Hund meiner Schwiegermutter

Guten Morgen,

mich würde interessieren wie ihr die Sache seht und wie ihr euch verhalten würdet.

Mein jüngster wird 8 Monate alt, wir haben selber einen Hund, der glücklicherweise nie eifersüchtig auf das Baby war/ist. Trotzdem würde ich die 2 nicht alleine zusammen lassen. Der kleine wird demnächst mobil und die Mäuse sind ja einfach noch Grobmotiriker und kneifen zu etc. Meine Hündin geht weg wenn ihr was zu viel wirde, aber trotz allem, finde ich man sollte Tiere und kleine Babys nicht alleine zusammen lassen. So viel zu meinen Ansichten.

Meine sm hat auch einen Hund, der extrem auf sie fixiert ist, er geht mit keinem anderen spazieren weint wenn man mit ihm kurz vorm Geschäft wartet während sie eben drinnen ist.
Er hat von Anfang an klare Eifersucht gezeigt, wenn Oma nur in den Kinderwagen geschaut hat und dem Baby Aufmerksamkeit schenkte. Es passt ihm nicht, er will wohl die Nummer eins sein.
Er ist kein böser Hund, aber sehr eigen, er lässt sich auch ungern von wem streicheln.
Auch meinem Hund ist er oft giftig gegenüber.

Tja irgendwann will Oma ja gerne mal das Kind haben, nur ich habe ernsthaft Bauchschmerzen dabei. Der Hund hat noch nie gebissen, keine Ahnung ob er es tun würde, aber das will ich eigentlich auch nicht austesten. Ich traue ihm nicht so recht.

Die Woche waren wir einen Kaffee trinken, Oma hatte den kleinen auf dem schoss, das hat dem Hund nicht gepasst er jammert und stupste sie sofort an.

Ganz ehrlich ich habe Angst ihn dort hinzugeben, ist das übertrieben? Meine sm würde den kleinen natürlich gut versorgen, aber der Hund 🙄
Wie würdet ihr euch verhalten?

Danke

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Wir würden das als Eltern ansprechen. Nicht du allein

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OK, ja das wäre natürlich am besten. Mein Mann ist da leider in vielen Dinge so anders als ich. Er macht sich ehrlich gesagt nicht wirklich Gedanken darüber 🙄
Werde mit ihm darüber nochmal reden, danke.

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Da würde es für mich auch auf die Größe des Hundes ankommen. Was ist das denn für ne Rasse? Wenn ein Chihuahua zwickt ist es ja was anderes, als beim Dobermann 😅 ich würde meine Mutter ganz klar ansprechen und sagen, dass mir die Situation Bauchschmerzen bereitet. Wir haben unsere Tochter beigebracht Leckerchen zu geben, so hat sie sich bei anderen Hunden "eingeschleimt". Seitdem wurde sie vom Hund meiner Eltern geliebt und nicht als Konkurrenz betrachtet. Ansonsten wäre ja ein Türgitter eine Möglichkeit, falls deine Mutter den Raum verlässt. Oder ein Reisebett, wo sie dein Kind dann kurz reinlegt. Natürlich sollte man Hunde und Kinder immer im Blick behalten. Wir haben früh versucht unserer Tochter einen verantwortungsvollen Umgang beizubringen und mittlerweile klappt das ziemlich gut. Körbchen und Napf sind tabu zonen, bei fremden Hunden wird erst gefragt und die Hand ausgestreckt. Hunde werden nicht umarmt etc. Aber da ist dein Kind natürlich noch zu klein für. Ich würde versuchen, die 2 langsam aneinander zu gewöhnen mit Spielzeug, leckerchen etc. Mein Hund hat früher Kinder gehasst, mittlerweile liegt er teilweise mit meiner Tochter in einem Bett (Chihuahua mit 2kg, da passiert nicht viel selbst wenn er schnappen würde) und ist ihr bester Freund. Aber das hat locker ein paar Monate gedauert. Vielleicht lässt du auch deinen Mann und die Mama die Eingewöhnung mit dem Hund deiner Mama machen? Wenn der Hund deine Anspannung merkt, wird er noch nervöser und es kommt eher zu Schnappereien.

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Hallo, danke.

Es ist ein Pudel, er ist so halb wadenhoch. Mit den Leckerchen ist ansich eine gute Idee, leider ist er ein schlechter esser. Ausgerechnet kein verfressener, den man damit bestechen kann 🙈

Unsere isst ja alles und macht für Leckerli auch alles 😂

Wir haben ihn auch nicht ausgeschlossene, er durfte am Baby von Anfang an schnuppern, aber ja ich hoffe wir können ihn an den kleinen gewöhnen irgendwie.

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Ich würde auch keine kleine Rasse mit Kleinkind/Baby, als ungefährlich betrachten. Es kommt doch eher auf die Beschädigungsabsicht an.

Die meisten kleinen Rassen verbeissen sich bei Beschädigungsabsicht in den Gegner. Das heisst die lassen nach dem ersten Biss, nicht mehr los. Das ist für einen Erwachsenen schon mit bleibenden Schäden möglich . Für ein Kleinkind kann das richtig gefährlich werden.

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Mein Kind würde da erstmal nicht alleine bleiben. Nicht weil der Hund böse ist, sondern weil das Zusammenspiel zwischen Oma und Hund so ist wie es ist.

Aber ich würde es nicht hart ausschließen, sondern einen kompetenten Trainer suchen. Es gibt welche die sich auf Hund und Kind Zusammenführung spezialisiert haben. Und den dann um eine Einschätzung bitten. Damit wäre der der böse und nicht du oder dein Mann. Falls er sagt, dass geht nicht.

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Mhh das wäre natürlich eine gute Idee, darauf bin ich noch nicht gekommen, danke.

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Hallo,

dann soll Oma ohne Hund zu Euch kommen, und da alleine auf den Enkel aufpassen.

Mir wäre das auch zu riskant mit so einem Hund.

LG

Heike

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Ja genau oder die schwiegermutter muss den hund wegsperren während der enkel da ist. Der hund kann ja in der zwischenzeit im garten bleiben.
Es kommt darauf an wie sich die SM verhält sieht sie das nicht so eng dann würde ich mein kind da niemals mit ihr alleine lassen.
Wir haben auch mehrere hunde in der familie aber keiner darf zu der kleinen ran weil man es beim liebsten hund niemals weiß ob er nicht doch nach dem baby schnappt. Wenn wir länger da sind dann werden die hunde ausgesperrt oder derjenige kommt gleich schon ohne hund je nachdem wo man sich trifft. Und bei dem gehe ich auch keine kompromisse ein aber das haben sie schon von sich aus gesagt. Bei kleinen kindern kann ein hundebiss schreckliche folgen haben und geht meistens ins gesicht weil es genau diese höhe ist.

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Das wird sie definitiv nicht tun. Ich habe meinen alten Hund immer weg gesperrt, als meine grossen Kinder klein waren und Freundinnen mit ihren Kindern da waren. Eigentlich auch um den Hund zu schützen😂
Sie war auch lieb, nur wenn ein Hund Signale gibt, das er was nicht will und das eben ignoriert wird, weil so kleine Mäuse, das ja garnicht verstehen können ist der Hund irgendwann so in die Ecke gedrängt, das er schnappt.

Die fanden es halt alle ganz toll dem Hund hinterher zu krabbeln. So kam sie in den Flur, da hatte sie ihre Decke und ihre Ruhe.

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Hi,

ich würde es vom Verhalten der Oma abhängig machen.
Würde sie denn Hund und Kind alleine lassen und unbeaufsichtigt? Dann bekäme sie das Kind nie alleine, egal wie lieb der Hund wäre.

Kümmert sie sich gut und ist da vernünftig, spricht nix dagegen.

Ich würde da auch tatsächlich mit dem Hund üben, über positive Verstärkung. Sprich, jammert er, will er Aufmerksamkeit wird er ignoriert. Ist er brav, legt sich still zu Füßen ab, dann wird er belohnt (Leckerchen, Spieli, was eben bei dem Hund funktioniert.)
Ist viel Arbeit,,da man die ganze Zeit den Hund im Blick haben muss, um sofort belohnen zu können, gerade am Anfang sehr wichtig, sobald er gewünschtes Verhalten zeigt SOFORT belohnen.
Er bellt und bellt, es ist kurz still, Belohnung in der Sekunde, in der das Bellen aufhört.
Müsste die Oma auch im Alltag bei der Begrüßung einführen. Wenn er da ankommt und sie stürmisch begrüßt, dann ignorieren, sobald er ruhig wird und sich hinlegt, dann streicheln, Kontaktaufnahme.

Wenn er nicht so der Verfressene ist, kann man auch, sofern er Trockenfutter bekommt, die Tagesration als Leckerli geben. Dann hat er Hunger und nimmt es sicher gerne.