Würdet ihr euer Enkelkind groß ziehen?

Angenommen, eure Tochter ist als Teenie Mutter geworden und kommt jetzt nicht zurecht, würdet ihr das Kind aufnehmen und selbst groß ziehen?
Bzw. unter welchen Voraussetzungen könntet ihr euch das vorstellen?
Würdet ihr euch verpflichtet fühlen eurer Tochter zu helfen oder würdet ihr es machen, damit das Enkelkind versorgt ist?

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Ich werde meine Tochter immer unterstützen worin ich kann.
Dafür würde ich auch mein Enkelkind großziehen, wenn es sein müsste.
Ich würde es weder aus Verpflichtung meiner Tochter noch meinem Enkelkind gegenüber tun, sondern aus liebe beiden gegenüber.

Gruß Jule

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Sehr schön geschrieben.

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Genau das habe ich auch gedacht beim Lesen.
Mama sein hört niemals auf und die Schwierigkeiten die man mit seinem Kind bewältigen muss sind einfach bei jedem andere.
Als Teenie wird man in der Regel nicht absichtlich schwanger. Vorwürfe helfen da niemandem weiter und mein Mann und Ich würden selbstverständlich mein Kind (egal ob Sohn oder Tochter) mit dem Enkelkind nach unseren Möglichkeiten unterstützen.
Es gibt wirklich schlimmeres auf der Welt.
ein schwangerer Teenie wirft mich da nun weiß Gott nicht aus der Bahn... 😅

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Nein. Denn ich habe mein eigenes Leben.
Wenn sie sich dafür entscheidet, muss sie auch zusehen.
Wer Sex hat muss ordentlich verhüten und ansonsten mit den Konsequenzen leben.

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Okay und was genau würdest du mit deinem schwangeren Teenie dann machen? Rauswerfen?

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Es gibt Mutter-Kind Heime.
Ich würde nicht mein Leben oder Job dafür aufgeben.

Ich hoffe, das mein Kind so verantwortungsvoll ist und anständig verhütet. Erst eine Ausbildung /Studium macht und dann eine Familie gründet

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Ich kann jetzt nicht davon sprechen, mein Sohn ist gerade mal 2 Jahre alt, aber meine Cousine ist sehr früh Mutter geworden, meine Tante und Onkel haben den Kleinen nicht großgezogen, da sie ihr eigenes Leben noch hatten und der Vater auch gesundheitlich angeschlagen war.
Ich fand es damals "heftig und herzlos" , heute habe ich da natürlich einen anderen Blick drauf.
Letztendlich haben die Großeltern (väterlicherseits) den Kleinen großgezogen.

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Ja natürlich würde ich das Kind groß ziehen, ich habe meine Tochter mit 27 bekommen und wenn sie nun innerhalb der nächsten 5 Jahre ein Kind bekäme, wäre ich in 5 Jahren auch erst 47 also auch noch fit genug

Außerdem was ist denn die Alternative?
Dass das Kind in eine Pflegefamilie kommt? Oder bei der Teeniemutter nicht vernünftig versorgt wird?

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Kannst du es dir finanziell erlauben?

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Ja, könnten wir außerdem sind meine Kinder relativ früh in die Krippe gegangen (wir haben 3 Kinder) und ich hab immer 30 h wtl gearbeitet, die Kinder waren zw. 12-18 Monaten als sie in die Krippe kamen.

Daher würde es sicherlich auch bei einem Enkel gehen.

Wir haben aber tatsächlich auch lange über ein Pflegekind nachgedacht. Da dort aber oft eine Fremdbetreuung unter 3 kritisch gesehen wird, haben wir uns dagegen entschieden.

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Ja, das würde ich machen. Natürlich ist das eine große Verantwortung aber so ein kleines Wesen ist es immer wert. Eigenes Leben hin oder her. Keiner hat einen schweren Start ins Leben verdient. Vielleicht gäbe es ja die Möglichkeit, nach den ersten wichtigen Jahren dann eine Pflegefamilie zu finden. Aber ich würde es auf jeden Fall machen.

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Das wird dann aber richtig heftig für das Kind. Erst von der Mutter im Stich gelassen und dann von den Großeltern. Dann lieber gut überlegen, ob man das leisten kann und will. Entweder ganz oder gar nicht!

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„Vielleicht gäbe es ja die Möglichkeit, nach den ersten wichtigen Jahren dann eine Pflegefamilie zu finden. Aber ich würde es auf jeden Fall machen.„
Wie kann so eine Antwort solch einen Anklang finden? Die Jahre nach „den ersten“ sind nicht weniger wichtig. Und überhaupt, wie soll das denn ablaufen“ „Hallo, xy ist jetzt 3 Jahre alt und wir möchten xy jetzt gerne in einer Pflegefamilie unterbringen“?
Da fehlen einem die Worte!

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Hallo
Ja das könnte ich mir vorstellen. Bzw. wir haben etwas ähnliches getan.
Voraussetzungen? Sowas kann man nicht planen oder, völlig ohne in so einer Situation zu stecken, durchdenken. Warum man es macht? In unserem Fall, weil wir uns verantwortlich fühlten und auch eine enge Bindung bestand. Das Mal als vereinfachte Erklärung. Ganz so einfach ist es nämlich nicht.

LG

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Ich würde zunächst meiner Tochter helfen, die für sie richtige Entscheidung - für oder gegen das Kind- zu treffen und sie in dieser Entscheidung ohne wenn und aber zu unterstützen. Würde sie sich für eine Abtreibung entscheiden, würde ich dies ohne Vorwürfe akzeptieren.
Würde sie sich für das Kind entscheiden, würde ihr ermöglichen wollen, dass sie Schule erfolgreich beenden kann und ihre Wunschsusbildung absolvieren kann. Ich hätte kein Probleme damit, dafür z.B.Elternzeit zu nehmen oder die Betreuung zu übernehmen.
Darüber hinaus würde ich auch wollen, dass sie auch noch ab und zu Teeny sein kann, mit weggehen und auch Mal ausschlafen.
Sie hätte bei mir immer ein Dach über dem Kopf und wäre willkommen.
Hätte ich den Eindruck, dass sie mit dem Kind überfordert ist, würde ich es auch dauerhaft nehmen,wenn das die beste Lösung für uns alle wäre.
Ich weiß auch wovon ich rede,ich bin das Kind sehr junger Eltern (26 und 20), deren Jugend mit einem Schlag beendet war und gerade meine Mutter dadurch sehr große Einbußen hatte (Ausbildungsbetrieb warf die raus, sie hat daher keine Ausbildung, sie müssten heiraten, kein Fùhrerschein,weil lange das Geld knapp war)
Das würde ich für meine Tochter nicht wollen.
Sie ist das Liebste was ich habe und ihr Glück liegt mir am Herzen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass ich irgendwann in irgendeiner Situation sage : Tut mir leid, Du musst alleine klar kommen, ich hab mein eigenes Leben.

So würde ich nicht erzogen und so erziehe ich die nicht. In meiner Familie hält man zusammen.

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Meine Kinder sind noch jung, aber ich habe sie jung bekommen. Bei einer Teenagerschwangerschaft wäre ich u.U. noch keine 40 und jünger als manche Mutter. Von daher kann ich es mir derzeit nicht vorstellen, das Kind NICHT mit grosszuziehen.
Mein Verständnis von Familie ist ziemlich altmodisch und klischeebehaftet, man hält zusammen. Meine Mutter würde auch jederzeit meine Kinder grossziehen, wenn mein Mann und ich es nicht mehr könnten.

Klar, mein Wunschszenario ist es nicht, aber weiss Gott auch kein Weltuntergang, gerade wegen meinem Alter. Im Idealfall wäre es Hilfe auf Zeit, mit dem Ziel, die Tochter/Neumutter wachsen und lernen zu lassen, bis sie diese Herausforderung meistern kann. Wäre ich 15 Jahre älter, wäre es vielleicht eine andere Geschichte.

Finanziell kann ich es nicht sagen, ich hab keine Kristallkugel. Aber wenn es auch nur annähernd wäre wie jetzt, wäre das kein wirkliches Problem.

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Hallo
Ja, weil ich mein Kind nicht im Stich lassen würde.
Ich habe alles Söhne und habe dafür gesorgt das sie Kondome haben und es nicht am Taschengeld scheitert.