Passt ein Hund in eine Familie mit 3 Kindern?

Hallo!

Wir spielen mit dem Gedanken uns zum Ende des Jahres einen Hund in die Familie zu holen, aber ich bin mir noch etwas unsicher und würde mir sehr gerne Meinungen oder am besten auch Erfahrungen ins Boot holen.

Es soll ein Hund der kleineren Rasse werden, Dackel/Französische Bulldogge, ich bin mir noch nicht ganz sicher.

Also wir sind alle sehr tierlieb und 2 von unseren Kindern auch schon im Teenageralter, das jüngste Kind ist 6, dieses jahr 7. Meine Kinder sind gut erzogen, der Hund wird hier mit Liebe überhäuft werden.

Ich weiß eigentlich wie ein Leben mit Hund ist, da ich selbst mit einem Hund aufgewachsen bin, aber ich war alleine und es gab keine anderen Geschwister.

Trotzdem möchte ich nicht, das unser eigentlich sehr ruhiges ausgeglichenes Leben im Chaos endet. Daher bin ich auf der Suche nach Erfahrungen. Was meint Ihr?
Es geht mir vor allem um diese Konstellation: HUND + 3 KINDER...

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Guten Morgen.

Ich finde, es kommt gar nicht mal drauf an, wie viele Kinder du hast bzw. wie groß sie schon sind, sondern vielmehr, wie viel ZEIT ihr für den Hund aufbringen könnt.

Die Kinder sind in der Schule. Deine Großen bald in der Ausbildung oder beim Studium. Somit die meiste Zeit des Tages außer Haus.
Eine/m 7jährigen kann man nicht die volle Verantwortung aufdrücken.

Du musst dir drüber im Klaren sein, dass die meiste "Arbeit" am Hund DIR zuteil wird.

Wie viele Stunden arbeitest du täglich?
Gehst du frühmorgens schon mit dem Hund raus?
Wer geht tagsüber mit ihm?
Wer spätabends nochmal?
Ist der Hund den ganzen Tag über alleine?
Kann er im Haus gehalten werden?

LG

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Du hast ein Kind und zwei Teenager.. ich sehe da nicht wirklich ein Problem. #kratz

Ich habe zwar „nur“ zwei Kinder, die sind dafür aber noch jünger (3+7) und wir bekommen nächste Woche einen Hund. Ich habe mir auch lange Gedanken gemacht ob ich mir diese zusätzliche Belastung und Arbeit aufbürden möchte, aber letztlich überwiegt doch die Freude auf das Tier.

Deine Frage empfinde ich als ziemlich merkwürdig. Es hat ja nicht jede Frau mit drei Kindern die gleichen Umstände, da etwas sinnvolles drauf zu antworten fällt doch schwer. Zumal das Tier vielleicht noch bei euch lebt wenn schon eines oder zwei der älteren Kinder ausgezogen sind.

Wichtiger als die Anzahl der „Kinder“ wäre ja in deinem Fall eher wie lange du arbeitest, ob du ein großes Haus mit Garten hast, ob du den Haushalt/deine übrigen Verpflichtungen gut im Griff hast oder dich oft überlastet fühlst, wie ihr euren Urlaub gestaltet, wer mal im Notfall auf den Hund aufpasst ect pp..

So grob klingt das erstmal nach komfortablen Umständen. Die größeren Kinder haben bestimmt auch mal Lust mit dem Hund zu gehen, die Kinder sind groß genug um mal für ne runde Gassi alleine zuhause zu bleiben und ich vermute mal vorsichtig du arbeitest nicht Vollzeit und hast es auch erstmal nicht wieder vor.

Im Bekanntenkreis habe ich eine Mutter die drei Kinder im Alter von 5 bis 2 hat und nen jungen Hund. Mit der habe ich mich ausgiebig unterhalten, bevor wir uns für den Hund entschieden haben. In ihr Leben passt ein Hund, sie haben nur ein Auto und erledigen viel zu Fuß. Die Mutter ist überwiegend im Homeoffice und zuhause, es gibt ein großes Haus mit Garten und in den Urlaub geht es selten ins Ausland sondern eher ins innerdeutsche Ferienhaus. Außerdem ist sie offenbar ausreichend belastbar.

Ich finde nicht das man so eine Entscheidung an der Anzahl der Kinder festmachen kann.

Lg

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Ich denke schon, dass das geht. Deine Kinder sind groß und vernünftig.

Worüber ich intensiv nachdenken würde:

- muss es wirklich ein Rassehund sein? Die sind ja doch völlig überzüchtet…

- was ist, wenn der Hund (vllt im Alter, vllt aber auch früher) gesundheitliche Probleme macht? Grade die können ja „Chaos“ verursachen. Könntest du langfristig damit leben? 😅

Ich verstehe einfach nicht ganz, was du mit Chaos meinst. Aber jeder Hund ist halt auch anders, ich glaube bei einem neuen Familienmitglied (auch tierischer Herkunft) muss man immer etwas offen und flexibel sein 🙊

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Hey 🙂

Also ich denke schon das ein Hund in eine Familie mit 3 Kindern passt, vorallem da deine Kinder schon relativ „groß“ sind.

Wollt ihr euch einen Welpen holen oder einen Erwachsenen Hund ?
Bei beiden solltet ihr euch bewusst sein, das sich euer Leben ändern wird und ihr euch dem Hund anpassen müsst, Gassi gehen, Unternehmungen mit Hund, wo bleibt der Hund wenn wir in den Urlaub fahren oder Ausflüge machen wo der Hund nicht mit kann.
Man ist aufjeden Fall nicht mehr so flexibel wie vorher ABER ein Hund bereichert die Familie in jedem Fall positiv.

Wir haben selber eine Hündin allerdings eine große Schäferhündin die vorwiegend draußen ist, da wir sehr ländlich wohnen und ein sehr großes Grundstück haben.
Unser Sohn ist 10 und unsere Tochter wird in 8 Wochen auf die Welt kommen, wir haben den Hundekauf nie bereut,
ABER die Anfangszeit mit Hund war anstrengend und manchmal nervenaufreibend ( Erziehung, Pubertät des Hundes, Sachen kaputt machen ... ) aber all das festigt die Beziehung zum Hund und jetzt sind wir sehr zufrieden mit unserer verrückten Hündin.
Mit Kindern jeden Alters ( Neffen 3 und 5 ) und auch unserem Sohn 10 gab es nie Probleme im Gegenteil.

Wünsche euch alles Gute für die Zeit mit Hund 🍀

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Die wichtigste Frage ist habt ihr in 15 Jahren noch Lebensumstände die einem Hund gerecht werden oder wirst du Vollzeit arbeiten und er ist den ganzen Tag daheim?

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Hallo:)

Ich würde mir auch Gedanken über die Rasse machen. Dackel und französische Bulldogge sind zwar beides kleinere Hunde aber doch total unterschiedlich vom Charakter. Welche Rasse passt zu euch?

LG! Julia

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Komische Frage. Denn bei drei Kids hat wahrscheinlich immer einer zu Hause. Also wird der Hund im Gegensatz zu vielen Artgenossen wenig Zeit alleine sein müssen.

Wichtiger sind die Lebensumstände. Ich habe kein Hund, aber in der Familie gibt es welche. Ein Hund erfordert Zeit, Platz und auch wenn man reist ist er dabei. Wir sind eure Wohnverhältnisse? Auch kleine Hunde brauchen Platz. Garten ist natürlich immer toll.
Wie arbeitet ihr? Wie gesagt, ein Hund naive zwei vollzeitjobs außerhalb des Haushalts würden bedeuten, dass die großen Kinder mehr eingebunden werden müssten.
Seid ihr die in-Urlaub-Flieger in klassische pauschalhotels.... dann passt ein Hund einfach nicht. Seid ihr eher die Ferienhaus-Urlauber, dann passt es sehr gut. Ein Hund ist ein Familienmitglied. Anders als Katzen will er immer dabei sein und bespielt werden.
Und natürlich das ungenehme morgendliche Frühaufstehen.... einer wird das machen müssen . Ich denke teenies bekommt man da kaum aus dem
Bett, so das einem
Klar sein muss, dass man selbst dann dran ist.

Ich selbst bin eher der Katzenmensch die auch ihren Freigang genießen dürfen. Aber bei Nachbarn gibt es einen kleinen Bolognesen.... das wird man schon schwach, wenn der am Zaun ist und muss ihn einfach begrüßen.

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Wir sind 3 Geschwister und haben einen Hund bekommen als wir 12,13 und 14 Jahre alt waren.
Alle sind toll mit dem Hund umgegangen und der Hund wurde viel beschäftigt.
Morgens vor der Schule ist jemand von uns rausgegangen und direkt nach der Schule wieder.
Es hat sich natürlich einiges geändert, als wir nach und nach mit 18 das Haus verlassen haben.
Hat man dann als Elternteil genug Zeit, auf die Bedürfnisse des Hundes einzugehen?

Außerdem sollte man sich überlegen, wie man es zur Ferienzeit macht.
Kann man auf viele und große Reisen verzichten?
Nimmt man den Hund mit?

Bei uns war alles kein Problem.
Der Hund hat eigentlich sogar mehr Struktur reingebracht, weil man sich ja um ihn kümmern musste und zu feste Zeiten spazieren musste.

Jetzt habe ich selbst 4 Kinder und liebe Hunde nach wie vor.
Aber ich weiß auch, dass wir es zeitlich nicht schaffen würden uns angemessen um einen Hund zu kümmern, da wir häufiger in der Woche von 8.00-16.00 Uhr weg sind.
Und das finde ich persönlich viel zu lange, um einen Hund alleine zu lassen.

Aber wenn es bei euch passt, dann sehe ich keine Probleme.
Ein Hund bereichert das Leben total.

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Hallo,

Natürlich passt das, sofern ihr alle wollt.

Wir haben einen großen Hund und drei Kinder 0,3,4. Die können zum Beispiel noch nicht alleine bleiben und müssen zu jeder Hunderunde mitgehen - wussten wir, passt für uns, muss man aber wollen. Der Hund war aber auch schon vor Kind 2 und 3 da, wussten also was kommt. Es muss eben noch einer mehr organisiert werden -Arbeitszeiten, Urlaub, Aktivitäten, eigentlich egal wie groß der Hund ist.

Da wir aber noch andere Tiere haben und ich sie auch zum Teil für meine therapeutische Arbeit einsetze, war uns der Aufwand klar und "der Nutzen"überwiegt bei uns absolut. Würde auch noch mit vier, fünf, sechs Kindern so sein...

Solltet ihr einen Welpen anschaffen wollen, wäre es wichtig sich da Zeit nehmen zu können (Urlaub oder Home Office), aber das ist ebenfalls unabhängig vom Alter und der Anzahl der Kinder😉.

Viel Erfolg bei der Entscheidung!