Wie viele (Vorlese-)Bücher

Hallo Zusammen,

Ich bin grad sehr erstaunt- in unserer Zeitung wird eine Studie zum Vorlesen zitiert, nach der 68% der Eltern angaben, weniger als 10 Kinderbücher im Haus haben...

Interessehalber hab ich jetzt unsere Bücher gezählt (2 Jungs, 3 und 6, bisher wird nur vorgelesen, nicht selbst, der 3jährige hat wenig Bücher selbst, das meiste vom Großen geerbt).
Und ich war ziemlich erstaunt:
Bei 286 Büchern ( nur "große" Bücher, ohne die Kiste voll Pixis) hab ich aufgehört zu zählen 🙈🙈
Vom Niveau bewegen die sich so zwischen "Ravensburger Sachen Suchen" bis Jim Knopf (Romane, nicht die Bilderbücher).
Es wurde auch jedes davon gelesen, die meisten auch schon öfters.
Bücherei nutzen wir zusätzlich auch alle paar Wochen.

Bisher hab ich uns jetzt nicht als soooo überdurchschnittlich empfunden- mich würde jetzt einfach interessieren, wie das bei euch so ist...?🤗

Wie viele (Vorlese-) Bücher habt ihr?

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Warum entsetzt? Wir haben ein großes Regal voll Gesellschaftsspiele, aber die kommen hier regelmäßig auf den Tisch und über Jahre, aber relativ wenig Bücher. In dem Alter in denen Bücher wie lange aktuell sind? Monate? Wir sind Mitglied in 2 Büchereien, die Gemeindebücherei ist direkt am Kindergarten, die Schule hat auch eine eigene Schulbücherei, und wir haben über die städtische Bücherei Zugang zur Onleihe Bibliothek und nutzen seit 3 Jahren die App der Stiftung Lesen in der man jede Woche eine neue Geschichte / Buchteil bekommt.
Wir lesen jeden Tag vor, denoch haben wir nur wenige ausgewählte Lieblingsbücher. Sobald ein Buch auch nicht mehr aktuell ist oder nicht gut gefällt spenden wir es lieber an die Gemeindebücherei oder an den Kindergarten.

Gerade in Zeiten in denen man über Nachhaltigkeit reden muss und viele schon danach handeln sind für mich Bücher im Regal Statussymbole und sowieso kein Garant dafür dass wirklich viel und gut gelesen wird.

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wo steht denn etwas von entsetzt? 🤔
Das hat doch niemand geschrieben?
Und ich meinte meine Frage auch wertfrei (Ich bin mir durchaus bewusst, dass es genug Alternativen zum Kauf eines Buchs in Papierformat gibt)
Ich war nur erstaunt, dass ganze 68% tatsächlich weniger als 10 Bücher haben, was ich tatsächlich erstaunlich wenig finde. Selbst wenn man selbst keine kauft, bekommt man ja mal welche geschenkt etc. 🤷‍♀️
Übrigens haben die meisten unserer Bücher eine erstaunlich lange Halbwertszeit- auch der Große kommt immer mal wieder mit Wimmelbüchern an und guckt sie an oder entdeckt plötzlich den Griffel wieder, den er schon vor 4 Jahren bekommen hat etc...
Übrigens sehe ich Bücher nicht als "Statussymbol", sondern als wunderbaren Zeitvertreib und Tor zu Wissen und Traumwelten. Die wenigsten unserer Bücher würden übrigens als Statussymbol herhalten können, weil ich sehr sehr viel gebraucht (und daher sogar wieder nachhaltig) kaufe 😅 .

Übrigens: Dafür sind wir aber zugegebenermaßen nicht die Fraktion "Gesellschaftsspiele". Ich bewundere und Familien, die oft schöne Spielenachmittage machen, aber irgendwie ist das nicht so unsers. Mal ne halbe Stunde und gut ists 😅

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Erstens: Geht es in dieser Studie NUR um nichtlesende Familien und zweitens habe ich nirgends geschrieben dass Bücher NICHT toll sind, aber man muss sie nicht käuflich erworben in einem Regal stehen haben.

Doch, dieser Thread hier von wegen "ich bin ja erstaunt wie wenig die haben und wir haben soviel" und davon gabs in dem Thread schon mehr siehe die Userin die schreib "Familie x hat zusammen nicht einmal 50" zeigt sehr wohl das man Familien daran misst wieviel sie im Regal stehen haben und nicht daran wieviel Bücher sie vieleicht ausleihen oder - ganz modern, auf dem Kindle haben. Damit ist es ein Statussymbol.

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Ich habe zwar bis zu 20 Bücher angeklickt, aber meine Tochter ist erst 6 1/2 Monate alt und wir haben mit dem Vorlesen gerade erst angefangen. Da ich aber mehr als 400 Bücher besitze und das obwohl ich kürzlich über 100 aussortiert habe wird es wohl darauf hinaus laufen, dass es so viele werden wie bei euch 😅

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Da bin ich auch manchmal überrascht. Bei uns quillt die Wohnung so langsam über vor Büchern. Auch wir Erwachsene lesen viel. Im Wohnzimmer und in jedem Kinderzimmer steht ein großes Bücherregal.
Neulich waren wir Bekannte besuchen. Im Kinderzimmer von deren Kind standen keine 5 Bücher im Regal. Die ganze Familie hat zusammen keine 50 Bücher daheim...

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Das muss doch überhaupt nichts heißen.

Manche mögen es luftiger in der Wohnung, misten regelmäßig aus, leihen konsequent aus der Bücherei, stapeln Fachliteratur bis zur Decke im Büro...

Vollgestopfte Wohnung ist nicht automatisch gleich belesen.

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Da hast du Recht! Mir hat eine Freundin erzählt, dass ihre Freundin wiederum ein Haus gekauft hat. Der Voreigentümer hat im Erdgeschoss riesige Regale mit Fachliteratur dagelassen. Meine Freundin war richtig erstaunt, dass ihrer Freundin die ganzen Bücher gelesen hat 😂 Sie sagte dann, dass die Bücher nicht von ihr kommen, es aber wahnsinnig schlau aussieht 😂

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Wir sind auch ein (vor-) Lese-Haushalt. Sowohl mein Mann als auch ich selbst verschlingen Bücher ohne ende und unsere Tochter kommt da ganz nach uns. Sie liebt Bücher und könnte täglich 4-5 Stunden nur mit zuhören verbringen. Außerdem unterrichte ich in einer Grundschule und lese meinen Schülern auch immer viel vor. Daher haben wir auch weit über 100 vorlesebücher zu Hause. Aber ich kenne es tatsächlich auch von meinen Schülern oder Freunden, dass es kaum Bücher im Haus gibt. Finde ich sehr traurig 😢

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Huhu!

Da müsste man aber auch noch die Faktoren Alter des Kindes, und Anzahl der Kinder berücksichtigen.

Ich habe eine Tochter, die kürzlich 2 geworden ist. Sie hat aktuell ca. 30 Bücher, wenn ich die Babybücher ohne Text nicht dazurechne.
In drei Jahren wird das sicher schon wieder ganz anders aussehen...

Ich selbst habe meine Kinderbücher früher immer sehr geliebt und möchte das unserer Tochter nicht vorenthalten.😊

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Hallo
Ich weiß glaube ich, welche Studie du meinst. Aber ob die wirklich repräsentativ ist für alle Familien?
Wir haben sehr viele Bücher und ein Zimmer nun als Bibliothek bzw. Lesezimmer eingerichtet. Da ist natürlich auch einiges zum Vorlesen und für Erstleser dabei.

LG

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nein es geht in der Studie ganz speziell um die Familien in denen nicht gelesen wird und soll die Ursachen beleuchten und Lösungswege aufweisen!

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Das was Du hier wiedergibst ist schlicht und ergreifend falsch, entweder Eure Zeitung oder Du fassen da gerade was völlig aus dem Zusammenhang gerissen falsch zusammen!

Die Studie bezieht sich ausschließlich auf Familien in denen nur einmal die Woche oder weniger vorgelesen wird und dient dazu herauszufinden warum das in DIESEN Familien (1/3 der Gesamtfamilien) so ist!

Bei den 2/3 der Eltern in denen regelmäßig gelesen wird ist es ja auch egal woher der Lesestoff kommt.

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Das ist natürlich möglich, geht aber aus dem Artikel (Tageszeitung) so tatsächlich nicht hervor...

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Hier ist im linken Block davon die Rede, dass besagte 1/3 nie oder selten vorlesen, in der rechten Spalte steht dann "68% DER ELTERN "... Es ist natürlich sehr gut möglich, dass es sich dabei um "der Eltern, die nicht vorlesen" handelt und nicht um "der Eltern, die befragt wurden", was natürlich einen riesigen Unterschied ausmacht. 🙄

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Huch, ich habe gerade "bis 50" ausgewählt, weil ich der Annahme war, dass nur Kinderbücher gemeint sind. Der Größte ist 5.
Wenn ich aber ALLE angebe, dann komme ich vermutlich auf 2000. Mein Mann hortet die Bücher regelrecht. Vor den 3 Kindern hatte er einen Raum als Bibliothek. Seit das nun ein weiteres Kinderzimmer ist, ist der Dachboden mit Kisten voll, der Bettkasten, die Schrankwand plus ein Buchregal neben seinem Schreibtisch. Zum Lesen kommt er selbst übrigens kaum noch 😉, zum Vorlesen aber umso mehr.

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Ich bin leidenschaftliche Leserin und versuche, das weiterzugeben. Von den vielen Büchern, die wir haben, wählt meine Tochter aber immer wieder dieselben aus zum Vorlesen... Mal sehen, wie sich das noch entwickelt.