Enttäuscht von Schwiegermutter - silopo

Dies ist ein Jammerpost.

Meine Schwiegermutter hatte zugesagt die Kinder 1x pro Monat zu nehmen, damit mein Mann und ich mal Zeit für uns haben.

Einmal hat es stattgefunden und auch gut funktioniert.
Den nächsten Termin hat sie abgesagt wegen Corona.
Aber zum Geburtstag unserer Tochter (Ende November) will sie eingeladen werden.

Bin dadurch wahnsinnig enttäuscht.
Sie weiß, dass es zwischen meinem Mann und mir gerade krieselt und uns dieser eine Tag im Monat gut tun würde.

Eine Absage wegen Corona wäre für mich okay, wenn sie dann konsequet sagen würde, sie möchte im November keinen Kontakt.
Aber den Omatag absagen und zum Geburtstag kommen wollen, klingt für mich nach "kein Bock auf Omatag" :(

Bin einfach wahnsinnig enttäuscht...

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Eine gewisse Enttäuschung deinerseits kann ich nachvollziehen, aber deine Schwiegermutter darf ihre Meinung jederzeit ändern. Das ist zwar schade, aber ihr gutes Recht.

Kann es sein, dass deiner Schwiegermutter der Umgang mit Corona Mühe bereitet? Ich könnte mir vorstellen, dass sie versucht, unnötige Risiken klein zu halten (daher kein Oma-Tag), aber trotz Corona an den wichtigen Lebensereignissen wie einem Geburtstag teilnehmen möchte. Auch wenn das im Hinblick auf das Infektionsrisiko nur mässig Sinn ergibt, könnte ich das emotional gut nachvollziehen.

Bezüglich Ehekrise: Auch wenn dieser eine Tag für die Beziehung sicher schön wäre, solltest du versuchen, dich auf die restlichen 29-30 Tage des Monats zu konzentrieren. Eine Beziehung rettet man nicht an einem Tag pro Monat. Achte auf die kleinen Momente im Alltag, das bewirkt schlussendlich wohl mehr als ein fix geplantes Date :-) #blume

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Vielleicht hast Du Recht. Aber 1 Tag pro Monat kinderfrei ist vermutlich besser als nie.
Man würde mal aus dem Alltagsstress herauskommen. Den Tipp habe ich von einer Paartherapeutin.

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Hallo,

deinen Post hätte von mir kommen können. Bei uns krieselt es auch. Habe meine Mutter gefragt ob sie unsere Tochter 2,5 Jahre in den letzten Sommerferien 1x die Woche ein paar Stunden nehmen könnte, damit wir mal einfach was zu zweit machen können.
Hatte ihr auch gesagt das es nicht gut läuft bei uns z. Z. Sie hatte zugesagt. Ja was soll ich sagen sie hat sie nicht ein einziges Mal alleine gehabt.

Du bist nicht allein. Durchhalten und versuchen sich die Abende schön zu machen mit deinem Mann. Oder Babysitter organisieren. Allerdings wäre das keine Option für mich. Wenn sie Älter ist vielleicht.

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Danke für den Rat.
Und tut mir leid, dass Du genauso wenig Unterstützung bekommst.

Ich weiß, dass meine Schwiegermutter damals in einer ähnlichen Situation war und sehr viel Hilfe bekam. Die Oma hatte die Kinder wochenweise genommen und auch sie hat dort eine zeitlang gewohnt.

Daher auch so unbegreiflich für mich.
Selbst viel Hilfe annehmen, aber selbst nicht bereit sein zu helfen.

1 Tag pro Monat scheint wohl zuviel zu sein.

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Ich kann es schon verstehen dass du enttäuscht bist.
Allerdings finde ich dass sich deine SM nicht widerspricht.
Wenn sie wirklich Angst hat wegen Corona, dann musst du es akzeptieren.
Dass sie nicht auf den Geb verzichten will kann ich schon verstehen.
Auf einem
Geburtstag kann sie ja viel besser Abstand zu den Kindern halten als am Oma Tag wo sie die Kinder permanent betreuen muss.

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Hey!

Ich kann es nachvollziehen und sehe auch den Widerspruch in ihrer Konsequenz.

Auf ein einzelnes Kind möchte sie aus Angst sich zu infizieren nicht aufpassen, aber mit dem Kind und einer größeren Anzahl Erwachsenen (höheres Risiko) setzt sie sich zusammen. Letztlich bringt ihr dann auch Abstand halten nichts- oder feiert ihr auf der Terrasse?
Ich fürchte, wenn ich nur lange genug mit einer infizierten Person im selben Raum gewesen bin, ist es wurscht, ob ich 1m oder 3m entfernt gesessen habe.

Ich vermute, dass sie entweder sehr irrational denkt oder sie sorgt sich wirklich vor Corona, kann aber eher auf den Nachmittag mit der Enkelin verzichten als auf das Kaffeetrinken mit allen.
Vielleicht hat sie auch während des einen Nachmittags gemerkt, dass es ihr zu viel wird oder sie doch keine Lust auf Enkelinnensitting hat. Momentan ist Corona eben DIE Universalausrede für alles, worauf man eigentlich doch keine Lust hat.

Ich glaube auch nicht, dass eure Ehe wegen dieses einen Tags pro Monat (nicht) scheitern wird.
Gibt es im Umfeld noch jemanden, der statt dessen aufpassen würde? Vielleicht auch alle 2 Wochen?

Kommt vielleicht auch auf das Alter der Tochter an. Ggf könnt ihr nach dem Lockdown einen Babysitter engagieren und kommt ohne die Oma aus.
Ich würde mich nicht aufregen, sondern anderweitig orientieren.

Liebe Grüße
Schoko

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Guter Tipp. Ich sollte mich wohl nicht auf sie verlassen.

Es sind nur mein Mann und unsere 2 Kinder. Es sind keine weiteren Personen eingeladen.

Seine Meinung zu ändern (ggf. weil zu anstrengend) könnte ich akzeptieren.
Nur Lügen mag ich nicht.

Sie verwendet oft kleinere Lügen, um Treffen abzusagen. Lügen sage ich deshalb, weil sie schlecht lügt uns sich selbst oft widerspricht. Somit fliegt jede Lüge auf.

Wie gesagt, mit einer ehrlichen Absage hätte ich weniger Probleme.

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Hallo,

hast du die Schwiegermutter mal darauf angesprochen? "Ich würde gern auf dein Angebot zurückkommen, wenn es noch steht." Klare Aussage. Sagt sie nein, dann weißt du, woran du bist. Und natürlich möchte sie zum Geburtstag kommen, weil dies ein besonderer Tag ist. Wenn sie die Omatage absagt, ist es ärgerlich, aber ihre Entscheidung.
Da es gerade zwischen dir und deinem Mann kriselt, liegt aber nicht in der Verantwortung der Schwiegermutter euch zu entlasten. Das müsst ihr tun. Und für euere Paarzeit seid ihr zuständig. Zur Not gibt es Babysitter.

LG

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Eine klare Antwort gibt sie nicht. Sie redet sich heraus mit schlechten Ausreden.
Mit einer ehrlichen Abfuhr könnte ich besser leben.

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Eure Ehe kriselt weil ihr die restlichen 30 Tage nicht harmoniert und da was schief läuft, also müsst ihr euer Problem da beheben. Ein Tag ohne Kind hilft da wenig wenn das Leben mit Kind nicht stimmt.

Ich sdhe schon einen grossen Unterschied ob man ein Kind betreut und stundenlang Nase abwischen, windel wechseln und ein weinenden Kind auf Tuchfühlung hat oder auf einen Geburtstagskaffee kommt auf dem nan doch mehr Abstand halten kann und der vielleicht auch zeitlich kürzer ist.

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Ok, kann ich verstehen, dass du enttäuscht bist, wenn eine Zusage nicht eingehalten wird.
Aber dann macht es ja keinen Sinn in der Situation zu verharren, sondern du kannst ja nach anderen Lösungen suchen.
Es gibt Babysitter, die gegen Geld nach Hause kommen, z.B.
Und außerdem wird euch ein kinderfreier Abend im Monat nicht vor einem Scheitern der Beziehung retten.

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Da hast Du Recht.
Dennoch denke ich 1 Tag Paarzeit pro Monat ist besser als nichts. Den Tipp hatte ich von einer Paartherapeutin bekommen.

Meine Schwiegermutter hatte mal ähnliche Eheprobleme und damals sehr viel Hilfe bekommen. Die Kinder und teils auch sie haben wochenweise bei der Oma gelebt.

Selbst viel Hilfe annehmen aber selbst nicht hilfsbereit sein ist für mich nicht verständlich.

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Wie alt ist eure Tochter überhaupt?

Vielleicht war ihr dieser eine Tag schon zu anstrengend, sodass sie weiter feste Termine einfach nicht mehr machen möchte.

Ich mein, wir kennen es doch alle: Vor der Geburt stellen wir uns alles so schön vor und wenn das Kleine da ist sehen wir erst dass all unsere Vorstellungen eher Wunschdenken waren und eben nicht alles so easy und rund läuft.

Ansonsten sehe ich es wie eine andere Userin hier: eure Beziehung kriselt wegen der 30Tage mit Kind, nicht wegen dem fehlenden einen Tag ohne. Das ist nicht die Baustelle der Schwiegermutter und ich persönlich finde es auch nicht richtig sie in diese Thematik zu involvieren.

Warum kann deine Mutter nicht mal aufpassen? Alternativ vielleicht ein Babysitter?

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Meine Mutter lebt leider nicht mehr, sonst würde ich sie fragen. Sie war ein wahnsinnig lieber Mensch und hätte sicher gern geholfen.

Meine Schwiegermutter hatte früher ähnliche Eheprobleme und damals sehr viel Hilfe bekommen. Daher verstehe ich nicht, warum sie nicht helfen möchte.

Dass der Tag anstrengend war und sie es nicht mehr machen möchte wäre denkbar. Sie hat aber nicht ansatzweise etwas in diese Richtung gesagt. Anscheinend lief alles super.

Mit einem ehrlichen "es wird mir zuviel" könnte ich allerdings besser leben als mit einer Ausrede/ Lüge.

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Versuch euch am Abend die Zeit zu nehmen: was leckeres kaufen, einen Film auszusuchen oder ein Spiel.

Vielleicht die Kinder an dem Tag früh genug Abendessen geben und ins Bett bringen. So handhaben wir das zumindestens :)

Wegen der Schwiegermutter: das macht leider kein Sinn. Enttäuscht darfst du sein, aber momentan ist einfach vieles unlogisch. Schwiegereltern wollen uns zum Weihnachten nicht sehen, obwohl sie täglich Kontakt mit mehreren Leuten in der Arbeit. Macht auch gar kein Sinn. Die Schwiegermutter würde ich sagen, dass angesichts von Corona, das Geburtstag klein gehalten wird. Man darf sich ja schließlich nur mit 2 Haushalten treffen? Oder plant ihr eine große Feier??

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Nein, wir laden nur die Schwiegereltern ein. Sonst niemanden.
Ich bin so enttäuscht, weil ich weiß, dass sie mal in einer ähnlichen Situation war wie ich.
Damals hatte sie selbst Hilfe bekommen und ihre Kinder wochenweise zur Oma gegeben und dort sogar eine zeitlang gewohnt.
Hilfe gerne annehmen, aber selbst nicht bereit sein zu helfen, ist für mich unverständlich.

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Und das Erbegnis davon ist jetzt dass die nächste Generation anscheinend auch nicht weiß wie man eine gute Ehe mit Kindern führt. Sei war in einer ähnlichen Situation und Vielleicht findet ihr besser andere Möglichkeiten Euch als Paar trotzdem nicht zu verlieren, dann lernen Eure Kinder auch noch was fürs Leben.