Wohnung VS Haus und Hof - Aufteilung Erbe

Hallo ihr Lieben.

Ich muss etwas ausholen...

Meine Eltern haben meiner Schwester (zu der ich ein sehr gutes Verhältnis habe) und mir vor kurzem unser "Erbe" überschrieben.

Zu verteilen gab es eine Einzimmerwohnung die ich bekommen habe und das Elternhaus mit Nebengebäuden, großem Grundstück, Wald, Äcker und Wiesen die meiner Schwester gehören.

Meine Schwester und ihr Freund mit gemeinsamen Kind planen seit ca einem 3/4 Jahr den An- Umbau des Wohnhauses. Meine Eltern bleiben am Hof im Haus im EG wohnen. Derzeit ist es ein Einfamilienhaus.

Ursprünglich war ein zweigeschossiger Anbau geplant. Das wurde dann aus Kostengründen verworfen in Zuerst einen eingeschossen Anbau und jetzt in eine Aufstockung. Das eingereichte Vollgeschoss wird jedoch nicht genehmigt (wären am Ende 3 Vollgeschosse) sondern nur ein Kniestock mit 50 cm. Jetzt hat mein "Schwager" gesagt, dass das für ihn keine Option ist und wenn er nicht mindestens 1,5 m Kniestock genehmigt bekommt dann gar nicht umbaut. Meine Mama hat dann gestern Abend als das ganze etwas gesackt war bei mir angerufen und gemeint das sich sie und Papa dann eben neben das "alte" Haus einen altersgerechten Anbau hinstellen würden. Dann könnten meine Schwester und ihre Familie das Haus so umbauen wie sie möchten.

Mein Mann und ich haben vor zwei Jahren neu gebaut. Meine Schwester möchte die Raumaufteilung etc. in etwa so wie wir. Unser Schwager zusätzlich ein riesiges Büro + Abstellraum + Musikzimmer. Allerdings ist es so, dass meine Schwester das ganze bezahlen soll. Ihr Freund besitzt einige Immobilien und meint bevor er da etwas rein steckt kauft er lieber nochmal ein Haus oder eine Wohnung. Meine Schwester incl. Anhang meinen jedoch immer das sie sich das alleine nicht leisten kann. Meine Mama ist auch schon auf den Trichter aufgesprungen. Man muss jedoch hinzufügen das meine Schwester sehr gut verdient und auch viel gespart hat. Sie müssten zwar das Elternhaus nach Ihren Wünschen umbauen brauchen jedoch keinen Bauplatz und Heizung kaufen und keine Garagen bauen. Meine Eltern würden die Hälfte der Fenster und das Dach bezahlen weil das sowieso irgendwann gemacht werden müsste. Wir haben alles neu machen müssen. Meine Eltern haben uns aber mit ihrer Arbeitsleistung tatkräftig unterstützt wo ich wirklich sehr dankbar und froh bin. Außerdem habe ich 15.000 Euro fürs Haus bekommen.

Gestern hat mein Schwager noch gemeint, dass er keine Lust hat irgendwann mal den Wald zu bewirtschaften. Da ging es um die Heizung.... Das ist eine Holzheizung die meine Eltern vor Jahren schon eingebaut haben. Meine Eltern sind noch recht jung und fit und können das mit Sicherheit noch einige Jahre machen aber steht da nicht meine Schwester incl Anhang mit in der Verantwortung das zu bewirtschaften weil ihr alles gehört? Sie hat darauf gar nichts gesagt. Meine Mama hat nur gemeint das sie und Papa das dann eben machen müssen bis sie nicht mehr können.

Natürlich dürfen unsere Eltern machen was sie möchten. Aber müssen sie wegen meiner Schwester nur zurückstecken? Sie haben ihr Leben lang gearbeitet das der Hof so in Schuss ist und dann reicht es noch nicht.

Vor Monaten meinte mein Schwager zu mir, dass ich mit der Wohnung sowieso besser dran wäre als meine Schwester mit dem Hof und allem drum und dran. Dazu muss man sagen das die Wohnung ca. 70.000 Wert ist im Vergleich zum Hof mit weit über 500.000. Ich habe darauf gar nichts gesagt weil ich keinen Streit möchte. Natürlich bekomme ich die Miete. Meine Schwester hat im Gegenzug Pachteinnahmen.

Die Schwester meines Schwager incl. Familie hat sich seiner Meinung nach jedoch ins gemachte Nest gesetzt. Seine Schwester wohnt bei deren Eltern zu Hause. Im Prinzip also der gleiche Fall wie bei ihm und meiner Schwester. Ist das dann nicht auch ein gemachtes Nest?

Vor Jahren bevor mein Mann und ich gebaut haben hat meine Mama zu mir gesagt falls ich irgendwann den Hof nehme/bekomme müsste ich meiner Schwester 100.000 Euro als Ausgleich auszahlen. Sie hätte dann die Wohnung bekommen. Jetzt hört man davon aber nichts mehr. Ich will gar kein Geld von meiner Schwester aber finde es trotzdem unfair mir gegenüber.

Gestern war ich dann wirklich sauer als wieder gejammert wurde und habe zu meiner Mama gesagt als meine Schwester usw. weg waren, dass sie doch meiner Schwester den Umbau komplett bezahlen sollen das ich mir das Gejammer nicht mehr anhören muss.

Ich komme mir momentan wirklich etwas vera... vor.

Was meint ihr dazu? Was würdet ihr machen wenn nächstes Mal wieder gejammert wird? Übertreibe ich? Habe ich Angst das ich zu kurz komme?

Ich hoffe, es ist für Außenstehende einigermaßen verständlich.

Danke für eure Antworten.

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Mein Bruder hat auch das Elternhaus bekommen und ich "nur" den Pflichtanteil.

Klingt auf den ersten Blick wenig. Ist es aber nicht, denn das Haus war 30 Jahre alt und eine Kernsanierung stand an.
Er hat jetzt einen Kredit laufen, während ich mit einem Plus aus der Sache raus gegangen bin. Neidig bin ich ihm nicht.

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Hab ich das richtig verstanden, das dein Schwager eigtl gar nichts machen will, vorher aber alles versprochen hat und deine Schwester nur ja und Amen dazu sagt?

Dann finde ich es grundsätzlich erstmal besch*ssen gegenüber deinen Eltern, die nun dumm da stehen, auch mit dem Wald. Dann das du nicht ausgezahlt wurdest, ist für mich definitiv unfair und ich hätte meine Eltern bei dieser ganzen überschreibung danach auch gefragt, weil du hättest es ja sonst auch machen müssen.
Wenn deine Eltern nun nur jammern, würde ich aber auch klar sagen, es ist ihr Problem, dich haben sie ja nicht für diesen Teil des Erbes gewählt, ja sogar etwas schlechter wegkommen lassen.

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Am Anfang hat es geheißen, dass das meine Schwester und ihr Freund zusammen machen. Jetzt soll es aber nur meine Schwester bezahlen. Das ganzegehört auch nur meiner Schwester und nicht ihm. Meine Schwester meinte aber schon mal als er nicht dabei war, dass, wenn er etwas rein stecken würde ein privater Kreditvergabe gemacht werden müsse, dass das alles festgeschrieben wird. Finde ich auch für richtig.

Sie unterstützt meine Mama jetzt auch schon im Garten etc. Als ich noch zu Hause gewohnt habe, habe ich das natürlich auch gemacht. Es ist einfach so das man da zusammen hilft.

Ich habe nur mittlerweile das Gefühl, dass die beiden alles haben wollen mein Schwager jedoch nichts dafür tun will. Meine Schwester kann sich das ja angeblich alleine nicht leisten. Jetzt sollen eben unsere Eltern für den Umbau auch noch aufkommen. Ich kann mich aber auch täuschen....

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Es tut mir leid, meine Antwort wird nicht so nett... auch wenn ich es nicht böse meine. Ich war mal Standesbeamtin und wenn jemand starb, geierten die Erben schon auf die Sterbeurkunde, da konnte es nie schnell genug gehen.
Und was soll ich sagen? Bei der Verteilung des Erbes gingen so manche ach so harmonische Familien den Bach herunter. Wenn’s ums Geld geht, gibts nur noch Ärger...

Wenn deine Eltern alles überschreiben müssen sie damit rechnen, dass ein Umbau oder sonstiges nicht nach ihren Vorstellungen ausgeführt wird. Sicherlich wäre es schöner, wenn da alle zu einem Konsens kämen, aber so spielt das Leben meistens nicht.

Und du schreibst ja auch nicht sehr wertschätzend... von wegen „sollen die Eltern doch die 100.000 für den Umbau zahlen...“.
Ihr scheint alle nicht am Hungertuch zu nagen, warum gibt man sich mit etwas nicht einfach mal zufrieden? Luxusprobleme sind das, ehrlich.

Wir sind eine normal bis gut situierte Familie, meine Eltern haben ein Haus, ansonsten keine großen Ersparnisse, da meine Mutter seit ihrem 35. Lebensjahr nicht mehr arbeiten kann aufgrund eines Schlaganfalls. Und weißt du wie gut mein Bruder und ich uns verstehen? Er wird mal das Elternhaus bekommen und ich den Pflichtanteil bzw würde ich auch darauf verzichten.
Uns geht es gut, wir haben alles was wir brauchen und mein Bruder ist noch jung (Anfang 20). Er bekommt dann halt ein Haus. Was er dann damit macht - allein seine Entscheidung.

Und zu euren Umbauplänen bzw die des Schwagers: ich würde auch nicht unter 1,5 Kniestock bauen.

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Sollte man nicht die Wünsche und Bedürfnisse beider Parteien berücksichtigen. Hier sieht es zur Zeit nämlich von Seiten meines Schwagers und meiner Schwester so aus: Wir wollen...
Es war von Anfang an klar das unsere Eltern weiter dort wohnen. Jetzt suchen unsere Eltern nach einer anderen Wohnsituation die vorher nie so im Raum stand nur damit die anderen zufrieden sind.

Von 100.000 Euro für den Umbau habe ich nie geschrieben. Falls ich den Hof bekommen hätte, hätte ich meiner Schwester 100.000 Euro auszahlen müssen.

Die 0,5 Meter Kniestock sind natürlich blöd. Ein Anbau wie zuvor geplant ist ihnen jedoch zu teuer. Wenn die Stadt nichts anderes genehmigt muss ich mich aber mit einer von beiden Lösungen arrangieren.

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Ja, sollte man. Aber einen Anspruch darauf haben deine Eltern dann ja nicht mehr.
Sie sind wahrscheinlich auch noch nicht so alt und ich persönlich würde wahrscheinlich auch immer so bauen, dass den Eltern genügend Platz bleibt und alle Interessen berücksichtigt werden... aber da sind deine Schwester und dein Schwager wohl anders gepolt. Die stellen denken wahrscheinlich eher an die Situation, wenn eure Eltern nicht mehr sind (?).
Es ist natürlich alles unbefriedigend....
grundsätzlich finde ich es natürlich schon gut, dass die Eltern bereits jetzt Klarheit schaffen wollen und ihr euch dann nicht nach ihrem hoffentlich noch in weiter Entfernung liegenden Tod fetzen müsst

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Im Grunde kannst du dir doch sagen:"Nicht mein Problem" 😅🤷‍♀️
Ich verstehe dass es dich nervt, du bekommst es ja auch mit und es betrifft ja auch deine Eltern. Aber dennoch solltest du es nicht zu nah kommen lassen und dich nicht regelmäßig darüber aufregen.
Es gehört zu der Kategorie: Dinge, die ich selbst nicht ändern kann. Das darfst du nicht vergessen. Und es sind viele Entscheidungen seitens deiner Schwester und deiner Eltern fällig, die du nicht beeinflussen kannst und solltest.
An deiner Stelle würde ich mich aus diesem Chaos komplett rausziehen und nur Rat geben, wenn dich einer der Parteien fragt. Ansonsten: not your business. Es ist klüger, sich da jetzt rauszuziehen.

Ich persönlich finde es aber definitiv unfair, dass du "nur" die Wohnung bekommen hast. Im Grunde hast du dich da über den Tisch ziehen lassen. Das würde ich aber an deiner Stelle nicht jetzt auch noch mit in den Streit-Topf werfen à la "Hört ihr mal auf zu meckern, ICH hab ja sogar nur die Wohnung bekommen!"
Jetzt wäre meiner Meinung nach nicht der richtige Augenblick dafür. Da würde ich noch etwas Geduld haben an deiner Stelle und einen günstigeren Moment abwarten.

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Über den Tisch ziehen lassen?
Was ist denn ein alter Hof mit EFH in den vermutlich die Eltern noch lebenslanges Wohnrecht haben, mit Nebengebäuden die keiner braucht in Deinen Augen noch wert? Je nach Gegend hat die Schwester mit ihrer Einzimmerwohnung ohhe Verantwortung den Eltern gegenüber den besseren Schnitt gemacht. Bei lebenslangem WOhnrecht und ich nehme mal an dass das in den Verträgen steht können bis zu sechsstellige Summen zusamenkommen die den Wert der Immobilie mindern! Und selbst wenn es nicht eingetragen ist und nur "molisch verpflichtet" ist es eine nicht zu verachtende Last.

Hier ist auch noch "Land und Wald" in der Erbmasse, das Land ist ein Acker mit einer miesen Bonität und der Wald so klein dass ihn keiner findet.

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Wenn man rein den Wert betrachtet wäre es spannend zu sehen, was dabei rumkommt abzüglich Wohnrecht usw.
Mal ganz abgesehen von dem Stress den die Schwester bei den Eltern heute aufm Hof hat:
Eines Tages werden die Eltern nicht mehr sein. Die Schwester hat dann 500T Wert der 70T gegenübersteht. Inwiefern ist das fair?

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Irgendwie wirfst du da ja ein paar Dinge durcheinander.

Grundsätzlich müsste deine Schwester dich auszahlen, ich kenne es zumindest nicht anders, es sei denn, es ist testamentarisch festgelegt, dass du nur den Pflichtteil bekommst. Das würde ich tatsächlich alles so früh wie möglich klären.

Ansonsten - wie deine Schwester und eure Eltern verbleiben ist deren Sache und geht dich einfach nichts an. Auch wenn es schwer fällt. Wenn deine Eltern bereit sind, sich so einzuschränken - sie sind erwachsen und müssten es nicht tun, wollen es anscheinend aber.

Wie deine Schwester um- oder anbaut, kann und muss dir auch egal sein. Absolut deren Bier. Da würde ich mich gar nicht einmischen.

Meine Eltern haben 2 Häuser, in einem davon leben wir. Das andere ist vermutlich etwas mehr wert und soll an meine Schwester gehen, die dort aber ziemlich sicher nicht einziehen will. Vermutlich würde ich auf eine Auszahlung verzichten. Das klären wir aber, wenn es so weit ist. Meine Eltern machen sich auch wahnsinnig Gedanken, was auch „berechtigt“ ist, aber meine Schwester und ich haben beide ein wirklich super inniges Verhältnis und eher würde ich auf beide Häuser verzichten, als was zu riskieren. Ihr geht es glaub ich ähnlich.

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Auch wenn Du es nicht hören willst, aber zum einen: Wenn ihr vorher nicht allesüber Gutachten geklärt habt ist das Eure Schuld.

Zweitens: Deine Schwester hat per se keinen so guten Schnitt gemacht wie Du anscheinend glaubst. Und hättet ihr alles anfangs bewerten lassen wüsstet ihr jetzt wo wert steht.

Ihr "jammert" weil ihr "nur" eine EZW habt die ihr vermieten könnt und schön die Mieteinnahmen in die Rate fürs Haus rechnen könnt. Sie hat ne alte Immobilie die sie anscheinend grundsanieren muss, auch eine Holzheizung hat eine Lebensdauer von 25 Jahren, also wenn sie "einige Jahre" auf dem Buckel hat vielleicht auch nicht mehr sooo neu, und dazu das vermutlich eingetragene Wohnrecht der Eltern, zahlen die wenigstens normal Miete? Wohnrecht mindert den Wert eine Immobilie bedeutend. Dazu kommt der Stress dass man alles diskutieren muss.

Wir haben hier auf HAus und Hof der Eltern übernommen mit Wohnrecht und ja, es gibt nicht wenige Tage wie zb im Moment wo es ständig Diskussionen gibt weil mein Sohn gerne Hühner halten möchte aber Oma total genervt von der Idee ist, jeder Baum der gepflanzt oder gefällt werden soll ausdiskutiert wird, jede Umstrukurierung in Haus oder Garten mit "warum wollt ihr das anders das war doch von uns so schön gemacht" ... Es kann einen echt einschränken. Und Ich sage mir eben ich habe eine sechsstellige Summe investiert für Bruder auszahlen, Grundsanierung, und ja es nervt bei jedem Birnbaum den ich pflanze zu diskutieren dass Onkel x meint der Apfelhochstamm wäre schon die falsche Entscheidung gewesen weil er zu spät trägt und dass Birnen ja Rost bekommen. Deine Sis finanziert jetzt den Hof, er gehört ihr, und wenn Eure Eltern zb einen altersgerechten Anbau wollen und da Ansprüche haben dass das mitfinanziert wird. Ist hier auch so, zb bei den FEnstern haben meine Eltern den Aufpreis von dem was sie wollten zu dem was wir wollten bezahlt, ....

Und was hat man von alten Nebengebäuden die man nur erhalten darf und nicht nutzen kann? Entweder man ist Vollblut Landkind und baut da Ferienwohnungen rein oder so, oder es ist ein Klotz am Bein.

Dazu kommt dass normalerweise viele kleine Handgriffe wenn die Eltern dann noch etwas älter sind an den im Haus verbliebenen Kindern hängen bleibt die keiner sieht. Mal eben schnell zur Apotheke fahren, mal eben schnell dies, mal eben schnell das läppert sich.

Im Prinzip ist das Sache zwischen Deinen Eltern und der Schwester und wenn Du Deine Ansprüche nicht vor der Übergaben überlegt und durchgesetzt hast ist jetzt nicht mehr die Zeit zum jammern.

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In welchem Paralleluniversum ist denn bitte ein Einfamilienhaus mit Wohnrecht der Eltern ein "gemachtes Nest" für eine Familie mit Kindern?
Sollen sie im alten Kuhstall wohnen oder wo siehst du da das "gemachte Nest"?

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Nur zur Info: Das gemachte Nest ist die Aussage meines Schwagers über seine Schwester die mit Familie am Hof bei deren Eltern wohnt. Im Prinzip das selbe wie jetzt bei ihm und meiner Schwester. Da ist es dann aber wiederum kein gemachtes Nest...

Es stand von Anfang an fest das eine die Wohnung, die andere den Hof bekommt.

Außerdem habe ich mich in keiner Weise über die Wohnung beschwert.

#winke

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DU stellst Die Frage ob es nicht ein gemachtes Nest ist dass Deine Schester mit Schwager bei den Eltern wohnen kann und nein, zwischen "erst mal aufstocken müssen" und "im Haus wohnen können" liegen Welten!

Leb einfach Dein Leben und halte Dich aus Dingen die dich nicht betreffen raus!
Du lebst nicht mit Deinen Eltern unter einem Dach, Du weißt nicht wie es ist alles mit 2 Parteien unter einen Hut zu bringen, also erzähle anderen nicht wie man in deren Schuhen laufen soll!

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ICH fände es am vorteilhaftesten, wenn deine Schwester tatsächlich die Sache ohne ihren Freund finanziert. Klingt für mich alles nämlich nicht so, als ob diese Generations-WG längerfristig eine Zukunft hat.#zitter

Könnte deine Schwester nicht auf dem elterlichen Grundstück einen Neubau hinstellen?
Dürfte dann halt nur so groß werden, wie sie es sich leisten kann. ;-)

Es wäre sowohl für sie, als auch für deine Eltern alles viel einfacher, falls ihr Schnucki mal vor die Tür gesetzt wird.#gruebel

Zum anderen Thema: NEIN, ich würde mir an deiner Stelle nicht verarscht vorkommen. Oder habt ihr notariell vereinbart, dass DU dich mal um deine Eltern zu kümmern hast im Alter?

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Hey!

Um mal eine Lanze für den Schwager zu brechen:

Er hat in der Situation die schlechteste Position.
Ihm gehört das Haus nicht, ist mit deiner Schwester nicht verheiratet, aber er soll mitzahlen und stellt gleichzeitig noch fest, dass die entstehende Etage durch den 50cm Kniestock arg eingeschränkt wird.
Er kann ja die Fläche zum Ausgleich nicht mehr vergrößern- da braucht es doch einen Kniestock von 1m50 mindestens, um Möbel an die Wände zu stellen.

Wenn ich das Geld hätte, würde ich dann auch eher neu bauen, statt Geld in etwas zu investieren, was für mich in jeglicher Hinsicht ein Kompromiss ist.

Liebe Grüße
Schoko