Hilfe meine Eltern...

Hallo an Alle!

Danke fĂŒr das Lesen. 😊

Folgendes passiert gerade.

Ich habe im Dezember unser Baby bekommen. Wir wollten die ersten zwei Wochen keinen Besuch, da sie 14 Tage zu spÀt kam, waren es dann nur 8 Tage, weil Weihnachten war. Obwohl meine Eltern tatsÀchlich nicht gekommen wÀren, hÀtte ich das nicht gewollt, haben 1000x nachgefragt, ob es wirklich ok ist. Alles fein!

Im Juni kommt das Baby meines Bruders und meiner SchwĂ€gerin, leider schon ein paar Schwierigkeiten in der Ss aufgetreten, ist aber wieder alles gut. Auch die beiden wĂŒnschen sich zwei Wochen ohne Besuch zum Kennenlernen und danach möchten sie nur Treffen bei ihnen zu Hause fĂŒr die restliche Wochenbettzeit.

Meine Mum rastete komplett aus und hat bei mir alles rausgelassen, wie unverschÀmt das alles wÀre, sie will ihr Enkel (wir wissen nicht was es wird) sehen, es auf den Arm nehmen, tragen und kuscheln. Ich konnte erstmal gar nichts sagen, musste das sacken lassen.
Am Abend habe ich dann bei meinem Bruder abgerufen und gefragt, ob sie bei mir genauso war. Er war total erschrocken, denn als es bei mir so war, hat sie zu ihm immer gesagt, sie könne es verstehen, so eine Geburt ist ja auch nicht leicht, sie hĂ€tte sich selbst auch mehr Ruhe gewĂŒnscht bei uns.

Ich bin am nÀchsten Tag zu ihr um sie zu fragen, was das soll.
Sie sagte, ich will mein Enkel haben und sehen, fĂŒhlen und wissen, dass es ihm gut geht und an nichts fehlt.
Habe ihr gesagt, sie soll die beiden in Ruhe lassen nach der Geburt, hat sie bei uns auch gemacht.
Papa ist völlig fertig und regt sich nur noch auf ĂŒber ihr unterschiedliches Verhalten und verzweifelt daran.

Warum fÀllt es meiner Mama bei mir als Tochter leicht meine Meinung zu respektieren und bei meinem Bruder und Frau flippt sie so aus?
Ist das so ein Schwiegermutter-Schwiegertochter-Ding?! Wir verstehen es alle nicht und verzweifeln langsam. Uns drÀngt sie sich bis heute nicht so auf und sie liebt ihre Enkelin abgöttisch und freut sich immer, wenn wir sie einladen, sich selbst hat sie aber nie eingeladen.

HILFE!!!

3

„Sie sagte, ich will mein Enkel haben und sehen, fĂŒhlen und wissen, dass es ihm gut geht und an nichts fehlt.“

DafĂŒr sorgen ja wohl schon die Eltern, Hebamme, Ärzte, wenn es sein muss.

Sie wird Oma und nicht mehr.

Aber viele bekÀmpfen die Schwiegertochter und steigern sich in einen Machtkampf hinein, weil sie ihren Bedeutungsverlust und Stellenwert bei ihrem Sohn nicht hinnehmen wollen.
Und genau das mĂŒssen sie ja, denn allein schon das Baby verdrĂ€ngt sie eine Stufe zurĂŒck. Die kleine Familie rĂŒckt in den Vordergrund.

SelbstverstĂ€ndlich bleibt sie noch die Mutter und wichtige Person fĂŒr den Sohn, aber durchregieren geht halt nicht mehr.

12

Ich glaube nicht, dass es in Wirklichkeit um meinen Bruder geht, die beiden sind seot Schulzeiten zusammen, leben schon ewig gemeinsam.
Sie sagt ja nichts außer: Mein Enkel, ich will..., ich will...! Und rennt dann weg.
Papa leidet darunter sehr, geht den ganzen Tag so. Er hat ihr nen Psychologen empholen. 😅

18

Was vielleicht keine schlechte Empfehlung ist. Irgendwas triggert deine Mama ja.

Vielleicht, weil sie selbst von Schwiegermutter so behandelt wurde? Weil sie doch irgendwie Angst hat, dass das VerhÀltnis nicht selbstverstÀndlich so gut wird wie bei euch, weil der Mann in den Köpfen vieler nicht so viel zu melden hat, wenn es um die Kinder geht? Was auch immer es ist, es professionell aufzuarbeiten wÀre vermutlich nicht verkehrt!

1

Was fĂŒr ein Verhalten #zitter

Das einzig richtige, was du tun kannst, hast du bereits getan! Finde ich super von dir, muss ich sagen. UnterstĂŒtze bitte weiter deinen Bruder auf diese Weise, denn nur so wird eure Mutter das wahrscheinlich verstehen (wenn ĂŒberhaupt)...

Ihr mĂŒsst ihr klar machen, das es in dieser Angelegenheit nicht um SIE geht, sondern um zwei frisch gebackene Eltern, die sich auch ersteinmal in die neue Situation reinfĂŒhlen möchten/mĂŒssen. Und gekuschelt wird am Anfang auch nicht, denn das Neugeborene brauch auch seine Ruhe und seinen Schlaf. Das kommt alles noch frĂŒh genug, kannst du ihr erklĂ€ren.

Sie muss das einfach akzeptieren. Und ich finde ihr Verhalten sehr einfordernd und schlimm.
Zieht an einem Strang, damit sie da wirklich kein Schwiegertochter-Ding drauf macht.

2

Schwiegertochter-Ding DRAUS macht ..... meine ich.
Denn ja, ich denke, das ist es fĂŒr Eure Mutter und deswegen macht sie diesen Unterschied.

10

Es ist furchtbar und ich habe so ein Mitleid mit meinem Bruder und Frau.
Ich meine, die beiden sind seit Schulzeiten zusammen, wohnen schon ewig gemeinsam, und auch mit Mama kommt sie sonst suprr zurecht, fahren gemeinsamen zu Konzerten (vor Corona) und so.
Wir verstehen es einfach nicht, weil es einfach ungerecht den beiden gegenĂŒber ist. Bei einem akzeptieren, beim anderen nicht...

4

Naja, du bist ihre Tochter, dich liebt sie, um dein Wohlergehen ist sie besorgt.
Du stehst bei ihr an erster Stelle... deine SchwÀgerin ist nur ihre Schwiegertochter... wie es ihr geht ist da doch erstmal zweitrangig. Da wird eben nicht so viel VerstÀndnis aufgebracht, sondern als Angriff gewertet.
Bei meiner Schwiegermutter war das Àhnlich. Meine SchwÀgerin hat sie nach der Geburt erstmal in Ruhe gelassen, auch wenn es ihr schwer fiel (was auch verstÀndlich ist) da hat sie die kleine erst nach einer Woche gesehen und zu Zeiten ganz ohne Corona.
Als wir unsere kleine bekommen haben, war die Hölle los, weil es mit dem besucht am ersten Tag nicht geklappt hat... wir wurden spĂ€ter entlassen, als beabsichtigt, wegen organisatorische Probleme des Krankenhauses. Es war dann zu spĂ€t fĂŒr Besuch, wir recht mĂŒde. Da gab es echt Theater, weil sie vor der TĂŒr stand und keiner da war... mein Mann hĂ€tte heim fahren sollen, die TĂŒr aufschließen sollen, damit sie warten können. Als mein Mann ihr gesagt hat, dass sie nicht ĂŒbertreiben soll und nach Hause fahren soll, es wĂŒrde eh noch dauern und wir uns danach sowieso hinlegen und ausruhen möchten, war sie mĂ€chtig wĂŒtend.
Sie stand am nĂ€chsten Tag um Punkt 7 Uhr am Morgen vor der TĂŒr und klingelte Sturm. Mein Mann dachte schon es wĂ€re was passiert. Sie preschte durch die TĂŒr, direkt ins Schlafzimmer, wo ich unsere kleine gerade gestillt habe🙈 kein hallo, kein guten Morgen, kein wie geht es euch, sondern ich möchte mein Enkelkind sehen. Ich war völlig perplex und mir war alles sehr unangenehm. Ich war nicht angezogen, noch nicht im Bad gewesen und echt ko. Mein Schwiegervater stand an der Schlafzimmer TĂŒr und schaute hinein. Mein Mann zog sie dann aus dem Zimmer und erzĂ€hlte ihr erstmal ein paar Takte, nachdem er sich selbst nach der ersten kurzen Überrumpelung gefangen hatte.
Er fragte sie, was das Theater soll. Da wurde sie glĂŒcklicherweise auch ruhiger und verzog sich dann ins Wohnzimmer. Mein Mann nahm die kleine dann und ging mit ihr ins Wohnzimmer, wĂ€hrend ich erstmal fĂŒr eine lange Zeit ins Bad verschwand um den Morgen zu verdauen!
Die erste Zeit giftete sie mich auch hÀufig an.
Ich denke im Kopf hatte sie das typische Klischee, dass sie außen vor gelassen wurde, weil sie die Schwiegermutter ist und hat gleich getobt.
Sie dachte wohl an dem Tag der Entlassung, dass wir bei meinen Eltern sind und sie die kleine zuerst sehen dĂŒrfen. Sie hat nicht geglaubt, dass wir noch im Krankenhaus sind.
Die erste Zeit war anstrengend. Meine Mutter musste in der Zeit ganz schön zurĂŒck stecken, weil uns meine Schwiegereltern regelrecht belagerten.
Ich musste da schon sehr deutlich werden und Konsequenzen androhen.
Mein Mann ebenso. Der hÀtte sie hochkant rausgeschmissen, hÀtte ich ihn nicht abgehalten.
Das erste mal, als meine Mutter nach der Geburt vorbei kam, war nach vier Tagen. Meine Schwiegermutter wusste das und kam eine Stunde vorher. Jedes Mal wenn meine Mutter die kleine mal nehmen wollte, verschwand meine Schwiegermutter mit ihr in ein anderes Zimmer... mein Mann ist ihr dann beim dritten Mal nachgegangen und kam mit der kleinen wieder und ĂŒbergab sie meiner Mutter. Meine Schwiegermutter zottelte dann beleidigt ohne tschĂŒss davon.
Meiner Mutter war das alles furchtbar unangenehm.
Ich hatte dann ein langes GesprÀch mit meinem Mann und er mir ihr.
Meine SchwÀgerin verstand das alles auch nicht. Ich hab mich oft mit ihr ausgetauscht, auch weil wir uns ziemlich gut verstehen.
Am Anfang war sogar meine SchwĂ€gerin etwas angefressen, weil meine Schwiegermutter bei ihr völlig anders war und sie das schon fast als Desinteresse aufgefasst hat. GlĂŒcklicherweise stand es nie zwischen uns. Sie weiß, dass ihre Mutter etwas schwierig ist.
Es gibt noch heute oft ein langes Gesicht von meiner Schwiegermutter...
Wenn ich unsere kleine nahm, wenn sie geweint hat, war ich eine Glucke. Bei meiner SchwĂ€gerin war das aber z.b ganz natĂŒrlich, immerhin weiß ja die Mutter am besten, was das Kind braucht.
Wenn ich sage es gab schon genĂŒgend sĂŒĂŸes, rollt sie mit den Augen, weil ich dem Kind nichts gönne... auch wenn mein Mann sagt, nein es gab schon ein Eis, schaut sie mich an und rollt mit den Augen, obwohl mein Mann da eingeschritten ist. Wenn ihre Tochter sagt, es gibt nichts sĂŒĂŸes mehr, ist das so. Da wird sich nicht eingemischt.
An dem ersten Weihnachten mit der kleinen, sind wir bisschen frĂŒher aufgebrochen, die kleine war sieben Monate alt und bekam zwei ZĂ€hne,
Dementsprechend war die kleine drauf und dementsprechend verliefen die NĂ€chte. Ich war recht kaputt. Das gab ein großes Drama, dass wir im 19:30 losfuhren. Ich könne mich ja wohl mal ein paar NĂ€chte zusammenreißen... bei meiner SchwĂ€gerin war das völlig normal, die NĂ€chte waren ja anstrengend, vor allem wenn die lĂŒtte so ĂŒberdreht war.
Ich kann damit ganz gut umgehen und sie hat GlĂŒck, dass ich vieles einfach ĂŒbergehe und nicht der Typ bin, der ausflippt, sonst gĂ€be es hier wohl kaum Kontakt. Mein Mann bremst sie auch und ist da viel rigoroser als ich. Dennoch bricht es immer mal wieder durch!
Ich merke schon, dass da mit zweierlei Maß gemessen wird und da eine seltsame ‚Konkurrenz‘ stattfindet, auf die ich glĂŒcklicherweise nicht so eingehe. Ich glaub sonst wĂŒrde es hier mĂ€chtig krachen.
Sie weiß auch, dass mein Mann da seine eigene Meinung vertritt und dass sie sich gewisse Dinge schenken kann und es bei ihm nicht funktioniert. WĂ€re es anders mĂŒsste ich wohl mehr Grenzen aufzeigen. So können wir recht gut damit leben. Es ist anstrengend, aber es hĂ€lt sich in großen und ganzen in Grenzen. Mal mehr, mal weniger.
Meine SchwÀgerin ranzt sie auch manchmal an, aber meine Schwiegermutter wird wohl keiner mehr Àndern.

5

Ach krass, ist das ehrlich so gewesen?

11

Joar, gab so einiges, was leider so gewesen ist. Das ist nur ein kleiner Auszug..
meine Schwiegermutter ist aber auch ein recht schwieriger Mensch.
Ich weiß manchmal auch nicht, was mit ihr los ist.
Wenn sie uns besucht, rennt sie von Fenster zu Fenster und schaut, was die Nachbarn machen🙈
Sobald ein Nachbar in den Garten geht, steht sie da... „was macht der da“? „Darf er das“? „Sagt ihr da nichts“? Ich empfinde sie generell als sehr negativen Menschen.
Letztens hatten wir ein paar schöne Tage.
Sie waren zu Besuch und wir saßen im Garten. Der Nachbar spielte mit seinen Kindern in seinem Garten und ein Ball kullerte ein paar mal rĂŒber, weil an der Stelle demnĂ€chst ein neuer Zaun gesetzt wird. FĂŒr meine Schwiegermutter war das ein rotes Tuch🙈 der Nachbar möchte nur provozieren, ob wir uns das gefallen lassen... 🙄
Ein anderer Nachbar hat seinen Schuppen an die Grenze gesetzt, völlig normal.... wir sollten mal bei der Gemeinde anrufen, ob er das ĂŒberhaupt darf...
Beim Aufbau des Schuppens hat er gefragt, ob er von unserer Seite aus ein paar arbeiten erledigen kann... fĂŒr meine Schwiegermutter wĂ€re das eine bodenlose Frechheit.
Ich muss sie immer zurĂŒckhalten blöde Kommentare zu machen, die die Nachbarn hören könnten. Hier sind alle total nett und wir kommen mit allen gut klar, die Kinder verstehen sich und sie schafft Ärger, wo keiner nötig ist. Ihr geht es ums Prinzip, aber wir wissen nicht welches! Die Nachbarn fragen freundlich, wenn sie was brauchen. Wir auch und auch da kommen uns alle entgegen. Ein geben und nehmen.
Meine Schwiegereltern haben hier null bezahlt oder sonstiges. Ihnen gehört hier nichts, dass sie Grund hÀtten sich einzumischen. Sie kann niemanden leiden, alle sind verlogen, wir sollen mit niemanden hier sprechen... mein Mann kann sie manchmal und ihre negative Art nicht mehr ertragen, aber er meint sie war schon immer so und wird sich auch nicht mehr Àndern.

Was genau sie fĂŒr ein Problem hat, weiß keiner.

Letzte Woche brachte meine SchwĂ€gerin, die drei Straßen weiter wohnt, Gulasch vorbei. Sie macht immer mehr, weil mein Mann es gern isst und sie den Weltbesten Gulasch macht. Meine Schwiegereltern kamen spontan vorbei, aßen eine Portion mit.. o Ton meiner Schwiegermutter „ Lisa macht den aber um LĂ€ngen besser“... meine SchwĂ€gerin macht den Gulasch auch um LĂ€ngen besser als ich, keine Frage, aber selbst ihr Gulasch wird abgewertet, wenn er im Verdacht steht von mir zubereitet worden zu sein.
Als mein Mann dann genĂŒsslich sagte, „der Gulasch ist doch von Lisa, hat sie vorhin vorbei gebracht“ war es plötzlich sehr still am Tisch.

Wie gesagt, sie ist anstrengend. Ich kenne sie nun schon ein paar Jahre lĂ€nger... sie wird sich nicht Ă€ndern, im Gegenteil, sie scheint immer ‚schrulliger‘ zu werden. Was soll man machen..
einfach auf Durchzug schalten🙈

weitere Kommentare laden
6

Wenn ich das hier so lese mach ich mir n Memo und nehme mir vor meine Schwiegertochter so zu lieben, als wĂ€re sie mein eigenes Kind. 😳 Wieso hat man ĂŒberhaupt was gegen die Partnerin des eigenen Sohnes? Ist doch voll schön, er wird geliebt!

Aber wieso fragst du nicht deine Mutter Mal direkt warum sie bei dir so cool damit umgegangen ist und jetzt bei deinem Bruder in eine ganz andere Richtung schlÀgt? Die Situation ist ja die selbe. Zwei Menschen werden Eltern, einer dieser Menschen ist ihr Kind.

8

Habe ich, hat mein Papa, hat mein Bruder und hat mein Mann... bei jedem die gleiche Antwort: Mein Enkelkind, ich will! Ich will! Ich will. Dann geht sie. Man kommt nicht mehr an sie ran 😑
Papa hat ihr schon vorgeschlagen zum Psychologen zu gehen, weil es den ganzen Tag nur noch um dieses Thema geht und er es nicht mehr ertrĂ€gt. 🙈

9

Achso, eigentlich haben sie keine Probleme, kommen sehr gut miteinader aus, sind auch vor Corona mal alleine bei Konzerten gewesen und und und.
Uns ist das umverstÀndlich alles.

weiteren Kommentar laden
7

Bei vielen ist es auch so,
Dass sich etwas verschiebt, wenn aus der Frau des Sohnes auch eine Mutter wird.
Bis dahin war die Schwiegermutter die Mutter, wenn aus der Schwiegertochter auch eine Mutter wird, fĂŒhlen sich einige in ihrem Revier gefĂ€hrdet. Wenn es schon so ist, mĂŒssen sie halt die Obermutter bleiben, die dem kleinen Ding zeigen, wie es richtig gemacht wird.
Ist fast so, als wenn du 40 Jahre lang einen Beruf ausĂŒbst, also der alte Hase bist und plötzlich kommt da ein Jungspund ins Team, der alles ganz anders macht als du die letzten 40 Jahre und ganz neue Arbeitsweisen mitbringt und mir Pech noch dein Chef wird.
Da wird ja auch oft mit allen Mitteln gegen gewettert und die Krallen ausgefahren, weil man sich bedroht fĂŒhlt und eine latente Kritik empfindet, weil jemand anders es halt anders macht... immerhin weiß man ja, wie es ‚richtig‘ geht...
Es ist schade, dass einige da so reinpfuschen.
Viele machen sich selbst viel kaputt.

16

Ist sie sich dessen bewusst, dass sie mit zweierlei Maß misst?
Wie reagiert sie, wenn man sie ganz direkt darauf anspricht?
Warum machst du es bei mir anders ?!

Einfallen wĂŒrden mir verschiedene Möglichkeiten.

- Ihr ist es gar nicht bewusst, wie sie reagiert.
Interessant wÀre schon, wie sie reagiert, wenn jemand ganz konkret fragt: warum machst du es da anders?
Warum misst du mit zweierlei Maß?

Winkt sie ab? Wird aggressiv? Tut so, als wenn das ok wÀre?
Sagt sie ganz offen und direkt den Grund?
Mit Ausrede oder Behauptung, dass das ok so wÀre.

Ist es ihr gar nicht bewusst?
Kommen dann AusflĂŒchte?
Aggression?
Oder fĂ€ngt sie an darĂŒber nachzudenken? Wenn es nicht ums Baby geht, sondern konkret um die unterschiedliche Behandlung?

- Hat sie auch in anderen Bereichen "Aussetzer"? Verbale AggressivitÀt?
Situationen, in denen sie sonst geduldig und verstÀndnisvoll war, in denen sie plötzlich und unerwartet selbst anders reagiert?
Gar nicht mal sehr zwischen dir/SchwĂ€gerin anders, sondern auch im Alltag. Nachbarin A war immer in Ordnung, toll, prima, nett. Hin und wieder kommen plötzliche Anwandlungen und Äußerungen Ă€hnlich wie sie ĂŒber deine SchwĂ€gerin gesprochen hat?

Falls ja, denke ich Richtung mal beim Arzt durchchecken lassen.
Dann ist die Situation nur ein Auslöser, nicht die Ursache.

- Wie versteht sie sich sonst so mit deiner SchwÀgerin?
War da vorher schon was Unterschwelliges oder Offenes? Gar nichts?

- Wie geht sie mit den Komplikationen in der Schwangerschaft um?
Manche Menschen werden leider aggressiv, wenn sie selbst Angst haben!
Verlief deine Schwangerschaft gut und sorgenfrei? Dann blieb sie vielleicht entspannt und kam gar nicht auf Ideen.
Durch die Schwierigkeiten könnte es auch eine Angst ums Kind sein. Erst glauben, dass es dem Kind gut geht, wenn sie sich selbst leibhaftig davon ĂŒberzeugt hat? So tiefe Angst, dass sie den Worten, "es ist alles gut gegangen" nicht glauben kann?

NatĂŒrlich sollte es dann gerade umgekehrt sein. Bei Schwierigkeiten zurĂŒck halten. Manchmal ist aber auch gerade das dann so, dass man vor lauter eigener Angst, weit ĂŒber das Ziel hinausschießt oder gar andere verletzt.

Wenn dem so ist, wĂŒrde ich sie in ihrer Angst ernstnehmen, aber auch deutliche Grenzen setzen. Das ist DEINE Angst.

Gab es in der Familie mal ein Kind / eine Schwangerschaft mit Komplikationen? Vielleicht sogar Ă€hnlichen? Z.B. dass sie bei deiner Schwangerschaft sich an nichts erinnert hatte, jetzt durch die Komplikationen wieder alles hoch kommt? Das kann auch in ihrer Kindheit gewesen sein, eine Cousine ihres Alters oder so. Zu jung um zu wenig zu verstehen, zu jung um nicht bei Erwachsenen nachzufragen. Das setzt sich schon auch mal in Ängsten nieder.

- "Urinstinkt"? Das Kind wird erst als solches emotional akzeptiert, wenn es durch sehen fĂŒhlen riechen als zur Familie Ă€hnlich erkannt wird. Ein nicht bewusster Drang, erspĂŒren zu wollen, dass es kein Kuckuckskind ist?

- Schwiegertochtermutter-Dinges


FĂŒr mich als nicht-die SchwĂ€gerin gĂ€be es zwei Wege

1. direkt darauf ansprechen, warum sie das tut?
Vor allem konrekt: warum anders?

2. Mir kĂŒnftig jedes Schwiegertochterbashing verbitten.
Doppelmoral hasse ich.
Ihren Frust aushalten, ohne zu verstehen, warum sie so aggressiv reagiert? Nicht auf Ansprache zugÀnglich ist. Das mache ich nicht mit. Da positioniere ich mich dann auch.
Sowas höre ich mir nicht an. Schon gar nicht wiederholt.

17

Wahrscheinlich ja. Dir soll’s gut gehen, die Schwiegertochter hat gefĂ€lligst das Kind asap zu prĂ€sentieren.

Meine Oma war so Àhnlich drauf, meine Mutter ist die Schwiegertochter, neben meinem Vater gab es nurmehr Schwestern.
Wart mal ab bis die Kinder grösser sind, wĂŒrde mich nicht wundern wenn sie deins akut bevorzugt.

Blast ihr alle drei (mit Opa) gemeinsam den Marsch


19

Hi,
ich mache mich jetzt mal vielleicht etwas unbeliebt🙈: ich finde es merkwĂŒrdig, vor der Geburt des 1. (!) Kindes zu sagen, ich will 2 Wochen keinen Besuch. Man weiß das doch vorher ĂŒberhaupt nicht. Uns wurde das gefĂŒhlt auch etwas im Geburtsvorbereitungskurs eingetrichtert - bloß auf uns achten, als Familie zusammenfinden, keinen Besuch,...Ich hab damals dann so Sachen auch von mir gegeben und kann mir schon vorstellen, dass es fĂŒr die Omas, die es ja auch gar nicht erwarten können, einfach verletzend und traurig ist.

Bei meinem ersten Kind kam es dann ein bisschen anders, der musste noch eine Woche auf die Kinderstation und dort durften nur wir Eltern rein. Das war fĂŒr die Großeltern auch schwierig. Als er dann nach Hause durfte, hat meine Mutter mir fast die TĂŒr eingerannt und war beleidigt, dass sie erst einen Tag spĂ€ter kommen durfte. Meine Schwiegermutter hat sich zurĂŒck gehalten, die durfte auch am nĂ€chsten Tag kommen.
Bei meiner Tochter hatten meine Eltern den Großen und haben uns dementsprechend schon im Krankenhaus besucht.
Meine Hebamme hat immer gesagt, es gibt guten und schlechten Besuch. Besuch der einem gut tut, sind Menschen, die Essen mitbringen, nicht ewig bleiben, sich selbst einen Kaffee kochen und nichts erwarten. Die Omas freuen sich halt und wollen das Baby sehen, das ist doch schön!
Ich wĂŒrde als werdende Mama heute einfach sagen, dass ich nich nicht weiß, wie es uns nach der Geburt geht. Aber dass sie natĂŒrlich kommen dĂŒrfen, wenn wir uns ein bisschen eingegroovt haben. Und dann wĂŒrde ich vielleicht ĂŒber meinen Schatten springen, und meine Mama oder Schwiegermama an Tag 5 schon mal fĂŒr 30 Minuten empfangen.

So, das war jetzt aber ja gar nicht deine Frage đŸ€Ł Wenn es so extrem ist, wie du beschreibst, ist ja schon die Frage, wo das herkommt. Und da ist die Idee mit dem Psychologen vielleicht gar nicht schlecht. Ja, vielleicht ist es ein Schwiegermutterding. Vielleicht traut sie deiner SchwĂ€gerin unbewusst weniger zu, sich um das Baby zu kĂŒmmern als dir, keine Ahnung. Ich find diese Schwiegermama-Thematik persönlich furchtbar und bin froh, dass meine so toll ist (und viel unanstrengender als meine MutterđŸ€Ł).

20

Es ist ja wohl noch immer die Entscheidung der (werdenden) Eltern, wen sie wann empfangen möchten 😉🙂

21

Ja klar ist das die Entscheidung der Eltern. Es ist auch ihre Entscheidung, ob die Großeltern das Kind jemals zu Gesicht kriegen. In dem Fall hier liest es sich ja aber so als hĂ€tten alle eigentlich ein sehr gutes VerhĂ€ltnis zueinander. Und da kann ich verstehen, dass die werdende Oma sich vor den Kopf gestoßen fĂŒhlt, wenn die Schwiegertochter von vornherein sagt, sie will 2 Wochen keinen Besuch. Wo kommt dieser Wunsch denn her? Wenn es ihr nach der Geburt schlecht geht und sie sagt: "du, hör zu, es tut mir Leid, uns gehts im Moment noch nicht so gut, wir mĂŒssen erst mal noch zueinander finden. Wir wĂŒrden uns aber total freuen, wenn du uns nĂ€chste Woche besuchst" nimmt ihr das sicher keiner ĂŒbel. Aber dieses aus Prinzip eine Besuchssperre verhĂ€ngen bevor das Kind da ist, finde ich komisch und jann mir vorstellen, dass es der Oma auch so geht und es sie verletzt.
Lieben Gruß đŸ™‹â€â™€ïžâ˜ș

weitere Kommentare laden
23

Ich denk das is wirklich ein Mix zwischen Schwiegermutter / mein Junge wird flĂŒgge - Ding.

Dein Bruder & seine Frau, sollten in jedem Fall auf ihren Wunsch bestehen.
Deine Mutter muss es akzeptieren.

Und ruhig immer nachfragen warum
warum sie solch Einstellung hat, evtl ist es ihr gar nicht so Sehr bewusst?

25

Das machen wir.
Es kommt immer nur: Mein Enkel, ich will, ich will.
Keiner kapiert es, Papa hat ihr empholen zu nem Psychater zu gehen, weil sie bei den beiden so durchdreht und bei uns nicht.
Bin gespannt 😏

27

>>>empholen<<<

Ich meine das wirklich nicht böse, aber es heißt "empfohlen".

weitere Kommentare laden