Warum bin ich so?! ­čśź­čśź­čśź

Hallo ihr Lieben.

Ich brauche dringend Rat. Ich bin verheiratet und frisch gebackene Mama, Baby ist 14 Tage alt.
Mit der Familie von meinem Mann habe ich keinen Kontakt, kurz gesagt zuviel negative Erfahrungen gemacht. Ohne Kontakt geht es mir viel besser und wir streiten uns nicht mehr Zuhause mit meinem Mann. Mein Problem ist das ich negative Erfahrungen, auch wenn es ein paar Jahre zur├╝ck liegt, nicht vergessen kann. Ich steigere mich rein und alles kommt wieder hoch.. wie es dazu gekommen ist.. jetzt wo wir ein Baby haben, hat mein Mann angedeutet das seine Familie vorbei kommen m├Âchte und das er auf jeden Fall mit dem Baby zu denen fahren wird regelm├Ą├čig.. Obwohl er selber bis dato kaum Kontakt zu seiner Familie hatte, nur telefonisch. Wir haben uns gestritten, ich konnte mich nicht zusammen rei├čen und habe gesagt wie sehr ich seine Familie hasse und die nicht in meine Wohnung lassen werde und und und.. dann fing er an zu sagen das meine Familie auch nicht kommen soll, obwohl die ihm nichts getan haben. Ach ja.. Bevor wir geheiratet haben, habe ich gesagt nur unter einer Voraussetzung
..ich m├Âchte nix mit deiner Familie zu tun haben verlange das niemals von mir. Er hat es mir versprochen und trotzdem mich schonmal drum gebeten seiner Mutter meinen Beileid auszusprechen als der Vater verstorben ist. Sie hat meine Hand weg geschlagen und geh weg zu mir gesagt. Jetzt m├Âchte er das ich sie dulde wenn sie kommt..
Mein Blutdruck ist grade bei 150/140. Ich fahre so hoch und komme einfach nicht runter.
Ich liebe diesen Mann aber seine Familie k├Ânnte ein Trennungsgrund sein. Ich muss mich ├Ąndern aber wie.. 14 Tage war ich gl├╝cklich, nach kiwu Therapie hat es endlich geklappt und jetzt bin ich einfach nur noch ungl├╝cklich. Ich habe nicht damit gerechnet das er sowas von mir verlangt und bin so entt├Ąuscht ­čś×

Sorry f├╝r den langen Text.
Wie kann ich damit umgehen? Habt ihr Tipps?

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Hallo,

dass er mit seinem Kind zu seinen Eltern f├Ąhrt, kannst und solltest Du ihm nicht verbieten.

Aber wer in Deine Wohnung kommt, da hast Du sehr wohl ein W├Ârtchen mitzureden, zumal er Dich unter dieser "Voraussetzung" ja auch geheiratet hat.

Ich w├╝rde ihm klar sagen, dass er sich gern mit den Eltern treffen kann (spazieren gehen mit Kind usw., nutz die Zeit f├╝r Dich), aber die Wohnung ist und bleibt - wie abgesprochen - tabu.

LG

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Die Wohnung geh├Ârt beiden und nicht nur ihr!
Dann kann er genauso sagen, da├č ihre Familie nicht kommen darf.

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Dann sollte eine trennung erwogen werden. Erpressung ist kein guter Begleiter und es war offenbar von anfang an klar, das sie zu seiner Familie keinen kontakt haben will.
Er hat das verstanden...was ein Kind jetzt daran ├Ąndern sollte, erschlie├čt sich mir nicht.

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Die Frage ist: "Mein Problem ist das ich negative Erfahrungen, auch wenn es ein paar Jahre zur├╝ck liegt, nicht vergessen kann. "

Sind es kindeswohlgef├Ąhrdende Erfahrugen? Gewalt an dir? Bzw. w├╝rden sie wieder Gewalt aus├╝ben? Gibt es eine gewisse Gewaltbereitschaft, die das Kind gef├Ąhrden kann?

Dann w├Ąren das durchaus triftige Gr├╝nde, warum ich das Kind bei seiner Familie in Gefahr s├Ąhe und noch mal mit ihm sprechen. Die Hoffnung, dass sie sich jetzt ├Ąndern, nur weil ein Kind da ist, w├Ąre sehr gef├Ąhrlich. Auch wenn Erwachsene manchmal wieder selbst sehns├╝chtige Kinder werden, die dann hoffen, dass hassende Eltern, liebende gro├čeltern werden und das erwachsene Kind doch noch lieben beginnen.


Sind es andere Gr├╝nde, solche die dir selbst massiv zu setzen; jene dich sich bei Wiederholung dem Kind nicht schaden w├╝rden.

Dann w├Ąren regelm├Ą├čige Besuche - er mit Kind - bei seiner Familie in Ordnung.
Klare w├Ąre allerdings
- er besucht seine Familie ohne dich
- er tr├Ągt vor Ort die Verantwortung f├╝r das Kind (greift ggf. dann auch ein. Kein "die wollten das doch so", wenn es zu Lasten des Kindes geht; beim Rest hat er freie Hand). Er hat dann die Verantwortung f├╝r das Kind. Das hei├čt Freiheit und Recht; sowie die Verantwortung das Kind zu sch├╝tzen.
- keine Besuche in eurer Wohnung.
Das ist dein Schutzbereich. Au├čerhalb ist er genauso in Recht und Pflicht dem Kind gegen├╝ber. In der gemeinsamen Wohnung gilt der Schutz desjenigen, der die Privatsph├Ąre, Schutz braucht.


War es etwas eigentlich harmloses, was du selbst als harmlos einsch├Ątztst, du selbst das Gef├╝hl hast nachtragend zu sein: dann verstehe ich die Frage, warum du dich ├Ąndern m├Âchtest.
Dazu k├Ânnten Gespr├Ąche helfen.

Sitzt es tiefer oder war eben nicht harmlos, dann kommt es darauf an, welche der beiden o.g. Punkte zutrifft.

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Du interpretierst da aber ne Menge rein.
Wo schreibt sie was von Gewalt

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es waren fragen, keine interpretation. gewalt in familien kommt viel h├Ąufiger vor, als die meisten denken & es gibt auch gewalt, die nichts mit k├Ârperlichen angriffen zu tun hat.

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Hallo,

du kannst deinem Mann nicht verbieten mit eurem Kind zu seiner Familie zu fahren. Ebenso finde ich es schwierig, ihnen zu verbieten, euch zu besuchen. Steht ihr beide im Mietvertrag oder nur du alleine. Ist letzteres der Fall, ist es alleinig deine Wohnung und du kannst entscheiden, wer da ein- und ausgeht. Steht ihr allerdings beide im Mietvertrag, hat dein Mann genauso das Recht Besuch zu empfangen wie du. Ich finde es auch v├Âllig legitim, dass er den Besuch deiner Familie ebenfalls verbietet. Er tut ja dann quasi nichts anderes als du. Warum solltest du also mehr Rechte haben als dein Mann? Allerdings kann er dich nicht zwingen, Kontakt zu seiner Familie zu haben. Du k├Ânntest in der Zeit, wo sie da sind, eine Freundin besuchen oder dich in ein anderes Zimmer zur├╝ck ziehen. Oder du nimmst in Kauf, dass deine Familie auch nicht kommen darf. Gleiches Recht f├╝r alle.
Ich war mit meiner Schwiegermutter immer spinnefeind. Allerdings w├Ąre ich nie auf die Idee gekommen, ihr den Zutritt zu unserer Wohnung zu verbieten oder den Umgang mit Sohn und Enkeln. Es ist die Mutter meines Mannes. Meine Schwiegermutter will nat├╝rlich ihren Sohn sehen und mein Mann seine Mutter. Stell dir vor, dein Kind ist einmal verheiratet und du d├╝rftest es nicht besuchen. Das sch├╝rt doch noch mehr Hass.
Ich k├Ąme auch nie auf die Idee, die Schwiegerfamilie als Trennungsgrund zu sehen oder meinen Mann unter Druck zu setzen. Schlie├člich bin ich mit denen ja nicht verheiratet und kann ihnen aus dem Weg gehen, wenn ich sie nicht sehen will. Ich habe in Gegenwart meines Mannes auch nie schlecht ├╝ber seine Mutter gesprochen. Er kann nichts f├╝r unsere Diskrepanzen und es w├Ąre verletzend f├╝r ihn, wenn ich schlecht ├╝ber sie reden w├╝rde. Mir w├╝rde es umgekehrt genauso gehen.

LG
Lotta

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Ich bin ganz deiner Meinung.
Es sind seine Eltern und das werden sie f├╝r immer bleiben - ganz egal, was vorgefallen ist (und es wird sich ja wohl nicht um Mord und Totschlag handeln, wenn dein Mann dennoch den Kontakt zu seinen Eltern auch wieder sucht).
Ich denke auch, dass du kein Recht hast, dich da in die Beziehung einzumischen. Und ein Kind vorzuenthalten, ist mehr als daneben (es sei denn, das Kindeswohls w├Ąre in irgendeiner Form in Gefahr - wie gesagt, wovon ich nicht ausgehe, weil dein Partner ja den Kontakt w├╝nscht).
Dein Mann ist genau so erziehungsberechtigt.
An deiner Stelle w├╝rde ich einen Kompromiss mit deinem Mann machen:
Kontakt nur ├╝ber deinen Mann, Besuch nur bei deinen Schwiegereltern; nicht in eurer Wohnung oder irgendwie sowas....

Du machst dich nur noch mehr ungl├╝cklich, wenn du es deinem Mann verbietest. Letztlich k├Ânnte es vielleicht wirklich zum Scheitern der Ehe f├╝hren; vielleicht aber dann auch von seiner Seite aus!? Ist dir das dann so wichtig durchzusetzen, dass dein Kind wom├Âglich bei getrennten Eltern aufw├Ąchst, als dass du vielleicht doch etwas einknickst? ­čśî

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Auch wenn Mann und Enkel prinzipiell Anspruch auf Umgang mit den Schwiegereltern haben, g├Ąbe es f├╝r mich Situationen, in denen ich diesen nicht gestatten w├╝rde. Man wei├č nicht, wieso es zum Bruch der Familie kam.

F├╝r mich w├Ąren solche Gr├╝nde:
-Sucht
-emotionale, sexuelle, verbale oder physische Gewalt

Ich w├╝rde zudem auf keinen Fall Umgang von Schwiegereltern, Vater und Enkeln ohne Mutter gestatten falls es zwischen dem Vater und den Eltern offene Konflikte gibt, die vor dem Kind destruktiv ausgetragen werden (Stichwort: verbale Gewalt).

W├╝rde der Vater dennoch auf Umgang bestehen w├╝rde ich eine Beratung bei der st├Ądtischen Familien-Beratungsstelle in Anspruch nehmen.

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Ich finde, man kann nicht viel dazu sagen, wenn man nicht wei├č, welche Art von schlechten Erfahrungen du mit ihnen gemacht hast.
Davon hinge es ab, ob ich einfach nur nicht zuhause w├Ąre, wenn sie kommen oder ob Kontakt zu ihnen ein Trennungsgrund w├Ąre.

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Hallo,

die Frage, was zwischen deinen Schwiegereltern und dir vorgefallen ist, ist essenziell.

Grunds├Ątzlich ist es ja v├Âllig verst├Ąndlich, dass die Gro├čeltern Kontakt zum Enkelkind w├╝nschen.
Dass dein Mann sie mit dem Kind alleine besuchen m├Âchte, ist doch eine gute L├Âsung!? Denn dann h├Ąttest du weiterhin, wie versprochen, keinen Kontakt zu ihnen.

Du schreibst, dass DU nicht vergessen kannst...dass DU dich ├Ąndern musst...
Das ist doch ein guter Ansatz.

G├Ânne deinem Baby seine Gro├čeltern! Dein Mann soll sich um die Treffen k├╝mmern.
(Au├čer nat├╝rlich, es sei in der Vergangenheit etwas vorgefallen, was dein Kind in irgendeiner Weise gef├Ąhrden k├Ânnte z. B. Gewalt.)

Alles Gute

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Ich rede seit 8,5 Jahren nicht mehr mit meiner Schwiegermutter (meine Schwiegereltern sind getrennt). Sie hat mich auch zutiefst beleidigt und verletzt. Mein Mann versteht das und steht hinter mir.

Aber, ich habe immer gesagt, dass sie die Kinder sehen darf. Sie ist die Mutter meines Mannes und der ist schlie├člich toll, sonst w├Ąre er wohlkaum der Vater meiner Kinder ­čśť

Es gibt Regeln, sie darf nur zu uns nach Hause kommen, wenn ich nicht da bin. Mein Mann darf jederzeit mit den Kindern zu ihr. Mein Sohn darf seitdem er 5 ist allein mit Oma sein. Sie machen dann einen Ausflug usw.

Zur Einschulung habe ich sie geduldet, sie aber keines Blickes gew├╝rdigt.

Ich ├Ąrgere mich nicht mehr ├╝ber sie, ich hasse sie auch nicht, sie ist mir v├Âllig egal ­čĄĚÔÇŹÔÖÇ´ŞĆ

Steh dr├╝ber, lass dein Mann mit kind zur familie und vielleicht k├Ânnt ihr das auch so regeln, dass sie nur zu besuch kommen darf, wenn du nicht da bist.

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Liebe TE, genau das w├╝rde ich auch vorschlagen. Wie in Janidas Beitrag. Sollte dein Mann anderes verlangen, w├╝rde ich mir ernsthafte Konsequenzen ├╝berlegen, vor allem, da er es dir zur Hochzeit versprochen hat.

Viele Gr├╝├če!

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Hallo, puh, das klingt alles sehr verfahren bei euch. Da du nicht geschrieben hast, was genau die negativen Erfahrungen mit den Eltern deines Mannes waren, ist es ein bisschen schwer zu beurteilen. Sind es wirklich unverzeihbare Dinge gewesen oder f├Ąllt es dir einfach sehr schwer, mit negativen Erlebnissen deinen Frieden zu machen?
Wenn du schreibst, du hasst seine Familie so sehr und verbietest dir jeden Kontakt, ist das schon sehr heftig. Wie steht dein Mann zu seiner Familie?
Jedenfalls hat auch dein Kind ein Anrecht auf seine Gro├čeltern, und dass dein Mann diesen Kontakt auch erm├Âglichen will, solltest du nicht verhindern.
Mit deinem Hass machst du auch irgendwann eure Beziehung kaputt, ist es das wert? Du musst seine Mutter nicht m├Âgen und auch nicht ihre Freundin werden. Aber ihr zumindest den Platz als Oma deines Sohnes, den solltest du ihr schon zugestehen.

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Solange das Kind dort nicht gef├Ąhrdet ist, kann dein Mann ja hin. Vergiss nicht, dass es seine Eltern sind. Es ist nicht selten, dass man seine Wurzeln sucht, wenn man selbst gerade Vater oder Mutter geworden ist.
Deshalb wird dein Mann vermutlich wieder mehr in Kontakt mit ihnen getreten sein.
Es ist okay, wenn du sie nicht in eurem Heim haben m├Âchtest. Aber es ist nicht nur dein Kind, sondern eures und dein Mann darf auch entscheiden.

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Die Frage ist, was ist passiert?!

Mein Mann und ich sind mittlerweile 20 Jahre zusammen. Wir haben 3 Kinder. Die ersten Jahre waren f├╝r mich schlimm. Meine Schwiegereltern (vor allem meine Schwiegermutter) war richtig schlimm. Sie hat mich vor allen Leuten ekelhaft und abartig genannt (weil ich sch├╝chtern war), mir mehrfach befohlen die Klappe zu halten...denn das sei so, dass ein Schwiegerkind alles ertragen muss, was die Schwiegereltern so sagen.
Sie hat mir besorgen mein Baby aus den Armen gerissen und ist gegangen,...& & &.

Mein Mann stand und steht immer hinter mir. Immer! Er wollte mir zu liebe den Kontakt abbrechen. Das finde ich aber nicht richtig. Es sind seine Eltern. Sie haben ihn trotz allem
super hinbekommen. Die Enkel sollen sich selber ein Bild machen.

Also hat mein Mann immer wieder Gespr├Ąche mit seinen Eltern gesucht (ich ├╝brigens auch).
Sie gelobten Besserung. Na ja,...klappte wieder und wieder nicht.

So fahren wir aktuell nur gemeinsam hin. Seit Jahren. Nur zu Geburtstagen, Weihnachten usw., trotz nur 3 km Entfernung. Und immer nur 1-2 Stunden. Das st├Ârt sie, aber wir sagen ja wieso das so ist.

Ich bin immer freundlich, l├Ąchel, gebe keinen Grund zur Aufregung,...& denke mir immer ÔÇ×gleich bin ich wieder zu HauseÔÇť.
Die Kinder (11.9.7) haben den Charakter der Gro├čeltern schnell durchschaut.

Also, je nachdem was passiert ist, w├Ąre mein Vorschlag: redet mit den Schwiegereltern, macht kurze kleine Treffen mit Abstand (zeitlich),...& Spring ├╝ber deinen Schatten. Wenn es nur Pillepalle ist, dann hol dir Hilfe.
Sich da reinzusteigern ist l├Ącherlich. Und zu glauben, dass es keinen Enkelkontakt gibt,
Wenn der Papa es w├╝nscht (&
Keine Kindeswohlgef├Ąhrdung vorliegt) auch.