Zweites baby? Eure erfahrungen

Hallo ihr lieben

Unser sohn wird schon bald 1jahr alt..am 23.12🎈
Schon seit einigen monate schwanke ich mit dem gedanken ein zweites bab zu bekommen.
Mein mann sagt, er hÀtte gerne nur eines, wenn ich aber umbedingt ein zweites möchte, machen wir noch eins.

Die vorstellung find ich toll, habe aber manchmal etwas bammel das ich den beiden nicht gerecht werden wĂŒrde zb das baby1 immer zusehr zurĂŒckstecken mĂŒsste.

Wie sind da eure erfahrungen?

Lg

Wurde es fĂŒr euch viel stressiger?

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Hallo,

unsere beiden sind 22 Monate auseinander. Machmal war es echt hart aber viel öfter schön.

Meine Sorge war wÀhrend der Schwangerschaft auch, ob ich beiden gerecht werden kann, es hat sich dann schnell alles eingespielt.

Wir finden es toll, dass sie durch den relativ geringen Altersabstand auch viele gemeinsame Interessen haben. Sie gehen auf die selbe Schule (5. und 6. Klasse) und ziehen jeden Morgen gemeinsam los.

Liebe GrĂŒĂŸe

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Hallo du,

aus meiner Erfahrung profitieren die Kinder sehr davon, wenn sie nicht als Einzelkinder aufwachsen. Klar, anstrengend wird es mehr oder weniger - kommt auch auf die Kinder an und darauf, wie gelassen du dich auf sie einlĂ€ĂŸt. Das Ă€ltere Kind muß nicht zwangslĂ€ufig hinten runter fallen, das liegt ja an euch Eltern und ich denke, du schaffst das. "Gerecht werden" bedeutet nicht, dass jedes Kind jeden Wunsch oder jedes BedĂŒrfnis sofort erfĂŒllt bekommt. Gerade das finde ich wichtig, weil die Kinder so auch soziales Verhalten lernen, Kompromisse machen, mal zurĂŒckstecken, mal an erster Stelle sein...

Alles Gute euch!

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Wir haben zwischen Kind 1 und 2, sowie zwischen 3 und 4 jeweils ca 1,5 Jahre Abstand.

Bei den ersten beiden war es ĂŒberhaupt kein Problem. Die ersten Jahre waren sie ein Herz und eine Seele, kaum Eifersucht, kein Streit.

Bei den jĂŒngeren beiden das genaue Gegenteil. Sie waren sich von Anfang an nicht sonderlich grĂŒn, Kind 3 hat phasenweise hyperventiliert wenn ich mich um Kind 4 kĂŒmmerte, Kind 4 ab einem gewissen Alter nonstop gebrĂŒllt war ich bei Kind 3. Es hat wirklich lange gedauert bis es einigermaßen funktioniert hat und war auch nur deshalb halbwegs ertrĂ€glich, weil mein Mann zu 100% mit zog und die beiden Ă€lteren Jungs oft als Ablenkungsmanöver eingesprungen sind.

Daher wĂ€re die UnterstĂŒtzung deines Mannes fĂŒr mich ausschlaggebend.

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Bei uns ist der Abstand 21 Monate und aktuell sind sie knapp 1,5 und 3 und naja... es ist mega anstrengend, weil die Kleine wenig Schlaf braucht und fast nie allein schlÀft, noch bis zu 5 mal die Nacht aufwacht oder mal zwischendurch 2 Stunden Party macht. Das ist toll, wenn sie von 2-4 Uhr Party macht und um 4.45 Uhr der Wecker zur Arbeit klingelt...

Es gibt aber auch super viele schöne Momente, die fĂŒr vieles entschĂ€digen. Ich möchte nur einmal wieder das GefĂŒhl haben halbwegs ausgeschlafen zu sein.

Aber weißt du was? Ich finde ein Kind sollte von beiden Elternteilen gewollt sein und nicht nur von einem... wenn dein Mann da nicht 100% hintersteht, wird’s nichts.
Ich lese es jetzt vielleicht falsch zwischen den Zeilen, aber wenn es dann stressig wird könnte er sage n: „Du hast das 2. Kind ja unbedingt gewollt, also kannst du dich auch kĂŒmmern“ oder irgendwo einen Blödsinn...
wenn er aber dazu steht und sich auch bereits jetzt als Vater gut einbringt... warum nicht.

Ich persönlich hÀtte allerdings im Nachhinein noch ein paar Monate bzw 1 Jahr gewartet.

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Das einzige Problem was ich sehe ist die Einstellung deines Mannes. Nur wenn er 100%ig dahinter steht wĂŒrde ich noch ein Kind bekommen. Die Zeit mit zwei kleinen Kindern ist sehr anstrengend und das geht nur wenn beide Partner voll "mitziehen".

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Mit mehr Kindern finde ich es anstrengender. In anderer Hinsicht aber auch wieder entspannter und leichter.

„Viel anstrengender“ ist es an stressigen Tagen, meistens einfach nur „anstrengender“.
Aber sehr lohnenswert!😍
Wir haben mittlerweile 7 zwischen 10 Jahren und 8 Monaten und ich wĂŒrde es immer wieder so handhaben!

Ich sehe es bei Geschwistern ĂŒbrigens nicht so, dass eins „hinten runterfĂ€llt“, oder dass sie „zu kurz kommen“, sondern dass sie lernen, nicht immer im Mittelpunkt zu stehen, RĂŒcksicht zu nehmen, Kompromisse zu schließen... Kurzum: Sie lernen ganz nebenbei unglaublich viel Sozialkompetenz.
Aus meiner Erfahrung wĂŒrde ich auch sagen, dass eher das Baby zu kurz kommt. Das Ă€ltere Kind macht seine AnsprĂŒche schon geltend😅

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Warum jetzt schon ein zweites?

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wieso nicht?

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Meine Jungs sind 20 Monate auseinander.
Jetzt sind sie 3 und knapp 1.5 Jahre alt, dieses Alter ist allgemein ab und zu einfach anstrengend..
Und trotzdem basteln wir an Nr. 3
💕
Ich kann deine Sorgen total verstehen, aber man wÀchst mit seinen Aufgaben.
Das man irgendeins der MÀuse weniger liebt oder 'vernachlÀssigt' ist totaler Quatsch.
Mein Tipp, wenn möglich sollte der Mann auch 1-2 Monate Elternzeit nehmen zu Beginn, so kommt man ganz geschmeidig in dieser neuen Konstellation an.
Alles Liebe!

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Darf ich fragen, ob ihr irgendeinen Duck habt, jetzt schon mit dem 2. schwanger zu werden? Also seid ihr schon Ă€lter oder sonst irgendwelche GrĂŒnde? Falls nicht, wĂŒrde ich noch ein halbes Jahr oder noch besser ein ganzes Jahr warten.
Ich kenne einige mit so kleinem Abstand und alle sind zwar glĂŒcklich 2 Kinder zu haben- und natĂŒrlich ist es doppelt so anstrengend, wie mit einem - aber alle sind sich einig, dass etwas mehr Abstand die ersten 3 Jahre wesentlich einfacher gemacht hĂ€tte.
Ist ja eigentlich auch logisch: Baby da, 1. Kind selbst noch klein und kommt gerade mitten in die Trotzphase. BrĂŒllendes Baby, brĂŒllendes Kleinkind, das nicht versteht, warum Mama gerade nicht spielen oder es versorgen kann, weil sie sich gerade um ein Baby kĂŒmmert. Beim 1. Kind fehlt noch komplett die FĂ€higkeit, warten zu können, es ist beherrscht vom Egozentrismus.
Wenn das Baby dann 1 Jahr alt wird und anfĂ€ngt zu laufen und dem großen Geschwisterchen Sachen entreißt oder kaputt macht, gibt es immer Streit und wieder GebrĂŒll. Wenn das 2. Kind in die Trotzphase kommt, könnte das 1. auch noch drin stecken. 2 brĂŒllende Egomanen ;) Abgesehen mal von doppelt Windeln und oftmals noch kein zuverlĂ€ssiger Schlaf auf beiden Seiten.
Diese Feststellungen stammen ĂŒbrigens nicht von mir - wir haben einen 3-Jahres-Abstand - sondern von 2 meiner Freundinnen mit 1 bzw. knapp 2-Jahres-Abstand.
Ich wurde immer beneidet, dass das 1. Kind bis Mittags im Kindergarten ist und ich mich in dieser Zeit voll auf das neue Familienmitglied konzentrieren konnte. Fand ich ĂŒbrigens auch als großen Vorteil.

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Ach und ich habe es sehr genossen meine Große 3 Jahre in Ruhe begleiten zu können und mit ihr alleine Zeit verbracht zu haben.
Wir habe ganz tolle Kurse besucht, vom Babyschwimmen und Kleinkindschwimmen ĂŒber Musikgarten und miteinander Tanzen.
Das machst du bei Zweien nicht mehr und dieses sich voll und ganz auf ein Kind einlassen und seine Entwicklung mitzubekommen ist nur als Einzelkindstellung möglich. Niemals wĂŒrde ich diese 3 Jahre missen wollen.

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Ich habe zweimal ca. 2 Jahre Abstand. Das 2 jĂ€hrige Kind war jeweils in der Krippe, so hatte ich Zeit fĂŒrs Baby. Verstehe also nicht den Vorteil 3 Jahre Abstand?

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