Wahnsinn wie können Menschen nur !!

Ich habe gerade eine Seite entdeckt in Instagram die zeigt das es viele Kinder gibt die Gewalt ertragen müssen und missbraucht werden .
So wie der Fall in Koblenz Kindergarten.
Ich habe mir ein paar Sachen angeschaut und ich musste heulen ich frage mich wie können Eltern so schrecklich sein !!!

Ich selber wurde von meiner Mutter geschlagen wenn wir draußen waren und ich was falsch gemacht habe und sie dann am Rückweg kein Wort mit mir geredet hat wusste ich daheim werde ich jetzt geschlagen .

Für schlechte Noten für alles meine Mutter hat mich ignoriert wenn ich was falsch gemacht und das tagelang geschlagen .

Ich bin dann mit 14 total ausgerastet und wurde sehr schlimm und irgendwann hat meine Mutter es gerafft das ich dachte das sie die arme war und ich ein böses Kind und nur sie gelitten hat .

Als ich selber Mutter wurde spürte ich eine starke Abneigung gegen meine Mutter ich hasste sie plötzlich sehr und es kam so weit das ich den Kontakt abbrach .

Ich habe mir Hilfe gesucht und eine Therapie begonnen langsam verstehe ich das es nicht meine Schuld war zwar langsam aber trotzdem!

Oft habe ich Angst wie sie zu werden deswegen lass ich meiner Tochter alles durch was natürlich nicht das richtige ist .
In den 1,5 Jahren habe ich sie keine Sekunde weinen lassen ich renne sofort zu ihr .

Ich hoffe sehr niemals so zu werden .

Gibt es Mamas unter euch die Gewalt erlebt haben ? Wie habt ihr es geschafft ?

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Hallo!

Ich möchte selber eigentlich nix beitragen zu deiner Frage, habe aber gerade mal recherchiert bezüglich deiner verbreiteten Anschuldigung bezüglich des sexuellen Missbrauchs in einer Koblenzer Kita. So wie ich das gelesen habe, sind die Ermittlungen eingestellt wurden und zwar aus mehreren Gründen (z.B. den von dem Mädchen beschriebenen Raum gibt es in der Kita nicht, gynäkologische Untersuchungen haben keine Hinweise auf sexuellen Missbrauch ergeben etc.) In diesem Fall habe ich leider den Eindruck gewonnen, dass der (angebliche) sexuelle Mitbrauch in perfider Weise für eine ganz andere Sache benutzt wurde. Sorry, wenn dem nicht so ist, aber dieser Einruck hat sich leider wirklich aufgedrängt.

So sehr wie ich Gewalt jeglicher Art gegen Kinder verabscheue so verabscheue ich es aber auch, Gerüchte und nicht bewiesene Anschuldigungen im Netz zu verbreiten besonders zu so einem sensiblen Thema wie sexuellen Mißbrauch an Kindern.

Ich möchte in dem Zusammenhang wirklich an jeden appelieren, der in öffentlichen Foren Menschen oder Einrichtungen einer Strafttat bezichtigt. Bitte überlegt, ob an den Anschuldigungen etwas dran ist , bevor ihr es veröffentlicht. Auch wenn es einen noch so sehr schockiert. Es gibt geeignetere Wege, um Kinder zu schützen.

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende!

Lg #winke

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Danke. endlich mal jemand, der es so sieht wie es ist in Bezug auf Koblenz.
Die Kita wurde vorsorglich wg MORDdrohungen gegen die Mitarbeiter geschlossen.

Ich arbeite in Koblenz und bekomme dadurch ziemlich viel mit (regionale Zeitung, Kollegen etc.). Das, was da abläuft, ist echt übel und die Vermutung, dass diese Anzeige andere Gründe hatte, haben schon einige geäußert.

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Ich wohne im Westerwald und arbeite in Koblenz, daher hat mich das auch erstmal sehr schockiert. Bin natürlich froh, dass die Story wohl erfunden war aber umso entsetzter, wie leichtfertig solch heftige Anschuldigungen verbreitet werden.

Hab auch nicht verstanden, was die Geschichte in Koblenz mit den Erfahrungen der TE mit ihrer Mutter zutun hat. Ich glaube, dass es ihr nur darum ging, die Kita zu verunglimpfen und um allgemein aufmischen zu wollen (aus welchen Gründen auch immer). Um über seine eigenen Erfahrungen zu sprechen braucht man jedenfalls keinen (wahrscheinlich erfundenen) Mißbrauchsskandal.

Da sich die TE hier nicht mehr meldet, glaube ich, dass sie ein Troll ist und nur Stimmung machen möchte. Urbia wird diese Diskussion garantiert bald schließen.

LG

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Warum Menschen so handeln, interessiert mich nur noch in einem Punkt: wie kann man Kinder schützen, um weitere Gewalt zu verhindern.

Jede alle Gewalt wird man leider nie los. Aber jede einzelne, die man verhindern kann und es auch tut, ist schon viel wert.

Das heißt konkret: ich beschäftige mich damit, wie man Gewaltketten unterbrechen kann.
Oft wird Gewalt über Generationen weitergeben, weil das Aussteigen bagatellisiert wird, aus Selbstschutz nicht darüber nachdenkt, weitergibt, was man selbst erfahren hat....

Wenn Kinder Hilfe brauchen: als Erwachsener nicht wegsehen. Nicht durch Kopfloses Handeln Chaos reinbringt. Aber eben auch nicht wegsieht.

Gewalt, Missbrauch, psychsiche Gewalt aus dem Tabu des Schweigens herausholen. Täter nicht mehr durch Schweigen decken. Außenstehenden Mut machen, sich mit Mustern Gewalt zu beaffen - um sinnvoll handeln zu können.

Jeder einzelne, der sich nicht ernsthaft mit dem Thema befasst, bringt den Kindern Möglichkeiten sich daraus zu befreien, Erwachsene, die dabei helfen.
Täter kann man nicht mehr ändern. Wohl aber das Umfeld stärken, dass mehr den Mut finden, zu zu hören, zu glauben, sich dafür einsetzen Beratungsstellen zu stärken, damit Kinder bessere Chancen haben, lebend da raus zu kommen.

Vereine, die sich damit befassen und aufklären, gibt es einige.
Auch für heute Erwachsene, die selbst Gewalt erlebt haben.

Muster erkennen und sich dessen bewusst sein,
wissen wo man Hilfe findet, kann viel bedeuten.

Hilflosigkeit führt oft auch zu Gewalt. Diese ist dann ungewollt, wird aber auch weitergegeben. Da ist es wichtig, sich Hilfe zu suchen! Eigene Grenzen rechtzeitig erkennen, Kindern weitere Bezugspersonen geben, die mit einfach da sind.
Aus Scham niemanden an sich heran lassen, stärkt Überforderung und macht es schwieriger Kind mitversorgen zu lassen, wenn es einem selbst mal nicht gut geht.

Und dann gibt es Täter. Da ist mir egal warum sie es machen.
Wer Gewalt anwenden will und Wege sucht, braucht keine Hilfe.
Da brauchen die Kinder Schutz.

Leider ist das von außen oft schwer zu erkennen.
Daher finde ich es wichtig, sich mit dem Thema reell zu befassen, enttabuisieren, Klischees wegpacken, offen sein für das Thema .... um dann selbst weniger unsicher sinnvoller handeln zu können.
Kindern zu hören, auf Nuancen achten. Bei Überforderung kann man helfen, damit es nicht zu Gewalt kommt, wenn die Person Hilfe zu lassen kann. In anderen Fällen ist es wichtiger das Kind zu schützen - oder stabiles Umfeld bieten, damit es die Chance hat, Liebe kennen zu lernen und in zwei Parallelwelten erleben kann, dass es auch andere Möglichkeiten gibt.

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"So wie der Fall in Koblenz Kindergarten."

Es gibt keinen Missbrauch in diesem Kindergarten. Es gibt nicht einmal den raum in der Kita, in der das Mädchen angeblich missbraucht worden ist - geschweige denn den beschriebenen Mitarbeiter, der es missbraucht haben soll. Es gibt auch keine kindergarteneigene Unterwäsche, die das Mädchen angeblich nach einem Bad angezogen bekommen haben soll. Nicht eine Untersuchung - weder DNA noch körperliche Untersuchung haben Hinweise auf Missbrauch ergeben.

Die Kita wurde übrigens sicherheitshalber geschlossen - nicht wegen Missbrauch, sondern weil den Mitarbeitern mit MORD gedroht wurde, obwohl an den Behauptungen nichts dran ist.

Und ja, es gibt viele Kinder, denen Gewalt angetan wird. Leider. Und ja, man muss hinschauen, aber man sollte auch daran denken, dass es glücklicherweise viele Kinder gibt, denen es sehr gut geht.

und nein, ich habe -außer den "normalen" Ohrfeigen und eine auf den Hintern, wie es in den 70ern üblich war, keine Gewalt erfahren. Mein Mann schon. Er wurde von seinem Stiefvater physisch und psychisch misshandelt und seine Mutter hat zugesehen bzw es als "so schlimm ist es nicht" abgetan. Er hat eine Therapie gemacht und ist unserem Sohn ein liebevoller Vater (auch vor der Therapie bereits) - so, wie seine Mutter eine gute Oma ist.

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Seit ich selbst eine Tochter habe, kann ich Menschen, die ihren Kindern gegenüber Gewalt anwenden, nur verabscheuen. Ich weiß, dass sie weit verbreitet ist, aber jemanden zu schlagen, der auf einen angewiesen ist und keine Möglichkeit hat, sich zu wehren oder weiter Gewalt auszuweichen, zeugt von einem absolut kaputten Charakter. Es ist derart offensichtlich falsch und unmoralisch, dass man keinen Ratgeber lesen muss, um darauf zu kommen, dass man das nicht tut.

Ich denke nicht, dass Gewalt gegenüber Kindern früher weiter verbreitet war als heute, man hat die Leute früher einfach nicht als die Charakterschweine angesehen, die sie sind.

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Ich verstehe deine Antwort nicht wirklich?

Nichts von dem, was du geschrieben hast habe ich irgendwo geäußert oder anders gesehen.

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Hi,

Hier der Artikel zu der Sache in Koblenz :

https://ben-kurier.de/2020/10/22/missbrauch-in-koblenzer-kita-frei-erfunden/

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Oh gott, das ist ja furchtbar...entsetzt mich wirklich

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Hm ja natürlich kann es auch erfinden sein richtig wissen kann ich es nicht .

Aber egal welche Seite lügt das Kind leidet natürlich am meisten daran sehr schlimm !...

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Gewalt an Kindern ist schrecklich. Aber grade in Deutschland war sie jahrelang bei sehr vielen Familien gängige Praxis. Eben, weil es „propagiert“ wurde, nicht mal, weil die Eltern es „wollten“, glaube ich. Es war halt so verbreitet und normal, wie heute, dass man bedürfnisorientiert erziehen soll.

Das ist trotzdem furchtbar und ich bin so froh, dass meine Mutter echt eine Art Pionierin war und mich schon absolut gewaltfrei erzogen hat, wobei das in meiner Generation wohl noch nicht selbstverständlich war. Sie hat mich nicht mal angebrüllt! Und trotzdem war ich sehr wohl erzogen, würde ich mal behaupten 😅

Also: ich will niemanden in Schutz nehmen, der Gewalt anwendet, aber die Gründe sind leider sehr vielfältig und ich glaube die wenigsten Eltern machen es, weil es ihnen Spaß macht. Trotzdem muss man: hinschauen, eingreifen, helfen und Alternativwege aufzeigen!

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Absolut war Gewalt noch in den 80 er Jahren ganz normal. Meine Grundschullehrerin hat die Klasse noch 1986 regelmäßig massiv angeschrien- alle waren froh,als die Grundschulzeit endete.
Auch wenn man zB in Hundeerziehungsratgeber guckt, waren Klapse als Erziehung noch ganz normal. Wahrscheinlich bei Kindern und Ehefrauen genauso.
Ausnahmen gab es natürlich auch. Aber Gewalt war irgendwie noch viel selbstverständlicher bzw wurde nicht als Gewalt gesehen.
Ich kenne es leider auch ,das ich bei Vergehen tagelang ignoriert worden bin - Kleinigkeiten reichten schon. Selbst als Erwachsene bin ich teilweise wüst beschimpft worden,weil ich zum erstenmal einen Freund hatte. Allerdings bin ich bei jemanden aufgewachsen,der meiner Meinung nach die Borderline Krankheit hatte. Gute und schlechte Zeiten haben sich sehr unberechenbar abgewechselt. Man muss versuchen das Beste daraus zu machen und selber einen anderen Weg einzuschlagen.

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Das denke ich auch. Es ist eine Erklärung, aber keine Entschuldigung.

Ja es ist sicher anstrengend, daran zu arbeiten und alte Muster zu durchbrechen, aber eben dann die zu tragende (Eigen-) Verantwortung.

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Ich habe es "geschafft".

Mein Vater war ein absolut manipulatives A***loch und meine Mutter unfähig mich vor ihm zu schützen. (zu Hause absolute Hölle und in der Schule Mobbing, keine gute Kombi)
Ja, er hat mich geschlagen und meine Mutter hat nur zugeschaut
Ja, als ich von meinen Cousin missbraucht wurde, bekam ich keine Hilfe
Etc etc
Das endete in ritzen, Psychiatrie, Drogen, Therapie, Straße, Entgiftung.
Und ich habe es geschafft, das schaffen allerdings dauert auch seine Zeit und brauchte oft mehrere Anläufe und Erfahrungen, und auch richtig besch*** Ich hatte Gott sei Dank viele Leute, denen etwas daran gelegen hat, daß ich nicht irgendwann auf einem Bahnhofsklo ende.

Allerdings kann ich dir mit vielen Jahren dazwischen sagen, das deine Tochter nichts für dein bisheriges Leben kann und du ihr keinen Gefallen tust, so wie du momentan agierst.

Eine "gute", Mutter zeigt auch Konsequenzen und setzt diese durch. Hab keine Angst vor deiner Vergangenheit und das du so wirst wie deine Mutter❤️
Setz dich nicht unter Druck, hinterfragen dich stets selber, gerne auch kritisch und sei immer bereit etwas zu ändern.

Ich drücke dich aus der Ferne❤️❤️❤️

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Hallo

Oh nein du arme !!!
Ich war auch in einer Psychiatrie und im Heim .
Hatte Alkohol Probleme schon mit 17 .
Also ich kenn das es war wirklich schlimm .


Ja da hast du recht .

Leider hab ich kein vorbild an Mutter ich kenne nur das man geschlagen wird ignoriert und alles schlimme eben . Ich habe mir immer gesagt so will ich nicht werden und jetzt bin ich eher vieeel zu locker und erlaube alles . Ich bemühe mich aber es fällt mir sehr schwer .


Danke für deine lieben Worte 💕

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Ich habe auch Gewalt erlebt (physisch und psychisch). Ich habe 3 Kinder und mir ist es sehr wichtig, dass ich immer nah bei meinen Kindern bin, ihre Gefühlswelt kenne und sie jederzeit und ohne Angst mit mir reden können. Ich erziehe völlig gewaltfrei!
Zu meinen Eltern habe ich vor 7,5 Jahren endgültig den Kontakt abgebrochen.
Ich merke aber, dass ich den Jähzorn meiner Mutter geerbt habe. Das war früher schon problematisch, da ich schnell ausgeflippt bin, wenn die Kinder nicht so wollten wie ich will. Aber seit 10 Jahren bin ich sehr ruhig und mir ist schon lange nicht mehr der Hut hochgegangen.

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Hallo

Das tut mir leid das du auch sehr schlimmes erlebt hast .

Ich habe erst vor paar Monaten den Kontakt abgebrochen und leider vermisse ich sie oft sehr obwohl sie keine gute Mutter war hatte sie auch liebe Zeiten .

Ich hoffe es wird bald besser .

Oje genau das ist mein Problem ich flippe schnell aus nicht auf mein Kind aber auf mein Mann zum Beispiel aber ich muss sagen es wird immer besser ich hoffe irgendwann ist es ganz weg .
💕

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Ich gehe jetzt mal nicht auf Koblenz ein, weil das ja nur Anstoß zu deiner Frage war und es Fakt ist, dass Gewalt und Missbrauch an Kindern ja trotzdem reelle Probleme sind. Ich würde hierzu noch Vernachlässigung zählen. Meine Kindheit war auch bestückt mit allen drei Komponenten und wie du begann ich, schon mit der Schwangerschaft, eine immer stärker werdende Aggression gegenüber meiner Mutter zu spüren. Ich musste mich damals auch selbst aus dem Dreck ziehen und versuche nun mein Kind völlig anders zu erziehen. Es bekommt nicht jeden Willen, kennt Regeln und Konsequenz, aber ich würde es niemals bestrafen oder weinen lassen. Denn jedes Handeln hat einen Grund, auch wenn wir Erwachsene ihn nicht gleich erkennen, was ich ja aus eigener Erfahrung weiß. Ich denke, es ist natürlich, dass man nach solchen Erfahrungen so "erzieht" wie du. Ich finde es außerdem besser, als wenn du (was ebenfalls natürlich wäre) die Muster deiner Mutter übernommen hättest. Lieber verwöhnt als verwahrlost, sage ich da immer. Trotzdem solltest du aufpassen, denn ein solches Trauma heilt nicht von allein aus und kann dich immer wieder einholen (Stichwort PTB). Dann könntest du eventuell in diese Muster verfallen oder selbst daran zerbrechen, v.a. In Stresssituationen oder bei Triggern. An deiner Stelle würde ich mich nach einer Gesprächstherapie umsehen. Das habe ich auch gemacht (um deine Frage zu beantworten) und es nie bereut. Hat mir auch dabei geholfen, meiner Mutter gelassener gegenüber zu treten. Alles Gute dir!

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Hallo

Das tut mir leid das du auch sowas durchmischen musstest ! Ja das mit Koblenz war gar nicht so aif das Thema gemeint ich meinte nur das ich eine Seite gefunden habe und eben das dort gelesen habe .

Ja PTBS wurde bei mir diagnostiziert und ich gehe schon zu einer Therapeutin.

Es geht mir schon besser aber ich merke eben wie du sagst in Stress Situation bin ich sehr schnell aggressiv und das macht mich selber so wütend denn dann sehe ich meine Mutter in mir ...

Natürlich du hast recht Grenzen sind wichtig nur leider hab ich nie gelernt wie man liebevoll Grenzen setzt sonder mit Schlägen aber ich hoffe ich komme aus dem Teufelskreis raus ,

Ich bemühe mich sehr .

Danke für deine liebe Antwort 💕

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Ich bin ab und zu etwas geschlagen worden als Kind, aber ansonsten war das Verhältnis zu meinen Eltern gut.

Ich bin nicht tagelang ignoriert worden oder sowas, auch nicht grün und blau geprügelt oder so..aber meine Mutter war aufbrausend und dann gab es auch mal nen Klaps wenn sie wütend wurde.

Besonders aufgeregt hat sie wenn ich laut geweint habe, also hab ich irgendwann damit aufgehört. Heute weine ich eigentlich fast nie, und wenn nur lautlos. Aber so ist das vermutlich bei den meisten Erwachsenen.

Meine Kinder hab ich noch nie geschlagen. Aber ich weiß was du meinst- ich hatte auch Angst davor es selbst nicht anders zu machen als ich es erlebt habe. Die Erziehung prägt, meine Mutter ist viel schlimmer geschlagen worden von ihrer Mutter- die hat wohl einen Gürtel benutzt. Sie hat als Kind vorgelebt bekommen das man sich mit Gewalt durchsetzten muss, aber heute lehnt sie Gewalt in der Erziehung auch ab. Sie war überfordert, mein Vater war keine besondere Hilfe.

Ich bin mir sicher du schaffst es deine Kinder gewaltfrei zu erziehen. #klee

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Hallo
Oh das mit den Weinen kenne ich . Ich durfte nicht laut weinen und wenn doch dann wurde ich nochmal geschlagen oder Tage lang ignoriert..
Ich hab vor ihr nie mehr geweint war ich traurig und habe im Zimmer geweint und sie kam rein hörte ich sofort immer auf und tat so als wäre alles in Ordnung.

Meine Mutter wurde auch schlimm von meiner Oma geschlagen aber ich kann es ihr leider nicht verzeihen.

Danke dir für die lieben Worte 💕