Eure Gedanken gesucht, Coronaimpfung, Stillen, Risiko...

Ihr Lieben, ich brauche euren Rat.

Zunächst einmal, ich bitte hier jetzt nicht über Sinn oder Unsinn der Coronaimpfung zu diskutieren, darum soll es nicht gehen. Ich weiß, dass hier der ein oder andere auch eine andere Meinung zu hat, das ist auch völlig in Ordnung.

Mir geht es um folgebdes. Ich bin alleine mit zwei Kindern , bisher noch in EZ und jetzt habe ich kurzfristig zugesagt, wieder zu arbeiten. Problem ist, dass ich mit kranken Menschen zusammenarbeite, ich bin Arzthelferin in einer Praxis. Ich bin absoluter Befürworter , mache mir aber in der Tat jetzt Sorgen, da es den Mechanismus des Impfstoffes noch nie zuvor gegeben hat. Ich hab einfadch Angst vor Langzeitfolgen, die man jetzt vielleicht noch nicht kennt. Ich bin absolut von der Sicherheit des Imfpstoffes zum jetzigen Zeitpunkt überzeigt. Aber was, wenn da was rauskommt, was man jetzt einfach nicht weiss? Ich würde mich trotzdem impfen lassen.

2. Ich stille noch und will auf keinen fall impfen und stillen. Dazu ist mir die Datenlage zu dünn, das sieht meine Gyn genauso und da beginnt mein Problem.


Jetzt fange ich schon in wenige Tagen an,stille und meine Tochter braucht meine Brust mehr denn je. Ich habe schon totale Probleme zu arbeiten und sie in der Fremdbetreuung zurückzuwissen. Aber ihr jetzt auch noch die Brust nehmen?Sie ist 13 Monate alt.
Ich habe auch totale Angst meine Kinder anzustecken. Also nicht impfen ist auch keine Option,oder?

Ursprünglich wollte ich die Impfung ruaszögern. Bei den hohen Zahlen und der Gefahr für Kinder traue ich mich das nicht.


Was würdet ihr machen?

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Hallo! Eine gute Bekannte von mir stillt noch, kehrt aber ebenfalls jetzt aus der Elternzeit in einen Beruf mit erhöhtem Expositionsrisiko zurück. Sie hat in der Charité in Berlin angerufen und um Rat gefragt und bekam gesagt: "unbedingt impfen lassen".

Ganz theoretisch wären irgendwelche Spätfolgen der Impfung denkbar, eine glaubwürdige Theorie, wieso das passieren sollte, gibt es aber nicht. Dagegen werden furchtbar viele Menschen durch eine Corona-Infektion dauerhaft krank oder sogar Schlimmeres. Ich finde, da fällt die Wahl leicht. Die mutierte Variante, die mittlerweile leider vorherrscht, ist in Innenräumen extrem ansteckend, ich fürchte, gerade in einer Arztpraxis kann man sich davor nicht effektiv schützen.

Für mich gäbe es in Deiner Lage gar keine Frage: Ich würde mich definitiv impfen lassen.

Alles Gute!

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Hallo,

Ich fange bald wieder an zu arbeiten und stille auch noch. Beruflich habe ich massig Kontakte, und ich warte sehnsüchtig darauf, dass ich mich impfen lassen darf. Dauert bei mir aber vermutlich noch ewig. Sobald ich die Möglichkeit habe, nehme ich diese wahr.

LG

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Ich stille noch und habe mich bereits im Januar impfen lassen. Meine Tochter war zu diesem Zeitpunkt 14 Monate alt. Das Risiko einer Infektion und deren Folgen auch für meine Familie war mir zu groß.
Ich würde es jeder Zeit wieder so entscheiden und dir auch zur Impfung raten in Berufen mit hohem Risiko. Ich persönlich glaube nicht, dass unsere Kinder durch die Impfung einen Schaden nehmen.

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Hallo.
Ich stille auch und hab wieder angefangen zu arbeiten. Mir wurde astrazenica angeboten, nachdem es das erste mal gestoppt wurde. Hab es sein lassen. Hoffe nun, da az wieder gestoppt wurde, das ich was anderes bekommen kann.
Dann würde ich mich impfen lassen.
Lg

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Hoffentlich sind dann nun erst andere dran. Viele hätten auch AZ gerne genommen und sind aber laut Prio noch nicht dran ;)

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Hast du noch kein Ersatztermin vom letzten Termin bekommen? Ich hätte Dienstag geimpft werden sollen... wurde abgesagt und bekomme jetzt Dienstag Biontech

LG

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Ich habe nächste Woche meine Impfung mit moderna.
Ich stille auch noch viel ( 1 Jahr alt)
Kinderarzt, Kinderärztin und Gynäkologin sagten, unbedingt impfen lassen. Abstillen brauche ich wohl nicht.
Ich hoffe eher das mein Sohn durch die Milch noch Antikörper mit bekommt.

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Ich stille auch noch und bin jetzt zweimal geimpft worden mit Biontec. Es handelt sich ja um einen Todimpfstoffe, damit kann man sich problemlos impfen lassen in der Stillzeit. Ich hoffe sogar, dass sie über die Muttermilch ein paar Antikörper abbekommt und dann auch einen gewissen Schutz hat.

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Hallo

Das du nicht Stillen und Impfen möchtest finde ich ok..

aber du schreibst das du Angst hast deine Kinder anzustecken,

Du bist Arzthelferin.. und solltest doch aber auch wissen das eine Impfung nicht 100% schützt... BZW das du nur einen leichteren verlauf haben wirst..... Überträger bist du auch mit Impfung..

Achte das du deine Maske Ordentlich trägst und Hände dann öfter wäschst...

Ein schönes Osterfest :)

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Sorry, aber das ist so nicht ganz richtig.


https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/spahn-impfung-freiheit-101.html

Schöne Ostern!

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Es gibt aber auch solche Berichte (und nicht von irgendwelchen Verschwörungsseiten)

https://www.tz.de/welt/corona-deutschland-halle-impfung-infektion-superspreader-buergermeister-wiegand-klinik-90295210.html

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Für mich würde es tatsächlich einen Unterschied machen in welcher Art Praxis du arbeitest. Allgemeinmedizin, sogar noch mit Coronaabstrichen? Dann auf jeden Fall impfen lassen. Facharztpraxis, die keine erkälteten Patienten behandelt? Dann sehe ich eine Impfung nicht unbedingt als zwingend an, empfehlen würde ich sie aber trotzdem. Und ja, ich weiß, dass man auch symptomlos Corona übertragen kann, allerdings halte ich die Wahrscheinlichkeit für sehr gering, wenn man mit FFP2-Maske und Abstand arbeiten kann. Auch da gibt es ja in den Praxen Unterschiede.

Unsere MFAs haben sich nicht alle impfen lassen, die Hälfte hat darauf verzichtet, auch wenn ich schon allein wegen unseren Risikopatientinnen (Schwangere, Chemotherapiepatientinnen) daran appelliert habe. Ich bin geimpft, hatte aber sehr unter Nebenwirkungen zu leiden. Würde es aber immer wieder so entscheiden. Es ist mir wichtig, das Risiko für meine Patientinnen und meine Angehörigen gering zu halten, auch wenn bei letzterem kaum Risiko besteht, da ich eh niemanden groß sehe, erst recht nicht in Innenräumen, und keiner großartig gefährdet ist.

Ich habe allerdings eine Bekannte (jung und bisher gesund) , die sich vor einem halben Jahr infiziert hat, Corona an sich gut und einfach überstanden hat, jetzt aber seit 6 Wochen wirklich ein Pflegefall ist wegen Post-Covid - und das vermutlich für bis zu 3 Jahre so bleiben wird. Diese Post-Covid-Fälle gibt es halt noch nicht oft genug, um den Leuten zu zeigen, dass auch junge, fitte Menschen unter den Folgen zu leiden haben, und das auch ziemlich schwer.

Was die Folgen der Impfung angeht bin ich ganz ehrlich: Als vor 14 Jahren die Gardasilimpfung (umgangssprachlich Gebärmutterhalskrebsimpfung) auf den Markt kam hat auch keiner überlegt, ob es Langzeitfolgen gibt, fast jeder hat seine Tochter damals impfen lassen, ohne sich Gedanken darüber zu machen, ob Langzeitfolgen möglich sind. Ein Risiko diesbzgl. gibt es m. M. n. bei jeder Impfung, da keine Impfung erst 20 oder 30 Jahre getestet wird bevor sie auf den Markt kommt.

Das ist auch der Grund, warum ich die Impfung jedem empfehle, bei dem keine körperlichen Gründe dagegen sprechen. Auch oder besonders Frauen mit Kinderwunsch empfehle ich, sich vor einer eintretenden SS impfen zu lassen.

Ich akzeptiere da jedoch auch andere Meinungen, das ist letztlich eine Entscheidung, die jeder selbst treffen muss.

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Übel, was deiner Bekannten passiert ist. Sch*** Post-Covid. Eine Bekannte von mir hatte vor einigen Monaten einen sehr milden Verlauf, ohne Fieber. Bis heute ist sie in ihrer Leistungsfähigkeit stark eingeschränkt, nach jeder winzigen Anstrengung ist sie total erschöpft. Das ist glücklicherweise nicht so schlimm wie bei deiner Bekannten, aber schränkt dennoch die Lebensqualität stark ein. Schon allein um solche Folgen zu vermeiden lasse ich mich impfen, sobald ich darf.

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Tja, ich würde tatsächlich weiterstillen und mich impfen lassen. Ich hoffe, dass ich so mein Kind schützen kann, da es ja für eine eigene Impfung zu klein ist. Aber das möchtest du ja lieber nicht, also schwierig. Ist Elternzeit verlängern eine Option?