(Wie) kommt ihr morgens pünktlich aus dem Haus?

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Für viele geht es jetzt wieder los und, nach den Zeiten von Corona-Kita und Ferien-Schließzeiten, ist die Umstellung dieses Jahr besonders groß ...

Das eine Kind in die Kita bringen, das andere auf den Schulweg schicken, selbst aus dem Haus gehen – die morgendliche „rush hour“ kostet Nerven.

Wie läuft das bei euch – hektisch oder super organisiert?

Wir freuen uns in jedem Fall, wenn ihr uns schreibt, wie ihr es schafft, morgens pünktlich zu sein – oder eben auch nicht...

Herzliche Grüße
Thea vom URBIA-Team

1

Hallo,

die meiste Zeit klappt es bei uns morgens. Solange nichts dazwischen kommt. Und da fangen die Probleme an. Die zweijährige, mitten in der Trotzphase, möchte die Schuhe selber anziehen. Nach kurzen überlegen dann doch nicht, Hilfe will sie aber auch nicht. Das ganze endet dann in minutenlangem warten mit anschließendem Geschrei, trösten und am Ende geht es dann in ein paar Sekunden. Auf halber Strecke im Treppenhaus, der Ausgang schon in Sicht, fällt der mittleren dann ein das sie die superwichtigen Malstifte vergessen hat. Die müssen aber unbedingt mit das hat sie der Erzieherin versprochen, sonst wird das Piratenprojekt nicht fertig. Das fällt ihr natürlich erst in der früh ein und nicht am Abend zuvor wo gefühlt hundert mal gefragt wurde ob alles eingepackt ist. Nachdem das alles erledigt ist und wir dann am Auto angekommen sind, was gefühlt km weit weg steht, bin ich fix und fertig und wir mindestens 10 Minuten später als geplant. Zum Glück sind die beiden kleinen noch in der Kita und der große geht allein. Meinem Chef ist es im Prinzip egal wann ich meine Arbeitszeit ableiste. Das und die Aussicht auf das nächste Wochenende mit ganz viel bummelei lassen uns in der Regel gut durch die Woche kommen.

2

Hallo,

wir stehen früher auf. Das fiel zu Anfang schwer, aber hat sich für uns als beste Maßnahme herausgestellt und ist noch immer besser als morgentlicher Stress. Unsere Kinder sind morgens langsam. Frühstück, Morgentoilette, Anziehen dauert einfach. Hinzu kommen noch Spielen, Lesen, Kaninchen kuscheln. Aber das ist alles in Ordnung - wenn es dabei hilft gut und fröhlich in den Tag zu starten.

Mein absoluter Rettungsanker ist aber, dass unsere Uhren vorgehen. Und zwar 5 Minuten. Obwohl man das ja weiß, hilft es troztzdem viel. Wichtige Termine notiere ich mir übriegns auch mit ein paar Reserveminuten im Kalender.

Viele Grüße
lilavogel

3

Pünktlich (!) aufstehen, keine Sekunde länger liegen bleiben. Kleider am Vortag schon rauslegen, das reicht.

4

Früh genug aufstehen 🤷🏻‍♀️

5

Hi
bei uns ist der Morgen sehr durchgetaktet ... Mann steht um 5.35 auf, macht sich fertig und mir einen Kaffee, verlässt um 6.00 das Haus. Ich stehe um 6.00 auf, trinke meinen Kaffee ALLEIN und wecke zwischen 6.10 und 6.15 Kind 1-3(17, 15 und 12) auf, die dann um 6.50 das Haus verlassen. Zwischen 6.30 und 6.45 dusche ich und mach mich fertig. Kind 4 (10) steht um 6.45 auf und verlässt mit mir um 7.25 das Haus. Ab nächster Woche gehen alle Kinder um 6.45 und ich hab morgens vor der Arbeit noch euínmal 35 Minuten Luft :) - da ist ja quasi schon das ganze Haus geputzt :-)

VG

6

Bei uns ist es morgens ziemlich entspannt. 6 bis 6.30 Uhr aufstehen. Kaffee machen, Brotdosen machen, Kinder anziehen, mich anziehen, makeUp und Co. Viertel nach 7 ins Auto, Kinder wegbringen, selbst zur Arbeit fahren. Wir haben den immer gleichen Ablauf und kurze Fahrtwege von immer nur 5 Minuten etwa. Das ist wirklich entspannt.

7

In der Regel passt es gut. Rechtzeitig wecken, dass noch genug Zeit ist zu frühstücken, sich anzuziehen und noch etwas Trödel/Spielpuffer. Es klappt eigentlich ganz gut. Manchmal gibt es auch schlechte Tage, da muss ich etwas hetzen und hintersein.

8

Hallo,

uns hilft es, ausreichend Zeit einzuplanen und manches schon am Vorabend zu erledigen.

Wir stehen alle früh auf - erst wir Eltern, dann die Kinder. Kleidung legen wir schon am Abend vorher raus, den Ranzen packen wir immer am Nachmittag und auch die Brotdosen werden (von den Kindern selbst) zum Abendbrot für den nächsten Tag bestückt.

In der Regel haben die Kinder jeden Tag noch eine Viertelstunde Zeit zum Spielen, manchmal auch etwas mehr. Wenn es doch mal länger dauert, können trotzdem alle entspannt bleiben.

LG

9

Ich hatte mit der Einschulung echt Angst.
Zur Kita waren wir entspannt. 5 Minuten früher oder später waren Wurscht. Vor 08.30 Uhr war er nicht dort.

Aber bisher klappt es. Ich stehe spätestens 5.50 Uhr auf. Das Kind wecke ich um 06.00 Uhr, dann kann er wach werden bis ich geduscht habe.
Dann frühstücken wir, ich schmiere seine Brote. Gegen 6.30 Uhr/6.40 Uhr schicke ich ihn zum anziehen, ich selbst mache mich auch fertig. 07:15 verlassen wir das Haus.

Wenn ich das so aufschreibe, habe ich das Gefühl, dass wir sehr viel Zeit haben, kommt mir aber in der Praxis nicht so vor ;-).