Mutter hat mich mit 5 Jahren verlassen um mit neuer Liebe auszuwandern

So ich erzähle mal kurz meine Geschichte.

Meine Mutter hat sich damals von meinem Vater getrennt und hat einen neuen Mann kennengelernt, mit dem sie bis heute glücklich verheiratet ist.

Wir lebten damals in RU und er war deutscher und ist mit ihm also mit nach DE.

Keiner kann mir genau sagen ob ich 3, 4 oder 5 Jahre alt war, als sie wegging. Jedenfalls weiß ich dass ich mit 7 Jahren dann auch nach DE geholt wurde. Ich erinnere mich auch kaum an meine Kindheit! Ich weiß nur noch die Einschulung...

Jedenfalls nahm ich das alles so hin, immerhin bin ich ja seit 20 Jahren hier.

Jetzt aber, wo ich meine Kinder sehe, kann ich es mir nichtmal vorstellen ohne sie ein Wochenende im Spa zu verbringen- nein! Omg da würde ich lieber zu Hause bleiben mit den beiden, egal wie sehr sie mir auf die Nerven gehen.

Seit etwas längerer Zeit mache ich mir so meine Gedanken! Wie kann man sein Kind alleine lassen um mit einem anderen Mann durchzubrennen??? Und dann auch so lange!?

OK sie hat mich einmal im Jahr besucht gehabt und schließlich geholt. Sie meinte auch dass sie mich direkt mitnehmen wollte, aber mein Vater es nicht zugelassen hat und ohne Einverständnis durfte ich das Land nicht verlassen. Meine Großeltern aus RU, zu denen ich den Kontakt Pflege, sagen dass sie mich NICHT gleich mitnehmen wollte...

Alle Geschichten sind von Partei zu Partei ganz anders und ich weiß nicht wem ich trauen soll! Es nervt und belastet mich unglaublich.. Einer von beiden Lügt und ich weiß nicht wer!!!!!!

Achja als meine Mutter mich damals abholte, war sie für mich fremd... Für immer bis heute.

Der Ur-instinkt ist kaputt gegangen.

Sie sagt immer das sei das beste was sie hätte machen können, da sie keine Zukunft mehr hatte in dem Land und dass es ihre beste Entscheidung war in ihrem Leben.. Auf meine Kosten. Einer seit hat sie recht, ich habe hier mehr Möglichkeiten und lebe in einem sicheren Staat, andererseits habe ich keine Bindung mehr zu meiner Mutter.

Ich weiß auch garnicht was ich mit diesem Post bezwecken will...

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*Einer von beiden Lügt und ich weiß nicht wer!!!!!!*

Meistens kann man davon ausgehen, dass keine die rein rationale Wahrheit sagt, weil jeder es immer aus seiner Sicht darstellt, was aber nicht unbedingt wirklich sachlich ist.

Also such nicht nach der wirklichen Wahrheit. Es ist sinnlos.

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Du steckst nicht in dem Leben, in dem deine Mutter damals steckte! Nur weil du nicht nachvollziehen kannst, wie sie sich verlassen konnte, bedeutet es nicht, dass das für jeden gilt. Du weißt nicht, wie sie gelitten hat, was genau dahinter steckte, das wirst du vermutlich auch niemals erfahren.

Das du darunter leidest, was in deiner Kindheit passiert ist, ist nachvollziehbar. Für mich persönlich allerdings auch nur in Grenzen. Wenn ich etwas nicht ändern kann, brauche ich mich nicht mehr hineinsteigern, das hilft mir nicht weiter also lasse ich es.

Dass sie dich als 7jährige geholt hat zeigt ja, dass sie dich durchaus bei sich haben wollte. Wenn es davon vielleicht eine Phase gegeben hat, in der sie "nur weg" wollte, ihr Leben nicht mehr ertragen hat so ist das für mich etwas, was ich ihr zugestehe, denn jeder soll als erstes in seinem eigenen Leben glücklich werden.

Du sagst, die beste Entscheidung in ihrem Leben ging auf deine Kosten. Das ist aber im Endeffekt dein Problem. Ich kann leider niemandem zu einer Therapie raten, da ich von Therapien nichts halte. Aber vielleicht wäre das was für dich? Vielleicht musst du ein Trauma aufarbeiten?

LG H. #klee

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Wow, also diese Ansicht finde ich schon ziemlich krass.

Zu sagen es sei ihr Problem, weil es sie verletzt hat was ihre Mutter tat ist schon ziemlich seltsam.
Ja nur sie persönlich kann es aufarbeiten und versuchen damit klar zu kommen. Dabei kann ihr niemand helfen.
Jedoch finde ich schon, dass die Mutter einsehen sollte dass sie einen Fehler gemacht hat. Sie hat ihr Kind Leiden lassen um selbst glücklich zu sein.

Ja keiner weiß den genauen Grund weshalb sie es so gemacht hat und es ist eh zu spät.

Aber ich bin der Meinung, dass man keine Kinder in die Welt setzt um sie dann zu verlassen wenn sie einen brauchen.

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Aber es IST doch nun einmal ihr Problem! Nur sie selbst kann daran arbeiten, zumindest den Rest ihres Lebens glücklich zu verbringen. Sie hat selbst Kinder, eine eigene Familie, kann dadurch vielleicht noch weniger nachvollziehen, was ihre Mutter ihr angetan hat, weil SIE selbst nie so handeln würde aus ihrer jetzigen Sicht! Aber sie muss doch verstehen, dass ihre Mutter ein eigenständiger Mensch ist, der eigene Entscheidungen auf ganz anderen Grundlagen getroffen hat!
Ich bin dankbar, dass ich die Gabe habe, negative Erfahrungen und Erlebnisse als genau das zu verbuchen, diese mich aber nicht dazu bringen, ewig über Ungesagtes und nicht Gewusstes zu grübeln. Ich kann TROTZDEM sehr glücklich sein. Die Vergangenheit ändert sich nicht, ich bin die Einzige, die dafür verantwortlich ist, wie mein Leben (ab einem bestimmten Punkt) verläuft. Und da werde ich einen Teufel nun und mir mein Leben selbst versauen, in dem ich jammere und lamentiere was mir alles schon Schlimmes passiert ist...

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Hallo, ich kann gut nachvollziehen wie es dir geht.

So ähnlich habe ich es auch erlebt.

Meine Mutter ist 2 Wochen nachdem sie mich bekam, nach Deutschland ausgereist um zu arbeiten.
Ich wurde in der Zeit von meiner Oma und verschiedenen Nannys betreut.

Bis ich 5 war, habe ich meine Mutter höchstens zu Weihnachten gesehen, sonst gab es Päckchen und grußkarten.
Meinen Vater habe ich das letzte Mal gesehen als ich 3 Jahre alt war. Verständlicherweise kann ich mich daran aber nicht erinnern und habe nur Fotos.

Mit 5 bin ich dann nach Deutschland gekommen, weil meine Oma sich nicht mehr um mich kümmern konnte. Es war sehr verwirrend, ein fremdes Land, ich verstand kein Wort und es war auch so viel anders als zuhause.

Ich lernte jedoch sehr schnell die Sprache, Akzent frei und passte mich an.

Zu meiner Mutter habe ich bis heute noch keine richtige Bindung, was sie aus irgendeinem Grund wirklich wundert.
Klar, ich liebe meine Mutter, ich habe mich jahrelang um sie gekümmert... Aber" das ist ja schließlich meine Mutter, das macht man so"🤷‍♀️

Das ich sehr verletzt bin durch ihr Verhalten und es bis heute nicht nachvollziehen kann, weiß sie. Sie sagt es war nötig da Geld verdient werden musste.
Viel ändern kann man jetzt nicht mehr.
Wir leben normal miteinander, nicht verhasst aber auch nicht so liebevoll wie die typische Mutterkind Konstellation.

Um das zu können, hat mir eine Therapie sehr geholfen.
Vielleicht wäre das auch etwas für Dich?

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Hey

Meine Mutter hat damals meine Geschwister verlassen, ich bin zu dem Zeitpunkt schon ausgezogen und hatte ein eigenes Kind (18 und Alleinerziehend) .
Meine Schwestern waren 8 Jahre rum, Weiss nicht mehr genau.
Boh ich hab meine Mutter gehasst dafür, ich konnte es nicht verstehen wie sie meine Geschwister bei meinem Stiefvater lassen konnte, der übrigens nichtmal deren leiblicher Vater ist. Der leibliche wollte nichts von beiden wissen.

Meine Mutter kümmerte sich selten bis garnicht um sie und den Rest der Kinder.
Meine anderen 3 Geschwister sind in eine wg gezogen. Die waren teilweise noch nichtmal volljährig, mussten aber aus dem Haus wegen meinem Stiefvater.
Der wollte nur die 2 kleinen. Es waren auch Spannungen da..

Boh ich war echt sauer auf die Frau und hatte so einen Hass...

Die Spannung zwischen uns 4 Geschwister und meinem Stiefvater haben sich zum Glück entspannt und er hat uns auf die Beine geholfen. Die zwei wo bei ihm gewohnt haben bzw immer noch wohnen, haben ihre Schule gemacht und sind nun in Ausbildung.

Wir anderen haben inzwischen auch eine Ausbildung und eigene Familien.

Im Nachhinein denke ich so oft, zum Glück... Zum Glück ist alles so passiert.
Was wir nicht wussten und erst viiiieeel später im Nachhinein erfahren haben, meine Mutter ist schwer Psychisch krank. Zudem kamen Alkohol Probleme und war tagelang irgendwo anders.

Ich denke alles hat seine Gründe, manchmal muss man irgendwo das positive aus dem ganzen Mist ziehen. Auch wenn es nicht viel ist.
Ich weiß wie schwer das ist damit abzuhacken, meinen 2 kleinen merkt man es auch an, obwohl die beiden schon bald 21 jahre alt werden.

Such nicht nach dem warum sondern bleib im hier und jetzt 💕

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Hallo!

Ich weiß wie du dich fühlst. Meine Mutter hat mich zwar nicht verlassen, aber vernachlässigt, nur um mit ihren Mackern zusammen zusein. Ich bekam selten etwas zum Geburtstag, Ostern wurde vergessen und Weihnachten sowieso. Von Liebe und generellen Interesse ganz zu schweigen. Ich habe sehr sehr viele Jahre gebraucht um dieses Thema für mich zu verarbeiten. Ich habe es auch lange totgeschwiegen. Mir haben viele Gespräche mit meinem Mann geholfen. Er konnte zwar nicht viel dazu sagen, aber allein, dass ich es loswerden konnte und gelernt habe darüber zu reden, hat mir geholfen. Er ist aber trotzdem der Meinung, dass ich eine Therapie benötige. Aufgeploppt ist das Thema erstmal so richtig, als ich selbst Mutter geworden bin, da erst habe ich für mich selbst festgestellt in wie weit ich vernachlässigt, ja sogar misshandelt worden bin. Für mich ist es unvorstellbar sowas meinen Kindern anzutun. Das was meine Mutter mir nicht gegeben hat, kann ich selbst jedoch meinen Kindern geben. Man kann es also besser machen, wenn man sich und die Vergangenheit selbst reflektiert. Das Verhältnis wird nicht besser werden (ich habe den Kontakt komplett abgebrochen und lebe seit 10 Jahren gut damit), jedoch kann man daran arbeiten, sich selbst besser zu fühlen.

Alles Gute!

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Vielleicht hilft es dir wenn ich dir die rechtliche Seite sage. Das russ. Recht kennt kein alleiniges Sorgerecht. Das gibt es nur, wenn es einem entzogen wurde durch ein Gericht. Ansonsten haben beide Elternteile das Sorgerecht automatisch.
Um nach Deutschland zu kommen hätte dein Vater zustimmen müssen. Schriftlich und am besten beim Notar.
Ansonsten kann mein Kind einfach so legal von Russland nach Deutschland bringen.
Ich hoffe es hilft dir weiter, denn ich denke, deine Mutter hat recht.
Wahrscheinlich konnte sie irgendwann deinen Vater weichklopfen doch gehen zu lassen. Wer weiß... unüblich ist ein Geldfluss auch nicht.
Und glaube mir, dein Fall ist kein Einzelfall. Passiert schon immer so und ist aktuell immer noch so. Aus Russland nach Deutschland Legal einzuwandern geht nur mit Dt. Partner oder du. Kind oder einer Menge Geld im Gepäck.

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Keiner kann mir genau sagen ob ich 3, 4 oder 5 Jahre alt war, als sie wegging. Das kann ich mir schon mal nicht vorstellen. Glaube ich nicht. Das dein Vater dich nicht ausgerückt hat, glaube ich eher. Aus welchem Grund auch immer. Das wissen nur die beiden. Sie hat dich nachgeholt. Wahrscheinlich um dir eine bessere Zukunft zu geben.

Omg da würde ich lieber zu Hause bleiben mit den beiden, egal wie sehr sie mir auf die Nerven gehen..... Totaler Quatsch, Frau ist keine schlechte Mutter bloß weil sie ihre Kinder mal alleine lässt.

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Hey

Ich bin auch ca 4 jahre, ab geburt, bei meiner tante, schwester meiner mutter, und meiner grossmutter, mutter meiner mutter, aufgewachsen. Mich hat es nie gestört. Ich hatte dort eine mega schöne kindheit, wirklich. Wenn meine eltern urlaub hatten kamen sie aus der CH nach MK. Ich war dann in der zeit bei ihnen. Heute weiss ich von meiner mutter, dass sie damals überfordert war, ich war das dritte kind von drei. Für sie war es zu viel, in einem fremden land drei kleine kinder, konnte die sprache nicht. Mein papa war von 05.00bis abends 19.00 weg.
Daher hat sie dann diese entscheidung getroffen. Es war nicht leicht für sie, aber sie sagte, sie wusste immer, dass sie mir momentan sowieso nicht das geben kann was ich als baby, und kleinkind brauche.
Ich hatte wirklich eine schöne kindheit, ich hinterfrage auch nichts. Das was ich wissen wollte, nähmlich das warum, hat sie mir beantwortet. Mir erzählen auch viele etwas anderes, aber da hab ich klar stopp gesagt, da ich finde, dass niemand in der haut meiner mutter gesteckt hat, also kann auch niemand anders etwas dazu sagen.

Glg alyal

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Also, wenn da etwas ist, dass angeschaut und aufgearbeitet werden möchte und ständig an der Oberfläche kratzt und dich nicht los lässt, dann empfehle ich dir eine Therapie zu machen.
Nur du kannst den Leidensdruck ermessen, den du verspürst.

Generell möchte ich dir aber einige Blickwinkel zum Thema dalassen. Sie sollen keine Entschuldigung sein oder dergleichen, sondern nur mal auch eine Sichtweise aus der Vogelperspektive... vielleicht hilft es dir weiter.

Ich kann verstehen, dass dich alles noch heute sehr mitnimmt, gerade, wenn man selber Kinder bekommt und dann als Mutter nochmal ganz anders über das Thema schaut. Auch ich würde meine Tochter niemals zurück lassen. Aber das sage ich, weil ich mir leisten kann das zu sagen und in einem Land lebe, das ziemlich wohlhabend ist, wenn man das so vergleichen mag. Wir haben 2020 in deutschland, nicht 19xx in Russland oder sonst wo. Das Leben heute ist ein ganz anderes. Heute trennst du dich von deinem Partner und wenn es nicht anders geht bekommt du Unterstützung vom Amt. Die Möglichkeiten, die wir heute haben, sind ja nicht immer so gewesen. Damals war eine völlig andere Zeit. Wenn man nichts zu essen hatte, hatte man nichts zu essen. Da kam keiner mit Geld und hat es den Familien oder den Frauen wohlwollend gegeben. Da musste man schauen, wie man die hungrigen Mäuler füttern konnte. Zum Teil haben unsere Eltern noch die Hungersnot kennengelernt. Meine eigene Mutter aß tagelang nichts, damit wir was zu essen hatten. Sie arbeitete von früh bis spät, damit wir ein Dach über den Kopf hatten und ich bin bj 1984... damals blieb ihr auch nichts anderes übrig, als uns bei unseren Großeltern zu lassen und nach Deutschland zu kommen, wo es Arbeit gab und gut bezahlt wurde.
Es war für uns alle keine leichte Zeit. Auch für meine Eltern nicht.

Ich möchte unsere Situation nicht mit dir vergleichen. Jeder hat seine eigene Biografie. Auch unsere Eltern. Ich kann nicht wissen, ob sich deine Mutter einfach aus dem Staub gemacht hat, um bei einem anderen Mann zu leben oder welche Motive sie getrieben haben, ihr Kind zurück zu lassen. Für dich war es nicht einfach, dass darf man nicht außer acht lassen. Aber deine Mutter hat dich geholt. Auch das ist wichtig. Manchmal ist man so in seinem Tunnel gefangen, dass man oftmals auch Dinge übersieht oder sie aus Wut und Enttäuschung manchmal auch nicht sehen möchte.
Wie wir heute unsere Kinder behandeln, kann man zum Teil auch nicht mit früher vergleichen. Durchaus gab es Umstände, die wir heute überhaupt nicht mehr nachvollziehen können, weil wir glücklicherweise doch viele Annehmlichkeiten genießen, die es früher nicht gab. Da hat keiner Rücksicht darauf genommen, ob man ein Kind zu versorgen und zu betreuen hatte. Da galt oft, wenn du nicht arbeitest, bekommst du kein Geld. Kind hin oder her. Das kann man sich zum Teil heute überhaupt nicht vorstellen.

Wie gesagt. Ich möchte dein Leid weder schmälern, noch das Verhalten deiner Mutter rechtfertigen. Nur du kannst wissen, wie du weiter vorgeben möchtest.
Nur du kannst ermessen, ob deine Mutter bemüht um dich war oder sich auch hier nicht gescheit um dich gekümmert hat.
Manchmal ist es auch so, dass man blockiert und demjenigen nicht mal die Möglichkeit gibt, etwas zu ändern. Das ist verständlich. Da wo etwas kaputt geht, da kann man es nicht einfach wieder aus dem nichts kitten. Aber nun bist du erwachsen. Kannst vielleicht rational über deine Vergangenheit nachdenken. Kannst mal eine andere Perspektive annehmen und kannst dich entscheiden, dass du deiner Mutter vielleicht verzeihst.
Ich weiß, dass ist einfacher gesagt, als getan. Da würde dir ein Therapeut vielleicht helfen können.
Du hast dieses Vertrauen vielleicht in deine Mutter verloren, aber es muss nicht für immer verloren sein! Du kannst dich ja dazu entscheiden, dass du ihr entgegenkommst. Ihr habt viele Jahre verloren. Es ist ok, wenn du es nicht möchtest. Du warst das Kind. Dich trifft keine Schuld und es ist völlig in Ordnung dass du mächtig angepisst bist. Aber vielleicht magst du auch sagen, „ich hab so viele Jahre mit meiner Mutter verloren, vielleicht kann ich noch einige Jahre mit ihr nachholen und erleben“ es wird bestimmt nicht von heute auf morgen alles gut, aber vielleicht ist das ein Anfang? Ein Anfang für euch und ein Anfang für dich. Ein Stück weg liegt es auch in unserer Hand und zu heilen.
Das kannst aber nur du wissen und beurteilen. Wenn deine Mutter jedoch kühl zu dir ist und dir signalisiert, dass du sie nicht interessierst, dann musst du für dich schauen, was dir gut tut und ob dir dieser Kontakt gut tut.
Eltern sind auch Menschen und machen Fehler. Es macht natürlich nicht alles ungeschehen, aber manchmal müssen wir anderen auch zugestehen, dass sie mal Mist verzapft haben.

Alles gute 🍀

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Das hast du wunderschön geschrieben!