Kind ist Eifersüchtig auf mich, was kann ich tun

Die Tochter meines Freundes ist 11 Jahre, wird bald 12 und ist Eifersüchtig auf mich. Wenn wir z.B alle zusammen im Wohnzimmer sitzen ist sie nur am handy und beschäftigt sich viel lieber damit als wie mit Papa, sie legt es keine Sekunde weg auch wenn man es ihr sagt. Wenn ihr Papa dann neben mir sitzt und mich mal in den Arm nimmt wird sie total Eifersüchtig. Sie wird Eifersüchtig weil wir zusammen im Bett schlafen. Wenn er neben mir sitzt hält ich schon Abstand und lehne es ab damit sie nicht Eifersüchtig wird. Wenn wir sie von zu Hause abholen ist sie Eifersüchtig weil sie hinten sitzen muss, sie will dann aber das ich hinten sitze, kann ich nicht weil mir dann schlecht wird. Jetzt dreht sie es neuerdings so rum und behauptet das ich auf SIE Eifersüchtig bin und heult jedesmal wenn ihr Papa mit ihr redet. Ich versteh nicht wieso sie so etwas sagt denn ich bin absolut nicht Eifersüchtig auf ein Kind. Sie möchte immer genau das was ich habe, mache oder möchte. Ich gebe ihr wirklich viel, helfe ihr, spendier ihr manchmal was usw. Als ich mit einer Freundin Inliner gefahren bin musste ich sie mit nehmen weil sie so Theater gemacht und rumgeheult hat. Ich bin mit einer Freundin ausgeritten und musste sie dann mit nehmen weil sie rumgeheult hat und dann möchte sie mir erzählen das ich eifersüchtig auf sie bin. Ich verstehe es einfach nicht

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Wieso zur Hölle, gibst du dir einen Konkurrenzkampf mit einem KIND?

Ich würde mich gar nicht erst so aufregen.
Gehe normal mit ihr um und verstell dich nicht, nur weil ihr was nicht gefallen könnte.
Sie ist ein Pubertäres Kind, da wird es immer wieder Dinge geben die ihr nicht gefallen. Sich jetzt auf ihre spielchen einzulassen, treibt es nur in die falsche Richtung.

Sprich mit dem Vater drüber und schaut das ihr zusammen klar kommt.

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Gebe dir völlig Recht 👍🏼

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Hallo
Wieso mußt du sie mitnehmen?

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Zunächst einmal könntest du anfangen ein bisschen Verständnis für das Kind aufzubringen. Warum musst du überhaupt da sein, wenn sie den Papa besucht? Wie oft kommt sie denn? Sieht sie ihren Papa vielleicht nur alle 2 Wochen? Oder wie oft ist sie bei euch? Könntest du nicht die Hälfte der Zeit zu dir nach Hause gehen? Oder wohnst du mit ihrem Papa zusammen?

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Eine Zwölfjährige, die sich aufführt wie eine 5jährige im besten Trotzalter? Verständnis gerne, aber alle Marotten mitmachen sicher nicht. Und warum soll sie sich in Luft auflösen, sie hat nunmal eine Beziehung mit dem Mann.

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Sie soll sich nicht in Luft auflösen, aber sie kann dem Kind auch etwas Exklusivzeit mit ihrem Vater gönnen, wenn sie eh nur wenig sehen kann. Muss ja nicht die ganze Zeit sein, aber doch wenigstens einen von zwei Tagen.
Und das Kind muss die neue Partnerin nicht mögen. Es ist sicher schwer für das Mädchen. Versetz dich bitte mal in ihre Lage: Bestimmt wünscht sie sich wie jedes Kind, dass ihre Eltern wieder zusammen kommen. Und das funktioniert aber nicht. Und dann ist da diese neue Frau, wegen der es - aus Kindersicht zumindest- nicht funktioniert. Das Kibd denkt, der Papa hat die neue Frau lieber als mich und Mama.
Man weiß ja auch nicht, wie die Mutter des Kindes dazu steht. Wurde sie vom Mann verlassen? Wollte sie selber die Trennung?

Ich kann dir aus der anderen Perspektive berichten: Mein Kind hat auch sehr zu kämpfen mit der neuen Partnerin des Papas, obwohl ICH mich vom Papa getrennt habe und das schon vor Jahren. Trotzdem wünscht mein Kind sich, dass wir wieder zusammen wohnen und die „ Neue“ am besten verschwinden soll. Und ich tu wirklich alles dass mein Kind merkt, dass ich die neue ganz gerne mag und kein Problem mit ihr hab. Und vor allen Dingen würde ich auch ohne sie mit meinem Ex nicht wieder zusammen kommen.
Aber es sind einfach Kinder, die sich wünschen, ihre Eltern wären zusammen.

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Das muss Dein Freund klären, dass es so nicht geht, sie ist keine 5 mehr. Überall mitschleppen würde ich sie sicher nicht. Mal mit ihr Eis essen gehen, wenn sie normal ist, gerne, aber ihr zu Willen sein, weil sie rumheult? Never.
Kann das sein, dass Du auch noch sehr jung bist, dass so ein Eifersuchtskonkurrenzkampf entstehen kann? Du brauchst den nur nicht mitmachen und Dich nicht ständig rechtfertigen.

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Wieso nennst du dich "Die junge Mutti" ?

Das mit dem jung glaube ich.

Wie oft sieht sie ihren Vater?
Warum nimmst du sie überallhin mit, wenn sie rumheult? Holst du sie dann extra von zu Hause ab dafür?

Du spielst ein Spiel mit, dass du auf diese Art nur verlieren kannst. Der Vater soll mal ernsthaft mit seiner Tochter reden.

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"ist sie nur am handy und beschäftigt sich viel lieber damit als wie mit Papa, sie legt es keine Sekunde weg auch wenn man es ihr sagt." --> nun gut, hier müsste in erster Linie der Vater ansetzen. Er ist der Erwachsene und hat die Regeln aufzustellen und seine Tochter zu erziehen. Je nachdem wie lange ihr schon zusammen seid oder sogar zusammen wohnt solltest du dich ebenfalls erzieherisch einbringen.

In dem du ihre Wünsche erfüllst weil sie heult bestätigst du sie ja darin, dass ihr Vorgehen richtig ist. Kind heult, Frau springt. Den Spiess würde ich umdrehen. Ihr müsst euch zusammensetzen und reden. Was genau ist ihr Problem? Warum heult sie? Was genau möchte sie? Ich würde sie, wenn, mitnehmen als Belohnung. Wenn sie sich mal gut benimmt oder gut mitmacht darf sie als Belohnung mit dir ausreiten kommen. Oder wenn sie z.B. ihr Zimmer aufräumt, ihre Hausaufgaben pünktlich und ohne maulen erledigt darf sie mit dir und einer Freundin mitkommen zum shoppen.

Und wenn du sagst, das sie auch alles will, was du hast deutet das für mich eher daraufhin, dass sie dich bewundert und so sein möchte wie du. Sonst fände sie ja alles doof was du machst oder trägst.

Ganz wichtig ist einfach, dass du und der Vater am gleichen Strang zieht. Am besten besprecht ihr euch vorab, was ihr ändern möchtet resp. was das Ziel ist und dann erstellt ihr Massnahmen. Diese besprecht ihr dann gemeinsam mit der Tochter. Nochmal, sie ist 12 nicht 5! Sie kann sehr wohl verstehen was Regeln und Massnahmen sind. Auch ist sie inzwischen alt genug zu verstehen, dass Mama und Papa nicht mehr zusammen sind und jeder ein eigenes Leben hat.

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Wie sind schon 2 Jahre zusammen. Ich bin oft weg geblieben wenn das Kind da war aber sie möchte das garnicht. Sie möchte das ich da bin wenn sie bei ihrem Papa ist, bin ich mal nicht da weil ich mit Freunden unterwegs bin bombardiert sie mich mit WhatsApp Nachrichten das ich nach Hause kommen soll, sie möchte mit mir spielen usw. Ihre Mutter kümmert sich nicht um ihr Kind, macht nur Partys. Sie hat meinen Freund mehrfach betrogen woraufhin sie sich scheiden lassen haben. Sie akzeptiert mich voll und ganz. Sie sagt mir ständig das sie mich liebt, liebt hat usw.

Und ich musste sie mitschleppen weil Papa da nachgegeben hat, fängt sie erstmal an zu heulen weil ich irgendwas mit Freunden mache, will sie immer mit dabei sein. Ich sagte ihr schon so oft das sie doch auch mal was mit Papa alleine machen könnte aber sie möchte immer nur mit uns zusammen etwas machen. Reiten kann ich nur an den Wochenenden gehen, mach ich aber kaum noch weil sie dann so Theater macht und auch will und auf dem Stress habe ich keine lust mehr

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Sie hat Regeln an die sie sich halten soll aber ich habe keine lust mehr ihr ständig was zu sagen wenn sie so wieos nicht hört, immer höre ich nur


Ja gleich, mache ich gleich, gleich... Und es tut sich nichts. Beim Vater macht sie das auch oft wo ich sagte das er sich da vielleicht mal mehr durchsetzen sollte was ja dann auch klappt aber wenn ich jedesmal dieses blöde "ja gleich höre" und es gefühlte stunden dauert bist was passiert habe ich keine lust noch irgendwas zu sagen. Ich habe den Spieß schonmal umgedreht und auch immer "ja gleich, gleich" gesagt wenn sie etwas von mir wollte und sie fand es richtig richtig scheisse aber hat sie draus gelernt, nein. Sie macht es trotzdem immer wieder.

Mein Partner und ich haben für uns selber auch nur das Wochenende, er arbeitet viel, ich arbeite viel, teilweise bis 22 Uhr weil ich Altenpflegerin bin.

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Klingt, als würde sie bei dir Grenzen testen. Grenzen, die sie BRAUCHT, um sich frei zu fühlen.

Ohne Grenzen fehlt meinem Kind der Halt.
Meine braucht klare Regeln, dann blüht sie auf. Innerhalb des abgesteckten Bereichs ist sie frei, kreativ und alles.

Muss sie aber jedes Mal selbst aufs Neue austesten, wo sicheres Gebiet, wo Sumpf, wo Wald etc. dann stresst sie das, macht unsicher.

Sie sucht deine Nähe, weil du ihr Nähe gibst.
Sie hat Angst dich zu verlieren, weil sie das, sonst so nicht kennt.

"Hast du mich auch dann noch lieb, wenn ich Mist baue?"
Das ist auch eine Form von Aufmerksamkeit.
Liebst du mich so sehr, dass du mir Grenzen gibst, dass du mich vor mir selbst beschützst?
Stehst du auch zu mir, wenn ich nicht funktioniere?

Das sind Kämpfe, die Kinder eigentlich mit den Eltern austragen.
Wenn die Mutter emotional nicht so präsent ist und der Papa schnell nachgibt (ist ja für den Moment einfacher und du badest die Folgen aus) , dann reibt sie sich mit dir.


Diese Platzsuche hat meine mit mir hin und wieder mal.
Nach Entwicklungsschüben sucht sie immer wieder neu ihren Platz. Wer ist stärker? Kann ich sie noch tragen (früher wörtlich, jetzt emotional) ? Bin ich als Mutter noch stark genug?

Jetzt in der Pubertät sucht sie sehr viel mehr Eigenverantwortung und Freiheiten.
Zeitgleich sucht sie selbst aber auch aktiv nach Regeln, Sicherheit, beschützt werden, noch nicht die volle Verantwortung

.... sie will ... weil sie nicht kann .... es können will ... frustriert ist .... und braucht Stabilität.

Kürzlich hat sie etwas sooo unbedingt wollen. Ich war skeptisch, wollte aber auch ein Stück weit "meine Ruhe" (nur vor dem Thema, nicht vor ihr!) . Dann fragt sie doch ganz entsetzt, warum ich ihr das erlaube. Sie will es zwar, überfordert sie noch und sie brauchte von mir ein klares nein, damit sie sich damit nicht so überfordert fühlt.
Dass ich ihr das erlauben würde, verunsicherte sie.
Wir haben dann in Ruhe drüber gesprochen und Freiheiten neu angepasst.
Sie fühlt sich frei, wenn sie noch nicht die volle Verantwortung für die gesamte Freiheit hat.


Zuerst würde ich mit dem Vater/deinem Partner sprechen.
Wie stellt er sich die Zeit vor?
Kann er sich aktiver einbringen? Als Vater präsenter sein?
Damit meine ich als Erwachsener stabil, auch selbst aktiv Zeit mit ihr verbringen wollen, ihr zeigen, dass sie nicht einfach nur da ist! Sondern auch von sich aus aktiv Dinge mit ihr unternehmen wollen. Ihr zeigen, dass er Interesse hat, an dem was sie tut.

Er muss ja nicht gleich in alle Bereiche reinschwappen.
Aber von sich aus die Initiative ergreifen und zeigen: hier bin ich, ich steh dazu.

Auch wenn sie die ersten Wochen/Monate erst mal ablehnt. (es könnte ja nur ein einmaliges Interesse sein, weil die Freundin vom Papa das so will).

Der Kampf auf dem Sofa: ist sie wirklich eifersüchtig oder fordert sie ihren Papa zu einer Positionierung heraus? Papa, jetzt tu doch was?! Hier bin ich.

Bei dir scheinen eher Reaktionen zu kommen.
Sie mitnehmen usw. Darauf kann sie reagieren, weil es Reaktionen gibt.

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In dem Alter ist es sicher sehr schwierig.
Ich weiß ja nicht, wie lange ihr schon zusammen seid und ob es sich erst so entwickelt hat, als sie die Pubertät erreicht hat oder ob du innerhalb der Pubertät dazu gekommen bist.
Oder wie lange die Eltern schon getrennt sind (viele Kinder haben die Hoffnung, dass ihre Eltern doch wieder zusammen kommen, wenn sie die neuen Partner verekeln).

Zunächst solltet ihr, dein Freund und du euch absolut einig sein, wie ihr vorgeht, damit ihr immer an einem Strang zieht.

Ihr solltet versuchen, Regelungen zu finden und diese auch immer durchziehen, also kein "mal so-mal so".
Und eine könnte lauten: Ich treffe mich allein mit meinen Freundinnen, das ist meine Zeit für mich.

Überlegt euch was.
Und dann würde ich ein Gespräch zu dritt führen. Ihr klipp und klar sagen, dass ihr nun zusammen seid, dass ihr sie auch gern mögt, dass ihr Vater auch immer ihr Vater bleiben wird...sowas

Dass sie eifersüchtig ist und sie entsprechend verhält, kann ich allerdings bei dem Alter verstehen. Sie empfindet dich evtl. als Eindringling, denn es ist ein großer Unterschied, ob man ein Pubertier in einer neuen Beziehung hat oder ob es die eigenen Elternpaare sind (und auch die haben mit der Pubertät zu kämpfen #rofl).

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Sie weiß das ihre Eltern nicht mehr zusammen kommen werden, dafür ist viel zuviel passiert. Er hat seit 2 Jahren mich, ihre Mutter hat seit 2 Jahren ihren neuen Partner. Ich kenne sie seit sie 9 Jahre alt ist, als sie 10 war, sind wir zusammen gekommen. Sie hat mich direkt akzeptiert

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Das hört sich doch dann aber ganz gut an, finde ich.
Es klingt, als würde jetzt die Pubertät einfach ein großer Auslöser sein.
Das grenzt in meinen Augen das Problem ein, zeigt auch , dass die Ursache im Kind liegt, in der Pubertät ;-)
Vielleicht ist ihr Eifersuchtsverhalten eine Ausdrucksweise der Zickigkeit der Pubertät und hat eben mit dir gar nicht so viel persönlich zu tun, das meine ich.

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Ich finde Du solltest Se ganz normal behandeln und ihr dies auch sagen wen Du etwas daneben findest oder das Gespräch suchen und dies freundlich.
Sie kommt in die Pubertät und da ist es auch für Eltern nicht einfach,die nächsten Jahre können genauso laufen.
So kann es eben sein mit Kindern.
Was mir absolut fehlt ist der Vater!
Er sollte mit dem Kind was unternehmen und das Gespräch suchen und sein Kind nicht mit 12 am Handy „verdummen“ lassen.
Was macht er mit ihr?