Wie lange in neuem Job nicht schwanger werden?

Hallo Zusammen,

ich poste mal hier wegen der Anonymität und weil ich nicht genau weiss, wo mein Anliegen am besten hinpasst. Wird wohl auch einer dieser sinnlosen Ausheulposts #sorry

Mein Mann und ich haben eine Tochter (15 Monate) wegen der ich bis jetzt in Elternzeit bin. Im Juni werde ich wieder anfangen zu arbeiten und zwar bei einem neuen Arbeitgeber. Zu dem Arbeitgeber, bei dem ich vor der Elternzeit beschäftigt war, kann ich nicht zurück.

Nun ist es so, dass mein Mann und ich gerne ein zweites Kind hätten. Damit wollen wir jetzt auch nicht mehr jahrelang warten. Zum einen soll der Abstand zu unserer Tochter nicht supergroß werden und zum anderen sind wir auch nicht mehr die jüngsten. Wir werden bald 34 (ich) bzw. 44 (er) Jahre alt. Außerdem möchten wir uns auch die Option offenhalten ggf. auch noch ein drittes Kind zu bekommen.

Dem neuen Arbeitgeber gegenüber fände ich es aber irgendwie unfair schon nach ein paar Wochen geplant schwanger zu werden. Ich habe einen Bürojob und könnte deswegen von der Tätigkeit her bis zum Beginn vom Mutterschutz ganz normal weiter arbeiten. Allerdings würde ich auch beim zweiten Kind gerne wieder 1 - 1,5 Jahre komplett Zuhause bleiben.

Meine Frage in die Runde: Was würdet ihr machen bzw. wie habt ihr es gehandhabt, wenn ihr einen neuen Job und einen Kinderwunsch hattet?

#danke für jede Meinung und jeden Erfahrungsbericht!!

6

Das ist einer der Gründe warum wir keine Frauen mehr einstellen.

Wir haben 4x....!!!! Frauen eingestellt. Eine stellte nach 2 Wochen,eine nach einer Woche fest das sie schwanger sind. Bei uns geht man berufsbedingt sofort ins Beschäftigungsverbot. Hier lässt man einfach die Probezeit auslaufen. Ärgerlich ist es trotzdem.

Dachten wir uns noch....Kann passieren,ist halt so bei Frauen.

Nummer drei...bekam nach der Probezeit ihren Festvertrag und 2 !!! Tage später,stellte die fest sie sei im 6 Monat schwanger. Da sie stark Übergewichtig war,hat man nichts gesehen. Das liegt jetzt beim Anwalt. Den auf FB hatte sie Ultraschalbilder aus der 6 Woche und 12 Woche hochgeladen.

Nummer 4 wartet auch die Probezeit ab,Festvortrag bekommen..eine Woche später..... im vierten Monat schwanger. Probezeit war 3 Monate.

Mein Chef behält alle Mütter die jetzt noch da sind und auch schon lange da sind und zuverlässig sind. Auf uns lässt er nichts kommen. Ist ein Kind krank,gibt es kein Drama. Es ist eben so. Stunden versucht er anzupassen ,das es mit Schule und Kiga klappt.
Wird eine von den langjährigen Mitarbeitern schwanger,werden die Babys vom Chef auch begrüßt. Bevor es in die Babypause geht,lernen die werdenden Mamas,die neuen Leute selbst ein.

Aber gerade neu eingestellt,nicht mal richtig eingelernt und plötzlich schwanger,da kommt das schon seltsam rüber und hat einen sehr unangenehm Beigeschmack.

8

Etwas passt an deinen Beitrag nicht. Einerseits bekommt jede Schwangere sofort ein BV und andererseits lernen Schwangere neue Mitarbeiter ein, bevor sie in die Babypause gehen.

Außerdem ist es Verboten Schwangere zu benachteiligen und es ist jeder Schwangeren selbst überlassen, wann sie die Schwangerschaft mitteilt. Es darf ihr also nur aufgrundessen, dass sie Schwanger ist nicht der neue Verteag verwehrt werden und sie muss nicht vor der Unterschrift des Vertrages die Schwangerschaft bekannt geben.

Jeder sollte die Möglichkeit haben und nutzen sein Leben/Familienplanung so zu gestalten wie er möchte. Denn es gibt nichts wichtigeres als die Familie.

15

Doch das geht, ganz simpel im Homeoffice. Sobald wir wissen diejenigen ist schwanger,darf sie das Betriebsgelände nicht mehr betreten aus Sicherheitsgründen.

Es gibt sofort eine Stellenauschreibung. Die Schwangere gibt an wie lange sie gedenkt weg zu bleiben inklusive Elternzeit und für diesen Zeitraum wird jemand eingestellt. Derjenige geht zur werdenten Mama ins Homeoffice und wird ausschließlich von ihr dort eingelernt. Später,dann im Betrieb kann derjenige dann schon das wichtigste und es läuft quasi von alleine.

weitere Kommentare laden
1

Ich würde wenigstens die probezeit abwarten, um auch wirklich herauszufinden, ob das für beide Seiten die richtige Konstellation ist.

2

Wäre mir egal. Bin ich ehrlich. Was soll man denn als Frau tun? Keine Kinder bekommen? Wer soll dann in 30 Jahren noch arbeiten, wenn wir damit aufhören. Kommt ja kein Nachschub an Arbeitnehmern, wenn wir sie nicht produzieren.

3

Hallo.

Ich bin nach 4 Monaten im neuen Job geplant schwanger geworden. Da ich im medizinischen Bereich arbeite gab es Dank Corona direkt ein BV. Im Oktober fange ich nach 6 Monaten Elternzeit wieder an. Bisher habe ich nicht das Gefühl, dass es mir jemand übel genommen hat. Aber das kommt sicher auch auf deinen Arbeitgeber und das Umfeld dort an. Wir haben 9 Monate gebraucht bis es geklappt hat. Klar wäre vorher besser gewesen, aber ich kann ja nicht zuhause bleiben bis es irgendwann eventuell klappt mit dem schwanger werden. Ich würde meine Lebensplanung nicht nach dem Arbeitgeber ausrichten. Das dankt dir letztlich niemand. Oder meinst du in 6 Monaten sagen sie dann - "Schön, dass sie wenigstens 6 Monate gewartet haben mit dem Schwanger werden". Mal abgesehen davon weiß man nie wie lange es dauert bis es schlussendlich klappt. Mit deinen Kindern und deiner Familie bist du für den Rest seines Lebens verbunden. Bei dem neuen Job weißt du noch nicht mal ob er dir gefällt.

Du merkst: Ich würde mich nicht am Job orientieren. Ist für den Arbeitgeber zwar unter Umständen blöd, aber so ist das halt. Da schaut im Zweifelsfall auch niemand nach dir.
Liebe Grüße

4

Finde ich sehr schwer zu beantworten. Denn für mich wäre so schnell ein 2 . Kind generell nicht denkbar 😅aus vielen Gründen.

Und mit 34 hast du ja durchaus noch Zeit.

Letztlich denke ich aber: ihr habt nur dieses eine leben und ein AG schenkt einem idR auch nichts. Ich würde darauf also evtl. keine Rücksicht nehmen und das Kind dann „bekommen“, wenn es sich als Familie gut anfühlt. Probezeit noch abwarten, vllt, aber nicht extra für die Arbeit warten und hinterher bereuen. 🤷‍♀️

Vllt könntet ihr ja auch überlegen, ob dein Mann Elternzeit nimmt und du dafür kürzer oder während der Elternzeit stundenweise arbeitest und dein Mann auch reduziert usw. Es gibt ja doch einige Optionen :)

5

Ich kann nur für mich sprechen. ICH würde es davon abhängig machen, wie es im neuen Job läuft.

Wenn es nicht suuuuper ist - dann würde ich es schnell wieder mit einem Kind versuchen

Ist es aber so super, dass ich unbedingt auch nach der EZ wieder dort arbeiten möchte, würde ich zumindest 1 Jahr warten. Fände es ein wenig unfair, sofort nach der Einarbeitung schon wieder in EZ zu gehen oder womöglich mich gar in ein BV zu verabschieden.
Auch wenn es kein AG öffentlich sagen würde, aber ein "Gschmäckle" würde womöglich bleiben, welches dir die Rückkehr an deinen Arbeitsplatz vielleicht verderben könnte.

LG

7

Ich habe zum 1.1.2020 einen neuen Job angefangen und war zu dem Zeitpunkt in der 9. SSW. Geplant.
Ein schlechtes Gewissen hatte ich zwar auch, aber eigentlich wusste ich, dass die Entscheidung total ok war.

Wenn man Frauen im gebärfähigen Alter einstellt muss man halt damit rechnen.
Meine Probezeit war damit passé, denn wenn man schwanger ist, entfällt diese. Mein Vertrag ist unbefristet, das war mir aber bei der Stellensuche schon wichtig, da zu dem Zeitpunkt bereits der Kinderwunsch bei uns bestand.

Ich persönlich würde das also so machen, wie es für euch als Familie passt und weniger auf die Befindlichkeiten des Arbeitgebers achten. Der muss sich ja nicht freuen - bloß professionell reagieren. Hat meine Chefin im Übrigen getan und auch heute haben wir ein gutes Verhältnis.

12

Der Beitrag wurde ausgeblendet Der Beitrag wurde von den Administratoren ausgeblendet.

18

Na das ist ja Diskriminierung hoch 10...
Es gibt ja, in der Regel, auch noch Männer/Väter, die sich um die Kinder kümmern können...Dürftet ihr also auch keine Männer mehr einstellen, vielleicht bleiben die auch zu Hause, wenn Kita/Schule zu hat. Oder sie nehmen Elternzeit und die Frau geht arbeiten...
Wenn ich so was höre, könnte ich Kotzen...Wenn alle so handeln würden wie ihr, dann würden die Frauen alle nach dem Studium gar nicht arbeiten können, weil ja keiner einen Job für sie hätte - sie könnten ja schwanger werden...

Ich hab mit 22 angefangen zu arbeiten, mit Ende 23 kam Kind Nr 1, mit Ende 25 Kind Nr 2 und mit 27 Kind Nr 3...Mit 28 habe ich mir dann ne neue Arbeit gesucht, da die vor Kind 1 zu weit weg war, die zwischen Kind 1 und Kind 2 hatte ich gekündigt...
Ich habe problemlos ne Arbeit gefunden (gut, als Erzieherin ist das derzeit auch nicht sooo schwer). Die hätten ja auch denken können, ob da nicht noch mehr Kinder kommen...Inzwischen bin ich fast 4 Jahre dort...

Und es gibt auch Frauen, die wollen vielleicht gar keine Kinder. Die dann nicht einzustellen, nur, weil sie im gebärfähigen Alter sind...:-[

Ich weiß auch nur von einer Mama, die ihren Job verloren hat wegen angeblich zu oft fehlen mit dem Kind...Sie hatte aber extra wegen drohender Kündigung einen Platz in der Notbetreuung bekommen...Da verstehe ich den AG auch nicht...Das kranke Kinder zu Hause bleiben müssen, ist nicht erst seit Corona so...Und da erwarte ich auch Verständnis vom AG. Die Situation hat sich keiner ausgesucht und wir sitzen alle im selben Boot. Da kann man auch mal Rücksicht nehmen

weitere Kommentare laden
9

3-4 Monate würde ich schon noch abwarten, wenn Du einen normalen unbefristeten Vertrag mit 6 Monaten Probezeit hast.

Wenn Du dann sofort schwanger wirst, musst Du es ja nicht sofort sagen und kannst die 2-3 Monate bis nach Ablauf der Probezeit abwarten bis Du es mitteilst.

Es ist das Risiko eines jeden Arbeitgebers, wenn er Leute im besten Alter einstellt. Zum Glück gehen inzwischen auch Männer in Elternzeit, so dass der Arbeitgeber nicht immer nur mit dem Finger auf die Frauen zeigen kann.

11

Die Probezeit entfällt, sobald man schwanger ist.

20

Aber nur durch das Mutterschutzgesetzt. 4 Monate nach Entbindung kann dann wieder gekündigt werden.

Die Probezeit abwarten und dann schwanger werden. Sofern dir der Job wichtig ist

weiteren Kommentar laden
13

Also ich würde für mich mehrere Punkte abwägen.

Zum einen was bedeutet mir diese Arbeit. Wenn es eine neue Anstellung ist, über die ich mich sehr freue und die besonders ist oder auf die ich hingearbeitet hab, dann würde ich vermutlich nicht direkt versuchen schwanger zu werden.
Wenn es aber eine beliebige Stelle ist, die ich auch später noch mal so finde, dann wärs mir vermutlich egaler.

Hintergrund hierzu: Eine Kollegin mit der ich damals zeitgleich angefangen habe, ist nach einem Monat schwanger geworden. Ihr ging es sehr schlecht(Übelkeit) und war fast sofort krank geschrieben, letztlich hat der Arzt sie irgendwann ins BV geschickt und sie war nie wieder da.
Auch wenn es grundsätzlich immer passieren kann und auch unser AG das weiß, hat man schon gemerkt, dass die das so toll nicht finden. Letztlich hat sie die Probezeit so einfach „bestanden“ und hatte automatisch eine unbefristete Stelle. Und vermutlich kommt sie nach der Elternzeit jetzt doch nicht zurück.

Daher, wenn mir die Arbeitsstelle an sich egal ist und ich sie beliebig austauschen kann oder mir es egal ist, das Kollegen oder AG ggf. voreingenommen sind wenn ich wieder zurück komme. Dann warum nicht. ☺️

Auf der anderen Seite sehe ich aber auch, dass eine Schwangerschaft nicht planbar ist.
Bei Kind 1 alles unkompliziert. Als wir uns für ein zweites entschieden hatten, hatte ich erstmal zwei Fehlgeburten. Da vergeht dann plötzlich viel mehr Zeit als man es sich vorher vorgestellt hat, daher bin ich auch durchaus sehr dafür, den Job nicht über alles zu stellen.

Das wären so die zwei Gedanken. Letztlich kannst nur du sie für dich bewerten und abwägen.

Alles Gute! ☺️