Hilfe Schwiegermutter horcht Enkel aus

Hilfe,
Liebe Community, nun weiß ich echt nicht kehr weiter.
Ich habe zwei Kinder nr.1 8 Jahre alt und nr. 4 Jahre alt.

Meine Schwiegermutter war schon immer eine sehr schwierige Person. Sie ist sehr sehr recht haberisch, stolz und streng.
Bevor ich die Kinder hatte konnte ich mit ihr einigermaßen ein gesundes Verhältnis beibehalten da ich mir sehr oft ihre Äußerungen und Einmischungen gefallen lies und mich stets zurück nahm.

Zu dieser Zeit pflegte sie zu ihrer anderen Schwiegertochter ein sehr schwieriges Verhältnis.

Dann kam Kind 1. das erste Enkelkind überhaupt und sie unterstützte mich sehr viel, leider mit dem Nachteil, dass sie dich sehr einmischte ( sie ist Erzieherin in einem Kindergarten)
Dauernd wurden mir Verhaltensweisen aufgedrückt. Kein Tragetuch das ist schlecht for den Rücken, immer stillen dann doch nicht stillen dann wollte sie sogar zusehen beim stillen dann meinte sie das Kind müsse mir diesen und heben mobiles über den Bettchen gefördert werden ganz bunt musste alles sein usw. ich war völlig verunsichert und das Bsby war auch ein schreibaby. Ich hatte immer das Gefühl eine schlechte Mutter zu sein. Ständig wurde an mir herumgenörgelt ich müsse alles sauber halten das Kind bräuchte immer die gleichen Essenszeiten usw. bis ich als das Kind 9 Monate alt war eine Krabbelgruppe besuchte und bemerkte, dass ich dich nicht so viel anders machte als die anderen Mütter.
Nach jedem Gespräch mit meiner Schwiegermutter fühlte ich mich als wäre ich eine schlechte Mutter. Diese Zeit war für mich wie ein Mertyrium.

Dann begann ich wieder zu arbeiten und sie konnte endlich in die Kita. Mit 2,1/2 Jahren und wieder wurde mir ins Gewissen geredet ich würde das Kind zu schnell wegschieben usw.

Sie kennt bis heute keine Schanz und keine Grenzen. Sie hat mich schon nach meiner veehptungsmethode gefragt und mir gesagt ich hätte ein kräftiges Hinterteil, sie hat es fertiggebracht ins Zimmer zu platzen als ich mich umzog usw. sie hatte dich noch nie bei Entdchuldigt.

Kind nr. 1 durfte oft am Wochenende bei ihr überbieten und weil das Kind die do sehr liebt habe ich dem auch immer statt gegeben.

Dann nach 4 Jahren kam Kind nr. 2 und ich entschloss mich diesmal alles nur meiner mütterlichen Intuition zu überlassen. Lie Geburt war ein Traum, ich stillte die ausschließlich und packte sie immer ins tragetuch oder pickte die bei Unruhe und Siege da, sie war rund um zufrieden. Sie weinte sehr selten und alles war wunderbar.

Leider verbrachte meine Kind nr. 1 zu dieser Zeit viel Zeit bei der Schwiegermutter da mein Mann den ganzen Tag arbeitete und ich im Wochenbett Fieber hatte. Damals hatte ich schon das Gefühl, dass das kleinere Kind ihr irgendwie egal sei und es viel mir schon sehr schwer mich mit 40 grad auf den Bringen zu halten und um ein kleines zu kümmern die rinzige die nach mir sah war meine Hebamme.

Und do ging es dann weiter Kind nr. 1 durfte ein ganzes Wochenende zu Oma und Kind nr. 2 wuchs heran und wollte auch dort hin. Bekam jedoch nur einen halben Vormittag bei Opa da Oma an diesem Tag rückengymnastik hatte und sich mittlerweile die restlichen Tage um die anderen zwei Enkel kümmert dass die andere Schwiegertochter ohne Probleme arbeiten gehen kann.

Mit den Jahren bemerkte ich immer mehr wie mich meine Schwiegermutter distanziert und voller Kälte behandelte, sie stichelte mich sogar sehr oft missbilligte meine Erziehung und kritisierte Kleinigkeiten vor der ganzen Familie, während die die andere Schwiegertochter überschwänglich lobte.

Was zuhause dann auch zu Streit mit meinem Mann führte. Offt war ich frustriert und verärgert mein Mann und ich lieben uns aber wenn wir uns streiten fallen oft auch Beleidigungen von beiden Seiten.

Ich hatte auch schon das Gespräch mit meiner Schwiegermutter gesucht und sie gefragt warum sie mich so behandle aber sie wollte mir keine Antwort geben.

Auch mein Mann hat ihr schon öfter gesagt er fände ihr Verhalten schrecklich und sie zerstöre such die Beziehung zu ihm.

Nichts half.

Ihre neuste Grenzüberschreitung war, dass die sich mit unserem Ersatzschlüssel in die Wohnung schlich und mich belauschte wie ich mit der großen gerade redete. Sie hatte gerade zu Abend gegessen und wollte ein paar Dinge abfingern die ich für einen Besuch vorbereitete, ich hatte ihr das nicht erlaubt und da kam meine Schwiegermutter auf einmal hinter mir hervor und fragte ob ich dem Kind nichts zu essen gebe.

Nun seit neustem musste ich erfahren, dass sie die große wenn sie am Wochenende bei ihr ist aushorcht indem sie dem Kind gezielt fragen stellt um an Informationen zu kommen.
Zb was sagen Mama und Papa wenn sie dich streiten.
Was sagt Mama über mich.

Ich finde das furchtbar das Kind ist 8 Jahre alt und gibt Situation fällig falsch wieder manche Gespräche versteht die nicht richtig und konstruiert sie fällig falsch.
So hatte sie ihr erzählt ich hätte meine Schwiegermutter misststück genannt, was so überhaupt nicht stimmt.

Ich finde das alles furchtbar sie hat diesmal mein Kind für ihre Zwecke missbraucht und meinem Kind gezeigt es solle seine Eltern verraten.

Nun will ich nicht mehr dass die große dort hin geht. Auch für meinen Mann ist diese Situation total belastend.
Ich würde das ganze sehr gerne meiner Schwiegermutter sagen ich weiß nur nicht wie ich das am besten machen soll.

Habt ihr irgendwelche Vorschläge wie ich so ein Gespräch führen kann?

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Schlüssel einkassieren. Treffen minimieren. Das Kind nicht mehr ohne einen Elternteil gehen lassen.

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Ich kann dir (leider) aus Erfahrung sagen, dass es sehr schwierig ist solche herrischen und übergriffigen Menschen auf Abstand zu halten, insbesondere wenns die schwiemu oder mutter ist.
Solche Menschen sind mur schwer zu ändern. Du hast ihr leider bei der Geburt des ersten Kindes sehr viel Raum gegeben, ebenso als euer 2. Kind kam. Die Gründe dafür verstehe ich natürlich, es soll kein Vorwurf sein.

Du kannst nur mit deinem Mann zu einem Gespräch bitten und ihr die Pistole auf die Brust setzen, offenbar hat bisher ja nic gefruchtet. Hört es nicht auf, sieht sie die Enkel nicht mehr und den Schlüssel würde ich ihr direkt abnehmen.

Du bist nicht allein mit dieser Situation. Wir hsben zwar (noch) kein gemeinsames Kind, aber es lief ganz ähnlich mit meinem Stiefsohn. Er wurde u.a. auch ausgehorcht (was wir machen, welchen Besuch wir hatten, was wir planen ob wir schlecht über sie reden usw), abgestufter von ihr uns anzulügen usw.

Es ist mehrfach eskaliert und irgendwann gabs einen Knall. Seither "geht es". Ich find es dennoch in virlen Situationen ätzend was da manchmal so kommt, aber ich bin inzwischen seht schlagfertig und abgebrüht geworden ohne mich zu genieren ihr auch aif Familienfeiern ins Wort zu fallen und sie zu maßregeln wenn sie sich mal wieder lautstark in unser Leben einmischt oder ihren Sohn (meinen Partner) schlecht macht wegen Dingen die für UNS kein Problem darstellen, aber halt für sie.

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Vielen Dank für die liebe Antwort

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Dein Mann hat ihr ja schon mehrfach Feedback gegeben ohne dass es geholfen hat. Ich bin - ebenfalls aus eigener Erfahrung - skeptisch ob ihr sie zu einem Sinneswandel bekommt. Wenn nicht hilft nur sich dem ganzen weniger oder nicht auszusetzen. Sprich reduzierter Kontakt und klares, unmittelbares Feedback.

Wichtig ist jetzt erst Mal das grosse Kind davor zu schützen dass es zwischen die Stühle gesetzt wird. Dh einer oder ihr beide seid dabei wenn das Kind bei Oma ist.
Und der Schlüssel gehört einkassiert wenn sie diesen Vertrauensbeweis missbraucht.

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Sorry dass ich das gerade etwas kritisch sehe, aber ihr habt ein viel größeres Problem als eure Schwiegermutter. Ihr übersehe völlig dass eure grosse wohl recht viele Dinge mitbekommt die sie nicht zuordnen kann. Sie gibt es nicht nur falsch wieder und schafft eine falsche Scheinrealität für Eure SM ! Das ist auch die Realität in der eure Tochter leben muss! Reisst euch zusammen und schaut erst mal dass eure Kinder

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Sorry zu früh verschickt. Dass eute Kinder keine Diskussionen mitbekommen die nicht für ihre Ohren gedacht sind oder kommuniziert offen und trägt Sorge dass sie euch verstehen. Ich denke dass die aushorchende Oma nur die halbe Wahrheit ist. Die Andere Hälfte ist ein verwirrter Kind mit Redebedarf!

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Das du noch das Gespräch suchen möchtest ist ja sehr lobenswert. Ich bin schon alleine vom Lesen wütend geworden und würde da eher mal eine klare Ansage machen, wie das in Zukunft laufen soll, wenn sie noch Teil eures Lebens bleiben möchte.
Das du und dein Mann euch beschimpft, wenn ihr streitet solltet ihr mal angehen. Eure Kinder sollten nicht lernen, dass man sich so streitet, wenn man sich liebt. Da habt ihr echt Vorbildfunktion!

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Sei dir bitte auch bewusst, was die ganze Situation eurem großen Kind antut. Ich spreche aus eigener Erfahrung mit einer manipulativen und einmischenden Mutter/Oma. Ein Kind zerreißt innerlich, weil es instinktiv sowohl Oma, als auch euch Eltern gefallen will. Wenn ihr dann mitteilt, was es Oma lieber nicht hätte sagen sollen, weil es jetzt Probleme gibt, kann dies schwer auf der Kinderseele lasten. Lasst das Kind bitte nicht mehr alleine dahin. Die Situation belastet eure eigene kleine Familie, vielleicht ist es besser die Distanz zur Oma zu suchen, damit sich deine Familie erholen kann und dein großes Kind lernt, Omas Verhalten zu hinterfragen. Deine SM beeinflusst negativ euer Kind und eure Familie, also hat sie das Privileg auf ihr Enkelkind fürs erste nicht mehr. Ein Argument von Großeltern ist dann, dass auch diese Rechte auf das Enkelkind haben, das stimmt nur in extremen Ausnahmefällen. Elternrecht geht vor Großelternrecht und greift nur in extrem seltenen Fällen. Ich musste mich damit bei meiner Mutter auseinandersetzen.
Meine Mutter hat manche Worte meinen Nichten (und auch mir als Kind) einfach in den Mund gelegt, obwohl diese nicht der Wahrheit entsprachen. Kam es dann raus, wurde das Kind als "Lügner" bezeichnet und dafür bestraft mit Ignoranz und Abwertung. Also falls euer Kind eine "Lüge" erzählt hat, hinterfragt, wie es dazu kommen konnte.

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Ich gebe dir da ganz und gar recht! Es ist eine ganz furchtbare Situation die meinen Mann und mich nun sehr belastet. Ich habe schon sehr mit mir gerungen nochmals erneut mit ihr die Aussprache zu suchen aber erheblich gesagt tendiere ich nun immer mehr dazu eine ganze Weile den Kontakt ab zu brechen und dann wirklich nur auf das geringste zu minimieren.
Ich suche nun immer häufiger das Gespräch zu meinem Kind um zu erfahren wie du etwas passieren konnte und es erspürte immer mehr, dass das was sie ihr da auch mit ihrer Fragerei angetan hatte nicht gut ist und erfand sich Geschichten um Dinge wieder zu kitten. Das arme Kind hatte ihr sogar gesagt dass ich wegen meiner Schwiegermutter sehr oft traurig sei und die deshalb Kur ungern zu festen einlade. Was ich nie gesagt hatte aber auch dies ist wieder Öl im Feuer.

Im Sommer hätten wir nun wieder einen gemeinsamen Familien Urlaub auch mit Schwager und Schwägerin ich möchte da auf keinen Fall hin und nun mischen sich such die wieder ein und bearbeiten meinen man.

Wenn keinerlei Entschuldigung oder Annäherung seitens der Schwiegermutter kommt. Ist es endgültig vorbei mit solchen Dingen. So leid es mir für die Kinder tut die diese Urlaube mit den Cousins und Cousinen immer genossen. Das wäre für mich ein furchtbares mertyrium ich schaffe das nicht

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Sei ehrlich zu deinem Kind. Sag, dass es dir zwar unangenehm ist, was vorgefallen ist, aber dein Kind nichts dafür kann. Du fragst es ja auch jetzt aus, denk da mal drüber nach. Mach klar, dass dies auch von deiner Seite her nicht gut ist und es dir leid tut, so könnte sich dein Kind dir gegenüber öffnen. Es steckt ja schon ziemlich tief drin. Ihr lernt als Familie daraus gemeinsam, wie ihr damit umgehen solltet. Es ist nicht richtig von der Oma soetwas zu tun, sag das ruhig, dass sie dein Kind in eine doofe Situation brachte (die kindliche Wortwahl zeigt deinem Kind, dass du es ernst nimmst). Das zeigt deinem Kind, dass du nicht sauer oder enttäuscht deinem Kind gegenüber bist, sondern nur Oma gegenüber. Mach deutlich, dass dein Kind keinerlei Schuld trägt. Das kann schon mal erleichternd wirken.
Zudem ist dein Kind alt genug gewisse Dinge zu verstehen (auch wenn das manche hier bezweifeln), erklär die Lage wahrheitsgetreu und warum solch ein Urlaub nicht gut wäre, auch wenn die Urlaubsgegend schön wäre, die Gesellschaft wäre problematisch. Meiner Großen haben wir offen und ehrlich mit 5 Jahren erklärt, was los ist zwischen Oma und uns (sie hatte danach gefragt, weil ihre (hirngewaschenen) Cousinen sie zur Oma drängen wollten), sie hat es verstanden. Hab auch klar gemacht, dass es etwas zwischen uns Erwachsenen ist und nicht zwischen ihr und Oma, damit sie nicht denkt, dass von ihr etwas erwartet wird, sie dürfte zur Oma gehen, wenn sie es aus freien Stücken will. Sie hat Oma dann noch einmal getroffen und im Nachhinein selbst gemerkt, was da komisch und auch unangenehm an ihr war (die Fragerei, das Wort im Mund rumdrehen das Bestechen mit materiellen Dingen).
Was deinen Mann angeht: Meine Geschwister wollten mich auch überreden, dann habe ich gesagt, wie die Lage unsererseits ist und was vorgefallen ist, das meiste wussten sie nämlich nicht, da meine Mutter dies natürlich verschwieg. Pseudoargumente wie "sie ist doch deine Mutter" kamen. Ich sollte alleine für meine bloße Existenz dankbar sein. Ich antwortete irgendwann, dass sie mich ja nicht hätte bekommen müssen und Ruhe war. Gegenseitiger Respekt gehört in eine gesunde Familie. Ihr habt es ja lange versucht zu kitten, irgendwann reicht es aber, wenn sich nichts ändert. Meiner Mutter haben wir dreimal die Chance gegeben etwas zu ändern, jedes mal hielt es nur wenige Wochen. Als sie sich sicher war, wurde sie wieder die alte und wir haben dann den endgültigen Schlussstrich gezogen. Dies bedeutete, dass meine Geschwister gegen mich aufgebracht wurden, mittlerweile ist es mir egal, denn die Zeit hat bereits gezeigt, dass ihre Entscheidung zu meiner Mutter zu halten, schlecht war. Mein Bruder hatte ein einsehen, meine Schwester nicht, sie ist am Eheaus mit Burbout und ihre Kinder sind psychisch labil. Denk darüber nach, wie es weiter gehen würde, würdet ihr nichts ändern. Das hat uns die Entscheidung für einen Kontaktabbruch zwar nicht leicht gemacht, jedoch ein wenig erleichtert.
Ich wünsche deiner Familie viel Kraft durch diese Zeit!