn ich durch die kleine wenig Schlafe, dann bietet er an auch etwas zu übernehmen. Das mag ich aber nicht.

Für uns passt es so und ich mag daran auch nichts ändern. Abends wenn die Kinder im Bett sind und mein Mann nach Hause kommt, haben wir paarzeit. Da ist es egal ob ich geschafft habe zu wischen oder noch ein Korb Wäsche nicht zusammengelegt ist. Das bleibt dann so.

Am Wochenende kümmert er sich mehr um die Kinder, weil er durch die Spätschicht die Kinder kaum sieht. In der Frühschicht ist es auch nicht besser, weil wir nachmittags viel unterwegs sind. Bei großen Ausflügen ist er aber dabei.

Mann und ich arbeiten beide Vollzeit und wir teilen uns den Haushalt. Er kocht mehr, ich mache mehr Wäsche. Aber vom Aufwand her hält es sich in der Waage.

Administrative Sachen mache meistens ich, alle anderen Aufgaben teilen wir uns. Ich würde es mir nicht bieten lassen, wenn ich alles und meine Frau quasi nichts oder bestenfalls triviale Aufgaben (wie alle paar Tage den Müll wegbringen) übernehmen würde. Ich weiß nicht, warum so viele Frauen das ihren Männern durchgehen lassen.

Alles nicht, aber tatsächlich das meiste.

Aufräumen, Staubsaugen, Wäsche, Kochen und Geschirrspüler mach ich komplett alleine. Meist Tisch abräumen, decken, Müll raus ect- wobei er das auch schon mal macht.

Er mäht den Rasen, deckt meist den Frühstückstisch und kocht Kaffee während ich die Kinder fertig mache und ab und zu kauft er ein oder bringt ein Kind ins Bett. Er hat die Kinder auch schon mal gebadet oder Zähne geputzt, Nägel geschnitten, gewickelt oder ein Glas eingeschenkt ect. So ganz nix tun ist ja auch nicht realistisch im gemeinsamen Haushalt, aber das meiste bleibt an mir hängen.

Unter der Woche kommt er erst wenn die Kinder schlafen, dann chillen wir nur noch. Den Haushalt mach ich nachmittags, vormittags arbeite ich (20 Stunden, täglich vier). Was ich mit den Kindern nicht schaffe mach ich am Wochenende, dann schick ich den Mann mit Kindern raus um zu wischen oder bügeln. Er hat am Wochenende meist irgendwas handwerkliches zu tun oder sowas. So ganz faul ist er auch selten.

Es ist anstrengend. Aber nur ein paar Jahre, dann sind sie Kinder größer...#ole

Mein Mann kümmert sich um alles was handwerklich im und ums Haus anfällt, macht die Gartenarbeit, mäht Rasen (1000 m²) und kümmert sich um Auto, Fahrradreparaturen, etc. und hilft nach Ansage im Haus (Spülmaschine ein-/ausräumen, saugen, Betten machen, etc.
Das gilt auch für unsere 10-jährige Tochter.
Ich kümmere mich ums Putzen, Kochen, Finanzen
Außerdem gilt folgendes Prinzip: Wer möchte, dass seine Wäsche gewaschen wird, befördert sie in den Wäschekorb. Was nicht da drin landet, wird nicht gewaschen.
Nach dem Waschen wird die Wäsche von mir zusammengelegt (manchmal hilft auch unsere Tochter) - wer sie dann noch schön im Schrank haben will, legt sie da bitte selber rein.
Einkäufe werden von mir erledigt, da mein Mann oft nicht weiß, was genau ich nun möchte:-p (zuminest ruft er dann vom Laden aus an "hier gibt es 4 Sorten Milch, welche soll ich denn jetzt nehmen?"#rofl
Er arbeitet Vollzeit, ich Teilzeit.

"(zuminest ruft er dann vom Laden aus an "hier gibt es 4 Sorten Milch, welche soll ich denn jetzt nehmen?""

Nach spätestens 4x einkaufen gehen, ist das auch vorbei! War bei uns früher auch so, als ich die Einkäufe während der 3-jährigen Elternzeit alleine erledigt habe. Als ich wieder in Teilzeit arbeiten ging, hat das Einkaufen mein Mann übernommen. Die ersten paar Male mit einer Standleitung zu mir! ;-)
Mittlerweile ist es so, dass ICH mich im Supermarkt verloren fühle, wenn ich in absoluten Ausnahmefällen, den Wocheneinkauf machen muss. ;-)

Hi,

wir machen alles zur Hälfte ohne dass es festgezurrt ist. Wir arbeiten beide 34h/Woche. Zwei Nachmittage die Woche hat jeder nachmittags ab halb 3 unsere Tochter, freitags sind wir zu dritt daheim bzw wenn wir nix zu dritt vor haben, kann sich einer da mal zurück ziehen. Haushalt macht jeder wie er es schafft (das meine ich mit „nicht festgezurrt“). Manchmal mache ich homeoffice und lass dann über den Vormittag die komplette Wäsche laufen und trocknen. Manchmal hat mein Mann einen Rappel und putzt Fenster. Mal haben wir beide keinen Bock und machen an unserem Nachmittag daheim nix, weil wir lange mit unserer Tochter unterwegs waren oder schlicht auch mal keine Lust haben. Wir sehen grundsätzlich beide die Aufgaben und erledigen inzwischen alles auch ohne großartige Absprache. Wen was stört der macht es. Aufgaben gibt es immer; wer Zeit und Energie hat erledigt welche. Lediglich Finanzen mache ich allein weil ich es schlicht besser verstehe und alles technische wie die Autos oder was reparieren macht mein Mann weil ich es nicht kann. Muss ja nicht jeder alles können.

Die Oma kommt zu Besuch 1x die Woche aber erledigt da nix außer dass sie ab und zu mal alleine mit der Maus spazieren geht weil sie Zeit alleine haben wollen. Sonst ist unsere Tochter alle paar Woche mal über Nacht da. Weniger mit dem Hintergrund uns zu entlasten sondern mehr damit sie Zeit mit ihrer Enkelin haben.

Zusammengefasst: Es ist unser Kind, unser Haushalt, unser Leben... für uns wunderbar und sehr harmonisch so #winke

Es gibt so viele unterschiedliche Familiengefüge, wie es Familien gibt. Woran genau soll man festmachen wer wie viel und wie ausgewogen am Haushalt beteiligt ist? Das hängt von so vielen Faktoren ab.
- wer arbeitet wie viel?
- Haus oder Wohnung?
- Wie viele Kinder?
- Garten?
- Tiere?
- Gesundheitszustand?
- Bezahlte Hilfe?
- individuelle Vorstellung von Ordnung und Sauberkeit
usw

Solange beide (!) zufrieden sind mit ihrer Situation gibt es keinen Grund, das Arrangement von außen zu bewerten. Dieses arrogante, herablassende, geringschätzige Belächeln von Frauen, die den Löwenanteil des Haushalts alleine stämmen, ist mindestens so borniert wie die klassische Rollenvorstellung der 30er Jahre. Es sollte doch jeder so leben, wie er möchte! Und wenn man nicht zufrieden ist, sollte man etwas ändern, aber dabei helfen übergriffige Kommentare aus dem Umfeld oder gar dem anonymen Internet überhaupt nicht.

Nur klingen die Frauen, die hier schreiben, dass ihre Männer gar nichts tun außer sich 7u beschweren und sie ihnen wie einem kleinen Kind hinterherräumen müssen, gar nicht so glücķlich und zufrieden...