Katholische Eltern und ihre Ansichten

Ganz kurz, katholische Elternhaus, nicht kirchlich heiraten und Kinder nicht taufen lassen ein Unding.
Ich habe geheiratet, aber standesamtlich, Kinder wurden nicht getauft , erster Bruch.
Die Eltern hatten ihre ganze Hoffnung darauf gesetzt, dass wir unser erstes Kind taufen lassen und gleichzeitig kirchlich heiraten.
Dann der noch größere Schock, Scheidung, ich habe meinen Mann verlassen, bin ausgezogen, ohne die Kinder.
Jetzt neuer Partner, der wird komplett ignoriert, Heirat ist ausgeschlossen, das war dann wohl endgültig zu viel.
Zu Familienfeiern werden meine Kinder und mein Ex eingeladen, allerdings
seine neue Frau nicht.
Ich bin vor 20 Jahren schon aus der Kirche ausgetreten, wenn sie das wüssten, würden sie tot umfallen.
Kennt ihr so was?
Also, dass man selbst die Werte der Eltern nicht teilt und diese dann so verbohrt reagieren?
Meine Mutter kann es einfach nicht nachvollziehen, dass ihre religiösen Erziehung bei mir versagt hat.
Das ist doch nicht normal.

3

Wir sind zwar katholisch, aber nicht engstirnig und man findet uns auch nicht jeden Sonntag in der Kirche.
Allerdings hat Dein Leben nicht nur allein was mit "sündig" oder so zu tun, sondern würde sicher auch bei anderen Eltern erstmal mindestens eine schlaflose Nacht verursachen.
Du bist ohne die Kinder ausgezogen? Hast Du noch Kontakt zu ihnen? Wenn nein, wäre das mein größter Knackpunkt. Dann würde ich wohl auch meine Enkel mit demjenigen einladen, bei dem sie leben, allerdings auch die neue Partnerin, da sie zu dieser Familie ja nun dazugehört.
Da hast Du Dich wohl selber teilweise ins Aus geschossen. Du pflügst durch das Leben nach Deiner Vorstellung: Mann weg, Kinder weg, Religion weg, neuer Mann her (sehr überspitzt zusammengefasst!)
Ganz klar Deine Sache, kann jeder machen, wie er will. Aber das muss nicht jeder mit Jubel gutheißen, auch Eltern nicht, Religion hin oder her.
Jeder Mensch hat seine eigenen Wertvorstellungen. Du forderst ein, dass man Deine respektiert - dann musst Du es eben umgekehrt auch. Ein "normal" gibt es hier nicht.
LG Moni

4

Ich respektiere die Einstellung meiner Eltern, verstehe aber nicht, wieso das zum Konraktabbruch führen musste.
Meine Kinder würde ich nie verstoßen weil sie komplett anders leben.
Ich war sehr unglücklich in meiner Ehe, soll ich daran fest halten, weil meine Eltern sagen, eine Ehe ist nicht zu trennen.
Die Kinder sind bei meinem Ex geblieben, wo ist das Problem?
Väter ziehen doch auch aus, die Kinder bleiben bei der Mutter, wieso wird bei einer Mutter die das tut, immer davon ausgegangen, dass das nicht ok ist.
Warum ruft die Entscheidung die Kinder beim Vate
r zu lassen direkt die Assoziation hervor, dass ich die Kinder verlassen habe und nicht mehr sehe?
Unterstellt man das Vätern die gehen auch?
Natürlich habe ich meine Kinder nicht verlassen, nur meinen Ex.
Es gibt eine Regelung, die immer wieder angepasst wurde, auch je nachdem was die Kinder wollten.
Meine Eltern sollten stolz auf mich sein.
Ich bin meinen Weg gegangen, habe meinen Kindern eine lieblose Ehe mit ständigen Streitereien und Demütigung erspart.
Meine Kinder sind mittlerweile erwachsen und sagen, dass sie froh sind, dass ich nicht geblieben bin, denn danach wurde es für sie auch wesentlich entspannter mit zufriedenen Eltern.
Ich akzeptier dass meine Eltern sich nie trennen würden , obwohl da keine Liebe mehr ist.
Auf der goldenen Hochzeit hat mein Vater das sogar in seiner Ansprache gesagt, dass von Liebe nicht mehr die Rede sein kann
Meine Mutter liebt ihn schon lange nicht mehr, sie leben in getrennten Wohnungen im gleichen Haus und jeder macht seine.
Als Kind erinnere ich mich an die Lieblose Art meiner Eltern und ihr Desinteresse am jeweils anderen.
Affären hatten beide.
Was soll das also?
Hab ich mich dazu geäußert, nein, es ist ihre Sache.
Meine Tochter könnte machen was sie wollte, auf den Strich gehen, Jemanden töten, egal, ich würde immer zu ihr stehen.

7

Liebe TE,

du hast recht. Es tut mir leid, dass deine Eltern sich so verhalten. Aber, wenn sie dich nicht akzeptieren, haben sie dich nicht verdient. Ich weiß, dass man immer als das Kind seiner Eltern ihre Liebe und Anerkennung haben möchte und dafür verdammt viel tut und macht. Aber die Elternliebe sollte bedingungslos sein (Ausnahme wären schlimme Verbrechen). Du siehst, dass selbst sie nicht so ganz nach dem Glauben leben. Und zum Thema Gott: Ein Pfarrer sagte mal, Gott ist Liebe, keine Rächer oder Bestrafer. Und deine Eltern zeigen dir ihre Liebe nicht - das ist traurig. Und so ist ist es von ihrem Gott auch sicher nicht gewollt.
Fühl dich gedrückt.

LG

weiteren Kommentar laden
1

naja... du hast ja auch gas gegeben, mit Dingen, die für sie sündhaft sind. Ich bin nicht katholisch, aber ich glaube an Gott. Ich habe auch gewisse moralische, ethische und glaubensbezogene Ansichten, die mir sehr wichtig sind (wie jeder andere Mensch auch). Wenn meine Kinder einen völlig anderen, für mich sündhaften, Lebensweg einschlagen, dann hätte ich auch sehr Mühe damit. Dennoch würde ich die Kinder niemals wegstossen von mir. Sie sind und bleiben meine Kinder.
Du darfst deinen eigenen Weg gehen, deine eigenen moralischen Ansichten haben. Aber du darfst nicht erwarten, dass deine Eltern das gut heissen und immer mitspielen. Denn auch sie dürfen ihren eigenen Weg gehen. Aber das gleiche gilt auch für deine Eltern: sie dürfen nicht erwarten, dass du alles mitmachst. Da müsst ihr alle aufeinander zugehen!
Wen deine Eltern einladen zu sich einladen, das entscheiden sie. Ich nehme an, dass nach ihrem Glauben du und dein Mann "im Geiste" immer noch verheiratet seid...?
Du hast wohl vieles erlebt mit deinen Eltern und hattest schwierige Zeiten mit ihnen. Für mich verständlich, dass du dich etwas zurückziehst vom Glauben. Aber die Glaubensüberzeugungen deiner Eltern kannst du nicht ändern. Für deine Eltern ist und bleibt es Sünde, unverheiratet zusammenleben, nicht taufen, aus der Kirche austreten, sich scheiden lassen, Sex vor der Ehe,... Denke daran, sie wollen eigentlich dein Bestes. Auch wenn sie es vielleicht falsch angehen. Leider! Kannst du mit ihnen ein ernsthaftes Gespräch ohne Vorwürfe führen? Ihnen sagen, was dich verletzt?
Ich sehe ehrlich gesagt auf beiden Seiten Fehler. Bei deinen Eltern, dass sie zu verbohrt sind und bei dir, dass du anscheinend erwartest, dass sie alles gutheissen und nach DEINEM Gutdünken handeln.

5

"Ich sehe ehrlich gesagt auf beiden Seiten Fehler. Bei deinen Eltern, dass sie zu verbohrt sind und bei dir, dass du anscheinend erwartest, dass sie alles gutheissen und nach DEINEM Gutdünken handeln."

Ich bin da anderer Ansicht: Wenn Eltern ihre Kinder im Namen des Glaubens verstoßen, weil das Kind in ihren Augen Fehler gemacht hat, dann sind es die Eltern nicht wert. Was hat die TE denn Schlimmes getan? Sie ist ihren eigenen Weg gegangen, die Ehe lief nicht gut, es kam zur Scheidung und die Kinder sind nicht getauft. Also, keine unverzeihlichen Fehler. Ja, die TE kann zu Recht erwarten, dass die Eltern ihre Kinder nicht über ihren Glauben stellen und sogar gewisse Dinge ignorieren, wie die Scheidung.

6

Ich habe den weiteren Beitrag der TE gelesen und ja, jetzt sieht die Sache etwas anders aus. Ich denke, dass die Probleme in der Familie nicht glaubensabhängig sind. Der Glaube ist nur der Deckmantel. Die Probleme liegen anderswo.
Ich denke aber, dass beide Seiten daran arbeiten können. Es sind sicher nicht nur die Eltern Schuld und sicher ist nicht nur sie Schuld an dieser Familiensituation.

2

Hey

Ich habe eine ähnliche Situation, nur dass meine Eltern Muslime sind und ich einen Schweizer Atheisten geheiratet habe und drei Kinder mit ihm habe. Meine Mama hat sich nun damit abgefunden, mit meinem Papa habe ich seit über zehn Jahren keinen Kontakt mehr. Wir werden zu keinem fest eingeladen.
Mein Mann und ich machen unsere feste trotzdem, halt mit Freunden und Familie die uns trotzallem sehr nahe stehen. Klar ist es manchmal traurig aber ich habe mich so weit es geht, damit abgefunden. Die Tür ist immer offen, für meinen Papa, aber ich werde mich nicht mehr um Kontakt bemühen, da ich in den letzten schon einige Versuche gestartet habe und nun will ich nicht mehr.ich akzeptiere seine Entscheidung so wie er meine aktzeptiert hat, mit Konsequenzen zwar aber er lässt mich in Ruhe mein Leben leben. Was ich von meinen Schwiegereltern nicht sagen kann. Wenn ich z.b. alleine unterwegs bin werde ich voll ignoriert, sie wollen aber an Weihnachten immer mit uns was machen und an den Geburtstagen der Kinder dabei sein. Da aber mein Mann selber keine Lust auf seine Eltern hat kann ich ich nichts dafür. Auch auf dieser Seite habe ich mich lange um Kontakt bemüht, aber es kamen immer nur Vorwürfe, ich währe unentspannt und wolle den Kontakt eigendlich garnicht. Wie soll ich denn entspannt sein bei treffen wenn sie mich sonst ignorieren...

Leb einfach dein Leben und lass die Leute die dir dein Leben nicht wirklich gönnen so wie du es dir vorstellst.

GLG mamavon2u1

8

Hey!

Ich glaube, das Verhalten deiner Eltern hat nichts mit "katholisch sein" zu tun, sondern eher mit ihrem Charakter oder der persönlichen Auslegung des Glaubens.
Man kann auch erzkatholisch sein und akzeptieren, dass die Kinder atheistisch leben. Nirgendwo wird gefordert, Andersgläubige auszuschließen- ganz im Gegenteil: Wenn ich Jesu Gebot der Nächstenliebe auslege wie er, dann treffe ich mich gerade deswegen mit den Leuten, die nicht zur Gemeinde gehören. In dem Fall mit Heiden und Sündern, mit denen Jesus Zeit verbrachte.

Mein Bruder ist ausgetreten, es wird nicht kirchlich geheiratet und Kinder werden nicht getauft.
Meine Eltern waren schockiert, aber haben sich damit abgefunden. Ich wurde gefragt, ob das wirklich stimme. Aber dann war es auch ok und die Entscheidung wurde angenommen.
Meine Eltern sind sogar sehr glücklich über die Partnerwahl meines Bruders, auch wenn sie ebenso Atheistin ist. Damit war die letzte Hoffnung auf eine kirchliche Hochzeit dahin.


Nun.. Was kannst du tun? Wenn sie so religiös sind, Bibelstellen hinlegen? Sind sie dafür empfänglich? Ansonsten das Gespräch suchen oder ihre Ablehnung akzeptieren. Aber nach der Art, wie wirklich Jesu Handeln und Leben ausgelegt werden, ist ihre Ablehnung nicht zu rechtfertigen.

Liebe Grüße
Schoko

12

Entsprechende Bibelstelle ist Lukas 15, 1-32.

Jesus isst mit den Zöllnern und Sündern.

13

Die Bibelstelle ist m.E. gänzlich unpassend. Die AP hat doch nicht gesündigt, sondern ihr Leben so gelebt, wie es für sie (und wohl auch den Rest ihrer Kernfamilie am Besten war)
Die Eltern sollen ihr nicht verzeihen ( gibt ja auch nichts zu verzeihen), sondern die Entscheidungen ihrer Tochter akzeptieren und nicht die Abhängigkeit von abstrusen und veralteten Ansicht einer Religionsgemeinschaft über die Liebe zu ihrer Tochter stellen

weitere Kommentare laden
9

ja, gibt es leider... die meisten sagen nur nichts, oder sind ganz einverstanden damit keinen kontaktz ur alten familie zu haben, denke ich.

ich hätte ja auch lieber sklave meines exmannes bleiben sollen, schön brav das heimchen am herd und schön klappe halten.

ich hab ja auch lange an das christliche wertesystem geglaubt, aber dann habe ich gesehen, was unter dem deckmantel der christlichen nächstenliebe alles möglich ist und kann seither gut darauf verzichten. die menschen die wirklich ihren arsch und ihr hab und gut für mich riskiert haben, glauben kaum an irgendeinen gott und sehen die kirche wenn dann als verein der zu viel öffentich gelder bekommt um ignoriert zu werden, und so ganz kann ich dem nicht wiedersprechen.

schlimm ist, wenn aus einem vorleben ein diktieren wird.

ich habe doch nicht versagt, nur weil meine kinder nicht das gleiche glauben wie ich... muss mein ex auch noch lernen.. er zwingt die kinder regelmäßig zum gebet (bei tisch und so) und teibt sie damit noch weiter weg von allem was mit kirche zu tun hat, obwohl das ja längst nicht alless schlecht ist was die so machen. (egal ob jetzt katholisch, babtistisch oder sonstwie, sogar jehovas zeugen haben ja echt einiges in d er liste, was gar nicht so verkehrt ist)

wenn ich für jemanden ein schlechterer mensch bin, weil ich heiraten nicht wichtig finde, und taufe schon gleich dreimal nicht, dann kann derjenige mir gestohlen bleiben...

meine beste freundin hat auch viele andere meinungen las ich, aber da können wir gut mit um.. man muss ja nicht überall einer meinung sein... und mit meinen töchtern das gleiche. die sind zwar er 10 und 12, aber sie wissen, sie dürfen gerne eine andere meinung haben als ich, deswegen mache ich sie nicht aus, oder strafe sie mit irgendwas.
die eine liebt pferde und reiten. kann ich nichts mit anfangen, ich unterstütze sie, ja aber ich bin eben nicht ganz so dabei wie ihre beste freundin, ist ja nicht schlimm, die jungs sind ein stück motoren und werkstattgebastel. mag ich auch, keine frage, aber längst nicht in dem maß... irgendwann ist da eben der punkt wo ich nicht mitmache, sondern freunde... mein ex meint viel zur kirche rennen zu müssen, kann er ja machen! und irgendwann kommt eben der punkt wo die kinder nicht mehr mitwollen - was ist denn schlimm daran?! aber ja einige begreifen das nich, und schaffen diese toleranz nicht mal gegenüber ihren eigenen kindern.

10

Vielleicht hat es nicht mit Religion zu tun, sondern damit, dass Eltern ihre Kinder oft als ihren verlängerten Arm betrachten. Kinder sollen genauso denken und genauso handeln, sonst wird es schwierig. Bei ganz vielen Familien wirkt es so, als würde es keine solchen Probleme geben, aber dort haben sich die Kinder oftmals den Erwartungen der Eltern angepasst.

Ich habe das auch getan. Mir ist es erst aufgefallen, als mein Mann sich gewundert hat, warum ich meinem großen Wunsch nach einem Hund nicht nachgebe, obwohl ich doch ganz offensichtlich davon träume. Tatsächlich ist es so, dass meine Mutter Hunde hasst. Ich wollte sie unbewusst nicht gegen mich aufbringen und habe den Wunsch unterdrückt. Und das ist nur ein kleines Beispiel.

Es ist völlig nachvollziehbar, dass Kinder den "Applaus" der Eltern wünschen. Und wann bekommt man den? Wenn man macht, was erwartet wird. Tut man was anderes, muss man schon mehr aushalten können als der Durchschnitt. Du hast dich gleich mit mehreren Dingen anders verhalten. Schwer auch für die Eltern, aber natürlich unberechtigt. Gut, dass du dein Leben lebst, wie du es willst. Ich tat es nie, aber bin ich mit der dadurch gewahrten Familienharmonie glücklicher? Darüber denke ich viel nach.

Und was Religion betrifft: Religiöse Menschen mögen wahrscheinlich mehr als Andere Vorgaben und Vorschriften. Die Welt ist einfacher, wenn man sich daran orientieren kann. Es schränkt die Wahlmöglichkeiten so herrlich ein, denn die können auch Stress verursachen. Und logischerweise finden sie es befremdlich, wenn sich jemand nicht an Vorgaben (heiraten, Kind usw.) halten will. Manche fühlen sich auch sehr wohl, weil sie zu einer anerkannten Gruppierung gehören und wollen ihre Kinder natürlich auch in dieser Gruppe verorten.

Aber man sieht an meinem Beispiel, dass es auch ganz ohne Religion unangenehm werden kann. Menschen passen sich auch unbewusst an und würden das auf Nachfrage abstreiten. Im politischen Bereich gibt es diese Anekdote über einen Regimetreuen: Wenn ich mal gegen die Ansichten der Herrschenden wäre, würde ich ganz sicher rebellieren. Aber das war die letzten Jahrzehnte einfach nicht der Fall...

23

Ich kenne das auch gut. Es hat Jahre gedauert als ich schon längst ausgezogen war, ehe ich mich mal getraut habe Samstag einfach mal keinen Hausputz zu machen, wenn ich keine Lust hatte. Bis dahin war die Stimme der Mutter im Kopf „ Am Samstag hat man das Zimmer zu putzen“ aber immer zu lautstark. War eine Befreiung, dann einfach mal stattdessen was Vergnügliches zu machen und das bisschen Schmutz hat mich auch nicht umgebracht. Hast du dir deinen Wunsch vom Hund inzwischen erfüllt?

16

Ich finde es schade, aber nicht unnormal. Meine Großeltern waren auch seeeeeehr religiös. Meine Mama konnte meinen Papa nicht kirchlich heiraten, weil der schon mal kirchlich verheiratet war.

Mein Opa kam nicht zu ihrer Hochzeit...

Aber sie haben sich arrangiert. Meine Mama selbst ist auch religiös, aber nicht so fanatisch wie meine Großeltern 😅

Für deine Eltern sind viele Dinge eben No-Gos, das muss man ein Stück weit auch akzeptieren oder zumindest verstehen. Und dann kann man evtl. drüber sprechen und Lösungen finden...

17

Ich kann deine Erfahrung nicht teilen, obwohl auch ich sehr gläubige, aktive katholische Eltern habe. Wir haben ebenfalls nur standesamtlich geheiratet und unsere Kinder sind nicht getauft. Meine Geschwister sind alle den Weg mit kirchlicher Hochzeit und Taufe der Kinder gegangen. Trotzdem habe ich nicht das Gefühl dass wir außen vor sind oder anders behandelt werden. Gut es gab natürlich für die anderen Enkel ein Geschenk zur Taufe und wird auch zur Erstkommunion welche geben, die meine Kinder nicht bekommen. Aber das ist wie es ist. Hochzeitsgeschenke waren meines Wissens gleich. Aber ich habe das Gefühl dass meine Eltern es akzeptieren können und uns trotzdem unser Glück gönnen.

18

Meine Eltern haben zwar auf kirchliche Hochzeit und Taufe gehofft, aber sich dann damit arrangiert, dass es damit nichts wird.
Es spielt heute keine Rolle mehr.
Ich würde mal behaupten, in einer guten und vertrauensvollen Eltern -Kind Beziehung akzeptiert man die Lebensweisen der anderen.