Alles steht Kopf...

Ich muss mir hier Mal was von der Seele schreiben:

Unser großer ist 2Jahr und 9 Monate alt und seit Montag wissen wir, dass er einen inoperabeln Hirntumor hat.

Morgen ist die erste von mindestens 3 OPs, um einen Shunt zu legen und danach noch einen dauerhaften Zugang.
Danach werden wir mit der Chemo anfangen.

Der Kleine ist erst 9 Monate alt und derzeit bei Papa, Oma und Opa Zuhause.
Ich bin mit dem großem im KH weil wir insgesamt wohl 3 Wochen hier bleiben werden.

Meine Brüste schmerzen, weil das abstillen nicht so einfach ist. Der Kopf routiert, weil man nicht weiß wie es weiter geht.
Das schlechte Gewissen dem kleinem gegenüber, der Zuhause bleiben musste, geht nicht weg.

Wie habt ihr so eine Situation bewältigt?

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Das tut mir sehr leid ich wünsche viel Kraft! Habe selbst schon Erfahrungen gemacht mit chemo als Jugendliche/ junge Erwachsene und kann empfehlen sich in der Klinik an die Sozialarbeit zu wenden oder um Vermittlung an einen Psychonkologen zu bitten die helfen auch den Angehörigen.
Außerdem gibt es die deutsche Kinderkrebsstiftung und folgende Seite https://www.krebshilfe.de/deutsche-kinderkrebshilfe/
dort gibt es ggf. auch die Möglichkeit Austausch und Unterstützung zu bekommen.
Dort gibt es auch Infos zu Hilfe für Geschwister und ggf. Finanzielle Unterstützung.
Empfehlen kann ich sehr auch nach der Behandlung oder ggf zwischendurch eine Familienreha zb auf der katharinenhöhe im Schwarzwald oder in Tannheim um gemeinsam als Familie wieder Kraft zu tanken.

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Hallo,
Ich war noch nie in solch einer Situation, aber dein Beitrag berührt mich sehr und ich möchte wenigstens ein paar Worte hier lassen..

Ich wünsche euch ganz ganz viel Kraft für deinen Sohn aber natürlich auch für eure ganze Familie! Ihr müsst jetzt zusammen halten, dafür wünsche ich viel Kraft und Ausdauer..!
Mir fehlen die Worte 😢

Das tut mir unendlich leid. Hole dir Hilfe wenn du sie benötigst! Euer jüngstes Kind ist zu Hause bei Papa in guten Händen und ihr könnt euch ja alle zusammen per Video chat anrufen und sehen.
Corona macht es natürlich auch nicht besser.

Ich denke an dich, an deinen Sohn, an deine Familie! 🍀🍀🍀🍀🍀💙

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Ich war noch nie in einer solchen Situation. Aber ich wünsche dir ganz, ganz viel Kraft. Bzw euch allen!

Sowas ist sicher sehr schlimm für alle Beteiligten :(

Scheu dich nicht, psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen, oft haben Krankenhäuser Ansprechpartner.

Ich schicke euch ganz viel Kraft!

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Och mensch was für eine traurige Nachricht.

Ich wünsche euch ganz viel Kraft ❤️ ich glaube du brauchst gegenüber dem Kleineren kein schlechtes Gewissen haben. Er hat ja sonst alle um sich, bis auf Mama und den großen Bruder.

Ich drücke euch die Daumen ❤️🍀

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Du brauchst kein schlechtes Gewissen haben, vertraue deiner Familie, sie werden sich gut um deinen Kleinen kümmern. Ich wünsche euch ganz viel Kraft und dass dein Sohn bald gesund wird. Das habe ich heute beim Spaziergang gefunden. Ich schicke euch ganz viel Liebe.

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Es tut mir sehr leid, was euch gerade passiert und ich wünsche euch alles Gute.

Mein ältester Sohn kam mit einem schweren Herzfehler zur Welt. Wir waren oft im Krankenhaus. Mit 3 Jahren musste er operiert werden. Seine kleine Schwester (damals 1,5 Jahre) konnte natürlich nicht mit. Ich war ungefähr 3 Monate mit meinem Sohn im Krankenhaus, über eine Stunde Fahrt nach Hause und habe die Kleine in der Zeit wenig bis gar nicht gesehen.
Sie wurde gut betreut - aber es hat mir natürlich auch das Herz gebrochen. Aber sie hat es überstanden. Es war nicht leicht - aber die Kinder merken, dass es eine besondere Zeit ist.
Wenn dein Kind eine liebevolle Betreuung hat, wird es die Zeit auch überstehen.
Alles, alles Gute für euch!

LG
Luna

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Ich wünsche euch alles Liebe und Gute und werde für euch beten!

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Ich kann Dir nicht auf Deine Frage antworten, möchte aber trotzdem Dir und Deiner Familie viel Kraft für die kommende Zeit wünschen!

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Ich war nicht in deiner Situation, aber in einer ähnlichen. Mein Sohn war 3 Jahre und 7 Monate alt als man Leukämie diagnostizierte, sehr weit fortgeschritten, sie wussten nicht mal ob er die Nacht überleben wird. Aber ich hatte bis dahin keine weiteren Kinder und konnte mich voll und ganz auf meinen Sohn konzentrieren.

Am allerwichtigsten ist jetzt, dass du deinen Sohn stützt. Er weiß nicht was passiert, versteht nicht alles und ist verängstigt. Sicher ist es schwer, weil du noch ein Baby hast. Aber dein Baby ist wohlbehütet und in guten Händen.

Euch wird eine sehr schwere Zeit bevor stehen und ich wünsche euch vom Herzen alles alles Gute und hoffe sehr, dass die chemo gut anschlägt. Ich wünsche euch auch viel Kraft und nimm jede Hilfe, die dir angeboten wird, an. Du musst bei Kräften bleiben, für dein Kind. Und ganz wichtig, weine. Weine, wenn dir nach weinen ist und du darfst auch wütend sein, denn es ist unfair und das darf einen wütend machen. Aber verfalle nicht in selbstmitleid, das bringt keinen weiter und zieht zu viel Energie.

Fühl dich ganz fest gedrückt