Keine Lust auf trinkende Verwandtschaft ūüė£

Hey ūüôč‚Äć‚ôÄÔłŹ

F√ľr n√§chstes Wochenende haben sich Tante, Onkel und Partnerin des Onkels von meinem Mann zu Besuch angek√ľndigt.
Zum ersten Mal um unsere 8 Monate alte Tochter zu sehen.
Das letzte Mal waren sie zu Besuch, als ich schwanger war.
Onkel und Partnerin haben 1 Kasten Bier geleert und mir war das ganze echt zu viel und irgendwie auch nicht die Art von Besuch, die ich mir hoch schwanger gew√ľnscht h√§tte. Die Tante (Schwester des Onkels) hatte sich das glaube ich auch anders vorgestellt, hat aber nichts dazu gesagt.

Jetzt mit Baby habe ich auf so einen "Saufnachmittag" noch weniger Lust und stelle es mir mit Kind auch echt stressig vor.

W√ľrdet ihr vorab schon h√∂flich darum bitten, dieses Mal nicht so ein Saufgelage daraus zu machen und es doch bei Kaffe und Kuchen zu belassen, zudem wir herzlich einladen?

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Hallo,

wo hatte die Verwandtschaft beim letzten Besuch denn den Kasten Bier her? Haben sie den selbst mitgebracht oder habt ihr ihnen ein Bier nach dem anderen angeboten?

Und dein Mann? Trinkt er dann mit, oder geht es hier nur um den Onkel und seine Partnerin?

Ich w√ľrde sie ausdr√ľcklich zu KAFFEE und Kuchen einladen und einfach keine alkoholischen Getr√§nke anbieten. Ihr habt schlie√ülich nicht zu einer Party am Abend geladen, sondern zu einem Babynachmittag. Da hat Alkohol sowieso nichts verloren!

Falls sie trotzdem mit Alkohol vor der T√ľr stehen sollten, soll dein Mann ihnen diskret mitteilen, dass heute nicht getrunken wird. Fertig.

Alles Liebe

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Genauso sehe ich das auch.

Sie hatten den Kasten beim letzten Mal selber dabei, der wurde schon zum Kuchen angebrochen. Mein Mann hat dann auch ein paar Flaschen mitgetrunken. Das w√ľrde er dieses Mal sicher wieder so machen und er w√ľrde ihnen auch nie sagen, dass der Kasten bitte drau√üen bleiben soll, wenn sie wieder einen mitbringen w√ľrden.

Ich fand es auch total befremdlich, dass zu Kaffee und Kuchen Alkohol mitgebracht wurde und mag das jetzt mit Baby √ľberhaupt nicht mehr.

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Wenn sich dein Mann so positioniert, hast du eh verloren.
Demnach solltest du es vorher mit ihm klären oder einfach gehen, wenn es dir zu bunt wird. Mit Kind.

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Kauf doch einfach keinen Kasten Bier.

Hole so, dass f√ľr jeden max ein, zwei Flaschen da sind und gut ist es. Dann bietest du erstmal nur Kaffee oder Tee an. Das wird dann schon.

Im Vorfeld schon Verhaltensregeln aufzustellen hört sich immer recht zickig und bevormundend an. Das muss bei Besuch wirlich nicht sein, finde ich.

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Wenn man das vorher aber nicht erwähnt, werden sie wieder einen Kasten mitbringen und es wird völlig ausarten.

Ich bin ja nicht grundsätzlich gegen Alkohol, mein Mann trinkt auch gerne mal ein Bier.
Leider bleibt es bei den Beiden aber nicht bei 2, 3 Bierchen, sondern wird leider zum "Saufevent", selbst nachmittags und mit Kaffee und Kuchen. So hatten wir es ja letztes Mal.

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Sie bringen ihr Bier mit...okay#schwitz

Ja, dann helfen nur klare Worte.

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Hey!

Wo bekommen die den Kasten denn her?
Ich w√ľrde ihnen einfach kein Bier anbieten, fertig. Bei uns gibt's das auch nicht.
Verweis auf Kaffee oder andere Getränke zum Kuchen.

Sollten sie ihren eigenen Kasten mitbringen, kl√§rst du das direkt an der T√ľr.

1 Kasten wird von 2 Leuten beim Kaffee geleert- klingt ungesund. Sollten die tats√§chlich ein Alkoholproblem haben, stell dich mal auf eine Eskalation samt Diskussion ein. Daf√ľr w√ľrde ich mir ein paar S√§tze zurecht legen: Wir m√∂chten gerne mit euch Kaffee und Kuchen genie√üen. Bier geh√∂rt da nicht zu. Oder: Wir m√∂chten nicht, dass in Anwesenheit unseres Kindes zum Kaffee Bier getrunken wird.

Das d√ľrfte noch recht diplomatisch sein. Wenn ihr einen ruhigen Nachmittag wollt, solltet ihr nichts andeuten, dass danach klingt, als w√§re ihr Konsum krankhaft oder zu viel.

Liebe Gr√ľ√üe
Schoko

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Hallo,

irgendwie bin ich immer etwas erstaunt, wie schwer sich Leute damit tun, Drogenkonsum in ihren eigenen 4 Wänden zu unterbinden.

Ich zum Beispiel toleriere keine Raucher. Gar nicht. Nicht mal im Garten. Das ist allgemein bekannt und die 2 Raucher, die ich √ľberhaupt n√§her kenne, halten sich kommentarlos dran und kommen trotzdem gern zu Besuch.

Da hilft nur eine klare Ansage. Ist nat√ľrlich total schwer, wenn Dein Mann da nicht mitzieht. Einig sein muss man sich in sowas.

LG

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Haben sie den Alkohol selbst mitgebracht oder hast du den bereit gestellt?

Wenn du den Alkohol bereit gestellt hast, w√ľrde ich einen Hinweis geben, dass nichts mehr im Haus ist.
Ansonsten nicht so viel davon anbieten. Wenn weiter danach gefragt wird, ist es irgendwann leer.

Schwierig w√§re es nat√ľrlich, wenn einer der Gastgeber mittrinkt. Da kann man dann nicht sagen "ist leer".


Bei uns ist es allerdings so, dass wir gar keinen Alkohol im Haus haben. Wer trinken will, kann das gerne tun. Woanders.
Die meisten kommen unseretwegen und halten es gut ohne aus. Zu Hause trinken sie auch nur, wenn sie Besuch haben und auch dann nicht immer.
Viele sind froh, wenn sie keinen Alkohol angeboten bekommen. Sie f√ľhlen sich oft im Zugzwang: mittrinken aus H√∂flichkeit, weil Gastgeber nur freundlich sein wollen..

Wenn ich vorher frage, was Gäste gerne trinken, kommt fast immer die Antwort: bitte keinen Alkohol. Kaffee, Saft, Wasser reicht aus.
Saft und Kaffee kaufe ich nat√ľrlich. Das ist auch selten im Haus.

Die wenigen, die ohne Alkohol nicht auskommen, kommen eh nicht mehr. Sie gehen nur noch zu Feiern, wo es was gibt. Aber nicht wegen der Menschen, sondern Feiern = Alkohol. Diese lade ich dann auch nicht aus "Höflichkeit" ein.

Und dann gibt es die, die trinken, weil was da ist.
Von sich aus trinken sie nichts. Selten zu Hause.
Wenn nichts da ist, merken sie oft erst, dass sie bei anderen Feiern ganz automatisch mittrinken und staunen dann, dass ihnen bei uns nichts fehlt. Sie sind alle wieder gekommen.


Besorgt ihr Alkohol, weil ihr wisst, dass sie kommen. Automatisch, weil das schon immer so war: die mögen das?
Habt ihr es angeboten, weil es da ist?
Haben sie aktiv danach gefragt?


Das einfachste wäre vorher zu fragen, was sie gerne trinken möchten. Saft, Wasser mit oder ohne Kohlensäure?
Je nach Antwort kannst du dann entsprechend reagieren.

Bei Antwort Bier: "es wird schwierig wegen vorher einkaufen" oder ganz ehrlich: dir war das in der Schwangerschaft zu viel und mit Baby möchtest du das so nicht mehr.

Oft kommt dann aber auch die Antwort: Kaffee, Saft etc. "ich muss noch fahren".
Wird es angeboten, wird nicht abgelehnt. Wird es nicht aktiv angeboten, ist die Hemmschwelle selbst danach zu fragen, höher.

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Deine Verwandten haben ein Alkoholproblem.

Da Dein Mann mitgetrunken hat, sind sie vermutlich nicht davon ausgegangen, dass kein Alkohol im Hause ist, sondern, dass ZU WENIG Alkohol vorhanden ist.

Das habe ich schon mal als Teenager erlebt. Die Verwandschaft wußte, dass bei uns nur zu Feierlichkeiten Kästen gekauft werden und hat vorgesorgt. Es ist aber nicht ausgeartet. Nur die Regelmäßigkeit musste sichergestellt werden.

Sprich mit Deinem Mann sehr deutlich! Das Problem ist ihm wahrscheinlich gar nicht bewußt, wenn er ein "paar" Flaschen mitgetrunken hast.
Wenn er möchte, dass Du und das Baby am Kaffeetrinken teilnehmen muss der Bierkasten draußen bleiben. Anderen falls musst Du das Haus verlassen. Weniger deutliche Botschaften werden nicht einmal als solche erkannt.

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Hallo,

da bleibt nur Klartext zu reden, auch dein Mann sollte das einsehen. Ansonsten w√ľrde ich den Besuch ausladen. Sicher ist nichts gegen ein Bier oder ein Sekt zum Ansto√üen einzuwenden, aber ein ganzer Kasten? Nein.

LG

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Wie sind sie denn dann im angetrunkenen Zustand? Geht es dir nur ums Trinken selber oder fallen sie dann mit unm√∂glichen Betragen auf? Bei zweiterem w√ľrde ich das schon ansprechen und in netter Form ersuchen, die Trinkerei zu lassen. Wenn sie aber nur gern trinken, ansonsten aber nett und umg√§nglich sind, dann lass sie einfach.

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Hallo

Also ich w√ľrde ganz klar sagen es gibt keinen Alkohol sondern Kaffee und Kuchen und es ist nicht gew√ľnscht Alkohol mitzubringen. Ich habe eine Schwester die f√ľr alles und zu jeglichen Anl√§ssen immer ihren Sekt mitbringt oder erwartet das Sekt da ist.
Ich habe bereits jetzt klar gestellt, das sollte Sie zu Besuch kommen ich keinen Alkohol w√ľnsche! Es geht uns kennenlernen des Babys und nicht um ein Saufgelage. Ich war und w√§re da sehr klar mit meinem Umfeld. Wer sich nicht daran h√§lt wird leider auch gehen m√ľssen. Auch das ist klar.