Schlafsituation

Hallo

Ich möchte gerne Tipps und Vorschläge zur Umstellung unserer Schlafsituation.
Ich bin verheiratete Mami von einem fast 4 jährigen Mädchen und einem fast 2 jährigen Mädchen. Ende Februar/ Anfang März kommt noch ein Sohnemann dazu.
Unsere Situation sieht zur Zeit so aus: wir praktizieren das Familienbett. Haben wir auch nichts gegen. Wir genießen es eigentlich. Wir haben also ein normales Ehebett und ein offenes Kinderbett nebendran.
Wir haben sehr willensstarke und selbstständige Kinder. Aber dennoch benötigen sie beide Einschlafbegleitung bis sie eingeschlafen sind.
Wenn jetzt der Sohn noch dazu kommt, passt die Wiege aus Platzgründen nicht mit ins Schlafzimmer. Mit im Familienbett ist mir zu gefährlich mit den beiden Mädels. Denn die wälzen sich ja schon ziemlich rum im Schlaf.
Ich habe schon viele Anläufe versucht, sie in ihre Zimmer in ihre Betten zu verlegen. Oder beide in einem Zimmer (die große sagt, sie möchte nicht alleine schlafen). Aber leider alles vergebens. Auch wenn ich mich dazu lege etc. keine Chance.
Was oder wie würdet ihr es anstellen?
Vom Vater lassen sie sich gar nicht ins Bett bringen. Und wenn, nutzen sie es nur zum länger wach bleiben oder toben aus....

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Hallo. Ich würde versuchen mit beiden Mädels zu reden. Was sie sich wünschen würden. Und ihnen Vorschläge anbieten. Zb, ein gemeinsames Zimmer mit einem großen Bett für beide. Das Zimmer nach den Wünschen der Mädchen gestalten. Ein neues Ritual entwickeln. Zb, Geschichte lesen, gemeinsam ein Gute Nacht Lied singen oder gemeinsam eine Traumreise ausdenken.

Eigentlich bin ich absolut pro Familienbett. Aber wenn der Platz es nicht hergibt, muss definitiv eine andere Lösung her. Ich drücke die Daumen, dass die Mädels sich auf neue Vorschläge einlassen 🍀🍀🍀

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Danke für die bisherigen Antworten.
Ich erziehe so weit es die Situation zulässt, bedürfnisorientiert. Sprich: kein ins Zimmer und schreien lassen.
Die Zimmer sind beide nach den Wünschen der Kinder eingerichtet und gestaltet.
Ich habe schon Rituale versucht wie Schlafmusik, vorlesen, Geschichte ausdenken, Tag/Gedanken kommunizieren und Revue passieren lassen, angeboten erst mal im eigenen Bett schlafen und wenn in der Nacht wach wird und Angst hat, darf jederzeit zu uns gekrabbelt werden ...
Tagsüber spielen die beiden oft „schlafen“ in den Betten. Hihi. Aber am Abend sind alle versuche bisher vergebens. Die große versteht zwar was ich ihr sage und erkläre, aber sie ist nicht bereit für diese Veränderung. Zwickmühle hoch 3. grrrr....
Wenn ich schreibe, beide in einem Zimmer, dann meinte ich nicht in zwei Betten, sondern zusammen in einem. (Sie haben beide Hochbetten)

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Guter Schlaf ist sehr wichtig. Das interessiert die lieben kleinen wenn überhaupt nur sehr selten. 🤣 Ich habe drei Buben und alle schlafen in einem Bett mit uns. Bin für den Platz auch dankbar.

Mein Rat wäre noch, Versuch nicht so kompliziert zu denken und nicht all zu viel testen. Grad abends können „neue“ Dinge nochmal aufwühlend sein. Und wichtig: Geduld behalten. Es ist ein Prozess der schonmal etwas dauern kann. Aber irgendwann schlafen sie alle in ihren Betten 🙈 Ich hoffe sehr das es bei euch noch vor der Geburt des neuen Geschwisterchens soweit sein wird.

Im Spiel macht das schlafen irgendwie mehr Spaß ja, die Erfahrung hab ich hier auch schon gemacht 😄🙈 Dies könnte man mit einer Traumreise in Verbindung bringen. Zwei kleine Glühwürmchen (jedes Kind bekommt eine Taschenlampe) die auf der Suche nach einem perfekten Platz zum schlafen sind, und währenddessen Abenteuer erleben. So als Beispiel. Ein Versuch ist es definitiv wert.

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Ich würde beide Mädels ab heute!!! noch im Kinderzimmer ins Bett bringen.
Ab jetzt wird im Kinderzimmer geschlafen.

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Vll anstatt zwei Einzelbetten, sie zusammen in einem größeren schlafen lassen? :)

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Hallo, wie wäre es, wenn sich die Mädels irgendwas aussuchen dürfen für ihr Bett? Zum Beispiel eine Bettwäsche mit ihrem Lieblingsmotiv? Oder irgendwas anderes, mit dem sie ihr Bett nach eigenen Wünschen dekorieren dürfen. Vielleicht durchsichtigen Bettvorhang? Sodass sie richtig Lust bekommen, sich ins eigene Bett zu verkriechen🤗

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Ohje.
Das kommt mir so bekannt vor. Alles. 😅

Einen guten Rat habe ich aber leider nicht.

Viel Erfolg.
Am blödesten, dass es mit dem Vater auch nicht klappt. Hier auch nicht. 🙄

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Meine Maus ist fast 3 und wir haben kein Familienbett. Sie hatte aber jetzt eine Phase, in der sie immer bei uns schlafen wollte und schon nach kurzer Zeit nachts zu uns kam. Leider schlafen wir dann alle wahnsinnig schlecht. Also die Phase nicht von alleine besser wurde, sondern eher schlimmer - sie kam immer früher zu uns und wachte immer eher auf - mussten wir das wieder ändern.
Wie es geklappt hat? Mit viel Geduld und noch weniger Schlaf :D ich habe Mantra-artig wiederholt "jeder schläft in seinem eigenen Bett. Mama schläft in Mamas Bett, Papa schläft in Papas Bett, Mausi schläft in Mausis Bett". Und dann: aushalten und begleiten.
Wenn es abends ewig dauert bis sie einschläft: aushalten. Mit ins Kinderbett legen, Geschichte erzählen, kuscheln. Nicht einknicken. Wenn sie nachts kommt und mit ins Elternbett will: Mantra wiederholen und wieder ab ins Kinderbett, dazulegen, kuscheln, singen bis sie schläft.

Ja. Das dauert die ersten Nächte ewig. Man hat das Gefühl dass man selber gar nicht schläft. Aber ich finde es lohnt sich. Letztendlich ist es alles eine Gewöhnungssache. Du darfst halt zwischendurch nicht (!!!!) einknicken.
Bei euch würde ich es so machen, dass du das eine Kind und der Papa das andere Kind übernimmt. Sprecht eine gemeinsame Strategie ab und haltet durch! So eine Umstellung wird einige Nächte dauern und definitiv nicht ohne Wiederstand der Kinder über die Bühne gehen! Ist ja auch klar: wer will schon liebgewonnene Gewohnheiten ablegen? In diesem Fall halte ich es aber auch für unbedingt notwendig. Und diese Weitsicht, dass halt bald noch ein Baby kommt und die Schlafsituation sich darum verändern MUSS, haben die Kinder im Moment halt nicht.

Ich bekomme übrigens auch Ende Februar noch ein Baby :)

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Bedürfnisorientuert ist ja gut, aber wo ist euer Bedürfnis nach Platz im Bett und Sicherheit fürs Baby?

Ich würde, wenn ihr due beiden nicht "zwingen" wollt in ihrem zu schlafen, über einen rausfallfallschutz an deiner Seite des Bettes nachdenken. Dank schläft das Baby zwischen dir und dem gitter.

Wir haben auch 3, halbes Jahr mehr Abstand jeweils. Uns war klar, dass es mit Papa klappen muss. Dann Turnen sie halt und subs länger wach - so what?

Ich hätte in den ersten beiden wochen mit Baby keinen ins Bett bringen wollen. Da stand ganz klar mein Bedürfnis, dass ich frisch entbunden nicht ins hochbett krabbeln kann über dem Bedürfnis, dass ich den zwerg ins Bett bringe. Fand er natürlich blöd. Jetzt, nach 10 Monaten darf nur noch Papa bringen.

Ich würde sie ab morgen (konsequent den ganzen Tag ankündigen) mit Papa ins Bett stecken. Werden 1-2 harte Wochen, aber wird sich lohnen.

Wie stellst du es dir denn vor, 3 Kinder ins bett zu bringen?

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Ich würde die beiden vermutlich liebevoll aber konsequent ins eigene Zimmer und in die eigenen Betten verfrachten. Eine Umstellung nach jahrelanger Einschlafbegleitung braucht leider vermutlich ziemlich viel Zeit und eigentlich sollte in dem Alter auch der Vater die Kinder zu Bett geleiten können oder ggf. sogar andere erwachsene Personen.

Hier hätte es das nicht gegeben, dass das Kind dem Vater oder irgend jemandem auf der Nase herumtanzt, so lange bis die Mama anrückt.

Nach so langer Zeit ist es eben sicherlich nicht leicht für die beiden, daher ist liebevolle Konsequenz umso wichtiger.

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Mädchen schlafen im Familienbett und ihr schläft woanders?

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Papa schläft auf Papas Seite, Große in der Mitte, Mama auf Mamas Seite, Kleine im Beistellbett. kleine kommt nachts gelegentlich mit auf meine Matratze zum kuscheln und rollt wieder in ihr Bett.