Schwiegermutter, ihr Hund und unsere Kinder (SiLoPo)

Hallo zusammen!

Das hier ist ein reiner SiLoPo, aber ich muss es mir einfach mal runter schreiben.
Meinen Partner regt das Thema gerade extrem auf, daher will ich ihn damit nicht weiter aufwühlen.

Gerade hat sich bei meinem Mann und seiner Mutter ein übler Streit angefangen.
Mein Mann hat gerade Urlaub und wir wollten eigentlich mal zu seiner Mutter gehen. Unsere Töchter (2J3M und knapp 9M) will sie ja auch mal wieder sehen.
Mein Mann hat darum gebeten, dass sie ihren Hund weg tut solange wir da sind.
Beim vorletzten Besuch hat ihr Hund nach unserer Großen geschnappt, da sie am Küchentisch auf seinem Platz gesessen hat.
Meinem Mann hat der Hund in den Schuh gebissen.
Beim letzten Besuch war er erst weg gesperrt und dann durfte er doch wieder raus. Da haben wir aber geschaut, dass er nicht in die Nähe der Kinder kommt.

In der Zwischenzeit waren wir bei der Schwester meines Mannes. Sie hat auch einen Hund. Bei dem Hund hatte sie plötzlich eine Heiden Angst! War vorher nie so und das "schlimmste" war der gemacht hatte war ablecken und Essen unter dem Tisch geklaut (was halt bei Kindern runter fällt).

Jetzt hat deshalb mein Mann mit seiner Mutter geredet. Naja, jetzt versucht sie den Spieß umzudrehen. Mein Mann ist schuld daran, dass unsere Tochter Angst hat usw.
Z.B. "Hättest beim letzten Besuch nicht sagen dürfen, dass der Hund beißt"
Oder "Er hat ja nicht gebissen, da war ja kein Blut"
Ich meine, hallo?! Soll erst ein Finger fehlen oder so?

Jetzt hat mein Mann seine Mutter aus der Familien Gruppe entfernt und will erst wieder mit ihr reden wenn sie einsieht, dass ihr Hund das Problem ist.
Wir sollen auch nicht mehr zu meiner Schwägerin, da unsere Tochter ja jetzt vor jedem Hund Angst hat (laut SM).

Ich befürchte, dass eher die Hölle zufriert bevor sie ihren Fehler einsieht...

Ach ja, beide Hunde sind klein (ein Terrier und ein Dackel)

Danke fürs Lesen!
Vorschläge zum lösen erwarte ich hier im übrigen nicht, wollte mir nur alles von der Seele schreiben.

2

Aus der Familiengruppe hätte ich sie nicht gleich entfernt, aber nicht mehr hingehen wäre für mich die Konsequenz gewesen.
Viel zu oft nennen sich manche Frauchen oder Herrchen und haben leider überhaupt keine Ahnung von Hunden und deren Verhalten. Das Schnappen war eine Warnung.

Zur Schwägerin würde ich trotzdem weiter hingehen,wenn sie ihren Hund unter Kontrolle hat. Hört der Hund aufs Wort und ist sozialisiert, dann wäre das eine gute Gelegenheit deinem Kind das Hundeverhalten zu erklären um ihr die Angst vor Hunden zu nehmen.
Da Oma scheinbar keine Ahnung von Hunden hat, würde ich auch das mit dem Kind besprechen. Den das Problem befindet sich wie so oft am anderen Ende der Leine.

5

Die Entfernung aus der Gruppe war für meinen Mann es nochmal zu verdeutlichen.
Ansonsten ist es für sie in einer Woche vergessen und es geht wieder von vorne los.

Frauchen nennt sie sich in dem Bezug nicht mal, der Hund ist ihr Baby. Das wird auch immer schön gezeigt wie gerne sie den Hund hat. Er darf eigentlich alles.

Als mein Mann noch Zuhause gewohnt hatte, hatte sie einen anderen Hund und mein Mann hatte seinen Hund.
(beide schon verstorben)
Da waren die Unterschiede extrem deutlich zu sehen. Nur war ihr vorheriger Hund auch größer und konnte so nicht in diese "mein Baby" Schiene gedrückt werden.

6

Wie soll sie es vergessen wenn ihr einfach nicht mehr hingeht?
Ich verstehe nicht warum ihr so einen Streit draus macht. Ihr Hund, ihr Haus. Wenn euch das nicht gefällt, dann habt ihr keinerlei Verpflichtung dort hin zu gehen. Mir scheint ihr macht das komplizierter als es ist?

weitere Kommentare laden
1

<<Jetzt hat mein Mann seine Mutter aus der Familien Gruppe entfernt und will erst wieder mit ihr reden wenn sie einsieht, dass ihr Hund das Problem ist.>>

Nun das ist nicht korrekt. Nicht der Hund ist das Problem sondern deine SM. Mit allem anderen hat er Recht. Wenn sie den Hund nicht richtig erzogen hat, muss er halt in einen anderen Raum solange die Kinder da sind, sonst gibt es kein Besuch.

3

Stimmt, an sich ist es nicht der Hund.
Hier zeigt sich einfach ihre nicht vorhandene Erziehung.

Vorläufig sind auch alle Besuche gestrichen.

4

Aus der Familiengruppe entfernen ist doch Kindergarten.
Die einzige logische Konsequenz ist, dass ihr nicht mehr hingeht. Würde ich an eurer Stelle übrigens auch machen da dieser Zustand nicht tragbar ist.

7

Ja, es ist vll Kindergarten. Aber anders merkt sie leider nicht auf.
Hier spielt auch extrem Eifersucht mit rein.

Mein Mann und sein jüngerer Bruder sind quasi von ihrer großen Liebe (geschieden).
Die älteren Geschwister sind eher Konkurrenz für sie. Die ersten Enkel waren uninteressant, da war sie ja zu jung dafür.
Jetzt will sie alles was meine Mutter darf und was ihre Tochter darf.
Was aber an ihrem Verhalten scheitert.
Leider...

9

Was soll sie denn merken? Es ist nicht eure Aufgabe sie zu erziehen. Kontakt ist freiwillig.

weiteren Kommentar laden
11

Ich mag Hunde sehr und habe schon auf diverse Nachbarschaftshunde aufgepasst, wenn sie mich wenigstens einigermaßen kannten. Aber ein unerzogener Hund wird von mir gemieden, egal, wem er gehört. Die Sätze, der tut nix oder der will nur spielen, wenn er mir schon fast an der Gurgel hängt beim Hochspringen, hasse ich wie die Pest. Bei Kindern wäre ich noch viel rigider. Eine Enkelin meines Mannes wurde von einem Rottweiler ins KrHs gebissen, der auch nur spielen wollte😡Das Entfernen aus der WA Gruppe ist etwas kindisch, eindeutige Worte wären angebracht. Bei der Schwägerin würde ich dem Kind guten Umgang mit einem Hund beibringen, ist die beste Gelegenheit. Es soll Respekt aber keine Angst haben.
Wenn die Schwiegermutter ihre Enkel sehen will, gerne, aber nur ohne den unberechenbaren Hund, fertig.
LG Moni

30

Genau so!

Mein Mann und ich lieben Hunde eigentlich total, aber halt eben nicht so.

12

Dackel und Terrier beißen gerne, das kenn ich von unserem Nachbarn, wenn da die Enkelkinder kommen werden die Hunde weg gesperrt. Wir haben auch Hunde aber die haben nichts auf dem Stuhl, Sofa oder Bett zu suchen. Ihr Mann hat schon Recht so zu reagieren. Vielleicht bringt noch ein ruhiges Gespräch mit der SM was. Viel Erfolg und Gruß

31

Das komische ist, dass gestern noch alles okay und in Ordnung war.
Heute ist einfach nur Terror...

13

Hallo.

Ja, bei so etwas kann sich auch ein Familienstreit erzürnen...
Ich kann euch verstehen. Leider gibt es genug Hundebesitzer, die ihren 4-Beiner dem Menschen gleich setzen, welcher dann so behandelt wird und eben auch gleichwertig ist. Ein Hund bleibt ein Hund und hat nach wie vor scharfe Zähne und seine Urinstinkte (Triebe).
Ein Hund kennt weder seine Größe noch seine Kraft und oft liegt das Problem am Ende der Leine.
Wir haben einen Dobermann. Einen besseren Hund als Familienhund kann ich mir nicht vorstellen.
Wir haben unseren Kindern von Anfang klar gemacht, dass er seine Rückzugsecke hat und diese tabu ist. Und umgekehrt genauso. Das er mit Respekt genauso behandelt wird wie jedes Lebewesen.
Und bis jetzt perfekt.
Es kommt Spielbesuch. Da wird vorher gefragt, ansonsten wenn die Kinder Angst haben, kommt er in einen separaten Raum.
Es klappt bisher (über 6 Jahre) hervorragend und wir lassen die Kinder nicht allein mit ihm.
Ich denke, dass es Einstellungssache des Besitzers ist. Oft begegnen wir anderen Hundebesitzern beim Spaziergang oder dergleichen. Und ich habe meinen Kindern beigebracht, dass hier ein Bogen gegangen wird. Oft fällt der Satz: "Der tut doch nicht!" Meine Antwort: "Hund bleibt Hund!"
Die meisten Hunde sind auf Augenhöhe der Kinder und wenn gebissen wird, sind das meist die ersten Angriffspunkte Kopfbereich.
Daher eure Reaktion verständlich und ich hätte genauso reagiert, dass sie erstmal sich wieder fangen soll.

Lg

32

Euer Hund klingt richtig toll!
So ist das natürlich Wunschvorstellung!

Ich denke so wird das nie werden.
Mal sehen wie es weiter geht.

44

Guten Morgen.

Da es das Haus der SchwieMu, sind da ihre Regeln geltend. Wenn sie eben den Hund da eben so unter "Kontrolle" hat-ihre Sache. Ob er sozialisiert ist oder nicht, sei nun mal dahin gestellt. Mein Schwiegervater hat ein Yorkshire. Der darf auch alles. Sehr wenig sozialisiert und ist auch sein Baby. Als er seinen Hund bei uns an den Tisch nahm, habe ich auch gesagt, dass ich es nicht möchte. Meinen Dobermann setze ich nun ja auch nicht auf den Schoß am Tisch - von Größe und Gewicht mal ganz abgesehen 🤣

Vielleicht trefft ihr euch auf neutralem Boden. Ihr Hund hat ja auch nicht das ewige Leben - nur so verpasst sie eben die besten Jahre eures Kindes und der Umgang ist eben dann etwas eingeschränkter möglich.
Für viele Hundebesitzer ist das Tier der größte Halt im Leben und das wird leider in Überliebe und Überfürsorge interpretiert. Ja, es ist ein Familienmitglied. Aber nein, es werden hier genauso wenig Unterschiede gemacht wie beim Menschen untereinander.
Und für mich ist das Wichtigste, dass der Hund soweit sozialisiert ist... was hier offensichtlich nicht der Fall ist und genauso treten eben dann solche Probleme auf.

Erziehen wirst du weder SchwieMu noch ihren Hund... nur eben für euch eine adäquate Lösung finden.
Und deinem Kind kannst du es ja altersgerecht erklären, dass es dir eben Sorge bereitet und du die Gefahr des Übergriffs minimieren möchtest.

14

Ich verstehe das Problem nicht.
Wenige aber deutliche Worte. Da gäbe es bei mir auch keine Diskussionen.
Der Hund ist unerzogen und somit eine Gefahr für kleinere Kinder. PUNKT.
Solange der Hund bei Besuchen anwesend sein muss, werdet ihr mit euren Kindern das Haus der Oma nicht mehr betreten. PUNKT. Möchte sie Kontakt zu den Kindern, dann halt außerhalb des "Reiches" ihres Babys und natürlich ohne es.

Die beiden Hunde miteinander zu vergleichen, ist ebenso kindisch wie hier einen Streit vom Zaun zu brechen.
Der eine Hund hat anscheinend ein anderes Wesen oder ist besser erzogen (wobei abschlecken und unterm Tisch nach Essen suchen, meiner Meinung nach auch keine ordentliche Erziehung ist), der andere halt nicht.

33

Ja, so wird es auch bleiben.
Mein Mann wiederholt sich immer wieder.
Gestern war alles verstanden und heute wird uns Terror gemacht.

Das was ich vom Hund meiner Schwägerin geschrieben habe sind die absoluten negativen Dinge. Das Lecken wurde abgewöhnt und das Essen unter dem Tisch macht er komischer Weise nur bei unserer Tochter. Bei den anderen am Tisch will er nix und nimmt er nix.

15

"Jetzt hat mein Mann seine Mutter aus der Familien Gruppe entfernt und will erst wieder mit ihr reden wenn sie einsieht, dass ihr Hund das Problem ist."

Das Problem mit dem Hund sehe ich ein, aber DAS ist m. M. n. absoluter Kindergarten.

17

Das würde ich ganz einfach so lösen, indem ich die SM zu uns einladen würde.
Vorzugsweise ohne Hund. Wenn er nicht alleine daheim bleibt und sie ihn mitbringt, dann würde er halt die Zeit bei mir in einem anderen Raum oder im Garten verbringen müssen.

LG

34

Leider besteht bei einem Besuch bei uns kein Interesse.
Bei uns gefällt es wohl nicht.
Und bis in den 3. Stock ist es auch zu weit.
(vermute ich mal, wenn sie hier ist dann will sie recht bald wieder los)

41

Na, wenn sie die Enkel wirklich sehen will, dann wird sie es doch bis in den 3. Stock schaffen. Wenn nicht - dann nicht.#kratz