Schlechte Angewohnheit Kleinkind

Hallo zusammen,

Mein Sohn hat sich mit 21 Monaten angewöhnt in meinem Bauchnabel herum zu fummeln. Da war ich hoch schwanger und das ybaby bald da.
Es war immer in ruhigen Momenten beim kuscheln und ich konnte mich ausruhen, er hat sich dadurch auch schneller beruhigt.
Er nahm nie einen Schnuller, aber mein Bauchnabel war so ein Ersatz habe ich das Gefühl.

Mittlerweile ist mein Sohn schon etwas über 3 Jahre und schon seid längerem stört es mich, da es einfach nur noch schmerzt.
Es ist über den Bauch Kratzen, an meiner Leiste streicheln und am Handgelenk fummeln dazu gekommen, wobei ich letzteres von Anfang an nicht wollte er es aber trotzdem macht.

Ich bin eigentlich sehr geduldig und rede viel bevor ich die Geduld verliere, aber das Thema macht mich mittlerweile richtig aggressiv. Wir haben das Familienbett und erst recht abends macht er es sehr viel. Ich habe schon zum schlafen meine Hose bis unter die Brust gezogen, die zuppelt er runter damit er an den Bauch kommt.
Im eigenen Bett schläft er nicht, er kommt immer wieder zu uns unter die Decke gekrochen. Kuscheltier hilft nicht.
Auch am Tag lässt er die Finger nicht von mir. Wenn die Oma mal aufpasst sucht er auch bei ihr manchmal den Bauchnabel.

Ich muss gerade selber darüber lachen was ich schreibe. Wenn es nicht so schlimm mit Schmerzen verbunden wäre hätte ich auch nichts dagegen.
Eigentlich ist mein Sohn auch umgänglich und hört gut aber hier funktioniert nichts.

Kann mir jemand sagen was ich noch versuchen kann, damit alle wieder glücklich und zufrieden sind.

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Hat mein Sohn auch gemacht.

War mega nervig. Ich hab ihn konsequent eginnert dass ich das nicht möchte und seine Hand weggetan. Nych einer Zei war es dann auch vorbei.

Im Gegensatz zu anderen Kommentaren maße ich mir auch nicht an zu entscheiden bis wann ein Kind im Familienbett schlafen darf. Ich finde nicht, dass dein Kind in sein eigenes Betz gehört.

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Danke für deine Worte. Ich denke auch das es keinen Unterschied macht ihn an sein Bett zu gewöhnen wenn er bis 5 oder 10 eh immer wieder zu uns kriechen würde.

Das machen viele ältere Kinder noch auch wenn diese eigentlich ein eigenes Zimmer haben. Das ist es ja auch nicht was mich stört.

Du hast damit vollkommen recht ☺️

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Schon eigenartig. Sowas habe ich auch noch nie gehört. Aber gut, wir sind alle Individuen.
Dein Sohn ist schon drei, er kann also durchaus verstehen, was er darf und was nicht. Er muss damit aufhören und du solltest da ganz konsequent bleiben. Es ist Zeit, dass er in seinem bettchen schläft. Wenn er kommt, trag ihn wieder rüber. Das wird anstrengend, halte durch. Wenn er wieder grabbelt sag laut und deutlich nein!
Das wird bestimmt ein paar Wochen dauern, aber mit konsequenz bekommst du diese Angewohnheit sicher weg.
Ich wünsche dir viel Kraft und Durchhaltevermögen!

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Wieso ist es Zeit, dass das Kind in seinem
Bett schläft? Weil du das so sagst oder hast du es irgendwo in einem wissenschaftlichen fundierten Buch/Bericht/Sendung oder sogar in der BILD gelesen?

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Nein, damit du das infrage stellen und dich aufregen kannst ;-)

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Ich kann dein Verhalten absolut nicht verstehen.
Du bist anscheinend die Sklavin deines Kindes.
Wenn es nicht so schmerzhaft wäre würde es dich nicht stören?
Das entsetzt mich.
Mach eine klare Ansage. Dein Kind gehört in sein Bett.

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Wow 😖🙄

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Manchmal weiß man nicht ob man lachen oder weinen soll bei solchen dämlichen Aussagen 🙈

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Ach, das geht vorbei, ich zwirble auch schon lang nicht mehr die Haare meiner Eltern;-). Aber mit drei im Familienbett hab ich das wohl gemacht.

Ich denke, ich würde konsequent immer seine Hand da wegnehmen und sagen, dass mir das weh tut. Mit ihm überlegen, ob es einen Ersatz dafür gibt (Spielzeug, Kuscheltier etc.). Es ist halt vermutlich schwer abzugewöhnen, wenn er sich das erst mal angewöhnen konnte. Aber ich würde halt dranbleiben, dass er dir wehtut, kann ja nicht so weitergehen.

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Da bin ich dran. Wenn ich seine Hand weg nehme quarkt er gleich rum weil es ihm nicht passt.

Ich kann ihn ja verstehen:es ist schön Mama so nah zu sein, weil das unser Ding ist. Aber meine Tochter macht das jetzt auch schon 😆

Jetzt kann ich gerade darüber wirklich schmunzeln aber ich werde konsequent weiter sagen das es nicht geht. Vielleicht ist das Ende ja in absehbarer Zeit.

Deine Worte haben mich sehr aufgebaut, danke ❤️

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Ich muss dir jetzt einfach schreiben, denn meine Tochter hat exakt das gleiche gemacht. "bauchnäbeln" haben wir das genannt. Und sie hat das bei allrn gemacht.

Als der kleine Bruder 3 Wochen war, musste ich mit ihm für ne Woche in die Klinik. Als ich wieder kam, hat sie mir den bauchnabel blutig gefummekt, da war der Punkt erreicht, wo ich nicht mehr wollte. Sie war da 2 3/4

Ich habe Ihr klar gesagt, dass mit bauchnäbeln Schluss ist. Ich habe das Shirt in die Hose gesteckt und ihr Hand festgehalten. Es hat gedauert, aber ich war sehr konsequent.

Jetzt mit 6 wandert die handvbeim Papa immer mal wieder zum Bauch, bei mir hat nicht mrht.

Dem mittleren hab ich gleich Was zum fummeln. In die Hand gegeben - nur so als top fürs neue Baby

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Autsch 😱

Das kann ich richtig mitfühlen. Manchmal übertreibt es mein Sohn auch gewaltig. Super das ich mit dem Thema auch nicht alleine bin.

Ich hoffe wir bekommen das bald in Griff.

Danke ❤️

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Kenn ich. Bei meinem Sohn waren es meine Ohren. Er hat immer meine Ohrläppchen geknetet. Irgendwann hat er mir versehentlich meinen Ohrring rausgerissen und es hat geblutet. Wir haben uns beide sehr erschreckt und ich hab ihn geschimpft. Ab da hab ich konsequent die Hände weg getan und ihm erklärt dass es weh tut. Ein Ersatz dafür hat er nicht genommen.

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Herrlich, nein Sohn macht das auch- bei meinem Mann. Er klettert morgens in unser Bett und fängt an ohren zu kneten 😂 bringt ihn auch an stressigen Tagen runter. Sind nicht meine Ohren, also ist es mir egal wenn mein Mann ihn gewähren lässt. Tipps habe ich daher leider keine. Finde das Thema aber sehr unterhaltsam!

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Versucht hatte meine verschiedenes. Unbewusst wahrscheinlich.
Allerdings habe ich mir selbst bewusst gemacht, was für mich ok ist (das durchgehen lassen) und was nicht. Das, was nicht ok ist, habe ich konsequent unterbunden. Hand festhalten. So dass es ihr nicht weh getan hat, aber so, dass sie nicht drumherum winden, zappeln, suchen konnte. So lange bis ihr Impuls weg war. Dann hat sie was Neues / anderes ausprobiert. Wenn es für mich ok war, war es ok. Wenn nicht, hab ich es direkt nicht machen lassen.

Bsp. Familienbett: ok
Einschlafstillen ok
Dauernuckeln: nur, wenn sie es wirklich brauchte, nicht aus Gewohnheit (merkte ich dann an ihrer Reaktion)
An Brust festhalten oder mit den Fingern reinkrallen: Hand davon weggehalten. Das hat sie dann sehr schnell gelassen.
Bauchnabel hat sie einmal probiert. Für mich/an mir nicht ok, also nicht geduldet.
Andere Ersatzhandlungen: für mich geprüft, ob es für mich ok ist oder nicht.

Freunde haben ihr auch direkt gezeigt, was ok ist, was nicht.
Was bei mir ok war, haben sie nicht durchgehen lassen. (Sie davon abgehalten, ohne ihr Schmerzen zu zu fügen).
Anderes war für sie ok, was an mir nicht ok ist. Kind hat dann schnell gelernt: jeder Mensch hat eigene andere Grenzen. Bei jeder Person hat sie ihre Verlässlichkeiten, auch heute als Teenager noch. Sie freut sich auch darauf zeitenweise bei einer Freundin zu sein (dort darf sie,w as sie zu Hause nicht darf), freut sich dann wieder auf zu Hause (weil Freundin in anderen Dingen strenger ist).

Eine Freundin findet es ok, wenn Kind mit Schwung angerannt kommt. Ich mag es nicht. Das hat mein Kind schnell gelernt. Und so ist es mit anderen Grenzen auch.

Ich bin zwar durchaus der Tyo: hauptsache alle finden Schlaf, fast egal wie.
Aber dort wo meine Grenzen sind, sind meine Grenzen. Da bleibe ich dann auch konsequent. Es sind wenige, diese dafür deutlich. Ohne dem Kind weh zu tun. Aber auch ohne, dass mir oder anderen weh getan wird.

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Ich glaube aber auch, dass einem eine Gewohnheit ganz lange nicht stört und dann irgendwann plötzlich stört.
Nur als Anregung.

Wenn es ihr direkt zu viel gewesen wäre, dann hätte sie das wohl nicht zugelassen. Aber am Anfang war es ja okay und irgendwann nervte es dann.
Das kann man aber ja vorher nicht wissen. 🤷🏼‍♀️

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Eigentlich handhaben ich es ähnlich wie du. Nur das das Fummeln mittlerweile schmerzhaft ist. Einerseits brauch er es ähnlich wie beim dauernuckelnden Still Kind, wenn dieses Zahnt(macht meine Tochter gerade durch).

Ich habe für ihn und diese Macke vollstes Verständnis und versteh warum er es brauch, nur das er meine Grenzen ständig überschreitet überfordert mich. Ich kann damit im Moment einfach nicht liebevoll umgehen...

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Ich bin erschrocken, wie viele dich hier angehen, weil dein Sohn noch in eurem Bett schläft.
Also mein Sohn schläft bei sich, kommt aber häufiger nachts noch rüber und schläft bei uns weiter. Na und?
Wenn das nicht der Punkt ist der dich stört, dann behalte das so bei. Unglaublich, dass du deswegen als "Sklave deines Kindes" bezeichnet wirst🙄 oh man. Ich sehe es eher so, dass ihr euch nicht als "Sklave der Gesellschaft" verhalten und es so macht, wie IHR es für richtig haltet. 👍

Was dieses fummeln angeht, mein Sohn macht das an meinen Finger. Und am liebsten dann, wenn da ein Stückchen Haut lose ist🤦‍♀️ Er darf gerne meine Hand halten zum einschlafen, aber wenn er anfängt daran rum zu spielen, sag ich ihm, dass es weh tut und ich das nicht möchte. Funktioniert nur bedingt. Also ich kann dich verstehen🤗

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Ja das mit dem Sklaven war nicht die beste Wortwahl, da das Familienbett ja auch nicht das Problem ist 😄

Ich denke das dieser Tick eine Art wohlfühlfaktor ist und die Kleinen sich geborgen fühlen.

Aber was zu viel ist ist zuviel 😩☺️

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Eigentlich etwas ganz Naheliegendes: Mit ihm sprechen, dass du es nicht magst, weil es unangenehm ist. Ein Stofftier mit Bauchnabel aussuchen lassen und dieses dafür verwenden. Er ist 3, er versteht das schon.

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Er versteht sogar mehr als so manch anderer 3 Jähriger. Was du sagst setzte ich jeden Tag um. An vielen Stellen funktioniert die Kommunikation aber nicht bei diesem Thema.

Ich versuche es weiter, danke❤️

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Dann ist es ja gut.
Ich wäre da auch tatsächlich sehr konsequent, weil es sonst wahrscheinlich nicht aufhört.
Ich würde seine Hand festhalten (ähnlich wie beim Hauen) und deutlich sagen, dass ich das nicht möchte. Einfach nicht mehr zulassen.
Ich denke dass es dann bald aufhört, jedoch nicht, wenn er trotzdem ab und zu am Bauch rum krabbeln darf. Ganz oder gar nicht eben.