Mutterinstinkt besser als jeder Chefarzt!!!?

Hallo Hallo :) wollte euch mal fragen ob ihr auch einen Überaus krassen Mutterinstinkt habt, gerade wenn es um das Thema Baby/ Kind und Krankheiten geht :)

4 mal hat bisher mein Mutterinstinkt zugeschlagen :

1 bei der Geburt: Abfallende Herztöne während natürlicher Geburt : ich wollte keinen KS, habe aber bei den Werten des Sauerstoffmangels meines Babys SOFORT einen KS verlangt, obwohl die Ärzte zuerst meinten ich könnte es ja noch probieren und wir sehen dann.. Ende vom Lied, nach dem KS sagte die Ärztin, dass es eine gute Entscheidung war, da mein Baby mit dem Kopf auf der Nabelschnur lag und man garnicht hätte sagen können, ob alles gut gelaufen wäre, hätte ich es weiter versucht.

2: nach der Geburt meines 2ten Kindes hatte es sehr stark geschwollene Augen (Wunsch KS) die Schwestern sagten dass ist normal. Hab gespürt es ist nicht normal. Dann mächtig Druck gemacht. 3 Schwestern sagten ich soll mich beruhigen es geht weg. Sie wollten Arzt nicht holen! Hab also im KH angerufen, mich zu den Kinderärzten durchstellen lassen und einen Arzt zu mir ins Zimmer "bestellt" Ende vom Lied => bakterielle Augeninfektion, wurde mit Antibiotika behandelt.

3: baby Durchfall und Fieber: Ärzte meinen: ja ein kleiner Infekt, geht schon weg nach 2 bis 3 Tagen..

War ja nicht das erste Mal, und nicht das erste Kind: ich habe es so gespürt, es ist kein normaler Magen Darm Infekt-> ich bestand auf Untersuchung-> Salmonellenvergiftung.

4: babys po war 1 Woche Lang so rot und einfach nur schrecklich. Keine Creme half, nach Meinungen von 5 Ärzten ist es ein Pilz und ich soll weiter schmieren und an Luft trocknen lassen, bla bla. Brachte 000.000.

Habe nach Cremes gefragt mit Antibiotikum, wurde von allen 5 Ärzten abgewiesen (wir waren auf Station, deshalb 5 Versch. ÄRZTE)

Ende vom Lied, da ich den Anblick und die Qual nicht mehr ertragen konnte, habe ich die paar Monate alte Antibiotische Creme des großen genommen, die er zum Glück mal verschrieben bekommen hat und hab sie dem Baby aufs Po geschmiert und 1h Später war alles weg!!!

Erzählt mir von euren "Mutterinstinkt en"

:)

Ich bin absolut für die Medizin und ich liebe die Medizin (bin selbst im Bauunternhemen, also ganz Andere Branche)...

Aber manchmal muss man doch seinen Mutterkopf durchsetzen 🤣👍 entgegen aller Ärzte und Schwestern

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Ich hab wohl auch so einen Instinkt. Zumindest hat er mich in den letzten 8 Jahren noch nie enttäuscht.

Das schlimmste war wohl das ich während der Chemo die ganze Zeit recht hatte und diese nicht gewirkt hat. Nach 4 Monaten Chemo kam der Chefarzt zu mir und sagte, Frau... sie hatten leider recht, wir müssen transplantieren um ihren Sohn zu retten...

Das dümmste war vor 1,5 jahren bei meiner Tochter. Sie hatte einen Pilz im Mund. Natürlich war die Kinderärztin im Urlaub, also fuhr ich ins Krankenhaus, die kleine hatte ganz extreme Schmerzen und konnte nicht mehr trinken (1 Woche alt). Die Schwester am Empfang schimpfte mich aus was mir einfällt mit einem Neugeborenen in die 1. Hilfe zu kommen, nur weil ich den Verdacht auf Pilz hätte. Es wären sehr vermutlich nur milchreste und sie hätte einfach Bauchschmerzen. Ende vom Lied, die Ärztin gab meiner Tochter sofort was gegen die Schmerzen und sagte vor der Schwester, gut dass sie gekommen sind. Das würde der kleinen höllisch weg tun. Die Schwester guckte nur blöd 🤷‍♀️

Manche sind einfach nur abgestumpft und vergessen, dass wir zwar keine Mediziner sind, aber dennoch unsere Kinder am besten kennen 😉

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Transplantieren? Oh Mann! 😥 Bitte sag, daß es Deinem Kind heute gut geht. 🙏

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Ja, die Stammzellen haben sich erfolgreich durchgesetzt und er ist wieder gesund 🙃

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Ja, bei mir hatte der Mutterinstinkt auch mehrfach recht. Mit meinen drei Kindern gehe ich nur zum Arzt, wenn sie wirklich was haben. Noch nie war da wenn wir da waren nichts.

Beim ersten Mal:
Baby war anders. Lieb, aber anders. Die Kinderärztin redete was von vorsichtige Mutter, blablabla. Ich kam mir so klein vor. Erst als ich (Baby schon angezogen) sagte, hätte ja sein können, bin schließlich auch ordentlich krank, hat sie in die Ohren geguckt. Sieht da, Mittelohrentzündung. Der Eiter war schon zu sehen.
Meine Kinder (& wir) fiebern nie.

Oder ich war mit meiner Tochter in der Notfallpraxis. Verdacht auf Armbruch. Der Arzt meinte, niemals sei der gebrochen, dann würde das Kinder sich anders verhalten. Siebe da, das Röntgenbild sagte, volle Möhre gebrochen usw.

Aber das gleiche war mal mir. Ich zum Arzt,
der schickt mich ins Krankenhaus. Mir wurde genau gesagt, welche Rippe gebrochen ist. Im Krankenhaus wurde ich belächelt wie ich auf so eine blöde Idee käme. Dann würde ich mehr leiden usw (niemals sieht man mir was an). Und siehe da: Rippe gebrochen.

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Dieses Abtun von den Ärzten ist so arrogant.

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Absolut!

Deswegen hab ich zB den Kinderarzt gewechselt. Der neue ist toll, nimmt ernst und weiß, das ich nicht wegen jedem Pups komme.

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Ich finde es erschreckend, wie oft die Ärzte einen heute als "überfürsorglich" abtun. Es gibt bestimmt viele Eltern, die dann auf den Arzt vertrauen, weil sie keine Ahnung von Medizin haben und mit dem Rücken an der Wand stehen. Nicht jeder kann sich durchsetzen und sich Verhör verschaffen.
Ich persönlich habe eine etwas andere Geschichte, was den (Mutter-?) Instinkt angeht.
Ich hatte einen positiven Schwangerschaftstest in der Hand (das erste Mal), verlangte von meiner Gyn dann bei dem Termin einige Zeit später einen US zur Bestätigung, der jedoch abgelehnt wurde, Blut durfte ich auch nicht abgeben. Ich wusste aber, dass irgendetwas nicht stimmte. Abends im Krankenhaus wurde mir eine Fehlgeburt bestätigt.

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Meine Tochter kam in der 3. Klasse mit Bauchschmerzen heim. Erstmal Tee und Zwieback probiert, aber es wurde immer schlimmer und abends kam dann Fieber dazu. Auf die Frage wo es weh tut, kam die Blinddarmregion raus...wir also ab in die Notaufnahme. Nach dem Abtasten meinte der Arzt es ist definitiv nur ein Magen-Darm- Infekt, denn bei einem entzündeten Blinddarm hat man so starke Schmerzen, dass man nicht alleine stehen kann geschweige denn wie meine Tochter alleine von der Liege runter und sich anziehen. Also gingen wir mit einem schlechten Gefühl nach Hause und am nächsten Tag zum Kinderarzt, denn wirklich beruhigt war ich eben nicht. Dort hieß es dann nochmal ab ins Krankenhaus die sollen das Blut kontrollieren...während ich noch die Anmeldung machte wurde Ultraschall gemacht und als ich rein kam, hatte sie schon ein OP Hemd an...sofortige NotOp weil der Blinddarm kurz vorm Platzen stand.

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Liebe TE,

ja manchmal ist so, wo die Instinkte von Mama besser sind als jeder Chefarzt. Ansonsten wären meine beiden Jungs in der ADS/ADHS-Schublade gelandet, danke eines sehr spät erkannten KISS-KIDD-Syndroms. Ich versuche mich mal kurz zu halten.

Mein Großer war eigentlich ein Träumer, war als Kind hin und wieder mal in seiner eigenen Welt besonders wenn Radio und Fernsehen liefen. Da musste ich in regelrecht antippen, damit ich seine Aufmerksamkeit hatte. Durch den Geräuschpegel eigentlich sehr schlecht ansprechbar. So im Laufe der Grundschule bekam er die Diagnosen Legasthenie und AVWS (auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung, übrigens eine Differenzialdiagnose zu ADS/ADHS). Um damals die Legasthenie-Diagnose abzurunden mussten wir zur Psychologin zur weiterführenden Testung. Die hatte übrigens die Diagnose vom KISS-Arzt schriftlich auf dem Tisch und meinte, mein Großer hätte zusätzlich noch V. auf ADS weil er vor sich her träumt und auch unkonzentriert war, sollte ich über eine ADS-Testung nachdenken. Da sagte ich, ich glaube nicht das mein Kind ADS hat, sondern ein KISS-Träumer war. Getestet hatte ich ihn nie, weil sich das durch die manuelle Behandlung des KISS-KIDD-Syndroms Besserung eintrat.

Und mein Jüngster ging im Kleinkindalter über Tische Stühle Bänke und war auch teilweise recht aggressiv.. Das er damals autistische Züge hatte fiel nicht sonderlich auf.
In der Kita sollte ich ihn auf ADHS testen lassen und Ritalin verschreiben lassen.Hab ich nicht machen lassen. Das er damals ein unentdecktes KISS-KIDD-Syndrom hatte wußte ich damals nicht. Ich hatte ihn buchstäblich von vielen Ärzten auf den Kopf stellen lassen. Im Bericht wurde Autismus erstmal ausgeschlossen und der V.auf ADHS gestellt. Und die Kita sagte was haben wir dir gesagt. Dann fing ich bei meinem Jüngsten mit der manuellen Therapie an als die Diagnose KISS-KiDD-Syndrom gestellt wurde. Und die Verhaltensweisen wurde ganz anders. Kind wurde wesentlich ruhiger, nicht mehr so aggressiv, war zwar immer noch hippelig, aber eher Duracell-Kind (von Natur aus eben so). Aber die autistischen Züge verschärften sich. Suchte mich einen Kinder und Jugendpsychiater, der sich neben Autismus auch mit ADHS auskannten. Dort wurde ohne wenn und aber Autismus festgestellt. Und wegen ADHS Diagnostik sollte ich lieber erstmal die Kopfgelenke meines Kindes in Ordnung bringen. Ja und nach einem Jahr manuelle Therapie Kind war wesentlich ausgeglichener. Klar mein Kleiner bleibt immer ein Duracellkind. Das ist aber autismusspezifisch motorisch unruhig, Stereotypen (Flattern und Armwedeln). Er kann aber durchaus mal 2 Stunden ruhig sitzen. Und er nimmt überhaupt keine Medikamente.

Hätte ich nicht auf mein Herz und gesunden Menschenverstand gehandelt, wer weiß, was dann passiert wäre.

LG Hinzwife

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Ich weiß absolut was du meinst. Oft hat man im Gefühl, das etwas nicht stimmt. Meine Kinder waren Gott sei Dank noch nicht ernsthaft krank bzw. ich musste noch nicht an den Ärzten zweifeln.
Freunde von uns mussten aber ihrem Sohn selbst Zöliakie diagnostizieren, da kein Arzt drauf kam. Er war bereits 1,5 Jahre nicht gewachsen und hatte immer wieder Magen-Darm-Probleme. Kein Arzt konnte helfen, bis sie irgendwann alle Puzzleteile zusammenfügten. (Jedoch muss man hier sagen, dass die Ärzte es "schwer" hatten, da jeder nur auf seinem Gebiet untersuchte.)

Allerdings würde ich es wirklich nicht verallgemeinern, dass der Mutterinstinkt immer richtig ist. Ich kenne da so einige Geschichten von befreundeten Ärzten (KiA und HNO), dass Patienten mit Internetausdrucken über Diagnosen ankommen oder Mütter wegen eines leichten Ekzems zu 3 KiÄ rennen, weil sie Neurodermitis erkennen. Oder der Klassiker ist wohl abends mit 37,9°C "Fieber" zum Notdienst...

Ärzte sind meisten auch auf die Aussagen der Eltern angewiesen und müssen diese einbeziehen. Da aber das richtige Maß zu finden, ist sicher futchtbar schwer und so kommt es halt zu Einzelfällen, wo Mediziner falsche Entscheidungen treffen.

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Zuerst einmal möchte ich sagen, das ich beim lesen erschrocken bin wie vorschnell manch medizinisches Personal urteilt. Da bin ich doch sehr froh mit unserer Kinderarzt Praxis: egal ob telefonisch oder in der Praxis: erstmal wird dort genau zugehört (oft sogar auch nochmals nachgefragt). Bevor irgend etwas diagnostiziert wird, wird genau abgehört, angeschaut und im Zweifel Blut getestet. Einmal hatte ich aber auch so einen siebten Sinn: Kind hatte 1-2 Tage etwas geschwollene Augen, eigentlich nichts ungewöhnliches bei einem Allergiker. Am dritten Tag rief die Kita an : Fieber, das schnell stieg. Noch während mein Mann das Kind abholte rief ich in der Praxis am um mich zu beraten - zack währen des Gespräches wussteich intuitiv wir sollten keine Zeit verlieren. Ich habe dann sogar noch einen Termin vor der Mittagspause bekommen. Am Ende war es eine Streptokokkeninfektion der Nebenhölen, er hatte aber nie über Schmerzen geklagt. Ich glaube auch an den Mutterinstinkt- hat mich auch oft schon davor bewahrt bei harmlosen Dingen zu vorschnell zum KH zu fahren

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Wir waren vor einpaar Jahren im Strandurlaub. Habe dann am 3 Tag bemerkt, das mein großer (damals 5) gerade zu glüht. Ich Messe im Hotelzimmer und es sind fast 40°C. Mein Mann geht mit ihm sofort zum Hotelarzt. Der schaut nach und meint , ist nicht so schlimm, wir sollen ihn kühlen, fiebersenkende Medis geben, er ging von einem sonnenstich aus. Zurück im Zimmer, hatte ich ein komisches Gefühl, allein schon deshalb, weil ich wirklich penibel aufgepasst habe, das nicht die heiße Mittagssonne auf die Kinder knallt. Ich schaue mit einer Taschenlampe und einem Stäbchen in seinen Hals und erschrecke mich. Der Rachen war voller Eiter Pünktchen. Nochmal zurück zum Arzt der schaut noch mal nach und gibt ihm Antibiotika.

Mein kleinere Sohn (damals 4) hatte hohes Fieber. Sind in die Notaufnahme. Nachdem wir praktisch die ganze Nacht da gewartet hatten, kam eine seeehhr junge Ärztin (Studentin da Lehrkrankenhaus). Sie schaut in sein Ohr und meint, Ohrentzündung und verschreibt Antibiotika. Als wie aus dem KH rauskommen, war es schon fast 7 Uhr und ich hatte wieder so ein komisches Gefühl. Dachte das in 1 Std die KIÄ öffnet und ich trotzdem nochmal zu ihr gehe. Die KIÄ schaut in den Bericht, dann in sein Ohr und regt sich auf, wie die Ärztin bzw Studentin auf diese Idee kommt, da das Ohr nicht mal gerötet war. Es war eine beginnende Angina und er bekam ein ganz anderes Antibiotikum

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Meine damals 1 jährige Tochter hat fast nichts mehr gegessen und getrunken.
Sie wollte den ganzen Tag nur auf mir liegen und kuscheln. Sie hat nicht mehr gespielt aber auch nicht gejammert und hatte kein Fieber.

Ich lief 3 Tage hintereinander zum Kinderarzt. Er hat immer untersucht ohne Ergebnis und hat mir immer nur für denselben Tag eine Krankmeldung mitgegeben.

Erst am 3. oder 4. Tag hatte er ein auffälliges Ergebnis und uns sofort ins Krankenhaus geschickt. Es war eine Lungenentzündung!

Erst durch Infusion und Antibiotika ging es ihr von Tag zu Tag besser.
Am 2. Tag Krankenhaus lief sie schon durchs Zimmer und wirkte wieder fit.